Ligno Holzmax F Verschleiß bei Auskleidungsblechen

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      • 26

      • # 168285
      Hi

      Das mit dem AGT wäre denkbar - logisch wenn der falsche Werte lierfert läuft der Kessel auch mit einer falschen Leistung.
      Das würde in erster Linie die Brennkammer überlasten, das heißt die glüht dann sehr hell bis weiss.

      Denke aber das hier die Primärluft nicht mehr gleichmäßig dort ankommt wo sie soll.

      Wennst die Bleche heraussen hast schau mal die Luftkanäle an die von unten kommen.

      Hatte das schon an dem erwähnten Rondo das die Kanäe auf der rechten Seite und auf der linken Seite der vordere Kanal regelrecht zugeteert also verstopft waren, logischerweise führen die noch freien Kanäle die komplette Primärluft zu worauf es an der Stelle zu einem massiv heisserem Glutbett kommt was dann die Bleche deformiert bzw. ausglüht.
      Es entsteht praktisch ein sehr heißes Glutbett in erster Linie in der hinteren linken Ecke.
      Das führt auch zu einem ungleichmässigen Abbrand oder sogar zu einem Füllraumbrand was dir die Tempetatur im Füllraum schon auf 600 Grad und höher treiben kann.
      Wenn das Material erst mal ausgeglüht ist geht's noch schneller.
      Das würde langfristig auch dem Kessel schaden.

      Bei dem Rondo war es das gleiche nur die Bleche hinten links waren durchgebrannt/verformt.
      Die Kanäle haben wir mit einem langen Holzbohrer 8 mm mit dem Akkuschrauber regelrecht "freigekratzt" mit einem Draht durchstochern ging nicht mehr.

      Wenn das der Fall sein sollte das hier nur manche Kanäle verstopft sind wären die neuen Bleche wieder in kurzer Zeit hinüber !

      Also unbedingt ALLES unter die Lupe nehmen und sauber machen - vor allem die Luftzuführung - wennst schon die komplette Innerei heraussen hast.

      Gruss

      Magna
      • 27

      • # 168289
      Ich nochmal

      Da ich mir immer Notizen mache und ich heute Zeit habe, hab ich nochmal meinen alten Lapptop angeschmissen.

      Der Rondo damals war verstellt worden.

      Die Rücklauftemperatur war auf 40 Grad eingestellt, die Kesseltemperatur im Gegenzug ein paar Grad erhöht worden.

      Da somit der Kessel seine Temperatur nicht mehr erreichte wurde die Kesselpumpe auf die kleinste Leistung gestellt.
      Hinzu kam das der 1200 Liter Puffer im oberen Drittel nur noch Luft hatte !

      Der Kessel lief praktisch immer auf Vollast gleichzeitig konnte der oben mit Luft gefüllte Puffer seine Wärme nicht richtig ans Gebäude abgeben.
      Was macht ein Betreiber wenn der Kessel schon länger brennt und die Heizung immer noch kalt ist ?
      Richtig er heizt nach, die haben also wenn die Füllung etwa zur Hälfte abgebrannt war nochmal bis oben hin Holz nachgefüllt.

      Als dann der dürftig mit Wasser gefüllte Puffer heiss war ging der Kessel sofort in die Notabschaltung da er die Wärme nicht mehr weg brachte und kokelte etliche Stunden vor sich hin - ständiges einschalten und ausschalten vom Gebläse - bis das Holz zu Ende war.

      Das führt vor allem im Fülltür- und Düsenbereich zu erhöhter Teerbildung/Ablagerung, also vorne rum und rechts, was letztlich irgendwann bis in die Luftkanäle reichte.

      Hinter den Einlegeblechen war an diesen Stellen eine richtig dicke Teerkruste.

      Will natürlich nicht damit sagen das du den Kessel regelmäßig überfeuerst, sowas kann aber auch ausgelöst werden wenn deine Kesselpumpe am Sterben ist (manchmal stehen bleibt weil das Lager defekt ist bzw. sich langsamer dreht) oder dein Rücklaufmischer ein Problem hat, das wird oft nicht gleich bemerkt würde aber ebenfalls zu häufiger Abschaltung vom Gebläse führen uns somit würde dein Kessel entsprechend oft teeren.

      Nur so als Gedanke am Rande, irgendwo muss der plötzliche Verschleiss an den Blechen ja herkommen - wenn es da 10 Jahre kein Problem gab und jetzt die Bleche in kurzer Zeit nur in der hinteren linken Ecke zerstört sind vermute ich schwer das da auch woanders irgendwas nicht mehr stimmt.

      Was hast du eigentlich für eine Steuerung drauf die Lambdacontoll 1 oder 2 ?

      Magna
      • 28

      • # 168315
      Hi,

      der Hinweis mit der Luftzufuhr ist gut. Ich vermute auch, dass nicht mehr alles richtig frei ist.
      Wenn die Bleche ab sind, wird erstmal rundum alles vom Dreck und Teer befreit/ abgekratzt
      Es ist aber vom Abbrand bisher alles gut gelaufen und großartig Holz nachlegen musste ich eigentlich nicht.

      Was auffällt ist allerdings der Teerausfluß immer wieder vorn von rechts oben am Stahl vom Kohlebett.
      Ich hatte das vordere Stahlblech schon mal abgeschraubt und in die Brennkammer geguckt und teilweise ausgeräumt. Hatte dann aber abgebrochen, weil ich damals noch keine neuen Isoliermatten hatte. Die alten Matten waren verschlissen und ich glaube, dass von dort evtl. auch falsche Luft kommt. Das müsste sich ja mit dem Einbau der neuen Bleche und Matten geben.

      Ich habe die Lamdacontrol 2 bei mir drauf.

      Gruß

      Thomas
      • 29

      • # 168345
      Hi

      Vom Füllraum aus kannst du nicht in die Brennkammer gucken, ausser du kannst um die Ecke schaun oder hast ein Endoskop.

      Das was du da gesehen hast ist der Flammkanal der in die Brennkammer führt, drumm habe ich dich ja gefragt ob du auch eine Explosionszeichnung hast oder nur eine Ersatzteilliste !

      Von oben wenn du den Deckstein der Brennkammer abnimmst kannst reinschauen oder eben wenn er brennt durch das Schauglas.

      Da sollte dann wenn er brennt der untere Bereich der Brennkammer rot glühen, so ab 180 Abgastemperatur bzw. nach ca. 20 Minuten nach dem Anheizen, je nach dem was du gerade heizt und wie trocken das Holz ist.

      Möglich wäre auch auch noch die Dichtung von der Düse/Flammkanal wenn die durch ist neigt der auch zum teeren.

      Aber ich denke das deine Luftführung zu ist.

      Gruß

      Magna
      • 30

      • # 170281
      Hallo liebe Forumsgemeinde,

      mein Ligno Holzmax F30, der mit den immer verbogenen Paneelen, hat nun endgültig das zeitliche gesegnet:

      > 3 strahliger Wassereinbruch im Füllraum links oben <

      Dies nach nur 11 Jahren Betriebsamkeit.
      Mal sehen was ich nun mache?

      Gruß Intrac2003
      • 31

      • # 170288
      Heilige Schei...

      Wo genau, ganz oben wo die linke Seitenwand des Füllraums mit dem "Dach" des Füllraums verschweisst ist in der Ecke oder eher in der Fläche ?

      Mach mal Bilder

      Gruß

      Magna
      • 33

      • # 170300
      Moin

      Soweit man das auf dem Bild erkennen kann ist es sozusagen in der Fläche der linken Seitenwand, also ist ein Fehler in der Schweissnaht ausgeschlossen.
      Schweissnähte können bei ständiger "Überbelastung" mit der Zeit "aufmachen" das war mein erster Gedanke.
      Das würde man aber auch leichter "reparieren" können.

      In der Fläche wird's schwieriger werden, wenn das Material an "grösseren" Stellen geschwächt sprich dünner ist lässt es sich auch dementsprechend schwierig zuschweissen bzw. es wird dann wahrscheinlich nicht lange dauern bis es daneben undicht wird.

      Wenn hier auf der Füllraumseite keine "Krater" zu erkennen sind dann hast du es mit Korrosion von der Wasserseite her zu tun - aber warum ?

      Nach 11 Jahren ist das alles andere als normal schon gar nicht bei einem sogenannten Premiumkessel.

      Würde da schon mal Kontakt mit dem Hersteller aufnehmen, evtl. bekommst du einen "günstigeren" neuen Kesselkörper - schwieriger Fall.

      Mein nächster Kessel wird auf jeden Fall einer sein der wenigstens den Füllraum aus Edelstahl hat.

      Viel Erfolg

      Magna
      • 36

      • # 170304
      Es ist auch schlecht zu erkennen - es ist wie ein weisser Fleck zu erkennen.

      Wieder der erste Gedanke ist normalerweise Korrosion infolge zu geringer Temperatrur am Kesselrücklauf - sprich defekte oder falsch dimensionierte oder falsch eingestellte Rücklaufanhebung, dieser Kessel hebt aber die Rücklauftemperatur automatisch auf die höchst mögliche Temperatur an, solange an der Steuerung nichts anderes eingestellt wurde und die Installation korrekt ausgeführt wurde.
      Schliesse ich aber mal aus, das wäre ja schon wieder Murks vom Fachmann !

      Und der zweite Gedanke ist eben Korrosion auf der Wasserseite, den ich genannt habe weil der erste Gedanke unwirklich aber natürlich nicht unmöglich erscheint.
      Und auf der hinteren Seite ist leider Heizungswasser !
      Und wieviele Seiten der Füllraumwand haben wir noch ? ;)

      Schweissnähte gibt es an der Stelle leider nicht und da Intrac auch keine Solar hat (zumindest steht in seinem Profil keine drin) hat der auch keine langen Standzeiten im Sommer was vorzeitige Korrosion auf der Füllraumseite auslösen KÖNNTE !

      Also was soll dann sonst für die "Mehrfacheinspritzung" verantwortlich sein ?

      Bin ich mal gespannt.

      Gruß

      Magna
      • 37

      • # 170328
      Korrosion ist fast immer feuerraumseitig infolge aggressiver Atmosphäre im Füllraum. Wasserseitig ist doch infolge totem Wasser alles geschützt. Ich habe einen solchen, meinem Kessel identischen Wasserschadenkessel mir bei ebay gekauft und aufgeschnitten. Innen war alles vom Kesselstein gut geschützt.
      Sollte tatsächlich von innen, also wasserseitig die Materialabtragung stattgefunden haben, wäre alles mit Eisenoxid verschlammt bzw. zugesetzt. Das vormalig 5mm dicke Kesselblech war großflächig dünn wie Papier.
      Um diese Materialschwächung zu verlangsamen, sollte die Abgastemperatur wesentlich höher gehalten werden! Deswegen
      rate ich zu abgasgeregelten und nicht zu kesseltemperaturgeregelten Steuerungen.
      • 38

      • # 170344
      JEIN :!:

      Erst mal vorweg ich kenne deinen Kessel nicht und weis auch nicht welche Steuerung du drauf hast, aber von den Holzvergaserkesseln die ich kenne regelt keiner nur nach Abgastemperatur oder nur nach Kesseltemperatur vielmehr in Kombination beider Temperaturen !

      Im Fall vom Windhager HMX wird sogar noch die Brennkammertemperatur für die Leistungsregelung mit herangezogen und der hat 20 Jahre auf dem Buckel - ist also technisch auch schon "überholt" !!!

      Selbst die Osteuropäischen Kessel haben mittlerweile komplizierte elektronische Regelungen drauf !
      Man spricht dann ja auch von Regelungen nicht mehr von Steuerungen nur am Rande bemerkt.

      Dann hast du schon Recht das die meisten Korrosionen im Füllraum durch säurehaltigem Kondensat ausgelöst werden das passiert aber in erster Linie wenn der Kessel mit einer zu kalten Rücklauftemperatur betrieben wird - in der "kältesten" Ecke bildet sich am meisten Kondensat - wir reden hier nicht von Glanzruß !
      Da hilft dir deine erhöhte Abgas gar nichts wenn der Kesselrücklauf auf 35 Grad herunten ist und der Vorlauf mit Müh und Not nach drei Stunden und "warmer" Anlage 70 Grad erreicht weil die Rücklaufanhebung vielleicht defekt ist oder "manipuliert" oder falsch ausgeführt wurde !

      Desweiteren kann es dir bei einem nur nach Abgas geregelten Kessel passieren das durch einen verschmutzten Wärmetauscher die Abgastemperatur bei gleicher Leistung um meinetwegen 50 Grad höher ausfällt, die Steuerung würde dann das "Feuer" mit entsprechend weniger Leistung betreiben was zu einer noch kälteren Füllraumwand führen würde was wiederum zu mehr Kondensat an der Füllraumwand führt was aber die Korrosion beschleunigen würde - kompliziert nicht war ;)

      Wahrscheinlich ein Grund warum die meisten Reglungen mittlerweile die Rücklaufanhebung nach einer einstellbaren Mindesttemperatur regeln - bei meiner (Logotherm LC2) zum Beispiel einstellbar zwischen 50 und 60 Grad, nach Aussage eines Ingenieurs von Ligno sollte man diese auf den maximalen Wert von 60 Grad stellen um genau dieses Kondensat zu vermeiden - Standardeinstellung wäre glaub ich 50 Grad.
      Abgesehen davon können die wenigsten so weit ins Menu rein um diese Einstellungen zu verändern da Passwortgeschützt.

      Zurück zum hier vorliegenden Fall - es kommt darauf an welche Regelung bei Intrac drauf ist, aber selbst wenn er die alte LC1 drauf hat hat diese einen Mindestwert vom Kesselrücklauf also 50 Grad - es sei denn es wurde keine Mischergesteuerte Rücklaufanhebung installiert - sprich irgendwas anderes rangebastelt sodass der Kesselrücklauf ständig zu kalt wäre dann hättest du vorzeitige Korrosion an der Füllraumwand !!!
      Steht übrigens bei den meisten Kesselherstellern drin das eine fehlende oder falsche Rücklaufanhebung zum Erlöschen der Garantie führt !!!

      Ich geh mal davon aus das der Kessel von Intrac vor 11 Jahren fachgerecht installiert wurde, darum hab ich ja geschrieben "wenn keine Korrosionskrater im Füllraum erkennbar sind würde es bedeuten das er wasserseitige Korrosion hat aber warum?"

      Nur weil man EINMAL EINEN Kessel mit Wasserschaden aufgeschnitten hat und festgestellt hat das die Korrosion auf der Füllraumseite war und dann behaupten es gibt nur Korrosion im Füllraum und sonst gar nichts und man kann das nur mit einer grösseren Abgastemperatur vermeiden ist etwas "gewagt" :!:

      Stell dir vor ich hatte das ausgesprochene Pech einen Kessel mit fehlerhafter Schweissnaht zu erwischen (wurde in der dritten Saison getauscht), dann müsste ich behaupten es gibt gar keine Korrosion sondern nur fehlerhafte Schweissnähte und die dadurch entstehende Undichtigkeit kann man nur vermeiden indem man auf den Kessel keinen Druck drauf gibt und ihn am Besten nicht anheizt ;)

      In diesem Sinne

      Gruß

      Magna
      • 39

      • # 170347
      Wenn ich das Schadensbild so ansehe, es ist nicht wirklich aussagekräftig,
      Dann kommt mir nur ein Gedanke:
      Die Schadstelle liegt genau unterhalb des Kesselrücklauf- Einlaufes!
      Also könnte es wirklich eine zu tiefe RüL Temperatur sein und dadurch wurde die Blechstelle zu stark thermisch belastet!
      Andere Möglichkeit wäre halt einfach eine Stelle schlecht gewalzten Bleches!
      Gruess Ruedi
      Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.
      Werkzeug: Meili DM 36 Traktor, Geba Brennholzfräse, Vogesenblitz 16t Spalter und El. Spalter 5t, 5Kettensägen, Biber mit 461 als Antrieb.
      Anlage kann jederzeit besichtigt werden!
      Spezielles: Offene Anlage mit 180 l Expansionsgefäss, keine TAS installiert!
      Für Spass und Stromlose Zeiten: Küchenherd TL- Tech Bo 80 mit ca 8kW
      Total 220 m2 beheiztes Chalet, total ca 10-12 Ster pro Saison.
      • 40

      • # 170354
      Da hast du Recht dann müsste aber wirklich an der Rücklaufanhebung ein Fehler gewesen sein bzw. noch da sein.

      Du hast doch die LC1 - hast du jemals - ausser unmittelbar nach dem Anheizen - eine Temperatur unter 55 Grad am Kesselrücklauf beobachtet ?

      Also ich an meinen jedenfalls noch nie, die steigt nach dem Anheizvorgang innerhalb einer guten viertelten Stunde auf ungefähr 75 Grad da meine Steuerung ja gleich auf die Kesselmax von 90 Grad minus Sicherheit also 87 Grad will und entsprechend die Rücklaufanhebung hochzieht.

      Sollte das so sein wäre auch die Korrosion im Füllraum denkbar also eine Belastung von beiden Seiten und würde auch die Probleme mit den verbogenen Blechen erklären die Intrac seit 6 Jahren hat.

      Wenn der mit "kaltem" Wasser gefüttert wird und gleichzeitig die Steuerung auf 80 Grad rauf will läuft der ja auch mit wesentlich höherer Leistung das Glutbett wäre größer/höher und natürlich heisser.

      Bei unseren Kesseln gibt es die Probleme mit den Blechen ja auch nicht und das muss ja irgendwo her kommen.

      Gruß

      Magna
      • 41

      • # 170356
      Mein Kessel ist relativ tief eingestellt!
      Temp. Kessel soll: 76 Grad, Delta Vorlauf/ Rücklauf von 6 Grad.
      das ergibt eine stets auf ca. 0.5 Grad genau ( oder genauer) gehaltene Rücklauf ist Temperatur von 70 Grad!
      Das bei einer TAbgas Soll bei Parameter 15 von 100K. das ergibt also eine Abgas soll/ ist Temperatur von ca 175 Grad. Im Teillast dann meist so 150 Grad... geht auch mal tiefer!

      Mein Kessel frisst 5,9 kg Holz pro Stunde, das im Jahresmittel, also in den Vollaststunden sinds 6,5kg. Im Teillast nur um 4... 5 kg
      ( ich wiege seit Jahren ab)

      Wenn Intrac wüsste, wieviel kg sein Kessel pro Stunde durchgezogen hätte, dann wären wir schlauer... oder er postet hier mal seine Parametrierung der Inst. Ebene!

      Ich würde sie mit ihm auch per PN durchgehen...
      Du Magna sicher auch....?

      Aber der Kessel ist hin, das wird nur noch zur Ursachenforschung dienen!
      Ich möchte gerne auch die Temperaturen vom und zum Kessel wissen,
      weil, einfach soo fault der Kessel nicht 6mm Stahl durch in 11 Jahren!

      Mein Servicetechniker hat mir im Gespräch mal gesagt, er habe erst einen Kessel mit Wasserschaden gesehen... über 30 000 Std. Innert 10 Jahren... der Kessel lief in den Wintermonaten fast 24 Std durch !
      3000 Std. Im Jahr ist eine Menge... meiner macht ca. 500 Std. im Jahr!

      es wäre daher auch wissenswert, wieviele Srunden der Kessel auf dem Zähler hat!

      Gruess Ruedi
      Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.
      Werkzeug: Meili DM 36 Traktor, Geba Brennholzfräse, Vogesenblitz 16t Spalter und El. Spalter 5t, 5Kettensägen, Biber mit 461 als Antrieb.
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      • 42

      • # 170357
      Natürlich würde ich mit ihm die Einstellungen vergleichen wenn er die LC2 hat, hat er die LC1 wärst ja du der richtige Ansprechpartner ;)

      Er hat sich nur bisher nicht gemeldet, war auch seit gestern nicht mehr on.

      Na ja wenn man wüsste ob es sich nur um diese eine Stelle handelt, also keine dauerhafte Korrosion vorgelegen hat - würde sich ein Reparaturversuch lohnen.

      Wenn da natürlich infolge einer Störung/Defekt an der Rücklaufanhebung oder tatsächlich eine Korrosion von der Wasserseite und/oder vom Füllraum aus vorliegt ist es wahrscheinlich sinnlos da rumzuschweissen das hält meistens nicht lange.

      Magna
      • 43

      • # 170361
      Hallo

      Ein wichtiges Kriterium für den Kesselverschleiß ist sicher die Rücklauftemperatur , aber!!

      Auch bei entsprechender Hochhaltung kommt es zum Verschleiß des HVG und auch normale
      Öfen (Tischherde udgl) wo keine wassergeführten Teile sind , sind einfach nach längerer Zeit mal durchgeheizt (sind ja meist nur 2 mm Bleche) oder die noch dünneren Ofenrohre.

      Es kommt halt auf die verschieden Faktoren an ,wie stark die Angriff auf das Metall ist.

      Natürlich gibt es kritische Zonen ,die besonders gefährtet sind ,wo höher Temperturdiffenzen herrschen oder wo direkter Flammangriff gegeben ist.
      Einhängebleche schützen zwar viele Bereiche insbesonders was den mechanischen Verschleiß betrifft ,aber an der Decke des Füllraume habe ich noch keine gesehen.

      Füllräume aus Edelstahl bieten zwar erhöhten Angriff gegen chemischen Angriff (Gerbsäuren uä.) werden aber meist nur in schächerer Ausführung (3 -4 mm) ausgeführt.
      HVG werden meist mit Kesselblechstärken von 4 -8 mm gebaut und da gibt es sicherlich auch
      Qualitative Unterschiede in der Herstellung derselben ,aber vor allen je spannungsfreier
      diese verschweißt werden um so höher ist die Lebensdauer dieser.

      Auch spielt der Konstruktive Aufbau eines HVG eine Rolle ,je weniger Hotspots dieser aufweist (insbesonders in der Anheizphase) kann auf höhere Lebensdauer hoffen.

      Man rechnet mit einen Materialverscheiß an exponierten Stellen von 0,1 -0,4 mm pro Heizsaison.

      Man kann sich daher ausrechnen ,wann das Papierdünne Blech wasserdurchlassig wird.

      Die beste Widerstandsfähigkeit haben Gußglieder Öfen ,wo Standzeiten jenseits der halben
      Jahrhundertgrenze gibt. (Material und Aufbau - thermische Spannungen).

      Was kann man machen: Den Materialverlust minimieren indem man unter der Nennleistung bleibt ,den HVG gleichmäßig betreibt ,Anheizphasen so schonend wie möglich macht.

      Den Materialverlust (egal welcher Art) kann man ja schwer ausgleichen ,ist ja nicht so leicht möglich wie bei einen Turbotriebwerk wo die Flügeln getauscht werden ,wenn sie eine kritische Grenze unterschreiten.

      mfg Glutgeist
      Die wichtigste Erfindung der Menschheit ist:
      Bleistift und Papier

      v.T.A.Edison
      • 44

      • # 170362
      Ich kann dazu nur mutmaßen.
      Wenn ich als denkanstoß meinen Wohnzimmerkamin heranholen darf.
      Der ist nicht Wasserführend.
      Soweit ich das beurteilen kann, hat der so gut wie keinen Materialverschleiß.
      Der ist aber auch nicht solch einem Teerangriff ausgesetzt, weil dieser sich garnicht erst bildet wie im HV.
      Ich habe dem guten schon so manch heftige Kaltstarts zugemutet.Das scheint den Materialtechnisch nicht zu stören.

      Ich denke das es ,sofern der Schaden im Füllraum Auftritt nur der Teer sein kann.
      Zu kaltes RL Wasser müsste sich nach meiner Logik doch am ehesten im unteren Bereich des Kessels auswirken.
      • 45

      • # 170371
      Die Schilderungen und Bilder von Intrac2003 sagen mir folgendes:

      Im Füllraum war oft und lange die "Hölle" los. Die Einhangbleche zeigen es, und vor allem das Bild vom Wassereinbruch. Hier sieht man trotz mieser Bildqualität, daß in dem Kessel kaum ordnungsgemäße Vergasung stattfindet. So sauber sieht keine Vergaser-Füllraumwandung aus. Das kenn ich nur von "anständigen" Füllraumbränden. Wenn dann noch evtl. ungünstige Pumpenverhältnisse (zu später Einschaltzeitpunkt, zu geringe Literleistung, also mögliche Hotspots) hinzukommen, ist das Resultat verständlich. Unter diesen Gesichtspunkten sind die 11 Jahre Lebensdauer recht ordentlich.
      Vielleicht bekommen wir ja noch weitere Info´s darüber vom TS. Wäre für alle lehrreich.

      Grüße von Eddy
      • 46

      • # 170372

      Randy wrote:



      Zu kaltes RL Wasser müsste sich nach meiner Logik doch am ehesten im unteren Bereich des Kessels auswirken.
      Im untersten Teil des Kessels ist aber thermisch nun mal gar nichts los...
      Die Frage ist doch, wie kommt das kalte Wasser aber nach unten!
      Wer diesen Kessel kennt, der weiss wo der Rücklauf Eintritt ist... und das ist nun mal gerade über dem linken oberen Füllraumeck!
      Da kaltes(??), kühleres Wasser schwerer ist, fliesst es genau über dieses Eck nach unten!
      Aber das macht es bei meinem seit über 20 Jahren.... und ja, ich bin auch einen Ersatz am planen, man weiss eben wirklich nie!

      Darum meine Fragen:

      wieviel Leistung hatte der Kessel, kg Holz / Std ???
      Wieviele Betriebsstunden hat der Kessel.... ?
      Rücklauftemperatur ?

      Ich kenne Typen, die haben die Rücklaufhochhaltung ausgeschaltet und den Mischer auf 100% gestellt gehabt, bis man sie eines besseren belehrt hat!
      Sie waren der Meinung, der Kessel sei bei tieferer Temperatur mit besserer Ausnutzung unterwegs, ärgerten sich aber über ausfliessenden Teer und verklebte Füllraumtüren!

      Gruess Ruedi
      Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.
      Werkzeug: Meili DM 36 Traktor, Geba Brennholzfräse, Vogesenblitz 16t Spalter und El. Spalter 5t, 5Kettensägen, Biber mit 461 als Antrieb.
      Anlage kann jederzeit besichtigt werden!
      Spezielles: Offene Anlage mit 180 l Expansionsgefäss, keine TAS installiert!
      Für Spass und Stromlose Zeiten: Küchenherd TL- Tech Bo 80 mit ca 8kW
      Total 220 m2 beheiztes Chalet, total ca 10-12 Ster pro Saison.
      • 48

      • # 170375
      Moin

      Kurz noch zu den vorangegangenen Beiträgen.

      Wir haben es hier mit zwei verschiedenen "Substanzen" zu tun.

      Zum einen Essigsäure zum anderen Teer die in verschiedener Menge entstehen je nach dem wie und mit was der Kessel betrieben wird.

      Der Teer auch als Glanzruß bezeichnet ist normal und muss sogar da sein und der greift keineswegs das Metall der Füllraumwand an im Gegenteil er hat sogar eine schützende Wirkung auch wenn hierzu immer andere Meinungen auftreten - so ähnlich wie der Unterbodenschutz beim Auto ;)

      Die Essigsäure ist hier weitaus gefährlicher - die kann man zum Beispiel auch zum entrosten verwenden - kann jeder ausprobieren - mit dem Nachteil das die frisch entrosteten Stellen sehr schnell wieder Rost ansetzen da ja hier auf chemische Weise die Oberfläche vom "Eisen" quasi aufgerissen wird.

      Die wässerige leicht bräunliche Flüssigkeit kondensiert immer wieder an der Füllraumwand wenn der Rücklauf zu kalt ist logischerweise an der kältesten Stelle am Meisten.

      Nasses Holz und auch die Holzart verstärken diesen Effekt hatte ich diese Saison mal mit Birke beobachtet da hatte es mir den abgedeckten Holzstapel über Nacht angeregnet da ich zu einer Störung weg musste und konnte am anderen Tag dann das Holz erst ins Holzlager schaffen - das Holz hatte unter 18% und war halt aussen rum feucht durch den Regen.

      Da tropfte nach dem Anheizen vorne an der geöffneten Anheiztür diese Flüssigkeit runter ich hab mit dem Finger einen Tropfen aufgenommen und daran geleckt - es schmeckte säuerlich also Essigsäure da ich zuerst dachte der Kessel ist undicht - hab dann später nochmal geöffnet und es war wieder trocken - klar durch den kalten Kessel ist dieser "Dampf" an der Füllraumwand kondensiert und regelrecht runtergelaufen bei warmen Kessel reagiert diese Essigsäure zu anderen Substanzen und verbrennt mit - siehe Vergasungszonen Imbert Vergaser - in unseren Kesseln passiert fast das gleiche nur das das erzeugte Holzgas sofort am oder unmittelbar nach dem Glutbett mit Zuführung der Sekundärluft verbrannt wird.

      Wenn das einmal oder zweimal in Jahr passiert wird mit Sicherheit der Kessel keinen Schaden nehmen, liegt eine Störung an der Rücklaufanhebung vor passiert genau das gleiche bei jedem Anheizen unter Umständen für mehrere Stunden.
      Edelstahl wäre hier gegen die Säure beständiger !

      Dann hat man eher 0,4 mm als 0,1 mm pro Jahr Abnützung der Füllraumwand - bei 6 mm Materialstärke kommt das dann schon hin das nach über 10 Jahren nicht mehr viel da ist.

      Übrigens ist es nicht so das im Füllraum oben die höchste Temperatur da ist, da hat es um 350 Grad unten im ca. 10 bis 15 cm hohen Glutbett hast um 700 Grad bei sehr hoher Leistung eben vielleicht 1000 Grad und das verformt dann die Einlegebleche den Rost den Flammkanal usw.

      Speziell beim Holzmax oder früher HDG Rondo oder jetzt HDG H - der Grundaufbau des Kessels ist nach über 20 Jahren immer noch der gleiche - ist, wie Chaletheizer es schon erwähnt hat, die kälteste Stelle genau da wo Intrac den Schaden hat.

      Der Rücklauf kommt oben links rein, zirkuliert unten um den Füllraum auf die rechte Seite an der Brennkammer und am Wärmetauscher vorbei und geht dann oben etwa mittig wieder raus.

      Und ich schreibe das jetzt nicht zum ersten mal wenn die Einlegebleche dermassen beschädigt werden stimmt gewaltig was an dem Kessel nicht - der Fehler muss hier gesucht und abgestellt werden weil sonst der mit Sicherheit keine 20 Jahre oder länger halten wird.

      Auch der Kessel von Thomas der heuer die Bleche gewechselt hat muss hier einen ähnlichen Fehler haben - die Bleche wechseln und weiter heizen wäre mir ohne Ursachenforschung zu gefährlich.

      Und das die Einlegebleche deutlich länger halten können sieht man an den Kesseln von Chaletheizer und Meinem - über 10 Jahre und keinerlei Verzug oder Verformung erkennbar !

      Gruß

      Magna
      • 49

      • # 170394
      So... jetzt wäre es schön von Intrac 2003 mal Rückmeldung zu bekommen, wie er seinen Kessel denn betrieben hat.... meine Fragen dazu... siehe weiter oben!
      Zum Schluss sollte ich noch erwähnen, bei meinem Kessel, das hab ich auch schon geschrienben, haben sich die beiden Belimos mechanisch zerlegt nach, 17 und 19 Jahren... Damals machte mein Kessel auch alles... nur nicht sauber brennen! Und die Temperaturen waren auch nicht da, wo sie sein sollten! ABER: der Rücklaufmischer hat immer funktioniert!

      Also... ich verstehe, wenn Intrac nur seinen Frust hier loswerden wollte und „schlussdibus“, wie wir Schweizer sagen ...
      ... aber wenn er sich nicht mehr hier meldet...

      dann bin ich raus hier.... -es wurde alles gesagt!

      Gruess Ruedi
      Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.
      Werkzeug: Meili DM 36 Traktor, Geba Brennholzfräse, Vogesenblitz 16t Spalter und El. Spalter 5t, 5Kettensägen, Biber mit 461 als Antrieb.
      Anlage kann jederzeit besichtigt werden!
      Spezielles: Offene Anlage mit 180 l Expansionsgefäss, keine TAS installiert!
      Für Spass und Stromlose Zeiten: Küchenherd TL- Tech Bo 80 mit ca 8kW
      Total 220 m2 beheiztes Chalet, total ca 10-12 Ster pro Saison.

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