Holzvergaser in bestehendes System einbinden

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    • Hallo,


      Dirk 1986 schrieb:

      Stickstoffdruck auf 0,70 bar einstellen und die Anlage bis 1,2 bar mit Wasser auffüllen?
      Genau, Zuerst den Druck im Stickstoffgefäß auf 0,7 bar (ist die Höhe zum höchsten Heizkörper) einstellen,
      dabei ist das Kappenventil zur Anlage geschlossen, das Entlüftungsventil zur Umgebung offen.
      Dann das Gerät anschließen an die Anlage bzw. Ventil (Kappenventil) zur Anlage öffnen, vorher das Entlüftungsventil schließen.

      Jetzt Wasser einfüllen und entlüften bis das der Druck., in dem Fall, von 1,2bar erreicht wird.
      Damit ist die Membran im MAG etwas eingedrückt, es ist ein Vordruck vorhanden.

      Das ist der Wert welcher an der Druckanzeige mit dem roten Zeiger markiert wird.
      Bei zunehmender Erwärmung wird der Druck dann ansteigen, bleibt also nicht auf den 1,2bar stehen!
      Macht man das MAG größer, wird der Druckanstieg dabei etwas kleiner.

      mfg
      HJH
    • Hi Dirk

      Leitungslänge und Querschnitt spielen bei Anschluß eines Ausdehnungsgefäßes eine untergeordnete Rolle .

      1/2" Leitung unisoliert reicht in der Regel ,es sollte eine gewisse Leitungslänge zu Auskühlen des sich ja langsam ausdehnenden Wassers vorhanden sein,
      das die Membrane nicht zu sehr thermisch beansprucht wird (max um die 70°C) .

      Bei Platzmangel kannst dir ja eine Druckhaltestation hinstellen.

      lg Ludwig
      Die wichtigste Erfindung der Menschheit ist:
      Bleistift und Papier

      v.T.A.Edison
    • Hallo Ludwig,
      die Druckhaltestation benötigt ja auch Platz. Wenn nichts gegen die ,von mir geschilderte Leitungsführung spricht, dann ist das kein Problem. Ich die diese Stationen kosten auch ne Menge Geld.
      Wenn ich MAG auslagere habe ich mehr Platz im Heizraum. Da könnte dann in Zukunft eventuell noch ein Speicher hin.
    • Hallo,

      Ich habe es etwas anders gemacht.

      Ich habe kein Umschaltventil sondern ein 2. Pumpe mit Rückschlagventil in den Brennerkreis eingebaut.

      Dann bin ich von der Überlegung ausgegangen das ich den Brenner, genau wie den HV, nur 1x in 24h starten möchte.
      Der Grund sind die doch erheblichen Spülverluste beim Anlauf und bei manchen Brennern auch beim Nachlauf bei jedem Start.
      Damit die Speicherverluste nicht zu hoch werden habe ich die Speicher > 300mm gedämmt.

      Dann habe ich die Speicherladetemperatur mit 68°C eingestellt.
      Der Grund war der Ölkessel (Brennwert) der kann max. 75°C.
      Mit etwas Spiel nach oben kam halt 68°C raus.
      Das Brennerthermostat steht bei ca 72°C.

      Jetzt muss nur noch die Ausgangstemperatur auf konstant 68°C mit einem elektr. Regler gehalten werden.
      Das mache ich mit einem Motor-Durchgangsventil. Ich regle damit den Wasserdurchlauf durch den Kessel indem die Vorlauftemperatur konstant auf 68°C gehalten wird.

      Jetzt wird konstant eine Temperatur von 68°C in den Speicher geladen.

      Da ich auch im Notfall im Winter mit dem Kessel heizen möchte, wird die Füllung der Speicher in Abhängigkeit der Außentemperatur verändert.
      Immer mit der Maßgabe 1 Start in 24h.
      Im Sommer wird mit 1 Minimal Füllung der Speicher nur für WW (FRIWA) gefahren.
      Der Verbrauch liegt dabei unter 1Ltr. Öl /Tag.

      mfg
      HJH
    • Habe ich doch mit meinem Beitrag sagen wollen.
      Ich habe das vor über 10 Jahren anders gemacht.
      Läuft seit dieser Zeit.

      Du benötigst dazu aber einen Elektriker welcher dir das bauen kann.

      mfg
      HJH
    • Nabend

      Ich würde da einen ganz anderen Trick aus der Kiste kramen ;)

      Wenn du den Öler ganz einfach auf Brauchwassererzeugung (also Sommerbetrieb) laufen lässt hast schon fast alles in deiner vorhandenen Ölersteuerung was du brauchst.
      Du gaukelst dem Ölkessel den Puffer ganz einfach als Brauchwasserspeicher vor, deine Brauchwasserladepumpe wird die Pufferladepumpe, auch schon in passender Grösse vorhanden.

      Zudem wäre in deiner Ölbrennersteuerung bereits vorhanden :

      Temperaturfühler, einstellbare Einschalttemperatur, je nach dem wo du den Fühler steckst ergibt sich die Menge die er mindestens erwärmen soll - hast ja 6 Personen die vielleicht duschen müssen auch wenn Puffer kalt und kein Heizer zuhause ist - soll ja eine FRIWA verbaut werden.

      Pumpenansteuerung - erst wenn Kesseltemperatur ca. 12 Grad höher ist als eingestellte Temperatur schaltet die Pumpe ein nach erreichen der Temperatur schaltet Brenner ab und Pumpe läuft noch nach bis Puffertemperatur und Kesseltemperatur gleich ist, somit wird sogar noch die restliche Wärme genutzt.

      Eine einstellbare Zeit wann er darf und wann nicht - und das sogar mehrmals am Tag wennst willst.

      Jetzt hast noch das Problem das der Rücklauf verschieden kalt sein kann dazu kaufst einen zweiten Esbe CRA und baust ihn wie eine Rücklaufanhebung beim Holzkessel ein und stellst in so ein das dein Ölkessel die besagten mindestens 12 Grad (eher 15) über eingestellte Temperatur erreicht - die Leistung des Ölkessels ist ja immer gleich wahrscheinlich würde es sogar ohne funktionieren aber wennst dir schon anderweitig was sparst dann müsste der drin sein ;)

      Anschliessen an separaten Anschlussgewinde am Puffer - wenn nicht möglich per T-Stück an den Leitungen vom Holzkessel so nah wie möglich am Puffer und die Rückschlagventile an den Pumpen natürlich aktivieren - kleine Stellschraube an Pumpenanschlussgarnitur Strich quer stellen wenn vorhanden.

      Jetzt brauchst eventuell noch elektrisch eine Verriegelung, dazu nimmst den Ausgang von der Holzkesselsteuerung "Kessel an" - ist oft für Betriebsanzeige und weitere Steuergeschichten vorhanden und steuerst damit ein Relais mit Öffner über den du deine Brenneranforderung klemmst - fertisch -> Holzkessel an = Ölkessel aus.

      Dazu brauchst wie ich dich einschätze keinen Elektriker der dir was baut - wennst einen schlechten erwischt bringt der das sowieso nicht auf die Reihe ;)

      Zur deiner Hydraulik darf ich ehrlich sein, ist in Verbindung mit Friwa mist da würdest du Versorgungsschwierigkeiten kriegen denke ich ;)

      Geil oder ?

      Magna
    • Hallo Magna,
      das ist ebenfalls eine interessante Variante.
      Ich denke das ich da an den ersten Puffer gehen soll? Also Vorlauf oben rein und den Rücklauf z.B. in der Mitte vom Puffer raus? Die friwa auch an den ersten Puffer dran?
      Der öler schaltet sich nur ein,wenn die vorgegebene Temperatur unterschritten ist, zu der Zeit wo warmes Wasser gemacht werden soll. Auch kann ich an meinem Kessel eine Temperaturüberhöhung einstellen, so dass ich eine höhere Temperatur in den Puffer fahren kann. Ich habe einen Anfahrschutz am Kessel. Das bedeutet,dass die Pumpen erst starten,wenn die Kesseltemperatur über einer eingestellten Temperatur liegen.
      Das Problem wird der sommerbetrieb sein. Ich will den ölkessel als Backup für de Heizkreis nutzen.
      Obwohl mir gerade einfällt, dass Heizkreis und TWW Erwärmung im Kessel am selben Rohr hängen.


      Grüße

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Dirk 1986 ()

    • HALT

      Hab gestern eine wichtige Kleinigkeit vergessen !

      Das was ich dir vorgeschlagen habe funktioniert nur wenn dein Öler den Heizkreis nicht mehr regeln muss.

      Bin davon ausgegangen da du geschrieben hast du willst den Heizkreis auf Mischer umrüsten und dachte das deine Ölersteuerung das nicht kann.
      Somit würdest du sowieso eine neue Heizkreisregelung brauchen, vielleicht als Zusatzgerät für die neue Touchregelung vom SLX, wenn die das anbieten glaube aber schon.

      Dann braucht dein Öler nicht mehr die Kesseltemperatur nach Heizkreisregelung steuern und somit könntest den auch mit nur Sommerbetrieb laufen lassen und am 3 Puffer unten den Rücklauf anschliessen.

      Welche Regelung hat dein Öler bzw. wie hast das mit dem Heizkreismischer vor - wurde noch gar nicht drüber geredet oder.

      Magna
    • Neu

      Hmm...

      Hier werden die Meinungen wieder auseinander gehen.

      Meiner Meinung nach ist es das sicherste man geht in den Puffer, also Erzeuger und Abnehmer getrennt verrohren.

      Kommt aber wahrscheinlich wieder auf das gesamte System an, nicht nur auf einen einzelnen Teil wie Heizkreis.

      Magna
    • Neu

      Hallo,

      Warum?
      Stelle dir die Frage doch selbst:
      Wo kommt es denn eigentlich drauf an?

      2 Pumpen mit verschiedenen Aufgaben, die fördert Wärme in den Speicher,
      die andere holt Wärme aus dem Speicher,
      Wärme sollte aber auch möglichst schnell den Heizkörpern zur Verfügung stehen.

      Der letzte Punkt hat manche Hersteller dazu gebracht die Entnahme zu den Heizkörpern an den Speicherladekreis zu hängen.
      Was ja grundsätzlich auch geht, man sollte dabei aber die Wiederstandsverhältnisse der Rohrleitung beachten.
      Da es schon Probleme damit gab, hat man die Anschlüsse am Speicher in der Anzahl erhöht.
      Jetzt hat man getrennte Anschlüsse für den Pumpenkreislauf Pufferbeladung und einen für Pufferentladung.
      Man hat damit die Pumpenkreisläufe getrennt oder auch entkoppelt.

      Es gibt damit kein Klares ja für das eine oder andere, sonder beides richtig ausgeführt geht.

      Dumm wird es immer dann wenn man einfach ein Rohr nimmt und verrohrt, man muss vorher ein wenig rechnen!

      mfg
      HJH
    • Neu

      Also geht doch ;)

      Finde es auch nicht richtig das im Internet Hydraulikschemen kursieren die - wenn nicht richtig ausgeführt - ein System zum kippen bringen können und das nur um den Heizkreis ne halbe Stunde eher warm zu bringen ;)

      Aber da will anscheinend jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kochen damit sie sagen können unser System ist das einzige was funktioniert, weil...

      Magna
    • Neu

      Hallo

      jeder sollte wissen was er tut. Es schraubt ja auch keiner ohne Ahnung an seinen Bremsen des Autos herum.

      Und ich finde es gibt keine alleinselig machende Lösung. Wie heißt es so schön viele Wege führen nach Rom.

      Deshalb ist es m.M. nach vernünftig wenn es für verschiedene Probleme auch verschiedene Lösungen gibt. Auch dass diese im Netz veröffentlich werden/sind.

      Es soll ja Leute geben die das als Beruf in einer mehrjährigen Ausbildung lernen und können (sollen). Sicher hört man immer wieder von nicht funktionierenden oder verpfuschten Anlagen. Aber wie viel hört man von den funktionierenden Anlagen? Und das scheint mir auf Grund der Gebäudezahlen im Vergleich zu den Klagen, doch die erhebliche Mehrzahl zu sein......

      ciao Peter
    • Neu

      klartext :
      Anbindung HK an Ladekreis
      Vorteil schnelle Wärmeabgabe an heizkreis möglich und effizientere Restwärmenutzung,sofern der heizkreis das vom Temperatur Gefälle hergibt.
      desweiteren Einsparung von Verrohrung Aufwand,aber größere Dimension notwendig.

      Nachteil exakte Bemessung der Ladeleitung und Pumpendimensionierung/ Einstellung sowie guter Abgleich notwendig,sonst hydraulische Probleme.

      Vorteil dieser Anbindung besteht aus der Summe der zu erledigenden Hausaufgaben....

      die entkoppelte Anbindung ist was für unbedarfte....sorry.
      funktionieren tut sie ,und kaschiert andere hydraulische Fehler im System.
      Gruß kd-gast
    • Neu

      Hallo zusammen,
      was haltet ihr von den Speichern im Dateianhang? Es handelt sich um die Serie PS.
      Die haben einen Betriebsdruck von 3bar. Ist doch eigentlich ausreichen oder? Was haltet ihr von den Leitblechen an den Pufferanschlüssen?

      Grüße
      Dateien
      • PS-Serie.pdf

        (1,84 MB, 37 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Neu

      Hallo Dirk

      Wäre interessant welche Isolierung da Angeboten werden (ist von 4 die Rede) hab leider noch nie gesehen das man eine 2. zusätzliche Isolierung ordern kann ,die auf die übliche 100 mm Isolierung
      passen würde. (was echt was bringen würde ) auch ist die Domisolierung der Pufferspeicher
      auch meist unzureichend ,oft hat leider hier eine zusätzliche Wärmedämmung nicht Platz (Höhe des Kellers).

      So bleibt halt in den meisten Fällen nur selber Einhausen um die Verlust niedrig zu halten.

      Von den spez. Einbauten die meist teuer verkauft werden halte ich persönlich nicht viel ,
      wichtig ist eher eine gut dimmensionierte Zuführung (zumindest auf den Letzten Meter) um die Strömungsgeschwindigkeit im Rahmen zu halten.

      Lieber einen günstigen Puffer kaufen dafür einen mehr.

      Wäre mal ein Preisvergleich angebracht .

      lg Ludwig
      Dateien
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      Bleistift und Papier

      v.T.A.Edison
    • Neu

      Hallo,

      Ich bin zufrieden mit den Speichern von TWL. Und Preislich ist hier auch nicht soviel unterschied vorhanden.
      Die 1000er von TWL sind bis 4,5 Bar zugelassen. Aber ab 3 Bar sollte sowieso das Sicherheitsventil aufgehen.
      schau mal z.B. hier: killus-technik.de/de/speichert…-oekoline-isolierung.html

      Oder mit etwas besserer Dämmung:
      killus-technik.de/de/speichert…ine-profi-isolierung.html

      Wir bekommen hier vom Forum sogar noch einen kleinen Rabatt bei der Fa. Killus.

      Jan

    Webutation