Baustein "Wärmemengenzähler" kalibrieren

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our use of cookies. More details

    Du hast Probleme beim Login? Schreibe uns im Forum "Probleme mit der Registrierung".
      • 1

      • # 153889

      Baustein "Wärmemengenzähler" kalibrieren

      Ich bekomme den Wärmemengenzähler in der UVR16x2 nicht kalibriert.Vor Beginn der Kalibrierung war im Baustein "unkalibriert" zu sehen und ein Kalibrierwert von 0,0K.
      So weit richtig.

      Ich verwende einen am DL-Bus hängenden Volumenstromgeber,welcher auch die VL und RL Temps. erfasst.
      VL = 16,5 RL= 17,0

      Ich starte die Kalibrierung,beantworte die sicherheitsfrage mit OK und er kalibriert.
      Das zuvor im Baustein zu sehende "unkalibriert" hat sich nun in kalibriert verändert.Der Kalibrierwert steht allerdings noch immer auf 0,0K.
      Müsste der nicht nun auf -0,5K stehen?
      • 2

      • # 154092
      Hallo Tobi

      Für eine genaue Kalibrierung beider Meßfühler ,sollten diese unmittelbar mit den Medium Kontakt haben.

      Sinnvollerweise verwendet man zwei MSP60 Sensoren welche auch genauere Meßergebnisse liefern
      (früher mit 1% gehandelt) .

      In der Beschreibung des Kalibriervorganges wird nicht auf den eingebauten DL Sensor im Volumsstromsensor eingegangen (wahrscheinlich Zeitverzögerung im Meßverfahren).

      Inwieweit sich daher diese Sensoren vernüftigerweise Kalibrieren lassen kann ich dir so nicht beantworten.

      Eine Möglichkeit wäre die jeweiligen Temperaturen über Funktionsmodule (Analog oder Mathematik)
      zu leiten um eine Korr. für die jeweiligen Abweichungen vorzunehmen ,da dies in den DL Eingängen nicht vorgesehen ist und direkt am WMZ nicht möglich ist.

      Anbei der Auszug aus der kalibrierbeschreibung:

      Kalibriervorgang
      Durch die gleichzeitige Messung beider Sensoren bei gleicher Temperatur wird die Abweichung der Sensoren zueinander berechnet und in Zukunft als Korrekturfaktor in die Berechnung mit einbezo-gen.
      Die Kalibrierung hat nur Einfluss auf die Sensorwerte in der Funktion „Wärmemengenzähler“ und wird in anderen Funktionen nicht berücksichtigt.
      Während des Kalibriervorganges ist es sehr wichtig, dass beide Sensoren (Vor- und Rücklauf) glei-che Temperaturen messen. Dazu werden beide Sensorspitzen mit einem Stück Klebeband oder Draht zusammengebunden. Weiters sollten beide Sensoren bereits mit den späteren Leitungsver-längerungen ausgestattet sein, um die elektrischen Widerstände der Leitungen zu berücksichtigen. Bei der Verwendung des Kollektorfühlers ist die erforderliche Leitungslänge abzuschätzen und ein-zubinden. Die Sensoren müssen an den beiden parametrierten Eingängen für Vor- und Rücklauf angeschlossen werden und werden gemeinsam in ein heißes Wasserbad getaucht (beide haben also die gleichen Temperaturen).
      Kalibriervorgang:
      1. Eintauchen der Sensoren in das Wasserbad.
      2. Starten des Kalibriervorganges und Bestätigen der Sicherheitsabfrage,
      Statusanzeige: „kalibriert“.
      3. Der Kalibrierwert wird in den Parametern angezeigt und die korrigierte Rücklauftemperatur wird in den Ausgangsvariabeln ausgegeben.


      mfg Ludwig
      Die wichtigste Erfindung der Menschheit ist:
      Bleistift und Papier

      v.T.A.Edison
      • 3

      • # 154101
      Hallo Ludwig,

      Unter der Kalibrierbeschreibung steht noch etwas zur Messgenauigkeit.Dort taucht auch ein DL Sensor auf.

      Hinweise zur Genauigkeit
      Die Präzision aller erfassten Energien und Energieflüsse hängt von vielen Faktoren ab und soll hier einer näheren Betrachtung unterzogen werden.
      • PT1000-Temperatursensoren der Klasse B haben eine Genauigkeit von +/- 0,55K (bei 50°C).
      • Der Fehler der Temperaturerfassung des x2-Geräts beträgt pro Kanal typ. +/- 0,4K.
      Bei einer angenommenen Spreizung von 10K ergeben diese beiden Messfehler zwischen Vor- und Rücklauf einen maximalen Messfehler von +/- 1,90K = +/- 19,0% bei Klasse B und +/-13,0% bei Klas-se A.
      • Bei geringerer Spreizung erhöht sich der prozentuelle Messfehler
      • Die Genauigkeit des Volumenstromsensors FTS 4-50DL beträgt ca. +/- 1,5%

      Schade finde ich,das der Wärmemengenzählbausten dahingehend angepasst wurde,das kein Korrekturwert mehr von Hand eingegeben werden kann.Bei der UVR1611 ging das noch...
      Habe das nun vorerst mit der Mathematikfunktion gelöst.

    Webutation