Planung einer neuen Heizungsanlage - Erstellung eines Nahwärmenetzes Mit Hackschnitzel - Sinister_Grynn

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      • 1

      • # 157675

      Planung einer neuen Heizungsanlage - Erstellung eines Nahwärmenetzes Mit Hackschnitzel - Sinister_Grynn

      Hallo liebe Mitglieder,

      ich plane eine neue Heizungsanlage. Hier die Eckdaten für die neue Anlage:

      Wie wird Dein Haus im Moment beheizt?

      allem

      Wie groß ist die zu beheizende Wohnfläche m² (Bitte nur Ziffern eingeben)?

      500

      Steht das Haus in kalter hochgelegenen Gegend,oder Flachland?

      Steht bei 86153 Augsburg

      Einschätzung der Wärmedämmung des Hauses (sehr gut/gut/mittel/schlecht/ oder wird demnächst)(Fenster/Türen/Keller/Boden)?

      schlecht bis sehr gut

      Wie hoch war dein bisherige Energieverbrauch lt/m³/KWh (Öl,Gas,Strom) im Jahr?

      unb

      Stückholz? (Je nach Außentemp und Puffer Volumen 1 max 2 x am Tage heizen und wenn Kessel nach x Stunden leer ist nachfüllen) Holz muß gekauft werden > ins Grundstück transportieren > auf entsprechende Länge gesägt > gespalten > gestapelt > jenach Holzart mind. 2 - 3 Jahre trocknen jedes Jahr für sich
      Pellet? (Die Beschickung des Kessel funktioniert automatisch über Förderschnecke. Man muß trotzdem täglich kontrollieren) Ein Vorratsbunker der trocken sein muß in der Nähe des Kessels - Alternativ gibt es gr. BigBags
      Solar geplant?


      Hackschnitzel

      Hast Du schon eigene Vorstellungen über welchen Kessel Typ (Stückholz/Holzbrikett, Pellet etc.) und wie viel KW Heizleitung der neue Kessel haben soll?

      Nein, ETA KWB oder Fröling sind in der näheren Auswahl 50-70 kW

      Wie soll Die WarmWasser Bereitstellung er folgen, Wärmetauscher im Puffer; Externen WW Puffer;Externer Wärmetauscher oder anders?

      Übergabestation mit Puffer

      Man rechnet für das Puffer Volumen ab 55 lt/Kw. Die BAFA verlangt für die Kessel 55 lt/Kw. Der ideale Wert liegt bei 100 lt/Kw. Gedanken gemacht über das Fassungsvermögen (lt.) der dazu benötigten Puffer?

      1000 Liter?

      Ist die nötige Stellfläche dafür vorhanden einschließlich der Puffer/Ausdehnungsgefäß/Pumpen etc.?

      Ja

      Hast Du schon mit Deinem zuständigen Schornsteinfegermeister darüber gesprochen?

      Nein

      Hast Du schon bei einem Heizungsbauer ein Angebot machen lassen?

      Noch nicht, aber dabei

      Hast Du schon "genügend" (abhängig von der Kessel Kw) Holz getrocknet
      auf dem Grundstück zu liegen? Hast Du genügend Fläche im Grundstück zur Lagerung des Holzes?
      Bedenke Holz muß zwischen 2 und 3 Jahre an der Luft (oben abgedeckt) trocknen können. Jede Holzlieferung getrennt lagern (Verwechslungsgefahr)


      Hackschnitzel

      Weitere Informationen:

      Heizzentrale Übersicht

      Hallo Holzheizer!

      Bin bei meinen Recherchen auf dieses Forum gestoßen und war sehr positivi beeindruckt. Vllt. könnt ihr mir bei meinem Vorhaben wertvolle Tipps geben, da ihr ja nichts verkaufen wollt.
      Jeder findet immer sein Produkt am Besten.

      Zur Idee: Siehe die Grafik oben will ich auf meinem Grundstück ein kleines Nahwärmenetz errichten und alle Häuser zusammenschliessen. Die Heizungen sind auf dem Link angegeben und es sind 2 alte Ölheizungen in den Bestandsgebäuben vorhanden (APEE Bonus)

      Freu mich auch eure Meinungen!

      Liebe Grüße Thomas

      Vielen Dank
      • 2

      • # 157677
      Hallo @Sinister_Grynn,

      Wie hoch war dein bisherige Energieverbrauch lt/m³/KWh (Öl,Gas,Strom) im Jahr?


      unb

      Das ist die falsche Antwort auf die richtige Frage.
      Du machst es dir sehr einfach, ein wenig solltest du schon mithelfen.

      mfg
      HJH
      • 3

      • # 157679
      Gerne drum stellt eure Fragen :)

      Der bisherige Heizölverbrauch sind ca 7500 Liter im blauen Haus und 30 Ster im Roten Haus. Das gelbe Haus ist noch nicht gebaut.

      Ist aber nicht sehr aussagekräftig, da ältere Personen in den Häusern gewohnt haben, welche 5 Zimmer gar nicht beheizt haben!
      • 4

      • # 157687

      Planung einer neuen Heizungsanlage - Erstellung eines Nahwärmenetzes Mit Hackschnitzel - Sinister_Grynn

      Hallo,
      Bei Fragen zum KWB Multifire kannst du diese gerne stellen. Wir haben etliche Kessel laufen und ich kenne diese sehr gut.
      Der Raupenbrenner ist schon ein sehr Interessantes System.

      Viele Grüße
      • 5

      • # 157692
      Hallo Thomas,

      erstmal Herzlich Willkommen im Forum!

      Dein Projekt sieht sehr Interessant aus.

      Ohne jz ins Detail zu gehen würde ich auf jeden Fall in jedes Gebäude einen entsprechend groß Dimensionierten Puffer stellen. So muss in deinen Versorgungsleitungen nur 2 oder maximal 3 mal am Tag heißes Wasser Transportiert werden - Wärmeverlust!

      Die Pufferladezeiten würde ich regulieren. Nicht dass dir alle Puffer gleichzeitig anfordern, und dein System dann in die Knie geht.
      Hast du noch Platz für Solar? Evtl auf dem noch zu erstellenden Haus? Würde sich bei der vorraussichtlichen Abnahme für den Sommer wahrscheinlich lohnen. Denn wenn du nur ein Dach zur Verfügung hast für deine 12 oder was weiß ich wieviele Parteien/Familien dann kannst du ne schöne große Anlage auf das Dach machen und vom Neubau aus an alle anderen Puffer verteilen. Dachform evtl Pultdach nach Süden ausgerichtet?
      Durch Förderung der BAFA mit Sicherheit für sehr kleines Geld möglich.

      Gruß
      Jürgen
      • 6

      • # 157717

      hobara wrote:

      Der Raupenbrenner ist schon ein sehr Interessantes System.
      Was unterscheidet den Raupenbrenner denn? Bzw. Was ist das besondere? Am Fröling/ETA gefallen mir die automatische Aschereinigung am Filter, denn ich habe keine Lust die Filter sauber zu machen und das Zeug dann einzuatmen. Was ist euer Favorit für die Hackschnitzelanlage?

      schuesche wrote:

      erstmal Herzlich Willkommen im Forum!

      Vielen Dank Jürgen! Ich hoffe ich kann es auch gut umsetzen, ist gar nicht so einfach, vor allem die Abrechnung und juristischer Krimskrams mit Mieteinheiten ist grausam.

      schuesche wrote:

      Hast du noch Platz für Solar? Evtl auf dem noch zu erstellenden Haus? Würde sich bei der voraussichtlichen Abnahme für den Sommer wahrscheinlich lohnen. Denn wenn du nur ein Dach zur Verfügung hast für deine 12 oder was weiß ich wieviele Parteien/Familien dann kannst du ne schöne große Anlage auf das Dach machen und vom Neubau aus an alle anderen Puffer verteilen. Dachform evtl Pultdach nach Süden ausgerichtet?

      Das ist ein sehr interessanter Gedanke, bis jetzt war Solarthermie immer bei mir "verboten", (da ich PV Fan bin)wie man unschwer am Lageplan erkennen kann. Denkbar hier ist es aber:
      Eine GbR (Contracting) gründen und einen festen kWh Preis ausmachen, dann im Sommer den Hackschnitzelkessel als Notreserve Standby zu halten;

      Dann 4 große Puffer alle mit Heizstäben bestückt für den Notfall (Strom wird in 10 Jahren kein Problem sein)
      • Heizzentrale Welche ich mit Solarthermie bestücken
      • ROT
      • BLAU
      • GELB (Bungalow) Mit Photovoltaik, notfalls auch mit ST bestückt
      • 7

      • # 157723

      Sinister_Grynn wrote:

      hobara wrote:

      Der Raupenbrenner ist schon ein sehr Interessantes System.
      Was unterscheidet den Raupenbrenner denn? Bzw. Was ist das besondere? Am Fröling/ETA gefallen mir die automatische Aschereinigung am Filter, denn ich habe keine Lust die Filter sauber zu machen und das Zeug dann einzuatmen.
      [/list]


      Hallo, mit dem Raupenbrenner bist du vom Material her sehr flexibel, bei sehr guten Emmissionswerten.
      Der Brennstoff wird ohne große Bewegung auf dem Raupenrost verbrannt.
      Auch Brennstoffe, welche zur Schlackebildung neigen können sehr gut verheizt werden.
      Den Filter gibt's bei KWB auch zum Anbau an den Kessel mit automatischer Abreinigung. Du musst lediglich die Aschelade entleeren.
      Zudem ist der Kessel sehr platzsparend gebaut und kann durch die neue Comfort 4 Steuerung einfach aus der Ferne bedient und überwacht werden.

      Viele Grüße
      • 8

      • # 158209
      So habe Termine mit HDG, Fröling und KBW in Mertingen.
      HDG bieter auch eine Zusammenarbeit mit dem SpannerRe² an um Strom erzeugen ? Nutzt das jemand hier im Forum ?

      Mittlerweile waren Heizomat und Guntamatic da.
      Heizomat hat Probleme mehr als 2 Puffer anzusteuern, geschweige denn irgendwas zu steuern und kommt mir etwas überholt vor?! Andrerseits wenn sie laufen...
      Guntamatic war nicht verkehrt, mal abwarten was die anderen so präsentieren.

      Hat denn jemand was von:

      tfz.bayern.de/foerderung/biomasseheizwerke/index.php

      gehört ? Würde diese Förderung gerne zusammen mit einem Programm(281)von der KfW in Anspruch nehmen
      • 9

      • # 158220
      Hallo,
      Zum Thema Spanner: So eine Anlage braucht Laufzeit, um sich einigermaßen zu rechnen. Und im Sommer wirst du selbst mit der kleinen Anlage (HK10A) probleme bekommen, die Wärme zu nutzen.
      Die bringt soweit ich mich erinnere ca. 20KW.
      Auch nicht zu vernachlässigen ist der Wartungsaufwand..
      Wir haben vor kurzem zwei große Spanner Anlagen angeschlossen, mit 45kw Elektrisch, daher kenne ich die Anlage.
      Zudem kannst du das Spanner Bhkw mit jedem beliebigem Hersteller von Hackgutheizung kombinieren, wichtig ist halt dabei die Hydraulik.
      Ich würde mir das aber gut überlegen, denn die Investitionskosten sind schon immens höher, als bei einer reinen Hackgutanlage...
      Ansonsten ist das aber eine gute Sache, die Anlagen laufen auch recht zuverlässig..

      Zum Thema Puffer ansteuern: KWB kann das mit der Comfort 4 recht gut. Du musst nur vom Heizhaus aus in jedes angeschlossene Gebäude ein Netzwerkkabel ziehen, worüber dann ein Wärmemanagement Modul angeschlossen wird, welches die einzelnen Verbraucher/ Puffer regelt.
      Das ist dann auch sehr übersichtlich und du kannst via Comfort Online auf Alle Verbraucher zugreifen, die über den Kessel geregelt werden.
      Falls du selber mit Regelungen etwas klar kommst, kannst du auch alles über die UVR 16x2 von der Technischen Alternative machen. Ist zwar etwas aufwändiger, jedoch kannst du die Regelung dann so gestalten, wie du diese haben willst.

      Viele Grüße
      • 11

      • # 160735
      Hallo zusammen, für diejenigen, welche es interessiert:

      Wahrscheinlich wird es:

      80 m² Solarthermie welche zusammen mit einer 80 kW KWB Hackgutanlage Mulitfire einen 5000 Liter Puffer in der Heizzentrale versorgt. Die Wärme geht dann in je 3 Häuser mit je 1000 Liter Puffer und in den Altbauten in einen 200 Liter Boiler sowie im Neubau in eine FriWa.

      Steamback oder Drainback muss ich noch entscheiden ob DB mit der Steigung funktioniert, ansonsten Steamback mit reinem Wasser.

      Ideen hierzu?
      • 12

      • # 160736
      Hallo

      und was machst Du mit Steam Back im Winter?.......Steam Back heißt zurückdrücken des Wärmeträgermediums bei Stillstand oder Überhitzung...... Das wird im Winter wohl nicht der Fall sein. Ohne Frostschutz friert Dir das reine Wasser im Winter bei Steam Back ein.....

      Drain Back kannst Du mit normalem Wasser laufen lassen, es muss nur sichergestellt sein, dass das Wasser auch zurückläuft.

      Ich hatte 48m² Flachkollektoren bei einem Aufstellwinkel von 25° und 6600 Liter Puffer. Und dabei ist des öfteren die Anlage in Stagnation gegangen. Durch die 3 Häuser und den damit verbundenen höherem Brauchwasserbedarf, sowie dem größeren Puffervolumen, könnte das funktionieren. Ich würde aber alles so verrohren, dass ohne großen Aufwand ein weiterer Puffer dazugeschaltet werden kann. Also entsprechende Formstücke, und Absperreinrichtungen vorsehen.

      Von Deinem 200 Liter Boiler halte ich gar nichts, der braucht relativ hohe Vorlauftemperaturen und liefert auch relativ hohe Rücklauftemperaturen. Ist bei Heizwasserpuffersystemen kontraproduktiv.

      ciao Peter
      • 13

      • # 160738
      Da muss dann das aus dem Pufferspeicher erwärmte Wasser die Kollektoren etwas beheizen, bzw. Frostsicher halten. Soll aber laut Vertriebler (natürlich :D ) im nahezu nicht messbaren bereich liegen.

      Wieso hattest ? Hat es nicht funktioniert oder wurden sie beschädigt? 25° istdoch vor allem für den Sommer ? Ich brauche aber sie ja gerade im Winter. Im Sommer habe ich sowieso keine Probleme mit der Erwärmung.
      Denke daher ist Drainback besser, vor allem da ich ja ein extra Heizhaus habe und es mit der INstallation der Steigungen einfach ist als zB in einen EFH


      Ja Boiler ist halt günstig, da es sich um vermiete Objekte handelt ist eine Friwa leider sehr teuer. Auch haben wir sehr kalkhalitges Wasser
      Die Gesamthärte beträgt ...................... 3,88 mmol/l
      Deutsche Härte ........................................... 21,70 ° dH
      Härtebereich gem. Waschmittelgesetz .......... 4

      Was hast du denn für eine Alternative anstelle Boiler?
      • 14

      • # 160744
      Ich weis nicht wie weit das alles schon so festgenagelt ist. Wäre es nicht besser JEDEM Haus eine Solaranlage zu spendieren z. B. 3 Häuser mit jeweils 10m3 Solaranlage statt 80 in keinem? Dann könnte im Sommer das Nahwärmenetz komplett kalt bleiben und trotzdem hätte jedes Haus warmes Wasser.

      Die Fernleitung hat soundso viel Verluste pro Grad Temperaturunterschied. Die Verluste sind so lange da wie warmes Wasser in der Leitung ist. Wenn ich es noch richtig im Kopf habe müsste es bis zu 3 Tage dauern bis die Leitung komplett ausgekühlt ist. Vor allem am ersten Tag ist der Temperaturunterschied noch am größten und dementsprechend sind es auch die Verluste. Je höher die Temperatur in der Leitung umso schneller altern die Plastikrohre auf der anderen Seite könnten ständige Temperaturschwankungen auch zu Verspannungen (warm-ausdehnen, kalt zusammenziehen) führen und die Lebensdauer der Leitung verkürzen. Es kommt darauf an wie lange die Leitung wird um Wirtschaftlich entscheiden zu können ob man die Verluste in Kauf nehmen kann oder eine besser Lösung wählen sollte.

      Ich bin mir auch skeptisch ob übergroße Solaranlagen um damit in der Übergangszeit heizen zu können einen Sinn machen. Im Sommer reichen kleinere Anlagen für Warmwasser auch so und im Winter sowieso nicht. Ich bin eher der Meinung das die Übergangszeit in der solche Anlagen einen ausreichenden Beitrag zur Energieerzeugung bringen könnten zu kurz ist.
      • 15

      • # 160745
      Hallo

      hatte weil die Dame, die die Dame meines Herzen war, auf eigenen Wunsch, nicht mehr die Dame meines Herzens ist und die Anlage auf Ihrem Dach montiert ist/war.......

      25° Dachneigung war halt vorhanden......

      Im Winter sind in unseren Breiten alle Solaranlagen "zu klein" und im Sommer "zu groß". Im Sommer hat man praktisch keine Gebäudeheizlast und im Winter dagegen ist der Aufwand für die Warmwasserbereitung klein gegenüber der Gebäudeheizlast. Im Gegenzug ist im Winter der solare Ertrag klein im Vergleich zum Sommer. Unterm Strich, das Angebot passt nicht zur Nachfrage.

      Und ganz wichtig: Dein Anlagenschema und die Regelung muss die Verwendung des geringen Winterertrages auch zulassen. Ich empfehle dazu Jenni der Unterschied zu lesen (auch Teil 2).

      Du musst halt selbst entscheiden ob Dich die Verlustwärme im Winter teuerer kommt als eine Systemtrennung mittels großzügig dimensioniertem Wärmetauscher einschl. Zubehör.

      Ohne Systemtrennung halte ich Drainback für sinnvoller als das ganze zu beheizen.

      Alternative zum Boiler ist die FRIWA. Oder die "Mehrkosten" durch schlechtere Puffernutzung / Solarnutzung usw.

      ciao Peter
      • 16

      • # 160770

      Wandler wrote:

      Ich weis nicht wie weit das alles schon so festgenagelt ist. Wäre es nicht besser, JEDEM Haus eine Solaranlage zu spendieren, z.B. 3 Häuser mit jeweils 10 m² Solaranlage, statt 80 in keinem? Dann könnte im Sommer das Nahwärmenetz komplett kalt bleiben und trotzdem hätte jedes Haus warmes Wasser.
      Was hätte das für einen Sinn, außer mehr Technik, mehr Kosten, weniger Förderung und ein erheblich erhöhter Installationsaufwand? Im Sommer ist es mir egal was das NWN Netz, da kommt die Wärme ausschließlich von der Sonne bei ca. 50 m² Drainback oder Steamback ST. Oder hast du was auf dem Radar was ich nicht beachtet hab?
      Die Leitungen sind 105 und 35 Meter.

      Wandler wrote:

      Ich bin mir auch skeptisch ob übergroße Solaranlagen um damit in der Übergangszeit heizen zu können einen Sinn machen. Im Sommer reichen kleinere Anlagen für Warmwasser auch so und im Winter sowieso nicht. Ich bin eher der Meinung das die Übergangszeit in der solche Anlagen einen ausreichenden Beitrag zur Energieerzeugung bringen könnten zu kurz ist.
      Ich auch. Bin totaler PV-Fan und hab für ST nichts übrig, aber 50 m² kosten mich (bei Selbstinstallation) 2200 €. Denke das kann ich schon mal ausprobieren. Zudem verkaufe ich die Wärme was die Amortisationszeit beschleunigt.

      v-two wrote:

      Im Winter sind in unseren Breiten alle Solaranlagen "zu klein" und im Sommer "zu groß". Im Sommer hat man praktisch keine Gebäudeheizlast und im Winter dagegen ist der Aufwand für die Warmwasserbereitung klein gegenüber der Gebäudeheizlast. Im Gegenzug ist im Winter der solare Ertrag klein im Vergleich zum Sommer. Unterm Strich, das Angebot passt nicht zur Nachfrage.
      Das stimmt. habe auf diesen Grundstücken 100 kWp PV und im Winter ist manchmal der Ertrag von ner Woche fast nichts. Wie gesagt Hintergrund ist hier die Hohe Förderung und die Einfachheit da alles auf einer Heizzentrale mit Saunabereich installiert wird.

      v-two wrote:

      Und ganz wichtig: Dein Anlagenschema und die Regelung muss die Verwendung des geringen Winterertrages auch zulassen. Ich empfehle dazu Jenni der Unterschied zu lesen (auch Teil 2).
      Ohje, sehr sehr technisch. Geplant ist ein Sailer Schichtspeicher um auch wenig Ertrag im Puffer im Winter einzuschichten. Systemtrennung ist doch gar nicht notwendig, da das komplette Heizungswasser des Nahwärmenetzes und der ST ein Kreislauf und jedes Haus für sich ein Kreislauf ist? Also ist es ja schon getrennt.
      • 17

      • # 160778
      Je nach Isolierung und Größe müsste ein Fernwärmerohr bei 60 Grad etwa 7-10 Watt pro Meter Wärmeverluste haben. Das sind bei 140 Metern ganz grob etwa 25-30 kw pro Tag. Damit hat man im ganzen Jahr etwa 10.000 kw Wärmeverluste im Rohrnetz.
      Etwa ein Drittel dieser Verluste könnte man sich sparen wenn man die Brauchwassererwärmung in jedem Haus selber macht.

      Zur Alterung der Rohre habe ich z. B. von Rehau Rohren folgendes gefunden...
      Temperatur DruckMindestlebensdauer
      40 11,9 50
      50 10,6 50
      60 9,5 50
      70 8,5 50
      80 7,6 25
      90 6,9 15
      95 6,6 10

      Je höher die Temperatur desto schneller altern die Rohre bzw desto weniger Druck halten sie aus.
      rehau.com/downloads/99896/raut…echnische-information.pdf

      Effizienter wäre es jedem Haus eine Solaranlage zu spendieren aber man kann es schon auch so machen wie du es vor hast. Ich hätte bei mir für ein weiteres Haus wo eh nur einer drin wohnt auch 90 Meter Leitungslänge und da gefällt mir das ganze nicht so richtig. Da ginge mir bei mir einfach zu viel Energie sinnlos verloren und ich grübel schon lange darüber wie ich das am dümmsten mach.


      PV-Fan wäre ich eigentlich auch aber die guten Zeiten sind leider schon lange vorbei. Dafür frisst mir jetzt das Finanzamt den Gewinn weg und eine neue Anlage um mehr abschreiben zu können rentiert sich zu wenig.
      Ein Aspekt beim Vergleich Solar und PV ist der Flächenverbrauch bzw die Effizienz. Bei PV erntet man ca 20 Prozent der Sonnenenergie und bei Solar theoretisch 90 Prozent allein auf das Modul bezogen bzw je nach Auslegung 50 Prozent in der Gesamtanlage.
      • 18

      • # 160780
      Hallo

      drain back heißt zurücklaufen des "Heizwassers". Das geht aber nur wenn der Solarkreis drucklos ist und nur bei Bedarf mit Pumpendruck und somit mit Wasser beaufschlagt wird.
      Der Rest Deiner Anlage wird aber mit Vordruck gefahren.......also Systemtrennung.

      Ich hatte 3 Puffer nebeneinander stehen und habe je nach solarem Ertrag zwischen den Puffern umgeschaltet (3-Wege Mischer mit großem Durhcfluss von CENTRA/Honeywell). Also die Puffer in Zonen eingeteilt.

      Vergiss den Satz:
      Ohne Systemtrennung halte ich Drainback für sinnvoller als das ganze zu beheizen. Hätte Steamback heissen müssen...

      ciao Peter
      • 19

      • # 164267
      Hallo zusammen!

      Lange nichts mehr gehört. Das Forum hat mir bedingt weitergeholfen, habe den Kessel wird ein KWB Multifire mit 101 kW. Aber mit der Solarthermie komm ihc nicht wirklich weiter!

      Generell gibt es für mich 3 Möglichkeiten, alle mit VRK:

      Drainback
      Steamback
      Mit Glykol


      da das ganze auf ein Heizhaus kommt wären die Leitungen richtung kurz. Mein Favorit wäre Drainback, trotz grossen Puffers.
      Es kommen ins Heizhaus 6000 Liter mit Wärmeschlange
      dann in jedes Haus nochmal ca: 1100 L (4 x)
      ein Pool mit ca: 50k Liter ist auch da sollte aber nicht auf 70 Grad aufgeheizt werden ;)

      Der 6000 Liter Puffer ist von Sailer, damit wäre also Systemtrennung möglich.



      Egal ob Drain oder Steamback von Volkssolaranlage bleibt das Risiko eines Installationsfehlers weil die nur versenden.

      Ist so eine DB ANlage schwer zu montieren?

    Webutation