Proburner: Proburner HV wohl nicht sehr viele hier vertreten??

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      • # 140249

      Proburner: Proburner HV wohl nicht sehr viele hier vertreten??

      Hallo zusammen,

      da sich im Themenbereich Proburner nicht viel bewegt, vielleicht auch weil diese problemlos laufen, wollte ich mal Eure Erfahrungen mit dem Proburner nachfragen???

      Ich selbst habe einen Proburner 2.0 mit 40 kw seit dieser Heizperiode im Einsatz und bin bisher sehr zufrieden damit.

      Im Voraus besten Dank für Eure Beiträge.

      Gruß
      ErwinProburner HV wohl nicht sehr viele hier vertreten??

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von baumannerwin ()

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      • # 140972
      Dann will ich mal:
      Ich betreibe seit 2011 einen Proburner 18 kw ohne irgendwelchen Schnickschnack, einen mit Lambda gab es damals noch nicht.

      1.) Also als erstes: Die Anzündung, wie auf dem you-tube-Filmchen zu sehen, habe ich so nie hingekriegt, wir zünden immer von oben an.
      2.) Das werksseitige eingestellte primär-sekundär Luftgemisch fand ich auch nicht optimal: Von blauer Flamme, wie hier im Forum als optimal angeraten, keine Spur, und aus dem Schornstein rauchte es sichtbar. Also habe ich mich drangemacht und das Luftgemisch optimiert. Ich denke, ich habe das ganz gut hingekriegt.
      3.) Die Ekoster-Steuerung hat bereits bei 80° C den Lüfter abgeschaltet. Alle Versuche meinerseits, die Ekoster bei einer höheren Temperatur (85°) abschalten zu lassen, sind fehlgeschlagen. Letztendlich habe ich mich nach was Anderem umgesehen und bin auch fündig geworden. Die neue geht bis 85° C und läßt sich recht gutmütig individuell einstellen und bedienen.
      4.) Die Formsteine unten im Kessel, da wo die Flamme hineinschlägt, waren bereits nach der ersten Heizperiode zerbrochen. Ich habe zwar dann auf Kulanz 2 neue gekriegt, aber die waren nach der nächsten Heizperiode auch schon wieder hin. Dann war es aus mit der Kulanz, weil Garantie abgelaufen. Jetzt ist es so, das ich mir eine Form gebaut habe, und mir meine Formsteine aus feuerfestem Beton selber gieße. Die halten zwar auch nicht wesentlich länger wie die Originalen, weil ich sie nicht ordendlich vorbehandeln kann, aber das dürfte immer noch billiger sein, als jedes Jahr originale zu kaufen
      5.) Der Schlitz zwischen oberer und unterer Brennkammer, da wo die Sekundär-Luft beigemischt wird, ist im Laufe der Zeit immer breiter geworden. Das ist mir durch eine Veränderung des Flammbildes aufgefallen. Im Moment "erzwinge" ich den Orginalzustand durch Einlegen einer 8 mm starken Eisenplatte mit entsprechend ausgefräßtem Schlitz. Mal sehen wie lange die hält.
      6.) Positiv: Der Reinigungsaufwand hält sich in Grenzen: 1 mal am Tag Hebel ziehen, 1 mal im Jahr Grundeinigung, vielleicht nochmal zwischendurch das Rauchrohr säubern, fertig.
      7.) Ach ja, ein Rauchrohrthermometer habe ich dem Kesselchen auch noch gegönnt, das hat mir jedenfalls angezeigt, dass ich mit den im Prospekt angegebenen und mal versuchsweise eingestellten 150° Rauchrohrtemperatur die Bude nicht genug warm kriege.

      Geplant hatte ich den Kessel für eine Laufzeit von 10 Jahren, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich das durchhalte, denn die ständigen Hohlbrände und die relativ kurzen Nachlegeinterwalle von 2-2,5 Stunden gehen mir zunehmend auf die Nerven, zumal ich auch nicht jünger werde.
      So und jetzt bin ich mal gespannt auf Reaktionen.

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      • # 140981
      Hallo JusteKlaus,

      danke für Deinen Beitrag,

      mein 40 kw ohne Lambda hat die 3. Tür zum anfeuern, dies funktioniert auch sehr gut!

      um welche Steuerung es sich bei meinem Kessel handelt konnte ich noch nicht herausfinden? Ist in der dürftigen Bedienungsanleitung auch nicht näher beschrieben.
      Allerdings Abgas- Kessel- und Speichertemperatur wird im Display angezeigt.

      Die Abgastemperatur liegt bei meinem Kessel zwischen 180° und 240°.

      Einen Reinigungshebel habe ich nicht, dies erledigt ein E-Motor, den ich auf täglich nachts um 24.00h eingestellt habe.

      Wie sich die feuerfesten Steine im Brennraum halten, kann ich noch nicht sagen, da ich noch in der ersten Heizperiode bin.

      Meine Abbranddauer liegt bei Buche/Esche um ca. 5-6 Std.

      Gruß
      Erwin
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      • # 140985
      Ich habe in meinem Kundenkreis 4 Proburner (Version OHNE Lambdasonde) zwischen 18 und 40 kW im Einsatz.

      Die U-Steine unten sind sowohl von der Konstruktion als auch vom Material her einfach Schrott und jeweils nach einer Heizperiode als "kaputt" zu betrachten, da sie regelrecht zerbröseln.
      Ich bin daher zu ganz stinknormalen Schamotteziegeln gewechselt, unten einmal quer gelegt und oben drauf links und rechts je einer aufgestellt und nach oben mit einem Sibralstreifen abgedichter, ebenso hinten einen oben aufgestellt quer.
      Damit ist eine ähnliche Kanalstruktur wie beim U-Stein geschaffen und diese Steine halten !

      Beim 40-er Kessel ist ein ausreichender und gleichmäßiger Kaminzug (Zugregler unbedingt erforderlich) unbedingte Voraussetzung sonst fängt er an die mittleren Wärmetauscherröhren zu verteeren und die Reinigungsspiralen gehen fest.

      Die Einstellung der Primärluft hinter der Blechplatte ist ein Schwachsinn ersten Ranges, denn man kann den Kessel während des Betriebes nicht optimieren und auch auf eine Änderung der Holzqualität kaum reagieren.
      Ich habe bei einem dort wo diese "Einstellschieber" sind jeweils Löcher ausgeschnitten und mit einer leicht zu öffnenden Abdeckplatte nachgerüstet wodurch man jederzeit leicht die Einstellung verändern kann, hat sich sehr bewährt.
      Ich habe einige Fotos samt Erklärung an den Lieferanten geschickt, wurde zwar positiv angemerkt wird aber kaum umgesetzt werden.
      Bei einem 18-er ist nach 4 1/2 Jahren die TAS Kühlschleife durchgerostet (zum Kesselkreis) , der Kessel wurde nach einigen Streitereien zwar ersetzt, aber die Umbaukosten musste der Kunde tragen.

      Bei einem Kunden hab ich die original Ekoster Steuerung durch eine Lösung mit einer UVR1611 ersetzt welche sowohl den Lüfter als auch die RL Anhebeung steuert und auch die Abgastemperatur mit berücksichtigt (bei Überschreiten der AGT von 230°C erfolgt eine Drehzahlreduzierung des Ventilators) was sehr gut funktioniert.

      Insgesamt sind diese Kessel zwar nicht schlecht und von der Bedienung her besser als die Atmos, aber die großen Brüller sind sie nicht!
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      • # 142064
      So,die Entscheidung ist über die Feiertage gefallen: Der Proburner kommt nach dem Ende der Heizperiode raus.
      In den letzten Wochen hatte ich mehrfach das Ploblem,das in der oberen Kammer ein haufen Glut war,aber es kam keine Flamme in die untere Kammer. Ich mußte dann dauernd in der Glut herumstochern,um eine Flamme zu bekommen.Kurzum,an eine längere Abwesendheit vom Kessel war nicht zu denken
      Möglicherweise kommt diese enorme Glutbildung von einer Beimischung von Eichenholz,das wohl ein anderes Abbrandverhalten hat wie Buchenholz,was ich in der Hauptsache verbrenne.
      Kann es sein,das Eichenholz zu schwer "verdaulich" ist für diesen Kessel ?
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      • # 142074
      Nein. Es gibt zwei Gründe wenn zuviel Glut im Füllraum ist.
      Die Primärluftführung ist oben statt unten.
      Oder es ist von Start an zuviel in Brand gesetzt worden. Passiert wenn man zuviel Spliss und Kleinkram unten vor die Düse packt.

      Fehlerquelle kann dazu auch eine defekte Fülltürdichtung oder nicht dicht schließende Rauchabsaugung sein.
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      • # 142081
      HAllo !
      Kann nur beipflichten, sowohl zu viel Kleines als auch fehlgeleitete Luft können einen Glutstock bewirken, der die reguläre Vergasung behindert
      Beobachtet bei meinem Pyrolyt 25 von Hoval:
      Fehlerhafte Abdichtung der Füllraumtüre zum Schwelgaskanal sowie 1 Bananenschachtel voll Kleinzeug gleich auf das Anzündholz!

      Übrigens - wer hat eigentlich das unsinnige Märchen vom schwer verdaulichen Eichenholz in die Welt gesetzt? Detto gilt für "Nachteile von zu trockenen Holz" !
      Grüße P.

      Anm Wo sind all die Nutzer vom Pyrolyt (HOVAL)?
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      • # 142083
      Eichenholz (in gleicher Trockenheit wie Buche nach 2 Jahren) macht keine Verbrennungsprobleme, aber bei Eiche gleich gelagert wie Buche kann man nach 2 Jahren noch immer am Hirnholz sehen wie Feuchtigkeit ausdampft!

      Extrem trockenes und "kleinstückeliges" Holz (Tischlereiabfälle) machen durch die größere Angriffsfläche wesentlich mehr Schwelgas und dann kommt bei gleicher Einstellung kein Brennbares Gemisch in der Düse zustande und der Kessel qualmt bzw es gibt verpuffungen.
      Bei solchem Holz muß die Primärluft ganz gedrosselt werden, dann brennts hervorragend (beim Atmos muß man dazu jeweils die zwei hintersten und vordersten Löcher in der Schamottewand der Füllkammer mit einem Stöpsel aus einem Dachziegel oder Schamotte verschließen), da man mit dem Schieber die Primärluft nicht so weit drosseln kann!
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      • # 142086
      Hallo, zum anzünden nehmen wir kleinstückiges Holz,so in etwa von fingerdick bis Unterarmdick,wenn sonst nichts da ist,müssen auch mal Einwegpaletten herhalten,und dann kommen schon normale Scheite drauf. Tischlereiabfälle habe ich keine,also Hobelspäne o.ä.
      @Pyrolytoldie : Das mit der schwer verdaullichen Kost das war ich,ich will das aber so verstanden wissen,das an meinem Proburner das Primär-Sekundär-Luftgemisch nur sehr umständlich verstellt werden kann.Lediglich die Luftmenge läßt sich rel. einfach verstellen.
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      • # 142100
      Proburner 40 KW, 2x 1000 Liter Puffer, große Brennkammer, Martins Düse, Steuerung Tech Zpid St 81,
      Puffersteuerung Technische Alternative ESR21-D .
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      • # 142105
      Hallo "Burner"
      Hut ab vor deiner Lösung!
      Ich glaube aber nicht, dass der Großteil der Nutzer diese handwerklichen Fähigkeiten hat.
      Jammerschade, dass Die Hersteller von HV auf solche Kunden eher sauer reagieren statt deren Anregungen und
      Verbesserungen zu berücksichtigen.
      Lieber lassen sie diejenigen, die vom Hersteller und seinem "Service" total abhängig sind so lange "bluten"wie es nur geht.
      "Ist der Ruf dann ruiniert, lebt"s sich weiter ungeniert" und dann stellt man halt keine HV mehr her und versucht es dann ev . bei den Pellets oder Wärmepumpen..?
      Beispiele von solchen wie "Sternschnuppen" auftauchenden Firmen von denen manche schon größere Brocken
      wie die Firma Hoval sind(waren ?) gibt es genug!
      Oder tauchen sie dann wieder auf wie Phönix aus der Asche?

      Darum hütet euch vor Vertrauensseligkeit ,sichert die Brieftasche und schaut auf des Holvergasers Wahlspruch!

      Ein HV braucht 2 Dinge - Holz ud Zeit !

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