Atmos DC 40 GS: Lufttrennung und Flammtronik Atmos DC 40 GS

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      • 26

      • # 144811
      Pinochat es ist schön das es immer noch verschiedene Argumentation und Lösungen gibt ich für meinen Teil sehe es positiv. Ich bekomme antworten auf meine Fragen und neue Fragen. Wichtig ist nur was am Ende raus kommt! Und da ich wenig Elektro Kenntnisse habe ist eventuell die einfache Lösung auch die bessere für mich.
      LG
      Klaus


      Das Leben kann Einfach sein ! Wenn wir es zulassen.
      PS Meine Rechtschreibung ist nicht die beste also wer damit nicht umgehen kann sollte es einfach lassen. ;)
      • 27

      • # 144836
      Hallo,

      LUFTWAAGE???

      Das würde ich nicht machen.
      Luftwaage ist/war so eine "wirtschaftliche" Lösung von Herstellern von Billig-Holzvergasern.

      Ich kenne keinen der Hochpreis-HV welche so eine "LÖSUNG" anbieten.
      Lass die Finger von diesen Einfachlösungen.
      Sich einen PID Regler in der Bucht schießen und dann glauben das man eine funktionierende Regelung hat,
      ist ein Trugschluss.

      mfg
      HJH
      • 28

      • # 145139
      Hallo ich glaube bei mir wird es einen Umbau mit der Flammtronic werden. Da bin ich wahrscheinlich auf der sicheren Seite. Bin mal gespannt wie ich das am besten umsetze mit der Lufttrenung.
      LG
      Klaus


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      • 29

      • # 145158
      Hallo Klaus,

      wenn Du eine FlammTronik einbaust, ist das eine gute Entscheidung! Im Gegensatz zu mehreren Einzelreglern hast Du den Vorteil von zusätzlichen Sicherheitsfunktionen, wenn Du die FT nach den empfohlenen Schaltplänen anschließt... (FT reduziert die Kesselleistung/würgt das Feuer AUS bevor der STB aktiv wird, STB schaltet die Lüfter/Stellantriebe AUS und die KKP EIN).

      Gruß
      Alfred
      • 30

      • # 145164

      HJH schrieb:

      LUFTWAAGE???

      Das würde ich nicht machen.
      Immer wieder würde ich diese "Luftwaage" einsetzen am Atmos,
      vom LambdaCheck -Stellmotor angesteuert...

      ist an den 'bisvierzig'-gse atmossen einfach realisierbar, ohne die Blecharbeiten der sogn."Lufttrennung"

      mit der Gust-Tronik __(link)__
      wird das Startverhalten des Kessels einfach und gut optimiert
      (der sek.Luftbedarf der Verbrennung zeigt deutlich die 'Glutaktivität'... )
      (ein "wildes" Glutbett verlangt sehr viel sek.Luft )

      ...also Luftwaage (Schubstangensteuerung)
      > bei steigendem sek.'Bedarf' wird die primLuft etwas reduziert
      = ruhiger Glutbettaufbau in der Startphase
      = gut passendes Glutbett für den Hauptabbrand

      (die "Luftwaage" ist die elegante stetige Version der FT-_O2_'rücknahme'...)

      ...selbst für die FT am Atmos würde ich die Luftwaage empfehlen...
      ...kostet fast nichts, ist einfach und verbessert das Startverhalten ungemein...

      Gruß Heinrich
      gse40atmos
      LC.>Gust-Tronik>.BR-Temp.Regler
      4100L Puffer
      • 31

      • # 147122

      Spengler123 schrieb:

      ...was am Ende raus kommt! Und da ich wenig Elektro Kenntnisse habe ist eventuell die einfache Lösung auch die bessere...
      moin Klaus,
      eben erst gesehen...

      deine (LambdaCheck+'Gust-Tronik') Luftwaage...
      der LC-Stellmotor 'schiebt' den senkrechten (Luftwaage)Hebelarm <prim-zu>...
      und 'zieht' gleichzeitig auf der 'unteren' Waageseite die Sekundärluft <sek-auf>

      wie hat sich die Abbranddauer 'entwickelt' ?
      hast du deinen RGT II-'einstellwert' verändert ?

      Gruß Heinrich
      gse40atmos
      LC.>Gust-Tronik>.BR-Temp.Regler
      4100L Puffer
      • 32

      • # 147134
      Moin Heinrich
      Da ich die Luftwage schon vorJahren versucht habe,aber diese nie wirklick funktioniert hat habe ich sie wieder abgebaut! Doch heute weiß ich das war ein Fehler. Nicht die Luftwage war schuld sondern der Heizer Ich konnte bei meinem Holz nie die richtige Einstellung finden! Wenn ich sehe wie heute der Stellmotor arbeitet weiß ich auch warum! Zu den Einstellungen diese sind Komplet anders, ich bin dabei meine RGT2 neu zu suchen! Die Abbranddauer ist auch so eine Sache die ist bei mir Zimlich gleich geblieben, aber ich glaube mit einer besserren Verbrennung. An dieser Stelle möchte ich auch mal ein Danke sagen an alle die die im Forum ihre Beiträge schreiben! Das mit der Drehzahl muß ich noch machen meine ist einfach Manuel eingestellt da ich nicht wirklich weiß wie ich es elektronisch steuern kann aber wenn ich es mal verstanden habe leuchtet mein Ego wieder
      Gruß Klaus
      LG
      Klaus


      Das Leben kann Einfach sein ! Wenn wir es zulassen.
      PS Meine Rechtschreibung ist nicht die beste also wer damit nicht umgehen kann sollte es einfach lassen. ;)
      • 33

      • # 147152
      moin Klaus

      Spengler123 schrieb:

      ...Drehzahl.....meine ist einfach Manuel eingestellt
      ... ist in Ordnung, soviel ist da auch nicht zu beachten
      im Prinzip könnte die Start-Aufheiz-Lüfterleistung schon vor dem RGT I-'umschalten' gesenkt werden
      (ab ca 60-70°C AGT habe ich schon ein Glutbett mit brauchbarer BRT... )

      > Hauptsache die Lüfterleistung wird zum zweiten Abbrand.Drittel gesenkt UND...
      >>>> bleibt in der zweiten Abbrandhälfte durchgehend niedrig

      (falls der LC über 4% O2 zeigt > die sek.Luft dichtschiebt, ist die BRT zwar etwas abgesackt,
      (aber immer noch im 'grünen' Bereich..., meine Erfahrung
      [dabei steigt die AGT etwas >> auf keinen Fall die "AGT-Bremse" nutzen> 5-10°K mehr ist ok]
      ( reduzierte Lüfterleistung und ca 6-7% O2 bei ruhig bearbeitetem 'light'pseudo.Hohlbrand ....

      in der Restholz/glutphase steigt der O2.wert dann endgültig, die BRT sackt langsam
      > ca 16% O2 u. (tür)BRT um 350°C --- 'normales' atmosKessel-/RGT I-abschalten bei mir

      Gruß Heinrich
      gse40atmos
      LC.>Gust-Tronik>.BR-Temp.Regler
      4100L Puffer
      • 34

      • # 147166

      HJH schrieb:

      Hallo,

      LUFTWAAGE???

      Das würde ich nicht machen.
      Luftwaage ist/war so eine "wirtschaftliche" Lösung von Herstellern von Billig-Holzvergasern.

      Ich kenne keinen der Hochpreis-HV welche so eine "LÖSUNG" anbieten.
      Lass die Finger von diesen Einfachlösungen.
      Sich einen PID Regler in der Bucht schießen und dann glauben das man eine funktionierende Regelung hat,
      ist ein Trugschluss.

      mfg
      HJH
      Nun, ich kenne auch keinen Hochpreis- HV, der so eine Lösung anbietet.
      Ebensowenig kenne ich einen "Billig- Holzvergaser", welcher so eine "wirtschaftliche" Lösung anbieten würde. War wohl vor meiner aktiven Holzvergaserkesselzeit...
      M.M.n. sollte man nicht vor "solchen Einfachlösungen" warnen, wenn man weder den dafür eingesetzten Kessel kennt noch die Funktion und Wirksamkeit selbst überprüft hat...

      Meine "Luftverteilung durch Schubstangensteuerung", hier auch Luftwaage genannt, habe ich für den Atmos 30GSE entwickelt; um den Nachteil der nicht getrennten Pim- und Sek. Luftansaugung und der damit sich gegenseitig beeinflussenden Luftströme ohne tiefgreifende Umbauarbeiten am Kessel wie dem Einbau einer Lufttrennung auszugleichen.
      Funktioniert bereits seit ca. 8 Jahren einwandfrei und vor allem Störungsfrei. Natürlich nur in Zusammenarbeit mit einem PID-Regler mit Drehzahlregelung des Saugzuggebläses, meiner Ausbrandsteuerung sowie dem LambdaCheck.
      Die Luftverteilung würde wohl auch mit der Flammtronik funktionieren, was ich allerdings nicht getestet habe.
      Die FT würde ich wegen der nur suboptimalen Ausbrandsteuerung (wie auch Heinrich schon angemerkt hat) nicht ohne Modifikation einsetzen. (HartlBe hat da eine externe Lösung für die FT entwickelt; da die FT anscheinend nicht mehr weiterentwickelt wird)

      Seit dem diese Luftverteilung bei mir eingebaut ist, hat der Kessel einen sehr hohen Wirkungsgrad (gemessen mit WMZ) und kann ohne ändern der Kesseleinstellung so ziemlich alles, was aus Holz ist, ohne Probleme verheizen. (auch Hackgut und Sägespäne)

      LUFTWAAGE??? - ja!! und ich würde es bei meinem Kessel jederzeit wieder so machen!!!

      Gruß Gust
      Atmos DC30GSE mit Gust-Tronik
      • 37

      • # 147171
      Das Prinzip funktioniert scheinbar so gut das Viessmann das in einem aktuellen Kessel einbaut. Die Lamdasonde und Saugzugregelung machts wohl möglich.
      Grüsse

      Volker

      -altes Bauernhaus 280m² etwas gedämmt, DC40GS
      -2x2750l ex Gastanks als Puffer, mit Stroh gedämmt im Holzverschlag, Anlage in 5/4" Schwarzrohr geschweißt
      - Centramischer als RLA, WMZ, gemauerter 25x25cm Schornstein, ca.6,5m hoch, alles in der Garage, 20m Fernwärmeleitung
      -Solar seit Sep.2013, Direktwasseranlage, 20m² "Wuxi-Wankang" Heatpiperöhren, 60°, fast Süden, Resolregler "Deltasol BX", WMZ über "Grundfoss Dirkt Sensors"
      -Brauchwasserwärmepumpe seit Sep.2014, Dimplex BWP30HS
      • 38

      • # 147176
      Also ich finde die Lösung von Gust für mich am idealsten! Da ich dieses Heizen als Hobby ansehe und drei Wohnungen damit versorge, und ja mein HV ist zu klein und mein Puffer zu wenig. Ich habe aber auch kein Problem damit das die Gasheizung angeht wenn ich es nicht schaffe den HV anzuwerfen. Toll finde ich es natürlich wenn ich es schaffe mein Haus zu versorgen ohne Gas, und genau da ist die Grenze zwischen gut und böse jeder der meine Heizung sieht und mich kennt weiß das ist meins! Und mit der passenden Hilfe bekommen wir die Drehzahlregelung auch noch hin.
      LG
      Klaus


      Das Leben kann Einfach sein ! Wenn wir es zulassen.
      PS Meine Rechtschreibung ist nicht die beste also wer damit nicht umgehen kann sollte es einfach lassen. ;)
      • 39

      • # 147179
      Hallo Klaus,

      zur Drehzahlregelung habe ich im Nachbarforum einen Beitrag geschrieben.
      Da Links dorthin nicht funktionieren, hier die Kopie. (Der Beitrag ist Stand 29.1.2017)

      Mein in der Gust-Tronik verbauter PID Regler ist nicht mehr lieferbar, und müßte ich es nochmal neu bauen, würde ich, wie Heinrich und ein paar andere nach der Brennkammertemperatur regeln und einen Typ-K Sensor verwenden.
      Der nachfolgende Regler würde aber auch mit einem PT100 Fühler funktionieren.

      Um die Drehzahl des Abgasventilators vom HV nach der
      Brennkammertemperatur zu regeln, benötigt man einen PID- Regler mit
      Eingang für Typ-K Sensor und 0-10V bzw. 4.20mA Ausgang.
      Bei
      Pohltechnik habe ich folgenden preisgünstigen Regler gefunden: (Ich habe
      von dieser Fa. bereits mehrere Regler anderen Typs bezogen und bin
      zufrieden)
      http://www.pohltechnik.com/Temperaturre ... ::801.html

      Der Regler hat einen Multisensoreingang; u.a. auch für
      Typ-K-Thermoelemente, sowie einen 4- 20 mA Ausgang. Der 4-20mA Ausgang
      ist denkbar einfach auch in einen 0-10V Ausgang zu verwandeln, durch
      einen 500 Ohm "Bürdewiderstand", welcher parallel zum Regelausgang
      geschaltet wird.

      Da der Regler auch einen zusätzlichen
      Schaltausgang hat, kann man damit auch eine
      Brennkammertemperaturabhängige Ausbrandsteuerung verwirklichen...

      Weil ich schon mehrmals per PN gefragt wurde, wie man ein Poti für die Mindestdrehzahl sowie einen Min- Max- Schalter in die Reglerverschaltung mit 0-10V Steuerspannung einfügen kann, hier eine einfache Schaltskizze dazu:


      Mit einem einfachen Umschalter mit Mittelstellung kann die Drehzahl einfach per Hand zwischen Minimaldrehzahl ("Min"; einstellbar mit Poti P1) sowie Maximaldrehzahl ("Max") und Regler ("Auto") umgeschaltet werden. Hilfreich auch beim Nachheizen...
      Die mit dem Poti P1 verstellbare Mindestdrehzahl "wirkt" über die Dioden auch beim Automatik- Betrieb über den PID- Regler, d.h. der Regler würde zwar je nach Einstellung auch einen Betrieb des Drehzahl-Reglers mit 0V (und damit stehenden Motor) ermöglichen, dies wird jedoch über die "Vorspannung", welche vom Poti frei einstellbar zwischen 0 - 10V beim Regler über die Diode D2 an den Drehzahlreglereingang geleitet wird, verhindert. Egal wie der Regler regelt, der Motor wird nie weiter, als es die eingestellte Vorspannung hergibt, herunterregeln. Die Diode D1 verhindert eine "Rückspannung" zum Regler.
      Die 12V Hilfsspannung könnte z.B. beim Netzteil vom LambdaCheck abgegriffen werden.

      Als Drehzahlregler könnte man z.B. diesen thomann.de/de/botex_ct_110.htm verwenden.

      Gruß Gust

      Einbau auf eigene Gefahr!
      Atmos DC30GSE mit Gust-Tronik
      • 40

      • # 147189
      Hallo Gust
      Ersteimal danke für die Antwort!
      Ich werde das mal mit meinem Nachbarn durchquatschen denn im Gegensatz zu mir versteht der etwas davon. Aber so wie heute habe ich nocheinmal nachgeheizt und dieses rauchfrei und genau dieses macht mich schon zu einem glücklichen Menschen.
      LG
      Klaus


      Das Leben kann Einfach sein ! Wenn wir es zulassen.
      PS Meine Rechtschreibung ist nicht die beste also wer damit nicht umgehen kann sollte es einfach lassen. ;)
      • 41

      • # 147194
      Hallo,

      Da ich ein paar Beiträge vorher genannt worden bin, will ich wenigstens erklären warum eine Luftwaage nicht meinen Vorstellungen entspricht. Wenigstens sind das meine Erfahrungen mit einem HV.

      Ich verstehe es so, dass man vom Grundsatz her bei einem Holzvergaser erst einmal während der gesamten Brennzeit einer Füllung eine konstante Wassertemperatur in den Speicher laden möchte.

      Durch eine konstante Rücklauftemperatur, ein darauf abgestimmter Förderstrom der Umwälzpumpe und eine konstante Leistung des HV kann das, in Grenzen, erreicht werden.

      Durch die Regelung und damit Konstanthaltung der Rauchgastemperatur wird die konstante Leistungsabgabe des HV erreicht.
      Grund: Der HV hat eine feste Wärmetauscherfläche.
      Eine höhere Rauchgastemperatur signalisiert eine höhere Leistung, eine niedrigere RGT signalisiert eine kleinere Leistung.

      Die zur Verbrennung benötigte Primärluft wird erhöht wenn die Rauchgastemperatur sinkt.
      Dies wird durch die Rauchgastemperaturregelung ständig angepasst.

      Im realen Betrieb (bei meinem HV) liegt die Primärluft nach der Anzündphase bei etwa 20% und liegt am Ende des Abbrandes bei ca. 75%.

      Die Sekundärluft wird nach dem O2 im Abgas geregelt.
      Am Anfang des Abbrandes wird (in der Regel) sehr viel Sekundärluft benötigt.
      Geht aber danach sehr schnell wieder zurück bis ganz auf Null.
      Regelt aber wieder hoch wenn zwischendurch das Holz zusammenfällt.

      Damit liegt für mich fest, dass es keinen direkten Zusammenhang zwischen Primärluftzugabe und Sekundärluftzugabe bei gleichzeitiger Forderung nach konstanter Vorlauftemperatur gibt.

      Auf den Abbrand bezogen kann eine Luftwaage, richtig eingestellt, durchaus zu einer schnellen Korrektur bei z.B. niedrigem O2 führen.
      Es geht aber doch nicht nur um die schnelle Korrektur eines O2 Einbruches, sondern um eine gleichmäßige Vorlauftemperatur (Speicherladetemperatur) durch Erreichung einer konstanten Rauchgastemperatur bei gleichförmigem Abbrand.

      Will man das alles mit einem einzelnen PI Regler erreichen, so ist das, war aber schon im alten Forum mein Standpunkt, nicht möglich.
      Das funktioniert nur mit einem Regelungssystem.

      Deshalb, mache es einfach aber nicht einfacher.

      Ich sage das auch deswegen weil ich mich sehr lange mit diesen "einfachen" Problemen beruflich rum geplagt habe. (Waren aber schöne 50 Jahre und 8 Monate)

      Wenn die Luftwaage geht und du damit zufrieden bist, dann bin ich es auch.
      Aber nur von Zustimmung gibt es keine Veränderungen.
      Vielleicht hast du auch andere Maxime zur Regelung eines HV.

      Aber wenigstens beim Motorrad liegen wir in etwa gleich, ich hatte mit 17 schon eine R51/3.

      mfg
      HJH
      • 42

      • # 147216
      Hallo auch,

      danke für deine Erläuterungen.
      Nachfolgend meine Betrachtungsweise meiner Luftwaage:

      Die Luftwaage sorgt in erster Linie für eine definierte Luftverteilung von Primär und Sekundärluft.
      Wegen des gemeinsamen Ansaugluftkanals wird in der Original- Ausführung bei einer Reduzierung der Ventilatordrehzahl sowohl die Primär- als auch die Sekundärluftmenge reduziert.
      Die Folge ist, daß ein O2- Einbruch dadurch nicht oder nur sehr langsam wieder ausgeregelt werden kann.
      Die Luftverteilung sorgt u.a. dafür, daß im Falle niedriger O2- Werte anteilsmäßig mehr Sekundärluft einströmen kann.
      Ohne die kontrollierte Luftverteilung durch Verwendung beider Schubstangen (Prim.- und Sek.) war der O2 nur durch Verstellung der Sekundärluftstange kaum regelbar und schon gar nicht bei der von mir gewünschten Drehzahlregelung nach der Abgastemperatur.
      Um hier eine Verbesserung zu erhalten, wurden die Schubstangen quasi „halb gegenläufig“ angesteuert.
      Siehe Funktionsprinzip: up.picr.de/28104597bb.pdf
      Sinkt der O2 stark ab; wird beim Öffnen (Herausziehen) der Sekundärluftstange und deren Ventilteller gleichzeitig über ein Umlenkgestänge die Primärluftstange mit deren Ventilteller eingeschoben und damit die Primärluftmenge gedrosselt.

      Ein Regelungssystem ist natürlich erforderlich; auch bei meinem Kesselumbau wird die Ventilatordrehzahl über einen PID nach der Abgastemperatur und die Sekundärluft über den LC geregelt. Mehr macht auch die FT nicht wirklich...

      Zusätzlich gibt es bei meiner Regelung noch einen weiteren PID- Regler, der bei zu geringer Brennkammertemperatur als „Störgröße“ nach der Anfangsphase die Drehzahl geringfügig erhöht, sowie zusammen mit dem LC nach der Brennkammertemperatur über einen Schaltausgang den Ausbrand einleitet.
      Das Signal vom LC wird hierfür zusätzlich abgegriffen und sorgt über einen Schmitt- Trigger dafür, daß erst wenn sich der O2 außerhalb des Regelbereiches befindet (also „0V“ am Regelausgang LC) und die Brennkammertemperatur unter einem einstellbaren Wert (hier 600°C) fällt, der Ausbrand durch Schließen der Atmos- Ansaugluftklappe eingeleitet wird. (Die Original- Auf-Zu- Ansaugluftklappe sitzt vor dem gemeinsamen Lufteinlass und drosselt beide Luftströme)
      Sinkt dann in der Folge die Abgastemperatur, wird bei einer einstellbaren Abgastemperatur das Gebläse auf Minimaldrehzahl geschaltet. Die Atmos- Ansaugluftklappe bleibt weiterhin geschlossen; da sich die Luftmenge nur über die Drehzahlregelung nicht so weit wie gewünscht reduzieren ließ.
      Fällt die Brennkammertemperatur unter z.B. 175°C, wird das Gebläse über einen weiteren Schaltausgang ganz abgeschaltet (Naturzug)
      Ist der Kessel ausgebrannt, wird über den vorhandenen Rauchgasthermostat die Restwärmenutzung eingeleitet.

      Im Prinzip ist meine Regelung m.M.n. auch nicht soo viel anders gestrickt als deine; mit unterschiedlichen Mitteln wird im Endeffekt ein ähnliches Ergebnis erreicht. („eine Krücke zu einem brauchbaren Kessel umzubauen“)

      Möglicherweise haben wir mehr Gemeinsamkeiten als der eine vom anderen denkt...
      Wir schreiben nur gerne aneinander vorbei...

      Gruß Gust
      Atmos DC30GSE mit Gust-Tronik
      • 43

      • # 154977
      Hallo zusammen,
      1 Jahr nach dem Umbau habe ich jetzt endlich geschafft das Ganze mit Bildern zu dokumentieren.
      Sorry das es "etwas" länger gedauert hat, 2018 hatte leider diverse Herausforderungen...

      Hier nun eine kurze Doku zu den Umbaumaßnahmen in einer PDF-Datei im Anhang.

      Kesselumbau-Atmos-DC40GS.pdf

      Nach dem beschriebenen Umbauten ging es an die ersten Heizversuche. Hatte dazu meinen Spezi eingeladen, der ist Schorni. Haben den Kessel dann anhand der Messwerte der Abgasmessung eingestellt (Kaminzug, Restsauerstoff, CO....). Was soll ich sagen... ein Traum....
      Kein Ruckeln, kein Zuckeln, schnurrt wie ein Kätzchen.
      Fahre jetzt, nach insgesamt 5 Abgasmessungen, immer noch mit der Ersteinstellung ohne das sich die Werte geädert hätten (160° Abgas und 2,5% Restsauerstoff). Alle Messwerte top!!! Haben dann im Sommer den GS vom Schorni-Spezi auch umgebaut.

      Seine Originalaussage: Da können sich moderne High-End-Kessel noch was abschauen. Die erreichen die nun vorliegenden Messwerte des alten Atmos teilweise nicht.

      Mein Fazit: Viel gelernt, viel Spaß gehabt, vielmals fast verzweifelt... aber, der Umbau hat sich total gelohnt. Könnte ich jedem anderen Atmosuser nur raten. Hätte ich vor 12 Jahren schon mehr über Vergaser gewusst, hätte ich schon viel früher den Umbau umgesetzt.

      Ich heize ja nur mit RUF-Mischholzbriketts. Kessellaufzeit mit 70kg: im Schnitt bei 13 Stunden. Kein Vergleich zum Originalzustand. Und dabei den Brennstoffbedarf um ca. 20% gesenkt, natürlich auch die Kesselleistung. Für mich ein traumhaftes Ergebnis, hätte ich mir nicht erhofft!

      Einen Nachteil hat die FT allerdings, die Visualisierung. Ich habe das CAN-Bus-Modul für 8 Fühlern, leider aber keine EXE.Datei dazu. Ich meine damit die originale Profilap Datei. Ich habe sowieso einen Server am Laufen, deshalb ist die Visu schon ok. Ich würde diese aber gerne etwas ändern. Deshalb ein kurzer Aufruf: Hat jemand die originale Profilap-Version für 8 Fühler lauffähig oder eine selbst geschnitzte Version die er teilen würde? Das wäre noch das I-Tüpferl. Würde mich sehr freuen.

      So, jetzt mach ich Schluss. Das "Referat" ist lange genug geworden. Wenn jemand Fragen hat oder wen ich unterstützen kann, bitte jederzeit gerne melden. Habe hier im Forum viele Info´s erhalten, viel gelernt und viele Sachen nachlesen können. Danke dafür. Stehe deshalb anderen Anwendern auch jederzeit gerne zur Verfügung.

      Meinen besonderen Dank möchte ich Mario (Dobia) an dieser Stelle aussprechen. Er war bei all meinen Fragen immer zur Stelle und hat mich unterstützt. DANKE Mario und viele Grüße!!! :thumbsup:

      Jetzt wünsche ich euch allen ein gutes neues Jahr, vor allem Gesundheit und Erfolg.
      Beste Grüße
      Gerhard
      • 44

      • # 155036
      Hallo Gerhard,

      ich hoffe ich kann dir helfen und anbei die Projektdatei die ich bekomme.

      Sonnige Grüße Reiner
      Dateien
      ETA BK 15 mit Saugzuggebläse geregelt mit UVR16x2

      3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als
      Backup geregelt mit zwei UVR16x2 mit CAN-I/O44 CAN-MTx2 und CMI
      DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche
      • 45

      • # 155270
      Guten Abend Reiner,

      besten Dank für die Projektdatei.
      Das ist die erste Version, die Hartmut geschrieben hat (vier Pufferfühler ohne CAN-BUS).
      Ich habe das CAN-BUS-Modul laufen und dazu auch die neue Datei für 8 Pufferfühler.
      Ich suche die lauffähige Profilab-Version für das CAN-BUS-Modul.
      Nur damit ist eine Umschreibung bzw. eine Änderung möglich.
      Hartmut war in dieser Beziehung ein Ass, ein Vorreiter und Enthusiast in diesem Bereich.
      Was er und Harald auf die Beine gestellt haben... Hut ab....
      Vor allem in dieser Zeit!!!
      Kriegt Atmos bis heute, trotzt der Steilvorlagen, nicht hin.
      Ein Gespräch mit Harald und vielen Leuten wäre geholfen!!!
      Und Atmos wäre einen großen Schritt weiter...
      Aber das ist ein anders Thema.

      Ich suche die Profilab-Version für 8 Puffer.

      Sorry Reiner aber vielen lieben Dank für deine Antwort.

      Deshalb der Aufruf: Hat jemand die lauffähige Version in Profilab mit dem CAN-BUS-Modul?

      Danke und viele Grüße
      Gerhard
      • 46

      • # 155281
      Hallo Gerhard,

      wenn du nichts mehr bekommst dann bleibt dir nur übrig mit einem Terminalprogramm eine kurze Aufzeichnung der Daten die die FT sendet und dann musst du halt die fehlende Strings noch dazu machen wie das aussieht hast du ja im oberen Teil.

      Sonnige Grüße Reiner
      ETA BK 15 mit Saugzuggebläse geregelt mit UVR16x2

      3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als
      Backup geregelt mit zwei UVR16x2 mit CAN-I/O44 CAN-MTx2 und CMI
      DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche

    Webutation