Planung einer neuen Heizungsanlage - Erst Holzvergaser tauschen - danach Öl durch Pellets ersetzen - Chrisnation

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      • # 165782

      Planung einer neuen Heizungsanlage - Erst Holzvergaser tauschen - danach Öl durch Pellets ersetzen - Chrisnation

      Hallo liebe Mitglieder,

      ich plane eine neue Heizungsanlage. Hier die Eckdaten für die neue Anlage:

      Wie wird Dein Haus im Moment beheizt?

      98% durch den Atmos DC50GSE und zu ca. 2% im äuißersten Notfall durch eine Viessmann Öl Heizung von 89

      Wie groß ist die zu beheizende Wohnfläche m² (Bitte nur Ziffern eingeben)?

      278

      Steht das Haus in kalter hochgelegenen Gegend,oder Flachland?

      Sauerland, im Winter nass/kalt im Sommer nass/warm

      Einschätzung der Wärmedämmung des Hauses (sehr gut/gut/mittel/schlecht/ oder wird demnächst)(Fenster/Türen/Keller/Boden)?

      Haupthaus Dachgedämmt, aber großer Wintergarten und noch größtenteils veraltete Fenster
      Nebenhaus komplett neue Fenster (kaum Sonne, zieht sehr viel Wärme aus den Pufferspeichern)
      Apartment auf Garage, komplett gedämmt, neue Fenster

      Wie hoch war dein bisherige Energieverbrauch lt/m³/KWh (Öl,Gas,Strom) im Jahr?

      von 31.01.2019 bis jetzt haben wir ca. 18 Stapelmeter Buche und 200l Öl weg. Ölheizung läuft nur wenn der Vergaser aus ist bzw. die Pufferspeicher abkühlen. Also noch nicht richtig definierbar. Für diesen Winter habe ich mir 30m³ Buche und 10m³Fichte an die Seite gelegt.

      Stückholz? (Je nach Außentemp und Puffer Volumen 1 max 2 x am Tage heizen und wenn Kessel nach x Stunden leer ist nachfüllen) Holz muß gekauft werden > ins Grundstück transportieren > auf entsprechende Länge gesägt > gespalten > gestapelt > jenach Holzart mind. 2 - 3 Jahre trocknen jedes Jahr für sich
      Pellet? (Die Beschickung des Kessel funktioniert automatisch über Förderschnecke. Man muß trotzdem täglich kontrollieren) Ein Vorratsbunker der trocken sein muß in der Nähe des Kessels - Alternativ gibt es gr. BigBags
      Solar geplant?


      Aktuell heize ich an kalten Tagen 2x den Atmos komplett durch. Dann komme ich knapp über 24 Std. hin.

      Würde natürlich gerne nur 1x heizen wollen, was bei der Heizlast aber schwer wird. Da in der nächsten Zeit auch erst mal wichtigere Reparaturen und Arbeiten an den Häusern anstehen, bleibt es auch beim aktuellen Stand der Dämmungen.

      Hast Du schon eigene Vorstellungen über welchen Kessel Typ (Stückholz/Holzbrikett, Pellet etc.) und wie viel KW Heizleitung der neue Kessel haben soll?

      Da wir aktuell mit den 50er Atmos 2x heizen müssen an kühlen Tagen. Vergangenes Jahr im Januar bei -15° sogar 3x, spiele ich mit dem Gedanken über die 50kw zu gehen.
      Die Pufferspeicher sind mit 3x 1500l gut bemessen wie ich finde.

      Aktuell tendiere ich zwischen dem größten Attack Holzvergaser oder den größten Modellen von ETA/Fröhling.
      Habe nur in der Vergangenheit von durchgerosteten Wärmetauschern bei Fröhling gehört (nach 10 Jahren), so dass sich der Mehraufwand für die höhere Qualität nicht zwingend rechnet.

      Letzt endlich ist mir ein geregelter Lambda Abbrand wichtig und ich habe keine Lust jede Woche die Turbulatoren auszubauen und alles extremst zu reinigen. Ein bisschen Pflege ist kein Thema, aber diese 1 Std. jeden Samstag nervt mich dann doch aktuell :P

      Im Laufe der nächsten 3-5 Jahre überlege ich dann den aktuellen Öler durch einen Pelletsofen zu ersetzen. Dazu aber auch später etwas mehr.

      Wie soll Die WarmWasser Bereitstellung er folgen, Wärmetauscher im Puffer; Externen WW Puffer;Externer Wärmetauscher oder anders?

      Aktuell laufen in jedem Haus Durchlauferhitzer. 2 davon hängen auf meiner Stromrechnung und nerven mich, der andere des Mieters ist so gesehen für mich verkraftbar.
      Würde natürlich gerne zumindest im Winter das Warmwasser mit erwärmen, jedoch stellt sich mir die Frage der Machbarkeit. Dazu aber auch gleich weiter unten mehr.

      Man rechnet für das Puffer Volumen ab 55 lt/Kw. Die BAFA verlangt für die Kessel 55 lt/Kw. Der ideale Wert liegt bei 100 lt/Kw. Gedanken gemacht über das Fassungsvermögen (lt.) der dazu benötigten Puffer?

      Ja, denke die aktuell vorhandenen sollten bei unserer Heizlast reichen ?!

      Ist die nötige Stellfläche dafür vorhanden einschließlich der Puffer/Ausdehnungsgefäß/Pumpen etc.?

      Der Vergaser samt Ausdehnungsgefäße und Pufferspeicher steht unter dem Apartment in der ehemaligen Garage.
      Die Ölheizung samt Öltank im Keller unseres Haupthauses. Es wären auch noch weitere Plätze vorhanden.

      Hast Du schon mit Deinem zuständigen Schornsteinfegermeister darüber gesprochen?

      Der Austausch des alten Vergasers gegen einen neuen bereitet ihm keine Bauchschmerzen :)

      Hast Du schon bei einem Heizungsbauer ein Angebot machen lassen?

      Nein, das ganze wird kommendes Frühjahr akut und ich habe mich noch nicht entschieden welches Modell ich einbauen lassen möchte. Wir wohnen hier in einer Buderus, Brötje Viessmann Hochburg. Wenn fest steht welcher Vergaser es werden soll werde ich den ein oder anderen Heizungsbauer abklappern. Hoffe ja innerlich noch das die Förderungen für den Austausch alter Kessel noch mal angekurbelt werden...

      Hast Du schon "genügend" (abhängig von der Kessel Kw) Holz getrocknet
      auf dem Grundstück zu liegen? Hast Du genügend Fläche im Grundstück zur Lagerung des Holzes?
      Bedenke Holz muß zwischen 2 und 3 Jahre an der Luft (oben abgedeckt) trocknen können. Jede Holzlieferung getrennt lagern (Verwechslungsgefahr)


      Ich bekomme jedes Jahr die Menge holz die ich haben will. Platz ist auch genügend vorhanden.

      Weitere Informationen:

      Hallo zusammen,
      ich hatte Anfang des Jahres schon mal unser Projekt vorgestellt, jedoch hat sich nach 1 Jahr Holzvergaser heizen einiges geändert. Daher würde ich gerne noch mal neu starten.
      Wir besitzen 3 Häuser, welche alle samt an einem Heizkreislauf hängen. Das soll auch so bleiben. Im Haupthaus im Keller steht eine 89er Viessmann Öl Heizung mit NAJA Steuerung. Die Tage sind wohl gezählt.
      In der früheren Werkstatt/Garage (freistehendes Nebengebäude) steht ein Atmos DC50GSe mit 4500l Puffer und 2 Ausdehnungsgefäßen. Der gute ist nun aber im 10. Jahr, wurde vorher eher gar nicht gepflegt und man weiß nicht genau wie lange er noch macht.
      Warmwasser bekommen alle 3 Häuser über eigene Durchlauferhitzer. In unserem Keller steht aktuell noch ein Viessmann Edelstahl Warmwasserspeicher. Dieser ist aber per Sperrhähne abgeklemmt.
      Alle 3 Häuser stehen in bester Südlage, jedoch bekommt das EG vom Nebenhaus nur unseren Schatten ab und steht etwas am Hang. Daher wird dort deutlich mehr Wärme benötigt als in unserem Haus.
      Wir heizen unser Erdgeschoss (mit sehr großem offenen Wintergarten) per Kamin zu.

      Unser Plan wäre aktuell einen Schritt nach dem anderen zu tun, da wir noch einige andere Bauarbeiten am Haus erledigen. Als erstes würden wir gerne den aktuellen Vergaser durch einen neuen ersetzen.
      In der Theorie würde ich als Laie mir nun denken. Der Platz, die Anschlüsse, Laddomat, Ausdehnungsgefäße, Pufferspeicher etc. sind ja vorhanden. Soooo teuer kann der Einbau dann ja nicht werden, oder ? Kann ich beim reinen Wechsel des Vergaser die Förderung mitnehmen ?

      In einem weiteren Schritt (ca. 2-3 Jahre später) möchte ich die Notfall Ölheizung durch eine Pellets Heizung ersetzen. Da es eine reine Notfall Heizung ist, brauche ich im Keller keinen großen Lagerraum für Pellets. Eine 240l Mülltonne als Behälter für den Pelleter würde mir reichen. Später könnte man dann ein Außenlager errichten und per Schlauch bei Bedarf die Tonne füllen. Unsere aktuelle Notfall Heizung (die alte Viessmann) hat dieses Jahr 200l verbraucht, wenn ich mal keine Lust auf Holz hatte oder ein Wochenende weg war.

      Ursprünglich wollte ich damals eine Kombi Heizung in der Garage/Werkstatt einbauen. Mir grault es aber bei Defekten vor kalten Häusern, weshalb ich mich mit 2 Heizungen angefreundet habe. Mein Haupt Problem sehe ich nun darin wie ich das Wasser für unser Haus warm bekomme. Kann ich einfach einen Warmwasserspeicher an die Heizung hängen ? Wie teuer wäre es evtl. das Wasser zusätzlich über Solar zu beheizen ? Wie geschrieben steht das Dach in absoluter freier Südlage ausgerichtet !? Günstigste Alternative wäre jetzt am Anfang wohl den vorhandenen Edelstahl Warmwasserspeicher zu reinigen und für den Winter zu aktivieren und im Sommer den Stromfresser dran zu hängen ? Was schwebt euch da vor ? Gerne auch mit "in etwa Kosten" .
      Kann man auch einfach im Haupthaus einen weiteren Pufferspeicher inkl. Warmwasser Spirale installieren und an den Heizkreislauf hängen ? Oder müsste dieser dann an den 3 anderen Speichern dran hängen und von dem Haus zu mir eine Warmwasserleitung verlegt werden ? (Wäre arg teuer, da zwischen beiden Häusern der Weg asphaltiert ist etc.

      Das wäre es jetzt erst mal an Fragen und Ideen. Ich hoffe ihr könnt mir einigermaßen Folgen und habt ein paar gute Ideen für mich.

      Gruß Christian

      Vielen Dank
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      • # 165784
      Hallo

      erster Schritt Gebäude energetisch ertüchtigen!! D.h. noch nicht alles in Dämmung einzupacken, sondern fängt mit einfachen Schritten an wie Türen abdichten, Oberste Geschoßdecke dämmen usw. Anregungen findest du im Haustechnik Dialog Forum.

      Dann erst solltest Du überlegen in die Technik zu investieren. Welche Viessmann hast Du und warum Ersatz durch Brötje?

      ciao Peter
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      • # 165786
      Hallo Christian,

      bei dem Verbrauch würde ich mir wenn du bei Holz bleiben willst Gedanken zu einer Hackschnitzelheizung machen oder willst du weiter Knecht deiner Heizung bleiben denn wenn ich zwei mal am Tag einheizen müsste dann wäre der HV schon längst draußen den die Zeit hätte ich nicht dafür.
      Du kannst natürlich einen Hygienespeicher oder PS mit Friwa im Haupthaus in die bestehende Anlage einbinden. Bei Solar geht halt die Rechnung halt nur auf wenn du die selber aufbaust und installierst.

      Sonnige Grüße Reiner
      ETA BK 15 mit Saugzuggebläse geregelt mit UVR16x2

      3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als
      Backup geregelt mit zwei UVR16x2 mit CAN-I/O44 CAN-MTx2 und CMI
      DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche
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      • # 165787

      v-two wrote:

      Hallo

      erster Schritt Gebäude energetisch ertüchtigen!! D.h. noch nicht alles in Dämmung einzupacken, sondern fängt mit einfachen Schritten an wie Türen abdichten, Oberste Geschoßdecke dämmen usw. Anregungen findest du im Haustechnik Dialog Forum.

      Dann erst solltest Du überlegen in die Technik zu investieren. Welche Viessmann hast Du und warum Ersatz durch Brötje?

      ciao Peter
      Das habe ich bereits gemacht. Mit allem was schnell geht und überschaubar kostet sind wir bereits durch.
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      • # 165788
      Hallo

      18 Stapelmeter Holz im Jahr - ich gehe von Ster aus......
      Ich hatte einen Drummer 50 und bei kälteren Tagen (unter -5°C ) durfte ich nachlegen (1/2 Füllung). Der Lopper hat einen 360 Liter Füllschacht, also in etwa doppelt soviel wie Du hast. Aber mit 18 Ster bin ich vor Sanierung nicht hingekommen.......

      Wenn Du einen größeren Kessel willst mach das erst mit Deinem schwarzen Mann klar. In manchen Bundesländern liegt die Grenze bei 49,99 kW, d.h. ab 50 kW brauchst Du einen Heizraum (darunter reicht ein Technikraum). Anforderungen an heizräume sind höher als an Technikräume.

      ciao Peter

    Webutation