CO Messung beim TX 25 von Fischer bestehen

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      • # 159097

      CO Messung beim TX 25 von Fischer bestehen

      Hallo,

      bin neu hier, hat jemand Erfahrungen bzw. Tricks wie man die CO Messung beim GA-TX 25 von Fischer besteht?
      Die erste Messung ist mit Pauken und Trompeten durchgefallen! Jetzt hab ich mir den ersten Schamotteeinsatz bestellt (nach 20-Jahren Laufzeit)und hoffe nach dem Einbau ist alles gut. Ich hab hier bereits erfahren das Buchenholz gut ist (hab ich aber z.Z. nicht), und ein Glutbett aus Buchenholzkohle.
      Außerdem möchte ich die Schamottesteine selber wechseln . Welche Hinweise und Anregungen könnt ihr geben?
      Danke !
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      • # 159099
      Hallo,

      Ich kenne NATÜRLICH deinen Kessel nicht.
      Deshalb kann man nur Grundsätzliches sagen.

      Nach 20 Jahren ist so manches defekt.
      Oder wie man bei uns sagen würde: es ist die Bach runter...

      Vor der Messung alles, aber wirklich alles sauber machen.
      Wenn der Kessel eine Durchbrandöffnung (Direktzug) hat,
      dann säubern, so das die Klappe dicht anliegt.

      Dann besorge dir halt Buchenholz, aber trocken!
      Manchmal hilft auch 1 Beutel Holzkohle unten in die Füllkammer.
      Oben drauf dann Buchenholz.
      Sollte den Füllraum von der Länge her ausfüllen.

      Dann das Anzünden, So ein HV brennt so 3...4 Stunden.
      Die Messung sollte so 1...2 Stunden nach dem Anzünden erfolgen.
      Nicht mit zu hoher Leistung (Primärluftanteil) fahren.
      Sollte aber anders herum aber mit Brenntemperaturen von >700°C brennen am Ausgang der Brennkammer.
      Primärluft mehr --> Mehr Leistung --> höhere Brenntemperaturen --> aber auch geringere Verweilzeit zum Ausbrand!
      Das ist so ein gegenläufiges Spiel.

      Jetzt hast du aber einen HV der ist 20 Jahre alt.
      Bei mir ist ein Auto schon nach 10 Jahren Schrott.

      Dein HV ist recht alt und wird weder eine Lambdasonde noch eine Messung der Brenntemperatur besitzen.
      Es kann sogar sein das allein nur nach der Vorlauftemperatur (VLT) geregelt wird.
      Wird jetzt nach der Rauchgastemperatur und der VLT gemacht.

      Erneuere die Ausmauerung, die Düse ist normal auch hin, versuche es mit trockenem Holz und unten etwas Holzkohle und viel Glück.
      Du musst bedenken, du musst jetzt 400mg/Nm³ CO und 20mg/Nm³ Staub einhalten.
      Dazwischen liegen Welten wenn du dir vor 20 Jahren die Werte betrachtest.

      Noch etwas, versuche in einen Bereich der gleichmäßigen Verbrennung zu kommen.
      Kein rauf und runter regeln.

      Das was die heutigen HV an Regelungen besitzen kannst du eigentlich nicht mehr von Hand machen.

      mfg
      HJH
      • 3

      • # 159102
      Hallo HJH,
      Danke für deine Antwort!

      Mein HV hat keine Lamdasonde und auch keine Brenntemperaturanzeige. Die VT wird durch Reglung mittels Mischer zwischen Heizkörpern und Puffer geregelt , die Rauchgastemperatur wird durch eine 2 Stufige Rauchgasgebläseeinheit über einen Abgaswächter gesteuert. Ansonsten hat der HV bis auf ein Thermostat für die automatische Luftreglung keine größeren Regelungen. Ich bin trotzdem mit dem Teil zufrieden auch wenn er schon alt ist! Sonst hätt ich auch nicht an eine Sanierung gedacht! Wäre schön wenn er jetzt noch 15 Jahre macht! Der ganze Hype um die Abgasmessung ist doch eh nur Schikane um die Menschen ja schnell zu einem Neukauf zu bewegen die Klimaaktivisten zu beruhigen und den Schornsteinfegern eine neue Einnahmequelle zu ermöglichen! Wenn ich Holz o.ä. verbrenne entstehen nunmal Abgase. Was sagen dazu eigentlich die Chinesen oder Inder , die halten sich den Bauch vor Lachen! Aber gut wieder eine neue Abgabenlast an die Deutschen und Europäer!
      Nochmals Danke jedenfalls!

      LG KH

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      • 4

      • # 159104
      Hallo Hannes,
      ich hab den TX-40. Der ist ja ähnlich, nur etwas größer. Meiner Ist jetzt auch schon ca. 17 Jahre alt. Ich kam jetzt bei der Prüfung im Dezember Staubmäsig einwandfrei durch, CO hat grade noch so gereicht. Bei mir waren jetzt aber noch nicht die neuen Grenzwerte fällig. Der Kaminkehrermeister ist sehr umweltfreundlich und hält nicht viel davon einen Kessel vorzeitig zu entsorgen (sind ja auch Rohstoffe und Energie steckt ja auch in der Produktion. Er meinte ich könnte die nächste Messung schon schaffen. Holz ist eh klar, nur bestes Buchenholz. Alles gründlich sauber machen, aber nicht direkt vor der Messung, sonder 2-3 Abbrände vorher. Dann sagte er mir man kann auch noch den optimalen Zeitpunkt abwarten bei der Messung. Mein TX hat allerdings schon 2 Rostlöcher und ich weiß nicht wie das in 2 Jahren dann aussieht. Ich möchte den Ofen aber auch so lange wei möglich halten, der hintere Abbrand und der Deckel nach oben find ich ähnlich wie beim HDG. Und was hört man alles für Geschichten mit den neuen Öfen. Apropos, mein Volvo ist über 20 schnurrt wie ein Kätzchen und ist sehr wartungsarm. Ich geb dir mal meine Werte durch (versuche..)

      Gruß Schorsch
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      • # 159105
      Meine Frau sagt grad noch: Wichtig ist auch eine gute Luftzufuhr in den Heizraum. Wir hatten wohl schon bessere Messwerte, als die Heizraumtür weit offen stand. Viel Glück.
      • 6

      • # 159106
      Jetzt bin ich baff. Wusste gar nicht, dass meine Frau da so ein Profi ist :D . Sie ist ja immer bei den Messungen dabei. Also anheizen mindestens 1 1/2 Stunden vor der Messung. Holzfeuchte max. 19%. Meint auch möglichst Buche, zur Not echt etwas kaufen. Oder Esche noch. Wenn der CO Wert viel zu hoch ist mehr Sekundärluft geben. (Das sind die runden Klappen unterm Blechdeckel). Sonst kann es sein, der Zug geht statt in die Abbrandkammer zu stark in den Brennraum. Mal sehen, vielleicht fällt ihr ja noch was ein. Bis wann hast du Zeit?
      • 8

      • # 159117

      Bauernhof wrote:

      Jetzt bin ich baff. Wusste gar nicht, dass meine Frau da so ein Profi ist :D . Sie ist ja immer bei den Messungen dabei. Also anheizen mindestens 1 1/2 Stunden vor der Messung. Holzfeuchte max. 19%. Meint auch möglichst Buche, zur Not echt etwas kaufen. Oder Esche noch. Wenn der CO Wert viel zu hoch ist mehr Sekundärluft geben. (Das sind die runden Klappen unterm Blechdeckel). Sonst kann es sein, der Zug geht statt in die Abbrandkammer zu stark in den Brennraum. Mal sehen, vielleicht fällt ihr ja noch was ein. Bis wann hast du Zeit?
      Hallo Bauernhof,

      Danke für die Antworten.
      Also Esche zum heizen hätt ich. Das mit den 1,5h anheizen vor der Messung merk ich mir. Mein Schorni war schon 2,5h vor Termin bei mir und hat während der Anheizphase gemessen, der dachte vtml. ich mach mich vorher aus dem Staub! Die Runden Klappen unterm Blech (ca. hälfte der Höhe) sind glaub ich fest montiert (5 Löcher frei glaub ich) und ist das nicht die Primärluft? Ist die Sekundärluft nicht unterm Aschekasten? Ich denk mal du meintest die mittige Luftzufuhr also die Primärluft .
      fischer-heiztechnik.de/de/ersatzteile.html
      Ich wollt übrigens noch etwas Hackschnitzel zugeben, war der Kehrer dagegen. Der VG ist dafür zugelassen. Der Schorni meinte steht nicht auf dem Typenschild! Aber in meiner Beschreibung!
      Der hat mir ne 6 Wochenfrist gegeben für die Behebung und Neumessung ,die läuft Ende März aus. Ich hab auch noch nicht die Schamotte da, die in Günzburg haben angeblich Lieferengpässe. Warte schon knapp 2 Wochen drauf! Glaub nicht mehr dran das ich das zeitmäßig hinkriege! Weiß nicht ob man eine Fristverlängerung kriegt oder ob der Kehrer meinen VG dann sperrt?
      Schorsch , wo hast du die Rostlöcher? Wir haben damals extra auf ein deutsches Produkt gesetzt eben wegen der Qualität und Langlebigkeit!

      Übrigens Volvo ist Langlebigkeitssieger mit knapp 3 Mio Meilen in Amerika! Baujahr 1966!
      spiegel.de/auto/aktuell/weltre…en-gefahren-a-843568.html

      Danke nochmals!
      LG Hannes
      • 9

      • # 159125
      In der Anheizphase darf er nicht messen. Irgendwo in der Bimschv steht, dass die Messung 5 Minuten nach dem Auflegen der maximal zulässigen Holzmenge auf ein bestehendes Glutbett erfolgen soll. Mein Schorni zieht es aber auch vor, 1-1,5 h nach dem Anheizen zu messen (ohne Auflegen).
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      • # 159126
      Zur Erfüllung der Anforderungen nach Nummer 1.3 sind die Messungen bei einer Kesseltemperatur von mindestens 60 Grad Celsius durchzuführen. Bei handbeschickten Feuerungsanlagen soll darüber hinaus mit den Messungen fünf Minuten, nachdem die größte vom Hersteller in der Bedienungsanleitung genannte Brennstoffmenge auf eine für die Entzündung ausreichende Glutschicht aufgegeben wurde, begonnen werden.
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      • # 159161
      Hallo Hannes,
      hast Recht, oben ist die Primärluft und unten die Andere.
      Die Rostlöcher sind bei mir links und rechts an den Wasserflaschen ganz vorne wo die Aschetüre ist. Aber ich denke die Durchrostung kommt bei mir vom offenen System --> Sauerstoff
      Die Hackschnitzel schluckt der Fischer echt gut. So schade, dass die Kessel alle bald verschwinden. Ich bin da echt ratlos wie es weiter geht.

      Grüße Schorsch

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