Hartmetallkette? Ja,nein,vielleicht?

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      • 1

      • # 142755

      Hartmetallkette? Ja,nein,vielleicht?

      Wir haben in den letzten Tagen bei der Feuerwehr einiges an Holz geschnitten. Ich war echt überrascht, wie rabiat unsere Sägenführer teilweise mit dem Werkzeug umgegangen sind, aber es musste ja auch schnell gehen. Nun hab ich mal gefragt, ob die zwischendurch die Ketten wechseln. Die meinten, das wären Widia-Ketten, denen macht das nichts, wenn die mal in die Wiese ditschen. Nutzt jemand von euch diese Hartmetallketten? Lohnt sich das? Ich hab bisher so 8-10 Ketten, die einmal im Jahr alle geschärft werden. Aber ganz normale. Wär schon schick, das Theater nicht mehr zu haben. Einen Schärfservice für die Ketten gibt's hier um die Ecke...
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      • 2

      • # 142760
      Hallo

      diese Hartmetallketten wurden speziel für den Rettungseinsatz entwickelt. Da ist auch Bodenkontakt oder Nägel kein Problem. Sie gibt es nur für bestimmte Schienenlängen und kosten ca 250€ das Stück. Die Schnittleistung ist in etwa mit einer Rundzahnkette zu vergleichen bei einer sehr hohen Standzeit bei Fremdkörpern. Nachschärfen geht nur mit Silizium-Karbit Scheibe, die nicht jeder hat.
      Nur Rentabel für den Einsatz der Feuerwehr und die, die viel Abbruchholz sägen.
      Hoss
      • 4

      • # 142767
      Naja. So hochspezialisiert ist das nicht. Das sind ganz normale Stihl Ketten, nur eben in der Hartmetallversion. Die Kosten zwischen 40und50 Euro. Ich hab das damals nicht haben wollen, weil man die eben nicht so einfach selber schärfen kann. Aber wenn das nicht nötig ist, wäre der Mehraufwand an Ketten und die Schärferei doch die paar Taler locker wert. Mir rauscht Grad unfassbar viel Holz auf den Hof. Ich hol am Montag Mal so ne Kette und probier das aus. Und berichte hier. Mich wundert, das die Dinger nicht absoluter Standart sind, wenn die alles besser können und nur das doppelte kosten bei 10x mehr Standzeit.
      Toleranz fängt bei Laktose an!
      • 5

      • # 142770
      HM Ketten sind gut und im Verhältnis nicht teuer , Zumindest bei kox....
      Habe mir auch welche zugelegt,Schärfe noch traditionell mit Feile/Schwert im schraubstock,
      Man darf nur nicht solange warten ,mit dem nachschärfen..... Sonst macht du dich zur"Feile".
      Man muss sich halt nicht ganz so in acht nehmen bei Dreck/ oder geschleppten schlammigen Holz....

      Gruß kd-gast
      • 7

      • # 142773
      Hallo zusammen,

      Ich schärfe meine Ketten selber. Hab mie ein gebrauchtes Jolly-Schärfgerät bei Ebay gekauft. Wenn mans ein paarmal gemacht hat ist das nicht schwer.
      Ich verwende aber nur normale Ketten.
      Ich glaube daß das schärfen einer HM-Kette auch teurer ist als eine normale.

      Richard
      • 9

      • # 142776
      Auf jeden Fall nutze seit Jahren nur diese Ketten ohne Nachschleifen. Und gebraucht werdet Ihr die zu einem guten Preis wieder bei ebay los
      • 10

      • # 142779
      Wenn wir uns in unserer Feuerwehr Spezialketten leisten könnten, würden wir warscheinlich vorher erstmal 1000 andere Sachen erneuern.... Hihi

      Bevor das hier wieder abdriftet: Danke für eure Meinungen, ich werde berichten!
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      • 11

      • # 142780
      Hallo,

      ich habe mir mal eine solche Kette von Stihl für meine 023 gekauft und ich säge mein Meterstammholz auf einem Metallsägegestell auf länge bevor ich es spalte und wenn ich da nicht Obacht gebe kommen ich aus versehen auf der andern Seite an das Vierkantrohr und so schnell konnte ich gar nicht schauen wie die Kette Karies bekam und bei normalen Ketten werde die halt stumpf wenn ich dagegen komme.

      Sonnige Grüße Reiner
      ETA BK 15 mit Saugzuggebläse geregelt mit UVR16x2

      3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als
      Backup geregelt mit zwei UVR16x2 mit CAN-I/O44 CAN-MTx2 und CMI
      DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche
      • 12

      • # 142804
      Ich hab mal im Fernsehen gesehen, dass die Feuerwehrleute mit solchen Spezialketten Löcher in Wände sägen. Die Kette ist wohl zwar nach nem fenstergroßen Ausschnitt auch hinüber, aber es geht ja darum Menschenleben zu retten.
      Ich war ja n bissl neidisch, weil ich Löcher in Wände bisher immer mühsam mit dem Boschhammer stemmen musste 8o
      • 13

      • # 142808
      Zu den Rettungssägeketten und der ev. Einsatz im forstlichen Bereich gibt es im 'Nachbarforum', motorsaegen-portal.de gibt es seitenlange Freds von Leihen und absoluten Profis!
      Nur soviel.... ich kenne hier im Umkreis keinen Forstbetrieb, der mit solchen Ketten im Wald arbeitet!
      Gruess Ruedi
      Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.
      Werkzeug: Meili DM 36 Traktor, Geba Brennholzfräse, Vogesenblitz 16t Spalter und El. Spalter 5t, 5Kettensägen, Biber mit 461 als Antrieb.
      Anlage kann jederzeit besichtigt werden!
      Spezielles: Offene Anlage mit 180 l Expansionsgefäss, keine TAS installiert!
      Für Spass und Stromlose Zeiten: Küchenherd TL- Tech Bo 80 mit ca 8kW
      Total 220 m2 beheiztes Chalet, total ca 10-12 Ster pro Saison.

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      • 14

      • # 142824
      Stihl schreibt selbst:
      Bis zu 4 facher Standzeit der Duro,( Hartmetallschneiden Kette)
      im Vergleich zu Halbmeisselkette!!!

      Das bei ca. 10 - fachem Anschaffungspreis.....

      Vom Nachschärfen reden wir da noch nicht einmal.....
      Ich glaube, die Frage hat sich erldigt.... oder sehe ich das zu salop?
      Ich bin Stihlkettenfan....
      Halten länger als Blount/ Oregon
      und viel länger als der ganze Chinaschrott den mein Bruder auf seiner Warenhausmühle fährt!
      Auch er kann vergleichen, hat er doch selber noch eine 461 er Stihl!
      Aber auch das ist ein Glaubenskrieg....
      Stihl gegen Husky....
      Neuerdings mischt Husky auch im Kettenherstellermarkt mit...
      Und im Heft "Holzmachen", kommen sie gut weg!

      Also, die einen überlegen sich einen Rolls auf die Schine zu spannen, aber bei der nächsten Säge kaufen sie dann billig in der Bucht Kox Ketten...
      Da kann ich nur den Kopf schütteln und bewege mich in der guten bezahlbaren Mitte.... auf der Partner und Pioneer eine original Oregon, der Rest wird mit Stihl gefahren... und so bin ich noch immer gut gefahren!

      PS: zu solchen Fragen sind wir hier etwas dünn aufgestellt und auch ich bin nur ein "kleiner Hobbyholzer mit reichlich Equipment" wie mein geschätzer Förster jeweils leicht belustigt feststellt....
      Aber im Motorsaegen-portal gibt es zu solchen Fragen meisst gute qualifizierte Antworten, von absoluten Forstprofis!
      Reinschauen lohnt sich!
      ( dafür ist dort der Ofen und Heizsektor schwach beseelt, auch das ist schön zu lesen und ich hab dort auch schon auf "unser Forum" hier verwiesen, denn im Heizen ist da bei uns hier, mega Know how vorhanden!

      Holzer&Heizergruess. Ruedi
      Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.
      Werkzeug: Meili DM 36 Traktor, Geba Brennholzfräse, Vogesenblitz 16t Spalter und El. Spalter 5t, 5Kettensägen, Biber mit 461 als Antrieb.
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      • 15

      • # 142831
      Naja. Die "normale' Stihl Kette kostet mich 19 Euro. Die HM Kette kostet 51. Das ist bei 10facher Laufleistung schon eine Überlegung wert. Aber wie gesagt, der Stihl Service bekommt morgen Besuch. Ich hol mir so eine Kette und werde meine ganz eigenen, natürlich subjektiven Erfahrungen machen und hier reinstellen. An aufzuarbeitendem Holz mangelt es grad nicht. Und die Stämme sind halt irgendwie von der Straße, vom Fußweg oder aus dem Garten gezogen worden und dementsprechend nicht so sauber, wie ich das gern hätte. Bei 0Grad fang ich auch nicht an, die Außenwasserleitung zu befüllen und den Kärcher rauszuholen. Ich werde berichten. Hat sich vorerst erledigt.
      Toleranz fängt bei Laktose an!
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      • # 143061
      Hallo,

      mal was zur Aufklärung: es gibt normale Ketten, Hartmetallketten (ca. 50 EUR) und
      Rettungsketten für die Feuerwehr (ca. 250 EUR).

      Zusätzlich noch von Oregon die Variante Multicut - die sortieren sich zwischen normalen und Hartmetall ein.

      Kosten das mehr, was sie länger halten und sind schwerer zu feilen.

      "HM" steht im Sägenbereich für "Halbmeissel" und nicht für "Hartmetall".

      cu,
      Kellex
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      • # 143093
      Hallo zusammen,

      hab mich mal umgehört. Unser ortsansässiger Stihlhändler verlangt fürs schleifen von normalen Ketten pro Zahn 10 Cent.
      Bei Hartmetallketten 20 Cent.
      Die Hartmetallketten werden eigntlich nur bei Abbrucharbeiten oder Altholz wo Nägel oder so was drin sein könnte verwendet.
      Für den normalen Gebrauch nimmt die in unserer Region keiner.

      MfG
      Richard
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      • # 143105
      Mein Stihlvertreter des Vertrauens hat mir den Sachverhalt mal soo geschildert!
      Gut, wenn man bei Wurzelstockarbeiten im Dreck rumwühlt, oder eben Feuerwehren, die mantschiges schlammiges Sturmholz zur Seite schaffen müssen, aber sonst hat sie eben auch Nachteile:
      Schnittleistung ist kleiner als bei einer Halbmeisselkette, von daher scheidet sie bei mir, wie eben auch bei Forstbetrieben aus!
      Gruess Ruedi
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      • # 143113
      Hartmetallketten kann man schon nehmen. Lassen sich auch einigermaßen schärfen, schneiden so gut wie Halbmeiselketten und sind auch genauso rückschlagsarm. Für schmutziges Holz ganz gut geeignet. Sie verlieren die Initialschärfe genauso schnell wie Halbmeiselketten, es lässt sich aber länger mit mittlerer Schnittleistung sägen, weil sie nicht so schnell komplett runter sind. Man muß aber trotzdem aufpassen, die Hartmetallzähne brechen schneller, weil das Metall nicht so geschmeidig ist. Also große Steine oder härteres Metall sollte man meiden.

      Die Ketten die die Feuerwehr nutzt sind ein ganz anderes Kaliber. Mit diesen kann man eine Stahltür oder auch Panzerglas sägen (ca. 2 Meter weit). Dann ist die teure Kette aber hinüber und wird weggeschmissen. Für Rettungseinsätze optimal, weil das darf etwas kosten.

      VG
      Fonsi

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