Salatöl an die pellets

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      • # 151472
      Die machen das bestimmt damit die Pellets aufquellen und schlechter dem Brennraum zugeführt werden können. :thumbsup:
      Das Öl fördert auch das allseits sehr beliebte Rückbrennen in den Pellet-Tank und erhöht die Heizleistung - wenn auch nur kurzfristig. :thumbup:
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      Wer lässt sich denn so einen Murks einfallen? Ich glaube da möchte dich jemand echt schwer veräppeln ?(
      Werkzeuge:
      Kettenägen: Sachs-Dolmar 153, Husky 455 Rancher, Stihl 024AV, Dolmar Elektrosäge für Sonntags
      Wippsäge: Jansen SMA 700 mit Benzinmotor
      Spalter: Jansen 22 t stehend/liegend Spalter mit Benzinmotor
      Trecker: CFMoto Zforce 800
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      • # 151475
      Hallo,

      Michl schrieb:

      Wer lässt sich denn so einen Murks einfallen? Ich glaube da möchte dich jemand echt schwer veräppeln
      lach nicht, dass meinen die ernst und wurde hier auch seitenlang kommuniziert und auch umgesetzt.
      Ich sehe das auch eher der etwas antiqierten Atmostechnik mit ihren Problemen an der Schnecke geschuldet.

      Ein gescheiter Pelletsbrenner braucht das nicht. Ist aber nur meine bescheidenen Meinung.

      Gruß, Michael
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
      Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4
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      • # 151478
      Die "Salatölzugabe" dient dazu bei ungünstigen Förderbedingungen sowohl den Abriebstaub zu binden und auch die Schnecke und das Schneckenrohr etwas zu "schmieren" !

      Ich hab das erst vor kurzem für einen Kunden mit so einer Problemanlage konstruiert, diese Lösung besteht aus einem Magnetventil, einem Infusionsbesteck und 1 m PU-Schlauch 4/6 mm!

      Sobald die Förderschnecke einschaltet wird paralell dazu das Magnetventil geschalten welches die Ölzufuhr freigibt, die "Tropfmenge" wird über die Infusionsleitung (da ist so eine Rolle mit einer schiefen Ebene dabei wo man den Schlauch entsprechend zusammenquetscht) eingestellt und liegt so bei etwa 1 Tropfen/sec welcher direkt nach dem Silo in die Förderleitung oben reingeht.

      Die oben angesprochene "Problemanlage" besteht aus einer fast 4 m senkrecht nach oben gehenden seelenlosen Schnecke mit etwa 65 mm D welche in einem 85 mm Kunststoffrohr läuft und einen "Wohnraumpelletofenbehälter" füllt (über einen kapazitiven Füllstandsensor).
      Wenn der Staub (Abrieb) zuviel wird weil er nicht sauber mitgefördert wird, spannt sich die Schneckenfeder stark vor und wird dann schlagartig frei dabei passiert es immer wieder dass sie sich aus dem Antriebskopf aushängt, was jedesmal ein Haufen Arbeit ist, denn man muß die Schnecke nach unten rausdrehen und das Rohr entleeren und dann die Schnecke wieder einführen und am Motor einhängen (2 Stunden Scheißarbeit zu zweit)!

      Nachdem diese Konstruktion erst seit zwei Wochen läuft gibt es noch keine "Langzeitstudie" darüber, aber ich werde diese Konstruktion einmal Fotografieren und hier einstellen!
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      • # 151499
      Musste man aber extra bezahlen.

      Wenn man Pellets einölt, egal ob man das mittels Eigenkonstrukt oder bei Anlieferung machen ließ, muss anschließend der Brenner neu eingestellt werden.
      Die Ölung von Pellets wurde nicht nur durchgeführt um Staubbildung zu verhindern, sondern um die Fließfähigkeit der Pellets zu verbessern. Durch eine verminderte Reibung
      flutschten dann mehr Pellets in die Brennschale und die Brennparameter stimmten nicht mehr.
      Auch kann es durch die höheren Verbrennungstemperaturen zu einer Versinterung der Asche kommen, was sich wiederrum durch einem erhöhten Reinigungsaufwand
      bemerkbar macht.
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
      Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

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