Dämmstärke Pufferspeicher

    Du hast Probleme beim Login? Schreibe uns im Forum "Probleme mit der Registrierung".
      • 1

      • # 161035

      Dämmstärke Pufferspeicher

      Hallo,
      Da die Dämmung meiner Puffer demnächst ansteht, geistern mir einige Fragen im Kopf rum.
      Natürlich würde ich gerne die Isolierung am Mantel gering halten. Der Boden mit Standring wird gut gedämmt. Den Pufferdeckel werde ich auch sehr gut dämmen. Den Mantel würde ich gerne mit 100mm wegen Platzgründen dämmen.
      Da die Wärme ja nach oben strahlt frage ich mich, ob die Isolierung am Mantel reicht.
      Schreibt doch mal bitte eure Meinung dazu.

      Grüße Dirk
      • 2

      • # 161036
      Die Konvenktion dürfte bei den meisten Speichern das Hauptproblem sein.

      Achte penibel drauf das Rohranschlüsse dicht Isoliertsind und ebend keine Luftströmung unterhalb der Dämmung entsteht.

      Aussen empfiehlt sich Rettungsdecken aufzubringen oder Komplettumhausung des gesammten Systems.
      • 3

      • # 161037
      Hallo Dirk,

      ich habe zwei 1000l-Speicher bei mir stehen. Einen im Heizraum mit 100mm Vlies-Isolierung. Einen im kalten Keller mit 120mm PU-Dämmung.
      Und ich sage Dir, die 20mm stärkere und bessere Dämmung merkt man ganz gehörig.
      Der Heizraum ist immer warm und man spürt bei durchgeladenem Puffer die Wärmeabstrahlung wenn man daneben steht.
      Den Wärmeverlust sieht man auch an den Temperaturen.
      Der kalte Keller ist noch immer kalt und der Mantel ist ebenfalls nicht warm.

      Was ich sagen will: Unterschätze nicht die Abstrahlung am Mantel. Nur den Deckel dick einpacken wird nicht reichen.

      Grüße,
      Patrick
      • 5

      • # 161042
      Hallo

      geringe Dämmung = größerer Verlust.
      höhere Dämmdicke = geringerer Verlust

      Arbeitszeit bleibt annähernd gleich. Du musst selbst entscheiden was für Dich unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten besser ist.

      Du könntest ggf auch eine quadratischen Kasten um den Puffer machen und dann ist nur ein geringerer Teil des Puffers nur mit 100 mm gedämmt.

      Wenn Du schon den Preis betrachtest, solltest Du auch die Verlust über die Lebensdauer betrachten..... 100 mm kosten weniger als 120 mm und 120 mm weniger als 160 mm. Aber die Verluste und damit die dauernden Kosten sinken bei bei steigender Dämmstärke....

      ciao Peter
      • 6

      • # 161046
      Hallo

      Bei mir ist es durch 4x seitliche Wärmetauscherflansche ,eine Umhausung aus Gipskarton geworden.
      Puffer steht auf 100mm Pu Dämmplatten + Rettungsfolie + 4m3 Mineralwolle +2 rollen klemmfilz.
      Hat mich ca.50€ gekostet aber Verlustfrei wird das generell niemals werden.
      Ist die Frage ,ob die Blechtonne in der zu beheizenen Gebäudehülle steht.
      Für einige Keller ist ein wenig Wärme zudem auch von Vorteil.

      Die Ersparnis muss durch den Brennstoff kommen und bei Scheitholz darf es keinen BrennstoffPREIS geben.....

      Lg
      Automatisch heizen,für 2,37cent/kWh mit ekogroszek.
      • 7

      • # 161057
      ich frage mich allen Ernstes was das bringen soll selber einen Puffer zu dämmen es gibt mittlerweile Hersteller die hervorragende fertig Isolierungen mit Energieeffizienzklasse A+ und A+ + anbieten....
      • 10

      • # 161065

      Dirk 1986 wrote:

      Die Kostenersparnis soll es bringen. Die fertige Dämmung ist viel zu teuer.
      Was ist zu teuer? 160 Euro??? Sorry aber das ist eine Milchmädchenrechnung.
      • 12

      • # 161554

      New

      Hallo zusammen

      Allso ich habe bei der Suche nach meinen beiden 1.500 Liter Pufferspeichern auch viele Angebote im Netz angeschaut und sehr lange hin und her überlegt. Bis zuletzt sind es dann zwei nackte Behälter ohne Dämmung geworden, welche ich dann selber dämmen werde.

      Bei Puffern mit Dämmstärken über 120 mm wurde das Angebot recht bescheiden und die Preise stiegen um das mehrfache an, als meine zwei nackten Büchsen gekostert haben (jedenfalls bei den Angeboten, welche ich finden konnte).
      Ich habe die Zahlen nicht mehr genau im Kopf, aber so weit ich mich errinnern kann, lag der Preisunterschied zwischen meinen Puffern und jenen mit ca. 20 cm Dämmung bei über 1.000 € pro Stück. Da kann ich wohl lange Dämmmaterial kaufen und drumherumbauen....

      Meine derzeitige Vorstellung wäre: 20 cm Dämmplatten mit Gehrung so in Streifen zu schneiden, dass sie aneinandergeklebt die Form der Rundung des Pufferspeichers ergeben. Die Spalten zwischen der geraden Innenfläche der einzelnen Streifen und des runden Puffers würde ich dann mit Bauschaum ausfüllen.

      Ich frage mich nur, ob als Dämmmaterial Styroporplatten in Frage kämen oder ob das Material die ca. 90°C am Pufferspeicher nicht standhält?

      Grüsse
      Helmut
      • 13

      • # 161560

      New

      Hallo Helmut,

      Styropor hält die Temperatur nicht aus und begingt so ab 70°C langsam an zu schrumpfen und ich habe das bei mir so gemacht das ich eine rechteckigen Körper aus 3 Lagen 5cm Styropor und ca. 5cm Luft zu den PS gelassen und den Hohlraum mit Thermofloc gefüllt. Die Styroporplatten habe ich versetzt mit Bauschaum verklebt und die Abgänge der PS habe ich mit einem kurzen Stück HT Rohr die Löcher herein gemacht das paßte mit der alukaschierten Rohrisolierung gut zusammen.

      Sonnige Grüße Reiner
      PS die Isolierung für 3 PS war kaum teurer als eine Weichschaumisolierung vom Hersteller
      ETA BK 15 mit Saugzuggebläse geregelt mit UVR16x2

      3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als
      Backup geregelt mit zwei UVR16x2 mit CAN-I/O44 CAN-MTx2 und CMI
      DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche
      • 14

      • # 161562

      New

      Hallo

      ich habe meine Puffer mit Mineralwolle gedämmt.
      Dazu habe ich mit aus Holz eine Schablone geschnitten die den Aussendurchmesser des Puffers inklusive Dämmung hatte.
      In die Raumecke dann zwei Latten an die Wand gedübelt. Abstand zur Raumecke halber Aussendurchmesser PUffer inkl. Dämmung. Danach "Hasendrahtgitter" 50 mm Maschenweite abgelängt (Umfang zzgl. 50 mm Überlappung). Diese Stücke an die Latten getackert, dass die Verbindungsstelle vorne liegt. Mineralwollematte an das Hasengitter gestellt und den Puffer reingeschoben. Vorne die Matten stumpf aneinander gelegt und mit dem Hasendrahtgitter fixiert. Nicht besonders schön aber funktionell.....
      Und mit geringem finanziellen Aufwand und allein zu erledigen.

      ciao Peter
      • 15

      • # 161566

      New

      Hallo


      reinelektronik Ich habe mir fast gedacht, dass es für das Styropor zu warm wird. Am Puffer eine dünnere Lage aus hitzebeständiger Dämmung als Schutzschicht für das Styropor einzubauen hatte ich auch schon einmal angedacht.
      Meine Bedenken hierbei waren, ob die Temperaturen am Übergang zwischen dieser doch relativ dünnen Innendämmschicht und dem Styrodur schon niedrig genug sind, um das Styropor vor dem Hitzezerfall zu schützen. Dass es bei dir so funktioniert, ist ein wertvoller Hinweis für mich.


      v-two Die Mineralwolle mit Hasengitter zu stabilisieren ist ebenfalls eine sehr gute Idee. Ich habe meine Puffer zwar schon fast vollständig verrohrt an der Wand stehen und es ist sehr wenig Platz dahinter. Wenn ich mir mithilfe eines Hasengitters o.Ä. allerdings formstabile Halbschalen aus Mineralwolle konstruieren könnte, dann sollte es eigentlich möglich sein selbige problemlos hinter die Puffer zu schieben.


      Vielen Dank für eure Ideen und Hinweise. Ich denke meine oben genannte Variante, mit Dämmplatten in Gehrung schneiden usw. ist doch sehr aufwändig. Da erscheinen mir eure Methoden doch um ein Vielfaches rationeller.


      Grüsse
      Helmut
      • 17

      • # 161571

      New

      Hallo Helmut,

      meine 3 PS stehen auch in der Kellerecke und ich habe halt als erstes die Rückwand, Seite und Decke soweit hergestellt das wenn ich die PS dann herein stelle nahtlos übergehen kann und dann habe ich PS verrohrt bis etwas Rohr mit Kugelhahn über die Dämmung reicht und die PS dann mit Druckluft abgedrückt dann konnte ich die Dämmung fertigmachen und habe die Außenseiten mit Gewebematte und WDS Putz verputz so kann das Styropor nicht aus versehen beschädigen.

      Sonnige Grüße Reiner
      ETA BK 15 mit Saugzuggebläse geregelt mit UVR16x2

      3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als
      Backup geregelt mit zwei UVR16x2 mit CAN-I/O44 CAN-MTx2 und CMI
      DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche
      • 18

      • # 161597

      New

      Hallo

      Leider habe ich meine Puffer schon weitgehend verrohrt an Ort und Stelle stehen ohne, dass ich mich vorher um die Dämmung gekümmert habe. Aber ich denke, einer dieser Ideen oder mit einer Kombination derselben wird sicher funktionieren.

      Übrigens...

      v-two wrote:

      Nicht besonders schön aber funktionell....... Und mit geringem finanziellen Aufwand und allein zu erledigen.
      Als ich mir gestern im Neubau eines Freundes die (von einer Firma errichtete) Pelletsanlage anschauen durfte, ist mir obiger Satz in den Sinn gekommen.
      "Schön" war sein Heizraum allemal: Die Leitungen perfekt parallel nebeneinander gereiht wie die Pfeifen einer Kirchenorgel, alles war blitzeblank sauber und gefliest.

      Bei genauerem Hinschauen fand ich dann allerdings einige Dinge nicht mehr so toll: Es wurden nur jene Rohrteile gedämmt, an denen der Isolierer bequem ran gekommen ist. Querverbindungen und die 90° Bögen welche am Puffer angeschraubt sind wurden einfach nackt gelassen. Zudem gehen die meisten dieser nackten 90° Anschlüsse zum Puffer direkt nach oben weg (Mikrozirkulation lässt grüssen).

      Ich möchte jetzt nicht Neunmalklug wirken, aber solch einen "schönen" Heizraum will ich eigentlich nicht. Mir ist etwas funktionelles viel lieber. Daher habe ich mir auch schon überlegt alle Rohre selber mit Mineralwolle o.Ä. zu umwickeln - so dick wie es geht. Dann kann ich alle T - Stücke, Mischer, Pumpenanschlüsse, Schlammabscheider usw. fugenfrei mit einpacken, ohne spezielle Formteile dafür zu benötigen. Danach alles mit Gipsbinden umwickeln, und gut sein lassen.

      Grüsse
      Helmut
      • 19

      • # 161598

      New

      Hallo

      Wie wäre es aus einer Verkleidung aus Trockenbau,hat bei mir super geklappt und schaut sauber aus.

      Bei der ersten Lage Gipskartonplatten ,immer nur 0,50m hoch zu Planken und dann mit Mineralwolle/klemmfilz und ner Dachlatte alles kräftig ausstopfen.

      Oder komplett verkleiden und mit isoflock Ausblasen.

      Rohranschlüsse kann man gut anarbeiten und anspachteln.
      Platten kann man reviedierbar Verschrauben bzw.revieklappen verwenden.

      Gipsbinden usw.hat man früher auch gemacht aber ist durch die heutigen Dämmsysteme verschwunden.
      Bei Reparaturen usw.auch schon wieder sehr nervig.

      Wenn der Heizraum in der Gebäudehülle steht oder abwärme die Garage/Heizraum mit temperiert,ist es auch kein Weltuntergang.


      Lg
      Automatisch heizen,für 2,37cent/kWh mit ekogroszek.
      • 20

      • # 161615

      New

      Hallo

      Auch eine gute Idee, vor allem das mit den Revidierklappen und mit dem schrittweisen hinaufplanken. Da ich cie ganze Anlage selber zusammenbastle und ein bischen Bammel habe, ob meine Verschraubungen dauerhaft halten werden, ist mir die spätere Erreichbarkeit der Rohre schon ein Anliegen.

      Mit Trockenbausystemen kenne ich mich bislang überhaupt nicht aus. Aber mit Schaltafeln sollte es doch eigentlich genau so gut funzen. Von denen hätte ich noch einige rumliegen. Da könnte ich Türchen und Scharniere einbauen, wie viel ich will.

      Als Vorteil vom Einhausen sehe ich vor allem die Tatsache, dass die Dämmstärke in den Ecken dicker ausgeführt werden kann. Vom Platz begrenzt wird die Dämmstärke dann praktisch nur an den Streifen wo die Puffer mit der Rundung zur Wand bzw. zueinander hin stehen. (Ich möchte den Heizraum so wenig wie möglich mitheizen)

      Danke noch einmal für die zahlreichen Ideen und vor allem die Ausführungsdeteils. Angedacht hatte ich die eine oder andere der von euch genannten Möglichkeiten schon manchmal. Es waren aber immer genau jene Detaillösungen, welche mir dann immer gefehlt haben.

      Das mit den Reperaturen an den eingegipsten Rohren sehe ich eigentlich nicht so dramatisch: Dämmung an der Stelle aufreißen, Rohr reparieren und dann wieder zuwickeln. Wie gesgagt, schön braucht es nicht zu sein.
      Ist das eigentlich der einzige Nachteil bei der "Gipswickeldämmung", oder gibt es noch andere Probleme damit?

      Dank und Grüsse
      Helmut
      • 21

      • # 161616

      New

      Hallo

      Gipswickel ist zbsp.wenn's ein Monteur machen muss einfach zu teuer und sieht bescheiden aus.

      Alukasch Rockwool R800 macht sich am besten bei den Rohrleitungen.

      Aber wie gesagt,man kann's auch übertreiben.

      Lg
      Automatisch heizen,für 2,37cent/kWh mit ekogroszek.

    Webutation