Schmitzker: Chemischer Geruch bei Schmitzker Kaminofen

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      • 1

      • # 166587

      Schmitzker: Chemischer Geruch bei Schmitzker Kaminofen

      Liebe Holzheizergemeinde,

      seit einigen Tagen steht ein Schmitzker Calera Kaminofen bei mir im Wohnzimmer. Grundsätzlich ist das ein sehr schöner Ofen, mit dem ich vollauf zufrieden wäre, würde er nicht im Betrieb einen unerträglichen chemischen Geruch von sich geben. Ich tippe auf den Ofenlack oder die am hinteren Wärmetauscher eingesetzte Dämmwolle. Ich habe den Ofen bereits fünfmal in Gebrauch gehabt und auch lange und gut hochgeheizt, so dass ein normaler Ofenlack definitiv eingebrannt sein sollte. Hat hier jemand auch einen Ofen von Schmitzker und ähnliche Probleme?
      Bei Hark Öfen gab es, wie ich in Haustechnikdialog gelesen habe, einmal Öfen, die mit einer Farbe lackiert worden sind, die auch Jahre später noch stank. Ich bin nicht bereit, noch ewig weiter "einzubrennen", zumal der Geruch nicht weniger wird. Notfalls nehme ich mir einen Gutachter sowie Rechtsanwalt und klage.
      • 2

      • # 166589
      Hallo

      Ohje,das tut mir leid.Du hast ja auch gar kein Glück mit deinen Öfen.

      Bei Kumpel hat das Teil auch ganz schön gestunken aber nach 3 Tagen Volllast bei offenen Fenstern,hätte es sich gegeben.
      Das war aber nur ne Baumarkt Kanone mit Wassertasche.

      Lg
      Automatisch heizen,für 2,37cent/kWh mit ekogroszek.
      • 3

      • # 166591
      Hallo Roberto,

      vielen Dank für Deine schnelle Rückmeldung! Irgendwie komme ich scheinbar auf keinen grünen Zweig mehr in puncto Kaminofen. Ich bin jetzt schon bei 5 Tagen Vollast mit offenen Fenstern, ich denke, mehr ist nicht tolerierbar bei einem neuen Ofen, zumal es jetzt auch nicht die unterste Preisklasse ist. Mein erster Kaminofen, ein Holzvernichter aus dem Baumarkt für 170 Euro, kam aus Ungarn und machte hinsichtlich Qualm oder Gestank im Wohnzimmer überhaupt keine Probleme.
      Ich werde im neuen Jahr meinen Bezirksschornsteinfeger um Hilfe bitten, er hat mal erwähnt man könnte eine kleine Rauchbombe in den Brennraum werfen, um Undichtigkeiten bzw. Qualmaustritt zu lokalisieren. Ich möchte ausschließen, dass irgendwo Qualm austritt und es deshalb so stinkt. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass die Sache nichts mit Qualmaustritt und mangelndem Kaminzug zu tun hat, da ich einen innenliegenden, gedämmten Edelstahlkamin habe, der sofort gut zieht. Auch die externe Zuluft funktioniert bzw. ist ausreichend dimensioniert. Dunstabzugshauben oder KWL sind nicht vorhanden.
      • 4

      • # 166594
      Hallo

      Eventuell bei der Montage einen Aufkleber oder Barcode vergessen abzuziehen und der schmorrt verdeckt vor sich hin?

      Geruch von Rauchgasen wird dir ja bestimmt nicht fremd sein und wenn es nach "Chemie" riecht wird es irgendwas aus Kunststoff sein.

      Unser Arbeitsschutz Fritze hat immer so ein Luftmessgerät dabei, was alle möglichen Gefahrenstoffe in der Luft erkennt und misst.Vielleicht kennst du auch so jemanden?

      Lg
      Automatisch heizen,für 2,37cent/kWh mit ekogroszek.
      • 5

      • # 166600
      Hallo,

      bevor du starke Geschütze (Gutachter etc.) in Stellung bringst, solltest du den Verkäufer kontaktieren und mit ihm die Probleme besprechen.

      Gruß, Michael
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
      Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4
      • 6

      • # 166606
      Hallo Michael,

      natürlich werde ich mich zunächst mit dem Hersteller/Verkäufer in Verbindung setzen. Davor werde ich noch mit meinem Schornsteinfeger ausschließen, dass der Geruch durch etwas anderes als die verarbeiteten Materialien hervorgerufen wird. Sollte es aber so sein, dass der Gestank von Ofen kommt, werde ich mich nicht damit abspeisen lassen, man müsste nur die Farbe richtig einbrennen, das war nämlich die erste Reaktion von Schmitzker am Telefon.

      Post was edited 1 time, last by Garnbleicher ().

      • 8

      • # 166626
      Hallo Kesselreiniger,

      guter Gedanke, kann ich aber ausschließen. Der Geruch ist anfangs nicht wahrnehmbar, es beginnt langsam und so nach zwei Stunden Betrieb geht's dann richtig los. Der Geruch ist vorne, hinten, rechts, links gleich stark, allerdings alles im oberen Bereich des Ofens.
      • 9

      • # 166629
      Ich habe da eine Theorie was den Geruch angeht.
      Sofern der Kessel nach ein paar Vollastabränden nicht aufhört zu riechen kann es auch Sinn machen seine Heizmethode zu ändern.
      Ich glaube nämlich das der Ofen riechen soll wenn er überheizt wird.
      Mein Haas und Sohn meckert /stinkts nach nun 15 Jahren Betrieb immernoch wenn ich ihm zuviel zumute.
      • 10

      • # 166658
      Hallo Randy,

      ich glaube, dass es genau daran liegt. Die Farbe ist es nämlich nicht, ich habe vorhin mit einer Gasflamme die abnehmbare Rückwand an einer Stelle erhitzt und keinen derartigen Geruch festgestellt.
      Auf Anraten meines Schornsteinfegers hatte ich den Ofen wegen dem unangenehmen Geruch die letzten Male schon ziemlich hochgeheizt und wenn er dann richtig heiß wurde, kam der Gestank. Heute morgen habe ich mich einmal an die vorgeschriebene Holzmenge von 1,6 kg pro Stunde gehalten. Der Ofen läuft nun schon den ganzen Tag und der unangenehme Geruch ist entweder viel weniger dominant oder sogar ganz weg.
      • 12

      • # 166685
      Klar habe ich heute mal eine Waage zu Rate gezogen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was die Holzscheite so ungefähr wiegen und wie lange eine Füllung brennt. Das ist ja bei jedem Ofen anders. In meinem Fall lege ich entweder einen Dicken Scheit oder zwei mittelgroße nach und habe etwa eine Stunde Zeit, bis sie runtergebrannt sind und ich wieder nachlegen muss. Beim Nachlegen muss man leider sehr aufpassen wenn man keinen Qualm im Wohnraum haben möchte.
      • 14

      • # 166695

      Garnbleicher wrote:

      Liebe Holzheizergemeinde,

      seit einigen Tagen steht ein Schmitzker Calera Kaminofen bei mir im Wohnzimmer. Grundsätzlich ist das ein sehr schöner Ofen, mit dem ich vollauf zufrieden wäre, würde er nicht im Betrieb einen unerträglichen chemischen Geruch von sich geben. Ich tippe auf den Ofenlack oder die am hinteren Wärmetauscher eingesetzte Dämmwolle. Ich habe den Ofen bereits fünfmal in Gebrauch gehabt und auch lange und gut hochgeheizt, so dass ein normaler Ofenlack definitiv eingebrannt sein sollte. Hat hier jemand auch einen Ofen von Schmitzker und ähnliche Probleme?
      Bei Hark Öfen gab es, wie ich in Haustechnikdialog gelesen habe, einmal Öfen, die mit einer Farbe lackiert worden sind, die auch Jahre später noch stank. Ich bin nicht bereit, noch ewig weiter "einzubrennen", zumal der Geruch nicht weniger wird. Notfalls nehme ich mir einen Gutachter sowie Rechtsanwalt und klage.
      Tja, da habe ich schlechte Nachrichten für dich...


      fürchte, mit der Auswahl deines Ofens hat das gar nicht so viel zu tun.
      Wir haben mittlerweile den 3. Kaminofen und sind auch total zufrieden mit dem Teil - aaaaber:

      Das Problem mit den in den Aufstellraum abgegebenen Emmissionen - tja, also das hat bei uns trotz aller Tricks die man so kennt, auch beim letzten Ofen fast 2 Jahre gedauert, bis man ihn fast ohne die von dir genannten Nebenwirkungen betreiben konnte.

      Am Anfang war der Betrieb nur bei gut gekippten Fenstern möglich, sonst wars zu schlimm...!
      Nach einen halben Jahr hat es gereicht, nur 1 Fenster zu kippen.

      Jetzt nach 3 Jahren könnte man ihn bei geschossenen Fenstern betreiben, was wir trotzdem vermeiden.


      Nicht nur der Lack im Ofen, auch die z.B. in isolierten Ofenrohren befindliche Dämmwolle (genauer: deren Harze, die sie formstabil machen...) diffundiert bei Hitze üble Emmissionen in die Raumluft, und zwar unglaublich lange...

      Je nach Größe des Aufstellraumes und der Luftdichtheit desselbigen, und auch persönlicher Empfindlichkeit wird das mehr oder weniger als störend empfunden.
      Wir haben ein sehr luftdichtes Haus mit KWL, (Ofen natürlich Raumluftunabhängig, )und kennen das Problem sehr gut.


      Übrigens, sehr gut der Hinweis von Randy, genau so ist es:

      Optimiern kann man dahingehend, indem man probiert, den Ofen möglichst nicht zu überheizen. Das hatten wir schnell raus.
      Noch heute rieche ich es, wenn meine Frau mal wieder zuviel Kleinholz auf einmal nachgelegt hat, obwohl der Ofen schon bald 4 Jahre in Betrieb ist.



      Da hilft nur Geduld und gut Lüften!

      gruss
      hasso
      • 15

      • # 166747
      Ich habe vorhin einmal die Türdichtung überprüft. Leider schließt die Ofentür anschlagsseitig auf einem guten Stück überhaupt nicht bündig mit dem Ofenkörper ab, so dass es einen langen Spalt gibt,aus den Abgase z.B. durch die Scheibenspülung, in den Aufstellungsraum gelangen können. Es kann meiner Meinung nach nicht sein, dass bei einem neuen Kaminofen, welcher als Qualitätsprodukt „Made in Germany“ beworben wird und der preislich nicht im unteren Segment rangiert, bei Auslieferung solche Mängel vorliegen, zumal bei Auslieferung auch noch die thermische Ablaufsicherung falsch herum am Ofen montiert war, was glücklicherweise meinem Installateur noch rechtzeitig aufgefallen ist. E-Mail an den Verkäufer ist raus, mal sehen, wie es weiter geht.
      • 16

      • # 166749
      bist du sicher, dass der Gestank vom Ofen selbst kommt? Wo wird der Ofen besonders heiss und sind in da in der Nähe Kunststoffe?
      Abgesehen davon sollte man sich schon an die Herstellerangaben halten. Bei entsprechendem Kaminzug kannst du manche Kaminöfen weit oberhalb der Nennleistung betreiben. Hast du schon einmal die AGT gemessen?

      Frohes Fest
      • 17

      • # 166755
      Ich kann das Ganze auf den Ofen einschränken, drumherum ist nichts Verdächtiges, der Geruch kommt vom Ofen. Der Kaminzug ist genau richtig, laut Berechnung 12 Pascal, wurde durch Messung vom Schornsteinfeger auch in etwa bestätigt. Mit einem Thermometer im Rauchrohr und Drosselklappe kann ich die Rauchgastemperatur gut kontrollieren und ggf. auch etwas beeinflussen, so dass sie sich um die angegebenen 165 Grad bewegt. Es ist so, wie es hier einige Vorredner schon beschrieben haben, heizt man zu stark ein, geht der Gestank los. Bei moderater Brennstoffauflage hält sich die Sache mittlerweile in akzeptablen Grenzen, wobei ich die Sache mit der undichten Türe noch auf jeden Fall abklären muss. Solange bleibt der Ofen aus.

      Frohe Weihnachten!
      • 18

      • # 167581
      Liebe Forengemeinde,

      ich wünsche euch für das neue Jahr alles Gute und möchte mich auf diesem Wege noch einmal für Eure Hilfe bedanken!
      Die Firma Schmitzker hat mir beim Abdichten der Brennraumtüre unkompliziert und schnell geholfen, indem sie mir kostenlos zwei Dichtschnüre unterschiedlicher Stärke zugeschickt hat. Das Geruchsproblem kam allerdings nicht aus dem Brennraum, sondern es tritt auf, wenn man den Ofen durch das Nachlegen von zu viel Brennmaterial überhitzt. Ich betreibe nun den Ofen immer in einem Bereich, wo dies nicht passiert und bin nun sehr zufrieden mit dem Teil.
      • 19

      • # 167582

      Schmitzker: Chemischer Geruch bei Schmitzker Kaminofen

      Das hört sich doch nach einem guten Ende an

      Scheint als hättest Du endlich den "passenden" Ofen für Euch gefunden. Drück Dir die Daumen dass es so bleibt.

      Gruß Alex
      • 20

      • # 167585
      Hallo Alex,

      ich bin mit dem Ofen mittlerweile rundum zufrieden, er passt von der Heizleistung gut in mein Konzept, das Wohnzimmer wird schön warm ohne zu überhitzen, die Abgabe ins System reicht aus, mein Haus komplett mit Wärme zu versorgen und dabei sogar den Puffer noch etwas zu laden (hinsichtlich extremer Minusgrade habe ich natürlich noch keine Erfahrung). Mehr wollte ich nicht. Der Holzverbrauch ist sehr moderat die angegebenen 1,6 Kg pro Stunde kommen in etwa hin. Die Verbrennung ist sauber sofern man sich an die Bedienungsanleitung hält und Sekundär- und Tertiärluft nicht drosselt oder zuviel Holz auflegt. Die Scheibe der Ofentüre musste ich bislang noch nicht reinigen.
      Der Ofen ist technisch gut durchdacht und auf der Höhe der Zeit (niedrige Abgastemperaturen, Tertiärluft, Doppelverglasung der Brennraumtüre, einfach aufgebauter und gut zu reinigender Wärmetauscher, die Vermiculiteverkleidung kann man sich notfalls selber zurechtschneiden), die Verarbeitungsqualität und Material sind sehr gut. Auch der Service über den Direktvermarkter Kamidi24 ist schnell und gut!
      Kurzum, ich kann den Calera guten Gewissens empfehlen.

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