Planung einer neuen Heizungsanlage - Markenkessel oder Billigkessel - kiam

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      • # 142291

      Planung einer neuen Heizungsanlage - Markenkessel oder Billigkessel - kiam

      Hallo liebe Mitglieder,

      ich plane eine neue Heizungsanlage. Hier die Eckdaten für die neue Anlage:

      Wie wird Dein Haus im Moment beheizt?

      Gasheizung (Viessmann 28KW) + Allesbrenner 50 KW + Solar 10 m²

      Wie groß ist die zu beheizende Wohnfläche m² (Bitte nur Ziffern eingeben)?

      170

      Steht das Haus in kalter hochgelegenen Gegend,oder Flachland?

      Flachland 170m NN Ostsachsen

      Einschätzung der Wärmedämmung des Hauses (sehr gut/gut/mittel/schlecht/ oder wird demnächst)(Fenster/Türen/Keller/Boden)?

      Gering-Bruchsteinmauerwerk mit 70 cm und etwas Innendämmung

      Wie hoch war dein bisherige Energieverbrauch lt/m³/KWh (Öl,Gas,Strom) im Jahr?

      30000 kwH Gas

      Stückholz? (Je nach Außentemp und Puffer Volumen 1 max 2 x am Tage heizen und wenn Kessel nach x Stunden leer ist nachfüllen) Holz muß gekauft werden > ins Grundstück transportieren > auf entsprechende Länge gesägt > gespalten > gestapelt > jenach Holzart mind. 2 - 3 Jahre trocknen jedes Jahr für sich
      Pellet? (Die Beschickung des Kessel funktioniert automatisch über Förderschnecke. Man muß trotzdem täglich kontrollieren) Ein Vorratsbunker der trocken sein muß in der Nähe des Kessels - Alternativ gibt es gr. BigBags
      Solar geplant?


      Stückholz max 1x am Tag
      Solar mit Heizungsunterstützung und 2000l Hygiene-Kombispeicher

      Hast Du schon eigene Vorstellungen über welchen Kessel Typ (Stückholz/Holzbrikett, Pellet etc.) und wie viel KW Heizleitung der neue Kessel haben soll?

      Fröling mit Brennwert oder vielleicht Attack oder Thermoflux
      lt. Schweizer Formel 9KW Heizlast und der Kessel müsste um die 36 KW lt. Excel haben

      Wie soll Die WarmWasser Bereitstellung er folgen, Wärmetauscher im Puffer; Externen WW Puffer;Externer Wärmetauscher oder anders?

      WT im Puffer (Edelstahlwellrohr)

      Man rechnet für das Puffer Volumen ab 55 lt/Kw. Die BAFA verlangt für die Kessel 55 lt/Kw. Der ideale Wert liegt bei 100 lt/Kw. Gedanken gemacht über das Fassungsvermögen (lt.) der dazu benötigten Puffer?

      Ja, lt. um nur einmal Anheizen zu müssten nochmal 2000l Puffer installiert werden. Momentan reicht der Puffer ca. 12-14h je nach Aussentemperatur

      Ist die nötige Stellfläche dafür vorhanden einschließlich der Puffer/Ausdehnungsgefäß/Pumpen etc.?

      Ja bereits vorgesehen

      Hast Du schon mit Deinem zuständigen Schornsteinfegermeister darüber gesprochen?

      Nein, da es erstmal darum geht ob und welcher Kessel. Einen neuen Schornstein kann problemlos hochgezogen werden, da es im Nebengebäude ist.

      Hast Du schon bei einem Heizungsbauer ein Angebot machen lassen?

      Nein

      Hast Du schon "genügend" (abhängig von der Kessel Kw) Holz getrocknet
      auf dem Grundstück zu liegen? Hast Du genügend Fläche im Grundstück zur Lagerung des Holzes?
      Bedenke Holz muß zwischen 2 und 3 Jahre an der Luft (oben abgedeckt) trocknen können. Jede Holzlieferung getrennt lagern (Verwechslungsgefahr)


      Ja

      Weitere Informationen:

      Hallo Zusammen,

      ich lese nun schon eine Weile mit und nun wollte ich mal in die Runde fragen, ob es sinnvoll ist bei einem HV den Mehrpreis für einen Markenkessel zu bezahlen? Zur Auswahl wäre Fröling oder Attack oder Thermoflux (Lambda). Ich weiss ist etwas wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen, aber vielleicht gibt es ja auch objektive Gründe. Ich hatte den Fröling S4 mit Brennwert ins Auge gefasst, da bei aktueller Förderung die Brennwerttechnik durch die zusätzliche Förderung bezahlt wäre. Zudem gäbe es noch für einen neuen Puffer 750€ dazu. Den neuen Schornsteinzug (säurefest, kondensatfest) hatte ich bei kaminzentrum-niko.de/shop/scho…chalig-massiv-dn160-633m/ gefunden und könnte im Nebengebäude problemlos installiert werden, oder aber man schliesst den HV zusammen mit an den Allesbrenner an. Dazu müsste der Schornstein aber noch saniert werden.
      Mir scheint das Anfeuern beim Fröling relativ einfach im Vergleich zu billigeren Konkurenten. Was meint ihr dazu? Lohnt sich das? Also ist es den Mehrpreis wert? ?(

      Vielen Dank und schöne Grüße,
      Maik.

      Vielen Dank
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      • # 142299
      Hallo Maik,
      zuerst einmal willkommen bei uns im Forum.
      Du schreibst Du liest schon eine Weile hier mit. Dann müßtest Du Dir doch schon einen HV Typ näher ins Auge gefasst haben und Dich schlau gelesen haben :gnachdenken1:
      Wir raten zu einem geregelten Kessel aus Umwelt und Preis Leistung Verhältnis. Aber die Typen die Du angibst kann man empfehlen. Jeder muß aber für sich entscheiden, welche Preisklasse er sich leisten kann. Auf alle Fälle BAFA mit einplanen. Kessel KW + Puffervolumen etc. Für die Kessel Kw würde ich nicht unter 30/35 Kw gehen und als Puffer Volumen mind. 2000 lt. Dieses Puffer Volumen soll/muß ausreichen das Deine Wohnung 24 Std lang warm gehalten weren kann. Sonst bist Du ein Sklave Deiner Heizung und stehst vor Deinem Kessel um anch zu legen weil die Wohnung kalt ist.
      MfG Jürgen

      DC GSE 30; Wirbulatoren Version 2.0; 2 x 1000 lt. Puffer; Lamdacheck;
      WW: Vissmann Vitacell 300
      Abgastemp. Regl.mit KS 40-1; RLA Dreiwegereglung; Kessel Vorheizung;
      180 m² Wohnfläche; Esse 11 m
      Notheizung De Dittrich Gaskessel von der Hydraulik getrennt durch elektr. Dreiwegekugelventil.

      striegistal-wetterstation.de/
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      • # 142302
      zu dem S4 kann ich sagen Holz egal wie groß oder klein rein Papier vor Anzünden fertig.
      Auch egal was für Holz er frisst alles ohne Probleme.
      Ein 34 kw langt Masse aus nur die 2000 ltr sind zu wenig damit kommst du knapp 12 Std. über die Runden.
      Wir haben 4000 ltr die reichen gut auch mehr wie 24 Std.
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      • # 142311
      Du hast doch schon die Rechnung gemacht.
      Wenn du den Fröling (Lambda?)tatsächlich komplett gefördert bekommst muss man doch nicht überlegen.

      Ansonsten stelle ich immerwieder die Amortisationszeit der gesammten Anlage in den Vordergrund, neben der gleichzeitigen Zufriedenheit natürlich.

      Bisher konnte ich da wenige positive Argumente für Hochpreisige Kessel finden.

      Bei Attack sei gesagt, das du bei Fragen wohl am ehesten hier Hilfe findest. Die Qualität ist mindestens die selbe gute wie von Fröling.
      Abstriche muss man beim Service machen.
      Es geht zwar irrgendwie ,aber n selbstläufer ist das selten. Da muss man auch mal öfter Anrufen.
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      • # 142326
      Hallo Randy,

      vielen Dank für die Antwort. Vielleicht habe ich mich etwas missverständlich ausgedrückt. Der Fröling ist nicht komplett gefördert. Das bezieht sich nur auf die Brennwerttechnik, nur bin ich unsicher ob das unterm Strich wirklich so viel bringt? Unterm Strich bleiben nach Abzug der Förderung immer noch mindestens 5000 € für den Kessel. Wenn ich eine Attack SLX Lambda hingegen nehme bekomme ich nur 2000€ Förderung, aber unterm Strich bleiben nur ca 2500€. Daher frage ich mich ob es am Ende wirklich vom Komfort (insbesondere das Anzünden) so viel mehr wert ist? Mit den gesparten 2500 € kann man schon einige Jahre heizen.
      Service ok, das ist klar, aber da es nicht die einzige Heizung ist die ich habe wäre ein Ausfall für ein paar Tage kein Beinbruch. Zudem wäre der Händler alpfathermotec nur ca. 100 km von mir weg, sodass man auch mal schnell hinfahren kann.
      @Randy: Wie sehe hast du ja auch einen Attack. Der Wood & Pellet scheint ja lt. Prospekt nicht schlecht zu sein. Damit unterscheidet sich das Anzünden nicht vom Fröling. Auch das Gussrost gefällt mir. Wie zufrieden bist du denn mit dem? Preislich würde das auch noch gehen, da man ja eigentlich noch 5000€ Förderung bekommt, oder?

      Danke und schöne Grüße,
      Maik

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kiam ()

      • 7

      • # 142330

      Neu

      Fahre am besten zu Alpha. Der Wood and Pellet steht dort in der Ausstellung.
      Sogar betriebsberreit.

      Der Kessel selber ist genauso wie man es erwartet. Solide und nun auch mit guter Software.

      Lediglich Alpha selber ist immer son hin und her.
      Da darf man sich nicht vom netten Beratungsgespräch blenden lassen.
      Am Ende klappt aber alles.
      • 9

      • # 142336

      Neu

      Hallo,


      kiam schrieb:

      Würde der mit 3000l oder besser 4000l zurechtkommen oder muss man dann 3 mal anheizen?
      Du fängst an zu raten wenn du diese Art von Fragen stellst.
      Das muss man rechnen!

      Du hast in etwa 10kW an Heizlast.
      10kW x 24h = 240kWh an Energie benötigst du bei niedrigster Außentemperatur.
      Der von dir genannte Kessel hat 34kW (Fröling S4)

      Um die 250kWh zu erzeugen muss der Kessel,
      240 : 34 = 7 h in Betrieb sein. Da wirst du mindestens 2x auflegen müssen.
      In diesen 7h wird ein Teil der Energie zum Heizen benötigt, den Rest der 24 h (24h-7h=17h) musst du aus dem Speicher deine Heizung beschicken.

      In den 7 h in der der HV in Betrieb ist hast du schon 7h x 10kW = 70kWh für die Heizung benötigt.
      da verbleiben, 240kWh - 70 kWh = 170kWh welche du im Speicher unter bringen musst.

      Jetzt nehmen wir mal an du hast eine Rücklauftemperatur von 45°C und eine max. Speicherladetemperatur von 80°C.
      Dann kannst du die geladene Energie zwischen 45°C...80°C nutzen.
      170kWh mit einer nutzbaren Temperaturdifferenz von 35°K ergibt eine Wassermenge von 4297L.
      170 kWh mit einer Temperaturdifferenz von 30°C...80°C (50°K) ergibt 3008L.

      Du siehst, man sollte seine Heizung auf niedrige Rücklauftemperaturen optimieren.

      mfg
      HJH

      Nach dieser Beispielrechnung kannst du dir jede Kessel-Speicher-Zusammenstellung rechnen.
      Du musst halt immer die entsprechenden Daten neu einfügen.
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      • # 142341

      Neu

      Die Sache mit dem Speichervolumen ist bei mir aus baulichen Gründen sehr speziell und nicht sorecht maßgebend.
      Ich komme mit 1000L zurecht.
      Das bedarf dann aber genau abgestimmte Abläufe bei der Entladung sowie halbwegs gleiche Heizzeiten des Kessels selber.

      Der Vorteil bei einem Kombiekessel ist aus meiner Sicht aber dennoch der ,nicht übermäßig Puffervolumen berreit stellen zu müssen. 2000L solltest du dennoch einplanen sofern du Hauptsächlich mit holz heizen willst.
      • 12

      • # 142345

      Neu

      Ok, 2000l habe ich schon. Ich werde mir den Kessel mal anschauen und dann entscheiden und zuvor nochmal mit dem Schornsteinfeger sprechen. Eine Frage noch: Werden bei der Abnahme beide Brennstoffe getestet? Also Pellets und Holz oder kann man sich das aussuchen? Wie waren die Werte bei dir? Passt das zu den Herstellerangaben, insbesondere was auch die Effizienz angeht?
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      • # 142350

      Neu

      Ich kanns mir aussuchen und hatte mit Holz Messen lassen.

      Alles schick. Der Pelletteil macht aber auch keine Probleme.
      Was man nicht machen sollte.
      Dauerhaft mit Holz heizen und nur zur Messung mal ebend den Pelleter nehmen.
      Es ist so das sich beim Holzbetrieb auch Teer im Ausbrandkanal vom Pelletteil absetzt.
      Schmeißt du jetzt zur Messung den Pelleter an fällst du sicher durch da der Teer mit wegbrennt.
      Er sollte also zuvor schon ne Stunde gelaufen sein.
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      • # 142459

      Neu

      Hallo Maik

      kiam schrieb:

      Flachland 170m NN Ostsachsen
      Aus welchem Ort kommst Du denn?
      Ich wohne in der südlichen Oberlausitz.

      Gruß,
      Frank
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      • # 142527

      Neu

      Hallo Maik,

      ah Crostwitz, endlich mal wieder jemand ganz aus der Nähe.
      Ich bin ziemlich zufrieden mit dem ETA. Kann wirklch nicht meckern.
      Seit der läuft, läuft er ohne Probleme (seit Oktober 2017). Ich mute dem Kessel echt viel zu, da ich momentan nur Abrissholz feuer und das bestimmt bis zum nächsten Winter noch so bleiben wird. Wir sanieren ein großes Umgebindehaus und da fällt so viel Holz an, dass ich meine anderen Vorräte momentan noch nicht benötige.
      Das Holz ist teilweise voll mit Nägleln und sehr trocken (ab und an ist auch mal eins mit Farbe dabei =O ) , öfter kommen auch mal Späne mit rein aber er meckert nicht darüber.
      Der Füllraum ist so groß dass eine Schubkarre voll Holz meist noch nicht reicht um ihn ganz zu füllen aber nicht ganz so groß wie im Prospekt angegeben. Genügt trotzdem (sind glaub etwa 210 Liter anstatt 223 aber vielleicht ist die Angabe ja ohne Einhängebleche gerechnet).
      Und es ist wirklich so, ich lege unten ein paar schmälere Holzstücke rein, danach normal voll legen, gern auch dicke Balken, anzünden, Klappe bei >100°C zu und er kümmert sich. Wirklich komfortabel.

      Gruß,
      Frank

    Webutation