HDG Scheitholzkessel 40kw schafft die Messung nicht

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      • 1

      • # 184707

      HDG Scheitholzkessel 40kw schafft die Messung nicht

      Guten Tag an alle hier:)

      Ich habe ein Problem mit meinem HDG. Nach nun schon zweifacher Messung des Kaminkehrers werden die Abgaswerte um das doppelte bis dreifache übertroffen. Habe den kompletten Offen schon durchgereinigt, eingeschlossen des Lüfterrades und der Lambdasonde.

      Ich weis nun nicht mehr weiter..ist es vielleicht möglich das die Lambdasonde kaputt ist, denn diese regelt ja die Gesamte Luftzufuhr des Ofens bzw. könnte der Abgasfühler einen Defekt haben?

      Des weiteren ist mir wohl eine Brennerdüse verreckt, kann dies einen so großen Effekt haben, wenn eine von den 10 ausfällt?

      Der Ofen produziert dabei eine Menge Rauch und verbrennt sehr unsauber.

      Ich hoffe es kann mir jemand weiter helfen.

      Danke schon mal im Voraus,
      Sepp
      • 2

      • # 184712
      Dazu müsste man die gemessenen Werte wissen. Temperaturen, CO, Staub.
      Wenn er " raucht ", kriegt er definitiv zuwenig Luft.
      Sowohl primär als auch sekundär. Das ist wahrscheinlich nicht die Lambasonde.
      Was könnte sowas verursachen ?
      a) Wassertemperatur zu hoch - Kessel wird abgewürgt
      b) Abgastemperatur zu hoch - dito
      c) mech. Defekt - Stellmotoren ?
      d) Regelung defekt - Anzeige, drehen die Stellmotoren ?
      e) nasses Holz - na, das wollen wir mal ausschließen......
      Lässt er sich normal anheizen oder zickt er da auch schon ?
      • 3

      • # 184719
      Welchen Kessel hast du denn überhaupt? HDG produziert nämlich mehr als einen!
      Und ja, eine zerschlissene ausgefranste Düse brennt total anders, als eine, bei der die Geometrie noch stimmt!
      Machen die Stellmotoren auch das was die Steuerung will?
      Gruess Ruedi
      Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.
      Werkzeug: Meili DM 36 Traktor, Geba Brennholzfräse, Vogesenblitz 16t Spalter und El. Spalter 5t, 6 Motorsägen, Biber mit Stihl461 als Antrieb.
      Anlage kann jederzeit besichtigt werden!
      Spezielles: Offene Anlage mit 180 l Expansionsgefäss, keine TAS installiert!
      Für Spass und Stromlose Zeiten: Küchenherd TL- Tech Bo 80 mit ca 8kW
      Total 220 m2 beheiztes Chalet, total ca 10-12 Ster pro Saison.
      • 4

      • # 184720
      Guten Morgen,

      @heirip leider war ich zur Messung nicht zu Hause und er sagte mir nur das die Werte auf bis zu "19000" stiegen, da müsste ich nochmal nachfragen.

      a: Kann ich ausschließen.
      b: yes ;)
      c,d: dies wäre noch ein letzten Option, danke für den Hinweis, werden diese nacher überprüfen.
      e: Ebenfalls ausgeschlossen, 2 Jahre gelagert, und seit einem halben Jahr im Keller;).

      Ich hatte auch extreme Harzablagerungen im gesamten Brennraum, nach 4-5h Reinigung brennt er wieder richtig an, man spürt wieder wie er die Luft ansaugt, davor aber tlw. schon 15 Minuten bis er richtig anbrannte. Vielleicht zu harzhaltiges Holz?


      @Chaletheitzer HDG Euro 30/40/50, Kesselklasse 5 mit 178l Füllmenge.

      Oke, danke für die Info, dann muss ich mal schauen wie ich diese ausbaue.

      Wie oben schon geschrieben werde ich die Stellmotoren nun mal überprüfen.

      Vielen Danke euch beiden schon mal, Lg, Sepp

      PS: Was ich noch anmerken wollte. der Ofen selbst zeigt im Logbuch keinerlei Störungen an.
      • 5

      • # 184723
      Moin Moin!

      Der Kessel zeigt doch bestimmt auf dem Display auch den O2-Wert (Restsauerstoff / Messwert der Lambdasonde) an.
      Schau mal was da nach ca. 5 Minuten angezeigt wird, wenn Du den Kessel startest ohne das Holz zu entzünden.
      Er also nur reine Luft durchsaugt.
      Zusätzlich wäre interessant, wie weit der O2-Wert während eines Abbrandes variiert.

      MfG Hans
      • 7

      • # 184726

      Seppl wrote:

      Servus Hans,

      hab dies nun versucht und der Restsauerstoff liegt bei 5,5%. Die Sonde selber zeigt nix an. Abgastemperatur bei 40°.

      LG
      Mit kaltem Ofen, ohne Feuer?
      ?????.
      Gut ausgekühlter Kessel ohne Restglut die wieder glimmt:
      TA 20... 30 Grad bei 20-21% O2

      Oder bei gutem Hauptabbtand:
      TA 200-230Grad als Max.! ! Bei 4-7% O2...

      Die Werte einfach mal so als grobe Richtschnur!

      Wenn TA schlagartig absinkt, kann es auch ein Hohlbrand geben... und ja, das gibt es auch bei seitlich angeordneter „Düse“!
      Aber wie gesagt, eine versiffte Düse bringt alles zum verrecken!
      Mach doch mal Fotos davon!

      Dass die Regelung keine Störung ausgibt kann verschiedene Gründe haben:
      Deine Lambdasonde wird nicht auf Plausibilität überprüft! Wenn die Stellantriebe ohne Istwertrückmeldung sind, merkt die Regelung auch nicht, wenn da etwas klemmt! Bestenfalls merkt die Regelung einen Unterbruch oder Kurzschluss an den Belimo Speisungen! Das ist halt sehr stark von der Bauart und dem Alter der Regelung abhängig!
      Mein Kessel mit 21 Jahre alter Regelung, spuckt nur eine Störung aus, wenn die TA massiv höher ausfällt als gemäss Primärklappe überhaupt möglich sein kann... als dann die Primärklappe voll offen blieb weil es den Belimo zerlegt hat... ist die TA auf 306 Grad geklettert...
      Viel Glück beim eingrenzen der Störung, ich tippe mal aus der Ferne auf die verschlissene Düse und damit einhergehend wird die Sekundärluft nicht gut untergemischt, was das ganze dann schlecht regelbar macht!
      Gruess Ruedi
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      • 8

      • # 184729
      Ofen ist seit gestern Morgen nicht mehr beheizt worden, Glut völlig entfernt, hab alles gesäubert. Die 10 Primärluftdüsen an Seiten links und recht bringen aber alle Luft, habe das eben überprüft. Es muss dann wohl an der Lambdasonde oder am Abgassensor liegen, oder? Die Luftstellewerke funktionieren auch einwandfrei.

      Der HDG ist erst gut 3 Jahre alt und in betrieb


      PS: Was meinst du mit TA?
      • 9

      • # 184730

      Seppl wrote:

      Servus Hans,

      hab dies nun versucht und der Restsauerstoff liegt bei 5,5%. Die Sonde selber zeigt nix an. Abgastemperatur bei 40°.

      LG

      Dabei war wirklich kein Feuer im Kessel?
      Und das ganze ca. 5 Minuten nachdem der Kessel gestartet wurde?
      Wenn dem wirklich so ist, wird der Restsauerstoffwert falsch gemessen.
      Es müssen, wie Ruedi schon schrieb, ca. 21% sein.
      Schau mal in der Bedienungsanleitung wie man die Lambdasonde neu kalibriert.
      • 11

      • # 184750
      Hallo,

      yumpu.com/de/document/read/126…trol-1-wilhelm-huber-gmbh


      Sonde Kalibrieren: Seite 56

      ansonsten : Dokument gründlich lesen

      mfg
      Ulmenholz
      • 13

      • # 184858
      Guten Tag Leute,

      Danke für den guten Link Ulmenholz!

      Aber laut Servicemitarbeiter ist diese Ofen das neuste Modell und die Sonde kalibriert sich von selbst, kann es also dies auch nicht sein.



      @heirip erneute Messung hat nun sogar 21000ppm ergeben, es geht also weiter in die falsche Richtung, bin mit meine Latein nun am Ende. Es wird nun höchstwahrscheinlich drauf hinaus laufen, dass ich einen Mann vom Werk brauch, wird dann natürlich teuer. Ein Bekannter aus dem Nachbardorf hat das selbe Problem, dessen HDG ist aber schon knapp 15 Jahre alt.

      PS: Hier nochmals die neusten Messwerte bei Trockenlauf:

      Restsauerstoff: 4,0% 21,0%
      Sekundärluftklappen 8%
      Lambda 02 21,0%
      Primärluftklappen: 99-100%
      • 14

      • # 184861
      Die Werte sind natürlich ohne Interpretation. Aber wenn ich das richtig verstehe:

      Restsauerstoff soll 4%, ist 21%
      Sekundärluftklappe ist 8%
      Lambda ist 21%
      Primärluftklappen ist 99-100 %

      Soweit scheint ja erstmal alles okay zu sein.

      Mein Atmos läuft mit einem Soll von 4% wie ein Sack Nüsse. Viel zu unruhig. Ich würde die spontan empfehlen:
      Restsauerstoff Soll auf 6 % eventuell 6,5 %
      Primärluft auf maximal 60% begrenzen
      Sekundärluft auf minimal 0 herunterdrehen, keine Begrenzung der Sekundärluft, wenn es dir die Flamme im Abbrand nicht ausbläst. Falls doch, direkt auf maximal 50 % runterdrehen. Lüfterdrehzal begrenzen, wenn möglich auf 60-70 %. Testen.

      Wie weit gehen denn deie klappen bisher im Betrieb maximal auf/zu und wie weit moduliert dein Gebläse?
      Toleranz fängt bei Laktose an!
      • 15

      • # 184869
      Wenn die Lambdasonde zu stark zugestaubt ist, misst sie immer einen zu hohen O2 Wert!
      Hast du die Sonde mal ausgebaut, leicht abgeklopft und mit Lappen abgerieben? Leicht ins Messloch blasen ist erlaubt... nur keine Druckluft...
      Wenn die Sonde zu viel O2 misst, hast du genau dein Bild bei der CO Messung...
      die Regelung versucht den Rest O2 Wert in die Gegend von 4 bis vielleicht 6.5% zu bringen... die verstaubte Sonde meldet aber 15... 20 %.
      So würgt der Kessel die Sekundärklappe aber zu... obwohl es für die sabere Verbrennung Sekundärluft brauchen würde... und
      genau in diesem Feuerungszustand hast du dann deine
      21 000 ppm CO als unverbrannten Kohlenstoff im Abgas!

      Gruess Ruedi
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      • 16

      • # 184871
      Hallo,

      wie waren die Werte : Abgas-Temperatur, Co2, O2 bei der Messung?
      wie sind/waren die angezeigten Werte von Seite 26 während der Messung?
      läuft der Kessel mit Standard- oder Alternativprogramm?
      ist die Rost-Höhe richtig eingestellt (Seite 73)?
      sind die Sekundär-Düsen freigängig?
      die 21000 ppm deuten auf Fehlfunktion des Kessels hin.

      mfg
      Ulmenholz
      • 17

      • # 184878

      Seppl wrote:

      erneute Messung hat nun sogar 21000ppm ergeben

      Restsauerstoff 21 % vom Schornsteinfeger gemessen ? Wie soll das gehen ?
      Dann müsste Dein Feuer keinen Sauerstoff verbrauchen. Das kannst Du Dir patentieren lassen.
      Diese Messung war definitiv falsch - oder wurde gar nicht gemessen,
      sondern nur von der Anzeige der Regelung abgelesen ?
      Mein Tip: Such Dir einen anderen Schornsteinfeger !

      Seppl wrote:

      Ein Bekannter aus dem Nachbardorf hat das selbe Problem, dessen HDG ist aber schon knapp 15 Jahre alt.
      ......ich erkenne da eine Tendenz......
      • 18

      • # 184879

      heirip wrote:

      Seppl wrote:

      erneute Messung hat nun sogar 21000ppm ergeben

      Seppl wrote:

      Ein Bekannter aus dem Nachbardorf hat das selbe Problem, dessen HDG ist aber schon knapp 15 Jahre alt.
      ......ich erkenne da eine Tendenz......
      Welche Tendenz soll es sein?
      HDG kann kein Holzfeuer... oder ohne Lambda gäbe es diese Probleme nicht???
      Hättest du heut´ noch Pferde im Stall und würdest Kutsche fahren....
      du hättest auch keine Ölflecken vor dem Haus...und Probleme mit den Stossdämpfern hatten sie damit beim Tüv auch nie....

      Spass beiseite:
      21 000 ppm CO... das ist dunkelgrauschwarzer Rauch aus dem Kamin... der schon fast die Geschmacksnote „Dampflok“ entwickelt!
      Gruess Ruedi
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      • 20

      • # 184895
      So, Seppl, ich bitte dich jetzt hier deine Schorni Messprotokolle zu veröffentlichen, die des Kollegen im Nachbardorf ebenfalls!

      Die wirst du haben, alles andere taxiere ich als Ausrede!
      Restsauerstoff wird normalerweise in % angegeben!
      CO wird mit ppm angegeben..
      Wenn nun der Schorni 21 % oder was auch immer in der Grössenordnung an Restsauerstoff misst, mit seinem Messgerät, während der Messung im Hauptabreand... na ja das wurde dir schon oben von anderen Teilnehmern erklärt....

      Du wirst den Nobelpreis für Chemie gewinnen!!!
      Dein Feuer das verbrennt Holz, ohne Sauerstoff zu benötigen! Heureka!!!

      Also Messprotokolle hier zeigen...
      HDG Techniker antraben lassen,
      der hat übrigens auch ein Messgerät dabei...
      klar wird das teuer, vor allem, wenn er die zerschlissene Düse gleich mit ersetzt! ! !

      So, bis dann werte ich deine Post´s hier einfach als HDG Bashing!
      Punkt Schluss ...
      Bis ich Messprotokolle sehe, bin ich raus hier!

      duckundweg...
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      • 21

      • # 184912
      Wenn du HARZIGES Holz verwendest muss es Weichholz ( Kiefer?) sein.

      Wenn das gleichzeitig sehr trocken und kleinteilig gespalten ist, dann läuft der Holzvergasungsvorgang im Kessel zu schnell ab (Vortrocknen, ausgasen, ausglühen) und der Kessel raucht (ppm)

      Allerdings passt das nicht mit dem Restsauerstoff zusammen, denn hier würde Sauerstoffmangel die Folge sein.

      Meine These seit langem: zu trockenes Holz schadet den meisten Stückgut-Feuerungsanlagen genauso wie zu feuchtes Holz! Je trockener desto größer müssen die einzelnen Holzscheite sein, damit der Verbrennungsvorgang gut läuft.

      Praxis zum Messen: Kessel einen fast vollen Abbrand laufen lassen, Glutbett gut verteilen und stampfen, darauf GROSSE, sprich DICKE Hartholzscheite, vornehmlich Buche, auch Esche oder Ahorn aufschichten, Kessel neu starten und nach frühestens 20 Minuten die Messung durchführen lassen.

      Und die Brennkammer (wo die Flamme entsteht) keinesfalls komplett säubern, der vorhandene Aschebesatz hebt die Verbrennungstemperatur spürbar an und verbessert so die Verbrennung.
      Klimawandel: gibts seit 2.500.000.000 Jahren.
      Industrielle Revolution: gibts seit 250 Jahren.

      "Gut Holz" wünscht HelHof
      Vigas/Solarbayer 40 E
      • 22

      • # 184932
      Guten Tag Leute,

      mir hier nun vorzuwerfen "Bashing" zu betreiben finde ich schon etwas daneben, was hätt ich den davon.

      Ich hab mich an dieses Forum gewandt weil ich ein Problem habe und auf neue Informationen gehofft hatte.

      Diese gab es auch und es hat mich weiter gebracht.

      Ich denke der Grund ist nun gefunden, so simpel wie wirksam.

      Nachdem ich die Aschekammer gesäubert habe nahm ich kurz die Taschenlampe und leuchtet in den Schacht mit den Schamottsteine, 4 oder 5 Steine komplett zerbröselt, Teile davon blockieren nun wohl den Abgas-/Luftstrom deutlich...und da muss ich dann schon sagen nach 3 Jahren darf sowas meiner Meinung nach nicht passieren, wenn ich da an den Preis des Ofens denke. Auf den Steinen natürlich auch keine Garantie.. Kosten gleich mal ein paar Hunderter.
      Steine sind nun bestellt und nach Austausch hoffe ich dann, dass es endlich klappt mit der Messung, zu 100% weis ich natürlich nicht ob dies der einzige Grund ist.

      PS: Mein Kaminkehrer rückt die Messwerte nicht raus, warum auch immer, wenn manche Leute dadurch nun verärgert sind dann ist es halt so.

      Vielen Danke jedenfalls an die vielen guten Kommentare:)

      Ich werde berichten
      • 23

      • # 184937
      Hallo Seppl, dann entschuldige ich mich hier von ganzem Herzen!
      Leider ist es bei ähnlichen Problemen bei andern Herstellern immer mal wieder vorgekommen, dass Leute hier nur ihren Frust raus lassen wollten und wenn man ihnen helfen wollte, waren sie sehr beratungsresistent!
      Leider ist die Steinqualität, seis nun Schamotte oder das Silikatgeschmäuse, auch nicht mehr das was es mal war!
      Da tun sich die meisten Hersteller schwer damit!
      Je nach Geometrie der Brennkammer fallen diese halt in sich zusammen oder es mag einen oder mehrere Risse gut verkraften, ohne dass die Verbrennungsqualität darunter leidet!

      Woran liegt es denn beim Kessel von deinem Kollegen?

      Gruess Ruedi
      Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.
      Werkzeug: Meili DM 36 Traktor, Geba Brennholzfräse, Vogesenblitz 16t Spalter und El. Spalter 5t, 6 Motorsägen, Biber mit Stihl461 als Antrieb.
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      Total 220 m2 beheiztes Chalet, total ca 10-12 Ster pro Saison.
      • 24

      • # 184938
      Hallo!

      Ich kenne den Kessel ansich nicht.Aber ich empfehle alle Schamotteile sofern möglich mit Opferplatten aus dem Baumarkt zu schützen.
      Das bewährt sich eigentlich Herstellerübergreifend.
      Du hast schon recht das dieser Verschleiß zu früh auftritt, wird dir aber bei den Neuteilen auch nicht helfen. Es wird wahrscheinlich ähnlich laufen.
      Du kannst schauen ob du mit der Kesselleistung sprich Abgastemperatur auf das Zulässige Minimum gehen kannst.Ob dir die Leistung dann noch reicht must du selber beurteilen.Sehr wahrscheinlich wird's das.
      • 25

      • # 184939
      Dein Kaminkehrer rückt die Werte nicht raus ? Hat er auch einen Grund dafür angegeben ?
      Auf jeden Fall hast Du jetzt einen Grund, seine Dienste nicht mehr in Anspruch zu nehmen.

      Warum die Schamottesteine kaputtgehen, ist mir ein Rätsel. Wahrscheinlich Materialfehler.
      Mein HDG 49 kW ist von 1998 und hat in der Zeit 800 m3 Mischholz und Holzabfälle gefressen.
      Da sind auch Fehler ( von mir ) vorgekommen, bei denen die Rauchgastemperatur über 500 C war,
      trotzden sehen die Steine aus wie neu.