Vorlauf Temperatur frage

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      • 1

      • # 159003

      Vorlauf Temperatur frage

      Hallo Zusammen,


      ich habe eine komische frage, vielleicht kann mir hier jemand ein wenig Licht in die Sache bringen.


      Derzeit Heizen wir mit einen Vorlauf mit 55 Grad und der Raum wird schön Warm Heizkörper haben wir Heizkörper Typ 22.

      Nun meint ein bekannter wenn ich die Heizkörper austauschen würde auf Typ 33, könnte ich mit weniger Vorlauf Temperatur 40 Grad fahren und so einiges an Kosten Sparen.

      Würde es nicht länger dauern bis die Heizkörper den Raum erwärmen und es Kosten technisch auf das gleiche Herauskommen?

      Vielen Dank


      LG Thomas
      • 2

      • # 159009
      Kommt drauf an ,wie die Rohre zu den Heizkörpern verlaufen.
      Sind sie schlecht isoliert und führen lange Wege durch Keller oder Nebengebäude macht es schon ein Unterschied.
      Je niedriger die Vor und Rücklauftemperatur ist ,umso mehr sparst du, da weniger Abstrahlverluste.
      • 3

      • # 159010
      Hallo Thomas,
      Typ 22 sind zweireihig und Typ 33 sind dreireihig. Die Wärmetauscherfläche ist um ein drittel größer. Meine Meinung, um auf die gleiche Zimmertemperatur zu kommen mußt du (fast) die gleiche Energiemenge investieren. Die Temperatur ist zwar niedriger dafür die Tauscherfläche aber größer. Ich glaube nicht das sich der tausch rechnet.
      Vorteil, du könntest den Puffer leerer ziehen.
      Nachteil, erst schauen ob die Anschlüsse der 33er passen, sind manchmal außer mitte.

      Gruß
      Helmut
      • 4

      • # 159013
      Der Spareffekt kommt Ansicht nur bei Brennwertgeräten zum Tragen.Etwa Gasbrennwertthermen.
      Bei Festoffkesselanlagen mit Speichertechnik erreichst du damit nur eine bessere Möglichkeit das vorhandene Speichervolumen maximal auszureitzen.
      • 5

      • # 159017
      Ich bin der Meinung, dass das so gut wie nichts bringen wird. Wir haben ja den Fröling S4 mit Brennwert und hier finde ich es sinnvoll eher die Vorlauf Temp zu erhöhen und dabei die Wassermenge zu reduzieren. Dadurch ergibt sich eine größere Spreizung und deshalb auch wieder sehr niedrige Rücklauf Temps, was die Ausnutzung vom Speicher und vom Brennwerteffekt vergrößert. Gleichzeitig sinkt der Stromverbauch, weil weniger Wasser umgewälzt wird.
      • 6

      • # 159024
      Hallo,

      Bringt das etwas? Das ist die Frage.

      Wenn du es von den Rohrleitungen betrachtest, dann ja.
      Jede Rohrleitung hat Abstrahlungen.
      Je wärmer um so mehr Abstrahlungen.
      Das kommt, wenn in der Wärmehülle verlegt, immer auch dem Haus zugute.

      Es endet dann wie bei Radio Eriwan: Im Prinzip ja, aber....

      Jede Speicheranlage, jeder Brennwertkessel, jede Wärmepumpe usw. benötigen niedrige Rücklauftemperaturen
      um auch die letzten Prozente heraus zu holen.

      Betrachte dir das doch einmal etwas anders.
      Deine Wände, Decken, Böden geben die Wärme zum kälteren Bereich ab.
      Die dadurch abfließende Wärme musst du IMMER, 24h am Tag, durch zufließende Wärme ersetzen.
      Wärme wird dann gespart wenn du die Wärmezufuhr abstellst. Ist ein dummer Spruch, ich weiß.
      Dieses Abstellen, auch als Nachtabsenkung bezeichnet, erzeugt morgens selten eine wohlige Temperatur.
      Jeder wie er will.
      Hast du ein Passivhaus wird dir diese Abschaltung noch nicht einmal auffallen.
      Bei anderen Häusern hast du dann 10°C morgens!
      Dein Haus verliert über die Außenwände die Wärme das sind dann W/m² K.
      Watt pro m² Fläche und pro Grad Differenz Raumtemperatur zur Außentemperatur.
      Die Wärme zum Raum sind Watt, die abfließende Wärme auch Watt.
      Machst du das mit hoher Temperatur können die Heizkörper kleiner sein.
      Sind die Heizkörper größer wird die Temperatur niedriger sein.
      Im Internet gibt es dazu Listen zum Wechsel der Heizkörper.
      Bei hoher Temperatur wird auch die Wand hinter dem Heizkörper mehr Wärme abgeben.
      Es sei denn du hast das gut gedämmt, so 100...200mm.

      Fährst du aber durchgehend oder nur wenig Absenkung (1-2°) und deine Regelung kann der Außentemperatur gut folgen,
      dann wirst du sehen das deine benötigte Vorlauftemperatur sinkt.
      Nennt man in der heutigen Zeit auch hydraulischen Abgleich mit Optimierung des Heizungsreglers.

      Ich habe das bei mir so gemacht und bin der Meinung das das so OK ist.
      Ob ich etwas spare?
      Ich habe keinen Vergleich, oder doch einen kleinen.
      Als ich eingezogen bin habe ich im 1. Jahr ca. 6000L verbraucht.
      Dann habe ich gedämmt und war dann lange Zeit so bei 4000L.
      Dann habe ich vor 10...12 Jahren alles umgebaut, neuen Regler Centra MCR 200,
      auf HV mit Speicher und 1x Laden des Brenners pro Tag, wenn dieser mal an ist.
      Jetzt sind es noch 2300...2600L.
      Wenn ich mit Holz im Winter heize und den Brenner nur noch im Sommer benutze, komme ich auf 600L Öl.

      Das mag bei anderen Häusle Besitzer wieder anders sein.
      Du musst immer das Gesamtsystem betrachten.
      Hast du alle Rohrleitungen gedämmt? Hast du die Mischer richtig eingesetzt?

      mfg
      HJH
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      • # 159035
      Hallo,

      vielen Dank für eure Rückmeldungen, dann weiß ich nun in welche Richtung hier weitergehen muss.

      Ja die Rohrleitungen sind alle gedämmt, bis auf einen Strang der in der Decke lang-läuft. Diesen muss ich noch erneuern.

      Dachgeschoss Decke wird dieses Jahr noch gedämmt hoffe hier in Zukunft auch Einsparungen danach zu haben.

      Danke LG Thomas

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