Möchte mir dieses Jahr eine Solaranlage aufbauen - Sunex AMP ?

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      • 1

      • # 159703

      Möchte mir dieses Jahr eine Solaranlage aufbauen - Sunex AMP ?

      Hallo ,

      Wie die Überschrift schon sagt möchte ich mir dieses Jahr noch eine Solaranlage aufbauen . Nun bin ich im Netz auf eine Anlage von Sunex gestossen . Die kommt wohl aus Polen und ist 12 qm gross .ebay.de/itm/Sunex-AMP-2-0-Sola…01881146?var=521915744122

      Meine frage ist jetzt an euch was haltet ihr von dem Teil ? Bafa gelistet ist sie auch also sollte sie doch ok sein ?
      Mein Brauchwasserspeicher habe ich ja damals schon mit Solarwendel bestellt auch mein erster Pufferspeicher hat eine Wendel drin .

      Ist den die Solaranlage dafür überhaupt gross genug ?
      Über Antworten würde ich mich freuen . ;)
      Bis dann Ricco
      • 2

      • # 159707
      Die Qualität kann ich nicht beurteilen. Von der Größe her hätte ich keine Bedenken. Ich habe seit gut 15 Jahren 10 qm auf dem Dach und damit das Brauchwasser von etwa März bis Oktober warm bekommen. Es war realtiv selten das ich dazwischen nochmal extra einheizen musste wobei der Verbrauch bei mir eher gering war (2-3 Personen) und der Boiler mit 500 Litern schlechtere Tage leicht überbrücken konnte.
      Für den Zuschuss muss die Anlage inzwischen zwar auch an der Heizung dran hängen aber davon würde ich mir eher nicht so viel erwarten. Fürs Warmwasser reicht es im Sommer leicht.
      • 3

      • # 159708
      Hallo

      Ist die nicht ein wenig teuer?

      Mit meiner Anlage bin ich mit allen drum und dran (einsatzbereit installiert) bei knapp 2000€ gelandet.
      So war die,durch die Bafa quasi kostenlos.


      Lg
      Automatisch heizen,für 2,37cent/kWh mit ekogroszek.
      • 4

      • # 159742
      Danke für die Antworten ,

      ich bin beim Solar der absolute Neuling deshalb meine Frage . Wir sind hier bei uns 4 Erwachsene und 3 Kinder .
      Da hab ich Bedenken das die Anlage zu klein ist . Auf einer Österreicher Seite hab ich die selbe Anlage mit 9 Platten gefunden also könnte man doch einfach platten dazu kaufen und erweitern . Denk ich mir so ?( ?

      Robert , wo hast du deine Anlage her wenn man fragen darf ?
      Ist sicher auch eine polnische wie dein Ofen . Ist ja die Sunex auch .
      Bis dann Ricco
      • 5

      • # 159744
      Hallo

      Meine kommt von Weser solar bzw.aus China. 7,2m2 Vakuumröhren ,mit Pumpengruppe,AG, Solarflüssigkeit,aufständerung usw.für 1650€ inkl.versand.

      Aber nicht die blueclean,sondern deren "Eigenmarke" - TITAN und natürlich mit Bafa Förderung.

      PS: ich habe nichts mit dem Händler zutun,bin nur Privatperson die dort gekauft hat.


      Lg
      Automatisch heizen,für 2,37cent/kWh mit ekogroszek.
      • 6

      • # 159745

      robertozittau wrote:

      Hallo

      Meine kommt von Weser solar bzw.aus China. 7,2m2 Vakuumröhren ,mit Pumpengruppe,AG, Solarflüssigkeit,aufständerung usw.für 1650€ inkl.versand.

      Aber nicht die blueclean,sondern deren "Eigenmarke" - TITAN und natürlich mit Bafa Förderung.

      PS: ich habe nichts mit dem Händler zutun,bin nur Privatperson die dort gekauft hat.


      Lg
      macht dann mal so 4m2 Aperturfläche was soll dabei rauskommen ?
      • 8

      • # 159920
      Hallo,

      Ich besitzt zwar nicht die Sunex AMP aber die Sunex NX Premium CU/CU Kollektoren. Hab sie aber erst seit einem halben Jahr am Dach. Bin bis jetzt sehr zufrieden, die Kollektoren sind sehr hochwertig verarbeitet um machen einen guten Eindruck. In wieweit ein verarbeitungstechnischer Unterschied zwischen den Kollektoren besteht kann ich dir leider nicht sagen.
      Ich komme aus Österreich und habe sie auch bei einem österreichischen Händler gekauft (heizprofishop.at), ich vermute mal den hast du auch gemeint xD.

      Nun zur Anlagengröße wäre es wichtig zu wissen wie viel Energie du pro Tag benötigst für dein Warmwasser? Vl in kWh oder weißt du wie lange du mit deinem Warmwasserspeicher auskommst ohne nachzuheizen?

      Es gibt eine Faustformel, die besagt 80 bis 100 Liter Speicher (Minimum) pro m2 Kollektorfläche, aber auch der größte Speicher ist im Sommer irgendwann voll.
      Wenn ich das richtig lese, besitzt du einen 2000L Warmwasserspeicher und 4750L Pufferspeicher? Dann könntest du ja vom Speicher her eine große Anlage bauen und auf jeden Fall Heizungsunterstützend einbinden.

      Du kannst die Anlage natürlich immer erweitern, wichtig ist nur, dass du jetzt vorsorgst. Sprich du musst die Rohrleitungen, Pumpen und auch die Verschaltung der Kollektoren jetzt richtig bemessen dann hast du es später leichter.
      Aber bei 7 Personen und so viel Speicher kannst du meiner Meinung nach locker auch gleich 9 oder 10 Kollektoren (20-25 m2) montieren. Der Mehraufwand hält sich da noch in Grenzen und die Anlage liefert im Übergang auch noch Heizungsunterstützende was bzw auch wenn es mal im Sommer nicht so schön ist.

      Meine Anlage besteht aus 10 Kollektoren (25 m2) , Ausrichtung 140° Südost auf einem 45° Steildach, mit derzeit noch 1000L Puffer (aber der ist zu klein…. Erweiterung auf 5000L in Planung mit neuen HV und so weiter xD ).
      Ich erwirtschafte damit an guten Tagen so zwischen 30-40 kWh. Aber da mein Speicher zu klein ist und er relativ schnell heiß wird sinkt damit auch der Wirkungsgrad der Kollektoren ….vl kann man noch mehr herausholen Somit habe ich seit Ende Juli letzten Jahres bis heute bereits 5895 kWh erwirtschaftet. Vielleicht helfen dir diese Zahlen weiter

      Bei weitern Fragen einfach melden
      • 9

      • # 159932
      Hallo chris92,

      welche Regelung hast du bei deiner 25 m2-FK-Anlage im Einsatz ?

      Mich würde interessieren, ob du generell alles über den Puffer fährst oder auch direkt auf die Heizung.

      Wenn nicht:
      Hast du dich schon mal mit dem Gedanken befasst, wahlweise über ein 3-Wege-Ventil über einen Platten-Wärmetauscher direkt auf die Heizung zu gehen und nur bei Übertemperatur auf den Pufferspeicher zu fahren.
      Meiner Meinung nach lässt sich hier der ST-Ertrag wesentlich erhöhen, da Kollektortemperaturen von 35 - 50 Grad, welche im Puffer meist nicht mehr Platz finden, ideale Temperaturen zum Heizen sind.

      Meine Anlage wurde auch heizungsunterstützend geplant, ist aber praktisch nie heizungsunterstützend verwendet worden, da bei mir praktisch nicht relevant.
      Wenn im Winter kaum Solarstahlung vorliegt oder wenn die Anlage mit Schnee bedeckt ist, ist der Ertrag sehr gering, dann bringt heizungsunterstützend sowieso nichts.
      Und wenn wesentliche Einstrahlung vorliegt, fährt die ST-Anlage alleine.

      Mittlerweile ist die ST-Anlage ganzjährig, wenn aufgrund des Ertrages möglich, direkt heizend.

      Vergleichszeitraum 1.8.2018 bis 22.4.2019: ca. 5.350 kWh/12,5 m2 FK = 428 kWh/m2, April: ca. 50 - 60 kWh/Tag, 1.4. - 22.4.2019: 870 kWh
      Ich habe nur 500 Liter WW-Solarspeicher.

      Vergleich 5.895 kWh/25 m2=236 kWh.



      Sonnige Grüße



      Karl
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      • 10

      • # 159938
      Hallo Karl,


      Danke für dein Kommentar. Sehr interessant mal Erfahrungswert von anderen zu sehen. Da muss ich also noch an der Effizienz meiner Anlage arbeiten.


      Ich habe derzeit noch einen Resol DeltaSol im Einsatz aber eine Umstellung ist geplant



      Ich verwende zwar bereits einen Plattenwärmetauscher, da mein Pufferspeicher keine Solarwendel hat, ich fahre trotzdem direkt in den Puffer und nutze den Pufferspeicher auch als hydraulische Weiche. Weiters befindet sich am Pufferspeicher ein Frischwassermodul und ich möchte in erster Linie mein Warmwasser heizen xD.


      Aber du hast auf jeden Fall Recht, dass bei niedrigeren Vorlauftemperaturen wesentlich mehr Solarertrag zu Erwarten wäre. Jedoch benötige ich beispielsweise mindestens 45 Grad Vorlauf, da ich nur Radiatoren zur Verfügung hab. Derzeit wird an sonnigen Tagen eigentlich gar keine Heizung benötigt, wenn dann nur in der Nacht und in der Früh und bei kälterem Wetter und Sonnenschein wird der Puffer selten wärmer als 60 Grad da die meiste Energie sowieso in die Heizung geht. Ich muss auch Anmerken, dass mein Ertrag bereits ab Anfang November stark abnimmt, da ich mit meiner Süd-Ost Ausrichtung sehr vom Nebel abhängig bin .....aber die Dachausrichtung lässt sich halt nicht so leicht ändern. Somit wäre mein gesamter Ertrag bis jetzt mit einer Süd Ausrichtung wahrscheinlich auch höher


      Aber eins verstehe ich nicht ganz bei deinen Angaben:

      Wenn du 12,5 m2 Kollektorfläche hast und 60 kWh am Tag produzierst, dann müsste deine Anlage ja fast 10h am Tag laufen?


      Meine Kollektoren schaffen laut Solarkeymark max 1810 W/Kollektor(2,5m2) (bei 0K und 1000W/m2 Einstrahlung) woraus sich pro Quadratmeter 724 W maximal ergeben.


      Also wären bei 12,5 m2 *724 W = 9.050W also runde 9 kWp zu erwarten.


      Ich vermute mal das sich unsere Kollektoren da nicht extrem unterscheiden werden, also müsste deine Anlage für 60kWh bei 9kWp 6,66h durchgehend Volllast laufen sprich bei 1000W/m2 perfekter Einstrahlwinkel und minimale Vorlauftemperaturen. Woraus ich schließen würde, dass deine Anlage in Wirklichkeit dann so um 8 bis 10 Stunden laufen müsste? Oder lieg ich da falsch? Wie misst du deine Wärmemenge? Über eine Bilanzierung oder über einen WMZ ?



      Sonnige Grüße zurück


      Peter
      • 11

      • # 159940
      Hallo Peter,

      meine Solarerträge 2018 kannst du dir unter: holzheizer-forum.de/index.php?…uellen-solarertr%C3%A4ge/ detailliert ansehen.
      Beitrag vom 20.1.2019

      Die Erträge 1 - 4/2019 werde ich Anfang Mai einstellen.

      Die Solarpumpe-Heizung ist von 1.1. - 23.4.2019 474 Std. gelaufen. Die Gesamt-Kumulierten Werte sind nicht seit 1.1.2015 aufgelaufen, sondern Februar 2016.

      Gestern-Ertrag-KWh: 58,8 kWh-9 h 55-Laufzeit, Gemessene Solarstrahlung lt. TA-Strahlungssensor: 101,1 kWh.
      Heute-Ertrag-kWh:19,6 kWh-7 h 06-Laufzeit, Gemessene Solarstahlung: 44,5 kWh, heute war ein sehr bewölkter Tag.

      Die Wärmemenge messe ich über einen TA-Wärmemengenzähler-FTS-4-50-DL.
      In der Grafik im 3. Bild kann man die Werte sehr schlecht lesen, darum als 4. Bild die Daten nochmals detaillierter.


      LG



      Karl
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      • 12

      • # 159978

      chris92 wrote:


      Nun zur Anlagengröße wäre es wichtig zu wissen wie viel Energie du pro Tag benötigst für dein Warmwasser? Vl in kWh oder weißt du wie lange du mit deinem Warmwasserspeicher auskommst ohne nachzuheizen?

      Es gibt eine Faustformel, die besagt 80 bis 100 Liter Speicher (Minimum) pro m2 Kollektorfläche, aber auch der größte Speicher ist im Sommer irgendwann voll.
      Wenn ich das richtig lese, besitzt du einen 2000L Warmwasserspeicher und 4750L Pufferspeicher? Dann könntest du ja vom Speicher her eine große Anlage bauen und auf jeden Fall Heizungsunterstützend einbinden.

      Du kannst die Anlage natürlich immer erweitern, wichtig ist nur, dass du jetzt vorsorgst. Sprich du musst die Rohrleitungen, Pumpen und auch die Verschaltung der Kollektoren jetzt richtig bemessen dann hast du es später leichter.
      Aber bei 7 Personen und so viel Speicher kannst du meiner Meinung nach locker auch gleich 9 oder 10 Kollektoren (20-25 m2) montieren. Der Mehraufwand hält sich da noch in Grenzen und die Anlage liefert im Übergang auch noch Heizungsunterstützende was bzw auch wenn es mal im Sommer nicht so schön ist.

      Meine Anlage besteht aus 10 Kollektoren (25 m2)
      Hallo ,

      erstmal danke für die Antworten , toll . Hier werden Sie geholfen :D .

      Chris ,
      also bei uns zu Hause ist so nach 3 bis 4 Tagen das Warmwasser von 60 auf 30 Grad runter . Kommt drauf an ob die jeden Abend duschen oder sich nur waschen .
      In eins oder zwei Jahren je nachdem wie die Taler da sind möchte ich ein in der Nähe stehendes Haus mit an meine Anlage anschliessen . Da ist das Warmwasser noch schneller weg .

      Zum Pufferspeicher , da sollte ich genug haben . Für meinen neuen Ofen habe ich mir vor 2 Jahren auch einen neuen PS mit 2000l und Solarwendel dazu gekauft . Meine beiden alten Gastanks hatte ich schon in meiner alten Anlage drin . Die Lagen bis dahin . Jetzt habe ich die hochkant gestellt und mit vielen Anschlüssen versehen . So habe ich insgesamt rund 7500l Pufferspeicher .
      Heizungsunterstützung sollte die ST Anlage auch sein , deshalb was Großes .

      Du schreibst das auf deinem Dach 10 Kollektoren liegen . Sunex schreibt das bis zu 7 möglich sind aber 5 empfohlen werden . Wie sind deine Rohrleitungen und Pumpe ausgelegt ? Sind die original für 5 oder ist alles vergrößert ? Das würde ich gerne so machen das ich die Komplettanlage mit ein paar Module mehr kaufe aber schafft das die Pumpe dann noch ? Die ist doch sicher auf eine bestimmte Anzahl Platten abgestimmt ?( ?
      Fragen über Fragen :D .
      Bis dann Ricco
      • 13

      • # 159992
      Hallo Ricco,


      Also angenommen dein Speicher hat 60 Grad (Oben u. Unten) und in drei Tagen hat er 30 Grad (Oben u. Unten) dann sind das ca. (60-30)*2000*1,16 = 69,6 kWh gesamt und dann benötigst du ca. am Tag 23-24 kWh für dein Warmwasser.


      Sollte der Verbrauch auch noch steigen wie du sagst, dann würde ich dir schon mindestens 15m2 empfehlen. Heizungsunterstützend sind bei dir ja 25m2 auch kein Problem .


      Jap ich habe bei mir 10 Kollektoren am Dach . Sie sind alle in der gleichen Höhe montiert, jedoch in zwei Felder zu 5 Kollektoren aufgeteilt und nach dem Tichelmann-System verschalten. (Siehe Bild) Ach ja die Isolierung in der Mitte wurde später noch verbessert xD


      Die Rohrdimensionierung und Pumpenauslegung ist so eine Sache. Hier im Forum gibt es einige Experten, die dir das ganz genau ausrechnen können bzw. gibt es schon einige Threads und PDFs.

      Die Rohrdimensionierung und Pumpenauslegung sind von einigen Faktoren abhängig.

      • Länge der Rohre
      • Wie viele Bögen werden benötigt
      • Wie viel Höhenunterschied ist zu bewältigen
      • Und welche Rohre werden verwendet

      z.B. weißt ein Wellrohr mit 1 Zoll einen höheren Durchflusswiederstand auf als ein 28mm Cu Rohr.


      Ich habe bei mir mit 10 Kollektoren alles mit 1 Zoll verlegt. Dort wo es einfach möglich war, habe ich 28mm Cu hartgelötet verbaut. Im Kaltdach sowie der „letzte Meter“ zu den Kollektoranschlüssen habe ich mit 1 Zoll Wellrohr gemacht. Das ist in meinem Fall gerade ausreichend, da sich der Heizraum direkt unter den Kollektoren im Erdgeschoss befindet.
      Bei längeren Leitungen würde ich bei meiner Größe vl. lieber auf 5/4 Zoll gehen.


      In meinem Set war die Wilo Yonos PARA RSTG25/7,5 dabei. Das ist eigentlich die „klassische Solarpumpe“ und die schafft theoretisch schon einiges, wenn die Rohdimension passt Ich glaub es gibt auch eine kleinere Wilo Yonos Para also aufpassen! bzw nachschauen.


      Bei mir läuft die Pumpe derzeit mit einer Anlagen-Peak-Leistung von 17 kW mit max. 80 Prozent Leistung (laut WMZ ca 1,03 m3/h) und im Sommer kurzzeitig mal mit 90 -100 Prozent aber, dass ist wirklich sehr selten. Ich muss auch noch dazu sagen, dass bei mir die Pumpe alles durch einen PWT durchdrücken muss, wo vl. ein großes Register einen besseren Durchflusswiderstand aufweist aber da sind die Experten gefragt.


      Wichtig ist noch zu sagen, dass wenn du ein Set mit 5 Kollektoren kaufst und dann extra 5 dazukaufst, du wahrscheinlich auch nur ein kleines Ausdehnungsgefäß bekommst. Bei 10 Kollektoren sollest du mindestens 40L haben.


      Auch wichtig zu sagen ist, dass wenn du mehrere Kollektorfelder machen musst (wegen der Größe der Anlage oder wegen des Daches) dann musst du sie irgendwie auch hydraulisch Abgleichen können.

      In meinem Fall war das zwar nicht nötig, da sich alle Kollektoren in gleicher Höhe befinden und ich die Anschlussleitungen symmetrisch gebaut habe. Aber immer ist das ja nicht möglich, dann könnte man einen Taccosetter Solar bei jedem Strang einbauen und damit die Felder hydraulisch Abgleichen.


      Du wirst ja keine PWT brauchen, wenn du ja schon das Solarregister drinnen hast, wichtig ist nur, dass das Umschaltventil für die Solarwendeln auch die richtige Dimension bzw. den richtigen Kvs Wert hat, da du da dann ja einen relativ großen Durchfluss hast. Bei 3-Wege-Ventilen kann das so eine Sache sein, 3-Wege-Mischer eignen sich bei größeren Durchflüssen meiner Meinung nach besser als Umschaltventil.



      Ganz wichtig zum Schluss noch, allgemein bei der Komponentenauswahl auf die Temperaturbeständigkeit und Glykol Beständigkeit achten. Es gibt z.B. für Hanf ein eigenes Solar Fermit oder spezielle Isolierungen für die Solarrohre (Temp und UV-Strahlung) und so weiter.


      Wie viel Quadratmeter willst du denn jetzt machen? Und welche Ausrichtung hätten deine Kollektoren?


      Würdest du deine 2000L Warmwasser dann auch auf 80 Grad hochheizen lassen oder vorher auf den Puffer umschalten?

      Wenn du es auf 80 Grad hochheizen lasst, dann unbedingt einen Brauchwassermischer einbauen, wenn noch keiner drinnen ist.


      MfG
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      • 14

      • # 159995
      Hallo Chris ,

      also das muss ich erstmal alles sacken lassen . Tolle Erklärung für mich ;) .

      Thema qm ist gut ? Ich würde schon gerne eine große Anlage nehmen aber das ist dann auch eine Frage des Preises und der Förderung von der Bafa .

      Die Kollektoren müssen wenn ich 10 nehme dann müssen die zu je 5 übereinander aufgebaut werden .

      Mein Dach selber steht fast nach Süden ausgerichtet so ungefähr 170 Grad und hat eine Neigung von so 50 Grad . Da habe ich fast den ganzen Tag die Sonne drauf . Im Winter ist es nicht so optimal weil ich einen Laubwald vor dem Haus habe. Da kommt nicht so viel an . Aber fällen geht nicht :D .

      Ja Warmwasser soll in Zukunft auf 80 Grad aufgeheizt werden . Die Teile habe ich alle schon . Jetzt sitzt ein Termovar Ventil vor der Brauchwasserladepumpe und begrenzt die Themperatur auf 61 Grad . Dieses Ventil baue ich dann in der Warmwasserleitung ein . Zirkulationspumpe ist ja schon drin , ist ja nur ein kleiner Umbau .

      Bekommt man eigentlich wenn man 2 solche Anlagen kauft auch doppelte Förderung ?
      Dann man die parallel laufen lassen oder ?

      Na bis das soweit ist muss erstmal das Dach neu gedeckt werden . Da geht noch eine Weile ins Land . Bis dahin habe ich noch viel Zeit zum lesen und informieren .
      Bis dann Ricco
      • 16

      • # 160041
      Na dann wäre das möglich :thumbsup: ,

      Das Haus ist eigentlich ein zusammenhängendes . Ist aber trotzdem in zwei Grundstücke geteilt . Eins gehört meiner Frau und das andere mir . Der Vergaser steht bei meiner Frau im Haus und die Pufferspeicher bei mir .
      Na dann kann ich mir ja noch genau Überlegen wie man das so verschalten kann .
      Bis dann Ricco
      • 18

      • # 161943
      Hallo Chris,
      Du schreibst:

      z.B. weißt ein Wellrohr mit 1 Zoll einen höheren Durchflusswiederstand auf als ein 28mm Cu Rohr.



      Ich habe bei mir mit 10 Kollektoren alles mit 1 Zoll verlegt. Dort wo es
      einfach möglich war, habe ich 28mm Cu hartgelötet verbaut. Im Kaltdach
      sowie der „letzte Meter“ zu den Kollektoranschlüssen habe ich mit 1 Zoll
      Wellrohr gemacht. Das ist in meinem Fall gerade ausreichend, da sich
      der Heizraum direkt unter den Kollektoren im Erdgeschoss befindet.
      Bei längeren Leitungen würde ich bei meiner Größe vl. lieber auf 5/4 Zoll gehen.

      Wieviele Meter Rohr hast du verlegt? Bei mir würden alleine im Kaltdach 23 Meter einfache Strecke anfallen.
      Gruss

    Webutation