Ein paar allg. Fragen zu HV

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      • # 169090

      Ein paar allg. Fragen zu HV

      Moin,

      und wieder ein neuer, ich bin Holger und komme aus dem Bremer Norden.

      Ich überlege einen HV anzuschaffen, es gibt da auch 2 Ansätze. Der 1. ist einen für uns, ca. 250m² Wohnfläche, Altbau aber gut
      gedämmt, Rohrlänge vom angedachten Aufstellungsort zum Heizungskreislauf ca. 7/8m, zur aktuellen Gastherme
      ca. 8/9m.
      Der 2. Ansatz wäre ein HV für ca. 450m² Wohnfläche, ich hab hier noch 2 weitere Wohnungen die man evtl. mit heizen könnte.
      Das ganze ist deshalb etwas weiter weg da ich mir einen Aufstellungsort in einem alten nicht genutzten Stallgebäude
      vorstelle, da kann ich Gitterboxen bis fast vor den Kessel fahren und hätte Platz für Haufenweise Pufferspeicher.

      Zum Holz, wir haben knapp 20ha Mischwald und es fällt aktuell tatsächlich hauptsächlich Nadelholz (Ta/Fi) an, mal etwas Eiche
      bzw. deren Kopfholz sowie etwas Buche, das Laubholz haben wir vor ein paar Jahren durchforstet. Nadelholz lässt sich
      hier als Kaminholz nicht verkaufen, wir schieben daher einiges selbst durch den Kaminofen.
      Es müssen jetzt grob 30 Käferbäume raus, mal sehen ob noch was umgefallen ist usw. Für Stammholz gibt es
      aktuell nicht viel, knappe 50,- da kann ich es besser verheizen....

      Maschinen und Geräte sind alle vorhanden, Traktor m. Fl, Anhänger, 4,5t Winde, Rückezange, Sägen, Sägespalter Hakki 1x37, alter
      Vertikalspalter (9t) zum Vorspalten, Hoftrac, irgendwas um 40 Gitterboxen usw usw. Platz zum trocken ist auch da (nach
      dem Spalten in den Boxen).

      Bevor ich mir aber nun Gedanken um Puffergröße und welchen Kessel mache ist die erste Frage wie das ganze
      mittlerweile Gesetzlich gehandhabt wird. mE wird ein HV alle 2 Jahre (?) gemessen, ist es problematisch
      die Vorgaben bzgl. CO²/Feinstaub heutzutage einzuhalten? Wie lange hält so ein Feinstaubfilter und wo liegen die Dinger preislich?
      Gibt es angedachte Verschärfungen bzgl. der Messungen/Vorgaben? Die Genehmigungen der Kessel ist eine Sache,
      eine andere die wiederkehrenden Messungen....

      Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen!

      LG
      Holger
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      • # 169094
      Du brauchst keinen Feinstfilter unser S4 liegt in der Messungenauigkeit des Messgerätes vom Schorni.
      Unser S4 mit 34 kW schafft locker unsere 380 qm und ich habe das Abgas soll schon auf 170 Grad runter.
      Es kommt auch darauf an wer bedient den Ofen.
      Einen Fröling oder Eta kann jeder bedienen der bis vier zählen kann.
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      • # 169095
      Moin moin Holger,
      Denn man tau wat du wöllst.
      Du willst 250m² bewohnen und nochmal 2 Wohnungen mit gesamt 450m²
      Du brauchst also einen Kessel für rund 700 m² oder möchtest Du 2 Kessel und die beiden Wohnungen getrennt versorgen?
      Ich würde Dir raten in diesem Link alles ein zu setzen. Deine Anlage wird ja etwas sehr umfassend werden.

      Alles für Anfänger, Errichtung neuer Heizungsanlagen und Umbau alter Heizungsanlagen
      MfG Jürgen



      Atmos DC GSE 30
      2 x 1000 lt Puffer
      Propangas GK DeDittrich
      WW Boiler 300 lt
      UVR 1611
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      • # 169096
      Hallo

      Kommste da nicht besser mit einer Hackschnitzel Anlage,die läuft Automatisch und benötigt kein so großes Puffervolumen.

      Bei den Quadratmetern brauchste ja schon einen Heizer,das wird alles XXXL.

      Meiner Meinung wäre da ne Hackschnitzel Anlage eleganter.

      Gerade wenn's mal Richtung vermieten gehen sollte und du eventuell deine zeit vielleicht auch wirtschaftlich besser verkaufen kannst.

      Den Häcksler ist ja auch kein Problem.

      Lg
      Automatisch heizen,für 2,37cent/kWh mit ekogroszek.
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      • # 169101
      Habt vielen Dank, den entsprechenden Fragebogen fülle ich noch aus.
      Ist evtl falsch rübergekommen, wir kommen hier auf insg. 450m² Wohnfläche, 250
      im Erdgeschoss und oben 2 Wohnungen mit 86/115m².
      Nachdem ich ja nun weiss dass es Meßtechnisch keine Probleme geben dürfte ist
      die nächste Frage wie ich den Mietern Wärme verkaufen kann, aktuell hat jede
      Wohnung eine eigene Therme. Das ganze muss Steuerlich sauber sein, werde ich
      mit dem Steuerberater abklären.
      Evtl. wäre ein Wärmemengenzähler etwas, wenn man mal schwächelt springt dann die
      Gastherme ein oder so ähnlich...

      Hackschnitzel hab ich auch überlegt aber verworfen. Das soll nun nicht am Häckseln scheitern,
      da gibt es große Hacker die in 2 Stunden richtig was bewegen. Die Lagerung/Trocknung ist
      mein Problem, bekomm ich nie wirklich hin, da ist Scheitholz weit einfacher. Vom Hakki
      in die Gitterboxen, davon 2-3 übereinander im freien luftig aufstellen. Ist es trocken wird es
      unter einen Schuppen umgestapelt, klappt seit langem prima. Dauert natürlich ungleich länger,
      ist umständlicher und mit mehr Arbeit verbunden...

      LG
      Holger
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      • # 169109

      HolgerS wrote:

      Evtl. wäre ein Wärmemengenzähler etwas,
      In Mietwohnungen sind an jedem HK diese kleinen Wärmemessfühler angeklebt. Da gibt es überall Firmen die so etwas warten und dann 1 x Jahr Abrechnung dem Hauseigentümer zukommen lassen.
      MfG Jürgen



      Atmos DC GSE 30
      2 x 1000 lt Puffer
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      WW Boiler 300 lt
      UVR 1611
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      • # 169114
      Hallo Holger,
      dein Projekt tönt schon mal Hammer... und 20 ha Wald tönt auch Hammer!

      Ich rate dir, mit einem für Holzkessel spezialisierten HB und dem Bezirksschornie einen Termin auf Platz abmachen!
      Nur sie wissen, was bei deinen baulichen Begebenheiten machbar ist und was nicht!
      Wenn du Schnitzel verwirfst...
      na ja habe einen Arbeitskollegen mit ähnlichen Begebenheiten und er hat einen KWB Schnitzelkessel in Betrieb, Er ist absolut zufrieden und das soll etwas heissen, denn er ist perfektionist und sehr kritisch zu allem und jedem!

      Wenns Stückholz sein soll...
      werfe ich jetzt die Idee in den Raum einen 1m Scheitholzkessel zu installieren...
      Ja ich weiss,, 1m Scheite muss man auch zuerst bewegen können/mögen.... das muss man bedenken!
      Ein befreundeter Landwirt fährt wie du es angedacht hast,: vor dem Haus den Ster-Bundt auf einen kleinen Hubwagen oder Palletenrollwagen und dann je nach Lust und Distanz vom Lagerort zum Ofen mit dem Pallettenrolli oder dem Manitou bis vor/ neben den Kessel!

      Braucht etwas Oberarme aber gut machbar, meint er zum einschichten des Holzes in den Kessel!
      Er heizt übrigens mit einem Hargassner/ Heizmann Kessel, die sind auch im Halbmetersegment top!

      1m Kessel gibt es auch von Schmid, HDG und weiteren Herstellern!
      In D und A sehe ich auch immer wieder die Werbung von Heizomat...
      kenn ich persönlich aber nicht!


      Gruess Ruedi
      Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.
      Werkzeug: Meili DM 36 Traktor, Geba Brennholzfräse, Vogesenblitz 16t Spalter und El. Spalter 5t, 6 Motorsägen, Biber mit Stihl461 als Antrieb.
      Anlage kann jederzeit besichtigt werden!
      Spezielles: Offene Anlage mit 180 l Expansionsgefäss, keine TAS installiert!
      Für Spass und Stromlose Zeiten: Küchenherd TL- Tech Bo 80 mit ca 8kW
      Total 220 m2 beheiztes Chalet, total ca 10-12 Ster pro Saison.

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