Planung einer neuen Heizungsanlage - Pelletheizung und Solaranlage für Bauernhaus - sailingalex

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      • # 147822

      Planung einer neuen Heizungsanlage - Pelletheizung und Solaranlage für Bauernhaus - sailingalex

      Hallo liebe Mitglieder,

      ich plane eine neue Heizungsanlage. Hier die Eckdaten für die neue Anlage:

      Wie wird Dein Haus im Moment beheizt?

      alte Buderus Ölheizung, nächstes Jahr lt. EnEV austauschpflichtig

      Wie groß ist die zu beheizende Wohnfläche m² (Bitte nur Ziffern eingeben)?

      220

      Steht das Haus in kalter hochgelegenen Gegend,oder Flachland?

      Das Haus steht mitten im Dorfkern eines kleinen Dorfes in einer Hügellandschaft im Rems-Murr-Kreis bei Stuttgart.

      Einschätzung der Wärmedämmung des Hauses (sehr gut/gut/mittel/schlecht/ oder wird demnächst)(Fenster/Türen/Keller/Boden)?

      Wir sind gerade dabei das Haus zu kaufen und werden es dann sanieren und auch das Dachgeschoss ausbauen.
      Eine erste grobe Berechnung der Heizlast mit dem Rechnder bei u-wert.net ergab 12kw Heizlast incl. Lüftungsanteil

      Wie hoch war dein bisherige Energieverbrauch lt/m³/KWh (Öl,Gas,Strom) im Jahr?

      keine Ahnung, da wir das Haus sanieren aber auch nicht wichtig.

      Stückholz? (Je nach Außentemp und Puffer Volumen 1 max 2 x am Tage heizen und wenn Kessel nach x Stunden leer ist nachfüllen) Holz muß gekauft werden > ins Grundstück transportieren > auf entsprechende Länge gesägt > gespalten > gestapelt > jenach Holzart mind. 2 - 3 Jahre trocknen jedes Jahr für sich
      Pellet? (Die Beschickung des Kessel funktioniert automatisch über Förderschnecke. Man muß trotzdem täglich kontrollieren) Ein Vorratsbunker der trocken sein muß in der Nähe des Kessels - Alternativ gibt es gr. BigBags
      Solar geplant?


      Wir würden gerne eine Pelletheizung kombiniert mit einer Solaranlage einbauen.
      Ergänzt durch einen Kaminofen für die Gemütlichkeit im Wohnzimmer.
      Momentan stehen in Heizungsraum außer der alten Ölheizung noch die Öltanks.
      Dort kann ein (oder zwei?) Pufferspeicher aufgestellt werden, allerdings beträgt die Raumhöhe nur ca. 2,1m.
      Das Pelletlager kann in der Scheune Platz finden, die ca.15m bis dahin müssten mit einem Saugsystem überbrückbar sein.

      Hast Du schon eigene Vorstellungen über welchen Kessel Typ (Stückholz/Holzbrikett, Pellet etc.) und wie viel KW Heizleitung der neue Kessel haben soll?

      Habe noch keine genauen Vorstellungen.
      Ich suche nach einem günstigen, aber zuverlässigen Pelletkessel. Das muss kein österreichischer High-End-Kessel sein.
      Momentan bin ich noch am Hin- und Herüberlegen ob für uns eine automatische Wärmetauscherreinigung, Brennerreinigung und Ascheaustragung sein muss, oder ob wir darauf verzichten.

      Als Kessel ohne automatische Reinigung ist mir beim Heimbaucenter der Elektromet Eko PE 20 Compact als potentiell interessant aufgefallen.

      Mit automatischer Reinigung habe ich bisher den Attack Pellet 30 Automatik Plus oder den HKS Lazar Smartfire (für uns dann vermutlich in der Version mit 22 Kw) im Blick.

      Welche interessanten Kessel gibt es noch in diesem Bereich?
      Welche Erfahrungen gibt es damit?

      Wie soll Die WarmWasser Bereitstellung er folgen, Wärmetauscher im Puffer; Externen WW Puffer;Externer Wärmetauscher oder anders?

      Entweder über Hygienekombipufferspeicher oder Frischwasserstation.

      Man rechnet für das Puffer Volumen ab 55 lt/Kw. Die BAFA verlangt für die Kessel 55 lt/Kw. Der ideale Wert liegt bei 100 lt/Kw. Gedanken gemacht über das Fassungsvermögen (lt.) der dazu benötigten Puffer?

      Hängt natürlich hauptsächlich von der Auslegung der Solaranlage ab, für die Pelletheizung wird ja kein großer Puffer benötigt.

      Ist die nötige Stellfläche dafür vorhanden einschließlich der Puffer/Ausdehnungsgefäß/Pumpen etc.?

      Die Größe der Pufferspeicher ist durch die Raumhöhe von ca. 2,1m begrenzt.
      Damit sollten nach meinem Stand max.1000l Speicher in den Raum passen.
      Ob auch zwei Speicher Platz haben muss ich noch einmal genauer prüfen, hängt auch von der notwendigen Aufstellfläche für den Heizkessel und dem ganzen Pumpen und Verteilergedöhns an der Wand ab.

      Hast Du schon mit Deinem zuständigen Schornsteinfegermeister darüber gesprochen?

      Nein, noch nicht.
      Kaminzug an dem die alte Ölheizung hängt ist vorhanden.
      Allerdings soll am gleichen Schornstein im Stockwerk darüber im Wohnzimmer noch ein Kaminofen aufgestellt werden.
      Meine Hoffnung ist dass der Schornstein zwei Kaminzüge hat, da bin ich mir aber nicht sicher.

      Hast Du schon bei einem Heizungsbauer ein Angebot machen lassen?

      Nein noch nicht.
      Den Großteil der Heizungsinstallation habe ich vor selbst zu machen.
      Es muss auch die komplette Verrohrung im Haus und die Heizkörper erneuert bzw. überhaupt erst eingebaut werden.
      Ich bin zwar nicht vom Fach traue mir aber durchaus zu mich einzulesen und einzuarbeiten.
      Wenn ich dann noch einen Heizungsbauer/Lieferanten finde der mich in meinem Vorhaben unterstützt sollte das hinhauen.
      Aufgefallen ist mir bisher das Angebot des Heimbaucenters in Köngen, das wäre zumindest in der Region. Dort will ich auf jeden Fall mal anklopfen und schauen was die mir anbieten können.
      Hat jemand weitere Empfehlungen für Heizungsbauer/Lieferanten die grob in der Region Stuttgart oder nordöstlich davon sitzen?

      Hast Du schon "genügend" (abhängig von der Kessel Kw) Holz getrocknet
      auf dem Grundstück zu liegen? Hast Du genügend Fläche im Grundstück zur Lagerung des Holzes?
      Bedenke Holz muß zwischen 2 und 3 Jahre an der Luft (oben abgedeckt) trocknen können. Jede Holzlieferung getrennt lagern (Verwechslungsgefahr)


      Nein, um das bisschen Holz für den Kaminofen im Wohnzimmer kümmere ich mich später.
      Lagerfläche in einem Schuppen ist vorhanden.

      Weitere Informationen:

      Hallo Forum,

      wir sind gerade dabei ein Haus zu Kaufen und dann zu sanieren. Es muss eine komplett neue Heizungsanlage eingebaut werden, habe ich ja schon oben geschrieben.


      Diese Fragen beschäftigen mich dazu momentan:

      • Wie komme ich zu einer für uns sinnvollen Auslegung der Solaranlage?
      • Wie errechnet man die benötigte Modulfläche und Puffergröße?
      • Und wie groß wird die Einsparung durch die Solaranlage dann sein?
      • Welchen Pelletkessel sollen wir kaufen?
      • Welche Hydraulikverschaltung macht in welchem Fall Sinn?
      • Wenn wir mit einem 1000l Pufferspeicher auskommen:
        Der Einfachkeit halber ein Hygienespeicher mit Trinkwasserwärmetauscher und zwei Solarwärmetauschern?
      • Wenn wir mehr als 1000l Pufferspeicher benötigen müssen diese auf zwei Puffer aufgeteilt werden:
        Macht dann noch ein Hygienespeicher Sinn?
        Oder zwei leere Puffer und einen Solarwärmetauscher und eine Frischwasserstation?
        Und wie sollten die beiden Puffer dann verschalten werden?
      • Auf welche Vorlauftemp sollen wir die Heizkörper auslegen? Eine Fußbodenheizung ist leider aufgrund der Raumhöhen nicht möglich.
        55°C Vorlauf / 45°C Rücklauf ?
        Dann hätten wir noch ein wenig Luft nach oben und könnten im ersten Winter wenn die geplante Fassadenisolierung vermutlich noch nicht fertig ist die Temperaturen weiter anheben um die Bude trotzdem warm zu bekommen.
        Oder lieber höhere oder niedrigere Temparaturen?


      Ich hoffe mal ihr habt die eine oder andere Antwort und Anregung für mich.

      Besten Dank und Viele Grüße,
      Alex

      Vielen Dank
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      • # 147824
      Hallo Alex,
      zuerst einmal willkommen im Forum.
      Du hast sehr viele Daten eingestellt. Dazu auch schon einen großen Frage Komplex angehängt.
      Wie zu ersehen ist hast Du Dich schon fast 2 Tage im Forum belesen! Das ist schon erstaunlich für Dein Vorhaben. Manche melden sich an stellen ihre Daten ein und nun will ich von euch was wissen.
      Pellet ist gut insofern Du benötigst keinen gr. Holzlager Platz zum trocknen. Pellet Transport über diese lange Distanz kann ich nichts sagen aber es werden sich unsere Experten melden. Dein Plan > Kamin ist auch gut. Wir raten jedem eine sogenannte Not Heizung. Es kann Reperatur/Wartung etc. an der Hauptheizung was dann im Winter? Zum aufstellen Puffer es gibt verschiedene Höhenmaße. Bitte beachte es steht immer das Aufstellmaß dabei. Dies ist sehr wichtig wenn der Puffer aufgestellt wird. Dazu kommt noch das ganz oben an vielen Puffer der Puffer Vorlauf vom Kessel angeschlossen wird. Diese Einschraubhöhe vom Winkelrohr + Isolierung kommt noch dazu!!! Dann lieber einen Puffer mehr!
      Zum Solar gibt es im Internet viele Berechnungen. Welche Ausrichtung und Neigung hat Deine Dachfläche zur Sonne? Die Anlage hat auch ein Gewicht wie ist der Dachstuhl beschaffen? Denke auch daran die Sonne scheint nicht immer, also auch hier muß dann Pellet für WW sorgen. Bei uns im Dorf sah ich eines Tages ein Windrad. Sie sind 3 Familien im Bauerngehöft und haben einen 50 Kw Künzel. Ich fragte ihn verkauft ihr Strom - nein wir heizen damit unser WW. Die Dachstellung ist für Solar nicht geeignet.
      Soviel erst einmal von mir.
      MfG Jürgen

      DC GSE 30; Wirbulatoren Version 2.0; 2 x 1000 lt. Puffer; Lamdacheck;
      WW: Vissmann Vitacell 300
      Abgastemp. Regl.mit KS 40-1; RLA Dreiwegereglung; Kessel Vorheizung;
      180 m² Wohnfläche; Esse 11 m
      Notheizung De Dittrich Gaskessel von der Hydraulik getrennt durch elektr. Dreiwegekugelventil.

      striegistal-wetterstation.de/
      • 3

      • # 147834
      Hallo wir haben seit kurzem einen Smartfire. Unser Heizungsbauer war sehr günstig kompetent und ließ auch Eigenleistung zu. Soviel ich weiß hat er im Raum Stuttgart auch einige Kessel laufen. Der Smartfire ist wirklich sehr komfortabel. Ich hatte hier im Forum genauso angefangen wie du. Kannst dir ja mal den Link aufrufen und dich einlesen vielleicht hilft dir das weiter.
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      • # 147866
      Hallo,

      Hier mal ein Link zum Einlesen:
      Einstieg 3.13, Holzvergaserkauf_27.3, solare Wärmeerzeugung , Rechenprogramm HV Speichergröße 06.20; Erklärung Speicherermittlung
      holzheizer-forum.de/index.php?…&postID=127897#post127897

      Du wirst eine gezippte Excel Datei finden da ist auch etwas über die Auslegung von Solaranlagen.

      Wie legt man eine Solaranlage sinnvoll aus?
      Das ist eine Frage die, so glaube ich, jeder anders beantwortet.
      Ich war/bin ein Verfechter auch mit Solar zu heizen.
      Hängt aber auch davon ab ob im Winter mal die Sonne kommt. War dieses Jahr bei uns recht dünn.
      Ist auch dann immer eine Frage vom Geldbeutel. Im Winter wenn man Wärme benötigt ist es halt recht dunkel.
      Wenn dann mal die Sonne scheint ist die Zeit wo sie dann mal Wärme bringen kann recht kurz.
      Dann gibt es halt auch die Möglichkeit im Sommer nur Warmwasser zu machen und dann noch etwas Wärmeunterstützung für die Übergangszeit für die Heizung.
      Also für sich selbst Überdenken.

      Modulfläche und Speichergröße. (keine Gewähr für die Angaben da Verhältnisse vor Ort nicht bekannt)
      Allgemein sagt man pro m2 Einstrahlfläche ca. 70...130 Ltr.
      Ausdehnungsgefäß 2-3 mal größer wie Heizungsauslegung

      Die Einsparung?
      Man spart Öl/Gas, aber nicht unbedingt Geld.

      Pellets? Ist eigentlich kein billiger Brennstoff.
      Fabrikat? Hängt oft vom Heizungsbauer ab.

      Bei einer Speicheranlage IMMER ein FRIWA zur Warmwassererzeugung!

      Auslegung der Speicher siehe Excel Datei.

      Verscaltung der Puffer in der Regel in Reihe.
      Geht aber auch parallel. Besonders bei Solar von Vorteil bei Einschichtung.

      Vorlaufauslegung so niedrig wie möglich.
      Je höher die Rücklauftemperatur je größer muss der Speicher sein.


      mfg
      HJH
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      • # 147874
      Ich habe seit ca 15 Jahren eine Solaranlage mit gut 10 m2 die einen 500 Liter Boiler fürs Warmwasser erhitzt ohne Heizungsanbindung. Damit komm ich im Sommerhalbjahr so gut wie immer ohne zusätzliches aufheizen von Warmwasser aus. Auch im Winter als es mal längere Zeit eiskalt (20 Grad Minus) aber schön gewesen ist hat es den Boiler voll aufladen können. Aber meistens ist es im Winter halt nicht so schön das es recht viel bringt.

      Ich bin der Meinung das diese 10 m2 fürs Warmwasser reichen und würde sie auch nicht recht viel größer auslegen. Heizungsanbindung ist zwar inzwischen für den Zuschuss vorgeschrieben aber da würde ich mir nicht zu viel davon erwarten. Im Sommer ist kein Heizbedarf und fürs Warmwasser reicht es aus. Im Winter kommt so gut wie nichts. In der Übergangszeit kann man nicht so viel raus holen das sich eine wesentlich größere Solaranlage wirklich rechnet.

      Ob der Pelletofen in der Übergangszeit ein paar Tage mehr oder weniger heizen muss spielt im Grunde doch eh keine Rolle. Hygienespeicher mit einem oder zwei zusätzlichen Wärmetauschern wäre auch meine Wahl. Wenn zwei Puffer dran hängen hätte ich mir für mich selber überlegt die Verrohrung so machen das man die Puffer wahlweise in Reihe oder Parallel betreiben könnte.

      Du brauchst für die Förderung 30 Liter Puffervolumen pro Kw Heizleistung. Das wären bei 30 Kw dann 900 Liter. Ein "1000 Liter Hygienepuffer" kann auch nur 800 Liter Nennvolumen haben. Da musst du etwas aufpassen.
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      • # 147875
      Hallo,


      Wandler schrieb:

      Du brauchst für die Förderung 30 Liter Puffervolumen pro Kw Heizleistung
      Nimm das oben geschriebene wörtlich.
      Die 30L/kW bestimmen die Förderung!
      Nicht deine tatsächlich benötigte Speichergröße!

      mfg
      HJH

      Nachtrag:



      Zum WW-Verbrauch : ich benötige für 3 Personen im Moment ca. 0,8...0,9 Ltr. Heizöl/Tag.
      Über das Jahr gerechnet sind das 365 x 0,9Ltr. = 329Ltr. Heizöl. Davon 60% ergeben 197Ltr.
      (60% --> Anteil Solar)
      Da wir, wenigstens bei uns, fast ca. 6 Monate im Jahr das Schiebedach zu haben (Sonne ist dann weg) ersetzt man mit einer „normalen“ WW-Solaranlage evtl. diese bekannten 60% an Öl.

      Deshalb bin ich der Meinung, wenn man schon ein solches Solar-Invest tätigt, dann mit Heizungsunterstützung. Siehe auch weiter unten Punkt Einsparungen.
      Alles andere ist, siehe wieder oben, SUBOPTIMAL.

      Heizen sollte man deshalb mit Vorlauftemperaturen welche möglichst niedrige Rücklauftemperaturen hervorbringen.

      Also : RUNTER MIT DEN HEIZ-TEMPERATUREN , dazu evtl. die Heizkörper vergrößern!
      Vor allen Dingen : hydraulischer Abgleich! (siehe die letzen Blätter)
      Dateien
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      • # 147878
      Und die solare Heizungsunterstützung funktioniert bei mir hervorragend. Ich konnte dass aufgrund meiner Telemetriedaten der Regelung schöne auslesen. Pufferspeicher wurde in der Übergangszeit tagsüber voll geladen. In den Abend und Nachtstunden sowie am frühen Morgen lief die Fußbodenheizung. Bis vormittags die Außentemperatur wieder über 17 Grad Anstieg. Das Wechselspiel zwischen Pufferladung und Pufferentladung durch die Fußbodenheizung hat in dieser Zeit hervorragend funktioniert und der Kessel ist nicht einmal angesprungen. Den Aspekt auch nicht vernachlässigen wenn der Pelletkessel sechs Monate im Jahr nicht läuft weil die Solaranlage alles an Warmwasser bereitstellt das schont natürlich auch das Material. Und bei mir stellte sich die Frage nicht ob es sich lohnt denn die Solaranlage war praktisch umsonst wegen der Förderung.
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      • # 147879
      Und wenn ich mir den aktuellen Ölpreis ansehe dann ist Pellets sehr wohl ein günstiger Brennstoff. Heute weiß ich dass ich alles richtig gemacht habe zum richtigen Zeitpunkt.
      • 11

      • # 147884
      Hallo,

      Bei Öl rechnen wir mal mit 0,65€/L,
      Anlagenwirkungsgrad ähnlich wie bei Pellets
      dann sind das pro erzeugte kWh Wärme 0,079€/kWh.

      Bei Pellets Einkaufspreis pro Tonne auf Palette 224,615€/t
      kommt noch Transport dazu, je nach Angebot.

      feuerungstechn. Wirkungsgrad ca. 92%
      Anlagenwirkungsgrad 90%
      ergibt einen Gesamtwirkungsgrad von 82,8%

      Dann verbleiben noch ca. 4,015kWh/kg an Wärmeenergie aus Pellets.
      dann sind das pro erzeugte kWh Wärme 0,056€/kWh.
      Also von der Wärmeerzeugung sind die Pellets im Moment günstiger.

      Jetzt muss man aber die Anlage noch dazu rechnen.
      Ein Bekannter hat da für sein Wohnhaus ca. 25 000.00€ für die Pelletsanlage auf den Tisch legen müssen.

      Das drückt dann die Kosten schon etwas nach oben.

      mfg
      HJH
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      • # 147885
      Ja das ja das ist alles schlecht gerechnet ich habe einen Wirkungsgrad laut Schornsteinfeger Messung von 96%. Ich habe einen Pellet Preis von 219 € pro Tonne inclusive Anlieferung. Der Ölpreis in Bonner Raum beträgt momentan 69 Cent pro Liter. Meine komplette Anlage inclusive Solarkollektoren und Montage hat mich schlappe 3500 € gekostet nach Abzug der Förderung. Dafür hätte ich niemals einen Öl-Brennwertkessel bekommen. Nicht mal das nackte Gerät.
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      • # 147886
      Und und wer 25.000 EUR für eine Pelletanlage auf den Tisch legt und sich noch nicht mal die staatliche Förderungen holt dem kann, sorry leider nicht mehr geholfen werden, der ist selber schuld.
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      • # 147947
      Erst einmal vielen Dank für die weiteren Informationen, ich werde mich weiter einlesen. Allerdings bin ich diese Woche im Urlaub, intensiv damit beschäftigen kann ich mich erst nächste Woche wieder.
      Dann melde ich mich bestimmt mit weiteren Fragen.

      Grüße,
      Alex

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