Zusätzliche Erschließung von ca. 90 m² Wohnfläche im Dachboden

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      • 1

      • # 153189

      Zusätzliche Erschließung von ca. 90 m² Wohnfläche im Dachboden

      Hallo liebes Forum,

      wir haben eine Attack Heizung 25kw, 1500l Pufferspeicher. Daran ist die Fußbodenheizung für ca. 7x12m Wohnfläche angeschlossen. Nun soll der Dachboden ausgebaut werden (incl. Bad, Küche) sehr wahrscheinlich mit Heizkörper. Es herrscht noch kompletter Rohbau (Es fehlt alles, Wände, Boden sonstige Installation).
      Reicht die Leistung der Heizung? Habt ihr einen Tipp, wie man da am Besten rangeht?

      Auf meinem Profil seht ihr ein bisschen was zur Heizung.

      Vielen dank und grüße
      sumo
      • 2

      • # 153192
      Hallo,

      Wie soll man das beantworten?
      Das kommt doch auf die Art der Dämmung/Baustoffe an welche du einbauen willst.

      Wenn du die Heizlast von dem Umbau UND der vorhandenen Wohnung sagen kannst,
      dann kann man dir von hier aus, 40cm vom Bildschirm entfernt, auch was sagen.

      Als Vergleich:
      Ich beheize 245m² mit einem HV mit 14,9kW.
      Dabei habe ich eine Heizlast von 8...9kW.

      Bei einem Bekannten in einem Neubau mit einem U-Wert von ca. 0,24kW/m² K bei 140m² ergibt
      das eine Heizlast von unter 3kW.

      Das ist zu viel Unterschied um da eine Antwort geben zu können.
      Deshalb die Nachfrage nach mehr Informationen.

      mfg
      HJH
      • 3

      • # 153195
      Hallo!
      So kann man wirklich wenig dazu sagen.
      Ein Dachausbau muss nicht zwangsläufig mit höheren Energiebedarf einhergehen.
      Wenn gut gedämmt wird,profitiert meist das ganze Gebäude davon.Somit könnte der Bedarf möglicherweise sogar sinken.


      Dein Kessel kann auch mit mehr Leistung gefahren werden.Sollte also daran theoretisch nicht scheitern.
      Pufferspeicher scheint recht wenig zu sein.
      Hast du hier noch was in Planung?
      • 4

      • # 153302
      Hallo, danke für die Rückmeldung.

      Ich bin leider selbst nicht in der Materie drin. Ich fungiere hier eher als Vermittler.
      Es kommt wohl noch einmal ein Pufferspeicher der selben Größe hinzu.
      Über die Heizlast kann ich nichts genaues sagen, der Kessel fährt wohl mit etwa der Hälfte der Leistung.

      Zwischen EG und 1. Stock ist eine Lage Glaswolle und darüber Styroporschüttung in Planung.
      Die Dachfläche ist bereits mit 6cm starkem Pavatex isoliert. In Planung ist zusätzlich eine Dämmung aus Glaswolle von 240mm Stärke.

      Die Frage ist wohl eher, ob es möglich und sinnvoll ist mit zwei verschiedenen Systemen zu arbeiten.
      Im EG mit Fußbodenheizung und im 1. Stock mit Heizkörper. (Fußbodenheizung fällt aufgrund der Kosten und dem Verlust an Raumhöhe weg.)

      MfG
      sumo
      • 6

      • # 153320
      Hallo Sumo, wir haben früher nur 130 m2 schlecht isoliertes Chalet mit dem 20kW Kessel beheizt, dann sind 90m2 sehr gut gedämmter Hausanbau hinzugekommen, die alte Treppenhausaussenwand die nicht isoliert was und wo der Wind durchgepfiffen hat bei Stürmen, die ist jetzt nurmehr Innenwand zum Neubauteil...
      Wir brauchen heute weniger Heizenergie wie vor dem Hausanbau!
      Wenn du gut isolierst, würde ich mal 35cm vom IPad Bildschirm entfernt
      Sagen, das müsste reichen...
      Was machst du... falls es nicht reichen würde?
      Grösseren Kessel kaufen? Gas oder Öl Zweitkessel als Backup und Spitzenlast einplanen?
      Ev. Küchenherd oder zusätzlichen Ofen im neuen Wohnbereich miteinplanen?
      Da gibt es unzählige Möglichkeiten....

      Jetzt ohne in Heizlastberechnungen zu versinken...
      Wie lange, also wieviele Stunden ist der Kessel heute an einem kalten Wintertag am laufen?
      Der Tag hat 24 Std.... da müsstest du halt notfalls in strengen Frostzeiten 3mal je Tag einheizen oder nachlegen....
      Da spielt es eigentlich nur ne Rolle... bist du pyromanisch Veranlaagt, oder ist Holzheizen für dich eher eine Last.... je nach dem wäre ein grösserer Füllraum und viel Speicher, dann die optimale Lösung... andrenfalls heizt du halt 2- 3 Füllungen jeden Tag...
      Hast du genügend Holz zum heizen.... auch wenn sich jetzt ein Mehrverbrauch ergeben würde....
      PS: ich denke, du wirst nicht wirklich mehr Verbrauch haben, aber das ist halt ohne Berechnung aus der Ferne wirklich Kaffeesatzlesen.
      Gruess Ruedi
      Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.
      Werkzeug: Meili DM 36 Traktor, Geba Brennholzfräse, Vogesenblitz 16t Spalter und El. Spalter 5t, 5Kettensägen, Biber mit 461 als Antrieb.
      Anlage kann jederzeit besichtigt werden!
      Spezielles: Offene Anlage mit 180 l Expansionsgefäss, keine TAS installiert!
      Für Spass und Stromlose Zeiten: Küchenherd TL- Tech Bo 80 mit ca 8kW
      Total 220 m2 beheiztes Chalet, total ca 10-12 Ster pro Saison.
      • 7

      • # 153333
      Hallo @sumo,


      sumo schrieb:

      Über die Heizlast kann ich nichts genaues sagen,
      Wie soll man, ohne eine Mitarbeit von deiner Seite, etwas dazu sagen?
      Du solltest schon versuchen an diese Daten zu kommen.


      sumo schrieb:

      Zwischen EG und 1. Stock ist eine Lage Glaswolle und darüber Styroporschüttung in Planung.
      Diese Aussagen nützen nichts.
      Es müssen auf der Seite des Fragestellers schon bindende Zahlen vorliegen.
      Sonst ist das nur Raten.



      sumo schrieb:

      Die Frage ist wohl eher, ob es möglich und sinnvoll ist mit zwei verschiedenen Systemen zu arbeiten.
      Das kann bzw. muss man bei unterschiedlichen Vorlauftemperaturen machen.
      Du musst dazu je Regelkreis, 1 Mischer mit Stellantrieb und Regelung und 1 Pumpe mit Rückschlagklappe vorsehen.

      mfg
      HJH
      • 8

      • # 153341
      Hallo an die lieben Ratgeber und Gemeinde hir ich misch mich jetzt mal mit ein der Frage steller is mei spetzl hab I'm das ganze schreiben lassen weil ich das nicht so gerne mache warum werdet ihr noch früh genug lesen sorry dafür
      Also um noch paar offene Fragen zu beantworten damit ihr uns besser helfen könnt
      Der zwischenboden soll mit glaswolle der Stärke 200mm gedämt werden und da ich die Balken dann noch ausgleichen muss soll da dann eine zwischen 10 bis 15 cm starke Schicht Styropor schüttung drauf
      In der dachschräge kommt mid 240mm starke glaswolle rein je nachdem wie viel ich ausgleichen muss (ist ein Altbau von 1840)
      Und innen unterschiedliche Balken stärken
      Ja des wäre die planung ach ja es ist die 35iger glaswolle geplant
      Falls wichtig unten ist nichts gedämt sin ca 60-80 starke ausenmauern aus jura Kalkstein (bruchsteinmauer doppelt vermauert)

      Nun zu der Frage das Heizerhalten ich heize einmal am Tag mach den Kessel voll das reicht die ganze Nacht hab die Leistung des kessellüfters auf 40% und lege je nach dem in der früh manchmal noch 4-5 scheite nach aber hab gut 25 grad im haus wobei das Treppenhaus in den dachboden offen ist
      Ich hoffe das sind die nötigen Infos wo ihr brauch und danke schonmal das ihr euch die Zeit nehmt um und hoffe ihr nehmt mir meine Schreibfehler nicht all zu übel
      Mfg Christian
      • 10

      • # 153355
      Hmmm also ich sag mal so meine wissen über isolierung ist Seher beschränkt ich hab nur das wissen aus mitlesen von anderen Foren und das der Händler wo ich mir Angebote derweil geholt habe und mich beraten ließ
      Aber bin gerne für jede Information Seher dankbar
      Also was mir gesagt wurde ist wenn es sich um ne 240mm starke handelt ist es relativ egal ob es wlg 32 oder 35 ist aber deiner antwort zufolge wohl nicht würdest du mir bitte erklären warum
      Danke schon mal
      • 11

      • # 153361
      Naja, du musst ja dann WLG 32 nicht in 240mm ausführen. Vergleicht man beide fällt auf, das WLG 32 deutlich fester ist. Das bringt Vorteile beim klemmen in die Sparren.
      Sind die Sparenabstände weiter als 80cm würde ich nicht mehr weiter überlegen.
      Desweiteren hast du den Vorteil falls keine Unterspannbahn sondern ne Dachschalung existiert eine Hinterlüftung zu realisieren.
      Dämmung darf nicht unhinterlüftet an Holzverschalung anliegen.
      • 13

      • # 153421
      Bauphysik ist n Thema für sich.
      Steine nehmen Feuchtigkeit auf und geben sie wieder ab.
      Kommt aber wieder auf die Gegebenheiten an.Sind die innen Steine Verputzt ,vor allem mit was. Ist aussen eine Styroporfassade dran usw.

      Es geht bei Steinaussenwänden immer darum wo sich der Taupunkt hinverschiebt.
      Liegt dieser im Stein bei schlechten Dämmeigenschaften aussen kanns schon schlecht aussehen. Da mach ich jetzt aber mal nicht die Pferde verrückt.
      • 14

      • # 153433
      Hi

      Kann da meinen Vorrednern nur Recht geben.

      Du wirst wahrscheinlich nur wenig Energie mehr brauchen - kommt darauf an was da drinnen später passiert.

      Wir bewohnen unser Haus nur zu zweit, alle unbenutzten Räume sind auf 16 Grad, somit wird auch weniger Energie gebraucht.

      Wäre jetzt die Hälfte an eine Familie vermietet mit zwei kleinen Kindern (die vielleicht ständig raus und rein rennen und immer die Türen offen stehen lassen) würde ich mehr als das doppelte brauchen !

      Habe selber so ein "wunderschönes uraltes Schlösschen" - momentan unbewohnt und stark renovierungsbedürftig :)

      Wenn hier eine Renovierung anstehen würde - käme da eine Lüftung rein über die auch mit geheizt wird, vor allem wenn man - wie meist in so alten Häusern - mit einer höheren Luftfeuchtigkeit zu tun hat.

      Es gibt da schöne Anlagen mit über 93 % Wärmerückgewinnung die dir gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit regulieren.

      Bei so alten Gebäuden weiss man nie was die vergangenen - in deinem Fall fast 180 Jahren ! - alles gemacht wurde.

      Wenn beim Isolieren ohne z.B. ausreichender Belüftung ein Fehler passiert - ich brauche nicht zu erklären was dann los ist !

      Das muss auf jeden Fall passen und durchdacht sein und es bringt auch langfristig gesehen nichts das Gebäude auf Knall und Fall "dicht" zu machen - auch hier wäre ein sinnvoller Mittelweg angebracht.

      Meine Meinung zu dem Thema ;)

      Gruß

      Magna
      • 15

      • # 153440
      Hallo,

      Dann will ich meinen Senf auch noch dazu geben.

      Es haben sich ja viele Märchen, Sagen und Legenden um das Thema "Dämmen" gesponnen.

      Man dämmt, nicht zu verwechseln mit isolieren.
      Wärme kann man nur dämmen, d.h. den Wärmedurchgang verringern,nicht isolieren.
      Wasserdampf oder auch nur Wasser kann man isolieren (wenn man die Molekularebene nicht berücksichtigt), z.B. Gummistiefel.

      Natürlich hat der Recht der sagt das gibt Schimmel.
      Aber nur, wen man die Naturgesetze nicht beachtet.

      Was mache ich wenn ich bei Minusgraden an die frische Luft gehen will.
      Richtig, ich ziehe mich etwas dicker an, so nach dem Zwiebelsystem.
      Wenn ich wieder im Warmen bin dann ziehe die wärmenden Teile wieder aus und trockne sie.

      Warum trocknen?

      Da kommt zu dem Wärmeverlust noch etwas ins Spiel, die Luftfeuchte.
      Ist die Feuchte zu hoch, (bei Regen) saugt sich die sonst dicke Jacke mit Wasser voll und wärmt nicht mehr.

      Die Umgebungsluft kann nur eine bestimmte Menge an Wasser aufnehmen.
      Die Aufnahmefähigkeit der Luft mit Wasser ist aber wieder abhängig von der Temperatur.
      Nennt man relative Feuchte.
      Relativ (im Verhältnis) zur Temperatur ist die max. Aufnahme von Wasser, danach wird es letztendlich nass,
      der Kondensatpunkt ist erreicht. Auch eine Rolle spielt dabei der Luftdruck.

      Das gilt es bei der Dämmung zu verhindern.
      Auch muss man "Durchzug" verhindern, das ist einfach nur direkter Wärmetransport von warm nach kalt.
      Der Energietransport läuft immer von warm nach kalt!

      Wenn wir das alles beachten wollen, müssen wir dämmen, abdichten und Kondensation verhindern.
      Einfach nur Glaswolle zwischen die Sparren klopfen bringt sofort Wasser (Kondensat)

      Noch etwas, alle Räume welche gedämmt sind, sollte muss auch auf eine Mindesttemperatur beheizt werden!

      Das passiert auch in normalem Mauerwerk!
      Nicht nur bei Dämmmaterialien!


      Jetzt die Frage : Wie kommt das Wasser in die Wand?
      Der Luft eines Raumes kommt von außen.
      Dabei hat die Luft eine eigene rel. Feuchte bezogen auf die Außentemperatur von z.B. 0°C.
      Diese Luft erwärmt sich und dabei sinkt die rel. Feuchte, die Luft dehnt sich bei Erwärmung aus, der Wassergehalt pro m³ Luft wird dadurch weniger.

      Jetzt wird durch die Bewohner durch Atem, Kochen, u.s.w. die Luft mit Wasser angereichert.
      Nehmen wir mal an bis 45% rel. Feuchte und 21°C Raumtemperatur.

      Sind die Außenwände jetzt nicht mit einer Dampfsperre ausgerüstet, diffundiert die mit Wasser angereicherte Luft durch das Mauerwerk, in unterschiedlicher Stärke, mit dem der Wand eigenen unterschiedlichem Dampfdiffusionswiderstand, durch das Mauerwerk.

      Bei einer Außentemperatur von 0°C oder tiefer und einer Innentemperatur von 21°C, nimmt auch die Außenwand diese Temperaturen annähernd an.

      Dabei erreicht man irgendwo in der Wand die Kondensattemperatur von 8°C.
      Jetzt trennt sich der Wasserdampf von der Luft und wird Wasser.

      Das passiert IMMER! Egal bei welchem Material, wenn eine Diffusion vorhanden ist!


      Ist Abhängig vom Dampfdiffusionswiderstand und der Möglichkeit des Abtransportes des Wassers.


      Kann man durch gutes Lüften evtl. reduzieren bzw. ist abhängig vom Materialaufbau der Wand.

      Verhindert wird die Diffusion durch eine richtig aufgebaute Kondensatsperre.
      Wird aber bei einem vorhandenen Gebäude schwierig.

      Der Trick dabei ist, das die Wärme nach außen zum kälteren Punkt wandert, aber die Luft des Innenraumes nicht mit nimmt.
      Jetzt kann aber die Feuchte im Innenraum ansteigen, deshalb muss dann gelüftet werden.
      Oder man mach eine automatische Lüftung, für ganz Bequeme.


      Der Aufbau von innen nach außen gesehen ist dann:

      Gipsplatte, OSB-Platte, Delta Folie verstärkt mit Alubeschichtung, Dämmung, Delta max Folie, Luftschicht, Außenschale.

      Das alles muss natürlich Luftdicht verklebt werden.
      Da ist aber schon ein Problem, wie verbindet sich die Dämmung mit vorhandenem Bauwerk aus Stein?
      Hilft evtl. ein Aufbau mit einer Unterlattung,
      Eine nachträglicher Dämmung ist aber immer ein Kompromiss! Was macht man mit der Bodenplatte?
      Nichts machen ist aber noch schlechter.

      Die kalte Außenluft kann wenig Wasser aufnehmen, ist aber halt kalt.
      Die Innenluft ist warm >21°C, und hat eine rel. Feuchte von angenommen 45%.
      Kühlt sich diese Luft auf unter 8°C wird es schlicht und einfach nass. Der Kondensatpunkt ist erreicht.
      Verändern sich die Werte rel. Feuchte, Luftdruck und Lufttemperatur, verändert sich auch der Kondensatpunkt.
      Es gilt also den Innenraum immer über den Kondensatpunkt zu halten. Da ja Energie immer von warm nach kalt wandert.

      Tabelle Luftfeuchte:
      bglerchenfeld.at/physik/abbildungen/luftfeuchte-tabelle.pdf

      Was sagt uns das?
      Wer das alles nicht beachtet, der hat recht wenn er sagt: Dämmen bringt Schimmel

      mfg
      HJH

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von HJH ()

      • 16

      • # 153442
      Sehr sachlich ausgeführt - meine plumpen Worte mit Zahlen und Fakten hinterlegt ;)

      Und nicht vergessen, bei sehr alten Häusern muss man damit rechnen das die Bruchsteinmauern durch die Kapillarwirkung Wasser irgendwo hin nach oben transportieren können, das muss man nicht unbedingt sehen - will damit sagen, das kann auch unbemerkt stattfinden.

      Was passiert wenn man dann oben was ändert oder zu macht was vorher offen war ?

      Da sind 1 Meter oder mehr möglich - z.B. wenn das Haus direkt auf einen Felsen an einem Hang steht sind 2 oder 3 Meter kein Problem und das kann man auch nicht mit aktuell gültigen Verfahrensweisen bei Neubauten oder Umbauten an Häusern aus 1960 vergleichen, das ist unberechenbar - weiss ich durch das "kleine Schlösschen"aus eigener Erfahrung :(

      Das erinnert mich an einen alten Spruch : Wo`s Felsen gibt, gibt`s auch Wasser !

      Drum bei solchen Gebäuden meine Meinung - Lüftung einbauen nicht nur "zudämmen" - das schützt das Gebäude und die darin wohnenden Menschen.

      Wie immer ist jeder Fall anders gelagert und muss einzeln betrachtet werden da gibts keine Standardverfahrensweise - und entschieden werden muss auch jeder Fall letztendlich für sich selbst.

      Gruß

      Magna

      Anhang

      Nochmal der Hinweis das ich eine kleine Lüftungszentrale meine mit Heizregister, Wärmerückgewinnung und Regulierung der Feuchtigkeit - nicht einfach Luft durchblasen, das bringt natürlich was ? richtig NIX ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Magna ()

      • 17

      • # 153449
      Danke für eure Hilfe
      Also unten ist gar nichts gedämmt die bruchsteine sind nur mit einen Kalk von innen besprüht also eine ganz Düne Schicht wie in einem Stall aber nicht verputzt davor ist rehgips unten mach ich mir wegen schimmel keine Sorgen
      Mit den vermschäumten holzfaser Platten habe ich den übergagang von der Mauer auf die dachhaut gemeint das die luftichtverschlossen ist wegen der hinterlüftung aber ist ja richtig so Luft Fluss soll ja keiner sein hab ich das richtig verstanden?
      So hab ich das jetzt verstanden
      Ich muss jetzt quasi zwischen der holzfaser Platte diese delta Folie max anbringen aber so das ich ein luftpalster zwischen Folie und holzfaser haber dann kommt die glaswolle rein dan wieder Folie richtig so?
      Dann noch mal ne Frage wie dich sollte den das luft Polster sein?
      Und nochmal zu dem Mauer Werk meiner Meinung muss ich sagen ist das relativ trocken anhand der Schätzung der Balken wo aufliegen die sehen noch Seher gesund aus ich hoffe aber ich lehn mich mit der Aussage nicht zuweist aus den Fenster
      Mfg Christian
      • 18

      • # 153450
      Hallo,

      Im Anhang der Wandaufbau.
      Muss alles gut und winddicht abgeklebt werden!

      mfg
      HJH
      Dateien
      • Wandaufbau.png

        (575,94 kB, 35 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • 19

      • # 153461
      Ich bin noch nicht ganz im Bilde.
      Was hast du genau für ein Dach?
      Wenn es ne Holz Dachpappenkombi ist, musst du schon schauen das eine Winddichte Hinterlüftung der Wolle hergestellt wird.
      Es gibt ja en Begriff "Dampfbremse" für die Folie.
      Heist soviel wie , ein gewisser Teil an Feuchtigkeit diffundiert durch diese und wird nach aussen geführt.Kommt jetzt das Pappdach zum Schluss ist klar was passiert.
      Alles was Holz ist wird feucht und fängt an zu modern.
      • 20

      • # 153466
      I'm Moment ist bis jetzt nur Dachziegel lattung konterlattung 6cm holzweichfaser der Marke pavertes drauf

      Und zwischen Mauer und dem dachanfang ist Folie und baudchaum
      Oder hab ich deine Frage falsch verstanden?

      Aber mal ne andere Frage was wäre wenn ich innen mit der selben Dämmung arbeiten würde wie aufsparen dämmung wäre dann der auf Bau der selbe wie in der skitze von hjh (danke dafür) oder kann man da die holzfaser auf holzfaser drücken ohne Luft

      Das Bild zeigt den Verbund bei zwischen Mauer und der holzfaser Platte

      Mfg Christian
      Dateien
      • 21

      • # 153467
      Noch ein paar Bilder vielleicht tut ihr euch jetzt leichter meine Fähigkeit zu erklären ist gerade die beste
      Dateien
      • 22

      • # 153469
      Bei den Holzfaserplatten reicht mein Wissen nicht um ne klare Aussage machen zu können.
      Meiner Meinung nach müsste pro Sparen unten und oben geöffnet werden , und die Öffnungen mit Unterspannbahnstücken abgedeckt sein, damit Feuchtigkeit Hauptsächlich im Sommer entweichen kann .
      Hierbei darf die Dämmung wieder nicht flächig hinten anliegen.
      • 23

      • # 153481
      Moin

      Hab diese Platten auch noch nicht verarbeitet - scheinen aber nicht schlecht und bezahlbar zu sein.

      Ist der Hersteller Pavatex - dann müssten es sogenannte Unterdeckplatten sein, die kommen zwischen Dachlatten und Sparren rein und sind anscheinend ziemlich "dicht" und wasserfest.

      Guggst du hier : pavatex.de/uploads/tx_sbdownlo…-Technik_16.04.2018-p.pdf

      Auf Seite 27 sind zwei Schnittbilder das linke müsste deine Version sein (da sind noch mehrere Verlegeanleitungen drin !).

      Laut dem Schnittbild wir hier "nur eine" Folie (Dampfbremse) verwendet und zwar auf der Innenseite.

      Zuerst Zwischensparrendämmung -> Dampfsperre -> Lattung für Innenverkleidung -> Innenverkleidung.

      Praktisch müsstest du die Innenseiten deiner Sparren noch ausgleichen damit sie eine Ebene ergeben und dann die Dampfsperre unter die Latten mit einbauen.

      Darauf kommt dann deine Innenverkleidung Fermacell oder OSB Platten mit Gipskarton oder wie auch immer ;)

      Musst selber mal anschauen, eine zusätzliche Hinterlüftung habe ich in dieser Verlegeanleitung nicht gesehen, anscheinend weil die Balken auf der "Kalten Seite" sind und aussen keine weitere Folie verbaut worden ist und diese Platten atmungsaktiv sind.

      Das sollte natürlich nicht sein das hier auf der Aussenseite eine weitere Folie mit drin ist, sieht man auf deinen Bildern leider nicht.

      Wer hat denn das Dach renoviert, der muss ja ein Konzept gehabt haben, bei den mal anfragen - brauchst ihn ja nicht gleich einen Auftrag unterschreiben ;)

      Genau das habe ich gemeint rundrum aussen innen unten oben Folie und alles 100% dicht - dann fault dir der Dachstuhl unter dem Ars.. weg

      Gruß

      Magna
      • 24

      • # 153600
      Mahlzeit.
      Hier kommt mein Senf:
      das hat nichts mit Holzheizem zu tun, aber hat der Mensch, der dir das Dach mit den grün imprägnierten Hölzern versehen hat, auch die alten Sparren mit nem Beil bearbeitet?
      Die sehen ganz schön scheiße aus, hoffentlich wurden die vor der Sanierung bebeilt!
      Gab es für die ganze Sanierung so eine Art Plan oder Konzept?
      Die Seitenhölzer der Sparren sind nicht ganz richtig ausgeführt worden, müsste aber halten.
      Was wirklich sehr gut ist: Windrispenbänder sind drin, neue Fußschwelle und Knaggen sind verbaut worden. DAS ist gut gelöst.

      Ich habe mein Dach wie folgt gebaut (von Innen nach außen):
      • Gipskartonplatten
      • Unterkonstruktion
      • Dampfbremse; an der Wand mit diesem Kleber aus der Auspresspistole verklebt, ansonsten Klebeband wo nötig
      • Holzfaserdämmung
      • Unterspannbahn (die billigste tut es auch, muss diffusionsoffen aber wasserdicht sein)
      • Latten parallel zur Luftströmung
      • Schalung (gespundete Bretter)
      • Schweißbahn
      Man hat damit mehrere Sicherungen: die Dampfbremse bremst einiges, aber nicht alles an Wasser, die Holzfaserdämmung (steicoflex) kann etwas aufnehmen und wieder abgeben und die Lüftungsebene.
      Die Holzfaserdämmung hat übrigens den Charme, dass sich im Sommer der Raum unter dem Dach nicht so aufheizt (die Dämmung ist schwerer als die Mineralfaserdämmung, daher besserer sommerlicher Wärmeschutz). Ich hab noch ein Gründach drauf, aber das geht bei deinem Satteldach leider nicht.
      Mit Glaswolle meinst du sicherlich Steinwolle, oder? Baut echt noch jemand diese furchtbare Glaswolle ein? (wobei die sich im Aufbau sehr ähnlich sind)
      Wenn du 035er mit einer Dicke von 24cm nimmst, hast du ein U von 0,14 W/(m²K). Nimmst du 032 bei 24cm Dicke, dann hast du U= 0,13, also eine Verbesserung um 8%. Oder du baust nur 22cm 032er ein. Musst du mal kucken, was die Kosten sagen. Oft ist eine Klasse tiefer, dafür dicker, günstiger. Muss aber nicht so sein.

      Viel Erfolg.
      gruß aus babelsberg

      "Was wäre der Mensch ohne Telefon? Ein armes Luder!
      Was aber ist er mit dem Telefon? Ein armes Luder!"
      Tucho, 1930
      • 25

      • # 153602
      Ich sah gerade, dass diese Unterdeckplatten diffusionsoffen sein sollen.
      WENN das so ist, dann dürfte das mit der Wolle und der Dampfbremse funktionieren.
      gruß aus babelsberg

      "Was wäre der Mensch ohne Telefon? Ein armes Luder!
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      Tucho, 1930

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