Kombikessel HV+Pellet bei 10 kW Heizlast

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      • # 168162

      Kombikessel HV+Pellet bei 10 kW Heizlast

      Hallo zusammen,

      wir haben einen Altbau mit 160 m2 gekauft, der auf KfW 85-Standard saniert werden soll. Die Heizlast beträgt laut Energieberaterin knapp 10 kW, der Endenergiebedarf ca. 24200 kWh. Wir würden das Haus gerne mit einem HV-Pellet-Kombikessel über Wand-/Fußbodenheizung beheizen.

      Der Heizungsbauer (vertreibt KWB-Anlagen) sagte uns aber, dass das ein HV-Kessel für diese Heizlast nicht sinnvoll wäre, da der kleinste Kessel 15 kW Nennleistung habe.

      Manche Artikel hier im Forum lassen aber vermuten, dass das vielleicht doch sinnvoll wäre, ggf. mit großem Pufferspeicher.

      Über eine Rückmeldung und etwas Orientierung wäre ich sehr dankbar.
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      • # 168163
      Wenn Du eine Heizlast von 10kW hast und einen Kessel ebenfalls mit 10kW, dann bedeutet das, dass Dein Kessel bei der Normtemperatur auf der die Heizlast berechnet ist, 24h am Tag brennen muss. Es macht also Sinn - und jeder hier hat das so - einen Kessel mit mehr Leistung als die berechnete Heizlast zu installieren und dann eben entsprechend Puffervolumen dazu zu stellen. Schau Dir doch mal die Fröling Dual Compact mit 15 bzw 20kW ( letzterer nur ein paar 100 EUR teurer ) an. Die gibt es auch mit Brennwertwärmetauscher, was bei Fußboden- und Wandheizung sicherlich ebenfalls eine interessante Variante ist. Außerdem sind sie recht compact gebaut und somit für Nachrüstungen in bestehende Gebäude gut geeignet.

      Um also Deine Frage zu beantworten: Wenn Du Platz für Speicher, Pelletbunker und Holzlager hast, macht es sehr wohl Sinn.

      Nachtrag: Wo Du ja schon so genau berechnet hast, wie hoch Dein Verbrauch sein wird, kannst Du doch auch wunderbar ausrechnen, wie es kostenseitig aussieht, bei den verschiedenen Heizungsarten. Bemühe mal Excel und Du kannst sehr schnell abschätzen, wann sich der höhere Investitionsbedarf eine HV-Anlage bezahlt gemacht hat. Damit kannst Du am Besten abschätzen, ob es Sinn macht.


      Grüße vom Ambergauer
      Schade, dass so viele nicht sehen, wie gut es uns in Deutschland doch geht!
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      • # 168164
      @JulianD erst einmal willkommen im Forum.
      Du möchtest Deinen Altbau heizungstechnisch modernisieren. Dein HB und mein Vorgänger hat es schon geschrieben.
      Man sagt man soll soviel Warm Wasser Puffer Vorrat haben das dies im Winter mind. 24 Std Deine Wohnung warm hält! Du möchtest ja nicht den ganzen Tag heizen mit Holz. Pellet ist eine andere Sache. Wie mein Vorgänger schrieb lese Dich doch einmal bitte hier im Forum schlau. Stelle Fragen es werden auch noch andere zu Deinem Vorhaben sie hier melden.
      MfG Jürgen



      Atmos DC GSE 30
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      • 4

      • # 168166

      Der Ambergauer wrote:

      Wenn Du eine Heizlast von 10kW hast und einen Kessel ebenfalls mit 10kW, dann bedeutet das, dass Dein Kessel bei der Normtemperatur auf der die Heizlast berechnet ist, 24h am Tag brennen muss.
      Ähm, das ist so nicht richtig. Seine Heizlast beträgt wie oben angegeben 24200 kwh. Diese Angabe bezieht sich auf das ganze Jahr, nicht auf einen Tag. Daraus ergibt sich ein theoretisches Heizaggregat von 10Kw.
      Reichen würde also 10Kw, so dass er mit 15Kw und entsprechend Puffer sicherlich auskommt. Die Größe spielt vorallem eine Rolle wenn er den Kombi mehrheitlich mit Stückholz betreiben möchte (wegen dem Komfort in Bezug auf Nachlegeintervalle etc), wenn er aber überwiegend Pellet nutzt, dann sind 10-15Kw bei der zu erwartenden (berechneten) Heizlast völlig ausreichend.
      Gruss Ingo
      Atmos DC25 GSE mit "Gust-Luftwaage" und Flammtronik. Lüfter regelbar.
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      • # 168168
      Hallo @Der Ambergauer und @juergen,

      danke für eure unglaublich schnellen Antworten und das Willkommen im Forum. Ich habe schon einiges gelesen, war aber weiterhin verunsichert. Daher dachte ich, ich wage es mal direkt zu fragen.

      Es ist also durchaus sinnvoll, hier einen HV-Kessel mit z.B. 18 kW einzubauen. Bei der KWB-Kombianlage CF 1.5 die wir im Auge hatten, ist der Pelletteil mit 22 kW Nennleistung angegeben. Würde das bedeuten, dass der Pelletteil dann überdimensioniert ist und bei Pelletbetrieb viel in Teillast läuft?

      Wenn das so ist wäre der Fröling SP Dual Compact mit 15/15 kW sicherlich näher dran, da frage ich mal nach.

      Ob sich die Mehrkosten wirklich amortisieren würde ich dann mal berechnen.
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      • # 168169
      Hallo

      Hey Jungs überdenkt mal lieber die Grunddaten.

      Eine Energieberaterin? Sorry aber da gehen doch alle Alarm Glocken an!!!

      Da kann ich auch ne Zigeunerin,mit ner Glaskugel befragen.


      Der Heizungsbauer kann eine 10kw heizlast nicht mit einem Kombikessel realisieren?
      Wasn da kaputt? Standard wäre da ein 15kw Kessel+ Puffer.
      Heutiger stand der Technik,richtet sich die Kesselgröße nach dem Platzangebot für den Pufferspeicher.

      Ein 200m2 Y-tong Neubau,wo schon ein Teelicht zum heizen langen würde,habe ich auch schon mit 30kw HVG und 3000l Pufferspeicher gesehen.



      Lg
      Automatisch heizen,für 2,37cent/kWh mit ekogroszek.
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      • # 168170
      @ huelscheider Also der Plan wäre natürlich überwiegend mit Stückholz zu heizen und die Pellets als Backup fur Urlaub, Krankheit usw.

      @robertozittau Warum Alarmglocken? Die Frau ist Bautechnikerin und die Beratung Voraussetzung für die KfW-Förderung. Sie ist aber für die Dämmung und nicht für die Berechnung der Heizungsanlage zuständig. Dass die Berechnungen sehr theoretisch sind ist mir klar.
      Warum der Heizungsbauer uns keinen Kombikessel verkaufen wollte, habe ich eben auch nicht verstanden.
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      • # 168171

      robertozittau wrote:

      Standard wäre da ein 15kw Kessel+ Puffer.
      Deine Meinung also ein 15 Kw Kessel und welcher Pellet?
      Ich war schon in Häusern > eine Wärme und sah keinen HK. Man sagte mir dann ich habe den Putz runter und eine Wandheizung und frisch geputzt, der andere sagte mir ich habe beides Wand + Fußboden als wir das Haus geplant haben. Da er ja nur 160m² hat bei dieser niedrig Temp. Abnahme fährt er ja höchstens Fußboden 35° und Wand nicht viel höher.
      MfG Jürgen



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      • 9

      • # 168173
      Hallo


      @JulianD

      Das du nicht um die Energieberatung herum kommst und diese ja auch gefördert wird,ist mir klar.
      Bisher habe ich schon einige Altbausanierungen miterlebt und es kam einen eher vor wie Mofa Tuning.
      Auspuff 10% ,Vergaser 20% , Fuchsschwanz am Lenker 40%.
      Erstmal alles dicht einpacken und das beste hoffen.
      Kein einziger mir bekannter Energieberater hatte sich für das eigentliche Altbau Problem interessiert und zwar die Feuchtigkeit.

      Aber egal,auf jedenfall kommt es beim Holzvergaser auf einen großen Füllraum + großen Pufferspeicher an.
      Die Nutzer möchten es so bequem wie möglich haben,ohne nachlegen.
      Steht die Wassertonne in der Gebäudehülle,sind auch die Abstrahlverluste zu vernachlässigen.

      Beim reinen Pellet Kessel sieht die Sache schon wieder anderser aus,dort sollte eine echte heizlast Berechnung per u-effektiv Wert ermittelt werden.

      Mal angenommen 10kw würden 24h in dein Gebäude gejagt,dann wirst du garantiert nicht frieren.

      Aber wenn du einen Kombikessel im Sinn hast,ist das Pellet Teil wohl nur für Krankheit oder Urlaub gedacht?

      Hast du eigenen Wald oder woher beziehst du deinen Brennstoff?

      Lg
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      • # 168174

      juergen wrote:

      robertozittau wrote:

      Standard wäre da ein 15kw Kessel+ Puffer.
      Deine Meinung also ein 15 Kw Kessel und welcher Pellet?Ich war schon in Häusern > eine Wärme und sah keinen HK. Man sagte mir dann ich habe den Putz runter und eine Wandheizung und frisch geputzt, der andere sagte mir ich habe beides Wand + Fußboden als wir das Haus geplant haben. Da er ja nur 160m² hat bei dieser niedrig Temp. Abnahme fährt er ja höchstens Fußboden 35° und Wand nicht viel höher.


      Hallo

      @Jürgen

      Die 15kw kommen voraussichtlich dabei raus aber ich würde den trotzdem nach der Pufferspeicher Größe auswählen.
      Demzufolge viel größer.

      Der Installationsaufwand ist der selbe aber der Nutzer Komfort bei weiten besser.


      Beim Pellet Kessel sollte es schon genauer berechnet werden,der sollte nicht zu groß gewählt werden.

      Aber beim Kombikessel hat das Pellet Teil nichts zu melden,da wird nur der HV berechnet.


      Lg
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      • # 168187
      Danke für eure Rückmeldung.

      Also würde ich bei einem Kombigerät 15 kW oder größer wählen, je nach Platzangebot. Limitierend ist bei uns vor allem die Raumhöhe von 2,20m.
      Das lohnt sich natürlich nur, wenn ich so günstig an Holz komme, dass die Mehrkosten wieder reinkommen, das ist klar.

      Ich hatte jemanden von Fröling am Telefon, der sieht das auch so, dass das geht.

      Ist ein reiner Pelletkessel mit ca. 10 kW + ein 15 kW wasserführender Küchenofen eine ernsthafte Alternative oder ist das nur Spielerei bzw. Verschwendung wg. geringerem Wirkungsgrad?

      Oder andersherum ein HV-Kessel und ein wasserführender Pelletsofen, der zumindest eine Grundwärme für ein paar Tage hält?

      @robertozittau
      Das Feuchtigkeitsproblem war schon ein Thema zumal wir nur innen dämmen können.
      Das System aus 8 cm Holzweichfaser und Lehm mit Wandheizung scheint aber ganz gut in der Lage zu sein, im Winter Feuchtigkeit aufzunehmen und im Sommer wieder abzugeben. Ich kenne mehrere, die bisher gute Erfahrungen gemacht haben. Ins Dach kommt entsprechend mehr Dämmung. Einwände?
      • 12

      • # 168188
      Hallo

      Der Wasserführende Küchenofen ist wirklich nur Spielerei,der gleiche Installationsaufwand wie für einen Holzvergaser und keine Leistung und keine staatliche Förderung.

      Ein Sturzbrand Herd würde da schon besser kommen aber die sind nicht billig.
      Da muss man das Geld einfach für über haben.

      Holzvergaser wird gefördert und mit fröling machst du absolut nichts falsch.

      Wandheizung mit den Faserplatten ist bei mir in der Ecke (Oberlausitz ) oft in den Fachwerk oder umgebinde Häusern zu finden.
      Lehmputz und Wandheizung ist da allgegenwärtig.


      Hauptsache sehr kleine Verlegeabstände wählen und auch Fenster-lichten und Aussenecken besonders sorgfältig zu verlegen.

      Alles Fachwerk? Oder noch Bruchstein Stallung im Erdgeschoss?


      Die Diffusionsoffene Faserdämmung ist für den Fall die beste Wahl und stand der Technik aber bei Innendämmung besteht immer die Gefahr der Taupunkt Verschiebung.

      Diese Feuchtigkeit muss der Lehm im Fachwerk fressen und auch wieder abgeben können.

      Also kein Zementanteil in irgendwelchen Putzmischungen oder Diffusionshemmende Anstriche.

      Auf jedenfall brauchst du Geld und Ausdauer!


      magnet_4201_oberlausitz.jpg
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      • # 168189

      juergen wrote:

      robertozittau wrote:

      Standard wäre da ein 15kw Kessel+ Puffer.
      Deine Meinung also ein 15 Kw Kessel und welcher Pellet?Ich war schon in Häusern > eine Wärme und sah keinen HK. Man sagte mir dann ich habe den Putz runter und eine Wandheizung und frisch geputzt, der andere sagte mir ich habe beides Wand + Fußboden als wir das Haus geplant haben. Da er ja nur 160m² hat bei dieser niedrig Temp. Abnahme fährt er ja höchstens Fußboden 35° und Wand nicht viel höher.
      Hallo

      Bei 35°c Vorlauf hält man es kaum noch aus in den Räumen.

      Es kommt halt immer auf den Verlegeabstand der Rohre an.
      Heutzutage einfach so eng wie möglich verlegen.Ein Heizkreis maximal 10m2.

      Verlegeabstand 10cm oder kleiner,wer heutzutage noch 20cm im Verlegeplan schreibt,der merkts halt nicht mehr.

      Man muss sich auch darauf gefasst machen,das wir durch den grünen Wahn irgendwann alle mit Strom heizen werden und bekanntlich möchte eine Wärmepumpe keine hohen Vorlauf Temperaturen, zumindest bei normal verdienern.

      Ich fahre auch nur mit 25°c Vorlauf,alles kein Problem.

      Das einzigste was mich persönlich stört an diesen niedrigen Vorlauf Temperaturen,man hat nichts im Gebäude (bis auf Heizraum) wo man direkte Wärme fühlen kann.

      Bei 25 oder 35°c Vorlauf ist die Fläche gefühlt zwar nicht kalt aber auch nicht Warm. Um sich Anzulehnen,wenn man zbsp.grad von draussen ,durch gefroren und leicht erkältet nachhause kommt,taugt das nicht viel.

      Da ist mir eine ungemischte Wandheizung per RTL Ventil, (nur an bestimmten Stellen im Gebäude) ,lieber als alles mit dem Schlapperwasser zu bedienen.


      Heizkörper baut niemand mehr freiwillig ein.


      Lg
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      • # 168191
      Hallo Julian,

      ich habe eine theoretische Heizlast von 6 KW iund habe einen HV- Pellets Kombi (Solarfocus Therminator II) mit 18 KW und 2000 Liter Pufferspeicher verbaut.

      Bin damit sehr zufrieden, alle 2-3 Tage anheizen, je nach Außentemperatur.

      Auch wenn ich mit Pelltes heize, läd der Kessel ja nur die Puffer, daher kein Problem.
      Diese Kombination kannst Du problemlos verbauen, denke die Premium Hersteller tun sich da alle nicht viel. Der eine hat hier, der andere da Vorteile. Der eine hat einen Brennraum und WT für beides, der andere einen extra Pellets Brenner, hier musst du halt schauen wieviel Komfort und Platz Du hast.

      MfG
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      • # 168199
      Hallo @Wagu,

      super, danke für den Erfahrungsbericht. Dann müsste es ja bei uns ja erst recht gehen. Alle 2-3 Tage ist ja schon sehr komfortabel für einen Holzvergaser, einmal am Tag wäre aber auch vollkommen ok. Die Verluste dürften sich in Grenzen halten, wenn der Speicher im gedämmten Bereich steht?
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      • # 168201
      @robertozitttau

      Danke für die Hinweise.
      Es ist ein gemauertes Haus BJ ca. 1910, vermutlich mit Kalkputz innen, da müssen wir noch unter die Tapete schauen. Es kommt natürlich max. ein diffusionsoffener Anstrich drauf, keine Alpina. Ich hoffe wir bekommen das mit den Deckenbalken ordentlich hin, bei den Balkenköpfen würde ich die Taupunktverschiebung am meisten fürchten.
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      • # 168202
      Ja genau. Ich habe bei uns die Fenster vom Heizungsraum und Speicherraum mit 100er Styropor isoliert und die Tür vom Speicherraum zum Kellerflur meist geöffnet. Da wir ein offenes Treppenhaus haben, verteilt sich die "verlustwärme" somit schonmal im gesamten Treppenhaus mit angrenzenden Fluren auf allen drei Ebenen. Der Weg der Wärme in einen nutzbaren Bereich muss halt nur einfacher als nach draußen sein. Notfalls eben durch die ungedämmte Decke nach oben als Fußbodenheizung.


      Grüße vom Ambergauer
      Schade, dass so viele nicht sehen, wie gut es uns in Deutschland doch geht!
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      • # 168203
      Hallo

      Bei Innendämmung kenne ich diese Ausführung der Balkenköpfe.

      projekt_0808_07.jpg


      Meistens sind die über die Jahre fast immer schon weg gefault.
      Zum Thema Balkenköpfe gibt es diverse Ansichten.
      Eine Partei sagt nur luftumspült einsetzen ohne einmauern.
      Die anderen sagen,alles Blödsinn bei geschlossenen Decken,nur in Volldämmung einsetzen bringt was.

      Der beste Praxis Tip,den ich persönlich für gut empfinde,war die Gedämmte Version in Kombination mit Noppenbahn.

      An den Balkenkopf von oben,rechts,links und Stirnseite, Noppenbahn antackern.
      Die Noppen müssen zum Balken zeigen.

      Bei dem Loch in der Wand, für den Balken muss die Stirnseite sorgfältig mit XPS Dämmung (styrodur) gedämmt werden.

      Zwischen Balken und Auflager (Mauerwerk),eine einfache Mauerwerks Feuchtigkeitssperre auflegen (Mauerwerks folie/bitumbahn).

      Sitzt der Balken nun wie er sein soll,kommt zwischen Noppenbahn und Mörtel,noch eine 5cm styrodur Dämmung.(oben,rechts,links).

      Somit ist der Balkenkopf,durch die Noppen rundum von Luft umspült und kann trotzdem gedämmt und fest eingemauert werden.
      Hauptsache die Luftkanäle der Noppenbahn bleiben offen.


      Ob die Balken Köpfe fertig sind, weißt du erst nach dem du die decken aufmachst bzw.die Dielung öffnest.
      Dann mit einem langen Holzbohrer ,schräg in Richtung Balkenkopf hinein bohren.
      Kein Widerstand und nur Pfefferkuchen,dann ist der im Arsc.......

      Lg
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      • # 168204

      JulianD wrote:

      @robertozitttau

      Danke für die Hinweise.
      Es ist ein gemauertes Haus BJ ca. 1910, vermutlich mit Kalkputz innen, da müssen wir noch unter die Tapete schauen. Es kommt natürlich max. ein diffusionsoffener Anstrich drauf, keine Alpina. Ich hoffe wir bekommen das mit den Deckenbalken ordentlich hin, bei den Balkenköpfen würde ich die Taupunktverschiebung am meisten fürchten.
      Hallo


      Was für Mauerwerk? Kein Fachwerk? Lehm?


      Lg
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      • # 168318

      Kombikessel HV+Pellet bei 10 kW Heizlast

      Ah, endlich mal jemand, der zumindest über die Balkenköpfe nachdenkt. Ich gehe da auch schon länger mit schwanger. Im 2.OG im Altbau von 37 mit Holzbalkendecken. Die Lehmbauer, die ich bisher gefragt habe, hatten sich noch nie Gedanken drüber gemacht. Bisher wohl einfach immer so eingebaut mit Holzfaser oder Schilfrohr.
      Ein Architekt, der viel Holzbau (Strohballenhaus) macht, hat direkt abgewunken.

      @robertozittau :

      In was stecken die Schwerter? Ist das ein vorher gegossenes Betonteil? Oder Foamglas?

      Ich hab schon wegen der Balken über über diverse Varianten nachgedacht:

      -Sockelheizung und draußen mitheizen.

      -Wandheizung mit nicht zu dicken Holzfaserplatten innen und unten im Bereich der Balken Platten weglassen und dann den Bereich mitheizen.

      - Parkett aufnehmen und Balken in Lehm packen und um die Balkenköpfe Lehm und drauf hoffen, daß der Lehm die Feuchtigkeit transportiert.

      Die Balken prophylaktisch wie im Bild flanschen, wird hier nicht gehen, ich kann schlecht bei den Nachbarn unten anklopfen und bescheid geben, daß ich Mal kurz einen Teil ihrer Decke rausrupfen muss...

      Sorry fürs kapern

      Gruß
      Jan
      • 21

      • # 168321
      Hallo

      Hier die Info zum Bild:

      bine.info/themen/publikation/g…4945d6bfe57bbdf8&type=333

      Im bewohnten Zustand sehr schwer.

      Ich hatte auch schon die Decke von oben geöffnet und rechts und links vom Balkenkopf,das Mauerwerk größer gestemmt.

      Der Holzbalken kam nicht aus dem Sägewerk,er war von Hand behauen und hatte dadurch abgerundete kanten.

      Dann rechts und links vom Balken,einen Doppel T-träger angelegt und diese in die seitlich Größer gestemmten Balkenkopf Wand-Höhle mit eingeschoben.

      Den alten Balken nehmen nun die 2 Doppel T-Träger in die Zange und alles wurde mit mehreren M16 Gewindestäben fest verschraubt.
      Die beiden Doppel T-träger wurden danach Kraftschlüssig vermauert.

      Selbst wenn nun der Balkenkopf restlos weg gefault ist,es kein Problem.

      In sachen Thermischer Trennung,müsste man den Träger einpacken aber bei verfaulten Balken ist mir die Statik wichtiger.

      Rücklaufleitung in die Balkenkopf Öffnung vom Mauerwerk mit eingeschoben, hatte ich auch schon mal gesehen.

      Das mit der Lehm Packung,war kein Erfolg.
      Es entstand ein feuchter Schwamm.

      Wie gesagt,die sind in den meisten fällen nach über 100jahren, eh fast alle verfault.



      Lg
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      • # 168322

      Der Ambergauer wrote:

      Ja genau. Ich habe bei uns die Fenster vom Heizungsraum und Speicherraum mit 100er Styropor isoliert und die Tür vom Speicherraum zum Kellerflur meist geöffnet. Da wir ein offenes Treppenhaus haben, verteilt sich die "verlustwärme" somit schonmal im gesamten Treppenhaus mit angrenzenden Fluren auf allen drei Ebenen.......


      Grüße vom Ambergauer
      Hallo Ambergauer,
      und was sagt der Schorni? Jeder Heizungsraum muss eine entsprechende Öffnung nach draußen haben wegen Frischluftzuführung und das überhaupt bei Feststoffkesseln.

      Gruss
      • 23

      • # 168340
      Also bitte genau lesen: Die Tür vom Heizungsraum ist immer geschossen. Die Tür vom Speicherraum steht lediglich offen. Der Kessel zieht seine Frischluft über ein Kunststoffrohr, welches von draußen in Fußbodennähe führt.


      Grüße vom Ambergauer
      Schade, dass so viele nicht sehen, wie gut es uns in Deutschland doch geht!

    Webutation