Planung einer neuen Heizungsanlage - Planung Neubau - Christopher24

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      • 1

      • # 161095

      Planung einer neuen Heizungsanlage - Planung Neubau - Christopher24

      Hallo liebe Mitglieder,

      ich plane eine neue Heizungsanlage. Hier die Eckdaten für die neue Anlage:

      Wie wird Dein Haus im Moment beheizt?

      Noch garnicht es soll noch gebaut werden

      Wie groß ist die zu beheizende Wohnfläche m² (Bitte nur Ziffern eingeben)?

      150

      Steht das Haus in kalter hochgelegenen Gegend,oder Flachland?

      In Schleswig-Holstein

      Einschätzung der Wärmedämmung des Hauses (sehr gut/gut/mittel/schlecht/ oder wird demnächst)(Fenster/Türen/Keller/Boden)?

      gut

      Wie hoch war dein bisherige Energieverbrauch lt/m³/KWh (Öl,Gas,Strom) im Jahr?

      Laut Wärmeberechnung Heizwasserwärmebedarf 51,2kwh /(m2/a) Trinkwasserwärmebedarf 12,5kw/h /(m2/a)

      Stückholz? (Je nach Außentemp und Puffer Volumen 1 max 2 x am Tage heizen und wenn Kessel nach x Stunden leer ist nachfüllen) Holz muß gekauft werden > ins Grundstück transportieren > auf entsprechende Länge gesägt > gespalten > gestapelt > jenach Holzart mind. 2 - 3 Jahre trocknen jedes Jahr für sich
      Pellet? (Die Beschickung des Kessel funktioniert automatisch über Förderschnecke. Man muß trotzdem täglich kontrollieren) Ein Vorratsbunker der trocken sein muß in der Nähe des Kessels - Alternativ gibt es gr. BigBags
      Solar geplant?


      Laut den Bestimmungen darf ein Neubau nicht nur mit Gas beheizt werden. Daher habe ich mir überlegt zusätzlich zur Gastherme einen Holzvergaser (Stückholz) einzuplanen. In den Unterlagen zur Baugenehmigung ist angegeben, dass holzvergaser und Gastherme zu jeweils 50% genutzt werden. Geplant ist es die meiste Zeit mit Holz zu heizen. Allerdings würde ich gerne die Option haben auch nur mit Gas heizen zu können.

      Hast Du schon eigene Vorstellungen über welchen Kessel Typ (Stückholz/Holzbrikett, Pellet etc.) und wie viel KW Heizleitung der neue Kessel haben soll?

      Nein hier hoffe ich auf die Erfahrungen vom Forum

      Wie soll Die WarmWasser Bereitstellung er folgen, Wärmetauscher im Puffer; Externen WW Puffer;Externer Wärmetauscher oder anders?

      Ich würde gerne Gas und Holzvergaser unabhängig voneinander betreiben können.
      GasgTherme soll im Haus und HV in der Werkstatt stehen.

      Man rechnet für das Puffer Volumen ab 55 lt/Kw. Die BAFA verlangt für die Kessel 55 lt/Kw. Der ideale Wert liegt bei 100 lt/Kw. Gedanken gemacht über das Fassungsvermögen (lt.) der dazu benötigten Puffer?

      Hier hoffe auch auf das Forum

      Ist die nötige Stellfläche dafür vorhanden einschließlich der Puffer/Ausdehnungsgefäß/Pumpen etc.?

      Ja

      Hast Du schon mit Deinem zuständigen Schornsteinfegermeister darüber gesprochen?

      Nein

      Hast Du schon bei einem Heizungsbauer ein Angebot machen lassen?

      Nein würde die Anlage gerne selber installieren.
      Bin gelernter Rohrschlosser.

      Hast Du schon "genügend" (abhängig von der Kessel Kw) Holz getrocknet
      auf dem Grundstück zu liegen? Hast Du genügend Fläche im Grundstück zur Lagerung des Holzes?
      Bedenke Holz muß zwischen 2 und 3 Jahre an der Luft (oben abgedeckt) trocknen können. Jede Holzlieferung getrennt lagern (Verwechslungsgefahr)


      Ja ist genügen vorhanden.

      Weitere Informationen:

      Wie schon in den Fragen zu sehen, plane ich ein Haus zu bauen. Ich bin auf der Suche nach dem richtigen hydraulikschema. Mit dem vorgaben. Dass die Gastherme und der HV in getrennten Räumen stehen. Zusätzlich würde ich gerne wie oben beschrieben die Option haben nur mit Gas heizen zu können. (man wird ja nicht jünger um Holz zu machen).
      Vielen Dank im voraus für eure Hilfe

      Vielen Dank
      • 2

      • # 161098
      Hallo Christopher
      Ich habe auch neu gebaut mit 180m2
      Bitte bedenke dass bei einem Holzvergaser immer ein Pufferspeicher Platz finden also im HWR bzw HTR entsprechend mindestens 2m2 für vorsehen. Besser sind 4-5m2
      Wirtschaftlich wird sich der HV nicht rechnen was dir hoffentlich auch klar ist?
      Schließlich brauchst du einen Schornstein ca. 3500-4000€, einen HV ca.1000-8000€, Pufferspeicher, Rücklaufanhebung, Mischergruppe und Verrohrung ca. 1500-4000€.
      Da dann das ganze nur zur Erreichung des regenerativen Energieteils ist dann mit ca 6000-16000€ sehr teuer.
      Hier könntest du alternativ eine Solaranlage verwenden und die den Anteil für weniger realisieren.
      Wenn du den Gedanken wirklich weiter verfolgen möchtest würde ich noch die 3,9kw-Kessel erwähnen weil die wiederkehrende Messung sonst auch mit mindestens 150€ zu Buche schlägt.
      Wenn Gas erschließbar ist, ist dies im Neubau meistens die wirtschaftlichste Variante.
      Gruß
      Dennis
      • 3

      • # 161101
      1. Hallo Dennis vielen Dank für deine Nachricht. Den Platz habe ich in der Werkstatt. Den Schornstein würde ich in Edelstahl ausführen. Ja Solar wäre leider nur möglich wenn ich eine Luftungsanlage installiere. Da ich sonst nicht die erforderlichen Werte erreiche. Diese möchte ich nicht haben. Und würde auch schon 8500e kosten. Was genau meinst du mit 3,9kw und wiederkehrende Messung? Gasabschluss ist im alten Haus vorhanden muss nur umgelegt werden. Zur Zeit habe ich einen wasserführenden Ofen habe ich auch alles selber angeschlossen funktioniert super allerdings nur für Heizung. Im neuen Haus muss ich auch Warmwasser einbinden. Hier weiß ich nicht wie genau wie ich dies mit eingebunden bekomme.
      • 4

      • # 161102
      Hallo

      Kessel über 3,9 kW Leistung werden regelmäßig vom schwarzen Mann geprüft.... und das kostet.

      Aber bei 3,9 kW könnte man der Skalve seiner Heizung werden und wenn man den Mehraufwand beim Nachlegen mal gegenrechnet, fallen die Mherkosten durch den schwarzen Mann nicht mehr so ins Gewicht.....

      ciao Peter
      • 5

      • # 161103
      Achso ja die Kosten für den Schornsteinfeger habe ich aufm Zettel. Wie gesagt würde es dir Vorschrift nicht geben, würde ich ne einfache Gasheizung verbauen da ich von Lüftung nichts halte würde ich gerne die Holzvariante weiter verfolgen. Ich wüsste sonst nicht wie ich es kostengünstiger realisiert bekomme.
      • 6

      • # 161107
      Hallo Christopher,

      wenn du die Solaranlage entsprechend größer dimensionierst erreichst du natürlich auch deinen regenerativen Anteil um auf unter 51kWh/m²*a zu kommen.
      Evtl. bringt auch eine 1-2 cm stärkere Dämmung zu Mehrkosten von vllt 500-1000€ den Effekt um auf den Wert zu kommen.
      Dass du die 8500€ für die Belüftungsanlage nicht ausgeben möchtest, kann ich auch verstehen.

      Aber gerade wenn du den HV auch noch im Nebengebäude aufstellst dann musst du auch noch die Mehrkosten für die Fernwärmeleitung berücksichtigen.

      Andersherum kannst du auch viel in der Berechnung kalkulieren nachprüfen tut das ganze noch sowieso niemand...

      Zum Thema Brauchwasser ist eigentlich nicht viel zu erwähnen es gibt vier Varianten dies zu realisieren:
      1. Brauchwasserspeicher mit eigener Ladepumpe
      2. Pufferspeicher mit Edelstahlwellrohr/Hygienespeicher
      3. Frischwasserstation
      4. Brauchwasserwärmepumpe
      Hier hat jedes seine Vor- und Nachteile.
      Ich würde in dem Fall zu einer Gastherme mit Hygienespeicher und größerer Solarthermieanlage raten.
      Ich denke du wirst FBH bauen? Dann den mittleren Abgang gemischt für die Heizung abzwacken.

      Alternativ würde ich eine Gasheizung in Kombination mit einer Brauchwasserwärmepumpe berechnen.
      hier gäbe es auch die möglichekti später noch Solar oder aber die Gasheizung den Boiler laden zu lassen.

      Gruß
      Dennis
      • 7

      • # 161109
      Achso ja die Kosten für den Schornsteinfeger habe ich aufm Zettel. Wie gesagt würde es dir Vorschrift nicht geben, würde ich ne einfache Gasheizung verbauen da ich von Lüftung nichts halte würde ich gerne die Holzvariante weiter verfolgen. Ich wüsste sonst nicht wie ich es kostengünstiger realisiert bekomme.


      Der Bauing. Der mir die Wärmeermittlung für die Bauantrage fertig macht, sagte mir, dass mit wesentlich höheren Aufwand der Isolierung zurechnen ist + Solplattenisolierung und Wärmebruckennachweis. Ich find es mit der Isolierung sehr übertrieben.
      Das Nebengebäude steht nur 1,5m entfernt. Also ca. 5m vom HWR zur Werkststatt. Von daher wird nicht soviel von der Fernwärmeleitung benötigt

      • Was meinst du mit FBH
      Die Berechnung macht der Bauing. Da hab ich keine Ahnung von.

      Hast du vielleicht ein hydraulikplan mit welcher Variante du das Ganze umsetzen würdest.
      • 8

      • # 161114
      Hallo

      was ist wesentlicher höherer Aufwand bei der Dämmung?
      Die Arbeitszeit und der Hauptaufwand bleiben fast gelich ob ich 5 cm oder 15 cm an die Wand klebe.
      Und bei höherer Dämmung spart man auch mehr und der Wohlfühlfaktor steigt weil die inneren Oberflächentmperaturen steigen.
      Auch der Wiederverkaufswert liegt höher......

      ciao Peter
      • 9

      • # 161116
      Es ist halt auch die Frage macht es sinn das Haus in 15 cm Dämmung ein zu packen ,wenn ich dafür einen recht hohen Technischen Aufwand betreiben muss um es zu Belüften damit sich kein Schimmel bildet.
      Auch wenn mein Haus nur eine 60 mm aufdach Isolierung hat und die West Seite gedämmt ist mit 60 mm komme ich mit doch recht überschaubaren Kosten das Jahr über aus .

      Und ob ich nun 25000 € in ein Dämmung versenke wo ich noch mals 5-6 000 € für die Belüftungstechik brauche .
      oder diese 30000€ her nehme um eben mehr zu verheizen bleibt die Rechnung gleich.
      den Heizen muss ich so oder so ,nur um in einem Jahr 150 € ein zusparen an Heizkosten wenn ich das auf 30000€ rechne kann ich sehr sehr lange heizen um das Geld verschwendet zu haben.
      Eine gewisse Grund Dämmung ist ja vollkommen ok,aber man kann es auch Wirtschaftlich gesehen auf der einen Seite ausgeben und doch dabei nichts zu Sparen außer das man mehr Arbeit damit hat.
      Unsere Wetter Seite ist etwas mehr gedämmt auch die Fenster sind 3 Fach verglast ,auf der Ost und Süd Seite habe ich nur normales Mauerwerk und 2 Fach Verglasung was bei Sonnen Tagen gerade im Frühjahr und im Herbst recht angenehm ist da genug Solarestrahlung durch die Fenster kommt und ich so auch keine Heizung teilweise brauche.

      Ich seh das aktuell bei meinen Nachbar dieser hat vor 2 Jahren sein Haus schön dick eingepackt 200mm Isolierung, und neue 3 fach Verglasung rings herum.
      kosten mit Aussenputz samt Fenster 30000€ Fazit nach 2 jahren er spart gerade mal 150€ im Jahr an Heizkosten und er hat sein Haus schön in Dämmstoffplatten aus Erdöl verpackt die super zu entsorgen sind wenn mal was ist.

      Ausser das er 3 Monate eine Dauerbaustelle hatte hat er für mich gesehen es nur verschlimm bessert .

      Ein Haufen Kohle ausgegeben die mit Bafa gefördert wurde einen zusätzlichen Kredit an der Backe da ja die Bank auch Geld haben will mit Zinsen.
      Eine Putzerfirma die gutes Geld verdient hat ,so wie der Fensterbauer.

      Und das nur um eben 150€ im Jahr ein zusparen??

      Damit hätte er locker 20 Jahre Heizen können ohne Kredit auf zu nehmen und eine Bausstelle zuhaben,und im Nach hinein Erdöl an der Wand zu haben das er womöglich mit hohen kosten irgendwann mal entsorgen muss.

      Lieber geb ich da das Geld für Sachen aus die den Energie verbrauch unterstützen und mich relativ Autark machen den nur dann kann ich auch kosten einsparen.

      Und was den Wiederverkauf angeht des Hauses, ich kaufe ein Haus um darin zu Wohnen und das soll meine Rente sein wenn die Hütte ab bezahlt ist.
      Ob es da nun der Wert steigert oder nicht ist mir eigentlich wurst.

      Und was das wohl fühl Klima angeht ,leider hab ich ein wohl fühl Klima wenn ich auf den nicht vorhandenen Kredit schaue den gemütlich warm ist es in meiner Bude.

      Der einige der an der Geschichte gut verdient ist die Bank den die gewinnt immer .
      Gruss Fränkisch Schwäbischer Holzheizer
      • 11

      • # 161125
      Hallo

      das Problem mit Schimmel gibt es in gedämmten und ungedämmten Wohnungen. Wobei ungedämmte Wände mit dadurch niedrigeren Oberflächentemperaturen eher zum Schimmeln neigen als gedämmte mit hohen Temperaturen.........das ist einfachste Physik...... Und bei mangelhaftem Luftwechsel - wie es heute bei den dichten Fenstern üblich ist - neigen die ungedämmten Wände noch eher zum Schimmeln. Richtig Lüften heißt Stoßlüften über 5-10 min. und das mehrfach am Tag - wenn alle Fenster und Türen geöffnet werden. Wenn ich mir aber ansehe wie viele Blumestöcke usw. die Fenster blockieren und dann von Schimmelproblemen höre weiß sich halt nicht was ich davon halten soll was ist wichtiger - der Blumenschmuck oder eine vernünftige Raumluftfeuchte.

      Und im Neubau gibt es weniger Probleme mit Schimmel als bei Sanierungen......

      Auch der Wohlfühlfaktor steigt bei gedämmten Wänden. Nicht umsonst wird setzt sich die sog. Empfindungstemperatur zur Hälfte aus Lufttemperatur und zur Hälfte aus der mittleren Oberflächentemperatur der raumumgebenden Flächen zusammen. Und das führt bei "hohen" Oberflächentemperaturen zu niedrigen Lufttemperaturen und damit sinkt auch der Lüftungswärmeverbrauch......

      Ich persönlich halte auch nichts von Erdöl-Wärmedämmungen, sondern bevorzuge Holzfaser (weich und hart) sowie Mineralwolle.

      Und ob ich 60 mm an die Wand klebe oder 150 mm ist nur der Unterschied, dass ich mehr Dämmstoff brauche. Das Gerüst, der Deckputz mit Gewebe und Farbe , der Kleber zum Anbringen, die Dämmstoffdübel, also die Allgemeinkosten praktisch alles gleich......

      Unter Ubakus.de kann man sich die einzelnen Wandaufbauten ausrechen. Mit Taupunktproblemen, Oberflächentemperaturen, Trocknungszeiten usw.

      Ich hatte das letzte Wohnhaus gedämmt - als Sanierung. Die Dämmstoffkosten würde ich kaum über die Brennstoffkosten einsparen aber der WAF (Weiblicher Akzeptanz Faktor) ist unübertroffen.... Keine kalte Wohnung mehr.... Im Sommer stark verzögerte Aufheizung des Gebäudes.....

      Und wenn man bei einer Dämmaßnahme von 200mm nur 150 Euro/a einspart läuft was mächtig schief........

      ciao Peter
      • 13

      • # 161128

      v-two wrote:

      Hallo

      das Problem mit Schimmel gibt es in gedämmten und ungedämmten Wohnungen. Wobei ungedämmte Wände mit dadurch niedrigeren Oberflächentemperaturen eher zum Schimmeln neigen als gedämmte mit hohen Temperaturen.........das ist einfachste Physik...... Und bei mangelhaftem Luftwechsel - wie es heute bei den dichten Fenstern üblich ist - neigen die ungedämmten Wände noch eher zum Schimmeln. Richtig Lüften heißt Stoßlüften über 5-10 min. und das mehrfach am Tag - wenn alle Fenster und Türen geöffnet werden. Wenn ich mir aber ansehe wie viele Blumestöcke usw. die Fenster blockieren und dann von Schimmelproblemen höre weiß sich halt nicht was ich davon halten soll was ist wichtiger - der Blumenschmuck oder eine vernünftige Raumluftfeuchte.

      Und im Neubau gibt es weniger Probleme mit Schimmel als bei Sanierungen......

      Auch der Wohlfühlfaktor steigt bei gedämmten Wänden. Nicht umsonst wird setzt sich die sog. Empfindungstemperatur zur Hälfte aus Lufttemperatur und zur Hälfte aus der mittleren Oberflächentemperatur der raumumgebenden Flächen zusammen. Und das führt bei "hohen" Oberflächentemperaturen zu niedrigen Lufttemperaturen und damit sinkt auch der Lüftungswärmeverbrauch......

      Ich persönlich halte auch nichts von Erdöl-Wärmedämmungen, sondern bevorzuge Holzfaser (weich und hart) sowie Mineralwolle.

      Und ob ich 60 mm an die Wand klebe oder 150 mm ist nur der Unterschied, dass ich mehr Dämmstoff brauche. Das Gerüst, der Deckputz mit Gewebe und Farbe , der Kleber zum Anbringen, die Dämmstoffdübel, also die Allgemeinkosten praktisch alles gleich......

      Unter Ubakus.de kann man sich die einzelnen Wandaufbauten ausrechen. Mit Taupunktproblemen, Oberflächentemperaturen, Trocknungszeiten usw.

      Ich hatte das letzte Wohnhaus gedämmt - als Sanierung. Die Dämmstoffkosten würde ich kaum über die Brennstoffkosten einsparen aber der WAF (Weiblicher Akzeptanz Faktor) ist unübertroffen.... Keine kalte Wohnung mehr.... Im Sommer stark verzögerte Aufheizung des Gebäudes.....

      Und wenn man bei einer Dämmaßnahme von 200mm nur 150 Euro/a einspart läuft was mächtig schief........

      ciao Peter
      Hallo

      Bin da ganz deiner Meinung,gerade in sachen zugemüllte Fensterbänke!

      Bei Neubau ist das alles kein Problem,obwohl ich da immer lieber zur starken Gasbeton Aussenwand tendieren würde und als zwischen Wände,schweres KS Mauerwerk.

      Im Altbau ist die Feuchtigkeit das grosse Problem und ich meine nicht die von Nutzer eingetrage sondern die in Mauern und Böden.

      Das einzupacken ist sehr gefährlich und die angebliche Trockenlegung usw.ist nur eine sehr sehr teure Illusion....

      Lg
      Automatisch heizen,für 2,37cent/kWh mit ekogroszek.
      • 14

      • # 161131
      Da Christopher einen Neubau plant sollte das Haus dicht sein! Darauf ist tunlichst zu achten, damit es keine Kältebrücken gibt, welche später zu Problemen führen. Und bei einem dichten/neuen Haus muss man nun mal lüften, wobei morgens und abends lüften problemlos ausreicht. Aber bewusst muss es einem sein!
      Bei uns waren für den Neubau bei 175mm Gasbeton Außenwand 120mm 0,35er Glaswolle + Verblender für KfW70 Standard erforderlich.
      Im Dach dann 200mm 0,35er Glasswolle, 120mm Estrichdämmung und 2-fach verglaste Fenster U1,1.
      Gebaut und nachberechnet haben wir dann 160mm Wand, 240mm Dach und 3-Fach Fenster U0,7. Mehrkosten für alle stärkeren Dammstärken zusammen unter 3000€. Hierdurch haben wir sogar im nachhinein noch die KfW55 Anforderungen erfüllt.
      Gruß Dennis
      • 15

      • # 161135
      Guten Morgen zusammen, laut Planer müsste ich wenn ich nur mit Gas und Solar Heizen möchte auf KFW40 kommen. Ich lasse mir nun nochmal eine Aufstellung machen was dies genau beinhaltet.
      Bin aber immer noch nicht Von dem Gedanken weg mir einen Holzvergaser als alternative hin zu stellen.
      • 18

      • # 161144

      Christopher24 wrote:

      Was meinst du mit FBH
      F Boden Heizung.
      Wir raten immer zu einer Notheizung. Wenn die eine mal einen Defekt hat dies passiert ja meist wenn sie im Winter, oder Krankheit und dergleichen. Einen HV kannst Du im Winter keine 3 Tage alleine lassen aber eine Gas Heizung ja. Wenn Dein Haus sehr gute Werte hat dann würde ich auch unter die 3,9 Kw (das sind jährl ca 180.-€ einsparen) gehen und sollte es mal wirklich richtig kalt werden kannst du mit dem Gaser die fehlende Wärme nachheizen.
      MfG Jürgen



      DC GSE 30; Wirbulatoren Version 2.0; 2 x 1000 lt. Puffer; WW: Vissmann Vitacell 300
      UVR1611/C.M.I.
      RLA Dreiwegereglung; Kessel Vorheizung;
      Notheizung De Dittrich Gaskessel von der Hydraulik getrennt durch elektr. Dreiwegekugelventil.
      180 m² Wohnfläche; Esse 11 m

      striegistal-wetterstation.de/
      • 21

      • # 161245

      New

      Hallo

      die ENEV beschreibt soweit ich mich richtig erinnere Einsparziele.
      Wie das Ziel erreicht wird ist "annähernd" egal.

      Bsp. Gasheizung + Kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung und entsprechender Dämmung des Gebäudes sollte möglich sein. (Ausser in Bundesländern, die einen Mindestanteil an regenerativen Energien vorschreiben).

      Aber zum ENEV Nachweis bracuhst man sowieso einen Energieberater. Der sollte Dir das genau erklären können.

      ciao Peter

    Webutation