Einbau eines kombinierten wasserführenden Pellet/Holzofens und Erweiterung Pufferspeicher

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      • # 142930

      Einbau eines kombinierten wasserführenden Pellet/Holzofens und Erweiterung Pufferspeicher

      Guten Abend,
      ich bin neu hier und hoffe, dass ich mich einigermaßen verständlich ausdrücken kann.
      Zur Ausgangssituation:
      vorhanden ist:
      1. ) wasserführender Kaminofen (HOLZ) in Stube, welcher über Umwälzpumpe mit
      2. Pufferspeicher 300l (P1) im Keller verbunden ist, welcher über Umwälzpumpe
      3. Fußbodenheizung Bad und Heizkörper Küche bedient
      Die Anlage funktioniert sehr gut. Allerdings ist P1 zu klein und reicht nur für die Übergangszeit. Wenns kalt wird, drehe ich die Heizkörper in der Küche zu und feuere mit herkömmlichen Küchenofen. Die Umwälzpumpe für die Heizung wird über eine Zeitschaltuhr mit Temperaturbegrenzung betrieben.

      Ziel ist : 1.) Pufferspeicher vergrößern und

      2.) kombinierten Pellet/Holzofen in die Küche stellen und mit einbinden.

      Mein Problem ist es , dass ich auf Grund der Bauhöhe den P1 nicht austauschen sondern nur um zwei weitere kleine Speicher erweitern kann. Und da stellen sich einige grundsätzliche Fragen zur Verrohrung der Komponenten. Für mich wären drei Varianten denkbar:
      1. Variante Den Pelletofen führe ich parallel zum Kaminofen in P1. Also T-Stück in Vorlauf und dann Pelletofen anschließen. Danach die einzelnen Puffer in Reihe schalten. Frei nach dem Motto: P1 unten und Mitte Öfen rein > P1 auf dreiviertel oben raus > P2 unten rein > P2 oben raus > P3 unten rein > P3 auf drei viertel oben zurück zu den Öfen > zum Schluß P3 oben raus zum Heizkreislauf.
      2. Variante Den Pelletofen analog zum Kaminofen an P3 anschließen. Und dann P1 oben raus > P3 unten rein > P3 oben raus > P2 unten rein > P2 oben raus zum Heizkreislauf.
      3. Variante Parallelschaltung: Pelletofen zusammen mit Kamin über T-Stücken an P1 anschließen und dann an den Anschlüssen vor dem Puffer T-Stück setzen und so zu P2 und P3 gehen. Abgang zur Heizung dann oben bei Puffer 3. Bin mir nur nicht sicher, ob da der Umlauf innerhalb der Puffer ausreichend gewährleistet ist.
      Kann ich überhaupt beide Öfen über gemeinsame Anschlüsse in die Puffer ein- und ausführen oder legt die (wahrscheinlich) stärkere Pumpe des Pelletofen die vom Kamin lahm und drückt das warme Wasser in den Kamin und nicht in den Speicher?

      Es währe schön, wenn mir hier jemand helfen könnte. Noch einmal grundsätzlich zu meinem Anliegen. Ich brauche kein Warmwasser, nur Heizung. Es ist kein Solar oder sonstiges im Spiel. Ich möchte mit dem Pelletofen nur erreichen, dass es warm ist, wen ich nach Hause komme und dass ich morgens eine halbe Stunde länger schlafen kann, da der Pelletofen schon seinen Dienst verrichtet hat. Des weiteren sollen weitere Räume an den Heizkreislauf angeschlossen werden. (was das kleinste Problem ist). Persönlich denke ich, dass Variante drei die richtige ist, da bei den Reiehenschaltungen die Temperaturunterschiede in den Öfen recht groß werden könnten.
      Hat jemand gute Erfahrungen mit einem kombinierten Pelletofen ? Auch das währe schön zu wissen. Ich würde gern einen so um die 15kw verbauen. An Aufstellfläche hätte ich so um die 60x100 zur Verfügung. Er wird dann in der Küche ausgetauscht.
      PS. Ich habe mal ein par Anhänge beigefügt. Ich hoffe meine "Kunstwerke" können weiter helfen.
      DankeISt Situation.jpgVariante 1.jpgVariante 2.jpgVariante 3.jpgVariante 1.jpg

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Frawi ()

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      • # 142938
      Hallo und herzlich willkommen hier im Forum!

      Was du vom Schiff aus gesehen sicher brauchst, ist mehr Speicher!
      Sofern die Speicher nicht den gleichen Inhalt haben, wird wohl Reihenschaltung sinnvoll sein.

      Zu Punkt 2. als Anregung oder Idee...
      Lohberger hat ein Pelletsmodul, das du seitlich an einen Küchenherd anbringen kannst, siehe Lohberger.com und gehe bei Heizungsherde auf Holz und Pellets... heisst Varioline mit Pelletsmodul, feine Sache denke ich!
      Allenfalls schaust du auch mal zu Pertinger oder Greithwald Herde im Netz und schaust dir mögliche Küchenheizgeräte an, dann kannst du abschätzen, ob du ev. den Herd ersetzen willst, oder ev. Im Wohnzimmer den wasserführenden Ofen gegen einen Wasserführenden Pellets Ofen tauschst und den jetzigen halt in der Bucht verhökerst,
      hätte den Vorteil, dass ein Pelletbrenner gut gedrosselt brennen kann und dir somit lange Brennzeiten bis Speicherl voll beschert!
      Gruess Ruedi
      Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.
      Werkzeug: Meili DM 36 Traktor, Geba Brennholzfräse, Vogesenblitz 16t Spalter und El. Spalter 5t, 5Kettensägen
      Anlage kann jederzeit besichtigt werden!
      Spezielles: Offene Anlage mit 180 l Expansionsgefäss, keine TAS installiert!
      Für Spass und Stromlose Zeiten: Küchenherd TL- Tech Bo 80 mit ca 8kW
      Total 220 m2 beheiztes Chalet, total ca 10-12 Ster pro Saison.
      • 3

      • # 142941
      Von meinem Heizraum aus betrachtet, fehlen ein paar wichtige Angaben. Z.b. Fläche, Heizlast usw. Unter "Planung einer neuen Anlage" gibt's irgendwo eine Ausfüllhilfe. Dann kann man mehr dazu sagen.
      Toleranz fängt bei Laktose an!
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      • # 142943
      Hallo,

      es gibt auch die Möglichkeit einen größeren PS liegend zu betreiben so wie es ein Bekannter von mir gemacht hat, der hat im seinem Neubau einen 4000l Gastank liegend im Keller da er stehen auch keinen Platz hätte.

      Sonnige Grüße Reiner
      ETA BK 15 mit Saugzuggebläse geregelt mit UVR16x2

      3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als
      Backup geregelt mit zwei UVR16x2 mit CAN-I/O44 CAN-MTx2 und CMI
      DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche
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      • # 142985
      Guten Abend,
      vielen Dank für die schnelle Reaktion.
      Es werde alle drei Puffer jeweils 300l Liter haben. Größere bekomme ich in mein Gewölbe nicht rein.
      Heizlast usw. ist im Moment relativ unwichtig, da es für die untere Etage in jedem Fall ausreichend ist.
      Wenn es gut läuft, wird im nächsten Jahr die obere Etage mit angeklemmt (läuft im Moment mit Nachtstrom)
      Ich habe oben mal noch ein par "Schaltpläne" angehängt.
      Vielleicht könntet ihr da mal drauf gucken, welcher der sinnvollste ist.
      Und Danke für den Tip mit dem Pelletmodul. Werde ich mir nachher ansehen
      Frank
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      • # 142995
      Ja,
      ABER das ganze soll mit so wenig wie möglich Aufwand gebaut werden. Und grundsätzlich denke ich, dass die Idee mit den drei Speichern einfach die Günstigste ist. Im Moment sitzt es halt nicht so locker :(
      Die Anschaffungskosten sind überschaubar. Und der nächste Vorteil währe, dass ich alles allein machen könnte.
      Mein Problem ist hier wirklich die Verrohrung.
      Variante 1 erscheint mir am logischsten
      Variante 2 hat den Vorteil. dass ich die bestehende Anlage praktisch fast nicht anfassen muss, aber ich befürchte ich habe dann zwar 990 l Speicher aber genutzt werden nur die 300 von Puffer 2
      Variante 3 ist der Aufwand für Rohre/Fittinge wahrscheinlich am geringsten. Aber da stellt sich mir die Frage ab die Rohre für den Heizkreislauf so reichen. Oder sollte man da noch für den Heizkreislauf aus P1 oben raus > in P2 unten rein usw. womit ich eigentlich wieder bei Variante 1 währe

      Eigentlich währe noch eine 4. Möglichkeit drin: wie Variante 1 aber den Pelletofen an Kessel 3 anschließen. Gäbe es da irgendwelche "Gegenströme", die sich nicht vertragen ?

      Habe irgendwo mal gehört/gelesen, dass man wegen der thermischen Belastung die Puffer parallel schalten sollte. Dann währe ich bei Variante 3.
      Ist es dann besser wenn ich den Rücklauf zu den Öfen nicht direkt vom P3 ziehe sond im oberen Teil der Puffer von P3 auf P2 auf P1 und dann auf die Öfen ?
      • 8

      • # 142996
      Hallo Frank,

      ich würde Variante 1 nehmen, aber Heizkreis aus dem ersten Puffer, und im Puffer 1 oben einspeisen, RL Heizkreis dann unten im Puffer 3, sowie unten aus Puffer 3 RL für Ofen/Pellet.

      Gruß Jörg
      • 9

      • # 143007
      Hallo Frank,
      Die Thermische Belastung...???
      Wenn du die Puffer in Reihe schaltest, so ist einer kalt, so verliert er auch keine Wärme mehr!
      Wenn du 3 parallel schalten willst, so können alle 3 bis auf die letzten Liter leer sein,
      aber jeder Speicher verliert obenrum noch Wärme,
      also, entweder massig dämmen, oder in Reihe, so sind die Abstrahlverluste kleiner!
      Gruess Ruedi
      Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.
      Werkzeug: Meili DM 36 Traktor, Geba Brennholzfräse, Vogesenblitz 16t Spalter und El. Spalter 5t, 5Kettensägen
      Anlage kann jederzeit besichtigt werden!
      Spezielles: Offene Anlage mit 180 l Expansionsgefäss, keine TAS installiert!
      Für Spass und Stromlose Zeiten: Küchenherd TL- Tech Bo 80 mit ca 8kW
      Total 220 m2 beheiztes Chalet, total ca 10-12 Ster pro Saison.
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      • # 143044
      Danke noch mal an alle.
      Thermische Belastung dahingehend, dass in der Anheizphase der schon heiße Wärmetauscher im Ofen bei einer Reihenschaltung ziemlich lange vom (noch) kalten Heizwasser durchspült wird. Was dazu führt, dass sich Bläschen bilden = Luft = Rost.
      Das ganze soll bei einer Parallelschaltung nicht ganz so belastend sein, da sich der Rücklauf aus allen drei Puffern zusammenmischt (Puffer 1 ist wärmer als Puffer 3).
      Sollte dann eigentlich wie das Bild unten sein. leuchtet mir schon irgendwie ein. Das mit dem Wärmeverlust bei parallel leuchtet mir auch ein, aber die Puffer sind neu und gut eingepackt.
      Und hier noch mal die Frage zum Rückschlagventil: Ist es sinnvoll bzw. sogar notwendig bei den einzelnen Heizpumpen in Druckrichtung ein Rückschlagventil anzubringen?
      Danke Frank
      Dateien
      • 4 Variante.jpg

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      • # 143046
      .Frank, entweder ich steh jetzt total aufm Schlauch oder ich versteh deinen Satz irgendwie falsch?

      Frawi schrieb:

      Danke noch mal an alle.
      Thermische Belastung dahingehend, dass in der Anheizphase der schon heiße Wärmetauscher im Ofen bei einer Reihenschaltung ziemlich lange vom (noch) kalten Heizwasser durchspült wird. Was dazu führt, dass sich Bläschen bilden = Luft = Rost.
      Eigentlich braucht jeder neuzeitliche Holzofen oder Vergaserkessel eine
      Rücklaufhochhaltung!
      Somit wird das langezeit sehr kalte Speicherwasser niemals auf deinen heissen Wärmetauscher im Ofen stossen, sondern im kleinen Kesselkreislauf von beginn an auf eine für Kessel und Material und Abbrand schonende Temperatur angehoben,(gemischt, meisst zw. 55-75 Grad, je nach Hersteller)
      Ich sehe in keinem deiner Pläne eine Rücklaufhochhaltung...
      Ist da gar nix vorhanden?
      Ist das bei deinem Ofen denn überhaupt möglich?
      Gruess Ruedi
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