Welche Heizart lege ich mir zu, sollte man genau überlegen

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      • 1

      • # 143776
      Hallo,
      also ich hab jetzt mal gerechnet meine Anlage hat in 2008 ca. 8000€ gekostet, selber eingebaut die Elektrik für die Umsteuerung Gas/Holz selber geplant und gebaut Brennstoff alle zwei Jahre ein LKW Zug Stammholz ca. 45 Rm kosten 1300€ mit Anlieferung, Kettensägen, Spalter und Wippsäge ca. 2000€ (kann man aber wenn nicht mehr benötigt wieder sehr gut verkaufen besonders die Kettensägen mit dem orangen Gehäuse) Ich rechne jetzt einfach nur mal die Brennstoffkosten gegen Gas oder Öl.

      Holzart ca. Bedarf RaummeterHeizöl in Litern
      Ahorn 21,74 rm 3500 L
      Birke 21,74 rm 3500 L
      Buche 19,67 rm 3500 L
      Douglasie 24,29 rm 3500 L
      Eiche 19,67 rm 3500 L
      Erle 27,53 rm 3500 L
      Esche 19,67 rm 3500 L
      Fichte 25,81 rm 3500 L
      Kiefer 24,29 rm 3500 L
      Lärche 24,29 rm 3500 L
      Robine 19,67 rm 3500 L
      Tanne 27,53 rm 3500 L
      Ulme 21,74 rm 3500 L
      Weide 29,50 rm 3500 L

      Holzart ca. Bedarf RaummeterErdgas in m3
      Ahorn 18,42 rm 3500 m3
      Birke 18,42 rm 3500 m3
      Buche 16,67 rm 3500 m3
      Douglasie 20,59 rm 3500 m3
      Eiche 16,67 rm 3500 m3
      Erle 23,33 rm 3500 m3
      Esche 16,67 rm 3500 m3
      Fichte 21,88 rm 3500 m3
      Kiefer 20,59 rm 3500 m3
      Lärche 20,59 rm 3500 m3
      Robine 16,67 rm 3500 m3
      Tanne 23,33 rm 3500 m3
      Ulme 18,42 rm 3500 m3
      Weide 25,00 rm 3500 m3

      Nach dieser Tabelle ersetzt ein Rm Birke (ist mein Brennstoff) ca. 160L Heizöl reine Brennstoffkosten Holz wären dann in meinem Fall ca. 28€ per Rm der Zug Birke ersetzt mir also ca. 7250L Heizöl. Ich rechne mal den liter Heizöl mit 0,55 € (bin nicht auf dem neuesten Stand was das öl kostet) ca. 3990 € in zwei Jahren gegenüber 1300€ fürs Holz wären dann ca. 1300€ Ersparnis Pro Jahr Fazit Meine Anlage hat sich längst Amortisiert und verdient quasi Geld. Nach meiner Rechnung sind die Sägen, der Spalter und die Wippsäge auch schon bezahlt. Bei Gas ist die Berechnung ähnlich.
      Soviel zum Nullnummernspiel von v-two :) ;)

      Gruß
      Dieter
      DC22 GSE Lufttrennung, Lambdacheck, Agt stetig geregelt mit ATC30 Regler, 3200L Puffer (4x800L in Reihe)selber Isoliert, 11m Esse mit Windkat oben drauf.
      • 2

      • # 143777
      Hallo Dieter

      ich kenne die aktuellen Preise für Holz nicht, aber 28 Euro pro RM halte ich für sehr günstig. Ich hatte für Nadelholz bei der örtlichen Waldbauernvereinigung immer 42 Euro bezahlt.
      Was Du nicht betrachtet/aufgeführt hast sind:
      Arbeitszeit für Sägen, Spalten, Aufschlichten (zum Trocknen), Holz zum Kessel schaffen, Ofen füttern, Asche- und Rußentfernung, Zusätzliches Reinigen im Gebäude (Holzheizen macht Dreck), 2-Takt Benzin, Kettenöl, Strom für Holzspalter, Kettenschleifen bzw. neue Ketten und Schwertverschleiß, Schutzkleidung, notwendiger umbauter Raum für Trocken-Holzlager, Freifläche für Frischholzlager, Bei den Puffern unterstelle ich das sie den gleichen Platz wegnehmen wie ein Heizöltank...., zusätzlicher Pumpenstrom, alle paar Jahre Feinstaubmessung durch Kaminkehrer, ggf größere Stillstandsverluste, da Kessel abkühlt und die Puffer,

      Gegengerechnet was kostet ein Öler im Vergleich zu den 8000 die Du aufgewendet hast? Was hast Du schon an Deinem HV geändert / verbessert. Bei 8K Gesamtkosten eher die ATMOS - Klasse mit Verbesserungsmöglichkeiten. Ggf. auch nicht der allerbeste Wirkungsgrad....

      Nicht dass ich Deine Leistung oder Deine Anlage schlecht machen will....... Ich bin/war selbst überzeugter Holzheizer, aber ich versuche nicht alles durch die Rosarote Brille zu sehen. Und ich arbeite auch lieber im Wald, als dass ich in die Muckibude renne und den Schweißgeruch der anderen inhaliere.

      ciao Peter
      • 3

      • # 143778
      Hallo,

      mein Nachbar heizt mit Gas und hat in der Stube einen Kamin den er mit Holz & Briketts füttert. Er spart ne Menge Gas damit. Der Arbeitsaufwand und die Investionskosten halten sich in Grenzen.

      Ich persönlich habe richtig Bock auf Holz machen, meine Zeit rechne ich nicht.
      Da ich günstig an Holz komme, rechnet es sich um so eher.
      Um den Arbeitsaufwand so gering wie möglich zu halten, wurde die ehm. Garage zum Heizhaus umfunktioniert, trocknes Holz kommt in Rollis, schnell und einfach zu bewegen.

      Aber wir weichen von der Frage ab.........

      Gruß Jörg
      • 4

      • # 143775

      Welche Heizart lege ich mir zu, sollte man genau überlegen

      Irgendwo in einem unseren Holzheizer Foren hat mal ein begeisteter Holzheizer (kein Waldbesitzer) sich die "Arbeit" gemacht. Neben Elt Zähler installiert für Spalter und Kettensäge (ab und an) inkl. Schärfgerät auch ein Tagebuch angelegt und sehr peinlich genau alle Preise und Stunden von Holzanlieferung > alle Aufbereitungs Gänge bis es in den Kessel kam. Auch die Stunden Asche raus Kessel /Abgasrohr reinigen nachsehen ob Kessel nachgefüllt werden muß. Weiß nicht mehr was er für Stundenlohn angesetzt hatte.
      Ich hätte es mir kopieren sollen. Als ich es las dachte ich oha diese Summe. Dann hat er Gas und Ölpreis dagegen gesetzt. Holz war die teuerste Variante.
      Er hat die Kessel Preise nicht einberechnet nur das was es kostet das die Wohnung warm wird.

      Dazu kommt der Öler und Gaser laufen (wenn sie in Ordnung sind) alleine aber bei Holz > nachlegen > nochmal nachlegen > bis die Puffer voll sind. Man kann einen HV nicht dem Selbstlauf über lassen es sei denn man hat einen Lopper. Ich kenne einige um 4 Uhr aufstehen > HV Holz rein anheizen usw > frühstück > seinem Beruf nach gehen > Abends das erste HV heizen weil die Puffer noch nicht voll sind. Bevor er ins Bett geht nochmal HV nachlegen. Die einen Öler oder Gaser besitzen haben ihre Reglung so eingestellt wenn sie abends nach hause kommen ist es warm. Ein HV Besitzer kann das auch so einstellen aber der Puffer muss erst voll sein, sonst nützt keine noch so moderne Reglung.
      Ich selber war auch ein begeisterter HV Heizer. Im Anfang noch vom Förster zugewiesen "hier die Bäume können sie".... Nur soviel umgesägt wie man auf seinem Pkw Hänger brachte denn am nächsten Tag wäre das Holz weg. Die letzten Jahre habe ich Stämme bekommen manche waren über 70 cm dick und Eiche/Buche. Die mußte ich erst händisch spalten um sie auf den Spaltisch heben zu können. Ein Wort das anderen im Dorf Gespräch: Ich bekam heute vor einer Woche 4 x kleinen Traktor mit Hänger voll 10 Fm Kiefer ins Grundstück gekippt. Sonntag früh kam er mit seinem Holzsägespalter Hänger Evo 36 und das Holz kam 50 cm lang hinten raus. Der Berg mit dem Förderband war knapp 4 m hoch geworden. Meine Plackerei der wochenlangen Aufbereitung hat ein Ende nur noch stapeln.
      MfG Jürgen

      DC GSE 30; Wirbulatoren Version 2.0; 2 x 1000 lt. Puffer; Lamdacheck;
      WW: Vissmann Vitacell 300
      Abgastemp. Regl.mit KS 40-1; RLA Dreiwegereglung; Kessel Vorheizung;
      180 m² Wohnfläche; Esse 11 m
      Notheizung De Dittrich Gaskessel von der Hydraulik getrennt durch elektr. Dreiwegekugelventil.

      striegistal-wetterstation.de/
      • 5

      • # 143785
      ...wenn ich lese, was manch einer hier an Holzmassen jede Saison verballern, auch mit rücksicht auf die Heizfläche...sollte man man evtl. mal über eine energetische Sanierung nachdenken. In dem Elernhaus haben 10 cm schon einen unglaublichen Unterschied gemacht. Wenn die Fassade und Fenster eh gemacht werden müssen, ist das auch überhaupt nicht teuer. Oberste Geschossdecke kann jeder handwerklich Begabte in Eigenleistung machen.

      Danach muss man nur noch ein Drittel der Holzmenge verarbeiten/kaufen.

      Ich bin jung und mir macht es unglaublich viel Spaß Holz zu machen...schon fast eine Sucht *mehr mehr mehr*.
      Dabei racker ich mich nicht über wenige Tage ab und verarbeite alles auf einmal, sondern mache immer ein wenig wie ich Zeit und Lust habe. Die frische Luft genieße ich sehr. Auch finde ich die Arbeit überhaupt nicht Knochenermüdend. Meist, bzw. wenn man die dicken Brocken auf dem Boden Sägt oder vorspaltet, sind die Gewichte kleiner 5KG, sollte jeder Mann schaffen. Wenn schwerer ist aus den Knien heben und nicht ausm Rücken, dann kann man abends sehr gut, Schmerzfrei und glücklich ins Bett gehen.
      Die aller meisten Menschen sind doch im Altag/Beruf körperlich vollig unterforder und genau das macht krank.
      Bisher verarbeite ich nur 33cm Scheite und spalte nur mit Hand.
      60cm Wippsäge hab ich für 160€ auf eBay geschossen. Es muss ja nicht immer alles Neu sein.
      Getrocknet wird in Baustahlgittersilos, darunter Paletten, die gibts oft für lau.
      Meine Investitionen hielten sich bisher sehr in Grenzen.
      Manches amortisiert sich auch binnen kürzester Zeit. Wer sich mal Angebote eingeholt hat für das Fällen und Entsorgen eines Baums im Garten...da schlackern einem die Ohren. Ich habe vier große Bäume im Garten gefällt, für das was ich da gespart habe hätte ich drei Sägen, drei Schutzausrüstungen und drei Motorsägenkurse von bezahlen können.

      MfG Asmus
      • 6

      • # 143787
      Hallo zusammen,

      interessanter Fred. 28€ pro RM vom Zug in den Garten gekippt? Das ist ja wie im Schlaraffenland. Hier kostet der RM Birke 30€ plus Steuern. Aber der stehende Baum im Wald und dann mußt du ran. Bei dem Preis würde ich mir das auch anliefern lassen. Obwohl ich für's Holz im Wald nix zahle.
      Meine Heizung rechnet sich trotzdem erst nach 8 Jahren.

      P.S. höre ich von Jürgen ein paar Nachteile, wenn man einen zu großen Pufferspeicher hat? :)

      Sehe ich nämlich auch so.....

      VG
      Alex
      • 7

      • # 143791
      Bei uns gehts bei Nadelholz auch zzgl. MwSt. 28€/RM los. Das Holz ist dann an den Waldweg kepoltert.

      Es gibt so viele Wege um an Holz zu kommen. Die kommunalen Betriebe und der Landkreis sammeln ja ihr Holz von Sturmschäden usw. in den Bauhöfen und dort wird es versteigert, da kann man gute Schnäppchen machen.
      Oder holzverarbeitende Betriebe usw.
      Und wie bereits gesagt kann man sich Stammholz vom Förster bereits LKW-Ladungsweise bis vor die Haustür liefern lassen.
      • 8

      • # 143820
      Hallo liebe Holzheizer.

      Sollte man bei diesen Vergleichen nich mit dem tatsächlichen Marktpreis vom Holz rechnen? Es ist ja so gesehen egal ob man das Holz umsonst bekommt oder nicht, es hat ja nun mal einen gewissen Wert.
      Ich mache es z.B. so, dass ich mein eigenes Holz schlage, Spalte und getrocknet nach ein paar Jahren Lagerung verkaufe. Aus dem „Gewinn“ kaufe ich dann Pellets ein.
      Da bei mir z.B. Trecker, Säge und Scheune eh da sind, und ein guter Kumpel einen Spaltautomat besitzt, sind die Kosten bei mir sehr überschaubar.
      Dieses Holz hat mich dann so gesehen auch nichts (außer das sägen etc.) gekostet, dennoch finanziere ich so meine Pellets.
      Daher hat ja jeder verheizte Srm umgerechnet einen gewissen Wert, denn man hätte es ja auch verkaufen können, egal was es im Einkauf gekostet hat.
      Und so lange ich hier z.B. für den ofenfertigen Srm Mischholz 60 Euro erzielen kann, würde sich für mich eine Holzheizung nicht rentieren.

      Jeder rechnet hier mit anderem Ansatz, daher soll dies auch keinesfalls als Kritik o.ä. gedeutet werden.


      Mit freundlichen Grüßen Carsten
      • 9

      • # 143831
      Hallo,

      ich verheize nur stabiles Palettenholz und Umverpackung von Maschinen und Öfen.
      Das Kleinmachen auf 65 cm ist schnell gemacht und auch schnell in Holzhäuschen gestapelt.

      Habe ein altes Haus, nicht besonders gedämmt und deshalb lege ich jedes Jahr für das Holz, was ja nix kostet, 1500 € zurück. Der Ofen läuft jetzt schon 4 Jahre und hat den neuen Zukunftofen ATTACK SLX 45 Lambda schon eingefahren.

      Und wenn ich mal nicht geheizt habe, dann ist halt das Haus kalt, aber mit 45 KW ist das Haus und die Puffer relativ schnell wieder warm.
      Solange ich noch krabbeln kann ( Baujahr 1959 ) werde ich dem Holzvergaser treu bleiben, was an neuer Heiztechnik kommt ... abwarten.

      Gruß aus der Eifel
      Andreas
      • 10

      • # 143836
      Unsere Ruine (Pfarrei von 1604) bekommt auch nur das Dachgeschoss nach unten gedämmt. Die Denkmalbeschreibung lässt es außen nicht zu und von innen werden wir uns ganz vorsichtig rantasten, weil das mit so nem alten Fachwerkhaus und Feuchtigkeit immer so ne Sache ist. Will ich nicht haben. Es gibt einfach so viele Kondensatfallen auf den 380qm.... Wir heizen Grad auch nur mit Holz, das nichts kostet außer Arbeit. Ich würde mir auch keine LKW mit Stammware liefern lassen. Dann eher Holzbriketts. Hab das mal durchgerechnet mit 50Euro pro Festmeter Weißbuche. 1100Euro für die Stammware oder 1850Euro für das Äquivalent an Holzbriketts. Da lohnt es sich echt nicht, die Arbeit zu machen
      Toleranz fängt bei Laktose an!
      • 11

      • # 143844
      Argument die Arbeitszeit nicht zu rechnen:

      Viele Leute die Öl, Gas oder Strom verheizen gehen in ein sogenanntes Fitnessstudio damit Sie neben Ihrem Bürojob etwas Bewegung bekommen, sonst werden die Gelenke noch steif.

      ABER

      wieviele Leute arbeiten Ihr Holz auf welches Sie zum Heizen brauchen und gehen ins Fitnessstudio ?

      Wenn man in der "Rechnung auf Wirtschaftlichkeit" zwischen ÖL und Holz rechnet zählt mal noch bei ÖL geschätzt 100,-€ pro Monat dazu die im Fitnessstudio verballert werden, die der Holzheizer in der Regel nicht benötigt.

      Sind 1200,-€ pro Jahr und 9600,-€ in 8 Jahren, allein davon kann ich mir nen guten gebrauchten Sägespaltautomat kaufen.

      Ich würde sagen die Rechnung kann sich ein Ölheizer und auch ein Holzheizer schönrechnen
      • 12

      • # 143848
      Hallo zusammen,
      Das Fitness Studio sind alles nur Mutmaßungen. Es geht hier um die reinen Kosten, die anfallen. Mehr nicht. Oder muss dann jemand, der raucht, die Zigaretten dazuzählen? Bleibt doch bitte sachlich und denkt euch nicht Sachen dabei. Sonst ist der Vergleich sinnlos.
      Just my two cents

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Anonymic ()

      • 13

      • # 143855
      Ich bekomme den Schüttraummeter Kiefer/Fichte vom Holzhändler vor Ort mittlerweile für 40 Euro (vor 2 Jahren noch 33 Euro). Gehen wir mal von 250 kg/srm aus, sind dass 1000kwh bzw. 4 Cent je kWh. Selber mache ich: Einstapeln in Holzschuppen, mit Schubkarre in Heizraum bringen, in Gitterboxen Zwischenlagern, verheizen

      Die Alternative sind Holzbriketts aus dem Sägewerk ein paar Dörfer weiter inkl. Anlieferung 2 Euro für 10 kg Pack. 200 kg = 1000kwh kosten also auch 40 Euro. Selber mache ich: verheizen.

      Ergo: Wenn es das Holz dieses Jahr nicht preiswerter gibt, werde ich weitestgehend auf Briketts umstellen
      • 14

      • # 143856
      Arbeitszeit darf man nicht rechnen dann wird alles meist unwirtschaftlich.
      Wir bräuchten 3000 bis 4000 ltr Heizöl letztes Jahr der ltr 0,50€ jetzt bei 0,65€.
      Das erste ahr hat mich trockenes Fichtenholz 30 RM 950€ gekostet plus 1400 kg Buchenholz getrocknet für 90€.
      Diese Saison habe ich Pappel für 300€ verheizt die geht jetzt dem Ende zu und ich habe noch Eichenabfälle aus einer Tischlerei liegen.
      Für nächstes Jahr habe ich ca. 12 RM Linde liegen bekomme noch vom letzten Sturm Fichte und die Tischlereiabfälle für Lau die Saison ist auch gesichert.
      Ausgegeben habe ich 780€ Spalter, 280€ gebrauchte Dolmar 115 i Kettensäge, 1700€ Pongratz Hochlader 310 cm lang, bischen 2 Taktöl und Benzin gibt es für umsonnst.
      Ab Juli bin ich Rentner die Zeit für das Holzmachen nehme ich mir.
      • 15

      • # 143902
      Hallo,

      ich stimme Jan da voll und ganz zu.
      Jeder muss die Kosten zusammenrechnen, die er tatsächlich hat und nichts mehr oder weniger.
      Die Zeit zum Aufarbeiten kostet uns nunmal nichts, außer man muss es von jemandem machen lassen der einen Preis X hat.
      Und es gibt auch mehr als genügend Öl- und Gasheizer die nicht in teure Fitnesscenter gehen. Genau wie es Holzheizer gibt, die tatsächlich noch richtigen Sportarten fröhnen (bei mir ist es Crosstriathlon).

      Wichtig finde ich es, die Kosten für extra benötigte Fahrzeuge nicht zu unterschätzen, auch der BG-Beitrag für Waldbesitzer spielt mit rein.

      Ich für meinen Teil heize derzeit ausschließlich mit Abrissholz aus unserer Haussanierung und werde Nächsten Winter höchstwahrscheinlich auch noch damit feuern. Das ist ätzend, weil die Bretter und Latten alle ungleich lang sind und Nägel haben aber das Zeug ist da und muss eh weg. Hier kostet mich nur das Sägen auf der Wippsäge etwas.
      Ansonsten gibt es Holz aus eigenem Wald oder aus den östlichen Nachbarländern.

      Grüße
      • 16

      • # 143918
      Hallo,

      sobald man Eigenleistung (Material, Zeit) einbringt - und das ist beim Heizen mit Scheitholz im Eigenheim fast immer der Fall - kann man das betriebswirtschaftlich kaum mehr rechnen. Wie hoch ist meine Zeit und wie setze ich den Stundensatz (auch für das Einheizen/Nachlegen/Reinigung) an, wie die Maschinenkosten, die Kosten für das Holzlager, ...

      Gestern habe ich Holzdielen aussortiert - alte, wurmstichige zu Brennholz, den Rest aufgeschichtet. Abends war ich k.o., aber froh)-.

      Und wenn das dann im Ofen brennt, trink ich ein Bierchen und schaue den Flammen zu. DAS macht für MICH den Unterschied.

      joe
      • 17

      • # 143923
      Hallo,

      Anonymic schrieb:

      Es geht hier um die reinen Kosten, die anfallen. Mehr nicht.
      nun hätte ich der Community in dieser Diskussion nicht verschwiegen, dass du/Ihr Holz gewerblich macht. Das ist schon ein Unterschied.
      Gerätschaften werden unter Vorsteuerabzug (falls nicht als Kleinunternehmer angemeldet) angeschafft und darüber hinaus auch abgeschrieben. Das mindert den Gewinn und somit auch die Steuerlast bei gleichzeitiger Aufrüstung des Fuhrparks.
      Alles in allem ganz andere Voraussetzungen als bei Privat.

      Gruß, Michael
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
      Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4
      • 18

      • # 143924
      Das ist richtig Michael, aber ich habe hier nichts dazu geschrieben. Habe nur gemeint das es sinnlos ist, wenn hier Fitnessstudio und sonstige Sachen mit aufgeführt werden. Ich halte mich aus der Diskussion raus, denn die Maschinen sind ja sowieso da.
      Daher mein Einwand.
      Jan
      • 19

      • # 143955
      Hallo,

      Anonymic schrieb:

      wenn hier Fitnessstudio und sonstige Sachen mit aufgeführt werden
      na ja, man versucht mit den Gebühren für die Muckibude die Aktiva fürs Holzmachen aufzupolieren. Es kommt halt immer auf den Blickwinkel an.

      Gruß, Michael
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
      Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4
      • 20

      • # 143957
      Halli Hallo an alle.

      Ich habe für einen Lastzug Ende 2017 mit ca. 25 Festmeter Stammholz,überwiegend Eiche,aber es war auch Buche und Birke dabei , inklusive Lieferung 1200€ bezahlt.


      Ich habe seit 2013 einen HV in Betrieb.
      Das erste Jahr habe ich für das Brennholz nix bezahlt,da es aus dem eigenen Garten war. Also nur Zeit und Sprit.
      Habe auch schon billig Birke bekommen,das für eine ganze Heizperiode reichte.
      Es ergibt sich immer was.

      Zeit und Stundenlohn rechne ich nicht,da das Sägen und Spalten ein schöner Ausgleich ist und mir Spaß macht. Zumindest im Moment noch im Alter von 36 Jahren.

      Die Heizungsanlage und die Maschinen, die ich mir alle neu angeschafft habe im Jahr 2012/2013 haben natürlich eine Stange extra Geld gekostet.
      Bis jetzt läuft aber alles gut und hoffentlich auch noch Jahre.

      Den dann erst wirds sich rechnen.

      Grüße
      • 21

      • # 143961
      Hallo zusammen,

      es ist schon eine interessante Frage: Rechnet sich für mich das Heizen mit Holz oder nicht?

      Dieser Frage gehe ich auch nach und führe eine Datei, in der ich alles zusammenfasse: Anlagenkosten, Holzverbrauch, Käufe, rechne das verbrannte Holz in Öl um und ermittel so was ich an Heizkosten gespart habe.

      Mitte 2015 wurde bei uns die Heizanlage umgerüstet, neben dem alten Ölbrenner wurde der HV aufgestellt mit Speichern und Frischwasserstation. Alles in allem eine ganz ordentliche Investition!

      Ich werde dieses Jahr 55 und hoffe noch lange genug fit zu bleiben, um den Ofen mit Holz versorgen zu können. Das müsste ich auch, damit sich der finanzielle Aufwand gelohnt hat.

      Auf der anderen Seite bin ich froh, nur sehr wenig der fossilen Brennstoffe zu verheizen. Wenn das ganze in dieser Form gebundene CO2 freigesetzt wird, ist das für unseren Planeten bestimmt nicht gut.

      Und dann ist da ja auch noch der Spaßfaktor: Das Holzmachen an sich!
      Sicherlich ist es eine ganz schöne Plackerei. Aber es mach mir spaß! Da kann ich mich so richtig austoben und das auch noch an der frischen Luft!
      Ich empfinde das auch als klasse Ausgleich zum täglichen Arbeitsleben. Und wenn ich dann Zuhause sehe, wie die Holzstapel immer größer werden, verschafft mir dieses ein sehr gutes Gefühl!

      Alles in allem, kann ich sagen, dass das Heizen mit Holz für mich die richtige Heizart ist, jedenfalls im Augenblick!

      Viele Grüße
      Detlef

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