Pufferspeicher Schicht vermischt sich

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      • 1

      • # 149416

      Pufferspeicher Schicht vermischt sich

      Hallo zusamamen,

      ich habe einen Stückholzofen von Guntamtic BMK 35 kW im Zusammenspiel mit einem Pufferspeicher 2000L und einem separaten Brauchwasserspeicher. Siehe Anlagenschema.


      Nun zum Problem:
      Noch ist keine Heizperiode und daher läuft die Heizung nicht. Am Brauchwasserspeicher ist ein relativ großes Zirkulationssystem dran, welches kontinuierlich (leider sehr viel) Energie verbraucht.
      Mein Problem ist, dass der Pufferspeicher nicht von unten weg seine Temperatur verliert, sondern über den Puffer verteilt.
      Hat hierzu jemand eine Idee, woran es liegen könnte?

      Im Dateianhang ein Bild sowohl vom Verbrauch als auch vom Laden.

      Oder ist das so normal?


      VG
      Michael
      Files
      • 2

      • # 149418
      Hallo,

      Dann will ich es mal versuchen.
      Die Frage ist halt, wie aktuell ist deine Zeichnung.

      Die Pumpe für die Boilerladung fördert aus dem Rücklauf des Boilers auf die blau gestrichelte Leitung.
      Diese geht einmal in den Speicher nach rechts, dann zum RL-Mischer links und Heizungsmischer.

      Zum Speicher hin ist alles offen, im Speicher ist ein anscheinend ein Schichtladerohr.
      Ist die Fördermenge zu groß wird die Rücklauftemperatur im gesamten Speicher verteilt.

      Zum Rücklaufmischer könnte über die Pumpe HV und die in dieser Richtung offene Rückschlagklappe auch durch den HV fördern, würde aber nur im Kreis des Boilers fördern.

      Auch die Richtung zum Heizungsmischer können im Kreis durchströmt werden.

      In der Regel kann man die 2 Letztgenannten, bei richtiger Rohrdimensionierung vernachlässigen.

      Dann wäre noch die Fördermenge der Boilerladepumpe welche ich kontrollieren würde und das Schichtladerohr.

      mfg
      HJH
      • 3

      • # 149419
      Ich stimme hier voll und ganz HJH zu. Wenn die Ladepumpe für den Boiler auf maximal steht, rauscht da das Wasser durch. Und so wird es auch in den Puffer schießen und sich leicht durchmischen lassen.

      Wenn die Pumpe vom Boiler läuft, einfach Mal von der Pumpe weg die Leitungen anfassen, ob etwas warm wird. Falls ja, pumpt hier ein Teil des Wassers einen falschen Weg.

      Jan
      • 4

      • # 149426
      Hallo

      was bei jedem Pufferspeicher auftritt sind interne Wärmeleitungsvorgänge.

      D.h. Du hast nur dann eine saubere Trennschicht wenn kontinuierlich Wärme entnommen wird.

      Hast Du "Stagnation" im Puffer wird durch die Wärmeleitung von Wasser und Puffermantel Wärme von oben nach unten "transportiert".
      Dadurch kühlt der Puffer oben ab und unten wird er wärmer. Diesen Effekt bestreiten zwar die Herstellen manchmal, aber im Zuge meiner
      Diplomarbeit war der Vorgang gut erkennbar. Wenn Wärme kontinuierlich eingebracht und entnommen wurde gab es eine schöne nachvollziehbare
      Trennschicht (auf 2 m Bauhöhe 15 Temperatursensoren). Wenn der Versuch beendet wurde und am nächsten Tag ein neuer Versuch gestartet wurde,
      war die Schichtung weg und es hat sich ein von oben nach unten verlaufendes Temperaturprofil gebildet.

      ciao Peter
      • 5

      • # 149429
      Hallo,

      danke für eure Rückmeldungen erstmal.

      Zunächst mal muss ich das aktuell ausgeführte Anlagenschema ein wenig korrigieren:
      Ich glaube nicht, dass ein Schichtladerrohr im Puffer verbaut ist. Es handelt sich um einen Reflex PH 2000 Pufferspeicher.
      Zudem ist mir beim vergleichen des Anlagenschemas mit der Anlage aufgefallen, dass ich keine Rückschlagventile finden kann. (evtl. liegen die doch unter der Isolierung, was ich nicht glaube.) Oder die Pumpen selber haben da eine Rückschlagventil-Funktion. Das weiss ich nicht, dazu kenne ich mich nicht genug aus.

      Als ersten Schritt, wie von HJH vorgeschlagen, habe ich einmal die Boilerpumpe (UPS 25/40) von II auf I gestellt, um den Durchfluss zu verkleinern.

      Mir ist auch klar, dass so eine Trennschicht wie von v-two beschrieben insofern nur eine temporäre Erscheinung sein kann, als dass natürlich Wärmeleitung innerhalb des Wassers als auch "Kältebrücken" über den Mantel die Trennschicht auf Dauer zerstören. Als Hauptgrund für die Durchmischung würde ich das jedoch ausschließen, da die beschriebenen Durchmischungen ja tatsächlich hauptsächlich dann auftreten, wenn der Boiler nachläd.

      Die Frage ist nun, was kann man noch machen. Ist das Anlagenschema, soweit so ausgeführt, noch Stand der Technik oder gibt es bessere Möglichkeiten. Wo würdet ihr ansetzen?

      VG Michael
      • 6

      • # 149434
      Hallo Michael,
      der Knackpunkt bleibt dein Boiler. Dieser hat einen Wärmetauscher (vermutlich 1,5 - 2 m² Tauscherfläche) Durch diese relativ kleine Tauscherfläche musst du das Heizungswasser sehr lange umpumpen, um das Brauchwasser auf die gewünschte Temperatur zu bringen. Aus deinem Tauscher im Boiler kommt relativ warmes Wasser wieder zurück zum Puffer und wird unten im Pufferspeicher eingespeist. Ich schätze mal, dass du für die Erwärmung des Brauchwasser eine Laufzeit der Ladepumpe von ca. 15 -20 min hast. Je nach Größe der Ladepumpe hast Du dann schon 300 bis 500 l Wasser umgewälzt. Damit durchmischt Du naürlich deinen Puffer ganz gewaltig.
      Es fällt dir besonders jetzt auf, da du wahrscheinlich nur Brauchwassererzeugung betreibst und den Kessel ab und an anfeuerst.
      Die einzig vernünftige (kostenneutrale) Lösung hast du gerade schon ausgeführt, nämlich die Pumpenleistung reduziert.
      Brauchwasserspeicher sind für Anlagen mit Pufferspeicher eher ungeeignet.

      Ich habe die Brauchwassererwärmung bei mir mittels zusätzlichem Hygienespeicher ausgeführt. Auch weil ich die Kosten für eine Frischwasserstation scheue. Dieser wird wie dein Speicher auch von einer Ladepumpe geladen. Der Temperaturfühler für die Steuerung befindet sich ganz unten am Speicher. Die Steuerung beendet den Ladevorgang bei ca. 36 °C. Somit kommt bei mir im Puffer Wasser mit max. dieser Temperatur zurück. Was in der Heizsaison auch einigermaßen mit dem Heizungsrücklauf zusammen passt.
      Hoffe dir ein wenig geholfen zu haben.

      Gruß
      Stefan
      • 7

      • # 149456
      Hallo Michael,

      ich habe meine Boilerladepumpe aus demselben Grund auch nur noch auf Stufe 1 zu laufen. Außerdem habe ich die Zirkulation bedarfsabhängig gestaltet. Das WW zirkuliert auf Knopfdruck, wenn es gebraucht wird. Bis vor kurzem für 30 min. Jetzt für 2 h, weil wir unseren neuen Geschirrspüler auch an das WW angeschlossen haben. Wenn wir nur baden oder duschen wollen, müssen wir die Zirkulation halt wieder ausschalten, wenn wir fertig sind (und dran denken).

      Gruß Ronny
      • 9

      • # 149461
      Nen Boiler ist ne Kurzschluss schlange..
      Wenn nur mit HV geheizt wird,kann man ohne bedenken,die speicherladepumpe auf minimal drosseln,( Standardpumpen auf kleinste Stufe und an den Absperrungen etwas zu drehen...)
      Elektronische sind da einfacher....da stellst du auf die kleinste Förderleistung.....
      Gruß kd-gast
      • 10

      • # 169935
      Hallo weiß nicht ob das Thema noch aktuell ist aber eine automatische Zircu Pumpe würde dir auch noch den Wärmebedarf vom WW senken. MfG Sven

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