Planung einer neuen Heizungsanlage - Kombianlage wirklich über € 30.000? - Holzmacher

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      • 51

      • # 151760
      Hallo Holzmacher,
      falls der Umbau 2019 geplant ist, kannst du deinen Heizbedarf mit den vorhandenen
      Heizquellen ermitteln (mach ich vor jeder Planung).
      die Berechnungen nach DIN sind nur Anhalts-Werte.
      Heizöl-Verbrauch wöchentlich aufschreiben (cm Öltank, besser Betriegsstunden Ölheizung x Durchsatz laut Messprotokoll)
      Verbrauch Brennholz pro Woche
      Durchschnitts-Temperatur , Sonnenstunden , Wind : Daten von nächstgelegener Wetterstation.
      z.B. Wetter-Online etc.
      bei wöchentlichem Aufschrieb ist der Aufwand sehr gering.
      Thema Kessel-Grösse:
      ich betreibe unter anderem einen 15-kW-Lopper, 140 lFüllraum, in einem teilweise gedämmtem Altbau, 4 Wohnungen,
      240 m² Wohnfläche, 80 m² Werkstatt.
      wenn die Heizleistung mal nicht gereicht hat (Tiefstwinter mit Ostwind) : Abgas-Temp. von 180 auf 210°C (der gemauerte Zentral-Kamin nimmt einen Teil auf),
      dann als Heiz-Material sog. Ostwind-Scheite, klein gespaltene Buchenscheite.
      die gemessene Kessel-Leistung , (Messung eingebaut) stieg von 15 auf 30 kW.

      der Therminator hat relativ geringe Einbau-Maße, frag mal den Lieferanten.

      wir haben schon sehr viele Kessel/Puffer durch enge Treppenhäuser bugsiert,
      auf Holzdielen gerutscht und mit Kettenzug abgelassen.

      der Installations-Aufwand bei einem Kombi-Kessel ist doch deutlich geringer.

      Nochmal Thema Puffer-Grösse : bei zu kleinen Puffern ist Ärger mit der Anlage vorprogrammiert.
      ich habe bei einer der von mir geplanten Anlagen einen 2. Puffer im Stiegenhaus als Liegend-Speicher unter der Treppe plaziert. bei Tichelmann-Schaltung ist das kein Problem.
      generell Thema Tichelmann: funktioniert genauso wie Paralell-Schaltung, aber wesentlich weniger
      Aufwand beim Verrohren.
      Thema Puffer: schau dir mal die von Austria-Emaille an.
      ich mach gerade die Planung für eine neue Anlage mit 50 kW Herz-Kessel,
      bei 270 l Füllraum wird sehr viel Puffer benötigt,
      die Austria sind sehr günstig , ist aber Tip-Top Qualität.
      interressant ist das Kipp-Maß, schmal und hoch, passen auch durch enge Türen und Treppenhäuser.

      mfg
      Ulmenholz
      • 52

      • # 151763
      Hey leute ihr seid ja alle schlau Meister Heizungsbauer. Was hat das Kippmaß letztendlich damit zu tun. Bei einer vernünftigen A oder B Isolierung kommen noch mal 10 cm drauf. das sollte man mal einen Fachmann berücksichtigen hinterher kriegst du den Puffer rein aber die Isolierung nicht mehr montiert
      • 53

      • # 151765
      Aber aber soll ja Heizungsbauer geben diev ihren Kunden empfehlen den Pufferspeicher mit Steinwolle zu umwickeln und nicht die hochwertige Herstellerisolierung zu nehmen. langsam fasse ich mir ja an den Kopf sind die Leute denn alle nur noch am Schreibtisch tätig ?
      • 55

      • # 151771
      Hallo,

      Im Anhang eine Rechnung, einmal mit RLT 50°C und einmal mit 40°C,

      beide mit Fröling S4 22kW

      Bei Fragen einfach hier melden.

      mfg
      HJH
      Dateien
      • 56

      • # 151772
      Naja naja wenigstens spreche ich aus Erfahrung von wegen kippmaß und Isolierung bin kein Schreibtischtäter und habe es im eigenen Heizungskeller erlebt
      • 57

      • # 151801
      Hallo zusammen,
      am Rande bemerkt:
      die von mir bestellten 2 m² Speicher haben ein Kippmaß von 2460 mm,
      aufgestellt mit Serien-Isolierung 2465 mm.
      der neue Aufstell-Raum hat 2540 mm Fertig-Höhe. Aufstellen und Isolierung montieren
      sollte klappen. von der Schweiss-Muffe im Deckel bis zur Decke sind 160 mm Platz.
      Entlüfer mit 1/2-Verrohrung haben noch Platz.

      genaue Abmessungen:

      austria-email.at/fileadmin/con…ferspeicher__230.776_.pdf.

      die angegebenen Maße vom Lieferanten sind fehlerhaft.

      die Serienisolierung Ecoskin 2.0 ist wesentlich kostengünstiger als eine vor Ort angefertigte.
      Mineral-Wolle ist "Steinzeit".
      Preise : ohne WT inkl. Isolierung, Transport und Steuer 990 €.
      mit 1 WT inkl. Isolierung, Transport und Steuer 1250 €


      ich hatte schon des öfteren meine liebe Not beim Einbringen von sperrigen Speichern,
      speziell mit flachen Behälter-Oberteilen. musste z.t. einen Fuß abflexen und wieder anschweissen.

      @randy:Thema dieses Treaths: hohe Kosten beim Heizungs-Tausch.

      meine Erfahrungen zur Kostensenkung: alle Optionen betrachten,
      1. zuerst mit vorhandener Anlage Heizbedarf ermitteln,
      2. Kessel-Auswahl: ein Kombikessel hat nur die Hälfte vom Bau-Aufwand wie 2 Einzelkessel,bei gleichen Kessel-Kosten.
      3. Einbring-Maße ermitteln, oft können Anbauteile wie Ventilator, Isolierung oder Kessel-Türen leicht abgebaut werden. hab auch schon mal den Türstock einer Zwischentür im Keller ausgebaut, um grössere Puffer und breiteren Kessel einzubringen. bei der 35-KW-Anlage im engen, verwinkelten Altbau haben wir einen grösseren Lichtschacht und ein höheres Kellerfenster eingebaut, konnten dann auch 1 grossen statt 2 kleine Puffer einbringen.das grosse Fenster eleichtert auch den Tranport vom Brennholz mit Rutsche.
      4. bei der 50 kW-Herz-Kessel-Anlage haben wir unter einem Balkon ein neues "Heiz-Haus" errichtet, mehr Raum-Höhe wie im Keller, Brennholz-Transpurt ebenerdig mit Hubwagen möglich. der Balkon wird zum Wintergarten umgebaut, Abwärme landet im OG.
      5. Puffergrösse sollte sich unbedingt nach Füllraum des HV richten, es sind auch qualitativ gute, günstige Puffer am Markt. Puffer zu klein: Ärger vorprogrammiert.
      6. Tichelmann-Schaltung (bei mehrern Puffern) statt Parallel-Schaltung spart Verrohrung, Schichtung klappt dann auch ohne Schichtspeicher.
      7. Frischwasser-Anlagen sind Kosten-Faktor. ein vorhandener Boiler (nach Reinigung) kann weiterbetrieben werden, falls hygienisch i.o.
      8. Puffer-Speicher müssen nicht alle im gleichen Raum stehen, bei Tichelmann-Schaltung ist der Verrohrungs-Aufwand vertretbar. bei meiner eigenen Anlage steht der erste Puffer im Öl-Heizraum neben Heizungsverteiler und Brauchwasser-Anlage, der 2. grosse Puffer unter der Treppe , der 3. Puffer im Holzheiz-Raum neben dem HV.
      9. der Austria-Emaille 1250 l hat Kippmaß 1850 mm, stehend mit Isolierung 1802 mm. hat noch durch die 1m- Haus-Tür gepasst, der Türstock der Zwischentür musste vorübergehend raus,steht jetzt in einem Raum mit 1902 mm Raumhöhe.
      mfg
      Ulmenholz
      • 60

      • # 151818
      Hallo,

      vielen Dank für die Berechnung mit dem S4. Bin ich froh das ich das Forum gefunden habe!

      Habe zum Spaß über die Daten den S1 mit 15 KW und 1600 Liter wie vom Heizungsbauer vorgeschlagen berechnet.
      Die Daten in der Excelliste sind wahrscheinlich bei der geringsten Temperatur, also bei mir -14°C, oder?

      Diese Zusammenstellung wäre eine Katastrophe gewesen!
      Ich hätte folgende Werte bekommen:
      Heizzeit 17,67 Stunden
      Durch den geringen Füllraum alle 4,8 Stunden nachlegen
      3,7 Füllungen täglich.
      und eine mindest Puffergröße von 1546 Liter



      Habe mal den Jahresbedarf von 34000 kWh durch 220 Heiztage geteilt. Ergibt ein Tagesbedarf von ca. 154,5 kWh.
      Somit hätte ich im Durchschnitt durch den geringen Füllraum täglich 2 Füllungen gehabt.
      Bei einer Brennzeit von knapp 5 Stunden würde es bedeuten, direkt nach der Arbeit anheizen und dann um 22.00 wieder befüllen, oder vor der Arbeit und nach der Arbeit in den Keller.
      Jetzt verstehe ich den Satz: Ein Knecht seiner Heizung

      Zum Glück gibt es die kleineren 1000 Liter Puffer, somit kann ich 3000 Liter einbauen, mehr geht halt leider nicht.
      Und mit einem größeren Füllraum wie beim Fröling S4, Attack SLX oder ETA SH werde ich täglich einmal heizen.
      Vielleicht muß ich nach 2 Stunden mal nachlegen.

      Eins steht fest, ich werde mich genauer in die Materie einlesen, das wäre fast schief gegangen.

      Wenn ich die Puffer usw. verstehe, werde ich versuchen die Anlage zum größsten Teil selbst aufzubauen.
      Es ist immer gut wenn man sich selbst helfen kann.
      Die Presszange kann ich in unserer Firma leihen, somit hätte ich das erste Sonderwerkzeug.

      Jetzt muß ich mich für einen Kessel entscheiden.
      • 61

      • # 151822
      Der Selbstaufbau ist in jedem Fall die lohnenste Variante .
      Beachte aber die Förderbedingungen der Bafa.
      Es ist ein Nachweis nötig der den Einbau einer fachkundigen Person bestätigt.
      Dazu gehört auch ein nachgewiesener Hydraulischer Abgleich deiner Heizkreise.

      Soweit ich das jetzt hier im Forum mitgelesen habe ,bieten das einige Verkäufer als Packet mit an. Nehmen die Anlage ab und bestätigen den Ordnungsgemäßen zustand.
      • 62

      • # 151827
      Hallo,


      Holzmacher schrieb:

      Habe mal den Jahresbedarf von 34000 kWh durch 220 Heiztage geteilt. Ergibt ein Tagesbedarf von ca. 154,5 kWh.
      Das kann man aber so nicht rechnen.

      Bei dem Link den ich dir gegeben habe ist auch ein Hinweis wie ich das rechne.

      Du musst dazu deine Heizlast nehmen.
      Die Heizlast in kW ist die Leistung welche du dem Haus bei regional niedrigster Außentemperatur zuführen musst um in den Räumen deine gewünschte Raumtemperatur zu halten.

      Das sind dann 11kW x 24h = 264 kWh pro Tag.
      Ja, es wird immer die regional niedrigste Temperatur angenommen.
      Dazu gibt es in Deutschland eine Karte für diese Klimazonen.
      Ich verwende diese Liste im Bereich von 4...10.
      Ab Q12 ist diese in dem Rechenblatt kenntlich gemacht.

      mfg
      HJH
      • 63

      • # 151829
      Hallo,

      ich habe die Liste auch für den S1 15KW genommen, damit komme ich ja auf 3,7 Füllungen und knapp 18 Stunden.
      Ich benötige aber nur die 264 kWh bei -14°, oder?

      Würde gerne mal den Verbrauch bei z.B. 0°, oder -4° beim S4 rechnen?
      Wenn ich z.B. die Klimazone 9 also -4°C nehme, geht der KW Bedarf hoch, sollte am Jahresverbrauch liegen.

      Gibt es da eine Möglichkeit?
      • 64

      • # 151830
      Hallo Holzmacher,

      hier meine Erfahrungs-Werte

      die Nachlege-Intervalle mit einem kleinen Holzkessel, 80 l Füllvollumen, 1 m² Puffer
      sind bei einer Anlage in einem benachbartem älteren kleinen Einfamilienhaus (120 m² Wohnfläche) im Tief-Winter: 3-4 x täglich . alle halbwegs erwachsenen Familienmitglieder sind unterwiesene Heizer.
      geheizt wird im Schichtbetrieb, Bestimmung des Heizers per Würfel.
      Kosten der Anlage: Viessmann Vitoligno 150 4500€, Puffer 1m² 600 €, Verrohrung , AG, RL-Anhebung 1200 € im Eigenbau. bestehende Brauchwasseranlage mit Solar-Anlage wurde weiter betrieben und in die neue Anlage integriert. Förderung waren 2000 € .
      Anlage-Kosten netto 4300 €.
      Platz für grössere Anage:
      wäre nur mit Neu-Bau eines Heizungs-Raums realisierbar. Etat nicht vorhanden.
      Holz aus eigenem Wald.

      die Nachlege-Intervalle mit einem mittelgrossen Holzkessel, 140 l Füllvollumen, 2,5 m² Puffer
      sind bei meiner Anlage in einem älterem Mehrfamilienhaus (240 m² Wohnfläche) im Tief-Winter, Aussen-Tages-Durchschnitt -15 °C: 2 x täglich . sonst 1 x täglich bei Tagesdurchschnitt -5 °C.
      Kosten der Anlage: Lopper Drummer 15: 10200€, 3 x Puffer insges. 2,5m²: 2000 €, Verrohrung , AG, RL-Anhebung.2000 € im Eigenbau. diesmal ohne Förderung, Topf war leer.
      bestehende Brauchwasseranlage mit Solar-Anlage wurde weiter betrieben und in die neue Anlage integriert.
      Anlage-Kosten: 14500 € mit viel Eigen-Leistung.
      Holz aus eigenem Wald.
      bestehende Ölheizung wurde optimiert und als Reserve- Anlage beibehalten,Tankanlage wurde erneuert, nur noch 2000 l.
      Bedarfs-Spitzen werden mit Kachelofen oder Ölheizung abgedeckt.
      wir wohnen hier im Allgäu, lange und kalte Winter, dafür wesenlich mehr Sonnenstunden, kaum Nebel.
      hier ein Link zum Thema Tichelmann:
      solarbayer.de/planungshilfe-pufferspeicher.html
      solarbayer.de/hydraulikvarianten.html
      mfg
      Ulmenholz
      • 66

      • # 151832
      Genau, bei -14°C.

      Das musst du aber als "mittlere" Temperatur sehen.
      Auf welchen Zeitraum sich die mittlere Temperatur bezieht kann ich nicht sagen.
      Bei meinem Heizungsregler ist das die gemittelte Außentemperatur der letzten 72h.
      Da wird es nicht kalt wenn mal nachts -15°C sind!

      Die Angaben der Klimazonen in Deutschland haben das schon berücksichtigt.
      Hier kannst du das nachlesen:
      bosy-online.de/Klimazonen.htm


      Du findest die Eingaben in:
      Zelle H22 Raumtemperatur
      Zelle C22 Klimazone
      In diese Zellen sollen die Eingaben erfolgen welche für die Heizlast als Grundlage gelten sollen.

      Zelle H39 Raumtemperatur
      Zelle K39 Außentemperatur
      Hier erfolgt die Eingabe für die aktuelle Rechnung.
      In der Regel sind das die gleichen Angaben wie in H22 und C22.

      Zelle K39 wäre die Zelle für eine andere Außentemperatur

      Eine weitere Eingabe kann in Zelle C101 erfolgen.
      Hier wird auf Grundlage der Eingaben von H39 und K39
      ein Zustand bei der Außentemperatur in C101 gerechnet.
      Als Überschrift steht da :
      Ausrechnung bei geänderter Außentemperatur (in etwa)

      mfg
      HJH
      • 67

      • # 151848
      Hallo Holzmacher,

      am Markt ist auch noch der SHT / Lohberger
      sht.at/fileadmin/user_upload/P…A__2018_01_9W4109_web.pdf

      der Pellet-Brenner wird seperat montiert.
      Einbring-Maß 770 bzw.761 mm.
      Riesen-Vorteil. Scheitholz wird mit Pellet-Brenner angezündet.
      wie gesagt: Ein Kombi-Kessel hat nur den halben Bau-Aufwand wie 2 Einzelanlagen.
      Baugrössen. 33 cm Scheite, 15-25 kW, Füllraum 130 l
      50 cm Scheite, 25-40 kW, Füllraum 170 l.

      mfg
      Ulmenholz
      • 68

      • # 151861
      Hallo,

      da mir jetzt schon öfter ein Kombikessel empfohlen wurde und ich hin und her überlege, will ich die Möglichkeit doch durchspielen, auch den Attack Wood & Pellet.(dann muß ich mir für die Einbringung etwas überlegen)


      Das sehe ich als Nachteil:

      Wenn der Kessel ein defektest Bauteil hat, wird es ohne z.B. einen Heizstab kalt.
      Wenn der Kessel defekt ist, wird ca. der doppelte Wert weggeworfen. Der Verschleiß wird teilweise höher sein, da manche Teile für beide Verbrennungen genutzt werden.
      Der Vorteil ist bei 2 Anlagen, dass wenn ich z.B. viel mit Holz heize, diesen Kessel ersetzen muß und die Pelletanlage weiter nutzen kann.
      Am Preis sehe ich keinen Vorteil, eher einen Nachteil.

      Schaut mal bitte über den Vergleich, vielleicht wird weniger benötigt.

      Benötigte Teile beim Therminator 2 22KW wenn nur über Vorratsbehälter gefördert wird:
      Therminator 2 € 9000,-
      Pellets Einschub € 2200,-
      Automatische Zündung € 1100
      Pelletsvorratsbehälter Manuell 250 Liter € 1100 mit Saugsystem € 1550
      Zusammen € 13.400 oder € 13.850
      Würde vielleicht der 1000 Liter Atmos Vorratsbehälter gehen, oder noch besser ein IBC Tank?
      Will ich nachträglich doch umrüsten, müsste ich für ca. € 1360 den Pelletsvorratsbehälter 110 mit Saugsystem kaufen und die 4 fach Saugsonden für ca. € 1000.
      Oder könnte ich für den 110 Liter auch den 250 Liter mit Saugsonde nehmen?
      Also 250 Liter mit Saugsonde am Silo € 14850 ?

      Benötigte Teile beim Fröling SP dual 22 kw wenn nur über Vorratsbehälter gefördert wird:
      Kessel € 12000,-
      Cube 500 € 700
      oder Fröling Saugsystem RS4 für € 1300
      mit Cube 500 € 12700
      mit Saugsystem und richtigem Silolager ??? € 13300


      Attack Wood and Pellet
      Kessell € 7500
      500 Liter Speicher € 900
      oder kann ich für € 600 die 2,5 m Förderschnecke kaufen und daran einen IBC oder auch selbst gebautes Pelletlager anschließen?
      zusammen € 8400 oder € 8100 mit Förderschnecke



      Attack Kombi bestend aus:

      Attack SLX 20 Lamda € 4000
      Attack Pellet 30 € 3350
      500 Liter Speicher € 900
      oder kann ich für € 600 die 2,5 m Förderschnecke kaufen und daran einen IBC oder auch selbst gebautes Pelletlager anschließen?
      zusammen € 8250 oder € 7950 mit Förderschnecke


      Attack Kombi bestend aus:

      Fröling S4 22 KW € 6650
      Attack Pellet 30 € 3350
      500 Liter Speicher € 900
      oder kann ich für € 600 die 2,5 m Förderschnecke kaufen und daran einen IBC oder auch selbst gebautes Pelletlager anschließen?
      zusammen € 11500 oder € 10600 mit Förderschnecke


      Folgende Positionen sollten doch bei allen Systemen gleich sein und müssen nicht vom Hersteller genommen werden, oder?
      Rücklaufanhebung, Heizkreispumpenset, Ausdehnungsgefäss, Frischwassermodul mit Vormischventil und Zirkulationspumpenset, Pufferspeicher, Feinstaubfilter, Mischergruppe, Umwelzpumpen.
      Kosten alleine Kleinteile, Dichteile und Befestigungsmaterial € 2500,-? Das finde ich doch sehr hoch.

      Wenn diese Punkte gleich wären, könnte man die Mehrkosten der Einzelanlagen mit den Kombigeräten vergleichen.
      Was ist soviel Mehrarbeit, gibt es da ca. einen Wert in Stunden?

      Mein Bauchgefühl geht in Richtung Wood + Pellet oder SLX + Pellet 30 da die Preise wirklich gut sind.
      Wären die Anlagen bekannter würde es sonst kein oder geben. Wer arbeitet noch mit diesen Anlagen?

      Die zweite Überlegung geht in Richtung S4 + Pellet 30.
      Damit hätte ich für die meiste Laufzeit den Fröling und günstig den Attack.

      Zwei Hersteller hat aber auch wieder Nachteile und ist diese Anlage die € 3000 Mehrkosten mit Inbetriebnahme Wert?
      Dafür bekomme ich eigentlich schon fast 2 SLX 20.

      Wichtig wären mir eigentlich Informationen über die 3 Attack Anlagen, über den Rest habe ich schon viel gelesen.
      Kann man am Wood & Pellet etwas leichter bekommen für den Transport? 840 kg sind schon ein Gewicht...

      Vielen Dank für die Infos.


      • 69

      • # 151864
      Ich denke die Kombi s4 und Pellet 30 ist die interessanteste.
      Die Steuerung vom s4 regelt alles da sind alle Module enthalten.
      Von der Lebensdauer ist der S4 Optimal.
      Er frisst alles Holz von sehr dünn bis extrem dick. Anheizen ist ein Kinderspiel schafft jeder der ein Feuerzeug bedienen kann.
      Langfristig denke ich die bessere Lösung.
      • 70

      • # 151865
      Den Wood and Pellet bekommst du nicht viel leichter.Würde sagen 500 KG. drunter ist schwer.
      Was ja eigentlich für die Qualität spricht.
      Es ist ne Frage der Hilfsmittel und Vorrausplanung. Mit Manneskraft allein ist da nicht viel zu machen.
      Kettenzug, Hubwagen, Plattenwagen oder auch ne Rampe aus Holz oder ähnlich sind Hilfreich.
      Ich habe den Kessel ohne Hilfe ,ganz allein eingebracht. Ist halt ne Sache der Gegebenheiten.
      Hammax hatte mal den Vorschlag gemacht ein Pappmodell zu bauen und das ganze damit durchzuspielen.

      Zur Ausfallsicherheit habe ich hier im Forum auch schon Vorschläge gemacht.
      Sollte wirklich die Steuerung aufgeben , ist ein Notbetrieb recht einfach hergestellt.
      Schuckostecker ans Gebläse und RLA Pumpe angeschlossen. Luftklappen FiX einstellen und los kanns gehen.
      In dieser Form natürlich nur unter dauerhafter Beobachtung, da Sicherheitsfunktionen ausser die TAS nicht funktionieren.
      Für diesen Fall kann man sich eine ST 81 ZPID Kesselsteuerung ins Regal legen oder noch günstiger. Die Atmos Thermostatsteuerung nachbauen.
      (Geht nur wenn die RLA klassisch, nicht Elektronisch mischt)

      Bedenke auch ,das 2 Kessel 2x vom Schornsteinfeger gemessen werden. Kannst dich ja mal bei deinem Kehrmeister informieren was er so Preislich nimmt.
      Ganz allgemein macht es Sinn den guten von Anfang an mit ins Boot zu holen. Der hat das letzte Wort.
      • 71

      • # 151869
      Was ich eben beim W&P noch lese kann doch eigentlich nicht sein. Da steht :
      Der Kessel kann im Heizungsraum so plaziert werden, daß vor dem Kessel mindestens 1 m freier Platz besteht, zur Seite mindestens 0,5 m und über dem Kessel ist
      es notwendig mindestens 1 m freien Raum zu belassen. Der Kessel ist 1,60m, da müsste jeder Keller 2,60m sein. Die 1,90m sollten doch passen?

      Habe eben die anderen Betriebsanleitungen angesehen, da steht immer 1m freier Raum nach oben, denke das ist ein Fehler.

      Wenn ich mich für den W&P entscheide wird es eine Lösung geben, wird aber nicht einfach!

      Der Schornsteinfeger kommt vorbei, benötige wahrscheinlich einen Aussenkamin, habe eben Ø 130 glaube nicht das Ø 200 da noch passt.
      Dann ist er gleich bei der Planung dabei...

      Was ist die Mehrarbeit bei 2 Anlagen?

      Bis Morgen...
      • 72

      • # 151871
      Es gibt die Feuerstättenverordnung. Dort ist nachzulesen welche Mindestanforderung der Aufstellraum haben muss.
      Bei mir in Brandenburg ist die Hürde erstaunlich niedrig. Das ganze habe ich mit meinem Schornsteinfeger durchgesprochen.
      Ich sags mal so. Mein Aufstellraum wird zu 35% vom Kessel ausgefüllt.
      Der Schornsteinfeger hat das letzte Wort !
      • 73

      • # 151873
      Der SP Dual besteht doch quasi aus zwei Kesseln. Kannst also den HV/Pellet Teil separat erwerben. Mit dem Ausfall sehr ich es nicht so dramatisch. Da macht sich mit Öl oder Gas Heizung auch keiner Gedanken drüber. Den Cube bzw. das Saugsystem benötigt man nicht unbedingt. Regentonnen reichen doch. Das manuelle Saugmodul kann man auch mit dreiwege PVC-Ventilen nachbauen.
      Zwei Getrennte Kessel benötigen auch mehr Platz. Zwischen den Kesseln muss ja ein Abstand sein.
      • 74

      • # 151875

      Neu

      Moin Holzmacher,

      hast Du evtl die Möglichkeit die Anlage ebenerdig aufzustellen?
      Ich habe damals meine Garage geopfert und daneben ein Carport von 6x9 m gebaut (zur Straßenseite zu), ich muss kein Holz in den Keller schleppen, wenn's mal Qualmt ist es nicht so schlimm, konnte so meinen 5000 ltr Puffer stellen (in die Erde eingelassen und im Dachraum).
      Oder hast Du die Möglichkeit dein Holz einfach in dem Keller zu bekommen, Rutsche durch's Fenster?

      Gruß Jörg
      • 75

      • # 151876

      Neu

      Hallo.

      Wegen dem 1m Freiraum über dem Kessel. Ich weis den Abstand und die Vorgabe bei meinem nicht auswendig. Der HV steht auf einem ca. 10 cm Sockel und meine Raumhöhe ist bei ca. 2.5 m. Ich bekomme zum manuellen Wärmetauscher reinigen gerade so noch die Wirbulatoren heraus. Muss sie immer leicht schräg mit bissel "Gewalt" heraus ziehen.

      Grüsse

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