ETA: ETA SH Idealer Teillastbetrieb und lange Abranddauer

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      • 26

      • # 137498
      @Randy: Wenn wir soweit sind, dass ETA, Fröling und Co ein BRT brauchen um vernünftig zu funktionieren, dann können wir alle auf Gas umsteigen.

      Ich denke, bei Beda liegt hier ein kleines Verständnisproblem vor (das soll wirklich keine Beleidigung sein!!!!).

      Bei einem lambdageregelten Kessel im Hochpreissegement wie dem ETA kann man nichts mehr im realen Sinne optimieren.
      Wenn es einen Fehler gibt, dann liegt der in der Hydraulik, der Gesamtkonzeption der Anlage oder der Einstellung des Kessels.
      Irgendwann muss man einfach auch mal die Kirche im Dorfe lassen.
      Ein Holzvergaser muss mit ständig sich verändernden Situationen klar kommen, das ist keine Brennwerttherme mit nem Modulationsbereich von 10 - 100% und es ist schon lange kein perpetuum mobile.

      Auch wenn ich mich nun schon wieder einmal unbeliebt mache, aber es gibt zwei Grundsätze in meinem Leben die im Prinzip das Gleiche aussagen: ying & yang + sola dosis facit venenum
      • 27

      • # 137499
      @Randy

      Klinkt interessant. Hast du da einen Link wo man so einen Datenlogger bestellen kann.Hab auch schon nach einem Video gesucht wo man so einen Abbrand von innen sieht. Aber leider nichts gefunden.
      • 28

      • # 137502
      Hier mein Thread dazu. Link...
      Eigentlich gab es dazu mal ein Snapshot der einen Log Grafisch wiedergibt. Mal sehen ob ich noch einen anderen Beitrag von mir damit finde.
      @mike, hier geht es doch darum den Grenzbereich auszuloten. Nebenbei ist ja hier auch klar geworden das etwas nicht stimmt da etwas Teer im WT. Ich finds gut wenn man sich näher mit seinem Kessel befasst.Nur so weiss man sich selber am besten zu helfen. Die BRT kontrolle ist hier noch mehr Wert wie das Schauglas ansich.
      • 29

      • # 137503
      @mike

      Meine Fragestellung gilt speziell für den ETA SH bzw. Buderus SFV. Wenn du Erfahrung mit diesem Kessel oder generell mit Teillastbetrieb hast bin ich an deiner Meinung interessiert. Dann kannst du hier etwas beitragen um herauszufinden wie der ideale Teillastbetrieb mit langer Abbranddauer bei diesem Kessel einzustellen ist.

      Das ein Scheitholzvergaser keine Brennwerttherme und auch kein Perpetuum mobile ist war mir schon klar. Brauche auch kein Thermometer damit mein Kessel funktioniert, aber es könnte hilfreich sein wenn man versucht Parameter zu optimieren. Hinsichtlich CO ist ein Thermometer auch interessant. Ich glaube da hast du was missverstanden. Meine das auch nicht beleidigend. Vom Hersteller wird hier ein Teillastbetrieb bis zu 50% angegeben. Habe das Thema sehr speziell begonnen und freue mich über konstruktive Kommentare.

      Thema: ETA SH Idealer Teillastbetrieb und lange Abranddauer
      Wie erreicht man einen frühen und sicheren Teillastbetrieb mit hoher Effizienz und langer Abbranddauer bei diesem Kessel.



      Beda ;)
      • 30

      • # 137504
      Hier mal ein Thread in dem ich die Loggergrafik benutzt hatte.

      Randy schrieb:

      Wie jetzt. Das soll normal sein das der Kessel sich ständig selber abwürgt?
      Ich rede da nix Blumiges drum herum. Die Abbrandsteuerung des HV Teils ist so wie sie ist nicht gut.

      Hier mal ein Snapshot der Brennraumtemperatur vom heutigen Abbrand mit der SLX Software.

      Abbrand SLX Steuerung 2.3.17.PNG

      Und hier der von Vorgestern, gestartet mit der neuen Wood and Pellet Software. Hier brauche ich wohl nicht zu erklären wann ich zwischenzeitlich die SD Karte mit der SLX Software eingesteckt hatte.
      Na mal sehen,vieleicht offenbart ja der neue Servicecode noch positive Überraschungen.

      28.2.17.PNG
      • 31

      • # 137513
      Hab grad eine E-mail von ETA bekommen!


      Hallo

      die Dichtungen und das Eprom wird Ihnen zugeschickt.
      Nach dem Sie das Erpom getauscht haben, können sie die Pumpen Drehzahl min auf 100% stellen, dann wird die Leistung über die Spreizung geregelt.



      Das hört sich ja vielversprechend an. Es macht für mich viel mehr Sinn die Leistung über die Spreizung zu regeln. Da bin ich jetzt gespannt!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Beda ()

      • 32

      • # 137516
      Ich gehe davon aus, dass ein Eta 2009 auch die Schwelgasabsaugung oben hat.
      Ist in dem Bereich die Dichtigkeit gegeben?

      Wenn der oben undicht ist würde das Teer im WT erklären.
      • 33

      • # 137517
      @mike

      Genau so war es. Hab die Wärmetauscher gereinigt, Türen nachgestellt und Dichtung gedreht (Tip von Chaletheizer). Und siehe da der Wirkungsgrad hat sich deutlich verbessert. Um die Türen aber wirklich 200% dicht zu bekommen hab ich mir neue Dichtungen bestellt. Trotzdem wird die große Spreizung m.E. etwas dazu beigetragen haben. Wer weiss?

      Beda

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Beda () aus folgendem Grund: überflüssiges Wort gelöscht

      • 34

      • # 137518
      @Randy

      Schaut ganz brauchbar aus das Teil. Bei der 1. Kurve verstehe ich nicht wenn du von Abwürgen redest. Die Schwankungen könnten mit der Lambdaregelung zusammenhängen wenn dein Kessel sowas hat. Am Schluss sieht es so aus wie wenn die Steuerung mit hoher Gebläsedrehzahl versucht die Temperatur zu halten.

      Bei der 2.Kurve schaut so aus wie wenn er fast wieder ausgegangen wäre.

      Hast meine Neugierde auf das Teil auf jeden Fall geweckt.


      Beda :)
      • 35

      • # 137520
      Der Text ist im Thread zusammenhängend zu sehen.Aber zur Erklärung.Bild oben sehr gute Regelung. Bild unten, Start mit neuer Software,sehr schlecht. Dann hatte ich schnell die SD Karte sprich die Software getauscht und es lief wieder ordentlich. Das Thema ist überholt und behoben worden.Jetzt läufts...
      • 36

      • # 137522
      meiner meinung nach sollte die Spreizung 15k nicht überschreiten, auch wenn ich da früher anderer meinung war.
      Nach vielem Probieren bin ich ja nun bei 70-72 Rücklauf und 83-85 Vorlauf angekommen. Ich mus sagen, dass der Herz damit am besten läuft.
      Die Ftöling hier im Ort sind mittlerweil ebenso einhestellt.
      • 37

      • # 137549
      Hallo Miteinander!

      Hab heute die neuen Dichtungen und das Austauscheprom bekommen. Alles eingebaut und Sicherheitshalber Wärmetauscher nochmal gebürstet. War aber so gut wie nichts zu sehen außer etwas weißer Asche.

      Beim einschalten gleich das Profipasswort getestet und hat funktioniert.
      Kurz nach dem Einschalten kam eine Lamdasondenstörung. Nicht warm genug oder so. Musste nur den Lamdasondentyp ändern und es hat wieder gepasst. Bei offener Tür 20,9% O2.


      Im Anhang ein paar Bilder von den neuen Parametern.


      Jetzt werde ich die neue Regeldynamik eine Zeit lang beobachten und bin zuversichtlich mir meinen Kessel so einstellen zu können wie ich will!

      Wenn da schon jemand Beobachtungen gemacht hat oder was genaueres zu den Parametern sagen kann wäre ich sehr neugierig.
      Die Lüfterdrehzahl scheint höher zu sein und hängt wahrscheinlich mit PLuftmax von 25% zusammen so wie Südwind das in einem Thread beschrieben hat.

      MFG
      Beda
      Dateien
      • 38

      • # 137685
      Halllo!

      Leider funktioniert die Leistungregelung mit der RLA nicht so wie ich mir das erhofft habe.
      Also meine Beobachtungen soweit:

      Aktiv ist diese Regelung nur kurz in der Anheizphase oder wenn Kes/Puffermitte-Differenz erreicht ist. Pufferpumpemin muss auf jeden Fall auf 100% eingestellt sein.
      Im Normalbetriebszustand wird die Sollrücklauftemperatur ziemlich konstant gehalten. Die variable Sollrücklauftemperatur hat dann also keinen Einfluss mehr auf die Leistungsregelung.
      Werd noch probieren die Parameter zu "optimieren".

      Was ich mir von einer Leistungsregelung mit der RLA erwartet hätte:

      Entsprechend der Kesseltemperatur wird die Spreizung von einem Minimalwert bis zu einem Maximalwert variiert.
      KT<KTsoll kleinere Spreizung
      KT>=KTsoll größere Spreizung
      Die Abgastemperatur wird so lange erhöht bis der KTsoll erreicht wird.
      Dann wird die Abgastemperatur gehalten bis die eingestellte Maximalspreizung gehalten werden kann.
      Wenn daraufhin die KTsoll überschritten wird wird langsam die Abgastemperatur gesenkt.


      Hab heute mit dem Kundendienst telefoniert weil der Ofen mit Standard-Pluftmax von 25% nicht auf Touren gekommen ist.
      Erst ab 55% konnte der Kessel die Abgastemperatur wieder steigern. Der vom Kundendienst meinte man könnte da auch noch auf 60% rauf gehen.

      Die Pluftwende hat Einfluss darauf wie schnell bzw. wie weit sich die Primärluft runter regelt um einen sparsameren Betrieb zu gewährleisten und den Glutstock in Zaum zu halten. Der Kundendienst meinte man könnte da auch noch versuchen rauf zu gehen auf 80%. Dadurch würde die Primärluft langsamer runtergehen.

      Wegen der Lamdasonde von Bosch LSM11 hat man keine Nachteile gegenüber des neuen Typs. Man sei nur umgestiegen weil die LSM11 nicht mehr verfügbar war.

      Es ist auch möglich das alte original Eprom wieder einzubauen. Es gehen dabei nur alle Einstellungen verloren. In meinem Fall also kein Problem weil ursprünglich eh die Werkseinstellungen eingestellt waren.

      Die minimale Spreizung könnte man auf 8 runter stellen(lt. KD).


      Soweit mein aktueller Stand.


      MFG
      Beda :)
      • 39

      • # 137748
      Hallo ETA-Kesselfans und Freunde!

      Heute nach einem weiteren Telefonat mit dem Kundendienst wurde es mir klar wie es geht mit der RLA-Leistungsregelung.

      Mein Fehler war die Rücklaufsolltemperatur zwischen die minimale Spreizung und die maximale Spreizung eingestellt zu haben. Also 8-68-17. Somit wird der Rücklauf von Anfang an auf 68 konstant gehalten.
      Ups eindeutig ein Bedienerfehler meinerseits.

      Rücklaufsoll gilt m.E. nur für die Drehzahlregelung der Pufferladepumpe und sollte außerhalb des Regelbereichs der RLA-Leistungsregelung liegen. Also 8-17-60. Dann funktioniert es ganz gut.

      Ich hoffe das ich es einigermaßen verständlich formuliert habe.

      Mein einziges Problem mit der neuen Steuerung ist das der Kessel viel langsamer auf Touren kommt. Hatte heute Pluftmax auf 60% und oben aus dem Rauchfang kam dichter weißer Rauch. Es handelt sich dabei um einen gemauerten Kamin 20x20cm(BJ.1980). Da wird das Abgas erst ab 210°C fast unsichtbar. Ging mit Pluftmax auf 80% und dann ging er auch fast bis zu den 220 Abgmax..

      Die alte Software hat nicht schon bei 150°C begonnen sich zurück zu regeln. Da kam er immer gleich auf seine 200-210 in einem Zug. Und danach regelte er sich auf die eingestellte Rücklaufsolltemperatur ein.

      Bei meinem Holz handelt es sich um sehr gemischte Qualität. Vom Schwemm- oder Todholz bis zum Eschenholz aber auch alte Palleten und Bretter. Dementsprechend kann ich den Füllraum ohne Bedenken sogar bei 30% Restpuffer ganz voll machen. Die Heizkreis zapfen ja auch ständig was ab. Gewogen hab ich das Holz noch nie.


      Chaletheizer schrieb:

      Soo, ich hoffe, ich hab euch nicht zu tode gelanweilt, mit meinen Ausführungen, aber auf eure stündlichen Holzverbräuche wäre ich schon gespannt, ev. machen ja 20 ger und 30 ger Kesselbesitzer mit und dann haben wir einen Quervergleich!
      Ev. bohrt einer von euch einmal bei ETA etwas zu diesem Thema und kitzelt etwas aus den Technikern heraus, es bleibt spannend!



      Jetzt hab ich wirklich schon alles erdenkliche gemacht um den Kessel wieder effizienter zu machen und würd gern wissen ob noch was geht.

      Wie kann man den Vergleich aussagekräftig anstellen?

      Könnte mir auch Buchenholz besorgen. Das wäre für einen Vergleich glaub ich ganz gut geeignet.

      Morgen probiere ich Pluftmax auf 80% und hoffe das er sich dann nicht zu früh wieder runter regelt.
      Eine andere Überlegung wäre beim Start die Rauchfangkehrertaste zu drücken und mit Pluftmax wieder runter.


      Soweit so gut!

      Der ideale Teillastbetrieb kann bei meinem Kamin auf jeden Fall erst nach einer Nennlastphase eingeleitet werden. Wenn der Kamin durch-gewärmt ist verträgt er auch viel niedrigere Abgastemperaturen.
      Der Clou liegt darin entsprechend der Holzqualität und dem Pufferladezustand die Spreizung und die Kes/PuffermitteDiferenz so einzustellen das der Übergang von Nenn- auf Teillast im richtigen Moment passiert.
      Hinsichtlich einer langen Abbranddauer so früh wie möglich oder vielleicht am Besten zwischen Trocknungsphase und Entgasungsphase.?

      Um wirklich gute Informationen über die ETA-Regelung zu erhalten müsste man sich wahrscheinlich an die Softwareabteilung wenden. Der Kundendienst hält sich da sehr zurück oder es sind einfach auch nur mehr oder weniger erfahrene Anwender.

      So zum Schluss noch ein Tip zum Thema "freie Energie ernten": Holz das einem nichts kostet oder sowieso verrotten würde hochwertig verbrannt durch den Rauchfang jagen.


      MFG
      Beda :)

      P.S.: @'Chaletheizer: "zu tode gelanweilt!" ist eine witzige Wortschöpfung. Gefällt mir! Danke für den Vorschlag mit dem Holzverbrauch!
      • 40

      • # 137756
      Hallo Beda,
      da du einen gemauerten Schornstein hast, wirst du mit ca. 200 Grad TA
      schon richtig liegen, das war ja eben bei mir damals mit dem gemauerten Schornstein und dem 2. Ofen am selben Zug, das Problem!
      Der Feuerpolizist wollte den Kessel auf ca. 20kW gedeckelt haben,
      dann war aber die Abgastemp. schon am unteren kritischen Punkt angelangt... und oben auf dem Dach im Kaltbereich des Schornsteins wurde es zeitweise nass!
      Das konnte ich dann jeweils mit dem alten Kanonenofen wieder wegtrocknen!
      ( heute habe ich 2 Chromstahlzüge, und der Kessel läuft wunderbar mit 130-155 Grad TA!
      PS: sich "zu Tode langweilen",
      das ist bei uns in der Schweiz ein sehr geläufiger Begriff, kennt man den bei euch nicht?
      Gruess Ruedi
      Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.
      Werkzeug: Meili DM 36 Traktor, Geba Brennholzfräse und El. Spaltmasch. 5Kettensägen
      Anlage kann jederzeit besichtigt werden!
      Spezielles: Offene Anlage mit 180 l Expansionsgefäss, keine TAS installiert!
      Für Spass und Stromlose Zeiten: Küchenherd TL- Tech Bo 80 mit ca 8kW
      Total 220 m2 beheiztes Chalet, total ca 10-12 Ster pro Saison.
      • 41

      • # 137761
      Wie kann man nochmehr aus dem Kessel herausholen. Am effektivsten wird wohl nur noch ein Abgaswärmetauscher sein. Was noch ganz gut funktioniert ist an der Anheizmethode zu Pfeilen. ETA gibt anfangs erstmal Vollgas um korrekte Rahmenbedingungen zu schaffen was Kamin und Glutbettherstellung angeht.Das ist allerdings erstmal nur ein gewöhnlicher Abbrand welcher mit etwa 500C° nicht so effektiv ist.
      Es geht aber auch entspannter ,allerdings weis ich nicht in wie weit man die ETA Steuerung dazu bearbeiten kann. Das Zaubermaterial heist Holzkohle. Mit einem Brennraumthermometer lässt sich das sehr gut überprüfen. Man wird feststellen das die 600C° BRTemperatur zügiger und ohne Vollgas erreicht sind, was im Endeffekt eine höhere Ausbeute zur folge hat da der Verlust beim Anheizen geringer ausfällt. Übrigens kann man ab Abbrandhälfte ruhig mit der AGT so weit wie möglich herunter.Da ist kein Wasser mehr im Holz welches am Schornsteinkopf Kondensieren kann.
      • 42

      • # 137762
      Randy...
      Genausoo arbeitet auch mein Kessel....
      Erste Stunde Vollgas mit höherer Abgastemp.
      Seit der Kessel "eingebremst wurde", brennt er schneller schöner und ruhiger...
      Auch das mit der zweiten Abbrandhälfte hab ich genauso feststellen können:
      Fülle ich den Kessel total voll und ist der Speicher dann einmal auf 76 Grad, dann drück ich ihn im 2 ten Durchlauf auf 84 Grad hoch!
      Da jetzt aber "T Kessel ist" über soll liegt, geht der Venti auf schwach, sofort werden die Klappen weiter aufgerissen und innert ein paar Minuten läuft der Kessel dann stabil auf Teillast mit ca. 16-18 kW.
      Gruess Ruedi
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      • 43

      • # 137765
      Hallo!

      @Chaletheizer: weil du dich verschrieben hast meinte ich die Wortschöpftung "gelanweilt". quasi im LAN weilen.

      Das heißt bei 155° kommt bei dir das Abgas schon mit über 60° oben raus. Coole Sache so ein Chromstahlrohr. Das macht auf jeden Fall Sinn! Kann man das in einen 20x20 Kamin einziehen oder muss es extra installiert werden?

      @Randy

      Das mit der Holzkohle funktioniert sehr gut beim Eta SH. Da reicht ein Stück Zeitungspapier und los geht´s.
      Die unterste Lage Holz sollte einen hohen Brennwert haben, damit ein gutes Glutbett entsteht.
      Das mit dem Abgaswärmetauscher klingt auch spannend. Hab mal gesehen das jemand Kupferrohre am Abgasrohr befestigt hat. Hydraulisch wäre mir das wahrscheinlich zu aufwendig, aber ich könnte mir vorstellen im Gegenstromprinzip die Zuluft dadurch aufzuwärmen.

      MFG
      Beda :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Beda ()

      • 44

      • # 137771
      Ja mit einem Stück Holzkohle ist das nicht getan. Es muss eigentlich der Komplette Boden ca. 5 cm mit Holzkohle bedeckt sein.Sonst funktioniert das nicht was ich meinte.Herstellen tust du sie nach dem jeweiligen Abbrand des Vortages. Die Abschalttemperatur muss lediglich so hoch wie möglich liegen.Das sorgt gleichzeitig dafür das zum Abbrandende nichtmehr alt zuviel Luft unnötig durch den Kessel gezogen wird.
      • 45

      • # 137773
      Hallo!

      @Randy


      Beda schrieb:

      Das mit der Holzkohle funktioniert sehr gut beim Eta SH. Da reicht ein Stück Zeitungspapier und los geht´s.

      Beim ETA gibt es einen Parameter da kann man einstellen bei welchem Restsauerstoffanteil der Abbrand enden soll. Standardmäßig sind das 15%, wodurch viel mehr als nur ein Stück Kohle übrig bleibt.

      MFG
      Beda ;)
      • 47

      • # 137778

      Beda schrieb:

      Hallo!


      Das heißt bei 155° kommt bei dir das Abgas schon mit über 60° oben raus. Coole Sache so ein Chromstahlrohr. Das macht auf jeden Fall Sinn! Kann man das in einen 20x20 Kamin einziehen oder muss es extra installiert werden?
      Ja Beda,
      das kann problemlos eingebaut werden!
      Bei meinem Mauerschornstein von 20x20 cm, wollte der Ofenbauer zuerst einen 15 cm Chromstahlzug einbauen, was aber der Techniker von Schmid nach Rücksprache, nicht gern sehe, da die gemachte Berechnung damit schon fast an die Grenze kam!
      Also den Ofenbauer verknurrt einen 18 cm Zug hochzustemmen!
      Im Heizraum ein grosses Loch in den Schornstein geklopft und ich hatte schon Angst der Schornstein falle jetzt in sich zusammen, denn der Rest des Hauses ist ja ein Holzbau!
      Durch das grosse Loch konnte der Mech. dann die Rohre von unten her hochstemmen und glücklicherweise klemmte es nur auf dem letzten Meter, weil vor 70 Jahren der Maurermörtel etwas weit innen heraus quoll...3-4 Schläge mit dem "Cioffeurbeil" und das Rohr stand bis oben heraus.... Nach dem Vermauern unten, kann zum Schluss von oben Sackweise Vermiculittebrösel eingerieselt werden...
      und ja, wenn unten 130 Grad aus dem Ofen gehen, so kondensiert oben noch nichts... und wenn auch... im Glutabbrand trocknet das auch wieder, es wird ja keine Feuchte aufgesaugt vom Stahl.
      Der Küchenherd erhielt damals einen eigenen 15 ner Zug aus einem Baukastensystem!
      Zusammenfassend kann gesagt werden,
      3 Tage ohne Heizung und etwas Baustelle im Heizraum, aber es hat sich sicher gelohnt, umzubauen!

      PS: wie geht es deinem Sandversuch?
      Gruess Ruedi
      Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.
      Werkzeug: Meili DM 36 Traktor, Geba Brennholzfräse und El. Spaltmasch. 5Kettensägen
      Anlage kann jederzeit besichtigt werden!
      Spezielles: Offene Anlage mit 180 l Expansionsgefäss, keine TAS installiert!
      Für Spass und Stromlose Zeiten: Küchenherd TL- Tech Bo 80 mit ca 8kW
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      • 48

      • # 137782
      Hallo!

      @warp735

      Täglich wäre übertrieben. 2x hab ich angerufen und davor per e-mail kommuniziert. Hab von Anfang an gesagt was für einen Kessel ich hab. Die fühlen sich trotzdem zuständig und waren auch hilfsbereit. Haben sogar eine Kundendatei angelegt. Bei Buderus hab ich es gar nicht versucht.

      @Chaletheizer

      Durch so einen sanierten Kamin kann man den Ofen ganz anders betreiben. Gut zu wissen. Das könnte man vielleicht auch selber machen.

      Zum Sandversuch:
      Die kleine Portion Sand in der Brennkammer hat es mir an den vorderen Rand des Schamotts geblasen. Es ist aber noch einiges liegen geblieben. Also da funktioniert es nicht wirklich. Verändert hat sich der Sand aber nicht besonders. Im Füllraum hab ich noch nicht nachgesehen. Da soll sich erst eine Ascheschicht bilden. Der Sand (maximale Körnung ca. 3mm) dürfte eher kalkhaltig sein und kein Quarz. Bin zuversichtlich das sich der Sand als Zwischenschicht halten wird.

      MFG
      Beda :)
      • 50

      • # 137798
      Hallo!

      @Scotty

      Durch die Isolation kommt der Rauchfang schneller auf Temperatur. Geht deine Abgastemperatur dann gar nicht mehr höher? Braucht der Kessel so nicht ewig bis er die Leistung bringt. Was hast du für eine Spreizung eingestellt?



      Der Anheizvorgang ist auch entscheidend für eine hohe Brennraumtemperatur.

      Heute hab ich mit PLuft-max von 80% eingeheizt und siehe da die Abgastemperatur stieg gleich auf 210°. Hat also gut funktioniert. Etwas später konnte der Kessel aber die Temperatur wieder nicht halten und ich bin auf 90% rauf gegangen. Dann hat es wieder gepasst.

      Morgen start ich gleich mit 90% und mit Abgasmax probier ich es dafür mit 200°. Dann gilt es nur noch die Wende passend dazu einzustellen. Ich komm schon noch dahinter wie sich diese Funktion wirklich auswirkt.
      Wenn es länger dauert auf 80°Kesselsoll zu kommen ist das nicht so tragisch oder? Hauptsache er schafft es überhaupt. Und am Schluss des Abbrands sollten die 80° auch gehalten werden.

      Die Funktion der RLA-Leistungsregelung hilft am Anfang kurz mit den Kessel auf Temperatur zu bringen. Es geht die variable Rücklauftemperatur kurz hinauf. Von 67 auf 72. Aber nur kurz und danach wieder runter auf 67. Also dauert es schon ein wenig bei 100%Pumpenleistung auf die 80° zu kommen.
      Die Wende stell ich morgen auf 90% max und 25% min.

      Beim Einheizen war der Puffer auf 30% und ich hab eine Kes/Puffermitte-Differenz von 35° eingestellt. Dadurch ging er mir zu früh in Teillast und ich hatte Flammabrisse oder Verpuffungen. Es drückt mir dabei kurz das Abgas bei der PrimärLuftöffnung raus. Hab die Kes/Puffermitte-Differenz dann runter gestellt und er hat sich wieder ein geregelt.

      Schade das niemand Tipps für die Einstellung der Wende hat.

      MFG
      Beda :)

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