Planung einer neuen Heizungsanlage - Neue Heizung - Andi86

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      • 1

      • # 166203

      Planung einer neuen Heizungsanlage - Neue Heizung - Andi86

      Hallo liebe Mitglieder,

      ich plane eine neue Heizungsanlage. Hier die Eckdaten für die neue Anlage:

      Wie wird Dein Haus im Moment beheizt?

      Öl

      Wie groß ist die zu beheizende Wohnfläche m² (Bitte nur Ziffern eingeben)?

      350

      Steht das Haus in kalter hochgelegenen Gegend,oder Flachland?

      Kältere Gegend ca. 600m Höhe

      Einschätzung der Wärmedämmung des Hauses (sehr gut/gut/mittel/schlecht/ oder wird demnächst)(Fenster/Türen/Keller/Boden)?

      mittel

      Wie hoch war dein bisherige Energieverbrauch lt/m³/KWh (Öl,Gas,Strom) im Jahr?

      3500

      Stückholz? (Je nach Außentemp und Puffer Volumen 1 max 2 x am Tage heizen und wenn Kessel nach x Stunden leer ist nachfüllen) Holz muß gekauft werden > ins Grundstück transportieren > auf entsprechende Länge gesägt > gespalten > gestapelt > jenach Holzart mind. 2 - 3 Jahre trocknen jedes Jahr für sich
      Pellet? (Die Beschickung des Kessel funktioniert automatisch über Förderschnecke. Man muß trotzdem täglich kontrollieren) Ein Vorratsbunker der trocken sein muß in der Nähe des Kessels - Alternativ gibt es gr. BigBags
      Solar geplant?


      Stückholz oder
      Stückholz / Pellets Kombi

      Hast Du schon eigene Vorstellungen über welchen Kessel Typ (Stückholz/Holzbrikett, Pellet etc.) und wie viel KW Heizleitung der neue Kessel haben soll?

      ca. 30KW

      Wie soll Die WarmWasser Bereitstellung er folgen, Wärmetauscher im Puffer; Externen WW Puffer;Externer Wärmetauscher oder anders?

      2000-3000 Liter Pufferspeicher mit Frischwasserstation

      Man rechnet für das Puffer Volumen ab 55 lt/Kw. Die BAFA verlangt für die Kessel 55 lt/Kw. Der ideale Wert liegt bei 100 lt/Kw. Gedanken gemacht über das Fassungsvermögen (lt.) der dazu benötigten Puffer?

      .

      Ist die nötige Stellfläche dafür vorhanden einschließlich der Puffer/Ausdehnungsgefäß/Pumpen etc.?

      Stellfläche ca. 20qm

      Hast Du schon mit Deinem zuständigen Schornsteinfegermeister darüber gesprochen?

      Ja

      Hast Du schon bei einem Heizungsbauer ein Angebot machen lassen?

      Nein

      Hast Du schon "genügend" (abhängig von der Kessel Kw) Holz getrocknet
      auf dem Grundstück zu liegen? Hast Du genügend Fläche im Grundstück zur Lagerung des Holzes?
      Bedenke Holz muß zwischen 2 und 3 Jahre an der Luft (oben abgedeckt) trocknen können. Jede Holzlieferung getrennt lagern (Verwechslungsgefahr)


      Lagerfläche vorhanden

      Weitere Informationen:

      Hallo,
      ich würde gerne meine alte Ölheizung mit 28 KW austauschen.
      Wir heizen von den 450 qm ungefähr 300 qm mit Kachelöfen bei.
      Nun bin ich am überlegen eine neue Stückholzheizung, oder eine Stückholz/Pellet Kombi.
      Pelletkessel soll nur zum Notfall dienen
      Funktionieren die Holz/Pellet Kombi störungsfrei?
      Welche Anlagen sind die besten? ETA, Windhager, Fröling, KWB???
      Reichen 30KW? Wieviel Puffer mit 30 KW?
      Warmwasser soll über eine Frischwasserstation betrieben werden.

      Vielen Dank
      • 2

      • # 166205
      hallo @Andi86 willkommen in unserem Forum.
      Du willst umsteigen auf Holz. Dazu erst mal etwas grundsätzliches:
      Wir raten jedem zu einer Notheizung (Dauerbetrieb) für den Fall > die Hauptheizung hat meist wenn sie heizen soll irgend wann einen Fehler /Wartung oder was auch immer. Dazu kommt Krankheit oder mal im Winter für paar Tage abwesend.
      Du schreibst schon von Doppel Holz/Pellet. Diese Gedanken gehen also schon was ich oben erwähnte. Dazu kommt wenn man älter wird!! (ich rede aus eigener Erfahrung) Holz zum Kessel transportieren meist für paar Tage auf Vorrat und das es noch etwas trockener wird. Soweit meine Gedanken bitte mal überlegen.

      Zu Deinen Angaben:
      Deine gr. Wohnfläche dazu Dein Standort Höhe + Haus Isolierung rate ich Kessel nicht unter 40 Kw dazu entsprechend mind. 3000 lt Puffer wenn nicht noch einen dazu. Grund: Das Puffer Volumen soll so groß sein das es die gespeicherte Wärme für mind. 24 Std die Wohnfläche warm halten kann!
      Wenn es um den Kessel Hersteller geht, bitte lese Dich doch einmal in den entsprechenden Kessel Blogs ein. Dort kannst du fündig werden positiv/negativ. Das wichtigste ist aber auch so eine Anlage ist kein Auto das man nach paar Jahren gegen ein neues hier Kessel wechselt. Dazu auch ein Blick aufs Konto was kann ich mir leisten.
      Stelle Fragen in den entsprechenden Kessel Blog.
      Wir wollen Dir helfen das Du bzw Deine Familie Freude hat mit der neuen Heizung
      MfG Juergen

      Atmos DC GSE 30
      2 x 1000 lt Puffer
      Propangas GK DeDittrich
      WW Boiler 300 lt
      UVR 1611
      • 3

      • # 166207
      Dein vorgesehener Puffer ist viel zu klein.
      Wir haben den Fröling s4 mit 34 kW der schafft es locker.
      Nur mit unsere 4000 ltr Puffer muss ich zwei bis dreimal Anheizen.
      Für uns wären 6000 ltr. besser geeignet, es geht gerade so bei uns.
      Überlege dir min. 6000 ltr einzuplanen.
      Mittelgebirge 300 m hoch. Ölverbrauch 3500 bis 5000 ltr.
      Rest seht im Profil.
      Es gibt hier auch einen Tread wo die wahren Füllkammergrössen stehen, nicht alle Hersteller geben sie korrekt an.

      Post was edited 1 time, last by Ruedi1952 ().

      • 5

      • # 166213

      juergen wrote:

      hallo @Andi86 willkommen in unserem Forum.
      Du willst umsteigen auf Holz. Dazu erst mal etwas grundsätzliches:
      Wir raten jedem zu einer Notheizung (Dauerbetrieb) für den Fall > die Hauptheizung hat meist wenn sie heizen soll irgend wann einen Fehler /Wartung oder was auch immer. Dazu kommt Krankheit oder mal im Winter für paar Tage abwesend.
      Du schreibst schon von Doppel Holz/Pellet. Diese Gedanken gehen also schon was ich oben erwähnte. Dazu kommt wenn man älter wird!! (ich rede aus eigener Erfahrung) Holz zum Kessel transportieren meist für paar Tage auf Vorrat und das es noch etwas trockener wird. Soweit meine Gedanken bitte mal überlegen.
      Die Nachteile einer reinen Holzheizung sind mir bewusst.
      Deswegen hätte ich gerne die Holz/Pellets Kombi.
      Bin mir nur nicht sicher ob die Pelletsheizung dann auch störungsfrei funktioniert wenn sie nicht viel gebraucht wird.
      Weiss jemand was wann das neue Klimapaket in Kraft tritt wegen Fördermitteln?
      • 6

      • # 166227

      Andi86 wrote:

      Funktionieren die Holz/Pellet Kombi störungsfrei?
      Welche Anlagen sind die besten? ETA, Windhager, Fröling, KWB???
      Hallo @Andi86,

      die oben erwähnten Hersteller gehören bestimmt zu den "Besten", aber auch zu den teuersten. Solch ein Kombi-Kessel kostet, ohne dass ein Heizungsbauer eine Hand gerührt hat, Größenordnung 15 TEur. Welcher dieser Hersteller "der Beste" ist kann ich, mangels Vergleichsmöglichkeit, nicht sagen. Meistens hängt es auch vom Heizungsbauer ab, welcher Hersteller "der Beste" ist. :saint:

      Der Pellet-Brenner meines ETA-Twin wird, seitdem ich ihn habe, nur sehr unregelmäßig betrieben. Bisher ist er immer ohne Probleme angelaufen. Ich verbrenne max. 500 Kg Pellets im Jahr, und das bei einem Pellet-Lager, welches 2011 mit knapp 6 Tonnen gefüllt wurde. Aktuell ist immer noch ca. 1 Tonne darin. Wichtig ist halt, dass die Pellets absolut trocken und formstabil sind. Ich habe aber einen Bekannten, der betreibt einen von Renergy umgelabelten ETA-Twin. Als der Bekannte nach 5 Jahren(!) das erste mal in Ski-Urlaub wollte und dazu den Pelletbrenner brauchte, ist er prompt nicht angelaufen. Die Pellets waren gequollen und hatten alles verstopft. Also sollte der Pelletbrenner schon alle paar Wochen mal laufen (dürfen). :whistling:

      Zur Größenempfehlung deines geplanten HV bräuchte "man" schon noch (viel) mehr Angaben. So schreibst du z.B. vom Zuheizen von 300m² mit Kachelöfen. Je nachdem ob das weiterhin so laufen soll, oder mehr (bzw. alles) durch den HV abgedeckt werden soll, hängt davon auch die erforderliche Leistung des HV ab. In der Regel nimmt man lieber "eine Nummer größer", in deinem Fall also eher einen 40 kW Kessel. Das entspräche, nach der Faustformel 1000l Puffer pro 10 kW Kesselleistung also 4000l Puffervolumen. Die Kesselklasse jenseits der 30kW hat den Vorteil, dass deren Füllraum i.d.R. größer ist als bei den kleineren Leistungsstufen: Größerer Füllraum = mehr Energie pro Abbrand = weniger Nachlegen = mehr Komfort = mehr Puffervolumen erforderlich.

      Das geschriebene soll erst einmal aufzeigen in welche Richtung dein Vorhaben gehen wird. Ich bin sicher, es kommen noch weitere Hinweise und Fragen z.B. hinsichtlich deiner "Heizlast", den (angestrebten) Rücklauftemperaturen, etc.

      Viele Grüße von Karlheinz :)
      Seit Juni 2011:
      ETA Twin: SH30/P25 "noTouch" (Füllraum 150 Liter)
      Hopf Pelletaustragung: 6x UniWok-Saugsonden (Lager für 6 to)
      Paradigma Pufferspeicher: 2x Aqua Expresso (1090 + 958 Liter; seriell verbunden)
      Paradigma FrischWasserStation
      Paradigma VR-Solarpanel: 2x CPC21 Star Azzurro (10m²; Aqua-System ohne Glykol)
      • 7

      • # 166246
      Guten Morgen!

      Als Urheber des Thema´s "Füllraumgrößen" und weiterer Halbwahrheiten, möchte ich dich mit meinem Denkansatz konfrontieren:

      • eine 28kw Ölheizung mit 3500 Litern Verbrauch pro Jahr ist angesetzt. Ich gehe jedoch davon aus, dass die 3500 Liter durch Zuheizung der Kachelöfen zustande kommen. Also kann dieser Wert nicht als Grundwert angesetzt werden. Wenn 450qm zu beheizen sind, dann müssen auch diese 450qm angesetzt werden.
      • Und hier liegt der Hase im Pfeffer! Ich glaube danz recht zu liegen, wenn ich behaupte, dass man bei älteren Bestandsimmobilien, welche keine perfekte Dämmung nach aktuellem Stand erhalten haben, von 100 watt/m² ausgehen kann. Also landen wir bei 45kw. Folgt man nun der Empfehlung einiger Hersteller, so ist dieser Wert x 1,3 zu nehmen und wir haben die Leistung unseres Kessels gefunden. Somit 58kw. Damit benötigst du aber einen genormten Heizraum.
      • Daher meine Empfehlung: Such dir einen 50kw Kessel mit dem möglichst größten Füllraum raus. Dann Füllraum x 16 und du hast dein entsprechendes Pufferspeichervolumen.
      • Der größte mir bekannte Füllraum bei Halbmeterkesseln ist der Solarfocus Therminator II mit 290 Litern. Bei Meterkesseln ist es der Lopper Drummer 50. Beim Lopper stimmt die Füllraumangabe. ETA SH 40-60 hat 220 Liter, Guntamatik BMK 50 hat 215 Liter. Bei Füllraum und Puffer ist es wie beim Auto: Hubraum ist nur durch noch mehr Hubraum zu ersetzen.


      Fazit: Überlege dir gut was du tust! Das Geld ist schnell ausgegeben. In jedem Fall schau dir viele Anlagen an und mache dir selbst ein Bild. Du wärst nicht der Erst der nach wenigen Monaten der Selbstblendung mit der neuen Anlage anfängt zu spielen und zu tunen und dann nach wenigen Jahren noch einmal komplett von vorn anfängt.
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      • # 166249
      Vor zig Jahren hatte ich eine Umfrage im Forum gestartet:
      Wenn Du nochmal eine Heizung installieren würdest was würdest Du tun?
      Schade das dieser Thread durch Umstruktuierung des Forums damals weg ist vielleicht können sich noch Alt User daran erinnern?
      Weit über 75 % sagten Kessel eine "Nummer größer" und meinten auch versuchen den Füllraum größer und beim Puffer sagten viele mind 1000 lt und etliche sogar 2000 lt mehr
      MfG Juergen

      Atmos DC GSE 30
      2 x 1000 lt Puffer
      Propangas GK DeDittrich
      WW Boiler 300 lt
      UVR 1611
      • 9

      • # 166260
      Hallo! 450qm ist ja mal ne ordentliche Fläche. Wichtig wäre, wie schon weiter oben erwähnt deinen Energiebedarf genauer zu kennen. Wird mit den Kachelöfen auch noch in Zukunft geheizt?(nächsten10-15 Jahre) Die 3500l sind der Durchschnitt der letzten Jahre? Wieviel Holz wurde in den Kachelöfen durchschnittlich pro Jahr dazugeheizt? So könnte man dann besser eine Kessel-Puffer Größe abschätzen.
      Wenn du einen Stückholz-Pellet Kombikessel nur als Notheizung betreiben möchtest ist es eine sehr sehr teure Notheizung. Anders würde es evt. aussehen wenn du zum Teil mit Pellets heizen würdest, dann könnte ja der Kessel kleiner sein, Puffer kleiner, Rohre usw kleiner, ist alles viel Geld..., gut ein Pelletslager wäre dann halt wieder zu machen
      Lg
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      • # 166261
      Ja Jürgen ich kann mich erinnern!
      Es ist tatsächlich so, dass nahezu alle mir persönlich bekannten Holzheizer der Auffassung sind, die Anlage größer zu gestalten. Wobei es fast immer nur um Füllraum und Puffervolumen geht. Die Leistung selbst scheint allen ausreichend zu sein.
      • 11

      • # 166291
      Hallo Mike,
      zur Größe des HV gehört das Wissen wie oft kann ich heizen. Das betrifft die Füllraumgröße.Wieviel KW ergibt die Geschwindigkei der Ladung.Ein großer Puffer ? Wie gut kann der gedämmt werden, wo soll er stehen. Wie groß ist die zu beheizende Fläche.

      Alles überdimensionieren ist unsinnig und kostet nur viel Geld.
      Ich habe meinen HV in die Heizkreise der vorhandenen Ölheizung hinein konstruiert und mit einem Pufferkreislauf und 3000 Liter Puffer versehen. Für 310 m² beheizen Wohnraum. Die gesamte Erweiterung auf HV hat mich insgesamt in 2011 ca 3000,-€ gekostet.Alle Heizkörper erneuert und auf 40° Vorlauf ausgelegt. Errechnet habe ich bei -12° benötige ich 14 KW plus WW Ich habe das Haus 2010 komplett Obere Geschossdecken und alle Außenwände stark gedämmt (obere Geschossdecke durchschn. 30cm Wände 12 cm.). Meine Puffer stehen zwischen ca.6m und 25m von den Heizkörpern entfernt. Die Puffer stehen windgeschützt beinahe im Freien. Die Hydraulik habe ich so einfach wie eben möglich gestaltet. Ich könnte deshalb jede Störung sofort lokalisieren, die Hydraulick läuft seit 2011 störungsfrei. Ich habe die Ölkesselkreise so belassen, wie sie waren. Eine Abschaltung für den Brenner des Ölkessels eingebaut. WW wird weiter über die Regelung des Ölkessels erzeugt.

      Die Anlage hat 3 separate Heizkreise,dazu einen separaten Pufferkreislauf und einen separaten WW Kreislauf. Alles voneinander getrennt. Für die 14 KW plus WW käme ich gut mit einem 30 KW HV zurecht. Ich habe mich für einen 40 KW entschieden ,vor allem wegen des Füllraumes. 3000 l Puffer, weil die beinahe im Freien stehen so klein wie möglich, so groß wie nötig. Holz lagere ich 40 rm unter einem Carport und einem Doppelcarport unter dem ich auch spalte. Neben dem Heizungsraum,
      der ganz hinten hinter dem Haus, ebenerdig angrenzt, lagere ich bis zu 8 rm gespaltenes Holz in durch den Heizraum beheiztem Raum. Ich heize nur Weichholz und habe im Herbst 40 rm gespalten liegen. Desweiteren habe ich 200 rm in 5 m Stämmen auf dem Grundstück gelagert.Mein Fazit zu deinem Anliegen zuerst rechnen, Meinungen einholen aber auch diese genau überdenken, einfach tiefer in die Materie hineintragen lassen. Vor allem : Am meisten Freude wirst du haben, wenn du alles ganz einfach gestaltest. Die super dollen, komplizierten, modernen ,sparsamen, mit viel Elektronik versehenen Hydraulikanlagen erfreuen ,wegen des zu erzielenden möglichen Gewinnes in der Zukunft, nur den Heizungsbauer.Von 4 Heizungsbauern habe ich mir KV nebst deren vorgeschlagenen Schaltpläne geben lassen. Dann habe ich alles selber gemacht, weil keiner von ihnen Ahnung hatte und meine Fragen die ich aufwarf beantworten konnte. Viel Glück lasse dir Zeit, bis du alles verstanden hast. Aus Erfahrung kann ich sagen dass hier einige wirkliche Spezialisten anzutreffen sind.

      Ralle52 besser Ralf alias Kunifer

      Post was edited 1 time, last by Ralle 52 ().

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      • # 166302
      Wir hatten eine 40 Jahre alte Ölheizung mit 21kW die für die 380 qm knapp gereicht hat.
      Den s4 mit 34 kW (Nennleistung 37,4 kW) hat über 200 ltr. Füllraum. Jetzt bei um die 0 Grad sind morgens die Puffer auf so 25% gelehrt. Dann möchte der HV etwa 33 kg Holz haben um die Puffer zu füllen. Wenn ich 40 kg einlege sind die Puffer voll und der Heizkreis bedient.
      Abends sind die Puffer Leer und die nächsten 30 kg müssen rein.
      Den Füllraum bekomme ich mit Hartholz nicht voll, meist nur1/2-2/3 voll.
      Von daher könnten wir noch gute 2000 ltr. Mehr gebrauchen.
      Da ich aber Rentner bin heize ich eben öfters an.
      Mit Fichte oder Pappel sieht es anders aus da sind dann mit vollem Füllraum die Puffer voll.
      Das Abgas soll habe ich schon auf 180 Grad runter gestellt die volle Leistung wird nicht benötigt, der Schorni ist mit dem Ruß zufrieden und der Schornstein ist trocken.
      Allerdings sind die Nächte mit deutlich zweistellige Minusgrade nicht mehr so häufig. Da läuft die Heizung eh in der Nachtabsenkung dann haben wir ca. 18 Grad im Haus.
      Am Tage sind so gut wie nie zweistellige Minusgrade.
      Wir halten viel Kesselleistung vor die nie gebraucht wird.
      Ein Bekannter von uns hat für die gleiche Wohnfläche einen 50 kW Atmos Holzvernichter und 6000 ltr. Pufferspeicher.
      • 13

      • # 166311
      @Ralle 52 ich mag dir in Bezug auf deine Anlage nicht widersprechen.

      Hier geht es aber um 450m² und 3500 Liter Öl, welche nur durch das Zuheizen von Kachelöfen erreicht werden.

      Also liegt er deutlich über 3500 Liter. Somit sind nach meiner Meinung die 30kw aus dem Rennen.

      Entweder er baut richtig, oder gar nicht!


      bis später, der Wald ruft!

    Webutation