Flammabrisse

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      • 26

      • # 153080
      Hallo,
      der Biosmart hat zwar keinen eigenen Stellmotor für die Primärluft, aber nach dem Abbrand geht mein Kessel in den Modus Gluterhaltung - da macht der Sekundärluftschieber zu. Das ist beim Biosmart so konstruiert, dass wenn die Sekundärluft zu geht, automatisch auch der Primärluftkanal geschlossen wird, also alles zu ist und der Kessel bekommt keine Luft mehr.
      Bei mir bleiben immer paar Stück Holzkohle auf dem Rost liegen.
      • 28

      • # 153093
      Guten Morgen ,ich weiß nicht wo ich das gelesen habe da stand das auch so mit dem erst kleinen Feuer und dann auf das Glut Bett auffüllen. Ich habe das von Anfang an anders gezeigt bekommen , selbst bei der Inbetriebnahme , und es hatte ja auch bis jetzt recht gut funktioniert. Die ersten Probleme fingen an als die Lambdasonde einen Schlag hatte und ein Update gemacht wurde , damals ging die Sonde erst bei einer Temp von 100°C an und bis die warm genug war , das sie richtige Werte lieferte , war zu viel CO2 da und es hatte nur noch gequalmt , da die Sekundär zu spät öffnete. Bei der letzten Überprüfung hat man mir diesen Schieber am Aschekasten geschlossen da sonst zu viel Glut entsteht , aber genau das hat mit dem Weichholz /minderwertiges Holz nicht so gut geklappt da musste ja mehr Luft rein und seit diese etwas 1/3 offen ist läuft er besser. Ja und ein paar kleine Stückchen Holzkohle hab ich auch ( eine Hand voll ) das lieg aber auch wahrscheinlich daran das er HV auf Gluterhaltung / Restwärme steht .Früher hab ich eine Schicht Holz dann Hackschnitzel und Anmachholz anschl. kleines Holz mit ca. 5-6 cm Seiten länge/Größeund dann Dicke Brummer mit ner Seiten Länge von ca. 15 cm und es hat immer geklappt. Ja klar hat es auch mal Qualm gegeben wenn es einen Hohlbrand oder sonst was war . Aber es hat sich irgendwo ein Problem eingeschlichen das der HV jetzt so empfindlich geworden ist .

      Gruß Hobsi und Danke für die Hilfe
      • 29

      • # 153095
      Das der CO Wert zu hoch war passiert ebend wenn zuviel in Brand gesetzt wird.
      Ruck zuck hat der Füllraum einen Sauerstoffmangel. Was ansich genauso gedacht ist, passiert zu früh.

      Was die Lambdasonde dann beimischt ist nur auf dem Display schön anzusehen.Nutzt aber wenig da die Brennkammer noch garnicht heiss ist.
      Hatte ich ja alles zuvor beschrieben.

      Kannst du mal ein Foto von der Klappenthematik zeigen?Ich verstehe gerade nicht warum du so wenig Holzkohle übrig hast.
      Ohne Holzkohle ist es tatsächlich am besten erst den Kessel mit einer viertel Füllung hochzufahren.Ist nach einer Stunde rauchfreie Glut vorhanden muss der Kessel zügigst befüllt und geschlossen werden.
      Fängt alles zu schnell an zu brennen gehts wieder schief.
      Hierbei auch kein kKleinzeug unten reinlegen!
      • 30

      • # 153215
      Ich mach mal ein Bild da von , ich habe jetzt drei mal Feuer gemacht und es hat recht gut geklappt . Ich feile jetzt mit ner Feineinstellung , morgen kommt mein Schorni zur Messung ,hoffe das er gut läuft , die Probleme sind ja in der Startphase .
      • 32

      • # 153223
      Danke Dir!

      Die Einstellung 1-4 wirkt auf die Primärluft?

      Wir nennen das System die "Luftwaage".
      So wie ich das hier sehe, musst du ja zwangsläufig auf Stufe 4 Stellen damit sekundär beim Start geschlossen bleibt.
      Holzkohle muss aber eigentlich übrig bleiben sofern Primär am Schluss 100% dicht ist.
      Ansonsten müsstest du mal deine Türdichtungen überprüfen.
      • 34

      • # 153313
      Sodele , gestern war der Schorni da,und der HV hatt die Messung bestanden (Bimsch2?) . Heute Morgen angezündet ,der HV fährt hoch war so nach ca 5 min auf 165 °C und es gab einen Abriss für ca 30 sec und dann mit einem puff ging er wieder , das Flammenbild war mehr bläulich , später etwas mehr gelb . Als nächstes muss ich die eine Dichtung wechseln , bin zur Zeit durch Impfung etwas aus der Spur.
      • 36

      • # 153338
      Ja, da gebe ich Randy eher recht,
      Muss allerdings dazusagen, dass ich selten viel Zeit neben meinem Biosamrt wärend der 4-5h Abbrandzeit verbringe und nur paar mal zwischendurch die Lage im Keller nachschaue.

      Ich habe momentan sehr viel kleines Holz, (Äste mit Durchmesser ab 2-3cm, max. 5cm), da ist mir aufgefallen, dass der Kessel damit Probleme hat, Zeitweise auch keine Flamme sichtbar war und dann plötzlich wieder durchgezündet, auch Verpuffungen und dann heftiges bollern, dass man glaubt der Kessel explodiert gleich. Dieses Bollern ist dann im ganzen Haus zu vernehmen gewesen, wenn es sehr ruhig ist.
      Ich glaube da ist einfach zuviel Glut vorhanden, und es vergast zuviel Holz, zuwenig Sekundärluft, dann wieder zu hohe Rauchgastemperatur dass der Saugzug runterfährt....
      ob in dem Fall die Lambdasonde richtige Werte ausgibt, bezweifle ich auch etwas.

      Gestern hatte ich Ihn langsamer straten lassen (nicht so viel Kleinholz unten rein, nur 2 stück Karton) und bilde mir ein, dass der Abbrand dann ruhiger war.

      Also meine Erfahrung... zuviel Kleines Holz funktioniert nicht wirklich gut, dafür scheint der Biosmart nicht gemacht, dass der Abbrand kontinuierlich verläuft...

      Ich finde auch die Regelung (Saugzug, Luftklappe, Lamda-wert, Rauchgastemperatur) nicht ganz optimal. Sobald der CO2-Wert vom Sollwert (12%) abweicht wird sofort die Sekundärklappe nachgeregelt...
      • 38

      • # 153343

      Randy schrieb:

      Sollwert 12%?
      Wer hat denn sowas eingestellt?
      5% kommt schon eher hin.
      Hallo @Randy,

      bei Joe's Kessel wird CO2 (Kohlenstoffdioxid) gemessen und muss in Sauerstoff (O2) umgerechnet werden.
      Hier wurde das schon einmal diskutiert: Verhältnis-von-co2-und-o2-im-rauchgas-und-abgasverlust

      Nach der dort propagierten Formel ergibt sich für die Umrechnung von CO2 nach O2:

      O2 = 21 - (1,36 x CO2)
      O2 = 21 - (1,36 * 12)
      O2 = 21% - 16,32% = 4,68%

      Damit wäre der O2-Wert im vernünftigen Rahmen.

      Viele Grüße von Karlheinz :)
      Seit Juni 2011:
      ETA Twin: SH30/P25 "noTouch" (Füllraum 150 Liter)
      Hopf Pelletaustragung: 6x UniWok-Saugsonden (Lager für 6 to)
      Paradigma Pufferspeicher: 2x Aqua Expresso (1090 + 958 Liter; seriell verbunden)
      Paradigma FrischWasserStation
      Paradigma VR-Solarpanel: 2x CPC21 Star Azzurro (10m²; Aqua-System ohne Glykol)
      • 40

      • # 153420
      Moin, ich habe gestern mal nur eine kleine Schaufel Hackschnitzel ,etwas Anmachholz und dann kleine Stücke ( ca 5 cm Seitenlänge ) und da nach mit großen Stücke (ca 10 cm ) aufgefüllt und bei 85°C die Anheiztür zu gemacht ,es gab nur ein paar mal ein leichtes Flackern wo die Flamme weg war ,und dann ging er langsam auf Temp . Also wieder eine Verbesserung , er ist aber viel sachter auf Temp gekommen , diesmal ohne starke verpuffungen .
      Gruß Hobsi
      • 41

      • # 153422
      Hast du dir die Sekundäröffnung bei den Flammabrüchen angesehen?
      Wie geschrieben.Ohne nötige Brennkammertemperatur ist Sekundärluft nutzlos.
      Mit einem Brennraumthermometer kann man das gut nachvollziehen. Die Anzeige macht anfangs umgehend ne Talfahrt bei Sekundärzugabe da lediglich die Flamme gemessen wird.Nach etwa 20 min ist der Schamottstein heiss genug und alles geht seinen Gang.Hier misst man dann die tatsächliche Brennraumtemperatur.
      • 43

      • # 153545
      Hallo Michael

      In Prinzip schon es gibt einen entsprechenden Zusammenhang wenn man beide Kurven (jeweils auf einen anderen Niveau) betrachtet .

      Aber leider ist dieser Zusammenhang in der Anfangsbrennphase (ca 45 min) und am Ende der Abbranntphase (ca 1 Std) nicht gegeben .

      Das ist sehr schade ,weil insbesonders am Anfang der mögliche Eingriff und Regeleffekt nicht in dem Ausmaß vorhanden ist der gebraucht würde.

      Es kommt auch darauf an in welchen Zustand der Wärmeaustauscher ,Branntgeschehen in der Vergaserkammer -Luftdurchströmung -Unterdruck usw. dieses Verhältnis stören.

      mfg Ludwig
      Die wichtigste Erfindung der Menschheit ist:
      Bleistift und Papier

      v.T.A.Edison
      • 44

      • # 153558
      Moin

      Ich lese jetzt da schon ein paar Tage mit.

      Also Ahorn ist Laubholz und hat 91 % der Dichte von Buche und dafür ein bisschen mehr, so um 2% mehr Heizwert pro Kilogramm - also durchaus mit Buche zu vergleichen.
      An der Holzart sollte es also nicht liegen.

      Wenn der früher mit Buche störungsfrei angelaufen ist und jetzt nicht mehr würde ich da wirklich auf Fremdluft tippen - Fremdluft ist absolutes GIFT für jeden Holzvergaser !!!

      Ganz schlimm macht sich das bemerkbar wenn er Fremdluft zwischen Brennkammer und Sonde mit reinzieht - z.B. an der Reinigungsöffnung !!!

      Es passiert folgendes die Sonde misst zuviel Sauerstoff - in deinem Fall zuwenig Kohlendioxid wie das von Etaminator erklärt wurde - und macht logischerweise die Sekundärluft weiter zu oder vielleicht in deinem Fall zu wenig und/oder zu spät beim anheizen auf in Folge entsteht Sauerstoffmangel was deine Flamme zum ausgehen bewegt die Regelung erkennt das über die fallende Temperatur und gibt mehr Luft hinzu und beim wiederkehren der Flamme knallt es.

      Also würde ich nochmal die Luftführungen genau anschauen ob die eventuell verstopft sind und alle Türen und Reinigungsdeckel prüfen ob die auch wirklich dicht sind.

      Du kannst das bei laufenden Betrieb sehr gut mit einem 6mm Schlauch machen, das eine Ende stecktst du dir ins Ohr und das andere Ende führst du langsam an den Dichflächen vorbei - eine undichte Stelle hörst du sofort an Pfeiffgeräuschen und kannst die somit auf den Zentimeter genau lokalisieren - sauguter Trick ;)
      Noch besser gehts indem du das Gebläse auf voll laufen lässt und die Luftklappe und alle Türen zumachst und dir einen Stöpsel ins andere Ohr steckst - somit sind keinerlei Fremdgeräusche da - probier das mal aus du wirst dich wundern ;)

      Mach ich bei jeder grossen Reinigung.

      Ebenso würde ich mal die Sonde genau anschauen, wenn die verdreckt ist passiert das Gleiche sie misst falsch und gibt somit die falsche Luftmenge zu.

      Die Sonde reinigen, besonders die kleinen Löcher reinigen - sollten sie zu sein - vorsichtig freistochern z. B. mit ner Nadel aber nicht reinrammen das Ding sonst killst du dein Messelement ;)
      So ein Teil glaub ich kostet um 200 Euro plus Einbau plus Anfahrt plus Steuer 5 Scheine sind da gar nix !
      Und hinterher kalibrieren - eine Sonde sollte mindestens einmal im Jahr kalibriert werden, manche Regelungen machen das automatisch.

      Und nun zu Thema Restkohle - ich hab damals relativ früh festgestellt das gutes Startverhalten mit der Menge der Restkohle in direkter Verbindung steht als Soforthilfe hab ich ganz oben einen dicken nicht zu trockenen "Prügel" mit reingelegt, der bleibt dann als grosses Restkohlestück über - hat ja Randy schon beschrieben.

      Bei mir schaltet der Kessel nach Restsauerstoff ab - diesen Wert haben wir dann mal runter gesetzt damit er früher abschaltet.

      Seitdem sieht das dann so aus ich hab mal ne Zigarrettenschachtel mit reingelegt zum Größenvergleich ;)

      PICT0139.JPG

      Diese relativ grossen Holzkohlestücke sorgen für einen schnellen sauberen Start und bringen die Brennkammer auch schnell auf Temperatur - die glüht bei mir schon nach 15 Minuten ohne Kleinzeug, lediglich zwei kleinere trockene Holzscheite kommen da rein ( 5 - 8 cm Kantenlänge) und ein bisschen Pappe oder Karton zum anzünden, darauf eine Schicht bereits grössere trockene (10 -14 cm Kantenlänge) und dann bis oben die vom Stapel mit ca. 18 % Restfeuchte.

      Sowas kann bei Dir aber gar nicht übrigbleiben wegen der bescheuerten Glutbetterhaltung, die glüht dir ja nach dem Abbrand die Restkohlestücke aus.

      Warum bauen jetzt Hersteller sowas überhaupt in die Regelung mit ein ? damit der Betreiber nach sagen wir zwei Stunden einfach Holz nachlegt und starten kann ohne anzünden, weil ja immer noch Glut vorhanden ist.

      Wennst du aber da nicht zuhause bist und erst 5 Stunden später an den Ofen zum Anzünden rangehst hat dir die Glutbetterhaltung deine schöne Restkohle verbraucht - logisch oder ?

      Meines Wissens kann man beim Guntamatic die Glutbetterhaltung in der Regelung deaktivieren bzw. zeitlich begrenzen - musst mal selber schauen oder vielleicht kennt sich hier ein Biosmartbesitzer mit den Untermenüs der Regelung aus.

      So genug gequatscht - viel Erfolg wünscht wie immer ;)

      Magna
      • 45

      • # 153597
      Moin Danke für die Antworten , meine Dichtschnur ist ja gekommen. Ich habe da eine Stelle im Verdacht , aber ich werde mal das Ausprobieren mit dem Schlauch ich habe gestern wieder eine Lage Holz unten rein dann in den Vertiefungen Hackschnitzel und oben drauf dann mit Holz aufgefüllt. Nach dem Anzünden bei 130 °C Tür zu und siehe da er ist ohne zu mucken Hochgefahren ,zu vor habe ich an der besagten Dichtung mit einem Schraubendreher diese aufgeraut . Ich Wechsel diese sobald wie möglich aus , vielleicht liegt es ja an dieser.
      • 46

      • # 153647
      Gestern habe ich mal diese Einstellung ab/um gestellt , jetzt sollte es so sein das der HV die Lüftung abschaltet sobald die Lambdawerte bei 4 % ankommen . Gehe natürlich auch davon aus das die Kesseltemperatur entsprechend unten ist , ich bin mal gespannt ob heute mehr Holzkohle da ist .
      • 47

      • # 153667
      Moin

      Normalerweise ja, bei mir war der Wert auf 14 % - halt ist eine Logotherm mit Restsauerstoffmessung bei dir ist evtl. der CO² Gehalt gemeint dann kann 4 % schon stimmen aktuell ist 12,5 O² eingestellt und dann siehts eben so aus nach dem Abbrand wie auf dem Bild weiter oben.

      Vorher hat der fast eine halbe Stunde länger gebraucht zum abschalten wenn Holz alle war.

      Bin mal gespannt wie sich das bei dir verhält.

      Gruß

      Magna
      • 48

      • # 153753
      Sodele,es war etwas mehr Holzkohle über geblieben , aber nicht so viel wie ich gedacht habe , ich mach mal jetzt die Sonde sauber und gehe an die Dichtung . Und dann sehe ich ja ob sich was stark verändert ,wenn nicht muss ich mal den Techniker anrufen ob er mir per Telefon Anweisungen geben kann , die Sekundär etwas zu reduzieren , Es gab mal die Zeit , da war zu wenig Sekundär am Anfang ,und der Ofen würgte sich ab ,aber da kam ja auch noch die Sonde ins Spiel .

      Gruß Hobsi
      • 50

      • # 155297
      Ich heize aktuell meinen Biosmart mit ca 8 jahre gelagertes (sehr trockenes) Buchenholz. Meine Erfahrung nach einigen Abbränden ist, dass der Kessel teilweise zu bollern, vibrieren anfängt und auch Flammabrisse, dabei ist die sekundärluft meistens sehr weit offen.
      Ich habe jetzt den Primärluftschieber von 3-4 auf ca. 2 eingestellt, somit bekommt der Kessel weniger Primärluft.
      Ich denke dadurch gibt es weniger Luft zur Glutbildung und der Kessel kommt mit dem trockenen Holz besser zurecht.
      Auch der Anheizvorghang geht mit dem trockenen Holz viel schneller und es verbleibt beim Buchenholz auch mehr Restkohle übrig.
      Bisher heizte ich hauptsächlich Eiche und Weihholz (Linde) normal (ca. 2 Jahre) gelagert.

    Webutation