Planung einer neuen Heizungsanlage - Planung Heizung 200-250qm in einem Neubau Haus - kurtie

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      • 1

      • # 137443

      Planung einer neuen Heizungsanlage - Planung Heizung 200-250qm in einem Neubau Haus - kurtie

      Hallo liebe Mitglieder,

      ich plane eine neue Heizungsanlage. Hier die Eckdaten für die neue Anlage:

      Wie wird Dein Haus im Moment beheizt?

      ----

      Wie groß ist die zu beheizende Wohnfläche m² (Bitte nur Ziffern eingeben)?

      200

      Steht das Haus in kalter hochgelegenen Gegend,oder Flachland?

      Thrüringen, Nordhausen in einem umliegenden Dorf.

      Einschätzung der Wärmedämmung des Hauses (sehr gut/gut/mittel/schlecht/ oder wird demnächst)(Fenster/Türen/Keller/Boden)?

      Wärmedämmung entsprechend der pflicht von Neuen häusern, kein keller

      Wie hoch war dein bisherige Energieverbrauch lt/m³/KWh (Öl,Gas,Strom) im Jahr?

      ----

      Stückholz? (Je nach Außentemp und Puffer Volumen 1 max 2 x am Tage heizen und wenn Kessel nach x Stunden leer ist nachfüllen) Holz muß gekauft werden > ins Grundstück transportieren > auf entsprechende Länge gesägt > gespalten > gestapelt > jenach Holzart mind. 2 - 3 Jahre trocknen jedes Jahr für sich
      Pellet? (Die Beschickung des Kessel funktioniert automatisch über Förderschnecke. Man muß trotzdem täglich kontrollieren) Ein Vorratsbunker der trocken sein muß in der Nähe des Kessels - Alternativ gibt es gr. BigBags
      Solar geplant?


      Stückholz
      1x Tag heizen

      holz wird als erstes in 3m stämmen gekauft und dann gesägt und gespalten.

      1RM Buche kostet 42,22€

      Solar ist beim Neubau Pflicht, wieviel das sind weis ich nicht genau

      im ganzen haus ist fußbodenheizung verbaut.

      Hast Du schon eigene Vorstellungen über welchen Kessel Typ (Stückholz/Holzbrikett, Pellet etc.) und wie viel KW Heizleitung der neue Kessel haben soll?

      Stückholz, größe des Kessels habe ich keine ahnung da im erdgeschoss und im 1. geschoss noch ein Kamin/-ofen installiert werden soll.

      Wie soll Die WarmWasser Bereitstellung er folgen, Wärmetauscher im Puffer; Externen WW Puffer;Externer Wärmetauscher oder anders?

      da habe ich noch keine ahnung und hoffe ihr könnt mir da helfen

      Man rechnet für das Puffer Volumen ab 55 lt/Kw. Die BAFA verlangt für die Kessel 55 lt/Kw. Der ideale Wert liegt bei 100 lt/Kw. Gedanken gemacht über das Fassungsvermögen (lt.) der dazu benötigten Puffer?

      Der Puffer soll schon angemessen sein für die größe des kessels.
      möchte soviel speichen wie es geht da nicht den ganzen tag jemand zuhause ist.

      Ist die nötige Stellfläche dafür vorhanden einschließlich der Puffer/Ausdehnungsgefäß/Pumpen etc.?

      geplant ist ein 5,5qm Hauswirtschaftsraum wo alles drin verstaut werden muss.
      ob der platz reicht habe ich noch keine konkrete infos.

      Hast Du schon mit Deinem zuständigen Schornsteinfegermeister darüber gesprochen?

      nein

      Hast Du schon bei einem Heizungsbauer ein Angebot machen lassen?

      nein

      Hast Du schon "genügend" (abhängig von der Kessel Kw) Holz getrocknet
      auf dem Grundstück zu liegen? Hast Du genügend Fläche im Grundstück zur Lagerung des Holzes?
      Bedenke Holz muß zwischen 2 und 3 Jahre an der Luft (oben abgedeckt) trocknen können. Jede Holzlieferung getrennt lagern (Verwechslungsgefahr)


      Platz ist genug vorhanden.

      Weitere Informationen:

      Hi, ich hoffe ich konnte mit den bereits ausgefüllten fragen einblick in mein vorhaben geben.
      da ich aber neu in Materie bin was das berechnen usw angeht hoffe ich auf eure antworten und tipps.

      im großen und ganzen wird es ein 2 familenhaus werden mit 2 wohneinheiten übereinander, jede etage soll einen kamin bekommen und als zentralheizung ein HV mit genug speicher.

      falls ich was vergessen habe oder was verbessern kann, sagt mir bitte bescheid.

      Vielen Dank
      • 2

      • # 137445
      Auf die Fläche von 5,5 qm alles reinzubekommen halte ich für recht Optimistisch.
      Wie hoch ist denn dein Budget und die Heizlast?
      • 4

      • # 137449
      Hallo Kurtie,

      Wenn es sich um einen Neubau handelt dürfte die Heizlast eigentlich schon bekannt sein. Das ist Leistung welche der Wärmeerzeuger min. benötigt um dein Haus auf den gewünschten Raumtemperaturen zu halten. Bei niedrigster AT laut Norm.
      Der Wert dürfte bei Neubau sehr niedrig sein, so zwischen 7 und 10 kW etwa, je nach Größe und Standard.

      5,5 qm genügt für den kessel aber nicht als gesamter Heizraum, mit Puffer(n).
      Oder hast Du den Puffer gleich mittig in der Gebäudehülle platzieren lassen. So wie es beim Neubau am meisten Sinn macht.

      Gruß Frank
      • 7

      • # 137458
      Hallo zukünftiger Holzheizer!

      In deinem Fall würde ich die Sache recht unkompliziert darstellen.
      Das ist auch deiner zu erwartenden Heizlast zu verdanken.

      Mein Gedanke wäre:
      • Guntamatic Biosmart 14/22kw // mit dem Blick ins Alter, sind die 33cm Scheite auch nicht von Nachteil. guntamatic.com/nc/scheitholzheizung/biosmart-1422/
      • GUNTAMATIC Werkvertretung Torsten Mark
        Lindenweg 6
        02997 Wittichenau
        Deutschland
        Tel.: +49 (0)35725 / 929-66
        Mobil: +49 (0)160 / 944 86 092
        Fax: +49 (0)35725 / 929-67
        mark(at)guntamatic.de

        Werkvertretung für den Großraum Bautzen / Cottbus / Görlitz

      Ist echt fit der Mann!!!!


      • Dazu 1x 2000 Liter Kombi-Puffer zwecks Wärmetauscher für Solar
      • Warmwasser per Friwa (Raumanordnung Heizraum-Küche-Bäder beachten, dann brauchst keine Zirkulation)


      Es gibt Sonderbauten für Puffer - schlank und hoch. Dann eben durch die Decke.
      • 8

      • # 137465
      Hallo,

      Wenn du ein Haus bauen willst nach dem EnEV Standard dann musst du einen durchschnittlichen U-Wert
      der gesamten Umfassungsfläche von 0,28W/m² K mindestens einhalten.

      Das könnte so etwa 4...5kW Heizlast bedeuten.
      Hast du eine noch bessere Dämmung dann wird die Heizlast kleiner werden.

      Bei dieser kleinen Heizlast wirst du deine Speichergröße so auswählen müssen das mindestens 1 Füllung des HV in den Speicher passt.

      Als Backupheizung würde ich eine Wärmepumpe dazu bauen.
      Die Wärmeübertragung über eine FBH mit max. Vorlauftemperatur von ca. 30°C.

      Die Betongrundplatte würde ich dämmen und als "Betonkernaktivierung" (mit Dämmung zum Boden und fertig eingebauter FBH) ausführen.

      mfg
      HJH
      • 9

      • # 137473
      danke für die antworten, wie gesagt bin kompletter neuling was das angeht.
      mein onkel hat noch eine forstheizung aus der DDR :D ansonsten nie was mit heizungen zu tun gehabt.

      @mike, 33cm ist mir zu kurz, da sägt man sich ja am ende dumm und dusselig, meine mutter hat derzeit ein kaminofen in der wohnung der nimmt maximal 27cm scheite auf, kann daher sagen das mich da das sägen schon nervt und sie verheiztca 4RM im jahr.

      möchte schon was in die Richtung 50cm länge haben.

      wegen dem Alter mach ich mir noch keine sorgen, bin erst junge 26 jahre.

      @HJH ich habe die genauen daten derzeit nicht zur hand vom haus aber gehe davon aus das es die standard dämmung hat. die solaranlage oben auf dem Dach wird auch nur so groß ausfallen wie es der gesetzgeber vorschreibt bei einem neubau.

      wieso als backupheizung eine wärmepumpe, nächste frage wie funktioniert die wärmepumpe die du meinst?

      der plan war, im sommer mit der solaranlage auszukommen und im winter dann mit dem holzvergaser, dazu kommen ja auf jeder etage noch ein kamin/-ofen der zum spass befeuert wird.
      • 10

      • # 137475
      Hallo,

      Da hilft WIKIPEDIA:
      de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rmepumpe

      Wenn du ein Haus nach EnEV baust dann hast du ein Problem einen Heizkessel mit so niedriger Leistung zu bekommen.

      Ein Bekannter baut im Moment ein Haus mit 140m² .
      Das ergibt eine Heizlast von knapp unter 3kW.
      Ein Gasbrenner geht mittlerweile bis auf wenige kW runter.
      Ein Brennwert-Ölkessel hat schon Last unter 14kW zu kommen.
      Ein Brenner in dieser Größe schaltet ein und ist sofort wieder aus.
      Da muss man wieder über Speicher fahren.

      Dann willst du noch Solar nehmen?
      Ist das Voltaik oder therm. Solar?

      mfg
      HJH
      • 11

      • # 137476
      hi, soweit meiner information ist therm. solar pflicht oder halt erdwärme beim neubau.

      hatte mir das so gedacht das man einmal am tag den speicher vollmacht und dann halt eine gewissezeit warmes wasser hat.

      also kann es auch passieren das bei dem haus sich ein holzvergaser überhaupt nicht rechnet?
      • 12

      • # 137477
      Hallo,

      Du musst natürlich deine Wärmeerzeugung an deinen Wärmebedarf anpassen.

      Deshalb fängt das alles mit der Heizlast an.

      Wenn du Wärmepumpe/Erdwärme oder Brennwert und auch therm. Solar einsetzen willst, dann musst du niedrige Heiztemperaturen fahren!
      Damit sind Vorlauftemperaturen nicht über 30°C gemeint.

      mfg
      HJH
      • 13

      • # 137482
      Moin Moin!

      kurtie schrieb:

      hi, soweit meiner information ist therm. solar pflicht oder halt erdwärme beim neubau.
      Das halte ich für ein Gerücht.
      Soweit ich die EnEV verstehe, darf ein neu zu errichtendes Gebäude
      1.) einen gewissen Primärenergiebedarf
      und
      2.) einen gewissen Transmissionsverlust über die Gebäudehülle
      nicht überschreiten.
      Verschiedene Energiequellen haben unterschiedliche Primärenergiefaktoren.
      Das heißt, z.B. eine Ölheizung braucht bei gleicher nutzbarer Energie viel mehr Primärenergie als z.B. eine Pelletheizung.
      Der Architekt bzw. Bauingenieur hat nun etwas Spielraum.
      Er kann z.B. eine etwas schlechtere Dämmung durch eine Wärmequelle mit niedrigem Primärenergiefaktor (Solar, Pelletheizung...) kompensieren, so lange er den max. zulässigen Transmissionsverlust nicht überschreitet.
      Bei dieser ganzen Spielerei gibt es irgendwo ein Kostenoptimum.
      Vielleicht ist bei Dir die Gebäudehülle kostenoptimiert und dadurch Solar erforderlich.
      Ist aber nur eine Vermutung.
      Weiß dazu jemand etwas genaueres/verbindliches?

      Wie schon geschrieben worden ist:
      Zuerst muss die Heizlast bekannt sein.
      Bitte frage Deinen Architekt/Bauingenieur - er kann Dir das sofort sagen.

      Dann würde ich unbedingt versuchen, die ganze Anlage einfach zu halten.
      Durch die aktuellen Dämmstandards bist Du gezwungen, eine Menge Geld für die Gebäudehülle auszugeben,
      und hast im Gegenzug einen sehr geringen Energieverbrauch.
      Durch den geringen Energieverbrauch ist der Energieträger schon fast egal.
      Dagegen fallen in Deinem Fall die Kosten für Anschaffung und Instandhaltung dann stark ins Gewicht.
      Holzvergaser + Wärmepumpe + Solar + Kamine wäre mir zu viel.
      Vielleicht kann man alles mit einem Pelletkessel + Kamine (nicht wasserführend) erschlagen?
      Oder Gastherme + Kamine?
      Oder Luftwärmepumpe + Kamine? (Geräuschpegel der Luftwärmepumpe beachten!)

      Bei den Kaminen musst Du auch aufpassen, dass Du das hoch gedämmte Haus im Aufstellungsraum nicht überheizt.
      Da wäre wieder ein wasserführender Ofen von Vorteil.
      Nachteil: Kein echtes Backup, da er bei Stromausfall bzw. Störung an der Hydraulikanlage auch nicht funktioniert.

      Soll der Energiebedarf für Heizung und Warmwasser der beiden Wohneinheiten getrennt und rechtlich sauber abgerechnet werden?
      Vielleicht kann man auch eine Pellettherme (z.B. Guntamatic) mit kleinem Speicher pro Wohneinheit machen und fertig...?
      Dazu ein oder zwei Pelletbunker auf dem Dachboden.

      Kann das Haus einen Erdgasanschluss bekommen?

      Weißt Du Bescheid, was aktuell bei der Heiztechnik für Neubauten in Deinem Bundesland gefördert wird?
      Wenn nicht, dann solltest Du Dich informieren.
      Ggf. macht der Staat Geschenke.

      MfG Hans
      • 15

      • # 137506
      Hallo Kurtie

      Das ist ganz einfach.

      Du errechnest deine Heizlast bei ca. -10 Grad wie viel KW braucht dein Haus pro Stunde das rechest du auf eine Tag hoch z.B. 3kw in der Stunde sind 72 Kw in 24 Stunden + was in die hose sind 100Kw.

      Jetzt der Puffer 1000L können pro 1Grad 1Kw Speichern das heist du hast eine Fußboden Heizung also 30Grad Mini und 80 Grad Maxi sind 50 Grad bei 1000L sind das 50Kw also brauchst du 2000L Speicher wenn du den Speicher von 80 Grad bis auf 30 Grad in 24Stunde runde bringst. Duschen und Waschen auch noch, also noch was in die Hose 2500L sollte reiche wenn der Puffer größer wird kommst du weiter. Um so größer der Puffer um sowichtiger ist die Wärmverwaltung Vorlauf, Rücklauf, Wasserbewegung,

      Jetzt der Ofen die Kw des Ofen ist egal es ist wichtig wie viel Holz bekommst du in den Ofen. Jetzt mal Theoretisch hat Holz 4Kw pro 1Kg bei 50Kg sind das 200Kw Wärme die in den Puffer gehen. Sind die Kw zuviel das der Puffer die nicht aufnehmen kann geht der Ofen in Feuererhaltung ist schlecht sind die Kw zu wenig muß du immer nach legen .

      Achso ganz wichtig eine Holzheizung ist viel Komplizierter als Öl oder Gas. Bei einer Holzheizung ist eine Wärmeverwaltung das wichtigste sonst Zahlst du mehr als notwenig ist.


      Gruß Frank
      • 16

      • # 137515
      Hallo @S4heizer,

      Du musst bei deiner Rechnungsdarstellung zwischen kW und kWh unterscheiden.

      S4heizer schrieb:

      Jetzt der Ofen die Kw des Ofen ist egal es ist wichtig wie viel Holz bekommst du in den Ofen.
      Das kann man bei kleiner Heizlast so sehen, die kleinsten HV liegen so bei 15kW.
      Wenn du mit deiner Heizlast über der Leistung des HV liegst geht deine Rechnung nicht auf.
      So grob zu verallgemeinern kann man nicht.

      mfg
      HJH
      • 17

      • # 137570
      Hallo Kurtie... für dn Fall, dass deine erwähnten 5,5 qm stimmen sollten, dann hast du ein Problem...
      die meissten Kessel haben eine Tiefe von 1,25 m und die offene Beschickungstür kommt auch noch dazu... und davorstehen und hantieren musst du auch können. Die Daten kannst du bei den meisten Herstellern irgendwo einsehen.
      Falls du definitiv wenig Platz hast..
      Schau dir den HDG H an oder guck mal unter Schmid energy im Internet
      Und such den Zyklotronic 30

      Kessel hat so etwa 85x 90 cm plus Abgasrohr hinten oder rechts plus das öffnen der Türen!
      Ich hab so ein Kessel und bin voll Fan davon.. mein Favorit Lopper, Hargassner brachte man einfach nicht in den 9 qm Heizraum!
      Darin sind noch 900 l Speicher und 600 l Solarwarmwasserspeicher und bis 2 Ster Holz... also top ausgenützt und nur dank praktisch quadratischem Kessel so möglich! Der 2 te Speicher steht in der Waschküche und heizt dort in Standart Hartschaumisolation den Raum etwas auf, was auch wieder gut ist!

      Gruess Ruedi
      Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.
      Werkzeug: Meili DM 36 Traktor, Geba Brennholzfräse und El. Spaltmasch. 5Kettensägen
      Anlage kann jederzeit besichtigt werden!
      Spezielles: Offene Anlage mit 180 l Expansionsgefäss, keine TAS installiert!
      Für Spass und Stromlose Zeiten: Küchenherd TL- Tech Bo 80 mit ca 8kW
      Total 220 m2 beheiztes Chalet, total ca 10-12 Ster pro Saison.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Chaletheizer () aus folgendem Grund: Rechtschreibung, und leichte stylistische Aenderung

      • 18

      • # 137571

      kurtie schrieb:

      Hi, das Haus ist noch nicht gebaut, sondern Steckt noch in der Planung.

      Daher informiere ich mich vorher, bevor man sowas falschen bauen lässt.
      Ergänzung:
      Wenn du noch nicht gebaut hast... such dir einen HB der sich mit Holzheizungen auskennt!!
      Nimm ja keinen Ölfritzen, der einfach, weils dazugehört auch Holzheizungen einbaut... so nach dem Motto... wir schaffen alles!
      Gruess Ruedi
      Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.
      Werkzeug: Meili DM 36 Traktor, Geba Brennholzfräse und El. Spaltmasch. 5Kettensägen
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      • 19

      • # 137612
      Hallo HJH

      "Wenn du mit deiner Heizlast über der Leistung des HV liegst, geht deine Rechnung nicht auf."

      Wenn das der Zustand ist, sollte man von einer HV abstandnehmen und Öl, Gas, Pellet oder Hack bauen, denn man sollte sich nicht zum Sklaven der Heizung machen.

      Ich habe mein Haus selber gebaut, die Heizung auch und weiß, was da alles reinspielt: (Habe ich schon paarmal beschrieben.)

      • die Wand, der Fußboden, die Fenster, Fenstestürtze, die Decke, die Türen, der Putz innen und außen, der Standort des Hauses, der Aufbau des Fußbodens, die Art der Heizung, die Art der Wasserbereitung, das Lüftungsverhalten und soweiter.Die Wand, der Fußboden, die Fenster, Fenstestürtze, die Decke, die Türen, der Putz innen und außen, der Standort des Hauses, der Aufbau des Fußbodens, die Art der Heizung, die Art der Wasserbereitung, das Lüftungsverhalten und soweiter.


      Holzheitzung ist die Komplizierteste Heizung von allen. Eine Holzheizung kann kein Öl, Gas, Pellet, Hack oder Wärmepumpenbauer so einfach bauen, auch wenn alles runter gespielt wird.

      Warum ist das so.
      Alle anderen Heizungsarten haben die Leistungsvorhaltung im Rohstoff und holen es, wie es gebraucht wird. Das ist bei einer HV-Heizung nicht so. Man muß die kWh, die man braucht, speichern für den ganzen Tag wenn man nur 1x am Tag Feuer machen möchte. Also muß der Puffer so groß sein, wie man max. braucht. Das ist nur bei HV-Heizung so. Wenn man als HV-Heizer das nicht hat oder nicht kann, ist die Heizung falsch oder schlecht geplant, oder man redet sich was ein. Ich spreche das Thema immer direkt an, auch wenn es weh tut. Ich habe schon soviel Scheiße gesehen. Da kommt mir das Kotzen und die Leute glauben den Schrot, den man ihnen die ganze Zeit erzählt. Wenn man mehr als 15min am Tag mit Heizen verbringt ist das Arbeitsbeschaffung.

      Bei einer HV-Heizung geht auch keine Schnecke mehr als Fußbodenheizung und die Heizkörper an der Wand von der Öl oder Gasheizung gehen auch nicht mehr. Warum - weil die Vor- und Rücklauftemperaturen von Öl und Gas von der HV-Heizung abweichen. Das ist auch ganz klar - Öl und Gas feuern zu. Die Heizkörper der Gas-, Ölheizung müssen größer werden oder noch einer rein.
      Eine HV-Heizung braucht aber eine große Pufferspreizung, um über den Tag zu kommen und um so größer die Pufferspreizung, um so weiter kommt man über den Tag und um so weiter die Feuermachzeiten. Ich kenne viele die im Winter früh und abends Feuer machen. "Was soll das? " Das ist kein Vorteil, das ist ein Nachteil. Ich habe einige Heizungen schon umgebaut und den Holzverbrauch verringert, nur durch Änderung der Wärmverwaltung.

      Öl, Gas, Pellet, Hack, Wärmepumpe ist wie eine Netzteil wie du es brauchst kommt es mal mehr ,mal weniger.
      HV-Heizung ist wie eine Batterie du must sie laden und mit der Kapazität muß du auskommen, wenn alle - dann ist alles kalt. Alles Kalt heißt Streß mit der Frau. Streß mit der Frau heißt kein essen, kein Bier, kein XXX, also immer schöne warme Bude.

      Gruß Frank
      • 20

      • # 137613

      S4heizer schrieb:


      Holzheitzung ist die Komplizierteste Heizung von allen. Eine Holzheizung kann kein Öl, Gas, Pellet, Hack oder Wärmepumpenbauer so einfach bauen, auch wenn alles runter gespielt wird.






      HV-Heizung ist wie eine Batterie du must sie laden und mit der Kapazität muß du auskommen, wenn alle - dann ist alles kalt.


      Alles Kalt heißt Streß mit der Frau. Streß mit der Frau heißt kein essen, kein Bier, kein XXX, also immer schöne warme Bude.

      Gruß Frank
      zum ersten Zitat geb ich dir vollkommen recht!

      Zum zweiten?
      Na ja, erstens, wenn die Hütte einigermassen gut gedämmt ist... dann ist bei Speicher auf 30Grad geleert aber noch lange nicht Frost in der Buude, denn 30 Grad als Beispiel, heizt bei mir nochmals für Stunden, wie Nachtabsenkung!

      Zum dritten...
      Stress mit der Frau... ja solche Frauen mag es leider geben...

      Meine hat gelernt:
      Wenn ich warm haben will, dann heize ich....

      Wenn sie Hunger hat... muss ich sie auch nicht löffeln, oder sie hungert, bis ich nach Hause komme, nein, sie kocht ganz selbständig!

      Es kommt halt immer auf die Einstellung an....
      Ist die Holzheizung, das Hobby des Herrn im Hause.... hat man(n) halt schlechtere Karten,

      wie,wenn die Angetraute eben versteht, dass mit Holz geheizt wird, um es warm zu haben!
      Das war bei uns noch nie Thema in Diskussionen!

      ... und so heizt meine Frau ganz selbstverständlich den grossen Kessel, wenn sie bemerkt, dass die Radiatoren, ihrer Meinung nach zu wenig warm werden, oder das Warmwasser nur noch Handwarm ist!
      ( Ärger macht nur Tochter 1, wenn sie einmal fast kalt duschen muss ) !
      Soo, genug Lob über meine Frau... auch wir haben oft Differenzen, aber eben, über andere Dinge, wie das Holzen, oder heizen!

      Gruess Ruedi
      Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.
      Werkzeug: Meili DM 36 Traktor, Geba Brennholzfräse und El. Spaltmasch. 5Kettensägen
      Anlage kann jederzeit besichtigt werden!
      Spezielles: Offene Anlage mit 180 l Expansionsgefäss, keine TAS installiert!
      Für Spass und Stromlose Zeiten: Küchenherd TL- Tech Bo 80 mit ca 8kW
      Total 220 m2 beheiztes Chalet, total ca 10-12 Ster pro Saison.
      • 21

      • # 137618
      Hallo,

      In Vielem gebe ich dir ja recht.

      Hier einmal meine Vorgehensweise um die Größe eines HV und Speichers zu bestimmen:
      Einstieg 3.12 und Rechenprogramm IP HV Speichergröße 06.14
      holzheizer-forum.de/index.php?…&postID=127897#post127897


      S4heizer schrieb:

      Warum - weil die Vor- und Rücklauftemperaturen von Öl und Gas von der HV-Heizung abweichen.
      Wenn ich mit Öl heize dann mache ich das auch über die Speicher.
      Wobei ich das so eingestellt habe das ich max. 1 Start pro Tag bekomme.
      Das wird in Abhängigkeit der Außentemperatur gemacht.
      Das heißt, je niedriger die Außentemperatur, je mehr Energie wird in den Speicher geladen.

      Beim Bau der Heizung habe ich darauf geachtet mit niedrigen Heiztemperaturen zu heizen.
      Da hat jetzt Vorteile bei der Speichergröße und auch bei dem vor einigen Jahren nachgerüstetem ÖL-Brennwertkessel.
      Meine Rücklauftemperaturen bewegen sich zwischen 27...30°C.

      Manche können halt nicht, aus Platzmangel, benötigte Speicher aufstellen, dann hilft es schon in 24h halt den HV 2 x anzünden.

      mfg
      HJH
      • 22

      • # 137671
      Hallo

      Also gut ist es wie es ist.

      kurtie

      hat gefragt wie und was ich habe versucht ihm zu erklären wie die Heizung grob arbeiten und was er beachten sollte damit er die richtige Heizung einbauen kann.


      Gruß Frank

    Webutation