Motorsägenschein

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      • 26

      • # 170074
      Mich findet man auch im Motorsaegenforum. Ich habe mir auch die seitenlangen Spritdiskussionen durchgelesen. Auch da gibt es verschiedene Meinungen.
      Für mich ist Fakt, dass ich es 1 Mal life erlebt, das genügt mir.

      Damit zurück zum Sägenschein!
      Als LKW-Fahrer muss ich alle 5 Jahre meinen Führerschein verlängern lassen incl. ärztl. Untersuchung und 5 Module (Kraftfahrerweiterbildung). Könnt mir gut vorstellen, dass es mit dem Sägenschein irgendwann ähnlich wird.
      Als es hier in der Gegend noch großzügiger gehandhabt wurde, gingen ganze Gruppen ausländische Mitbürger mit Baumarktsägen und in Jesuslatschen zum sägen.
      HVS25Lc, 3200L, FriWa (alles SB).
      Stihl 018, 024, 024s, MS250, 4x 026 /MS260, 4x 036, 2x 361, 2x 044 (1 davon noch in der Bastelkiste) 1x Dolmar PS32, 1x Dolmar 115, 2x Chinakracher und eine Partner S50 oder ähnlich - eben Sägenfetishist :thumbsup:
      • 27

      • # 170095
      Der Sägenschein macht durchaus Sinn, wenn mal einer die Gelegenheit hat den Kurs an einem Spannungssimulator zu machen den kann ich nur empfehlen.

      Habe insgesamt vier von diesen Zetteln also Grundkurs, Fortgeschritten, Technik und den erwähnten am Spannungssimulator.

      Ich glaube es würde noch einen für Problemfällungen geben zumindest bei uns.

      Diese vier Kurse hab ich übrigens über die Feuerwehr/Waldgenossenschaft gemacht und waren kostenlos.

      Es kann durchaus kommen das eine Auffrischung nach einigen Jahren vorgeschrieben wird, es passieren leider immer noch viele und vor allem vermeidbare Unfälle teilweise mit tödlichem Ausgang.

      Noch eine Geschichte die ich erlebt habe.

      Es wollte einer eine Mehrschichtplatte (von einem LKW Auflieger) die er geschenkt gekriegt hatte durchschneiden, seine Handkreissäge war ihm zu schade da Nägel und Schraubenreste drin waren.
      Also kam ihm die Idee eine alte Kette auf die Motorsäge und die damit durchgeigen.
      Dazu hat er zwei Paletten auf den Boden gelegt die Mehrschichtplatte drüber, dann hat er sich breitbeinig draufgestellt und mit der Kettensäge reingestochen und die dann quasi von unten nach vorne weggeschoben.
      Da er immer wieder die Kettenbremse ausgelöst hat, hat er die dann seitlich gehalten - ich müsste mich dazu verrenken um eine dermassen falsche Haltung überhaupt einnehmen zu können.

      Ich hab ihn dann gestoppt und ihn erklärt wenn er sich schon umbringen will dann werde ich jetzt fahren weil ich dabei nicht zusehen will, worauf er sehr sauer reagiert hat.

      Der hat ebenfalls den Motorsägenschein, worauf er ganz stolz ist, aber dass er durch die falsche Führung (vom totalen Zweckentfremden der Kettensäge reden wir gar nicht) und seiner breitbeinigen und stark nach vorne gebückten Haltung in Lebensgefahr ist hat er trotz Sägenschein nicht kapieren wollen.

      Wenn sich die Kette an einem Nagel oder einer Schraube "verfangen" hätte, hätte die sofort zurückgeschlagen und er hätte die im Hirn gehabt, die Kettenbremse hätte nicht ausgelöst da er sie ja seitlich gehalten hat - sowas hab ich überhaupt noch nicht gesehen das man mit einer Kettensäge so arbeiten kann !!!

      Solche Leute haben einfach nichts an einer Kettensäge verloren, und das ändert sich auch nicht wenn sie jährlich den Schein machen.
      Aber die sind wahrscheinlich auch fähig sich beim Essen mit Messer und Gabel umzubringen.

      Gruß

      Magna
      • 29

      • # 170124
      Das ist richtig - ist wie beim Führerschein.

      Nur weil man den Führerschein bestanden hat ist man noch lange kein guter Autofahrer, das kommt wenn überhaupt erst viel später.

      Aber das man die Motorsäge möglichst mit einlaufender Kette betreiben soll (also mit der Unterseite vom Schwert sägen) wird einem in den Kursen ständig gesagt - weil eben auf der Oberseite mit auslaufender Kette die Säge zum zurückschlagen neigt.

      Und dann kommen solche Typen mit "ich hab auch den Schein und bin Profi" daher und machen falsch was man falsch machen kann.

      Da wundert es keinem das die Unfälle höchstens zunehmen und schlimmer werden - was meistens schärfere Vorschriften nach sich zieht.

      Aber das ist leider so da können wir nix ändern.

      Übrigens wollte der genannte Spezialist sein Brennholz bei uns aus dem Wald selbst "rausmachen" und ich hätte ihm auch zugesagt bis ich das gesehen hab.
      Ich habs dann natürlich nicht zugelassen, denn ich will keinen Toten aus unserem Wald mit der Feuerwehr bergen müssen, den ich vorher reingeschickt habe.

      Gruß

      Magna
      • 30

      • # 170887

      210ponys wrote:

      der Motorsägenschein vermittelt ja nur die Grundlagen wie Wartung Schärfen der Kette und Unfallverhüttung und das Fällen ein paar kleiner Bäume mit richtiger Waldarbeit hat das wenig zu tun...
      Soll denn gleich ein Ausbildungsberuf daraus werden??? Es gibt immer 2 legale Möglichkeiten den Schein zu erwerben. Entweder setzt man sich hin und lässt den Typ da vorn seinen Text runterrattern und pennt oder man hört zu und lernt! Die Theorie ist eigentlich der wichtigere Teil.
      Als Brennholz gibts bei uns nur Polder oder Reisschläge, Windbruch wird bei uns nur bekommen, wer mit der Säge richtig umgehen kann und sich an die Sicherheitsvorschriften hält. Es wird ja kontrolliert und der Profi sieht wer etwas kann und wer nicht.
      Um es ganz kurz und mit den Worten meines damaligen Fahrlehrers auszudrücken:
      Ihr habt den Führerschein bestanden, das bedeutet ihr dürft fahren, aber se bedeutet nicht, dass ihr fahren könnt!
      HVS25Lc, 3200L, FriWa (alles SB).
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