Warum moduliert Kessel runter obwohl Puffer vorhanden ist?

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      • 26

      • # 157722

      robertozittau wrote:

      Hallo

      Es hängt ja auch von der Auslegung ab.
      Ölkessel sind ja fast alle überdimensioniert verbaut worden,der Kessel hustet einmal auf und bekommt die Wärme nicht weg.

      Neu gebaute Häuser (Ederstein ohne dämmung)bekommen bei uns mit ca 300m2 ne 6-8kw Luftwärmepumpe hingestellt,damit können die locker hin.
      Zu groß Dimensionierte Wärmepumpen wurden schon vom Kunden gerügt,da die Anschaffungskosten von 10kw gegenüber 8kw zu teuer waren und die kleinere ausgereicht hätte.

      Bei Holz ist die Sache natürlich unstrittig,da muss die "unkontrollierte" Wärme ja irgendwo hin.

      Durch die großen füllräume kommen auch große Kessel mit den dazugehörigen kW zahlen.Da muss die Energie ja irgendwo hin.

      In Sachen Pellets fehlt mir persönlich die Erfahrung,ist eher selten bei uns in der Ecke anzutreffen,da Heizöl vor kurzen noch billiger war und Erdgas bequemer.

      Ist bei Pellets auch eine lange gluterhaltung möglich? Bei mir hält die Glut beim Kesselreinigen ca.2std.
      Im Betrieb wird aller 15min.3sek kurz abgeblasen und mehr nicht.
      Bei kälteren Tagen läuft er mit 9kw durch.

      Lg


      Hallo, prinzipiell kannst du den Kessel natürlich ohne Puffer betreiben.
      Aber wann brauchst du denn die Volle Kesselleistung?? 10 Tage im Jahr ?
      Und den Rest fährt der Kessel auf Teillast herum, und die Leistung kann man auch nicht beliebig drosseln, wie beispielsweise bei einer Gastherme.

      Das kann sogar soweit gehen, dass man in der Übergangszeit, wo nur das Bad und einzelne Zimmer beheizt werden, immens viele Starts hat.
      Mit der Unterschubfeuerung vom KWB brennt der Kessel nach ner Stunde auch noch ohne Zündung an, aber bei anderen sieht das schon etwas anders aus..
      Ein Puffer ist daher schon sinnvoll.
      • 27

      • # 157724
      Vermutlich ist es auch etwas eine Komfortfrage. In der Übergangszeit läuft bei mir die Heizung generell nur bei Bedarf, heisst bei 10 Grad pluss steht die Heizung öfter mal still, weil die Sonne bei den vielen Fenstern genug heizt. Vollautoimatisch läuft das allerdings noch nicht bei mir.

      Gruß vom Bauernhof
      • 28

      • # 157725
      Hallo

      Also bei meinem retorten Brenner kommt dann weniger Brennstoff und weniger Luft.
      Das Spiel geht bis auf unter 7kw (1,2kw laut Anzeige).
      Dann geht er in die Gluterhaltung,was zurzeit der Fall ist.

      Beim Brennstoff wird nicht die Luft abgewürgt ,sondern passend per Fuzzy Logic an die brennstoffmenge angepasst.

      Eigentlich ne ganz simple Sache.Kleines feuer oder großes Feuer ,bei richtigen Parametern= saubere Verbrennung.

      Bei Start/Stop würde mein heizkessel auskühlen und beim E-Start anfangen zu rauchen.

      Lg
      Automatisch heizen,für 2,37cent/kWh mit ekogroszek.
      • 29

      • # 157726

      robertozittau wrote:

      Hallo

      Also bei meinem retorten Brenner kommt dann weniger Brennstoff und weniger Luft.
      Das Spiel geht bis auf unter 7kw (1,2kw laut Anzeige).
      Dann geht er in die Gluterhaltung,was zurzeit der Fall ist.

      Beim Brennstoff wird nicht die Luft abgewürgt ,sondern passend per Fuzzy Logic an die brennstoffmenge angepasst.

      Eigentlich ne ganz simple Sache.Kleines feuer oder großes Feuer ,bei richtigen Parametern= saubere Verbrennung.

      Bei Start/Stop würde mein heizkessel auskühlen und beim E-Start anfangen zu rauchen.

      Lg


      Das machen andere Kessel auch. Aber wenn du eine Minimale Kesselleistung von z.b 3kw hast, ist das für einen Einzelnen Raum meist zu viel. ( Übergangszeit)
      Infolge taktet der Kessel. Das ist nicht gewollt und die Emissionen steigen. ( Auch bei der Gluterhaltung)
      Natürlich wird beim Runterregeln die Luft und der Brennstoff angepasst.
      • 30

      • # 157727
      Hallo

      Das ist der selbe Fall wie ein zu großer Kessel,es könnte ja auch Mal ne Woche -25 sein und das restliche Jahr wird die Leistung nie abgerufen.

      Zudem auch von Gebäude Abhängig und deren Nutzern.
      Hast du ne Frau und bist zudem noch ein Büchsenmacher,dann brauchst du bis zuletzt noch die 3kw bzw.wird dann manuell am Abend mit Scheitholz der Kessel betrieben (wenn die Mutti friert)

      Irgendwo ist bei jedem Festbrennstoff Kessel Schluss und zudem ist zwischen einem Heizer und ein Gas/Wärmepumpennutzer auch ein Unterschied.
      Bei einem läuft die Stihl und beim anderen der Rasenroboter.

      Trotzdem würde ich mir bei meinen Kessel keine 55l/kW dran stellen,beim Holzvergaser wäre das ein anderes Thema.

      Lg
      Automatisch heizen,für 2,37cent/kWh mit ekogroszek.
      • 31

      • # 157728

      Warum moduliert Kessel runter obwohl Puffer vorhanden ist?

      Beim Pellet brauchst du nur 30l pro kw.
      Und ob du jetzt einen Kombipuffer/ Puffer mit Friwa hinstellst oder einen Warmwasserspeicher, wird sich nicht viel nehmen. Mit dem Puffer fährst du jedenfalls auf der sicheren Seite.
      • 32

      • # 157729
      Hallo

      Dawegen ist es bei mir ein Capito Hygiene Speicher geworden.
      Warmwasser und solar mit 600l inhalt,da ich in dem Kessel gerne mal Scheitholz verheize.

      Bei den Kesseln von Lazar wurde diese Option weggelassen.

      Lg
      Automatisch heizen,für 2,37cent/kWh mit ekogroszek.
      • 33

      • # 157730
      Hallo Roberto,
      wenn ich die dünne Isolation sehe, die der Lazarkessel selber hat..... na dann bin ich mit meinem Speicher ganz zufrieden
      Gruess Ruedi
      Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.
      Werkzeug: Meili DM 36 Traktor, Geba Brennholzfräse, Vogesenblitz 16t Spalter und El. Spalter 5t, 5Kettensägen, Biber mit 461 als Antrieb.
      Anlage kann jederzeit besichtigt werden!
      Spezielles: Offene Anlage mit 180 l Expansionsgefäss, keine TAS installiert!
      Für Spass und Stromlose Zeiten: Küchenherd TL- Tech Bo 80 mit ca 8kW
      Total 220 m2 beheiztes Chalet, total ca 10-12 Ster pro Saison.
      • 34

      • # 157731
      Hallo

      Das weiß ich leider nicht, müsste ich mal googeln.Bei mir sind es auch nur 40mm Steinwolle+ Hitzeschutz an den Türen.

      Mein Puffer hat 2 Rettungsfolien+ ca.4m3 miwo + 2rollen 50er klemmfilz gestopft bekommen,der steht mit im ca.7m2 kleinen Heizraum, somit steht alles zusammen was warm sein soll.Der rest der Abwärme temperiert den Keller und geht nach oben ins Erdgeschoss.

      Da mein Pufferspeicher nur 80€ gekostet hat und ich die Dämmung + Verkleidung kostenlos beziehen könnte ,juckts mich weniger.

      Lg
      Automatisch heizen,für 2,37cent/kWh mit ekogroszek.
      • 35

      • # 157733
      Ist bei mir genauso....
      Die Abwärme heizt den Waschraum und die Kellerräume was auch nicht schlecht ist...
      Früher hatte es in unserem Haus einen Holzbefeuerten V Zug Waschzuber... als den die Vorbesitzer gegen eine Waschmaschine tauschten, musste ein Holzofen her, damit zur Winterszeit die Leitungen im Keller nicht einfroren!
      Mit unserer Zentralheizung und den 2x 900 l Speicher wird es in den Kellerräumen so um die 10.... 17 Grad.
      Von daher finde ich das Schreiben, das du gepostet hast, wo von 100 € Kosten die Rede ist, nur zum Teil richtig!
      Das mag zutreffen, wenn man einen separaten Heizraum abseits de beheizten Gebäudehülle hat.
      Gruess Ruedi
      Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.
      Werkzeug: Meili DM 36 Traktor, Geba Brennholzfräse, Vogesenblitz 16t Spalter und El. Spalter 5t, 5Kettensägen, Biber mit 461 als Antrieb.
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      Spezielles: Offene Anlage mit 180 l Expansionsgefäss, keine TAS installiert!
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      Total 220 m2 beheiztes Chalet, total ca 10-12 Ster pro Saison.
      • 36

      • # 157735
      Hallo

      Leider ist die geringe Modulationnöglichkeit bei den HVG ein nicht zu unterschätzendes
      Prophlem .

      Das bedingt halt die Zwischenspeicherung der Überschüssigen Wärme in den Puffern.

      Leider ist es ja mit einen Puffer nicht getan ,weil meist die nötige Einbringsbreite und
      die nötige Stellhöhe für einen großen Puffer nicht gegeben ist.

      So summieren sich halt auch die Abstrahlungsverluste durch die Anzahl und die verbindenden Rohrleitungen.

      Auch sind die meisten HVG für volle Pulleleistungen konzipiert bzw dessen Regelungen dafür ausgelegt.

      Es bedarf schon fast wissenschaftlicher Einstellung und entsprechende Klimmzüge in der Regelung
      will man den Holzvergaser unter 50% der Nennleistung betreiben. (mit guten Wirkungsgrad ;
      man findet auch meistens keine Angaben darüber unter der Nennleistung).

      Leider bekommt man keinen HVG mit großen Füllraum und niedriger Nennleistung.

      Meine 250 Liter Füllraum und 12 KW Nennleistung wären in den meisten Fällen ausreichend .
      1 x Tag heizen wäre dann machbar.(24 Std Brenndauer).

      Ein kleiner Puffer zur Ausgleichung der Regelunghysterese wäre ausreichend (auch für die Versorgung des FWM).

      Wollte das mal so Zwischenzeitlich einwerfen,was uns die HVG Industrie schuldig bleibt.
      Die wichtigste Erfindung der Menschheit ist:
      Bleistift und Papier

      v.T.A.Edison
      • 37

      • # 157737
      Hallo

      Oder du hast einen Rentner im Haushalt,so daß nachlegen gesichert ist und ein kleiner füllraum kein Problem darstellt.

      Ansonsten schau dir den blaze harmony an.

      Zum Thema Hysterese,mein 25kw Kessel hat 120l Wasserinhalt und den eingestellte wert wird von der Fuzzy Logic um 5 Kelvin überfahren und dann die 5 Kelvin Hysterese,machen auch ein gewisses Polster aus.
      Wiederum bescheiden im start/Stop Modus,wenn 120l auskühlen.Dann hat der Kessel erstmal mit sich zutun,bis er überhaupt zu potte kommt.

      Lg

      Automatisch heizen,für 2,37cent/kWh mit ekogroszek.
      • 38

      • # 162247
      Nachdem ich jetzt seit zwei Wochen mit einem KWB-Pelletkessel heize, frage ich mich zuerst nach der optimalen Puffertemperatur. Kurz zur Anlage:

      • Zweifamilienhaus Bj. 1994 mit 250 m² zu beheizende Fläche, davon 50 m² FBH, getrennt geregelt
      • 22 KW Pelletkessel mit aktueller Regelung
      • 900 l Pufferspeicher mit FRIWA für 5 Personen
      • 10 m² Vakuumkollektoren in Westausrichtung
      Derzeit fahre ich den Puffer mit 45 - 60 °, weil die Vorlauftemperatur bei max. 45 ° liegt und Warmwasser auf 45 ° steht. Mein Ziel ist es, derzeit möglichst viel Unterstützung über die Kollektoren zu gewinnen und die Abstrahlverluste so gering wie möglich zu halten.

      Gestern habe ich bemerkt, dass der Kessel mMn ungünstig lief. Unten im Puffer waren nur noch 30 ° und die Ladepumpe musste niedrig laufen, weil die Rücklauftemperatur lange brauchte, um die 45 ° zu erreichen. Dadurch musste der Kessel nach dem Aufheizen auf 6 KW modulieren und dümpelte dann recht lange vor sich hin, bis er die geforderten 60 ° im Puffer erreicht hat. Auch als die Rücklauftemperatur die 45 ° erreicht hat, ging die Kesselleistung nicht hoch.

      Wäre es nicht für den Kessel günstiger, auch in der Übergangszeit mit höheren Puffertemperaturen zu fahren? Und wie hoch sollte die Differenz zwischen Min- und Max-Temperaturen sein? Ich möchte ja meinen Puffer nicht voll haben, wenn dann die Sonne scheint und die Solarthermie Wärme liefert.
      • 39

      • # 162294

      muensterlaender wrote:

      Nachdem ich jetzt seit zwei Wochen mit einem KWB-Pelletkessel heize, frage ich mich zuerst nach der optimalen Puffertemperatur. Kurz zur Anlage:

      • Zweifamilienhaus Bj. 1994 mit 250 m² zu beheizende Fläche, davon 50 m² FBH, getrennt geregelt
      • 22 KW Pelletkessel mit aktueller Regelung
      • 900 l Pufferspeicher mit FRIWA für 5 Personen
      • 10 m² Vakuumkollektoren in Westausrichtung
      Derzeit fahre ich den Puffer mit 45 - 60 °, weil die Vorlauftemperatur bei max. 45 ° liegt und Warmwasser auf 45 ° steht. Mein Ziel ist es, derzeit möglichst viel Unterstützung über die Kollektoren zu gewinnen und die Abstrahlverluste so gering wie möglich zu halten.

      Gestern habe ich bemerkt, dass der Kessel mMn ungünstig lief. Unten im Puffer waren nur noch 30 ° und die Ladepumpe musste niedrig laufen, weil die Rücklauftemperatur lange brauchte, um die 45 ° zu erreichen. Dadurch musste der Kessel nach dem Aufheizen auf 6 KW modulieren und dümpelte dann recht lange vor sich hin, bis er die geforderten 60 ° im Puffer erreicht hat. Auch als die Rücklauftemperatur die 45 ° erreicht hat, ging die Kesselleistung nicht hoch.

      Wäre es nicht für den Kessel günstiger, auch in der Übergangszeit mit höheren Puffertemperaturen zu fahren? Und wie hoch sollte die Differenz zwischen Min- und Max-Temperaturen sein? Ich möchte ja meinen Puffer nicht voll haben, wenn dann die Sonne scheint und die Solarthermie Wärme liefert.


      Hallo,

      Arbeitest du mit dem modulierenden Pufferbetrieb? Dazu habe ich oben schon die Erklärung eingestellt.
      Prinzipiell kannst du den Puffer auch höher als 60 Grad aufheizen, dann bekommst du mehr Energie in den Puffer.
      Wichtig ist auch, dass der Massenstrom vom Kessel zum Puffer richtig eingestellt ist, damit der Kessel die PWM Pumpe auch richtig regeln Kann.
      Der Kessel sollte dazu auch mit kleinster Leistung die Soll Temperatur erreichen.

      Viele Grüße


      Gesendet von meinem SM-G398FN mit Tapatalk
      • 40

      • # 162299
      Seit gestern Nachmittag fahre ich den Puffer auf max. 65 °. Da ich auch die Pufferladezeiten an die Witterung angepasst habe (5 - 9 Uhr und 18 - 22 Uhr) ziehe ich den Puffer schon recht leer und ich habe unten nur noch 30 Grad. Mein Eindruck ist aber, dass sich dadurch die Modulationszeiten verringert haben, weil der Kessel länger auf Vollast fahren muss, bis S1 die Solltemperatur erreicht hat. Durch die längere Vollastzeit ist der Wärmetauscher so aufgeheizt, dass die restliche Ladezeit unter Teillast recht kurz ist.

      Höher möchte ich eigentlich derzeit nicht fahren, damit ich viel Wärme mit den Kollektoren gewinnen kann. Wenn die Heizung richtig gefordert wird, gehe ich höher.
      • 41

      • # 162300
      Hallo,

      Modulation des Brennes bei Biomasse sollte man nicht machen, auch nicht, wenns der Kessel/Brenner vermeindlich möglich machen. Auch Rücklauftemperaturen unter 60°C sind nicht gut für den Kessel. Die Möglichkeit der Modulation ist m.M nur ein Verkaufargumernt/Werbeaussage der Hersteller um dem Kunden zu suggerieren, er könne auf einen Pufferspeicher beim Betrieb der Anlage verzichten. In den Tiefen der Anlagenbeschreibung findet sich dann meistens aber der dezente Hinweis doch besser, wegen der Wirtschaftlichkeit und besseren Verbrennung, einen PS einzubauen. Dem Hersteller ist es doch egal wie lange dein Kessel hält.

      Mein Tipp: Kessel auf Volllast fahren. Modulation kompl. rausnehmen. Modulieren ist rumkokeln. Temperaturen kannst du doch sicherlich einstellen z.B.: Einschalttemp. 60°C, Abschalttemperatur 63°C.
      Wenn du noch Solarerträge erwartest, dann steckst du den unteren Pufferfühler in die Mitte des Puffers, dann wird er nur halb geladen. Ist dein Anlage auch ordentlich abgeglichen?

      Gruß, Michael
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
      Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4
      • 42

      • # 162306
      Hallo Michael,

      es gibt eine "Sommer-Einstellung". Dann wird nur der obere Pufferspeicher geladen. Macht aber jetzt wenig Sinn, mit 450 l Puffer 250 m² Wfl. zu beheizen. Dann taktet der 22 KW-Kessel recht häufig. So läuft er pro Tag ein bis 2 mal, je nach Außentemperatur.

      Was meinst Du mit Einschalt- und Ausschalttemperaturen? Die Pufferspeichertemperaturen kann ich einstellen. Die Modulation war bei 45 ° Einschalt- und 60 ° Abschalttemperatur. Hab seit gestern beides um 5 ° angehoben, dafür die Heizzeiten auf Früh morgens und späten Nachmittag gelegt. Die Folge ist, dass der Speicher recht niedrige Temperaturen erreicht, wenn die Heizzeit beginnt. Durch die höhere Zieltemperatur bleibt der Kessel so lange im Volllastbetrieb, bis die Rücklauftemperatur erreicht ist. Dann läuft die PWM-Ladepumpe auf 100 % und es wird gut Wärme übertragen. Erst wenn oben im Puffer fast die Zieltemperatur erreicht ist, wird moduliert. So macht es eigentlich Sinn.

      Vielleicht wäre ein zweiter Puffer gut, aber den kann ich nicht stellen.
      • 43

      • # 162310
      Hallo

      -Kessel kalt?

      -Der Brenner läuft voll-Last

      - Kesselrücklauf erreicht die 55grad

      -Pufferspeicher wird geladen

      -soll Temperatur Puffer oben= 60grad ,bei erreichen schaltet die Kesselpumpe ab

      - in der Modulation Fährt der Brenner die Leistung immer tiefer,um so näher die Temperatur der Kessel soll Temperatur kommt.

      -Regelung überfährt mit 5k die Kesseltemperatur und geht dann in Gluterhaltung.

      Insgesamt kein großes Spiel zwischen den Temperaturen.

      Wie weit runter fährt denn dein Pellet Kessel?
      3kw?

      Gibt es bei deinem Kessel eine Gluterhaltung bzw.ist dies bei pellets überhaupt möglich?
      (Bei ekogroszek über die ganzen Sommer Monate kein Problem,bei kühler Asche auf dem Brenner)

      Wieviel Liter Kesselwasser befinden sich in deinem Pelletkessel?

      Lg
      Automatisch heizen,für 2,37cent/kWh mit ekogroszek.
      • 44

      • # 162316
      Der Kessel fährt auf 30 % Last runter, also 6 KW. Dabei macht er aber manchmal ein unangenehmes Geräusch.

      Ob Gluterhaltung möglich ist, muss ich nachlesen. Auch das Kesselwasservolumen. Dürfte alles in dem großen Stapel der Unterlagen sein. Ansonsten kommt nächste Woche der KWB-Servicetechniker vorbei. er wohnt in unserem Ort.
      • 45

      • # 162332

      muensterlaender wrote:

      Der Kessel fährt auf 30 % Last runter, also 6 KW. Dabei macht er aber manchmal ein unangenehmes Geräusch.

      Ob Gluterhaltung möglich ist, muss ich nachlesen. Auch das Kesselwasservolumen. Dürfte alles in dem großen Stapel der Unterlagen sein. Ansonsten kommt nächste Woche der KWB-Servicetechniker vorbei. er wohnt in unserem Ort.


      Hallo.
      Du kannst unter "Kessel " und "Puffer Ladelogik" die Modluation raus nehmen, probehalber. Dazu musst du natürlich ins Service Menü.

      Die Rücklauftemperatur passt, auch wenn einige meinen, dass diese zu niedrig ist.
      Es laufen fast alle Easyfire mit der Einstellung und ich hätte noch von keinen Problemen gehört.
      Gluterhaltung braucht es bei diesem Kessel auch nicht.

      Zur Modulation an sich: der Kessel regelt ja nicht ständig nach. Er fährt lediglich je nach Puffertemperatur 3 verschiedene Leistungen, daher auch nicht problematisch. Und da kokelt auch nix rum.

      Du kannst ja gerne mal oben in den Wärmetauscher sehen, ob du da schwarze teerige Ablagerungen oder nur feine Asche findest....

      Ansonsten kann dir dein KWB Servicetechniker alle Antworten auf deine Fragen geben.

      Viele Grüße, Fabian

      Gesendet von meinem SM-G398FN mit Tapatalk
      • 46

      • # 162355
      Ich weiß nicht, ob es sinnvoll ist, die Modulation rauszunehmen. Ich habe jetzt die Differenz zwischen Min- und Max-Temperatur erhöht. Wenn ich den Puffer um 20 K lade, z. B. von 50 " auf 70 °, dann läuft der Kessel lange auf 100 %, weil dann die Rücklauftemperatur erreicht werden kann, bevor die 52 l im Wärmetauscher auf Maximaltemperatur sind.

      Daher werde ich jetzt die Ladezeiten so optimieren, dass zwei mal täglich geladen wird, einmal früh morgens während der Aufheizphase des Hauses und einem am späten Nachmittag, wenn die Sonne weg ist. Dann lade ich den Puffer aber auf 70 °, was dann für die kommenden Stunden ausreichen dürfte. Wenn es auf den Winter zugeht, muss ich eh nachjustieren.

      Da ich jetzt den Verbrauch direkt an der Steuerung ablesen kann, will man automatisch so wenig wie möglich verbrauchen. Bei meiner alten Gasheizung war die Gasuhr weit weg und 1994 waren die Steuerungen wesentlich einfacher.

    Webutation