Diskussion zur Energiewende

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      • # 161846

      Diskussion zur Energiewende

      robertozittau wrote:

      Aus Umweltgründen würde ich dir eher vom Kamin und Durchlauferhitzer abraten,das ist ja genau das Gegenteil von Umweltschutz.
      ...
      DLE bei maximal 2 Personen und trotzdem bleibt er ein Energie vernichter.

      Ich verstehe nicht ganz was beim DLE Energieverschwenderisch oder Energievernichtend sein soll. Wenn man WW Zirkulation und Stillstandsverluste des WW Speichers mit einberechnet gegenüber der direkten Erzeugung kurz vor der Entnahmestelle mit einer Effizienz von 100 %, dann kostet die kw/h Wärmeenergie auch nicht viel mehr wie wenn man mit Gas z.B. erwärmt. Des Weiteren kommt hinzu dass das Erwärmen mit Strom (WW-Wärmepumpe wäre vermutlich besser geeignet, braucht aber wieder nen Speicher, Zirkulation ect....was halt nicht jedes Haus hat oder nachrüstbar ist) die EINZIGE Variante ist die nicht nur CO2 neutral, sondern CO2 FREI ist, sofern man auf Ökostrom setzt. Somit ist Strom Alternativlos wenns irgendwann mal CO2-frei sein soll.

      Im Allgemeinen ist meiner Ansicht nach Strom die Zukunft da sich in dem Bereich sehr viel tut, also wir kommen nicht nur beim PKW weg vom Benzin, sondern auch bei der Heizung weg vom Gas und in 50 Jahren heizt oder fährt keiner mehr mit konventionellen Brennstoffen.

      Wasserstoff wäre noch ne Alternative, aber da man das nicht in Leitungen quer durchs Land schicken kann wird sich das vermutlich gegenüber dem Stromnetz nicht durchsetzen schätze ich.

      Wohnzimmerofen.....ist immerhin noch CO2 neutral, Abgase in Form von Staub ect sind vorhanden und auch schlechter als beim HV, gutes Holz haben wir in D aber mehr als wir verbrauchen können mit dem einsetzenden Waldsterben in den nächsten Jahren sowieso....da finde ich verbrennen im Ofen besser als es im Wald verrotten zu lassen, denn beim zersetzen setzt es genau so viel CO2 frei wie beim verbrennen, mit dem Unterschied dass man dann noch zusätzlich sein Haus heizen muss. Die Umweltbilanz ohne Wohnzimmerofen ist also unterm Strich schlechter....es seidenn man hat ne Wärmepumpe und beheizt die Bude mit Ökostrom
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      • # 161848
      Hallo

      Mit Strom direkt heizen ist immer noch das teuerste heizen.DLE ist vielleicht bei maximal 2 Personen noch vertretbar aber er wandelt trotzdem den Stromzähler in eine Kreissäge.

      Die Warmwasser Aufbereitung versucht man immer in der Nähe der Verbraucher aufzustellen,um im besten fall auf eine Zirkulation verzichten zu können.

      Das mit dem Öko Strom ist ggf. etwas für so manches "Grüne"-Gewissen,um sich da vielleicht moralisch frei kaufen zu wollen.?

      Auch wenn die CO2 Theorie durch Medien, Wirtschaft und Politik als alleinige Wahrhaftigkeit dargestellt wird, bleibt es immer noch eine Theorie.
      97% der Wissenschaftler Weltweit setzen angeblich auf die CO2 Theorie,egal ob es Gegenstudien gibt oder nicht.
      97% von wie vielen?
      Klimamodelle berechnen uns den Weltuntergang und ein kleines Mädchen produziert beim rum paddeln im Ozean,mehr Heisse Luft + "Treibhausgase" als ein 2 Personen Flug in die USA.
      Die wirtschaftliche Entwicklung und das Klima lassen sich nicht berechnen.
      Keins der Klimamodelle hat je stand gehalten,nur um es wirtschaftlich oder politisch auszunutzen hat es etwas genützt.
      Für 100jahre in die Zukunft kann alles ganz genau vorhergesagt werden aber es ist nicht möglich eine zuverlässige Wetterprognose für die nächsten 14 Tage zu erstellen?

      E-Autos benötigen kurzlebige Akkus aus seltenen Erden und wenn alle nach der Arbeit,um 16:00 ihre Akkus laden möchten,fallen von den Windmühlen die Flügel ab.

      Bei Synthetischen Kraftstoff oder Wasserstoff bin ich voll dabei aber an das E-Auto kann ich nicht glauben.

      Von nix kommt nunmal nix.

      Ein aufgeräumter Wald ist kein natürlicher Wald.Deutschland bzw.Germanien hat angeblich über die Jahrhunderte 3/4 des Waldbestandes bi s heute abgeholzt,die Wälder Regulieren aktiv die Oberflächen Temperaturen,daher ist es in den Städten auch um einiges viel Wärme als im Grünen bzw.im kühleren Wald.

      Das verbrennen im Ofen ist beim heutigen Stand der Technik eine reine Verschwendung dieser wertvollen Ressource egal wie schön doch die Bärennummer sein mag :D

      In einer grünen Zukunft müsste man in einem XXXl Wohnblock mit 100000 Familien Wohnen.Dieser müsste komplett aus nachwachsenden Rohstoffen produziert sein.
      Dachfläche/Fassade aus Solarthermie und PV Flächen.
      Warmwasser /Heizung von WP und Hackschnitzel Anlage.

      Parkplätze mit je einer schnell Ladestation für jeden PKW,die aber durch Car Sharing und öffentliche Verkehrsmittel nicht benötigt werden.
      Arbeitsplätze und Einkaufsmöglichkeiten müssen direkt am Wohnblock anliegen.

      Kling bis auf die kleinen Details nach dem Zuhause von Cindy aus Marzahn .... oder??? hat's klick gemacht?

      Lg
      Automatisch heizen,für 2,37cent/kWh mit ekogroszek.
      • 3

      • # 161850
      Das Wasserstoffauto ist ein e -Auto...

      @Tralien, auch Wasserstoff wird schon durch durch Rohre verschickt. Die Power to Gas Technologie macht es möglich.
      Genutzt wird das Erdgasnetz.

      Bei Akkubetriebenen e-Autos kann man wohl kaum mit dem derzeitigen Entwicklungsstand punkten oder Argumentieren.
      Ist aber die Richtung eingeschlagen und es sieht derzeit schon danach aus ,wird man entsprechende Entwicklungen vorrantreiben.
      Ich blicke da optimistisch in die Zukunft.
      Nachhaltige Brennstoffe werden letztlich verbrannt.Und "100%saubere" Verbrennung gibt es nicht.
      CO2 neutral kann ja nicht den Rest ausblenden.
      • 4

      • # 161852
      Bleibt noch zu erwähnen das Strom deutlich teurer ist und im Vergleich zu den anderen Energieträgern in den letzten Jahrzehnten gefühlt am stärksten gestiegen ist, nur durch staatliche Umlagen.

      Ansicht ist das Erdgasnetz ein idealer Verteiler mit riesigen Puffervolumina in welchem auch eine vernünftige und einfache Jahreszeitenspeicherung möglich ist.
      Auch die Erdgasmobilität ist in Deutschland viel zu kurz gekommen.
      Wind-/PV-Strom to Gas Anlagen haben zwar einen noch nicht ganz optimalen Wirkungsgrad, aber wenn man die Forschung hier weiter vorangetrieben hätte wäre dieser auch noch gestiegen. Im Zusammenhang mit MicroBHKW hätte man die Netze ein wenig entlastet und nicht weiter belastet bis irgendwann aufgrund der steigenden E-Mobilität ohne den Ausbau der Stromnetze der Blackout droht. Man bedenke wie weit wir auch mit den Telefonnetzen hinterherhängen! Weil keiner bis zum jetzigen Glasfaserausbau die Netze überarbeiten wollte. Aber auch hier sind uns andere Länder schon Jahre voraus was den Stand der Technik angeht(aber wenige auch noch hinterher).
      Eine Frage zur Strom zur Wärme Thematik bleibt noch:
      Weil der so grüne Strom im Winter wenn die Wärmepumpe so richtig schön am Limit öddelt, woher kommt der noch gleich her?Höchstens noch aus den umstrittenen Biogasanlagen oder wenn es gut läuft noch aus der Windkraft.
      Gruß Dennis

      PS. Das ist nur meine Meinung zu der Thematik, bitte nicht falsch verstehen oder angegriffen fühlen.
      • 5

      • # 161860

      robertozittau wrote:

      Das mit dem Öko Strom ist ggf. etwas für so manches "Grüne"-Gewissen,um sich da vielleicht moralisch frei kaufen zu wollen.?

      robertozittau wrote:

      Deutschland bzw.Germanien
      Daher weht also der Wind...verstehe....
      Da kommt man wohl mit Argumenten nicht gegen an :(


      Das mit dem Wasserstoff in Rohren wusst ich nicht, aber das könnte ja das Gasnetz ersetzen und Tanklaster überflüssig machen, das wäre in der Tat ne gute Alternative.



      derrotefeuerstuhl wrote:

      Weil der so grüne Strom im Winter wenn die Wärmepumpe so richtig schön am Limit öddelt, woher kommt der noch gleich her?Höchstens noch aus den umstrittenen Biogasanlagen oder wenn es gut läuft noch aus der Windkraft.

      Das ist doch ein wenig engstirnig gedacht, oder?...in Zeiten in denen heute schon das Gas aus Russland mehrere 1000 km zurücklegt...Das einzige was im Winter wegfällt ist die Photovoltaik und selbst das ließe sich mit Pipelines wie beim Gas kompensieren. Dann gibts noch Wind, Gezeitenkraftwerke, Biogas ist ein schlechtes Beispiel....Wasserkraft ect.....Ich glaube nicht dass in 50 Jahren unser Wasserstoff oder Strom noch lokal erzeugt wird. Sinnvoll wäre es den Wasserstoff in ner Wüste mit Solarstrom zu produzieren und Strom über weite Strecken zu transportieren. Leider fehlts da noch an Ausbau und Technologie, aber deshalb ich die sache ja nicht schlecht. Also weils heute noch nicht optimal läuft ist das Ganze nicht zum Scheitern verurteilt.
      Spätestens wenn die Kernfusion stabil läuft wird ALLES ausschließlich mit Strom funktionieren...das könnte in 50 Jahren soweit sein, das ist meine Meinung.
      • 6

      • # 161861
      Hallo

      Hier ein paar Infos.



      de.m.wikipedia.org/wiki/Geschi…es_Waldes_in_Mitteleuropa



      zeit.de/wissen/2019-04/wuesten…ren-staedteentwicklung-fs


      google.com/amp/s/www.spiegel.d…eichen-a-1275799-amp.html


      Die Kernfusion ist auch eine sehr vielversprechende Technologie aber der Knackpunkt sind die Akkus bei den E-Fahrzeugen.
      Die Stromnetze werden es auch in 150jahren nicht hergeben.
      XXL PV Anlagen in den Wüsten wäre auch genial aber Stromtrassen in dieser Dimension und die dazugehörigen stabilen Länder durch die sie führen müssten wird es auch nicht geben.
      So schaltet ggf. irgendein "War-Lord" mit seinen Söldnermilizen , einfach so ganz schnell den Strom ab.


      PS:Könnte hier ggf einer das Thema neu aufteilen,hat nun leider nix mehr mit dem eigentlichen Ursprungsthema zutun.


      Lg
      Automatisch heizen,für 2,37cent/kWh mit ekogroszek.
      • 7

      • # 161862
      Hallo,

      Dann träumt mal weiter...

      Es geht zuerst einmal um das liebe Geld.
      Und wer hat davon schon was übrig?

      Die Elektroenergie hat auch recht viele Verluste!
      Dann P2X, die Wandlungsverluste immer schön berücksichtigen!
      Wirkungsgrade addieren sich nicht, man muss sie multiplizieren!

      Zudem geht ab und zu mal kein Wind und auch die Sonne scheint nicht immer.
      Dann ist es duster bei der Stromerzeugung.
      Dann schalten die Smartzähler euch den Fernseher aus.
      Null kW x 100 000 Anlagen gibt halt Null Leistung.
      Mein Spruch vor längerer Zeit dazu (nach der Montage meiner Voltaik-Anlage):
      Immer wenn ich Kaffee trinken will scheint keine Sonne,
      immer wenn die Sonne scheint, habe ich meinen Kaffee schon getrunken.

      Wie legt man dann eine Heizung per Wärmepumpe aus?
      Man hat halte keine 24h zum Betrieb der WP!

      Vielleicht nur 12h?

      Dann muss die Wärmepumpe doppelt so groß sein!
      Auch wird der jetzt schon geforderte, aber energiezehrende Speicher, wieder aktuell.

      Da ist vieles noch nicht fertig überlegt!

      Auch der CO2 Streit ist noch nicht fertig.
      Hier ein Bericht dazu:
      achgut.com/artikel/beweise_bit…limaforschung_vor_gericht
      achgut.com/artikel/missbrauchte_wissenschaft_und_stille_post


      Jetzt kann man zu der Seite stehen wie man will, es bewegt sich aber überall etwas.
      Außer dem "Vorwärts" oder der "Zeit" sollte man sich nach allen Seiten umsehen.
      Ich selbst kann da eigentlich nichts zu sagen, außer das ich mich zum "Beobachter" erklärt habe.
      Resultat: Ich habe keine eigene Meinung mehr.

      Wie will ich auch da mitreden können?

      Die elektrische Energieerzeung ist mir da schon etwas geläufiger.
      Im Moment sind die EE nicht Grundlastfähig. Immer vorausgesetzt jeder will Energie IMMER zur Verfügung haben.
      Ohne Speicher, wie auch geartet, geht das nicht.

      Jetzt sagt man, das man 6 mal soviel Energieerzeuger installieren will, wie man Energie als Spitzenlast benötigt.

      Man benötigt 1 Kraftwerk, installiert aber 6 Kraftwerke? Was ist da los?
      Dazu benötigt man Geld, viel Geld und nicht nur den Gegenwert einer Eiskugel.

      Wenn das gehen würde mit den EE, dann wäre ich sofort damit einverstanden, geht aber nicht (noch nicht).

      mfg
      HJH

      Post was edited 1 time, last by HJH ().

      • 8

      • # 161863
      Ja Tralien ich habe ja auch nicht gesagt dass Wärmepumpen per se schlecht sind.
      Auch hier wird dich der Wirkungsgrad noch weiter verbessern.
      Und in meiner "engstirnigen" Sichtweise habe ich ja die Biogasanlagen und Windkraft doch erwähnt...
      Aber eine Heizung sollte irgendwie wirtschaftlich sein und realistisch hält keine der neu installierten Heizungen viel länger als 20 Jahre, weder Gas noch Öl noch Wärmepumpe oder HV einzig bei der Brennstoffzelle habe ich keine Ahnung.
      Also reden wir über einen Invest für ca. 20 Jahre und da sollte die Heizung in dieser Zeit schon wirtschaftlich laufen können. Erdgas mit dem Netz ist in meinen Augen eine sehr gute Übergangstechnologie bis wir das Stromnetz überarbeitet haben.
      Das wir in 40Jahren einen viel höheren Wärmepumpenanteil haben bin ich mir sicher aber bei den aktuellen kosten für Energie und Technik ist es nicht die sinnvollste Option. Kombi Gas-Wärmepumpen sind eigentlich auch interessant so kann man in der Übergangszeit und im Sommer sehr effizient mit Strom heizen und im ineffektiven Winter mit Gas.
      Siehe hierzu evtl auch hier:

      bundesnetzagentur.de/DE/Sachge…seundRechnungen-node.html

      Ich müsste also mindestens bei einer JAZ von über 4,5 kommen um wirtschaftlich besser dazustehen. Das kriegen nicht alle hin weil nicht alle Gebäude dazu passen und manche Anlagen schlecht eingestellt sind.

      Aber ich glaube dass wir Pittter mit unserer ganzen Diskussion erschlagen.
      Pittter melde du dich doch bitte erstmal zu deinem eigentlichen Post, hier möchte dich keiner übergehen.

      Gruß Dennis
      • 10

      • # 161867
      Bei dem ganzen Wahn um Co²- Freiheit und Neutralität sollte man auch nicht vergessen, wie viel CO² bei der Produktion der Anlagen ausgestoßen wird. Allein die Metallteile an den Kisten. Stahlproduktion verbraucht viel Energie und erzeugt einiges an Co². Die Industrie forscht zwar an Wasserstoffbasierten Lösungen, ist aber auf Fördergelder angewiesen. Wenn die Politik keine Gelder dafür freimacht, dann geht es nicht weiter.
      Ich komme aus der Stahlindustrie und sehe ja was in den letzten Jahren an Maßnahmen ergriffen wurde um CO², Feinstaub und NOx zu reduzieren. Wir sind am Ende der Fahnenstange. Es ist trotzdem nicht ausreichend. Es müssen weiterhin teure Zertifikate gekauft werden, um CO² produzieren zu dürfen! Die Anzahl der Zertifikate wird über die Jahre immer weniger. Man muss aber Zertifikate kaufen um produzieren zu können. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis!
      Meiner Meinung nach ist das einfach nur Lobbyismus!
      Mir persönlich geht so was von auf den Senkel, wenn mir vorgeschrieben wird, wofür ich mein Geld ausgeben muss!

      Grüße
      Dirk
      • 11

      • # 161870

      Dirk 1986 wrote:

      Meiner Meinung nach ist das einfach nur Lobbyismus!
      Mir persönlich geht so was von auf den Senkel, wenn mir vorgeschrieben wird, wofür ich mein Geld ausgeben muss!
      Mit Deinem ersten Satz will man uns manipulieren. Dein 2. Satz ist ein bischen anders man manipuliert uns das wir einsehen sollen für die Umwelt Steuer oder wie sie sie auch formulieren werden von unserem Geld was wir bekommen ihnen wieder Geld zurück zu geben.
      Die Wetterfrösche sagen und es stimmt 1980 und noch einige Jahre zuvor war es heißer wie jetzt und es wird nicht heißer sondern 0,5 oder 0,6°/Jahr kühler. Ich schrieb es schon einmal im Rheingebiet und im Polar Gebiet hat man Tiere gefunden mit Magen Inhalt subtropische Pflanzen.
      Die Hektik mit der man uns in allen Medien jeden Tag mit dem Wort Umweltklima etwas einreden will ist nicht merh zum aushalten.
      Der erzeugte Strom in unserem Lande reicht man gerade es wird ja in der Leipziger E Börse immer hin und her ge- und verkauft. Experten sagen wenn wirklich noch mehr Abnehmer durch e Autos kommen wird es langsam kritisch zumal die Kohlekraftwerke still gelegt werden sollen. Da sind eben Menschen am Ruder schreien Parolen raus aber denken nicht bis zum Ende wie man dies erreichen will.

      Dirk 1986 wrote:

      Bei dem ganzen Wahn um Co²- Freiheit und Neutralität sollte man auch nicht vergessen, wie viel CO² bei der Produktion der Anlagen ausgestoßen wird
      Mit der Propaganda in Zukunft nur noch E Autos auf den Strassen ist dies genau so nicht bis zu Ende gedacht. Die Herstellung der Batterien verbraucht mehr Umweltschmutz als wenn ein Diesel/Benzin Motor hergestellt wird. Für die paar E Autos mit ihrer geringen Fahr Reichweite die es jetzt gibt, sind noch nicht mal genügend E Tankstellen und Stellflächen vorhanden. Unsere Tochter fährt zur Arbeitstelle und einkaufen ein solchen Wagen. Sie haben sich zu hause eine Steckdose installiert, weil sie schon von einer besetzten Steckdose zur anderen in der Stadt gefahren ist.
      Ein alleinstehender Bekannter von mir hat in seinem Haus nach der Wende umgestellt auf Nachtspeicher Heizkörper. WW wird mit Durchlauferhitzer erzeugt. Mit einem E Herd bezahlt er alles zusammen im Monat 100 €. Kommt nach hause es ist warm er braucht kein Heizmaterial kein Ofen sauber machen keinen Schorni mit allen Gebühren. Er sagt zu mir, billiger kann ich es nicht haben. Er meint immer wie du dich abplacken mußt mit deinem Holz ehe es Wärme bringt Wir sprechen oft miteinader zusammen.
      MfG Jürgen



      DC GSE 30; Wirbulatoren Version 2.0; 2 x 1000 lt. Puffer; WW: Vissmann Vitacell 300
      UVR1611/C.M.I.
      RLA Dreiwegereglung; Kessel Vorheizung;
      Notheizung De Dittrich Gaskessel von der Hydraulik getrennt durch elektr. Dreiwegekugelventil.
      180 m² Wohnfläche; Esse 11 m

      striegistal-wetterstation.de/
      • 12

      • # 161876
      Die Energiewende ist meiner Meinung nach auch nicht wirklich gewollt. Die Förderungen für Photovoltaik sind sehr mager. Es fördern längst nicht alle Bundesländer. Zudem wäre es ja auch schön, wenn es die Möglichkeit gäbe, dass man als Privatverbraucher von negativer Reglleistung profitieren kann. So könnte man, falls es zuviel Energie im Netz gibt, z.B. sein E- Auto laden oder den Pufferspeicher erwärmen oder oder oder. In der Industrie ist das so. Da werden elektrische Verbraucher zugeschaltet um überschüssigen Strom zu verbraten. Die Firmen bekommen Geld dafür. Das kommt bei uns an sehr stürmischen Tagen schon mal vor. Da heißt es dann E-Turbine für x- Minuten laufen lassen.
      Auch denke ich je höher die Fördergelder werden, desto teurer werden die Anlagen.
      Photovoltaik finde ich wirklich gut. Man schlägt mehrere Fliegen mit einer Klappe. Wenn diese Anlagen nur nicht so teuer wären. Auf diese poplige Einspeisevergütung kann ich getrost verzichten! Mein Stromanbieter wirbt sogar mit einer Stromcloud. Ist die Batterie voll wird virtuell gespeichert.

      Grüße
      Dirk
      • 13

      • # 161879
      Es ist nicht gewollt ,weil das ganze seit 2006 mit angezogener Bremse umgesetzt wird.

      Nicht wenige Missstände die sich aus heutiger Sicht ergeben sind auf die Politik der letzten Jahre zurückzuführen.

      Zur Akkuherstellung.
      Ich bin davon überzeugt daß die derzeitigen Lithiumspeicher so ,keine Zukunft in Autos haben werden.Selbst wenn sie noch etwas verbessert werden können, sind sie doch ziemlich am Entwicklunghöhepunkt angekommen.
      Es gibt derzeit derart viele neue Konzepte ,das sich diese "alte" Technik nicht rechtfertigen lässt.
      • 14

      • # 161886
      … wenn du sie nicht überzeugen kannst, verwirr sie!
      Energie (kWh, CO²Fussabdruck oder was auch immer) <=> Geldwert (€, Krypto oder was auch immer)
      Ein neues Gesetz der Physik ??? Eigentlich sind es nur Zahlen.
      HJH hat weiter oben angemerkt, dass vieles mit Wirkungsgrad beschrieben werden kann
      UND dass diese Wirkungsgrade in der Kette multiplikativ (und nicht additiv !) "wirken".

      Wenn Solaranlagen ihre geplante Obsoleszenz erreicht haben (20 Jahre+ ???),
      müssen sie wohl recycelt werden - nicht so einfach, da sehr spezieller "Müll" und somit teuer.
      Das selbe Spielchen zukünftig bei den Super-Akkus. usw.
      Und schon haben wir wieder das PingPong: hineingestecktes Geld < gewonnenes Geld < verlorenes Geld.
      Man ersetze den Begriff "Geld" zwanglos durch Energie und bilde den Wirkungsgrad => jedenfalls zahlt irgendwer in irgendeiner Form.
      CO², Ressourcenschwund, Flächenfraß, Natur, Klimaerwärmung, Steuern, Vermögen ...
      So und womit heize ich DIESEN Winter - ich gehe mal raus und zerkleinere mein Holz - äh meine "Solarkollektoren".
      Mein Motto: Jeder Baum zählt!
      HVS25LC / 3100l Puffer / 300l WW / 10m²SolarFK
      UVR1611 / Fubo ca. 180m² / Wahei 16m²
      Eigenbau Keramikventuridüse mit SekLuft-Spalt
      als Kesselsteuerung anstatt AK3000:
      UVR1611E NM/DE + CMI + MTX-Lambdamodul + LSU4.2
      • 15

      • # 161887
      Das Thema Wirkungsgrad hat mir hier eindeutig zuviel Bedeutung. Die Sonne scheint im Sommer den ganzen Tag, ein PV-Modul hat knapp 20 % Wirkungsgrad, bis ich das im Haus habe sind es vielleicht nur noch 15 %. Das ist jedoch kein Grund auf was anderes zurückzugreifen...die Sonne scheint eh den ganzen Tag, egal wie hoch der Wirkungsgrad ist.....gleiches beim Holz. Klar hat ne Gastherme mit Brennwert sogar über 100 % Wirkungsgrad, deshalb ich Gas nicht der bessere Brennstoff als Holz in nem HV. Holz -> CO2 Neutral, Gas NICHT. Alles was nachwächst wie Holz oder umsonst unendlich verfügbar ist wie Sonne und Wind sollte in Zukunft genutzt werden. Und erst wenn der große Trend dahin geht wird es auch Entwicklung und neue Technologien geben, erst wenn sich damit Geld verdienen lässt.

      Und zum Thema PV...da bin ich gerade drin weil ich gerade eine Plane für mich.....ich brauche 7000 kw/h fürs ganze Anwesen, mit PV + Akku am Ende nur noch 2000 ausm Netz (quasi die 3 Wintermonate), das ist dann zwar auch Ökostrom, aber wenn jeder einzelne Haushalt seinen Strombezug von "außen" auf 30 % senken könnte wäre schon einiges in Bewegung.

      Dass PV nach 20 Jahren entsorgt werden muss ist totaler quatsch. Nur weil der Staat keine Subventionen mehr zahlt geht die PV nicht kaputt. Die erzeugt immer noch Strom und selbst wenn mal ein Modul oder ein Wechselrichter hops geht kann man den tauschen. Die meisten Module garantieren nach 20 Jahren immerhin noch 80 % ihrer Leistung, LG sogar 90....das ist weit entfernt von Schrottreif. Und Investitions Ping-Pong ist das auch nicht, i.d.R. ist die Investition in 10 Jahren abbezahlt und nach 20 Jahren hat man 100 % Gewinn....das gibts aktuell nichtmal an der Börse. Bevor darüber jetzt ne Diskussion losbricht...PV*Sol gibts als 30 Tage Testversion, damit kann das jeder nachrechnen!
      • 16

      • # 161890
      Hallo

      Das Holz wächst aber nicht so schnell nach wie es verbraucht wird.

      So schaltet man doch CO2 Verbraucher selber ab.

      Pelletkessel werden extrem gefördert und der Brennstoff kommt aus Osteuropa.
      Also nicht aus Industrie Abfällen, sondern aus gerodeten Wäldern.

      (Borkenkäfer Holz mal ausgenommen)

      Auch der Kaminheizer schwenkt nach Dauerfeuer im nachlegen auf Holzbriketts um (Made in EU) aber zum Schluss landen die meisten wieder bei Rekord/Union...

      Das mit dem Holz ist nichts für die breite Masse und schon garnicht die "Grüne Rettung'

      Nur der Geiz belebt die HV Scene,nur wegen 'Grün' heizen wäre kein Holzheizer Forum entstanden.

      Lg
      Automatisch heizen,für 2,37cent/kWh mit ekogroszek.
      • 19

      • # 162219

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      robertozittau wrote:


      Das Holz wächst aber nicht so schnell nach wie es verbraucht wird.
      Das ist schlicht falsch. Wikipedia -> Wald.

      Bei der Rodung ganzer Wälder in anderen Ländern steht nicht der Brennholzgewinn im Vordergrund, da werden andere Interessen verfolgt.

      Und alles was CO2 neutral ist trägt zur "Grünen Rettung" bei....Steinkohle zählt nicht dazu
      • 20

      • # 162222

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      Hallo,

      Der politische Trend geht doch eindeutig in die Richtung kleine Holzverbrennungsanlagen verbieten.
      Wenn jemand Holz verbrennt, dann kann der Staat nichts oder nur wenig verdienen.

      Also schreibt man sich den Feinstaub auf die Fahnen und setzt Grenzwerte welche man nicht einhalten kann.
      Fertig, AUS DIE MAUS.

      Egal ob Feinstaub, CO2 Hysterie oder Erneuerbare Energien.
      Zu den EE:
      In Deutschland, so lese ich gerade beim Fraunhofer Institut, gibt es bis 2018 ca. 30518 Windkraftanlagen.
      Die installierte Nennleistung (Summe der max, Leistung aller Anlagen) beträgt 62,684 GW.
      Damit könnte man, wenn man die Bioenergie dazu recnet, schon mal "D" komplett versorgen.
      Knapp, aber im Sommer würde das gehen.
      "D" benötigt so zwischen 60....85GW an max. Leistung, nicht immer aber schon in dieser Höhe.
      Die gesamte Jahresenergie in "D" beträgt etwa 661 TWh oder auch 661 000GWh.
      Jetzt sollte man wissen das die momentane Leistung mal der Zeit die Energie ergibt.

      Die mit den Windkraftanlagen tatsächlich erzeugte Energie betrug in 2018 ca. 113,3TWh.
      113,3TWh erzeugte Windkraftenergie von 661TWh Jahresverbrauch sind ungefähr 1/6 der tatsächlich benötigten Energie.
      Will man also die gesamte elektr benötigte Energie von 661TWH mit den Windräder erzeugen,
      benötigt man 6 x so viele Windräder (spitz gerechnet) wie jetzt.

      6 x 30518 = 183 108 Windräder (eigentlich noch ein paar mehr da im Winter 85GW an Leistung benötigt wird).
      Also stellen wir diese Windflügel auf.
      Da kommt man, bezogen auf die Gesamtfläche der BRD, ca. all 2km auf 1 Windrad. Das nach allen Richtungen.

      Da würde ich sagen, mit aller Liebe, das geht nicht.

      Dazu kommt noch das man totale Windflaute haben kann.
      Dann liefern auch 183 108 Windräder x 0Watt = 0 Wh

      Speichern kann man auch vergessen, da fehlt auch der Platz.

      Geht also auch von der Seite her nicht.

      Solar kann man da ganz vergessen, die hat jeden Tag eine längere "Flaute".

      Was tun?

      Wir werden bei Stromausfall zu Hause bleiben und Fernsehen gucken.
      Geht aber auch nicht, kein Strom da.
      ALLE HABEN DANN KEINEN STROM!

      Strom von den Nachbarländern beziehen, das ist dann Kohle oder Atomstrom, geht aber eigentlich auch nicht.

      Die Lösung könnte ja sein, wir verkaufen unseren Strom wenn wir zu viel produzieren (wenn es mal weht haben wir ja 6 mal so viel wie wir benötigen),
      und wir holen uns den wieder zurück wenn eine Flaute haben.

      Das wird dann aber teuer, dazwischen hat sich die Strombörse gedrängt.
      Da muss "D" jedes mal bezahlen ob man Strom einkauft oder Strom liefert.

      Ich glaube das wird zu teuer.

      Jetzt steh ich da ich dummer Tor und bin so klug wie zuvor.

      Man kann über unseren Euro, oder über den CO2-Killer, oder NO2, oder über Autos u.s.w. auch so eine Geschichte erzählen.
      Bei genauer Betrachtung, oder wie oben geschehen, einfach mal nachschlagen und mit dem Dreisatz rechnen.

      Schon kommen die Fragezeichen.

      Hat da eigentlich noch niemand von der politischen Elite da nachgerechnet?
      Aber die vertauschen ja GIGAWATT mit GIGABYTE, auch das Stromnetz wird als Speicher benutzt, viel Hoffnung habe ich da nicht.

      Obwohl, die Chefin von dieser Elite ist doch Physikerin, da müsste doch ein wenig Verständnis für die Sachzusammenhänge vorhanden sein.

      mfg
      HJH

      Da fällt mir gerade auf:
      Warum ist eigentlich die Änderungsmöglichkeit entfernt worden???
      • 21

      • # 162226

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      Am Besten hören wir auf etwas zu produzieren. Dann haben wir auch keinen CO2 Ausstoß. Wir importieren stattdessen aus Ländern, die das Ganze einen Dreck interessiert. Vielleicht wird uns ja demnächst die Raumtemperatur vorgeschrieben, die wir einstellen sollen.
      Für einige Politiker in Deutschland kann man sich einfach nur fremdschämen.
      Oder wir müssen mit Erdwärme heizen und in ein paar Jahren wird gesagt, dass der Erdkern zu kalt wird. Schon wird uns der nächste Mist angedroht.
      Ohne jetzt politisch zu werden, da lobe ich mir die Franzosen!
      • 22

      • # 162227

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      Naja,ich für meinen Teil finde, es geht in die richtige Richtung.
      Es ist ein komplexes Thema was im großen und ganzen schon durch sehr schlaue Köpfe in die Wege geleitet wird.
      Die Etablierten Politiker nehme ich hier mal zum Teil heraus.
      Ich gehe davon aus daß wir nicht drum herum kommen auch Strom aus dem Ausland zu beziehen.
      Aber auch hier gibt es gute Alternativen wenn es denn politisch gewollt ist.
      Ein schon lange vorhandenes Seekabel nach Norwegen wird zum Beispiel bewusst nicht genutzt.
      Warum....
      Zur Info ,Norwegen hat riesige Speichermöglichkeiten von Wasser, dank Fjorde.
      Sie decken schon jetzt 98% des Strombedarfs über Wasserkraft ab und es sind mehr genug Überkapazitäten vorhanden.
      • 24

      • # 162230

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      Der Staat muß uns dumm und arm halten.
      Das verlangt die UNO und die EU im Gleichtakt. Alle Argumente zählen nicht - es komme mir keiner mit Dreisatzrechnung - weil das Ergebnis von vornherein feststeht.

      Alfred

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