Wiederkehrende messung der anlage / Abgaswerte

  • moin,


    nun hat sich auch bei mir der essenkehrer zur 2-jährigen messung eingefunden und gemessen. ich hatte ein wenig bammel wegen meiner umbauten; stichwort flex-tuning. (ich hatte eine neue öffnung in den kessel flexen müssen um die sekundäluft vernünftig zu regeln).
    nun, ich hatte wohl glück. wir haben bei der messung gefachsimpelt und er hat nix reklamiert. ich habe ihm die primär und sekundärsteuerung erklärt (von der flex hab ich freilich nix gesagt) und sogar meine CO-Messung parallel betrieben. den rauchabzug hatte ich nicht in betrieb, aber blind ist er sicher nicht. in den unteren brennraum mit deutlicher änderung der abgasführung hab ich ihn auch nicht sehen lassen.




    meine einstellung:


    - 300°C sollwert der AGT an der untern reinigungsöffnung entspricht 170° am stutzen
    - 5% O2 am LC
    - lüfter ca. 40%
    - Brennstoff- ausgewählte, furztrockene fichte mit 7 cm kantenlänge auf optimalem glutbett
    - Kessel komplett gereinigt und einen abbrand hinter sich


    zu den werten:


    - AGT 174°C
    - O2 6,8%
    - druckdifferenz -21 Pa
    - Staubgehalt: 0,006 g/m³ bei erlaubt 0,15 entspricht faktor 25 drunter
    - CO 0,021 g/m³ bei erlaubt 4 entspricht faktor 190 drunter
    - alles bezogen auf 13% restsauerstoff


    prüfung bestanden


    interessant die abweichung des sauerstoff (nebenluft, messverfahren, sonden genauigkeit)
    CO zur messung um die 70 ppm bei ihm ähnlich



    grüße
    dobia

    _________________
    DC 20 GSLe (2002), Lambdasteuerung 4,5 %, Primärluft-Belimo mit PMA KS45, Eigenbau Rauchgasbremse, Anheizklappe verschlossen, Kugelraumumbau, Startautomatik mit Lüfterdrossel, Abgastemperatur 145-160°C, 2600 l Puffer seriell (einzeln abschaltbar), 12m² Solar, 25kW Flüssiggastherme, 14m³ Nadelholz + 1/3 Gastank pro Jahr, Bauernhaus ungedämmt, 210m² beheizt davon 125m² mit 22°C, Abwärmenutzung vom Heizraum, externer Rauchabzug, CO-Messung mit REGXA1, ca. 20000 kWh/a mit Holz

  • hallo harald,


    den LC kannte er noch nicht. war aber erstaunt, daß man so etwas nachrüsten kann. er hatte nix dagegen. ihm war wichtig, daß die werte stimmen. ich kann mir aber auch vorstellen, daß es kaminkehrer gibt, denen der mehr oder weniger große eingriff am kessel nicht gefällt und mit begriffen wie originalzustand und zulassung argumentieren.


    wie sieht es bei anderen usern mit LC, externen steuerungen und anderen umbauten bei der wiederkehrenden messung aus wo der kaminkehrer i.d.R. das erste mal die gepimpten kessel sieht?


    grüße
    dobia

    _________________
    DC 20 GSLe (2002), Lambdasteuerung 4,5 %, Primärluft-Belimo mit PMA KS45, Eigenbau Rauchgasbremse, Anheizklappe verschlossen, Kugelraumumbau, Startautomatik mit Lüfterdrossel, Abgastemperatur 145-160°C, 2600 l Puffer seriell (einzeln abschaltbar), 12m² Solar, 25kW Flüssiggastherme, 14m³ Nadelholz + 1/3 Gastank pro Jahr, Bauernhaus ungedämmt, 210m² beheizt davon 125m² mit 22°C, Abwärmenutzung vom Heizraum, externer Rauchabzug, CO-Messung mit REGXA1, ca. 20000 kWh/a mit Holz

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