Viessmann Vitoligno 150-S

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      • 51

      • # 146036
      Hallo Asmus,

      meintest du hier mit unten?
      Per Gasbrenner oder Papierlunte.

      827-df1a9a13-large.jpg

      Oder wie bei meinem Atmos, kleines auf die Düse, anzünden, starten und dann voll packen.

      Gruß Jörg
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      • # 146042
      danke für die bilder ist mal schön den so zu sehen auf den messen kannst und darfst ihn net zerlegen. Ja muss auch mal in die Niederlassung oder den aussendienst nen besuch abstatten und dann mal schauen was preislich geht und ob irgendwo bei mir einer in der Nähe läuft mit nen Betreiber zu sprechen ist immer besser als mit nen Vertreter weil bei denen ist immer alles super. Wenn den aber die KÖB Ingenieure entwickelt haben seh ich am Kesselkörper wenig Probleme die Probleme sitzen dann ehr auf den Kessel und sind orange und heißt Regelung
      • 53

      • # 146051

      JörgW wrote:

      Hallo Asmus,

      meintest du hier mit unten?
      Per Gasbrenner oder Papierlunte.

      827-df1a9a13-large.jpg

      Oder wie bei meinem Atmos, kleines auf die Düse, anzünden, starten und dann voll packen.

      Gruß Jörg
      also, ich habe ja noch keinen Vergaser betrieben und kenne das Anzünden nur von Videos, dort hatten aber eigentlich alle ein Kneul Papier angezündet welches unten an der Tür der Brennkammer gesteckt wurde/war.
      So wie die Dame es in diesem Video auch macht.

      Franke wrote:

      danke für die bilder ist mal schön den so zu sehen auf den messen kannst und darfst ihn net zerlegen. Ja muss auch mal in die Niederlassung oder den aussendienst nen besuch abstatten und dann mal schauen was preislich geht und ob irgendwo bei mir einer in der Nähe läuft mit nen Betreiber zu sprechen ist immer besser als mit nen Vertreter weil bei denen ist immer alles super. Wenn den aber die KÖB Ingenieure entwickelt haben seh ich am Kesselkörper wenig Probleme die Probleme sitzen dann ehr auf den Kessel und sind orange und heißt Regelung
      Zerlegen war kein Problem, Werkzeug war da und der Berater gewillt :)
      Herr Grobbrügge hat mir einen Betrieb genannt, wo er weiß, dass diese auch Festbrennstoffkessel gerne verbauen. Einen Kunden wird man euch sicher suchen können, wo man dann mal vorbei schauen kann.
      Im Gegensatz zum Messebesuch bei Guntamatic fand ich die Art der Gesprächsführung als angenehm und für einen Firmenvertreter relativ neutral. Er hat weder die Produkte in den Himmel gelobt nur die Mitbewerber schlecht geredet. Angesprochen auf Schwachstellen (vorfallem bei den Vorgängermodellen) reagierte er offen und ehrlich. Auch auf übliche Verschleißteile hat er hingewiesen und mir die Ersatzteilpreise genannt (z.B. 55€ für den Glühzünder des 300-C).
      Garantiebedingungen gibt es wohl keine Nennenswerten. Laut seiner Aussage ist sogar gewünscht, dass der Kunde sein Produkt kennt und versteht. Die Wartung könne man selber durchführen. Beim 300-C kann die Garantie allein durch die Verwendung des Internetmoduls für rund 100€ von zwei auf fünf Jahre verlängert werden.


      In diesem Video kann man gut sehen wie effektiv die Rauchgasabsaugung funktioniert und dass die Tür zweifach gesichert ist. Auch die Düse wird bei Minute 01:05 gezeigt.
      • 54

      • # 146153

      Randy wrote:

      Hier mal die Bedienungs bzw. Montageanleitung des Kessels

      docplayer.org/44318787-Viesman…s-fuer-die-fachkraft.html

      Ein nettes Detail wie ich finde ist auf Seite 45. Bild C .
      Wenn ich das richtig interpretiere wird der Absaugkanal zusätzlich mittels Gestänge Kurzgeschlossen um Falschluft etwa durch eine defekte Füllraumtürdichtung zu verhindern.

      Stutzig macht mich die Primärluft. Könnte es sein das man sich hier dem Thema "Luftwaage" bedient hat.
      Ich kann nur einen Stellantrieb ausmachen.
      Moin,

      ich habe mir die Montage- und Serviceanleitung nochmal ganz genau angeschaut:
      • @Randy auf Seite 45 finde ich nix was du beschrieben hast. Aber ja, über dem Brennraum ist ein Haken mit dem man die Rauchgasabsaugung kurzschließen kann.@'Randy' auf Seite 45 finde ich nix was du beschrieben hast. Aber ja, über dem Brennraum ist ein Haken mit dem man die Rauchgasabsaugung kurzschließen kann.
      • über den Luftkasten wird meiner Meinung nach tatsächlich Primär- UND Sekundärluft geregelt UND kann darüber auch komplett geschlossen werden. Entgegen meiner ersten Meinung wird die Verbrennungsluft nicht von oben vorgeheizt angesaugt sondern über Schlitze in den doppelwandig ausgeführten Türen.
      • Die Luft wird dann durch die mit dem Schrittmotor angetriebene Regelscheibe geleitet. Dazu befindet sich unten ein Schlitz für die Sekundärluft und oben der für die Primärluft. Die Scheibe ist so geschlitzt, dass je nach Stellung beides gleichzeitig oder getrennt zugeführt werden kann. ---> Seite 43 Bauteilmarkierung C (Vorderseite) und F (Rückseite)
      • demnach kann doch die Luft komplett abgeschnitten werden
      • Raumluftunabhängig oder an einem Luft-Abgassystem kann er dadurch nicht betrieben werden. Dazu müsste man die Türen stark modifizieren
      • @JörgW eine Aschelade gibt es nicht. Beim Kessel mitgeliefert ist ein Kehrblech und ein Aschefanghaken mit dem die Asche aus der Düse und dem Wärmetauscher durch die untere Aschetür nach vorn gezogen und dort entnommen wird.


      Jetzt müssten alle Fragen beantwortet sein :thumbsup:

      Allen einen angenehmen Start in die Woche, hier in der Heide ist herrliches Wetter und ich bin bestens gelaunt 8)
      • 55

      • # 146157
      Das fände ich wirklich ne super Sache wenn die Luftwaage in Einscheibenform einzug gehalten hat.

      Die Vorwärmung über die Türen ist ebenfalls nicht dumm.
      Könnte mich langsam an den Kessel gewöhnen.
      Die Fülltürdichtung macht mir noch sorgen.
      Man sieht gut das diese zum Rauchabzugsschacht schon schwächelt.
      Das ist für die Messung und den Abbrand sehr wichtig.

      Ne Silikontürdichtung währe schon besser.
      Vieleicht könnte Viessmann auch in Bezug unserer Erfahrungen hier im Forum was anbieten.


      1. .
      • 56

      • # 146250
      Habe mir den Kessel gerade angesehen.
      Es ist tatsächlich die Luftwaage in Einscheibenform verbaut worden.

      Alles in allem ein guter Kessel.
      Was ich aber nach möglichkeit vorsehen würde ist , diesen auf ein Podest zu stellen.
      Das dürfte das Hantieren wesentlich erleichtern.
      • 58

      • # 147641
      Liebe Admins,

      wäre es vielleicht möglich, dieses Thema unter Viessmann einzugruppieren? Dann wäre es sicher leichter wiederzufinden.

      Hallo alle.

      Ich bekomme ja nun am Montag endlich die gewünschte Fachberatung. Viessmann hatte sofort nach der Kontaktaufnahme einen Fachbetrieb avisiert, der sich dann aber 2 Wochen nicht gemeldet hat. :(

      Viessmann hatte sich die Sache aber anscheinend auf Wiedervorlag gelegt und nach Mitteilung des Sachstandes sofort einen anderen Betrieb empfohlen, der sich noch am selben Tag gemeldet und einen Termin mit dem Firmenchef vereinbart hat.

      Bin gespannt, was der zu meiner Deckenhöhe sagt. Und ob der Vitoligno auch mit Holzbriketts zurecht kommt. Und ob Probleme zu befürchten sind, wenn zukünftig vielleicht ein Viessmann HV und eine Junkers Gasbrennwerttherme Hand in Hand zusammenarbeiten müssen. ;)

      Falls es noch Fragen gibt, immer her damit. Montag können sie gestellt werden.

      Gruß

      Ronny
      • 60

      • # 147667
      Hallo,

      kurzes Ergebnis der heutigen, von Viessmann vermittelten kostenlosen Fachberatung:

      Der Chef empfiehlt aus generellen und speziellen Erwägungen heraus, die Finger von dem Viessmann Vitologno 150-S zu lassen. Der Füllraum (180 l) sei zu klein für einen wirklichen Komfortgewinn. Er empfiehlt für die hiesigen Verhältnisse (360 qm, Heizlast ca. 35 kw) 200 l plus X Füllraumvolumen. Da käme von Viessmann nur der 200-S mit 211 l (40 kW) in Betracht. Er würde aber - aufgrund langjähriger Erfahrungen - eher zu dem Hargassner HV 40 mit 222 l raten. Alternativ vielleicht noch der Fröling S 4 mit 190 l. Dann meinte er noch, er hätte anno 2013, als die Gasbrennwerttherme nachgerüstet wurde, weil der Hauptholzbesorger und -heizer ausgezogen ist und daher fraglich war, ob der 2006 eingebaute HV noch regelmäßig beschickt werden kann, empfohlen, den Atmos rauszuwerfen und einen HV/Pellet-Kombikessel (Fröling) einzubauen. Nunja, da hat er vielleicht nicht ganz unrecht. Aber wenn der HB in erster Linie in Öl und Gas macht, dann...

      Der Chef macht jetzt mal ein Angebot mit Hargassner und Fröling. Da das dann aber off topic wäre, geht es damit ggf. wo anders weiter.

      Jetzt frage ich mich: Wenn schon der von Viessmann geschickte Fachberater nichts davon hält, einen Viessmann einzubauen, sollte man dann lieber gleich komplett die Finger davon lassen? Es dürfte jedenfalls keinen Sinn machen, ein Produkt mit Gewalt durchzudrücken, dass der HB selbst nicht einbauen möchte, oder? Dann heißt es hinterher bei Problemen doch: selber schuld, wir haben es ja gleich gesagt...

      Gruß Ronny
      • 61

      • # 147670
      Er hat das doch richtig komuniziert. 180l Füllraum passen einfach nicht zu deinem Objekt.

      Nun ist das mit der Erfahrung so.Was will man an Erfahrung berichten wenn ein Kessel erst neu auf dem Markt ist.

      Der 150s ist halt interessant da Preis und Austattung passt.

      Na klar geht er auf nummer sicher und leitet ins Hochpreisegment um.
      Soweit auch ok .
      Muss du halt durchrechnen obs lohnt.

      Ich selber halte immernoch zum SLX von Attack .
      Das Packet ist in den meisten Belangen am überzeugensten.
      • 62

      • # 147674
      war auf der messe in Nürnberg auch bei Viessmann und hab mit den für uns zuständigen aussendienstler übern 150 gesprochen.der kennt mein haus zufälligerweise er rät eigentlich auch jeden der überwiegenden mit holz heizen will zum 200s da der 150-s eigentlich als beistell Kessel gedacht ist deswegen
      Hat der 150-s auch nur die LambdaRegelung
      • 64

      • # 147676
      wobei bei meinen haus mit 15kw heizĺast würde der 35kw schon ausreichen allerdings tendiere ich momentan mehr zum herz firestar eco der hat 185ltr füllraum und hat im vergleich zum Viessmann ne anheitztür und stellmotoren für primär und sekundärluft,und ist für briketts zugelassen was Viessmann nicht ist konnte mir aber keiner erklären warum
      • 65

      • # 149341
      Hallo zusammen,



      wir haben jetzt einen Viessmann Vitoligno 150 S 17 kW eingebaut und mehrmals Probe-geheizt.
      Ersatz für einen kleinen alten Viessmann- Holz-Kohlekesssel.
      Gebäude : kleines altes 2-geschossiges 100 m² Eisenbahner-Haus, Bj 1933, ziehmlich im Original-Zustand. im Holzkeller ist ein grosser Heizkörper für die Nachtrocknung vom Brennholz mit Überschuss-Energie.

      vorhanden war ein 1000 l Puffer, 300 l Boiler. Rücklauf-Anhebung mit 3-Wegwemischer und PMA-Regler KS 40-1. 8 m Kamin aus Vollziegeln gemauert, lichter Querschnitt 30 X 30 cm, zentral im Haus. zieht sehr gut.

      paralell zum Heizungsnetz (über Wärmetauscher)

      laufen 2 Stück SUNPOWER-SPA-58/1800-30, knapp 10 m² Apertur-Fläche. Die Vakuum-Anlage kann auch im oberen Temperatur-Bereich mit einer RL-Temperatur von 50 - 70 °C

      betrieben werden.



      zum Vitoligno: Qualität ist Tip-Top, Schweissnähte laut Fachmann bestens. einbauen: füllen: läuft !.

      Steuerungstechnisch fehlt die Rücklauf-Anhebung, dafür gibt es Laddomat oder sonstige Lösungen.

      grosser Vorteil : nach Ende des Abbrandes wird die Luftklappe mit dem Schrittmotor ganz geschlossen, der Zentralkamin und der Kessel bleiben warm.



      beim Heizen zu beachten : 1 Schicht Hobelspäne (4-10 cm), dann eine Schicht Nadelholz 2,4 x2,4 cm Sägewerksrestholz, feine Scheite oder dünne Äste,

      dann Scheit-Holz, maximal 4-5 cm Seitenlänge , möglichst 3-eckig. Holzfeuchte kleiner 20 %.

      harzige Hölzer (Fichte mit Rinde, Kiefer oder Lärche) oder Teer-haltige Hölzer (Buche oder Birke) MÜSSEN

      ganz oben auf den Stapel!

      Werte bei 65 °C Kessel-Temperatur: 6 -10 % Restsauerstoff, Abgastemp. 160-170 ° C.

      eventuell müssen wir noch eine Zugbegrenzung einbauen, wird sich im Winter rausstellen.

      Flamm-Farbe : blau-gelb. Rauch : fast nicht sichtbar, 1 m über Kamin ist eine kleine weisse Fahne sichtbar.

      Luftklappe regelt 10 -30 %.

      Nachlegen im Betrieb : warten, bis Abgas-Temperatur deutlich sinkt, gleich nach Öffnen der Tür Durchbrand-Schieber öffnen . dieser wird beim Schliessen der Tür wieder zurückgeschoben.



      beim Betrieb mit dickeren Scheiten ist zu beachten : beim Nachlegen zuerst eine Lage dünnes Fichtenholz, dann die dicken Scheite mit dünnen Scheiten mischen.

      beim Betrieb mit dicken oder nicht ganz trockenem Holz ohne Beimischung sinkt die Abgastemperatur unter 130 °C, die Luftklappe geht auf 0 %, Sauerstoff zwischen 11 und 14 %.

      Flamm-Farbe : gelb-orange. Rauch : direkt über Kamin dunkel: der Kessel kokelt.



      meine Einschätzung:

      Preis-Leistungsverhältnis ist sehr gut, Effizienz sehr gut, Qualität 1A.

      der kleine Kessel ist ideal für kleinere Gebäude oder als Beistell-Kessel.

      3 x täglich heizen im Tief-Winter ist mit einem normalen Tages-Ablauf machbar (vor dem 7.00 Frühstück kleines Feuer, nach dem Frühstück nachlegen, am Feierabend um 17 00 nochmal anheizen, um 21 00 nachlegen.

      irgendwelche aussentemperaturgeregelten Steuerungen oder Heizkörper-Thermostaten

      sind bei Holzheizungen und Solarheizungen nach meiner Meinung völlig sinnlos.

      Bude kalt : heizen. Kessel überfüllt :Wärme im Gebäude speichern, Kleidung anpassen.



      wie bei allen Sturzbrennern muss auf die Brennstoff-Qualität sehr geachtet werden.

      (im Kesselraum steht ein kleiner Spalter zum Nachspalten).





      mfg

      Ulmenholz














      • 66

      • # 149344
      Hallo,

      Ulmenholz wrote:

      irgendwelche aussentemperaturgeregelten Steuerungen oder Heizkörper-Thermostaten

      sind bei Holzheizungen und Solarheizungen nach meiner Meinung völlig sinnlos.
      dass ist aber jetzt nur deine persönliche Meinung und kein allgemeingültiges Dogma für Holzheizungen. Ich jedenfalls wünsche keine übertrieben hohen Heizmitteltemperaturen in meiner Anlage. Die Zeiten, wo man mit dem Fenster die Raumtemperatur regelte, sind doch lange vorbei. Trotzdem, viel Spaß und Freude mit deiner Anlage.

      Gruß, Michael
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
      Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4
      • 67

      • # 151979
      Hallo zusammen,


      als Thread -Starter möchte mich heute melden, um einen ersten Erfahrungsbericht zu meinem neuen Viessmann Vitoligno 150-s (34,9kW) Holzvergaser abzugeben:

      Ich habe den 150-s im September 2018 gekauft und bisher erscheint er mir als ein absolut grundsolider HV. Mit über 700kg Gewicht, einer sauberen Verarbeitung und einer vollwertigen Lambda-Regelung tut er, was er soll - heizen - bisher ohne jede Probleme.



      Der Ofen fasst 180l Holz, was ziemlich exakt einer vollgeladenen Schubkarre entspricht. Wir verheizen nur Kiefernholz, da es bei uns in der Gegend (Brandenburg) jede Menge davon gibt. Mit der stets innen vorhandenen Holzkohle und einigen dünneren Holzscheiten und einigen Pappstücken, dauert der Zündvorgang nur Sekunden und die Aufheizphase bis man die Ofentür schließen kann (Abgas ca. 100°C) beträgt weniger als 5min. Die elektronische Regelung des Ofens ist nahezu selbsterklärend. Bisher gab es keinen Anlass, die Grundeinstellungen zu verändern, was möglich ist, aber - nach einigem Herumprobieren - nicht wirklich notwendig erscheint. 180°C Abgastemperatur, 5% Restsauerstoff und 85°C max. Vorlauftemperatur funktionieren mit meinem Laddomaten (78°C-Patrone) gut zusammen. Die Puffertemperatur beträgt dann ca. 80°C. Nach vier Stunden Abbrand (bei jetzt Nacht 0°C und tagsüber 9°C) füllt der 150-S ca. 2200l Pufferspeicher (25°C auf 80°C) und heizt nebenher das Haus (170m² Wohnfläche) und bereitet das WW. Das Problem unseres sehr niedrigen Schornstein, wirksame Höhe zuvor nur 3,6m, ließ sich durch einen 1m Edelstahlaufsatz beseitigen, um die Zuganforderung des 150-S zu erfüllen - natürlich mit Stempel und Unterschrift des schwarzen Mannes.


      Besonders positiv ist mir aufgefallen, dass Viessmann das Untergestell des Ofens so konzipiert hat, dass ihn ein Mann mit einem Hubwagen dahin bewegen kann, wohin er soll (weiß nicht, ob das bei anderen HV auch so einfach geht). Positiv aufgefallen ist, wie schob gesagt, die saubere Verarbeitung. Es passt einfach alles (mit kleinen Abstrichen beim Kabelsatz). Nur zwei Dinge sind mir negativ in Erinnerung geblieben. Das Kabel, dass vorn zwischen den geöffneten Türen zum Schrittmotor der Luftklappe führt, ist zu kurz, jedenfalls wenn man es vorschriftsmäßig verlegen und in die dafür vorgesehene Öffnung des Steuerteils einführen wollte. Musste ein Loch seitlich in den Kunststoffwand der Regelung bohren. Andere Kabel dafür sind mehr als einen halben Meter zu lang, was wohl dafür spricht, dass der Kabelsatz nicht extra angefertigt wurde, sondern eher aus dem Repertoire der anderen Viessmann-HV’s stammt. Der zweite negative Aspekt ist das fehlende Blech zwischen Füllraum-und Brennraumtür. Man schaut dort direkt auf eben jenen Stellmotor der Klappensteuerung samt seines zarten Klingeldraht-Kabelanschlusses. Sollte mir beim Befüllen des Ofens ein Scheit ausrutschen und genau diesen treffen, dann steht der Ofen voraussichtlich länger kalt. Um dies zu verhindern, habe ich mir ein passendes Blech aus Alu zugeschnitten (siehe Bilder). Die Befestigungslöcher dafür waren allerdings in der Frontverkleidung des 150-S schon vorhanden - ob die das Blech dazwischen einfach nur vergessen haben?


      Apropos vergessen: Mit dem Ofen wurden sieben Einhängbleche für den Innenraum geliefert. Drei für rechts, drei für links und eines für vorn unten, unter der Fülltür. Aber für die Rückwand waren in der Lieferung keine vorhanden, obwohl dort zwei Haken angeschweißt sind, wie für die seitlichen Einhängbleche. Muss bei Viessmann mal nachfragen, ob dies so seine Richtigkeit hat.


      Alles in Allem bin ich mit dem Viessmann 150-S vollends zufrieden. Der Holzverbrauch hat sich im Vergleich zum Buderus-Naturzug-Holzofen-Vorgänger erheblich reduziert. Am besten gefällt mir aber persönlich die Tatsache, dass ich ihn anzünden und dann vergessen kann. Kein lästiges Holznachlegen mehr, es sei denn, ich möchte unsere 3800l Puffer vollbekommen, um zwei Tage lang nicht heizen zu müssen, dann muss ich dies jetzt nur noch ein einziges Mal tun.


      Beste Grüße
      McFlyP1090961.JPGP1090962.JPGP1090963.JPG
      • 68

      • # 151987
      Hatte mir den Kessel in Berlin direkt bei Viessmann angesehen.
      Kann das alles so bestätigen wie du es beschreibst.
      Auch wenn der Kessel eine Mischeransteuerung für die RLA besitzt finde ich deine klassische Variante nicht verkehrt.
      Fällt mal was an der Steuerung aus, kannst du mittels Schukostecker an Gebläse und RLA Pumpe leicht einen Notbetrieb aufrecht halten.
      • 69

      • # 152000
      Hallo Mc Fly,

      danke für den ausführlichen Bericht!
      Mich würde noch interessieren, wie lange die Pufferspeicher (2.200 Liter) halten bis sie leer sind?
      Mit welcher Lebensdauer des Kessels rechnen Sie?

      Danke und viele Grüsse
      • 70

      • # 155305
      Moin,

      ich hätte eine Frage zur Steuerung und dem Abbrand-Ablauf. Ich liebäugele damit, den Vitoligno 150-S 34,9 kW in unsere bestehende Heizungsanlage zu integrieren. Die besteht u.a. aus einer selbstprogrammierten Steuerung (UVP 1611 von Technische Alternative), die je nach Speicherzustand und Vorlauftemperatur die Kesselwärme entweder in einen primären oder zwei sekundäre Speicher leitet (je 1000 Liter). Aus dem primären Speicher nimmt die Heizung ihr Wasser und er enthält auch einen Wärmetauscher fürs warme Trinkwasser.

      Frage: Muss der Kessel unbedingt wissen, wie warm der Pufferspeicher ist (bei mir: wie warm die verschiedenen Pufferspeicher sind)? Z.B. für die Restwärmenutzung? Wenn er keine Info darüber hat, wie kann er dann entscheiden, wann bei Restwärmenutzung die Pumpe ausgeschaltet werden muss?

      Beste Grüße -- Thomas

      Edit: Ich habs selber gefunden: In der Bedienungsanleitung S. 19 steht mehrfach "Falls der [entsprechende Pufferspeicher-] Sensor angeschlossen ist." Muss also nicht.

      Post was edited 2 times, last by Blackface ().

      • 71

      • # 155869
      Hallo Blackface,

      wie du schon sagtest, muss er nicht unbedingt wissen. Habe zwar drei verbaut, aber die sind wirklich nur für die Balkenanzeige des Displays von Nutze. Restwärme, bzw. den Abschaltpunkt nach dem Heizen kannst du im Menü unter Mindesttemperatur Heizsystem selbst einstellen. Bei mir schaltet er bei 75°C ab, da eigentlich der Laddomat mit einer 78°-Patrone die Mindesttemperatur des Ofens bestimmt.
      • 72

      • # 158432

      McFly wrote:

      Apropos vergessen: Mit dem Ofen wurden sieben Einhängbleche für den Innenraum geliefert. Drei für rechts, drei für links und eines für vorn unten, unter der Fülltür. Aber für die Rückwand waren in der Lieferung keine vorhanden, obwohl dort zwei Haken angeschweißt sind, wie für die seitlichen Einhängbleche. Muss bei Viessmann mal nachfragen, ob dies so seine Richtigkeit hat.
      Hi McFly,
      an der Rückwand wird kein Blech montiert. Anbei mal eine Skizze von allen im Lieferumfang enthaltenen Blechen, im montierten Zustand.

      Gruß Chris
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