Motorsägenschein

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      • # 7018

      Motorsägenschein

      Hallo,

      so, morgen bin ich dran. Bisher habe ich den nie gebraucht. Aber die Förster werden immer strenger.

      Ich habe vor Jahren beim Katastrophenschutz den großen Maschieneschein gemacht, der hat bis jetzt gereicht. Da haben wir mit einer richtigen Kettensäge gearbeitet. 70er Schwert und richtiger Forstsäge von Stihl, und nicht solche Spielzeuge, die ich heute benutze 35er-40er Schwert. Aber die Förster im Nachbarbereich wollen den nicht mehr anerkennen. Jungspunte ohne Ahnung.

      Wer schon älter von Euch ist, kann sich vieleicht noch an den Okan Wiebke erinnern. Da haben wir unsere Erdfunkstelle 2 Tage lang "Freigelegt". Zig umgefallene Bäume zu Brennholz verarbeitet.

      Na ja, ob ich mich nun mit oder ohne Schein verletze, hauptsache, man hat ein Stück Papier mehr zum abheften. Hoch lebe die Bürokratie!

      Ich glaube 110€ für den eintätgigen Lehrgang, mit Verpflegung ist ein fairer Preis. Und das Wetter soll morgen ja auch noch mitspielen.
      LG Walter

      Kaum macht mans richtig, schon funktionierts ;)
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      • # 7019
      Gibt es nicht die Regelung, dass diejenigen, die den Förstern schon als langjährige Holzrücker bekannt sind, den Schein nicht machen müssen? Aber wahrscheinlich ist das auch Landesrecht.
      Viel Spaß!
      Viele Grüße
      Thomas

      Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.

      :lager:
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      • # 7021
      Hallo Walter

      viel Spaß beim Kurs.
      Bei uns ist zwischenzeitlich der 2-tägige Kurs vorgeschrieben.

      Im Bestellformula steht bei uns

      " Derjenige, der im Wald sägt, hat an einem qualifizierten, zweitägigen Motorsägen-Grundlehrgang teilgenommen.
      Eine Kopie der Lehrgangsbescheinigung ist im Wald bei der Aufarbeitung des Brennholzes mitzuführen (z.B.
      Handschuhfach) und auf Verlangen vorzuzeigen."

      Ich habe den Kurs vor 3 Jahren besucht und hatte Anfangs auch so meine Bedenken wegen der Sinnhaftigkeit.
      Seit ich denken kann, arbeiten wir im Wald unser Brennholz auf.
      Zwei von meinen Onkeln waren jahrelang als Landwirte im Winter als Waldarbeiter angestellt, ich hatte also genug Möglichkeiten mir etwas abzuschauen.

      Beim Kurs habe ich dennoch einiges dazugelernt und wenn es nur Arbeitserleichterungen waren, welche sich im Laufe eines Arbeitstages im Wald dann auch wieder positiv auf die Sicherheit auswirken.

      jostom wrote:

      Gibt es nicht die Regelung, dass diejenigen, die den Förstern schon als langjährige Holzrücker bekannt sind
      Diese Regelung ist rechtlich vermutlich schwer zu handhaben.
      Zum einen wissen viele Förster, wer das Ganze schon seit Jahren ausübt, wie derjenige es macht, wissen sie aber meist nicht.
      Ich kenne viele Menschen, die haben aufgrund ihres Alters schon jahrelange Berufserfahrung, das heißt aber nicht, daß sie es können. :)
      Es gibt gute und schlechte Erfahrungen.
      Bei den Meisten war es doch bisher so, daß die Arbeitsweisen beim [lexicon]Holz[/lexicon] von Generation zu Generation weiter gegeben wurden, wenn aber nie einer dabei war der es richtig gerlernt hat, woher sollen dann die richtigen Hinweise kommen.
      Ein anderes Problem bei uns ist zur Zeit, daß die Förster alle paar Jahre wechseln und die Reviere immer größer werden.
      Die kenne ihre Kundschaft gar nicht mehr.

      Wenn ich so überlege, wie sich so mancher beim Kurs anfangs angestellt hat, war da eigentlich schon erschreckend. Einige waren leicht an ihrer nagelneuen, perfekten Ausrüstung zu erkennen.
      Viele kaufen sich einen Bestellofen um etwas Gas oder Öl zu sparen und ziehen dann in den Wald und meinen wenn sie ein Hndy bedienen können geht das auch mit der Säge.
      Daß da früher oder später gesetzlich was kommen mußte war abzusehen.

      Viel Spaß dabei, es sich ja oft Menschen vom gleichen Schlag bei solchen Veranstaltungen
      Gruß
      Karl
      DC30GSE, 2400 ltr Puffer, 500 ltr WW, ca. 6,5m2 Solar, UVR1611, Sekundärlufttrennung mit Lambdacheck, Abgastemperaturregelung
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      • # 7024
      Hallo in die Runde,
      ich kann den Ausführungen von Karl nur zustimmen. Auch wenn man mit einer Kettensäge groß geworden ist so sollte man solche "Spielzeuge" nicht unterschätzen. Gerade das "autodidaktische Denken" ist beim hantieren manchmal sehr gefährlich.
      Diese Lehrgänge mit diesen Gerätschaften finde ich mehr als nötig, auch für die vermeindlichen "alten Hasen". Gerade bei denen müssen teilweise verknöcherte Verhaltensweisen mal aufgetaut und korrigiert werden.
      Ich würde sogar soweit gehen, dass man in einem gewissen Turnus seine Kenntnisse nochmal auffrischen sollte, ähnlich der wiederkehrenden Unterweisung der Berufgenossenschaft im Arbeitsleben.
      Das alles hört sich wieder nach Einmischung von oben an, aber ich nehme mal an, dass die Behörden durch zu viele Unfälle im Wald Handlungsbedarf sahen.
      Und mal Hand auf`s Herz: Nach so einem Le(e)hrgang sieht man die Arbeit mit einer Kettensäge aus einem anderen Blickwinkel. Denn einen Moment nicht aufgepasst - schon kann die Lebensqualität für immer dahin sein.
      In diesem Sinne: gutes Gelingen und immer schön aufpassen bei der Arbeit mit diesen "Spielzeugen".

      Gruß Michael
      Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
      Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4
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      • # 7028
      Ich habe hier starken Kontakt mit dem örtlichen Forstamt, Vatern arbeitet da im Büro.

      Jedes Jahr gibt es allein hier 1-2 schwere Unfälle und leider immer wieder auch mal tödliche Unfälle.

      Der Motorsägenschein vermittelt auch Unfallverhütung, Erstrettungsmaßnahmen, auch das man ein Fahrzeug immer Fluchtbereit parken sollte - daran denken viele gar nicht aber im Wald ist es manchmal sehr schwer den Ort für den Krankenwagen mitzuteilen, deshalb sollte ein Fahrzeug bereit stehen indem man schnellstmöglich zur nächsten öffentlichen Straße gelangt. Sicherer ist auch Gruppenarbeit, sodass mindestens 3 Personen als Gruppe unterwegs sind. Auch die man Umweltvorschriften einhält, Sägen rückenfreundlich schärfen kann, sich bei kleinen Probleme behilft und auch ergonomisch arbeitet wird einem beigebracht. Ich selber habe die Meterholzenden immer mit der Hand umgewuchtet, das ging auf den Rücken! beim Lehrgang wurde dann Hilfswerkzeuge gezeigt die sehr günstig sind, aber das Arbeiten sehr erleichtern.

      Insgesamt ist so ein Lehrgang sinnvoll, auf für Leute die schon Jahre lang Brennholz sägen ist dieser Kursus eine Auffrischung und Ergänzung ihres Wissens :thumbup:
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      • # 7032
      Hallo,

      schön, dass dieses Thema doch Interesse weckt!

      Erst mal zum Ablauf.

      Am Anfang steht die Theorie von 4-5 Stunden, je nach dem wie die Teilnehmer mitmachen, und sich durch Fragen einbringen. Danach kommen dann 2-3 Stunden Praxis.

      Ich dachte auch, dass man mir nicht viel neues vermitteln kann. Denkste!

      Im theoretischen Teil, gab es Infos, die selbst unser Förster nicht erzählt, wenn man sein [lexicon]Holz[/lexicon] bestellt.

      Hier mal ein paar Neuerungen, die bereits in Kraft sind, bzw. demnächst auch Bundesweit auf uns zukommen werden.

      Thema Kettenöl und Kraftstoff:

      Beim Kettenöl ist es ja seit Jahren schon so, dass nur noch biologisch abbaubare Öle zugelassen sind. Beim Kraftstoff darf seit Anfang 2013 nur noch das spezielle Alkylatbenzin Benzin getankt werden. Dieses Benzingemisch gibt es nur als 1:50 und muss bei allen 2-Taktmotoren in der Öffentlichkeit bei Motorgeräten eingesetzt werden. Kosten pro Liter mehr als 3€. Was man zu Hause macht, ist "egal", da dies nicht kontrolliert werden kann.

      Zu diesem Benzin gibt es hier im Forum bereits ein kleine Diskussion. Finde das Thema aber gerade nicht.

      Dazu habe ich auch folgendes im Internet gefunden: Quelle: procontec.com


      Die Firma ASPEN Petroleum AB aus dem schwedischen Hindas entwickelt und vermarktet Kraftstoffe und chemische Produkte, die sich durch ein Mindestmaß an schädlichen Auswirkungen für Mensch und Umwelt auszeichnen.
      Aus Überzeugung vertreibt die PROCONTEC GmbH in diesem Bereich ausschließlich ASPEN-Produkte, welche sich schon seit Jahren in Landschaftspflege, Forst und Garten bewährt haben und wegen ihres positiven Einflusses auf Umwelt, Arbeitshygiene und Arbeitsgerät hohes Ansehen bei den Anwendern genießen.

      Was ist Alkylatbenzin?
      Alkylatbenzin, von den Schweden auch als "Grünes Benzin" bezeichnet, entsteht direkt in der Ölraffinerie durch Synthese der überschüssigen Gase aus der Rohöldestillation und der Crackanlage. Alkylat ist somit eines der reinsten Ölprodukte, die hergestellt werden können. Es enthält nur ein Mindestmaß an Benzol, Aromaten, Schwefel und Olefinen. Dies führt einerseits zu einer deutlich geringeren Schadstoff- und Abgasbelastung für den Anwender und verhindert anderseits die Bildung von Ablagerungen in den Arbeitsgeräten, besonders nach längeren Stllstandzeiten.

      Vergleich (typische Werte)

      [table='Inhaltsstoffe,ASPEN-Benzin,95 Oktan bleifrei,Auswirkung']
      [*]BENZOL (VOL%)
      [*]0,01
      [*]1
      [*]Wirkt krebserregend und wird beim Hantieren mit Kraftstoff freigesetzt
      [*]AROMATE (VOL%)
      [*]0,1
      [*]35
      [*]Gelten als allgemein gesundheitsschädlich und bilden schädliche Verbrennungsrückstände
      [*]OLEFINE (VOL%)
      [*]0,1
      [*]5 - 18
      [*]Reizen Augen und Atemwege, verschmutzen den Motor und schädigen die Umwelt
      [*]SCHWEFEL (ppm)
      [*]1,0
      [*]10
      [*]Führt zur Luftverunreinigung und zur Versäuerung von Böden und Gewässern
      [/table]


      Wo bekommt man das? Meistens in den größeren Geschäften, die diese Geräte Verkaufen, vereinzelt auch an Tankstellen, oder wie auf der oben angegebenen Seite im Internet.

      Thema Selbsterwerb:

      Hier wird es in den nächsten Jahren große Einschnitte geben.
      So wie bereits hier im Forum angesprochen, soll der Selbsterwerber aus dem Wald verdrängt werden. Als erstes werden Traktoren/Schlepper mit schmaler Bereifung nicht mehr in die Rückegassen fahren dürfen, nur noch die Traktoren mit den breiten Reifen von und hinten werden zugelassen. Das soll bereits in 1-2 Jahren so sein. Die meisten Selbsterwerber von uns, die nicht noch Landwirtschaft haben, werden diese Traktoren wohl besitzen. In naher Zukunft wird es wohl auch für Selbsterwerber komplet verboten sein, Holz aus den Schlägen zu holen. Das bedeutet, dass wir nur noch gerücktes Holz bekommen werden.

      Was ist eigentlich der Grund dafür?

      Uns wurde erzählt, dass fast alle Wälder zertifiziert sind, oder noch werden. Diese Zertifizierung wird in den kommenden Jahren wesentlich restriktiver geprüft werden wie das zur Zeit der Fall ist.

      Die Forstwirte können bei Verstoss gegen die Zertifizierungsauflagen belangt werden. Deshalb werden die Förster/Forstämter versuchen, so wenig wie möglich "Nichtfachmänner/-frauen" in den Wald zu lassen.

      Ich glaube das reicht erst mal an negativen Erfahrungen aus dem Lehrgang.

      Was habe ich noch dazu gelernt?

      Wie schäft man eine Kette, wie ist diese Aufgebaut, und welche Arten von Ketten gibt es, mit Ihren Vor- und Nachteilen.
      Was ist die Zug - und was ist die Druckseite des Stammes, und die Vorgehensweise entsprechend abzustimmen.
      Was sehr interessant war, war der Stechschnitt, diesen kannte ich noch nicht, ist aber in einigen Fällen sehr hilfreich.
      Unfallverhütung, war klar - die PSA (Persönliche Schutzausrüstung - mind. zu Zweit sein - Rettungskette.

      Ganz wichtig Rettungspunkte am Waldrand ->



      nur diese Punkte sind der Rettungsleitstelle bekannt. Die Schlag-Nummern sind nicht bekannt! Wer ein Smartphone mit GPS hat, kann auch diese Daten durchgeben.

      Mein Fazit: Empfehlenswert auch für "Alte-Hasen".

      Der Lehrgang ist nicht schlecht, man erfährt einiges über die zukünftige Entwicklung des Selbsterwerbs, und kann sich darauf einstellen. Auch konnte man einige Techniken zum Schneiden und der entlastung des Körpers kennenlernen.

      So, das war es erst mal.

      Viel Spaß beim Diskutieren.
      LG Walter

      Kaum macht mans richtig, schon funktionierts ;)
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      • # 7042
      Das Aspen 2 nehme ich schon seit einigen Jahren für Motorsäge u. Heckenschneider.Für den Rasenmäher u. den Einachser Aspen 4.
      Ich finde man sollte sich nicht daran stören,dass Aspen teurer ist wie normaler Kraftstoff,da dadurch ein Schutz der eigenen Gesundheit sehr wahrscheinlich ist.
      Leider ist man beim Arbeiten mit der Motorsäge immer sehr nahe am Gerät,sodass man generell den Abgasen ziemlich intensiv ausgesetzt ist.Deswegen ist für mich sie Akku-Säge optimal u. hat sich auch in diesem Jahr bewährt.


      Gruß Rolf
      Gruß Rolf


      DC 30GSE,Lufttrennung,LC mit geregelter
      Sekundärluftklappe u. gegenläufig geregelter Primärluftklappe über Federzug,Turbulatoren 7.2 mit von außen bedienbarer Reinigungsfunktion,Lüfter-Drehzahlregelung Botex CT-110R durch PID-Regler nach AGT mit Timer-Abschaltung u. Einstellung der Mindestdrehzahl über Poti,Laddomat,Restwärmenutz. manuell,Asu-Timer,4
      x 732Ltr. PSP,300Ltr. bivalenter Speicher mit 30
      VKR,Fachwerkhaus 150qm Innendämmung,Ölheizung im Notfall
      zuschaltbar.
      • 10

      • # 7044
      ^Hallo,

      @420

      Fast alles was ich oben beschrieben habe, habe ich neu gelernt. Siehe Fazit.

      @all

      Da wir vorgewarnt wurden, das jetzt auch mehr Kontrollen des Benzins und des verwendeten Öls von den Förstern durchgeführt werden, wird wohl nichts anderes übrig bleiben als das teure Benzin zu nehmen. Die Kosten oder Konsequenzen, die auf uns zukommen wenn wir erwischt werden könnten den Mehrpreis mehrfach auffressen.

      Wie Rolf oben schon geschrieben hat, hat es ja den erheblichen Vorteil, dass die Belastungen für Umwelt und Körper wesentlich weniger sind. Dann hat das Alkylatbenzin ja auch noch andere Vorteile:

      - geringfügig weniger Verbrauch
      - Fast unendlich Lagerbar, Angaben des Herstellers 2 Jahre, dies ist das Mindesthaltbarkeitsdatum / unser altes Gemisch nur 6-8 Wochen
      - Öl und Benzin gehen eine feste Bindung ein, somit bessere und gleichmäßigere Schmierung als beim selbst gemixten.

      Ich bin schon am Überlegen mir ein 60L Fass zu holen, da ist das Preis/Leistungs Verhältnis schon ganz gut.

      Ich brauche im Jahr so 25-30 Liter Mix für meine Motorgeräte, da komme ich gut 2 Jahre mit aus, und ich tue was für mich.
      LG Walter

      Kaum macht mans richtig, schon funktionierts ;)
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      • # 7047
      ='Rolf''
      Leider ist man beim Arbeiten mit der Motorsäge immer sehr nahe am Gerät,sodass man generell den Abgasen ziemlich intensiv ausgesetzt ist.Deswegen ist für mich sie Akku-Säge optimal u. hat sich auch in diesem Jahr bewährt.
      Gruß Rolf


      Im Grundstück nehme ich nur die Elektro Kettensäge. Sie ist erstens leiser vom Geräusch und zweitens eben keine Abgase. Sie ist auch leichter läßt sich ohne Schnur aus und einschalten.
      MfG Jürgen



      Atmos DC GSE 30
      Propangas GK
      WW Boiler 300 lt
      • 12

      • # 7050
      Wir haben bei unserem letzten Einsatz im Wald auch dieses Alkylatbenzin benutzt und festgestellt, dass die Maschine besser lief als mit Gemisch. Und wir hatten beschlossen, das Zeug immer zu nehmen. Wenn es jetzt auch Vorschrift wird, auch gut.
      Viele Grüße
      Thomas

      Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.

      :lager:
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      • # 7056
      Wenn eine Steckdose in der Nähe ist bevorzuge ich auch die Elektrosäge.

      Aspen ist im Winter auch viel startfreundlicher als normal Sprit. Zudem länger Haltbar und nicht so empfindlich - auch kann man sich nicht vermischen und der Vergaser sifft nicht so schnell zu.
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      • # 167898
      Geht es hier nun um den Sägenschein oder wird die Spritdiskussion nun hier fortgesetzt???
      Zum Schein : Ist absolut sinnvoll, nur sollte das was man da lernt auch umgesetzt werden.
      Zum Sprit : Alle meine Sägen werden mit selbstgemischtem Sprit (Super + Stihl Mischöl Ultra, das grüne) betankt.
      1. Säge ich nur ein paar Tage im Jahr
      2. Das Thema Ölkohle - Kolbenfresser nach Umstellung auf SK. Leider schon selbst erlebt. Säge für einen Kollegen besorgt (Stihl 026), komplett überholt (Lager, Membranen, Simmerringe, Dichtungen), Vergaser eingestellt... - eben Gemisch. Die Säge lief vorher auch mit Gemisch (man riecht es im Tank und sieht es am Kolbenboden (Ölkohle). Abgegeben zum Selbstkostenpreis. Der Kollege nahm sie mit in den Wald und nach nur 2-3 Stunden war das Lager auf der Kupplungsseite hinüber. Säge wiederbekommen, zerlegt, Ölkohle in beiden Lagern + Laufspuren am Kolben die vorher auch nicht da waren. Also alles von vorn. Lager, Dichtungen, Meteor-Kolben neu, nur dieses Mal zum Stihldienst. Betanken mit SK und einstellen - extra 300 Umdrehungen unter Höchstderehzahl. Keine Klagen mehr, Säge läuft.
      3. Ich soll SK verwenden, wegen der Umwelt und dann Kommt Bauer Lindemann mit seinem größten Traktor + Spalter und bläst schwarze Wolken in den Himmel!! Für so eine Wolke kann ich 5 Jahre sägen, ohne die gleiche Luftverschmutzung zu erreichen.
      HVS25Lc, 3200L, FriWa (alles SB).
      Stihl 018, 024, 024s, 4x 036, 2x 044 (1 davon noch in der Bastelkiste) 1x Dolmar 115, 2x Chinakracher und eine Partner S50 oder ähnlich - eben Sägenfetishist :thumbsup:
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      • # 167902
      Ich denke dir meisten tanken Sonderkraftstoff zum Eigenschutz weil man sonst den ganzen Tag in Benzinabgas steht. Über die Nebenwirkung kann sich jeder selbst schlau machen.
      Gerade wenn du so wenig sägst macht SK noch mehr Sinn weil dieser deutlich länger haltbar ist.
      Gruß Dennis, der nur SK fährt für die eigene Gesundheit
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      • # 167903
      Hallo, das mit dem Synthetikkraftstoff kann jeder machen wie er will. Wenn man vorher jedoch Gemisch gefahren hat muss man dabei bleiben.

      Ich will den SK nicht mehr hergeben. Schon alleine wegen dem nicht mehr auftretendem Kopfweh bei längerem Sägebetrieb.
      • 18

      • # 167914
      Hallo

      Wir tanken Standard Gemisch aber Benzin Kettensäge nutzen wir nur im Wald,zum umschupsen und auf Länge sägen.

      Zuhause auf'm Hof ist die 230V Kettensäge am meisten im Betrieb,die geht halt schön ruhig und stinkt nicht.

      Ich persönlich nenne keine Kettensäge mein eigen,ist mir viel zu stressig.
      Feuerholz mache ich aus Paletten,dass nur mit Kapp und Handkreissäge,damit bin ich viel schneller und effektiver unterwegs.

      Im Sägewerk bei uns,nutzen die Polen zbsp. nur noch Stihl Akku Kettensägen.

      Kettensägeschein kann man auch kostenlos bei der Feuerwehr machen, natürlich nur wenn's die Leber noch hergibt...

      Im eigenen Wald brauch man den nicht ggf.man hat nicht was mit der Berufsgenossenschaft an der Backe.

      Lg
      Automatisch heizen,für 2,37cent/kWh mit ekogroszek.
      • 19

      • # 168299

      New

      Hallo

      Das mit dem Sonderkraftstoff und das bei Umstellung die Säge kaputt geht halte ich für ein Gerücht, zugegeben es gibt Fälle wo bei Umstellung ein Defekt auftritt, aber da hat dann wahrscheinlich sowieso was nicht gestimmt.

      Ich habe vor fast 10 Jahren zweimal umgestellt nicht nur eine sondern 6 Sägen und 3 Freischneider und keinerlei Störungen oder Defekte gehabt !

      Warum Zweimal, ganz einfach hatte damals das restliche Zweitaktöl aufgebraucht und zur Umstellung ein 55 Liter Fass Sonderkraftstoff gekauft.
      Wir hatten im selben Jahr einen größeren Fleck mit Käferbefall und ich hatte noch eine Literflasche Zweitaktöl in der Werkstatt gefunden, ungeöffnet und zwar das teuerste von Stihl, gleichzeitig ging das Fass zur neige also hab ich kurzerhand wieder selbst gemischt.
      Nicht nur für die Sägen auch für die Freischneider.

      Als im Jahr darauf das Öl zu Ende war hab ich wieder auf Sonderkraftstoff umgestellt, abermals ohne einen Schaden.

      Ein Problem wirds hier geben wenn Geräte nie im warmen Zustand betrieben werden, also kurz Starten einen Schnitt damit machen und wieder abstellen.
      Wenn ein Zweitakter ständig kalt betrieben wird entsteht entsprechend viel Ölkohle die wenn sie beim nächsten mal wieder richtig betrieben werden im warmen Zustand wieder langsam mit verbrennt.
      Der Sonderkraftstoff kann diese Ölkohleablagerungen aber schlagartig lösen, das kann dann zu diesen Schäden führen.

      Warum hatte ich also keine Schäden - ich hab den Zeitpunkt der Umstellung richtig gewählt.
      Also dann umgestellt wenn die Säge mal wieder richtig ran musste sprich richtig "warm gearbeitet" wurde und somit die Ölkohle sowieso schon abgebrannt war und dann mit Sonderkraftstoff weiter betrieben.

      Ihr braucht bloß mal nachdem nur hier und da mal ein Schnitt mit der Säge gemacht wurde die Zündkerze rausnehmen die ist dann meistens schwarz und am Kolben kann man auch eine schöne schwarze ölige Schicht erkennen.
      Und das wiederholt ihr wenn mal wieder richtig damit gearbeitet wurde, dann sind diese Ölkohleablagerungen weg.

      Gruss

      Magna
      • 20

      • # 168304

      Motorsägenschein

      New

      Aber man sollte schon immer dazu erwähnen, daß der Vergaser mit jeder Umstellung neu eingestellt werden muss. Sonst läuft die Säge ggf zu Mager und schwupps gibt's den Kolbenfresser zur Umstellung umsonst dazu...
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      • # 168314

      New

      Da habe ich mit meiner H... Säge offenbar Glück - ich kann völlig problemlos Standardgemisch wie auch Sonderkraftstoff tanken, ohne dass ich viel vertellen müsste... und noch nie Defekte...

      Allerdings (bin ich da der Einzige?) habe ich vom Auspuffdunst des Edel Sondersprits schlimmere Kopfschmerzen bekommen, als wenn ich mit meiner "Hausmarke", sprich E10 + vollsynth. 2-T Öl arbeite. Dachte erst, ich bilde mir das ein, aber ich konnte den Effekt reproduzieren.

      Wie auch immer, mein Tip gegen Ölkohleablagerungen (nicht nur bei der Motorsäge, auch bei größeren Zweitaktern...) ist hochwertiges vollsynt. 2T Öl. Der Unterschied ist ENORM.

      Und bei mir auf dem Grundstück säge ich möglichst nur mit Kabel, den Nachbarn und der eigenen Gesundheit zu liebe...

      Gruss
      hasso
      • 22

      • # 168319

      Motorsägenschein

      New

      Kopping kenn ich auch leicht vom SK, ich mag den Geruch auch nicht wirklich.
      Aber ob Gemisch besser ist ? Da bekommst Du dann evtl noch was anderes als Kopfschmerzen...

    Webutation