Neue Hyprid PWM Kesselpumpe im Einsatz

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      • 1

      • # 147124

      Neue Hyprid PWM Kesselpumpe im Einsatz

      Habe seit gestern die neue Hyprid PWM Pumpe (Grundfos Heizungspumpe Hyprid UPM 3 25/70 180) im
      Einsatz. (siehe Bild).

      Endlich eine Pumpe die in vielen Dingen die Erwartungen erfüllt:

      Hocheffizentpumpe
      Kann als direkte Pumpe eingesetzt werden
      Oder auch für mich wichtig ansteuerbar mit PWM Signal (Von UVR udgl.)
      großer Drehzahl (560 - 6000 U/min ); Leistung bis über 3000 l/h (Druck bis 7m)
      Leistungsaufnahme 2 - 52 W
      5 Regelungsarten, 18 Kurven, PLUS 2 AUTO ADAPT Proportional- und Konstantdruck
      Verschiedene Signale und Profile verfügbar (PWM A, PWM C, KMBus)
      Standard-Return-Signal zeigt den Stromverbrauch, Alarm und Betriebsstatus an
      Andere angepasste Eingangsprofile und unterschiedliche Rückführungsprofile sind möglich, z. B.
      Durchflussschätzung

      Aber ganz wichtig der günstige Preis von 119 €
      geliefert mit 2 Absperrorganen (eines mit Temperaturanzeige )
      Kabel und Dichtungen.

      Bei mir regelt diese Pumpe jetzt die Ausgangskesseltemperatur (einstellbar - dz Bereich 85 -90°C)
      über PWM Signal (100 - 0 % ).

      Es ist auch möglich durch einen externen Sicherheitstermostat (zb:95°C) das PWM Signal zu kappen
      ( 0 = 100% Pumpenleistung) und die Pumpe über Wechselrichter (Notstromversorgung) zu betreiben.

      Nähere Detailinformationen in der 91 seitigen Grundfosliteratur 5439390 pdf.

      mfg Ludwig
      Dateien
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      Bleistift und Papier

      v.T.A.Edison
      • 2

      • # 147128
      Gratuliere Dir zu diesem Gerät :gup1:

      Glutgeist schrieb:

      Bei mir regelt diese Pumpe jetzt die Ausgangskesseltemperatur
      Jetzt dazu die Frage wo genau hast Du die Pumpe installiert. Ich nehme an als Kesselpumpe dann wäre es doch in der Rücklaufanhebung, oder? Wenn, dann ist sie ganz unten hinten, wie dann die Temperatur ablesen wollen?
      MfG Jürgen
      DC GSE 30; Wirbulatoren Version 2.0; 2 x 1000 lt. Puffer; WW: Vissmann Vitacell 300
      UVR1611/C.M.I.
      Abgastemp. Regl.mit KS 40-1; RLA Dreiwegereglung; Kessel Vorheizung;Lamdacheck;
      Notheizung De Dittrich Gaskessel von der Hydraulik getrennt durch elektr. Dreiwegekugelventil.
      180 m² Wohnfläche; Esse 11 m

      striegistal-wetterstation.de/
      • 3

      • # 147129
      Hallo Jürgen

      Zu deiner Frage :

      Die Pumpe befindet sich im Kesselkreislauf dh. nach der Rücklaufanhebung ,welche über einen
      Mischer geregelt wird (dz. 63°C im Bild sichtbar) und die Pumpe fördert nur jene Menge an heißen Wasser weg
      welche von Kessel erzeugt wird ( der Kessel wird Leistungsgeregelt ) .
      So kann man die abgegebene Heißwassertemperatur variabl einstellbar machen (in meinen Fall 88°C).
      Man hat sofort die maximale Puffer Einschichttemperatur zur Verfügung.

      Zur optimierung der Mengenbilanz ( max.Einschichtmenge) wurden noch zwei Anfahrentlastungen
      eingebaut ( nach jeden Puffer) welche die Temperaturen vor der Rücklaufanhebung (des Kessels)
      hochhalten (auch regelbare Mischerregelungen) und somit den relativ warmen Rücklauf ( Heizkörper)
      ausnutzen - gegenüber den kalten Rücklauf aus den nachgeschaltenen Puffern (Serienschaltung).
      So hat man eine Hochtemperatureinschichtung (ist gleich Nutzbare Wärmemenge) in den Puffern
      1 bis 4.

      Durch die neue Pumpe hat man eine noch größere Dynamik (feinere Drehzahlabstimmung PWM gegen
      Wellenpaketregelungen) so das die Ausgangstemperatur von Kessel auf wenige Zentelgrad (+/- 0,3°C)
      eingehalten wird (alte Pumpe mit Wellenpaketansteuerung +/- 2-3°C) .

      So gesehen eine Sinnvolle Investion in die Heizungsanlage ,weitere Pumpen (Solaranlage ,Frischwasserstadion,Heizkreispumpe ,Ölofenpumpe,Poolpumpe ) werden sugzesive Nachgerüstet.

      mfg Ludwig
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      v.T.A.Edison
      • 4

      • # 147130
      Hallo Ludwig,
      vielleicht habe ich mich nicht richtig ausgedrückt.
      Ich habe im Kopf vor mir das Schaltbild des althergebrachten Hydraulik Plan: kleiner Kesselkreislauf Kessel VL > Tstück einmal > Puffer die andere Richtung > RLA (mit zumischung aus Puffer RL) und wieder Kessel RL!
      Deine neue Pumpe sitzt wenn ich es richtig lese zwischen RLA und Kessel RL ?? Wenn wo holt sie dann Mischwasser her aus Puffer RL oder Heizung RL.
      Ich habe da ein Denk Problem.
      MfG Jürgen
      DC GSE 30; Wirbulatoren Version 2.0; 2 x 1000 lt. Puffer; WW: Vissmann Vitacell 300
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      • 5

      • # 147133
      Hallo Jürgen

      Die Pumpe sitzt im kleinen Kesselkreislauf ,sie holt sich das Wasser aus der Rücklaufanhebung
      des Kessels (63°C) dies Rücklaufanhebung wird gespeist: Heißseitig von Kesselvorlauf
      Kaltseitig von der ersten Anfahrentlastung(ebenfalls eine Rücklaufanhebung 59°C) welche wiederum gespeist wird :
      Heißseitig von unteren Drittel des 1. Puffers ; Kaltseitig von Heizungsrücklauf und Rest aus
      unteren Teil des 2. Puffers .
      Zwischen 2. und 3 Puffer ist die 2. Anfahrentlastung ; zwischen 3. und 4. Puffer wird nur
      über ein Schaltventil umgeschalten.
      Es wird also der noch relativ warme Heizungsrücklauf sinnvoll ausgenutzt und zeitversetzt
      auf den immer kälter werden Pufferrücklaufe 2 ,3 und 4 zurückgeregelt.
      So hat man je nach Erzeugerleistung und Heizungsabnahme ( die wird von oben Drittel des 1. Puffers gespeist) eine max nutzbare Pufferbevorratung mit minimalen Abstrahlverlusten .

      Vorlauf des Kessels geht ganz oben in den 1. Puffer ,wo auch das Warmwassermodul gespeist wird ;
      Rücklauf desselben wird vor die 1.Anfahrentlastung eingespeist.

      Ist zwar ein bischen Aufwendig die Anlage ,aber nach meinen Erfahrungen und Messungen das beste
      was man als Wärmebilanz hinsichtlich von Erzeugung - Speicherung (Abstrahlverlust) - Verbrauch machen kann wenn man keine Fußboden - Wandheizung hat.

      Demnächst wird noch an der minimalen Erzeugerleistung des HVG optimiert (dz bei 10 -12 KW),
      am besten wäre es nur soviel Energie zu erzeugen was die Heizung braucht .
      Leider baut noch keine Firma HVG mit einer variblen Leistung von 2 -8 KW.
      Es ist halt nicht so einfach einen HVG mit nur einer geringen Nennleistung zu betreiben
      ohne das es zu Flammabrissen kommt ,habe schon ein größeres Schauglas für den Brennraum eingebaut,damit man mittels Strahlungssensor , Wärmebildcamera udgl. die optimale Flammausprägung regeln kann.

      mfg Ludwig
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      v.T.A.Edison
      • 6

      • # 147135
      @Ludiwg alles klar.
      Recht vielen Dank für Deine Erklärung. Du versuchst alles was machbar ist an Wärme und Leistung "heraus zu kitzeln" durch Deine verschiedenen Hydraulik Anschlüsse.

      Kessel Leistung runter drücken > Naturzug und Luftzufuhr drosseln.... irgendwann kommt dann der Punkt wie Du schreibst Abriss und der Schorni beim nächsten kehren >Glanzruß. So ist es mir ergangen als ich mit der AGT um die 120° hatte. Seit dieser Zeit fahre ich um die 170° und Schorni ist zufrieden.
      MfG Jürgen
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      • 7

      • # 147140
      Hallo Jürgen

      Verstehe schon deine bedenken hinsichtlich Kaminversottung und Glanzruß .
      Aber ich habe dz. schon eine sehr niedrige Abgastemperatur welche Stufenweise herruntergefahren wird. In der Anheizphase um 120 -140°C und in der Hauptbrennphase um die 100 -115°C im Ausbrannt um 85 -100°C.
      Naja ist noch nicht ganz ein vollwertiges Brennwertgerät mein Ofen obwohl pro Abbrannt ca 5- 8
      Liter Kondensat am Kamin anfallen .
      Wichtig dabei ist das dieses Kondensat nicht in den Wärmetauscher ausfallen ,bei mir habe ich das so gelöst ,das die Rauchrohreinführung leicht schräg nach unten erfolgt in den Edelstahlkamin.

      Wie du weist ergeben ca 17°C niedrigere Rauchgastemperatur 1% höhen wirkungsgrad.
      Bei niedrigen Abgastemperaturen muß eine sichere und gute Verbrennung gewährleistet werden dh:
      Brennkammertemperatur um die 800°C (aber nicht über 950°C ) weil sonst die Ausbranntgeschwindigkeit für die meist zu
      kurzen Brennkammern überschritten wird.
      Konstanthaltung des Unterdruckes im Vergaserraum (ca 20 -30 mPascal).
      Variable Begrenzung der Sekundärluftzugabe in Abhängigkeit von der Brennraumtemperatur um
      Abkühleffekte zu vermeiden.

      In der Ausbranntphase wird nochmals die Leistungsregelung des Ofens abgesenkt und auch der Unterdruck leicht zurückgenommen .

      Ganz wichtig für niedrige Abgastemperaturen ist trockenes Holz (Holzbriketts mit ca 6-8% Feuchte sind ideal) ,
      eine Solare Holztrockenanlage ist angedacht.

      Mit den dz.Regeltechnischen Einrichtungen habe ich kein Prophlem am Kamin.

      Ein Frequenzumrichter für den Saugventilator ist ins Auge gefasst um noch niedrigere Drehzahlen
      zu erreichen ,welche wie eine Stauscheibe gegenüber den Kaminzug (Naturzug) wirken.

      Es gibt noch viel Entwicklungsarbeit in Bezug auf eine gute und saubere Umweltfreundliche Verbrennung mit hohen
      Wirkungsgrad.

      mfg Ludwig
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      v.T.A.Edison
      • 9

      • # 147183
      Hallo Alfred

      Da geb ich dir Recht ,ist wirklich eine tolle Pumpe ,die läst sich so fein Regeln (über PWM)-
      gar kein Vergleich zur Wellenpaketsteuerung ,kann die Ofentemperatur auf +/- 0,2°C einregeln.

      Wollte dich noch Fragen ,die hat eine PWM Rückleitung hast du da Erfahrung in Bezug auf
      Auslesen ,geht das mit einen schnellen Eingang an der UVR.

      mfg Ludwig
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      v.T.A.Edison
      • 11

      • # 147195
      Sag mal Dank für den Hinweis ,ist ja auch meine erste Pumpe mit Rückmeldungssignal .

      Ist schon interessant was man aus den Rückmeldungssignalen rauslesen kann insbesonders
      die Stromaufnahme welches mit der eingestellten Druckkurve auf ein annäherndes Durchflußsignal rückgeschlossen werden kann.(Man hat ja nicht überall Durchflussmesser eingebaut).

      Bin heute auf PWM Kurve C 4 gegangen da fördert sie um 300 l/h mehr.

      Werd mir den Converter zulegen ,ist ja Kostengünstig.

      lg Ludwig
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      v.T.A.Edison
      • 12

      • # 151500
      Hallo Leute

      Habe jetzt auch diese Hypridpumpe als Heizungspumpe im Einsatz.
      Neben der Stromersparnis (gegenüber der alten) läßt sie sich auch ganz Feinfühlig in der
      Drehzahl regeln (PWM).

      So ergeben sich auch neue Möglichkeiten in Bezug auf Rücklauftemperaturregelung um so eine
      bessere Ausnutzung der Pufferspeicherung sicherzustellen ,wenn der HVG nicht läuft ,der ja
      eine gewisse Abnahme der erhöhten Rücklauftemperatur für die Rücklaufanhebung sicherstellte.

      Auch habe ich den alten Vierwegmischer gegen einen Dreiwegmischer ausgetauscht (mit 0-10V
      Stetigansteuerung gegenüber Dreipunktregelung ) so hat man gleichzeitig eine Rückmeldung
      wie weit die Ansteuerung geht.

      Als Vorteil hat sich gegenüber den Vierwegmischer eine Verringerung der Heizungszulaufmenge
      (Einspeisung von Puffer )ergeben weil sich die Rücklaufmenge verringert hat (ist natürlich
      kälter).

      Bin vorerst ganz zufrieden ,bin zwar noch am Anfang der Optimierung für das Heizungs- und Puffermangament.

      mfg Ludwig
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      v.T.A.Edison

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Glutgeist ()

      • 14

      • # 151502
      Hallo,

      Glutgeist schrieb:

      Als Vorteil hat sich gegenüber den Vierwegmischer eine Verringerung der Heizungszulaufmenge
      (Einspeisung von Puffer )ergeben weil sich die Rücklaufmenge verringert hat (ist natürlich
      kälter).
      dass ist jetzt aber nichts neues. Vierwegemischer und Puffer passt nicht zusammen. Falls noch nicht geschehen; mach einen hydraulischen Abgleich. Der bringt wirklich was.

      Gruß, Michael
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
      Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

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