Eigenbau Pelletlager - auf der Suche nach Anregungen

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      • # 152946

      Eigenbau Pelletlager - auf der Suche nach Anregungen

      Da wir im UG Platztechnisch sehr beschränkt sind, dort allerdings noch ein Pelletlager unterbringen müssen, bin ich auf der Suche nach Anregungen zu Eigenkonstruktionen. Zeigt mal her, Eure selbstgebauten Lager.

      Vorhaben
      die Vorbesitzer des Hauses haben den Lagerplatz für Öl umgebaut in einen Wohnraum der Einliegerwohnung, die Tanks sind in die Garage gewandert, aus Platzgründen sollen dort keine Pellets gelagert werden. Die Tanks werden entsorgt. Ich habe eine Grundfläche von ~1,20 x 1,90 und eine Höhe von etwa 2,10. Meine Überlegung war, aus Konstruktionsholz (60x60) einen Würfel zu bauen mit diesen Maßen und ihn von außen mit 20mm OSB zu verkleiden (sollte dem Druck standhalten!?) Den Würfel sowohl senkrecht als auch waagerecht mit weiteren Latten verstreben für mehr Stabilität, als Zugang zur Befüllung soll ein Deckel von oben dienen sowie eine kleine Tür an der Seite. Geplant sind zwei gefräste Ausschnitte etwa 30mm breit mit Plexiglas verschlossen zur Füllstandskontrolle sowie Schrägen von 35° mittig Zulaufend von den breiten Seiten und die Sonde im Trichter frei saugen zu lassen (keine 4 Schrägen).

      Leider finde ich bei meiner Recherche fast nur umgebaute Räume mit Einblassystemen, fertige Silos (für die wir keinen Platz haben) oder ziemlich abgefahrene Konstruktionen, die komplett in den Raum integriert sind. Selbstgebaute Silos finde ich kaum. Wie viel Luft sollte zwischen Silo und Wand sowie Silo und Boden bleiben? Ich hatte auch schon überlegt die wandseitigen Platten direkt mit der Mauer zu verschrauben (Außenwand zum Erdreich)

      Ich freue mich über Eure Anregungen

      Tobi
      • 4

      • # 152955
      Moin Tobi,

      dein Selbstbauszenario wäre mir vieeeel zu aufwendig. Da du ja einen Compact planst, wirst du vermutlich sowieso überwiegend mit Scheitholz heizen wollen... - ich habe mich für die Sulo "Mülltonnen" Lösung eines Forumsmitglieds hier entschieden, mir langen die 240 l Volumen, und die Lösung ist so genial wie einfach - und sogar befüllt wegfahrbar zu Wartungszwecken...! Viel besser als der Fröling Cube...

      Wenn größer nötig, würde ich die beliebten ibc Container empfehlen, gibts billig gebraucht. Und anders als osb, unempfindlich gegen Rott und Feuchtigkeit.
      Evtl. grabe ich mir so ein IBC Teil im Garten als ernstzunehmendes Aussensilo ein, wenn ich mal zu faul zum Scheite einlegen werde...

      Gruß
      hasso
      • 5

      • # 152956
      Hallo,
      20mm OSB bedarf es dafür aber nicht... Ist ja kein Schwerlastregal 8|
      Die Unterkonstruktion muss entsprechend steif ausgeführt werden. Den Rest Steifigkeit macht dann die OSB Platte. Mir gefällt die Idee aus einem textilsilo, welches befüllt unten platt ist. Je mehr man aber entnimmt, desto steiler wird es unten, es bildet sich ein Trichter. Somit kann man den Raum sehr gut nutzen und kann bis nahezu "leer" entnehmen.

      Ich bin auch gerade wieder in der Planungsphase über sowas. Aber man hat soviel Ideen im Kopf :S
      Jan
      • 6

      • # 152968
      Hallo Tobi.

      Zwischen Aussenwand und dem Pelletlager würde ich noch isolieren. Bei meinen Planungen für das Lager hatte ich unter anderem auch über einen

      Eigenbau nachgedacht, allerdings hat das ehemalige Öllager bei mir 3 Aussenwände im Erdreich und eine nicht überbaute Decke. Mit einfachen Worten

      der " Kellerraum " liegt vor dem Haus. Zwischen den Holzständern für das Lager und den Aussenwänden hatte ich eine 20 mm starke Dämmung geplant.

      Inzwischen habe ich mich für ein Gewebesilo mit Flachboden und Vibrationstöpfen zur Entnahme der Pellets entschieden ( Lagermenge ca. 8000 kg ).

      Was für eine Entnahmeeinrichtung planst du ? Wenn du einen Pellet-Maulwurf nimmst kannst du dir bei der geplanten Grundfläche die Schrägen sparen.

      Vielleicht ist hier im Forum jemand der weiss ob der Maulwurf was taugt, kenne ihn nur von einer Vorführung auf einer Messe.

      Gruss

      Fiete
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      • # 152970

      joe schrieb:

      Das interessiert mich auch, wird eine meiner nächsten Baustellen.

      Ohne deine Heizlast zu kennen, scheint mir das Volumen recht knapp,
      Die Heizlast beträgt max. 14,6kW, wir planen einen 20kW Kombikessel. Leider kann ich das Lager aus Platzgründen nicht größer ausführen, sonst hätte ich das gerne getan.

      Vollzeitheizer schrieb:

      Moin Tobi, wie genau willst du dein Lager befüllen? Händisch...mit Sackware? Nicht einblasen?

      Leider händisch, wäre mir anders um Welten lieber gewesen, wir haben allerdings ein spitz Zulaufendes Hanggrundstück und der LKW kann nur bis an die Spitze fahren, danach auf 3t beschränkt und zu schmal für den LKW. Ich werde mir Sackware auf Paletten holen, die kann ich bis hoch hinters Haus ziehen und dann über eine Rutsche direkt in den Heizraum gleiten lassen. Von dort muss dann leider händisch entleert werden.

      hasso schrieb:

      Moin Tobi,

      Da du ja einen Compact planst, wirst du vermutlich sowieso überwiegend mit Scheitholz heizen wollen... - ich habe mich für die Sulo "Mülltonnen" Lösung eines Forumsmitglieds hier entschieden, mir langen die 240 l Volumen

      Wenn größer nötig, würde ich die beliebten ibc Container empfehlen, gibts billig gebraucht. Und anders als osb, unempfindlich gegen Rott und Feuchtigkeit.
      Evtl. grabe ich mir so ein IBC Teil im Garten als ernstzunehmendes Aussensilo ein, wenn ich mal zu faul zum Scheite einlegen werde...

      Gruß
      hasso

      Hi Hasso, ja, der Plan ist primär mit Holz zu heizen. Ich möchte den Sommer über einen Puffer gerne zudrehen und nur noch 1000l nutzen, das dann überwiegend mit Pellets. Scheitholz eher ab den Übergangszeiten. Vergraben ist nicht möglich, das Haus ist auf Fels gebaut, rechts und links hat es nur wenige Zentimeter Erde über dem Fels und die Wiese ist zu weit weg. Mehr als 240l. brauche ich auf jeden Fall, da wir eine vermietete Einliegerwohnung im Haus haben und den Herrschaften (beide weit über 70 Jahre) möchte ich nicht zumuten, selbst einzuheizen oder Pelletsäcke nachzufüllen, wenn wir mal länger im Urlaub sind. IBC ist zu groß, ich bekomme keine zwei übereinander und nicht nebeneinander, einer wäre mir zu wenig.

      FieteF schrieb:

      Hallo Tobi.

      Was für eine Entnahmeeinrichtung planst du ? Wenn du einen Pellet-Maulwurf nimmst kannst du dir bei der geplanten Grundfläche die Schrägen sparen.

      Vielleicht ist hier im Forum jemand der weiss ob der Maulwurf was taugt, kenne ihn nur von einer Vorführung auf einer Messe.

      Gruss

      Fiete

      Hi Fiete, geliefert wird die Saugsonde von Fröhling. Ich muss mich mal schlau machen, in welchem Radius sie saugt, umso weiter sie saugen kann, umso weniger Platz geht durch die Schrägen verloren. Das Maulwurfkonzept hatte ich auch gesehen, habe dabei etwas bedenken von der Lautstärke, da die Heizung und das Lager nur durch eine Holztüre vom Hausflur getrennt ist, wenn das Teil sich in der Box bewegt und ggf. gegen die Wand stößt. Die Saugsonde soll angeblich sehr leise und kaum hörbar arbeiten (Wobei man die Zeiten in der sie arbeiten darf scheinbar einstellen kann)
      • 8

      • # 152971

      Anonymic schrieb:

      Hallo,
      20mm OSB bedarf es dafür aber nicht... Ist ja kein Schwerlastregal 8|
      Ich hatte ursprünglich 16er geplant, da das Volumen doch recht gering ist. Der Heizungsbauer ist aus allen Wolken gefallen und meinte, ich sollte 20mm OSB doppelt nehmen. Da hab ich ihm schon den Vogel gezeigt und erklärt, dass ich mehr als 20mm einfach nicht vorsehen werden.

      Ich vermute auch, dass 16er reichen könnte, der Preisunterschied dürfte allerdings gering sein, das Zeug kostet ja nicht die Welt
      • 9

      • # 152972
      Bitte keine Werbung Link einstellen. Wenn dann könnt Ihr das per PN untereinander.....
      MfG Jürgen
      DC GSE 30; Wirbulatoren Version 2.0; 2 x 1000 lt. Puffer; WW: Vissmann Vitacell 300
      UVR1611/C.M.I.
      Abgastemp. Regl.mit KS 40-1; RLA Dreiwegereglung; Kessel Vorheizung;Lamdacheck;
      Notheizung De Dittrich Gaskessel von der Hydraulik getrennt durch elektr. Dreiwegekugelventil.
      180 m² Wohnfläche; Esse 11 m

      striegistal-wetterstation.de/
      • 10

      • # 153015

      juergen schrieb:

      Bitte keine Werbung Link einstellen. Wenn dann könnt Ihr das per PN untereinander.....
      Intern ist dieses Problem mit Tobi geklärt. Er kann wenn erforderlich zu seinem Vorhaben einen entsprechenden Link einstellen.
      MfG Jürgen
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      • 11

      • # 153028

      UniqueStance schrieb:

      Hi Fiete, geliefert wird die Saugsonde von Fröhling. Ich muss mich mal schlau machen, in welchem Radius sie saugt, umso weiter sie saugen kann, umso weniger Platz geht durch die Schrägen verloren. Das Maulwurfkonzept hatte ich auch gesehen, habe dabei etwas bedenken von der Lautstärke, da die Heizung und das Lager nur durch eine Holztüre vom Hausflur getrennt ist, wenn das Teil sich in der Box bewegt und ggf. gegen die Wand stößt. Die Saugsonde soll angeblich sehr leise und kaum hörbar arbeiten (Wobei man die Zeiten in der sie arbeiten darf scheinbar einstellen kann)
      Hi Tobi,

      die Fröling Saugeinheit ist sehr leistungsstark. Bei der von dir genannten Größe probiere es doch erst mal mit normaler Absaugung schön unten in der Mitte fixieren, am Rand und in den Ecken bleiben halt Pellets liegen, macht überhaut nix. Ich bleibe dabei, und würde (gerade bei deiner geplanten händischen Sackbefüllung...) lieber einen IBC reinstellen, oder alternativ einen dir besser passenderen ausgemusterten KUNSTSTOFF Tank (Heizöl, Wasser o.ä..., machen Viele...) für kleines Geld. Weil viel einfacher.

      Keinesfalls würde ich in meinem Keller osb Platten direkt an die Wand schrauben wollen, noch nicht mal an eine Innenwand.

      Der Sauger (beim compact ist das ein kleiner externer Würfel) ist sicher nicht sehr leise, eher laut wie Hölle - Die Sonde hörst du nicht, aber die Pellets knallen laut in Leitung und Kesselbehälter. Die Zeiten kannst du genau deshalb einstellen, max.2x pro Tag

      Gruß hasso
      • 12

      • # 153049
      Ich schau mal, ob ich mir das irgendwo anhören kann, habe die Anlage bisher noch nicht in Betrieb gesehen oder gehört. Wenn da ein paar Kilo in den Ecken liegen bleiben, stört mich das nicht weiter, ich denke man füllt eh nicht auf den letzten Krümel nach, außer man möchte den Behälter reinigen. Da sind 0.5m³ mehr Füllraumvolumen eher sinnvoll, statt einer vollständigen entnahme durch Schrägen.

      Mit den IBC Containern oder alten Heizöltanks wirst Du durchaus recht haben. Ich glaube, ich rede mir den Eigenbau schön, weil ich einfach Lust darauf habe ;) Mir persönlich macht das Spaß, daher scheue ich ein paar extra Stunden nicht.
      • 13

      • # 153054
      Mit einer Behausung bauen ist große Vorsicht geboten. Vor etlichen Jahren ist einer der im Inneren irgendetwas machen wollte und hatte die Eingangstür hinter sich zugemacht da drinnen tot umgefallen. Dämpfe und die schlechte Luft soll der Auslöser gewesen sein. Vielleicht können sich noch die Pellet Altuser erinnern. Es sollte wohl eine Sicherheits Be- oder Entlüftung vorhanden sein. mach Dich mal schlau.
      MfG Jürgen
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      • # 153058

      juergen schrieb:

      Mit einer Behausung bauen ist große Vorsicht geboten. Vor etlichen Jahren ist einer der im Inneren irgendetwas machen wollte und hatte die Eingangstür hinter sich zugemacht da drinnen tot umgefallen. Dämpfe und die schlechte Luft soll der Auslöser gewesen sein. Vielleicht können sich noch die Pellet Altuser erinnern. Es sollte wohl eine Sicherheits Be- oder Entlüftung vorhanden sein. mach Dich mal schlau.
      ganz genau daran hab ich heut auch dran gedacht. War mir auch nicht bewusst, bis ich mal auf einen Artikel gestoßen bin. Bei der Lagerung entsteht Kohlenmonoxid! ...trotz der geringen Restfeuchte sind dafür wohl Pilze und Bakterien verantworlich.
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      • # 153059
      Ein guter Tipp, ich selbst habe eine aufgelegte Platte geplant, als Befüllöffnung von oben, diese kann man einfach abheben, da im Inneren ja keine besonderen Druckverhältnisse herrschen. Damit ist ein Notausstieg vorhanden oder zumindest eine Öffnung zur Belüftung. Die Türe wird nach außen zu öffnen sein mit einem normalen Riegel, ich werde hier auch keine 6x60 Schrauben verwenden, zur Not kann man die Türe nach außen herausschlagen oder treten. Wobei ich das Szenario "tot im Pelletlager" schon etwas extrem finde, außer verbrauchte Luft, sollten sich im Lager keine extremen Gase bilden können, ggf. kann man auch eine Zwangsbelüftung mit einem Luftfilter einlassen.
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      • # 153060
      mobil.bfr.bund.de/de/presse/pr…ker_vermeiden-191115.html

      verbraucherfenster.hessen.de/u…rsicht-vor-giftigen-gasen

      t-online.de/heim-garten/energi…achtung-lebensgefahr.html

      es geht nicht um verbrauchte Luft sondern um hochgiftiges Kohlenstoffmonoxid, welches farb- und geruchlos ist, schnell bewusstlos macht und einmal im Blut aufgenommen recht sicher zum tot durch innerliches ersticken führt. Nur eine behandlung mit reinem Sauerstoff oder bei forgeschrittener Vergiftung durch Blutaustausch zu behandeln.

      Also bitte die Gefahr richtig einordnen...ist schon bessel mehr als etwas für die leichte Schulter. Ist nur gut gemeint ;)


      MfG Asmus

      Edit: Es ist schwerer als Luft und sammelt sich in Senken/Behältern...ein offener Deckel reicht also nicht.
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      • # 153074
      Danke für den Hinweis, sehr interessant. Dann sehe ich auf jeden Fall noch Belüftungen vor, wie genau ich diese realisiere, muss ich mir anschauen, kann mir kleine Zeitgeschaltete Lüfter vorstellen, die auf der einen Seite frische Luft einblasen aus dem Freien und auf der anderen Seite überschüssige Luft ableiten. Hätte das jetzt nicht so krass eingeschätzt.

    Webutation