Atmos: Verschleiß DC30SE

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      • 1

      • # 138998

      Atmos: Verschleiß DC30SE

      Hallo Gruppe,
      bin neu hier, aber nicht neu beim Holzheizen.
      ich heize seit 10 Jahren mit Holzscheiten und seit 6 Jahren mit meinem DC30SE.
      Nach dieser Zeit sieht der so aus, wie unten gezeigt.
      Ist das normal? Oder mache ich gar was falsch?
      Ich heize im Wesentlichen so:
      1. Füllklappe auf (Anheizklappe bleibt zu!)
      2. neuen Holzscheit über die Düse legen
      3. Asche zusamen schieben, dabei ist das Gebläse eingeschaltet
      4. Asche wird nach unten gesaugt, Holzkohle bleibt oben
      5. Holzkohle wird mit Anzünder (son Holzwolleding) entflammt
      6. frisches Anmachholz rauf
      7. Fülltür zu, Anheizklappe auf
      8. Brennraumtür auf, Asche raus, mit Schieber auch die seitlichen Kanäle entaschen
      9. oben brennt es fröhlich vor sich hin
      10. Brennraumtür zu
      11. Fülltür auf, Anheizklappe zu
      12. es feuert nach unten, die Glut wächst
      13. dünne Scheite rauf, Fülltüre zu
      14. nach 15 minuten richtiges Holz rauf
      15. nach einer Weile Rauchgasthermostat auf MAX (dafür habe ich mir schon einen ASU-Timer bestellt)
      16. Fertig
      Warum sehen die Teile so scheiße aus?
      Noch was: im Winter ballert der Ofen fast den ganzen Tag, also ca. von 6 bis 20 Uhr, im Sommer jeden dritten Tag eine Füllung für den 300-L-Boiler.

      Hier die Bilder:


      Düse von oben



      Brennraum und Düse von unten, Löcher in der Stirnwand (WOHER kommen die??)



      Der Füllraum

      Und meine Rücklaufanhebung läuft mit 65°C, geregelt durch das Ding:


      Ich bin total zufrieden mit dem Ofen, ob ich da einen Scheit mehr rein haue oder nicht, ist mir erstmal egal.
      Ich heize sehr viel mit Hartholz, also Linde, Eiche, Buche, Obstgehölze. Das kaufe ich entweder als Stammholz von befreundeten Baumfällern oder Waldbesitzern oder bekomme es von Baumpflegern geschenkt.
      Hacken, Sägen, Spalten und Lagern mache ich selbst.
      Im Sommer fast nur mit Nadelholz, also Bauholz, was ich kostenlos bekomme.

      So, vielleicht weiß jemand weiter.
      Danke schonmal!

      Gruß aus Babelsberg
      Jörg

      PS: die Löcher habe ich inzwischen mit 20mm starken Schamotteplatten von Hornbach verschlossen. Das heißt, der Brennraum ist um 20mm verkürzt...schlimm!
      Und für die Düse habe ich mir einen Edelstahlaufsatz konstruiert, die Bleche werden im Moment hergestellt. Der soll die Düse mal etwas verkleinern, um die Ausfransungen zu kompensieren.
      gruß aus babelsberg

      "Was wäre der Mensch ohne Telefon? Ein armes Luder!
      Was aber ist er mit dem Telefon? Ein armes Luder!"
      Tucho, 1930
      • 2

      • # 139006
      Hallo Jörg,

      so wie Du haben meine Heizmeister die ersten 9 Jahre auch angeheizt. Dann sahen Düse und Kugelraum aus, wie unten dargestellt.

      Jetzt bleiben AHK und Brennraumtür beim Anheizen zu. In den Füllraum kommt eine erste Lage dünne Scheite, darauf Schreddermaterial und ein Stück Kohlenanzünder. Dann Lüfter ein und Anzünden. Die Flamme zieht sofort nach unten. Dann etwas dickere Scheite als 2. Lage. Darauf nach Belieben vollpacken. Dann Füllraumtür anlehnen und warten, bis AGT über 100 und BRT über 600. Dann Füllraumtür schließen. Fertig. Rest macht der ASU-Timer.

      Die Löcher in der hinteren Brennkammerplatte hatte ich auch. Da werden sich wohl die Formstücke links und rechts nach vorn gearbeitet und einen Schlitz gebildet haben... Habe nach Austausch des Kugelraumes hinten eine Schamottplatte prophylaktisch vorgestellt...

      Verbrauch ca. 50-60 rm Kiefer und Fichte pa.

      Gruß Ronnyimage.jpegimage.jpegimage.jpegimage.jpeg
      • 3

      • # 139007
      PS: Nun wäre natürlich die Frage, ob der Düsenverschleiss durch das bei Dir relativ häufige Auf und Zu der Türen kommen kann, wo noch kalte Bereiche von einem Moment auf den anderen mit richtig heißen Abgasen durchströmt werden. Meine, das hier irgendwo mal gelesen zu haben...

      Gruß Ronny
      • 5

      • # 139022
      Andere Frage, ...( ich kenne deinen Ofen nicht),
      Du schreibst, dass du seit 6 Jahren diesen Kesssel hast...
      während ca. 200 Heiztagen zu ca. 12 Stunden heizt....
      Das ergibt in etwa

      14'400 Brennstunden!!!

      Da wär ich bei meinem Kessel heilfroh, wenn die Zyklonbrennkammer noch so aussehen würde!

      Alles über 10000 Std. Mit ein und derselben Schamottierung ist super!

      Gruess Ruedi


      PS: ev.über Ersatzteilkauf mal nachdenken, dass nicht in kältester Winterzeit dein Ofen einen Ausfall hat, wegen gebrochener, defekter Steine!
      Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.
      Werkzeug: Meili DM 36 Traktor, Geba Brennholzfräse, Vogesenblitz 16t Spalter und El. Spalter 5t, 5Kettensägen, Biber mit 461 als Antrieb.
      Anlage kann jederzeit besichtigt werden!
      Spezielles: Offene Anlage mit 180 l Expansionsgefäss, keine TAS installiert!
      Für Spass und Stromlose Zeiten: Küchenherd TL- Tech Bo 80 mit ca 8kW
      Total 220 m2 beheiztes Chalet, total ca 10-12 Ster pro Saison.
      • 6

      • # 139027
      Hallo, danke für die Antworten.
      Das mit Tür-auf-Tür-zu klingt schlimmer als es ist.
      Ich will nur schon anbrennen lassen, während ich unten Asche rausnehme. Und die nehme ich auch nicht bei JEDEM Anzünden raus.
      @Scotty, ja, ich lasse Asche auf der Düse liegen, aber doch nicht alles, was oben liegt.
      Das mit den "vorgearbeiteten" Seitenschalen klingt wirklich plausibel.
      Ich habe ja eine dünne Schamotteplatte vor der Stirnwand (Foto reiche ich mal nach) halbwegs eingepasst.
      Als ich die einbaute, habe ich mit dem dazu erforderlichen Kesselkitt auch gleich die Risse in den Seitenteilen zugespachtelt.
      (und glatt abgezogen, so dass mein Aschekasten sich nicht verhakt)

      @chaletheizer: eine neue Stirnwand habe ich schon, die restlichen Schamotteteile werde ich nächstes Jahr kaufen und dann alles wechseln.
      Die anderen Teile kaufe ich da:
      pumpendiscounter.de/ReigaGbR-p…Atmos-Duese-fuer-DC2.html
      pumpendiscounter.de/ReigaGbR-p…Atmos-Kugelraum-Scha.html

      Ich denke, dass die provisorische Kesselreparatur vermutlich wieder viele Jahre halten KÖNNTE.
      :D
      Außerdem hätte ich für den E-Fall immer noch den über eine hydraulische Weiche eingebundenen Gaskessel.

      Hat das schonmal einer gewechselt? ich sehe Schwierigkeiten, die Seitenteile herauszuziehen, da diese vermutlich an einem Stahlteil oberhalb hängenbleiben werden...
      Andererseits: eingebaut wurden diese Teile ja auch. Also abwarten.
      Einstweilen werde ich eine Stahldüse aufsetzen und mir Turbulatoren basteln.

      Gruß
      jörg
      gruß aus babelsberg

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      Tucho, 1930
      • 7

      • # 139028
      Hallo Jörg

      auswechseln ist kein Problem

      ich hatte da schon richtig Übung drin ( hatte früher ja auch einen Atmos)
      aber die Teile würde ich schnell wechseln / die Düse sieht schon übel aus
      bei meinem Ofen hatte ich Schamott Platten zum Schutz drauf / macht den Feuerraum aber noch kleiner
      ich hab das spätestens alle 3 Jahre wechseln müssen

      Gruß

      Klaus S.
      • 8

      • # 139029
      Der SE ähnelt meinem damaligen DC 18S.
      Das Problem ist auch das der sich nicht so leicht Zügeln lässt. Wenn der im Gange ist geht im Kessel die Post ab. Bei mir hieß das AGT 270C° trotz Zugbegrenzer. Was ich sagen will. Mit einer Gebläsesteuerung wirst du den Kessel materialschonender Betreiben können. Als günstigste Variante währe hier der Conrad Triac Drehzahlregler zu empfehlen. Das sollte Nebenbei auch ne gute Brennstoffersparnis geben. Eine PID gesteuerte Gebläserregelung währe aber schon eher die Variante zu der ich raten würde. Hier werden aber 150€ fällig.
      • 9

      • # 139030
      Hallo Ruedi,

      so schlimm finde ich die Stunden nicht. 1660 Std. hat unser S4 auch letzte Saison gebrannt da gingen 30 RM Fichte und 1400 kg Buchenholzreste durch. Den Sommer hat die Solaranlage gearbeitet.
      Fröling bietet ja eine 10 Jahres Garantie an aber da ist die Beschränkung bei 1500 std die Heizsaison.
      Für einen Atmos denke ich auch kann er durchaus mit dem Zustand der Brennkammer zufrieden sein.
      Wäre noch interessant wieviel qm werden beheizt und wieviel Holz geht durch.
      • 10

      • # 139031
      Hallo,
      @Randy, ja, an solche Regelung dachte ich auch schon. Ich habe noch einen solchen Drehzahlsteller herumzuliegen. Wollte damit und mit einem ebenfalls rumliegenden einstellbaren Rauchgasthermostat so eine Art Bypass basteln: wenn 200°C erreicht sind, schaltet ein Wechsel-Relais, so dass der Lüfter seinen Saft über den Drehzahlsteller bekommt und langsamer quirlt. Das mit dem Drehzahlsteller hatte ich mal expermentell geprüft, funktioniert! Der Drehzahlstelle ist noch vom älteren DC15e, da hatte ich einen Sauglüfter auf dem Schornstein, den ich damit ansteuern konnte. Hat echt super geklappt und der kleine 15kW-Ofen hat richtig geballert...
      Was ist eine PID?
      @ruedi, ich hatte mich im Vorstell-Faden schon vorgestellt.
      Siehe Tach aus Babelsberg

      Ich beheize 250qm, davon 90qm mit Radiator, den Rest mit FBH.
      Das Haus ist von 1896 in Massivbauweise errichtet worden, hat außer im Dach keinerlei Wärmedämmung, aber ein zweischaliges Mauerwerk mit Luftschicht. Die Anbauten sind alle aus Poroton oder Gasbeton errichtet worden.
      Die Fenster sind eine Typensammlung aller Jahrzehnte: originale Kastenfenster, DDR-Holz-Doppelfenster, DDR-Plaste-Isoglasfenster (mit 4-10-4 mm) und neue Iso-Holzfenster. Dafür habe ich nirgends Schimmel oder feuchte Stellen!
      Und ich verheize im Jahr...tja, DAS weiß ich ehrlich gesagt nicht.
      Da ich Statiker/Bauingenieur bin, muss ich oft zu Baustellen, da sammel ich dann immer Abfallholz ein ... (mit Anhänger und vorher fragen und zurechtlegen lassen; die sind fast immer froh, wenn das einer abholt)
      Abrissholz, Bauholz, dann bekommt man, wenn man in der Stadt wohnt, von irgendwelchen Bekannten immer Bruchholz (so wie jetzt nach den schweren Stürmen) geschenkt.
      Ich kenne mehrere Baumpfleger/-fäller. Außerdem kaufe ich von regionalen Baumfäll-Unternehmen 3m-Stammholz, dass z.B. aus dem Berliner Grunewald stammt oder von anderen Flächen, aus denen Bäume entnommen werden mussten.
      Es ist ne bunte Mischung aus Obstholz, Eiche, Buche, Linde, Fichte, Kiefer, Erle, Kastanie etc. pp.
      Deswegen habe ich mir in 11 Jahren nie Gedanken gemacht, wieviel ich eigentlich verbrauche. Klingt komisch, ist aber so.
      Auf meinem Holzplatz liegen noch min. 3 Sattelschlepper voll Holz. :thumbsup:

      Im Moment habe ich zwei Füllungen am Tag; ich habe den Kesselthermostat auf 85-90°C gestellt, dann schaltet der Lüfter rechtzeitig ab.
      Dabei fehlen aber 70qm FBH, da wird gerade gebaut.
      Ich könnte das aber mal aufschreiben, da ich langfristig der einzige sein werde, der den Ofen beschickt.
      (der Senior, der in der zweiten Wohnung im Haus wohnt, hat sich verletzt und fällt als Heizer und Störenfried aus)

      Gruß
      j
      gruß aus babelsberg

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      Tucho, 1930
      • 11

      • # 139032
      Ich glaube du kannst zufrieden sein. würde sagen so gefühlsmäßig alles Ok.
      Der HV dürfte sich schon mehr wie bezahlt gemacht haben.
      • 12

      • # 139033
      Einfach mal Wikipedia fragen was PID ist. Du stellst eine Soll AGT ein und die Steuerung hält diese nach Einregelung. Wie beim Autofahren. Du nimmst früh genug Gas weg ,aber lässt noch soviel Geschwindigkeit wie nötig um an die Ampel heran zu fahren. Deine Variante währe etwa Vollgas und dann mit Vollbremmsung an die Ampel.
      • 13

      • # 139035
      @ruedi, ja, ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem Ofen. Der heizt und bollert wie verrückt.

      @Randy, verstehe, dann werde ich mal nachsehen.
      gruß aus babelsberg

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      Tucho, 1930
      • 14

      • # 139037
      Wir beide haben ja gleichen Kessel Typ.
      Meist am Wochenende mache ich Kesselreinigung. Unten den halbrunden Ascheschieber rein und im oberen Raum mit der Kratze die obere Wand von Ruß abkratzen - dann auf dem Düsenstein die Asche bis auf eine Schicht von ca. Daumenbreite bzw pi mal.. die als Schutzschicht für die Düsenplatte verbleibt durch die Düse nach unten in den Kasten. Die seitlichen Rauchgasbremsen raus - mit einem langen dünnen Feger zuerst die obere Wand Asche abfegen dann die seitliche äußere Wand abfegen und die Flugasche raus fegen (wenn Du dort reinsiehst ist es Metall dahinter ist Kesselwasser das erwärmt werden möchte). Rauchgasbremsen rein und Tür zu!!! Ich mache diese Tür nur zur Kesselreinigung auf! Dann Kessel oben hinten den oberen Reinigungsdeckel aufmachen. Eine Lampe irgendwo positionieren damit Du die Wirbulatoren siehst. Die bitte mit einem abgewinkelten starken Draht herausziehen. Du siehst dann in den Röhren die Seitenwände mit Ruß belegt. Dieser Ruß muß runter geputzt werden. Entweder per Hand mit der Bürste rauf und runter oder ... ich habe dafür eine Bohrmaschine geopfert - eine lange Gewindestange unten ist dann eine Edelstahlbürste (Edelstahl deshalb, weil normal Eisen nach kurzer Zeit abgenutzt d.h. dünner wird und nicht mehr putzt) angeschraubt. Volle Umdrehung und die Rohre werden sauber.

      Bei dieser ganzen Saubermach Aktion läuft der Saugzug!

      Diese AHK ist ein Sicherheitsfaktor des Herstellers ebenso wie das kleine Loch unten hinten rechte Seite in der sec. Luftzuführung.
      Ich behaupte dieses Loch haben fast alle zugeklebt. Desweiteren haben bestimmt über 50 % der Atmos User die AKH ausgebaut und fest mit einer Klappe verschlossen, weil sie man kann machen was man will sie ist nicht dicht. Ich hatte sie auch in der ersten Zeit jedesmal bei der Reinigung ausgebaut und siehe da an der Dichtfläche konnte man die Rauchgasfahnen sehen die entwichen. Ich habe mit einem Schaber bzw mit der Kante einer Feile sie fein säuberlich geputzt.
      Zum anheizen wie oben schon einer geschrieben hat etwas Kleinholz etc auf die Düse legen anzünden und nach und nach voll legen. Wenn Du nachlegen willst, die obere Tür Hebel auf - Augenblick warten - Tür weiter auf - Der Kessel bekommt dadurch von oben mehr Luft und zieht nacht unten. Ganz ganz selten das er dann oben raus raucht.
      Das bollern > bitte versuche rechts unten hinten die sec. Stange um Fingernagelstärke d.h. mm zu verschieben und auf das Geräusch achten.
      MfG Jürgen



      DC GSE 30; Wirbulatoren Version 2.0; 2 x 1000 lt. Puffer; WW: Vissmann Vitacell 300
      UVR1611/C.M.I.
      RLA Dreiwegereglung; Kessel Vorheizung;
      Notheizung De Dittrich Gaskessel von der Hydraulik getrennt durch elektr. Dreiwegekugelventil.
      180 m² Wohnfläche; Esse 11 m

      striegistal-wetterstation.de/
      • 15

      • # 139048
      Hallo Jürgen,
      danke für deine Ausführungen, aber ich habe den SE, NICHT den GSE.
      Bei meinem gibts keinerlei Regelung, von den Thermostaten abgesehen.
      Ich habe auch keine Abgasbremsen oder Wirbulatoren drin.
      Auch ist der Wärmetauscher hinten noch mit einfachen Rippen versehen, die ich beim reinigen (sonntags vor der Sendung mit der Maus) immer mit einer dafür mitgelieferten Drahtbürste am Stiel putze. Also keine Röhren.
      Ich will mir aber noch solche Wirbeldinger bauen.
      Die untere Klappe mache auch ich - wie du - nur zum Reinigen oder Asche entnehmen auf.
      Den Füllraum mache ich eigentlich nie sauber, die Asche fällt ja von alleine runter.
      Wieso lässt du den Saugzug laufen? Ich putze hinten und alles fällt nach unten. Dann oben wieder zu, unten auf und den Saugrüssel vom Staubsauger rein. Ich nutze zum Reinigen immer so einen ollen, günstig erstandenen Industreisauger vom Trockenbauer, die haben damit immer Gipsstaub beim Schleifen gesaugt; sehr viel feiner ist die Asche auch nicht.
      Von vorne schiebe ich auch den Rüssel links und rechts am Brennraum vorbei bis hinten. Funktioniert prima.
      Und ich lasse meine Anheizklappe drin, denn auch meine Frau und meine Tochter legen Holz nach und das muss simpel und einfach sein: Hebel ziehen, Klappe vorsichtig öffnen, Holz rauf, Klappe zu, Hebel rein. Feddich.
      Es kann ja sein, dass die etwas undicht ist. Aber der Ofen heizt super.
      Mit Bollern meinte ich nicht dieses Pulsieren mit zuviel Gas, sondern das dumpfe Rauschen des verbrennenden Gases.

      Wenn ich das also zusammenfassen darf, ist der Zustand meiner Schamotteteile bei dem vielen Geheize und den vielen Betriebsstunden durchaus normal und ich kann mich glücklich schätzen, dass der Ofen bis jetzt durchgehalten hat.
      Viele Dank für alle Antworten. Bisher.

      Hier noch Bild meiner reparierten Stirnwand:


      Habe die Flicken aus zwei Stücken 20mm dicker Schamotteplatten gesägt und geraspelt. Dann Kesselkitt hinten rauf und an die restliche Stirnwand gepappt. Als beide Teile dran waren noch in der Mitte ein Stück rein und den Rest verschmiert. Auf dem Bild sind die Verspachtelungen an den Seitenteilen noch nicht drauf. Das schlimmste war, dass man da fast reinkriechen musste!
      Nach Ostern 2018 muss ich da wieder rein, die Teile wechseln.
      Viele Grüße
      Jörg
      gruß aus babelsberg

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      Tucho, 1930
      • 16

      • # 139083
      Verzeihung Jörg jetzt sehe ich das fehlende G. Was ein Buchstabe ausmachen kann. Da sieht es hinten im Wärmetauscher natürlich ganz anders aus. Ich habe bei Bekannten einen solchen gesehen. Er schimpfte nur rum hat sich vom Händler den aufschwatzen lassen als er dann mal bei mir war, hat er seinen verkauft und einen GSE 30 und ist zufireden.
      MfG Jürgen



      DC GSE 30; Wirbulatoren Version 2.0; 2 x 1000 lt. Puffer; WW: Vissmann Vitacell 300
      UVR1611/C.M.I.
      RLA Dreiwegereglung; Kessel Vorheizung;
      Notheizung De Dittrich Gaskessel von der Hydraulik getrennt durch elektr. Dreiwegekugelventil.
      180 m² Wohnfläche; Esse 11 m

      striegistal-wetterstation.de/
      • 17

      • # 139084
      Hallo,
      das Ding ist ja: ich bin total zufrieden mit dem Teil. Der feuert seit 6 Jahren fast jeden Tag (im Sommer ja nur alle 2 bis 3 Tage für WW).
      Vor drei Jahren kaufte ich als Ersatzteil einen Gebläsemotor, falls der originale ausfällt. Der läuft bis heute!
      Letzte Woche habe ich die Pumpe am Kesselrücklauf getauscht, die hat nach 11 Jahren Geräusche gemacht (war vorher am DC15 dran).
      Ich habe da jetzt eine Alpha 2L 25-60 dran.
      Und ich las mehrere hundert Beiträge hier im Forum. Alle befassen sich mit Regelungen, Optimierungen, Basteleien.
      Ich will eigentlich nur wenig ändern:
      • Wärmeübertragung verbessern mit Turbulatoren o.ä. (der WT wird regelmäßig gebürstet)
      • seitliche Abgasbremsen rein
      • evtl. eine Drehzahlregelung am Saugzuggebläse
      Mehr kann ich nicht, ich bin Statiker, kein Elektroniker. Es stellt für mich im nächsten Jahr eine Herausforderung dar, die neue Regelung UVR zu programmieren und ich habe ja schon Schwierigkeiten, herauszufinden, WIE ich das Geläse steuern könnte. Es gibt ja vielerlei Möglichkeiten.
      Für mich am einfachsten wäre eine Kiste mit Einstellmöglichkeiten und Display und wo ich ganz simpel Netzkabel, Temperaturfühler und Stromleitung zum Lüfter anklemmen kann.
      Also: nur EINE Schachtel. Nicht eine PID-Regelung, dazu noch ein bis fünf Relais, einen Umrichter etc.pp. Ich bewundere Leute, die damit klarkommen, ich kann das nicht.
      Wenn es so eine Kiste nicht gibt, baue ich die nicht ein. Falls doch: bitte verraten! Danke! :thumbsup:
      Aber, wie gesagt, ich finde meinen Ofen toll. Der verbrennt einfach alles. Ohne Murren und Knurren!
      Und da der Strom an Gebraucht-, Schnitt- und Bruchholz nicht abreißt, sehe ich keine Veranlassung, mich da weiter reinzusteigern.
      Zumal ich noch zwei Kräfträder (Bj.'77) habe, die der Sanierung harren, sowie eine Frau und drei Kinder...

      Gruß aus der Mark
      Jörg

      PS In der Stadt zu wohnen hat den Vorteil, dass man die Leute mit Holzofen an einer Hand abzählen kann und die anderen einem immer Holz schenken. Ich habe z.B. nach den letzten Stürmen zwei Eichen und eine Linde "geschenkt" bekommen.
      gruß aus babelsberg

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      Tucho, 1930
      • 19

      • # 139089
      Hallo Jörg,
      Schön, dass du zufrieden bist mit deinem Kessel!
      Ich habe da eine etwas ketzerische Frage,....
      also nicht übel nehmen, ich mache mir nur etwas Sorgen, dass du jetzt Ausgaben tätigst... und dümmsten Falls legt dir der Schornie den Kessel still, weil er ev. die Normen nicht einhält???

      Also meine Frage, wie zufrieden ist dein Schornie mit dem Kessel, bzw. mit den gemessenen Abgaswerten?

      Wenn es in diese Richtung gehen würde,
      oder du Nachbarn hast, die dich wegen des Rauches bei den Ordnungshütern verpfeiffen, dann wäre es ev. besser, das Geld gleich für einen allfälligen Neukauf mit Lambdaregelung etc. auf die hohe Kante zu legen!

      ( und wie gesagt, bitte nicht übel nehmen, ist nicht abwertend gemeint... und Angst vor einem Kessel mit "allinklusive-Regelung", brauchst du echt nicht zu haben, bei meiner Kiste läuft alles, bis auf ein leicht schadhaftes Drucktasterli auch nach 17 Jahren noch störungsfrei).

      Gruess Ruedi
      Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.
      Werkzeug: Meili DM 36 Traktor, Geba Brennholzfräse, Vogesenblitz 16t Spalter und El. Spalter 5t, 5Kettensägen, Biber mit 461 als Antrieb.
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      • 20

      • # 139111
      Nabend Ruedi,
      ja, das treibt mich auch etwas um: Wie lange kann ich den ollen Kessel noch nutzen?
      Der Schorni ist zufrieden, aber wie lange noch?
      Egal, der Ofen wird trotzdem repariert.
      Zumal ich gerade unsere Bude umbaue, so dass ich für noch eine Baustelle weder Zeit noch Geld habe.
      Der Umbau der Heizung, der folgen soll, wäre sowieso unabhängig vom Wärmeerzeuger.
      Und: mit meinen Nachbarn komme ich sehr gut klar, denn mein Öfchen qualmt nur beim Anzünden für sehr kurze Zeit.

      Gruß
      Jörg

      PS: Nein, ich nehme fast nichts übel, nur blöde Bemerkungen, aber das wars ja nicht. :D
      gruß aus babelsberg

      "Was wäre der Mensch ohne Telefon? Ein armes Luder!
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      Tucho, 1930
      • 21

      • # 139117
      Hallo Jörg,

      hat der Schorni denn irgendwas angedeutet, dass er die nächste Stufe nicht schafft, sonst nochmal nachfragen, bevor du mehr als nötig investierst.

      Gruß Jörg
      • 23

      • # 139173
      Hallo Heizer,
      nee, der ist sehr zufrieden. Er sagte, dass das mit dem Feinstaub gar kein Problem sei.
      Der hat mir auch noch nichts davon gesagt, dass der Kessel bald weg muss.

      Gruß
      J
      gruß aus babelsberg

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      Tucho, 1930
      • 24

      • # 139399
      Babelzwerg,

      die Düse sieht echt übel aus, die solltest Du auf jeden Fall erneuern. Wundert mich fast, dass der Kessel so ordentlich arbeitet.
      Du solltest den Hinweis bzgl. Opferschamottplatten auf der Düse ernst nehmen. Seitdem ich diese drauf habe, hat es kaum noch weiteren Verschleiss gegeben. Das bißchen Füllraumverlust wegen einer 2cm-Platte macht nun wirklich nicht viel aus.

      Hahneko
      • 25

      • # 139450
      Morjen!
      Danke für den Tipp. Ich hatte ohnehin vor, die Düse nächstes Jahr nach Ostern auszuwechseln. Bis es so weit ist, baue ich mir eine selbstgebastelte Edelstahldüsenabdeckung ein.
      Ich warte noch auf die Teile... Wenn das Teil fertig ist, stelle ich mal ein Bild rein.

      Hast du in dieser Schamottplatte die Öffnung genauso groß gemacht wie die Originalöffnung, oder kleiner?
      Da könnte man ja auch experimentieren, dass man die Öffnung kleiner macht und so die Heizleistung verringert, aber dafür die Abbranddauer etwas verlängert. In Verbindung mit Abgasbremsen müsste doch da was zu erreichen sein.
      Kann ja sein -

      Gruß
      Jörg
      gruß aus babelsberg

      "Was wäre der Mensch ohne Telefon? Ein armes Luder!
      Was aber ist er mit dem Telefon? Ein armes Luder!"
      Tucho, 1930

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