Planung einer neuen Heizungsanlage - Öl optimieren und Holzherd erneuern - teileklaus

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      • 1

      • # 164912

      Planung einer neuen Heizungsanlage - Öl optimieren und Holzherd erneuern - teileklaus

      Hallo liebe Mitglieder,

      ich plane eine neue Heizungsanlage. Hier die Eckdaten für die neue Anlage:

      Wie wird Dein Haus im Moment beheizt?

      Öl mit in der Kalten Jahreszeit unter 5 Grad Zeitweise Holz

      Wie groß ist die zu beheizende Wohnfläche m² (Bitte nur Ziffern eingeben)?

      240

      Steht das Haus in kalter hochgelegenen Gegend,oder Flachland?

      Flachland bei 200m?

      Einschätzung der Wärmedämmung des Hauses (sehr gut/gut/mittel/schlecht/ oder wird demnächst)(Fenster/Türen/Keller/Boden)?

      Eine Nord Seite 8 cm Styrodurdämmung, ansonsten ungedämmt

      Wie hoch war dein bisherige Energieverbrauch lt/m³/KWh (Öl,Gas,Strom) im Jahr?

      3500 l Öl plus 5 m3 Holz

      Stückholz? (Je nach Außentemp und Puffer Volumen 1 max 2 x am Tage heizen und wenn Kessel nach x Stunden leer ist nachfüllen) Holz muß gekauft werden > ins Grundstück transportieren > auf entsprechende Länge gesägt > gespalten > gestapelt > jenach Holzart mind. 2 - 3 Jahre trocknen jedes Jahr für sich
      Pellet? (Die Beschickung des Kessel funktioniert automatisch über Förderschnecke. Man muß trotzdem täglich kontrollieren) Ein Vorratsbunker der trocken sein muß in der Nähe des Kessels - Alternativ gibt es gr. BigBags
      Solar geplant?


      Bislang waren wir mit der Ölheizung als Grundlast zufrieden, Je nach Zeit wurde dann im Winter Holz geheizt, Lager für Holz ist vorhanden Transportmöglichkeit auch, da ich alleine Holz machen müsste ist angeliefertes Polterholz oÄ auch denkbar.
      Ein Waldgrundstück ist auch da, da ab und an einen Teil abwirft, aber sicher keinen Jahresbedarf.
      Deswegen sollte Öl bleiben.
      Holzvergaser als bessere Alternative zum Holzherd, große Pufferspeicher dazu, die auch mal 3 Tage mit Holz beheitzt halten.


      Kachelofen ist bei uns Installiert aber heizt die obere Etage nicht, also bleibt er aus. Schade

      Hast Du schon eigene Vorstellungen über welchen Kessel Typ (Stückholz/Holzbrikett, Pellet etc.) und wie viel KW Heizleitung der neue Kessel haben soll?

      Kesselleistung bleibt in etwa bei 25 KW
      Stück Holz sollte auf jeden Fall wieder 50 CM Stücklänge haben und ggf 30. KW
      Isolierung am Haus steht ja auch dann irgendwann an.

      Wie soll Die WarmWasser Bereitstellung er folgen, Wärmetauscher im Puffer; Externen WW Puffer;Externer Wärmetauscher oder anders?

      WW entweder wieder über bestehende 300l Wärmepumpe oder Solar, was neu zu machen wäre.
      Im Pufferspeicher stelle ich mir einen WW Behälter vor, der sowohl von Öl als auch von Holz bedient wird.

      Man rechnet für das Puffer Volumen ab 55 lt/Kw. Die BAFA verlangt für die Kessel 55 lt/Kw. Der ideale Wert liegt bei 100 lt/Kw. Gedanken gemacht über das Fassungsvermögen (lt.) der dazu benötigten Puffer?

      2x 1000 L waren angedacht, da ist noch Luft bis an die Decke, der Speicher könnte auch 2 m hoch sein, also auch 1500 l? haben

      Ist die nötige Stellfläche dafür vorhanden einschließlich der Puffer/Ausdehnungsgefäß/Pumpen etc.?

      Ausdehnungsgefäß und Sich Gruppe ist ja vorhanden, Stellplatz auch

      Hast Du schon mit Deinem zuständigen Schornsteinfegermeister darüber gesprochen?

      Ja er meinte erst mal alles lassen, vor allem den Holzherd , damit Förderung möglich bleibt, Holzschornstein müsse verkleinert und mit gedämmten Rohr ausgestattet werden.

      Hast Du schon bei einem Heizungsbauer ein Angebot machen lassen?

      nein. will alles eigentlich selbst machen, Förderung wird es bei dem Haus ohne 50000.- in die Dämmung zu stecken nicht viel geben?

      Hast Du schon "genügend" (abhängig von der Kessel Kw) Holz getrocknet
      auf dem Grundstück zu liegen? Hast Du genügend Fläche im Grundstück zur Lagerung des Holzes?
      Bedenke Holz muß zwischen 2 und 3 Jahre an der Luft (oben abgedeckt) trocknen können. Jede Holzlieferung getrennt lagern (Verwechslungsgefahr)


      Holz ist erst mal aufgebraucht bis auf einen 5 m3 Rest, ist aber dann kein problem Trockenes zu kaufen.

      Weitere Informationen:

      Die beiden Herde stehen in getrennten Räumen:

      1. Raum Holzherd mit Holzkamin, Blomberg WW Wärmepumpe 300l Holzkamin hat einen zusätzlichen Anschluss an den Kachelofen , darüber einen weiteren Küchenofenanschluss Holzkochherd der Oma im oberen Stock
      2. Raum Öl Herd mit 3000 L Vorrat, seperater gedämmter Ölkamin.


      Vielen Dank
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      • # 164916
      Also Klaus ich mache mal den Anfang... Das ist ja eine Menge was da zu tun ist.

      Eine Notheizung die immer angedacht sein sollte betreibst Du ja weiter das ist OK.
      Kannst Du wenn alle Stränge reißen auch die Wärmepumpe einbeziehen?
      Für die 240 m² + (beschriebene ) Hausdämmung wirst Du ein 40 Kw Kessel aus meiner Sicht einplanen müssen. Dementsprechend auch die Puffer auf 3000 lt einplanen.
      Die BAFA nicht vergessen bei der Kessel Suche. Dein Haus hat damit nichts zu tun.

      Die Hydraulik wird später diskutiert. Nur soviel es kann alles so verschaltet werden, das die Wohnfläche je nach Bedarf von den zur Verfügung stehenden Wärme Quellen beheizt werden kann. Die anderen Wärme Erzeuger bleiben kalt.
      Zu Deinen Herden werden wohl unsere HB die hier mit sind ihre Ansichten einbringen.
      MfG Jürgen



      Atmos DC GSE 30
      Propangas GK
      WW Boiler 300 lt
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      • # 164917
      Super, Jürgen ich freue mich, dass da weitere Antworten kommen.
      Was mir nicht klar ist, momentan habe ich gerade Holzfeuer und trage alle paar Stunden Holz in den Keller.
      Klar bin ich bei 5 Grad Temp. draußen, aber das Feuer ist immer zu viiel, brennt und geht fast aus, weil ich garnich so viel Hitze brauche.
      Warum sollte ich dann von einem 27 KW Holzherd auf 40 KW gehen? mit der Dämmung später geht das ja noch auf weniger Bedarf zurück.
      Ich muss doch nicht auf -30* Grad AT auslegen ?
      Gruß Klaus
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      • # 164919
      Unser Haus von 1938 ist größer, wir beheizen ähnlich viel.
      Die alte Ölheizung hatte 21 kW, unser HV hat 34 kW und ist überdimensioniert.
      Wir könnten gut und gerne 6000 ltr. Pufferspeicher gebrauchen.
      Nur mal als Anhalt.
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      • # 164921
      Ok , und heißt das Ruedi, dass du heute ggf kleiner kaufen würdest?
      Dafür aber einen weiteren Puffer dazunehmen.
      Hieße aber eine halben Raum blockieren.
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      • # 164924
      Unsere Planung ging davon aus das ich Preisgünstig Pappel bekommen hätte.
      Der Bauer hat mir drei Hänger Pappel hinter das Haus gekippt kostete mich 250 Euro und hat für die Heizperiode gereicht.
      Dafür wäre der S4 mit den großen Füllraum bei 4000 ltr. Puffer OK gewesen.
      Unser Sohn hat dann gestreikt nochmal die großen Pappel Scheiben klein zu machen.
      Jetzt bekomme ich Eichenabfall von alte Abrisshaeuser umsonst, dazu noch ab und an von den Bauern Holz und habe 0 Euro an Heizkosten.
      Nun ist der Füllraum mit über 200 ltr. Für die Eiche viel zu groß.
      Ich kann den HV max. 2/3 vollegen, habe dann die Puffer bedient und die Heizlast vom Haus.
      Im Nachhinein 24 kW wäe knapp gewesen, 28 kW für die Eiche mehr wie ausreichend.
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      • # 164975
      Ah OK dann hat das eher was mit der passenden Holzversorgung zu tun gehabt. Danke.

      Hab grad mal die Ölheizung heute morgen zurückgeregelt, damit ich jetzt beim Anheizendes HH einen größeren Wärme Bedarf habe, aber nun halt Abgastemperaturen von 350... 300 Grad gemessen Interessehalber..
      Super wäre schon mal einen geregelten Feuerbrand nach Rest O zu haben. Da glaube ich fast, dass hier detailverliebt immer gerne weiteroptimiert, verändert und gebastelt wird, wenn ich so Sachen wie Sekundärluft Öffnungen wieder verschließen, lese.. Da muss man dann viel Zeit inverstieren, und Messungen machen.

      Welche Maßnahmen garantieren denn möglichst geringen Staubausstoß im Betrieb ?
      Das dürfte doch auch an der Saugzugeinstellung liegen, wie viel Asche da mitgerissen wird, oder ob die unten liegenbleibt, und ausgekehrt wird?
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      • # 165017
      Ich hoffe doch wirst dir einen HV mit Lambdasonde holen.
      Eine vernünftige Steuerung macht das dann automatisch, egal was für Holz du verwendest.
      Bei unserer letzten Messung lagen einige Werte im Bereich der Messungenauigkeit.
      Wir konnten unseren HV noch nicht an seine Leistungsgrenze bringen es wird im Winter nicht kalt genug.
      Unter - 10 Grad wenn überhaupt mal Nachts und dann auch nur wenige Tage.
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      • # 165102
      wenn ich das mache, dann nur mit einem gebrauchten Herd der mit L Breitband ausgerüstet ist. Ich denke ich kann noch 10 Jahre für Holz sorgen dann ist damit Schluss.
      Für einen neuen Herd werde ich mit 4000 l Puffer wahrscheinlich 10 000 € los sein bis der läuft, ggf zzl Schonrsteinsanierung von 2000.- im Selbstbau.
      Also habe ich Inv. Kosten von 1500 pro Jahr.

    Webutation