Vitoligno 150-S Glanzruß in der Vergaserkammer

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      • # 151316

      Vitoligno 150-S Glanzruß in der Vergaserkammer

      Hallo,

      ich bin neu hier und habe neu einen Vitoligno 150-S mit 23 kW.
      Seit dem ersten anmachen bemerke ich aber eine starke Bildung von Glanzruß vorne in der Vergaserkammer.

      Kennt jemand dieses Problem oder hat Tipps für mich?

      Gruß Jörg

      PS: ich habe die Abgastemperatur auf 200°C und die Kesselwassertemperatur auf 85°C erhöhtIMG_20181001_063723.jpgIMG_20181001_063734.jpgIMG_20181001_063718.jpg
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      • # 151317
      Hallo,

      Ist normal.

      Du hast die Kammer doch selbst Vergaserkammer genannt.
      Da vergast das Holz und schlägt an der "kalten" Wandung als Teer nieder.

      Nach der Brennkammer darf es aber nicht so aussehen!

      mfg
      HJH
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      • # 151853
      Hallo Age 1980,

      meine Nachbarn betreiben seit September ebenfalls einen 150 S.
      ich habe den Kessel mit installiert. Puffer: 1000 l, sehr viele Guss-Heizkörper, an allen Thermostaten ist innen eine Min-Begrenzung eingestellt. Vorlauf-Regelung hat Min-Öffnung 20% (Endschalter im Mischer-Motor angepasst)
      Gebäude dient mit als Speicher. Regulierung je nach Aussen-Temperatur. Hartholz oder Weichholz.
      beim Abbrand einer Füllung ist die Vorlauf-Temperatur vom Kessel maximal 75 °C, RL 65°C. der Kessel regelt so nicht zurück. Kessel-Kreis-Pumpe 25/60, maximale Drehzahl.
      bei Versuchen mit grösseren Scheitern (8-10 cm Seitenlänge) war ebenso wie bei dir eine starke Verteerung im Einfüll-Bereich. Ventilator lief dauernd auf 100%, Abgas-Temperatur max. 140° C.
      Rauch-Fahne: Dunkelgrau, Rest-Sauerstoff: Sollwert 6 % wurde nicht erreicht.Wert über 10%,
      Regel-Klappe zwischen 0 und 10%.Heiz-Leistung 8-12 kW.
      Holzfeuchte gemessen : 18%, 3 Jahre im Stadel gelagert.
      wir haben jetzt neben dem Kessel einen kleinen Spalter aufgestellt, alle stärkeren Scheite werden nachgespalten, auf Seitenlänge 4 cm.
      das Anheiz-Material wird noch wesentlich feiner nachgespalten.
      Mit den kleineren Scheitern: Abgas-Temperatur erreicht jetzt den Sollwert 200 °C, Ventilator geht in Regel-Betrieb.Rauchfahne :unsichtbar oder weiss.
      Rest-Sauerstoff: Sollwert 6 % wurde erreicht, Regel-Klappe zwischen 25 und 75%.
      Heizleistung bei gleicher Holzmenge (Gewicht) ist deutlich höher.(15-25 kW).

      jeweils gemessen mit geschlossenem Heizkreis-Mischer , über Temperatur-Anstieg im Puffer pro Stunde.

      meine Meinung : der Viessman-Kessel 150 S kann nur mit kleinen, trockenen Scheiten zufriedenstellend betrieben werden.

      der etwas höhere Aufwand beim Spalten und Stapeln wird durch die höhere Ausbeute

      beim Heizen mehr als wettgemacht.


      Frage: auf dem Bild sind an der Rückwand keine Einhänge-Bleche. Bei Lieferung sind

      8 Bleche, 3 Rechts, 3 Links, 2 Hinten.


      mfg

      Ulmenholz
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      • # 151854
      Nun hast du einen direkten Referenzkessel im Betrieb gesehen.Das ist mir gegenüber ein Vorteil. Trotzdem waage ich zu behaupten das es "nicht" zwangsläufig kleines Holz sein muss.
      Alles dreht sich um die Beschickung des unteren drittels der Füllkammer.
      Ich nutze gerne den Begriff "Dachlattengröße".
      Und möglichst kein Hartholz.
      Was dann darüber gelegt wird ist fast egal.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Randy ()

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      • # 152030

      Neu

      Hallo Ulmenholz

      Die hinteren einhänge Bleche waren bei mir nicht dabei.

      Mittlerweile läuft der Kessel bis auf den Glanzruß in der Einfüllöffnung super.

      Abgastemperatur: 200 Grad Celsius
      Kesseltemperatur: 85 Grad Celsius

      1-2 Mal pro Tag füllen. Reicht für 2000 Liter Puffer,240 m2 Wohnfläche,50m2 Werkstatt.

      PS. Waren bei deinem Nachbarn die hinteren einhänge Bleche dabei?
      Meiner kam direkt von Viessmann und hatte nur die Seitlichen.
      • 8

      • # 152105

      Neu

      Hallo Age1980,
      hab ich bei der Regelung für den Vitoligno 150 s ebeso realisiert, aber über die Rücklauf-Temperatur.
      Die RL-Anhebung ist mit einem PMA-Regler realisiert, regelt einen Zentra-Mischer (sehr robust).
      Soll RL: 65 °C. +/- 3°K
      Die Ladepumpe wird bei RL > 75 °C eingeschaltet und bei <68 °C wieder ausgeschaltet.
      der Puffer wird so langsam hochgetaktet.
      bei Beginn des Heizvorgangs haben Brauchwasser und Heizkörper so Priorität.
      die Kesselkreispumpe reicht als Unterstützung der Schwerkraft-Heizung.
      (der frühere Kohlenkessel hatte gar keine Pumpe).
      Nacht-Absenkung geht dadurch, das bei Brenn-Schluss Die RL-Anhebung schliesst,
      Kesselkreispumpe schaltet ab, Heizung läuft mit Schwerkraft aus dem Puffer weiter.
      Rest-Wärme bleibt im Kessel, "schwitzen" im Kessel beim nächsten Start wird vermieden,
      Teer-Bildung verringert.
      der Kessel wird derzeit bei leichtem Frost 2 x täglich geheizt,(je 1 Füllung)
      morgens und nachmittags.

      den Kessel haben wir über HB bezogen, 8 Bleche waren dabei, die hinteren haben unten keine Bohrungen. könnte evtl. mit der Kessel-Leistung zu tun haben, (der Kessel hat 17 kW).

      hast du schon mal kleinere Scheite getestet?

      Teer-Bildung an der Füll-Öffung ist fast bei allen HV normal, die Teer-Schicht brennt auch wieder weg.
      ich fülle die Lopper-Kessel beim Start im unteren Drittel mit feinem Nadel-Holz ohne Rinde,
      deutlich weniger Teer.
      beim Holz-Spalten von frischem Nadelholz trenne ich das nasse Splint-Holz ab,
      mit dem Growi-Spalter geht das einfach. das Splint-Holz wird separat gelagert,
      kreuzweise gestapelt mit Hart-Holz. Kanten-Länge : 4-6 cm.
      der Lagerplatz-Bedarf ist etwas höher,
      die Umschlag-Zeiten dafür wesentlich kürzer.

      mfg
      Ulmenholz

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