Umbau von alter Holzheizung auf Pelletsheizung

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      • 1

      • # 153088

      Umbau von alter Holzheizung auf Pelletsheizung

      Grüß Gott,

      Ich bin ja ein großer Freund von alten Holzheizungen da ich den CO2 Schwindel nicht glaube aber gewisse Auflagen haben uns gezwungen aktiv zu werden.
      Der Umbau erfolgte dann durch eine Fachfirma und ich versuche den momentanen Sachverhalt so detailiert wie es mir momentan möglich ist darzulegen.
      Leider kann ich aus Berufsgründen nicht vor Ort sein wenn die Arbeiten verrichtet werden oder verrichtet worden sind - so daß einige ältere Mitglieder meiner Familie
      dies "überwacht" haben und nunja lest doch bitte mal selbst.



      wir haben uns vor ca. 3 Monaten eine neue Pelletsheizung einbauen lassen.
      eta.co.at/produkte/produktuebe…ets/eta-pc-20-bis-105-kw/


      Mit dieser Heizung sollen 6 Räume eines Wohnhauses beheizt werden - zuvor hatten wir eine veraltete Holzheizung und der Heizkreislauf funktionierte ohne Probleme.


      Nachdem Einbau der Pelletsheizung wurden die Heizkörper im Haus belassen und die Pelletsheizung angeschlossen - leider funktionierte seitdem die Heizung nicht mehr. Die Heizkörper geben nur eine geringe Wärme ab und mehrmaliges nachjustieren der Firma brachte keinen Erfolg. Es sieht so aus als wäre die Firma damit überfordert - sie musste bereits beim Hersteller Rückfragen stellen da sie das Problem nicht lösen konnte. Ich wollte dann später die Temperatur im Heizkessel und somit die Temperatur im Puffer erhöhen um zu sehen ob dies Erfolg verspricht. Die Firma kam mir aber in meiner Abwesenheit , da ich berufstätig bin ,leider zu vor und meinte zu meiner Familie um die Heizung optimal laufen zu lassen müssten wir 2-3 Räume nicht mehr beheizen. Also dort die Heizkörper deaktivieren.


      Die Begründung war nur so wie mir mitgeteilt worden ist: Es liegt am Puffer



      Ich werde versuchen beim nächsten Termin vor Ort zu sein. Wenn ich rein logisch über dieses Problem nachdenke kann es sich ja nur um 3 Gründe handeln.


      a) Die Arbeitstemperatur wurde falsch eingestellt und muß verbessert werden
      b) der Puffer bringt nicht die Menge an Wasser auf um den Heizkreislauf zu
      betreiben
      c) Ein anderer Fehler in der Heizungsanlage


      Da die Anlage mit dem alten Ofen der nun aus Umweltgründen getauscht werden musste funktionierte bin ich nun auf Fehlersuche. Ich hoffe es kann mir jemand weiterhelfen. Laut Herstellerangaben müsste diese Heizung ( siehe oben ) ja in der lage sein eine 150 m² Wohnfäche ausreichend zu beheizen.


      Welche Fehler können also vorliegen ? Kann es sein das die Firma die Heizungsanlage falsch ausgewählt hat und hierbei ein Produkt oder Beratungsfehler vorliegt ? Welche Möglichkeiten hätte ich da zu reagieren ?


      Denn es kommt mir sehr schleierhaft vor das man mir nun rät 2-3 Wohnräume nicht mehr zu beheizen - dies ist für mich unvorstellbar.


      Ewiges Vergelts Gott für die Hilfe
      • 2

      • # 153089
      Hallo @KarlJosef,

      willkommen in unserem Forum!

      Deine Geschichte hört sich so unglaublich an, dass ich zunächst Zweifel hatte, ob ich deinen ersten Beitrag überhaupt freischalten soll. Ich hoffe, du willst uns nicht "auf den Arm nehmen"! :/

      KarlJosef wrote:

      Ich bin ja ein großer Freund von alten Holzheizungen...
      Wir sind ein Forum von Anhängern moderner Holzheizungen, die versuchen ihre Heizungen möglichst effizient und mit wenig Umweltbelastungen zu betreiben. :thumbup:

      Zunächst sei dir gesagt, dass der bei dir installierte Pelletkessel der Firma ETA ein hochwertiges Heizgerät ist, das in der Lage sein sollte deine 150 m² Wohnfläche auf angenehme Temperaturen zu bringen. Immer vorausgesetzt, du wohnst nicht "in einem Zelt". :saint:

      Bitte nimm es mir nicht übel, aber für mich hat es den Anschein, dass du dich noch sehr wenig mit dem Thema Heizung auseinandergesetzt hast. Ein guter Anfang wäre, hier möglichst viele Berichte zu lesen, um ein Gefühl für die Thematik und die Begrifflichkeiten zu bekommen. Wir werden versuchen dir zu helfen, so gut es eben aus der Ferne geht, ohne deine Anlage und deren Hydraulik zu kennen.

      Um dir überhaupt ein paar Tipps geben zu können, solltest du uns weitere Informationen geben, wie z.Bsp.
      • die Heizlast deines Hauses (mindestens aber das Baujahr, den Dämmstandard, die (Höhen-)Lage, die Anzahl der Heizkörper, ...)
      • die Größe des Puffers in Liter
      • wieviel kg Pellets verbrennt denn der Kessel derzeit pro Tag, wieviele Starts pro Tag?
      • die Art der Warmwasserbereitung
      • die Heizkurve (also die Solltemperatur des Heizwassers z.B. bei Aussentemperatur +10°C und -10°C)
      • wurde ein "hydraulischer Abgleich" durchgeführt (dieser ist Vorraussetzung für eine Föderung durch die BAFA in Deutschland)
      • u.s.w
      Prinzipiell ist aber dein Heizungsbauer in der Pflicht, dir eine funktionierende Anlage aufzustellen. Wenn du mit diesem überhaupt nicht weiterkommst, dann kannst du auch die Firma ETA direkt kontaktieren. Wenn gar nichts geht, hilft wohl nur noch ein Rechtsanwalt, aber soweit sind wir ja noch nicht...

      Viele Grüße von Karlheinz :)
      Seit Juni 2011:
      ETA Twin: SH30/P25 "noTouch" (Füllraum 150 Liter)
      Hopf Pelletaustragung: 6x UniWok-Saugsonden (Lager für 6 to)
      Paradigma Pufferspeicher: 2x Aqua Expresso (1090 + 958 Liter; seriell verbunden)
      Paradigma FrischWasserStation
      Paradigma VR-Solarpanel: 2x CPC21 Star Azzurro (10m²; Aqua-System ohne Glykol)
      • 3

      • # 153090
      Grüß Gott KarlJosef,
      ein herzlich willkommen in unserem Forum.
      Alte Holzheizung schön und gut. Alte Autos auch schön gut und sehr teuer. Aber dieses Wort Umwelt fordert ihren Tribut und man hat gemerkt damit kann man dem Bürger Geld aus der Tasche ziehen. Ich kenne auch noch alte Kessel, die Nachbarn sahen und rochen ob ich Steinkohle oder Koks feuerte.
      Du hast Dich entschlossen eine neue Wärem Quelle einbauen zu lassen...... Pellet ist schon mal gut. Man muß kein Scheitholz lagern und mind. 1-2 x Tag heizen usw. Du benötigst nur ein Pellet Lager/Bunker das je nach Volumen nach gefüllt werden muß.
      Gib uns doch mal folgende Daten durch:
      Iststand 150 m" sind zu beheizen!
      Wie ist der Bauzustand des Hauses alt/neu? Alte Fenster usw usw......
      Wieviel Kw hatte denn der Alte Kessel?
      Wie war denn Dein Heiz Verhalten? Wie oft mußtest Du am Tage bei der jetzigen nicht ganz kalten Witterung heizen? Ständig oder?
      Wieviel Kw hat denn der neue bzw auf wieviel Kw ist er denn eingestellt? Das ist sehr wichtig gerade bei Pellet!!!! Es könnte sein das er nur auf die niedrigste Kw Lesitung eingestellt ist. Wir sagen bei 150 m² Wohnraum ein 25- 30 Kw Kessel und mind. 2000 lt Puffer (dann ist denke ich alles klar das es nichzt warm wird)
      Wieviel Puffer hast Du und wieviel lt Volumen haben die Puffer insgesamt?
      Vor der Heizanlage ist da eine Heizungsreglung oder wird die Temperatur nur über die Heizkörper Regler reguliert?
      Ihc habe erst mal meinen -Frage Katalog ander Pellet User werden auch noch Fragen haben.
      MfG Jürgen



      DC GSE 30; Wirbulatoren Version 2.0; 2 x 1000 lt. Puffer; WW: Vissmann Vitacell 300
      UVR1611/C.M.I.
      RLA Dreiwegereglung; Kessel Vorheizung;
      Notheizung De Dittrich Gaskessel von der Hydraulik getrennt durch elektr. Dreiwegekugelventil.
      180 m² Wohnfläche; Esse 11 m

      striegistal-wetterstation.de/
      • 4

      • # 153111
      kann es sein, dass Du noch ein Einrohrsystem hast?. War bei mir genauso. Durch den hydraulischen Abgleich wurden in allen Heizkreisen Strangregulierungsventille eingebaut, um den Durchfluss einzubremsen.
      Bei mir sitzen aber die Heizkörper mit Saugrohr auf der Ringleitung. Macht sich auf dem Papier sehr gut, funktioniert aber aufgrund des geringen Durchflusses nicht mehr. Die Heizkörper bekommen nur noch das warme Wasser, das aufgrund der Thermik aufsteigt. Das heißt entweder Strangventille aufmachen oder Pumpe hochstellen und es wird wieder warm. Nachteil: die Rücklauftemp. wird ansteigen. Aber besser das, wie das halbe Haus kalt.
      Die Alternative ist, alle Heizungsrohre und Heizkörper raus und nach Neuberechnung auf Zweirohrsystem umstellen. Gilt nur bei vorhandenem altem Einrohrsystem mit Saugrohren an den Heizkörper.
      • 5

      • # 154510
      Vergelts Gott

      An alle erstmal welche hier geantwortet haben - ich habe mich solange nicht gemelden weil die Firma des Problem mittlerweile unter Kontrolle gebracht hat.
      Nach all den Meldungen habe ich es mir schwieriger vorgestellt als es dann tatsächlich der Fall war. Meine Familie konnte mir da nicht wirklich weiterhelfen - da
      sie als Senioren von dieser neuen Heizung kaum etwas verstehen.

      Ich mochte die alte Holzheizung deswegen - da sie effektiv war - eine Geruchtsbelästigung war nicht vorhanden. Diese Heizung wurde in den 70er Jahren installiert.
      Aus Platzgründen konnte aber keine neue Festholzheizung mehr installiert werden - leider war ich immer aus Zeitgründen bei all den Beratungen usw. nicht anwesend.

      Ich hab nichts gegen Umweltschutz - praktiziere ja teilweise noch auf den stillgelegten Bauernhof meiner Familie eine kleine Selbstversorgung wie man sie von früher
      kennt - ich habe eine Anstellung bei der BASF im Bereich Pflanzenschutzmittel dann auch aus Gewissensgründen abgelehnt. Auch habe ich nichts gegen all die sinnvollen Maßnahmen - beim Thema CO2 sieht das jedoch etwas anders aus. Während meines Studiums haben meine beiden Professoren der TH-Nürnberg am Klimawandel geforscht und eindeutig belegt das dies nicht am CO2 liegt über die Konzentration in der Atmosphäre. Technische Chemie. Gerade aufgrund solcher Erfahrungen
      habe ich dann auch weiter in diese Richtungen geforscht - die Heißzeiten vergangener Perioden auf der Erde - sowie die Klimaentwicklung weiterer Planeten unseres Sonnensystems beweisen die Irrsinnigkeit dieser Theorie. Man muß nur suchen wenn man die Wahrheit finden möchte. Der große Verdacht liegt nahe das unser Klimawandel mit an der Änderung der Sonnenaktivität liegt. Die Sonne als großer Ofen und Reaktor.
      Darüber gibt es enorme Informationen. Weshalb diese ganze CO2 Hysterie im Grunde nur unter dem Hinblick Sinn ergibt wenn man weltweite Steuern einführen möchte
      und/ oder ein Konjunkturprogramm für die schwächelnde Wirtschaft in Gang setzen wollte. Man erinnere sich daran als uns das Magazin der Spiegel noch vor ca. 20 Jahren eine neue Eiszeit prophezeiht hat ;) Deshalb meine mangelnde Begeisterung für diesen Schwindel. Umweltschutz ist auch mein Anliegen aber Lügen will ich nicht glauben - gerade weil ich dort in der Forschung erfahrungen sammeln konnte. Leider gibts hierzu ja kaum Informationen in Medien & Politik.
      Es gibt da eine gute Reportage mit dem Thema: Die CO2 Lüge

      Da der Winter ausgefallen ist - bzw. sich meinen Beobachtungen nach immer weiter ins Frühjahr verschiebt - werde ich mich wohl bald mal wieder melden
      wenn ich dann selbst Einstellungen an der Anlage vornehmen muß. Habe mich da von der Panikmache meiner Familie etwas zu schnell beeindrucken lassen,
      nochmal vergelts Gott an alle die mir helfen wollten. Zeugt davon das dies ein gutes Forum ist.

      MfG & Gottes Segen
      aus dem Weihnachtsurlaub
      • 6

      • # 154513
      Tja so ist das.Ich handle danach was logisch erscheint. Alle sagten. Die Dieselpartikelfilter sind nur Geldmache.
      Wenn ich mich früher noch erinnere wenn man neben einem Kaltstartenden Diesel stand...
      Echt übel. Demnach war es richtig das einzuführen.

      Genauso sehe ich das mit dem CO2.
      Wo können wir denn dran stellen? An der Sonne oder am CO2 Ausstoß?
      • 7

      • # 154516

      KarlJosef wrote:

      ich habe mich solange nicht gemelden weil die Firma des Problem mittlerweile unter Kontrolle gebracht hat.
      ...
      nochmal vergelts Gott an alle die mir helfen wollten. Zeugt davon das dies ein gutes Forum ist
      Hallo @KarlJosef,

      danke für die Rückmeldung, dass bei deiner ETA-Pelletanlage jetzt alles zur Zufriedenheit läuft. Und auch danke für "die Blumen", dass du uns für ein "gutes Forum" hälst. :thumbup: Leider schreibst du nichts zur eigentlichen Problemlösung, aber vielleicht hören wir ja später nochmals mehr darüber?

      Was deine Ausführungen zur "CO2-Lüge" im Zusammenhang mit Umweltschutz angeht, mag ich nicht groß kommentieren. Ich habe überhaupt nichts übrig für irgendwelche Verschwörungstheorien. Und das hat auch nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun. Vermutlich beziehst du dich auf meine Bemerkung "dass wir versuchen unsere (modernen) Holz-Heizungen möglichst effizient und mit wenig Umweltbelastungen zu betreiben". Damit ist natürlich nicht nur gemeint, dass eine Holzheizung "quasi CO2-neutral" ist. Sondern wir versuchen, durch Verständnisgewinn der Mechanismen und des Verbrennungsprozesses in unseren Anlagen, den (Holz-) Brennstoff möglichst sparsam einzusetzen und Gestank, Qualm, Russ und andere "Menschenbelästigungen" möglichst gering zu halten. Es gibt natürlich noch viele andere Möglichkeiten, wie jeder einzelne die Lebensgrundlagen seiner Mit-Menschen möglichst wenig beeinträchtigen kann (manche nennen das auch "die Schöpfung bewahren"). Das ist aber ein Thema für ein anderes Forum. :saint:

      Ich wünsche dir und deiner Familie einen Guten Rutsch und ein gesegnetes Neues Jahr 2019.

      Viele Grüße von Karlheinz :)
      Seit Juni 2011:
      ETA Twin: SH30/P25 "noTouch" (Füllraum 150 Liter)
      Hopf Pelletaustragung: 6x UniWok-Saugsonden (Lager für 6 to)
      Paradigma Pufferspeicher: 2x Aqua Expresso (1090 + 958 Liter; seriell verbunden)
      Paradigma FrischWasserStation
      Paradigma VR-Solarpanel: 2x CPC21 Star Azzurro (10m²; Aqua-System ohne Glykol)

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