Posts by Hahneko

    Hallo nochmal,


    Update:

    Seit dem letzten Post im April hatte ich den Atmos nicht mehr in Betrieb und habe inzwischen einen Förderantrag für einen neuen gestellt. Bevor ich ihn nun ausbauen wollte, habe ich ihn nun Mitte Dezember noch einmal gründlich gereinigt, danach war er wieder ganz der alte! Er lief, aber einen gravierenden Fehler habe ich nicht gefunden.

    Es ging gut bis heute Morgen, dann wieder schlagartig Leistungsverlust und Qualm. einen halben Tag ist er vor sich hingekokelt, jetzt habe ich den Fehler gefunden, bitte nicht lachen:

    Der Belimo-Motor hat nicht geöffnet, daher hat der Kessel nur minimal Verbrennungsluft eingesaugt!

    Die Steuerung, die im Wesentlichen über das Abgasthermostat 2 erfolgt, scheint nicht (oder nicht immer) zu funktionieren. Hier werde ich als nächstes der Ursache auf den Grund gehen.


    Hahneko

    Hallo nochmal,


    habe die Lage des Düsensteins sowie den Zustand der Dichtschnüre geprüft. Mir ist nichts ungewöhnliches aufgefallen. Ich weiß nicht mehr weiter.

    Ein neues Innenleben will ich nicht investieren, dafür ist der Kessel zu alt. Ich denke, es ist Zeit für einen neuen.


    Vielen Dank trotzdem Für die Unterstützung!


    Hahneko

    Nachtrag:


    Die Kesselleistung ist wieder auf ca. 10 KW abgefallen.

    Heute war der Schornie zum Messen da, absolute Katastrophe! Er hatte schon anhand der Geräusche und und des Geruchs im Aufstellraum eine schlechte Vorahnung, aber das Messergebnis war noch schlimmer, Er hatte fast Angst um sein Messgerät, der CO-Gehalt war mind, 20 Mal so hoch wie erlaubt, was auf eine sehr unvolllständige Verbrennung hindeutet,

    Er meinte, dass irgendetwas grundsätzlich nicht stimmt, allein mit Primär- oder Sekundärluftjustierung sei das nicht hinzubekommen.

    Ich sollte das alles noch mal durchsehen, dann käme er wieder.


    Hat jemand noch eine Idee?

    Hallo nochmal,


    das Problem scheint behoben!


    hatte vergessen zu erwähnen, dass ich vor einigen Tagen das Gebläse abgebaut hatte, da es nicht mehr anlief. Als Grund stellte sich dann aber eine rausgeflogenen Sicherung heraus. Bei dieser Aktion ist die Gebläsedichtung zerbröselt und da ich keinen Ersatz hatte, habe ich das Gebläse ohne neue Dichtung angeschraubt. Jetzt habe ich eine neue Dichtung eingebaut, und siehe da, der Kessel ist (fast) wieder ganz der alte. Der Windstrom ansaugseitig ist spürbar mehr geworden!

    Aber wie auch immer, mehr als ca 15 KW Höchstleitung schafft der Kessel nicht. Offenbar sind die Schamottteile nicht mehr voll funktionsfähig.

    Ich bin aber nicht sicher, ob hier ein Austausch noch lohnt. Nach 17 Jahren sind die meisten Atmos-Kessel längst durchgerostet und meiner steht wahrscheinlich kurz davor.

    Nächste Woche kommt der Schornie zur Abgasmessung, mal sehen, was dabei heraus kommt.


    Werde mich demnächst wohl nach einem neuen Kessel umschauen müssen.


    Dank allen Schreibern für die hilfreichen Tipps!


    Hahneko

    Habe gerade die Löcher alle durchstochert, jeweils 4 Stück rechts und links im Füllraum sowie in der Düse. Sie waren alle frei, aber wie es zur Kesselwand hin aussieht, kann ich nicht sagen.

    Habe den Luftzug mit einer brennenden Zeitung geprüft. Es scheint, als zieht der Kessel mit weit geöffneter Primärluft etwas besser.

    Neue Befeuerung läuft, mal sehen, ob es besser wird.

    Wertes Forum,

    nach langer Enthaltsamkeit im Forum brauche ich Hilfe.

    Mein DC 30 GSE, Baujahr 2008, ist nun seit 16 Jahren während der Heizsaison im Dauereinsatz. Er ist noch immer dicht und die Schamottsteine sind noch die ersten, dank Düsenschutz sehen sie auch noch recht gut aus für ihr Alter.

    Zur Verbesserung des Wirkungsgrads hatte ich die Leistung durch Zackenturbos und sonstige kleinere Maßnahmen etwas eingebremst, er brachte dann nur noch ca 20 KW Höchstleistung, was völlig ausreichend war.

    Seit einiger Zeit hat der Kessel stark an Leistung verloren. Darauf habe ich ihn in den Orginalzustand zurück versetzt, aber die Leistung ist immer noch bescheiden, er kommt nicht über 10 KW hinaus. Auch die Rauch- und Geruchsentwicklung ist recht hoch. Habe den Eindruck, dass er nicht richtig vergast. Zusätzlich brennt er häufig hohl, besonders in der vorderen Füllraumhälfte. Habe auch den Eindruck, dass die Flamme nicht oder nur sehr schwach nach unten zieht.

    Das Gebläse läuft normal, verschiedene Lufteinstellungen haben auch keine erkennbare Verbesserung gebracht.

    Hat jemand eine Idee?


    Hahnko

    Christoph,


    vielen Dank für die perfekte Beschreibung deines Vorhabens, echt vorbildlich!
    Leider kann ich nicht weiterhelfen, werde aber den weiteren Verlauf mit Interesse verfolgen, denn auf mich kommt demnächst ähnliches zu, allerdings geht es um den Ersatz meines DC30GSE.
    Ich wohne in 360.., wir sind also fast Nachbaren.
    Auch wenn Dein Schornie jetzt noch nicht eingebunden werden will, solltest Du unbedingt die Kaminfrage abklären. Macht keinen Sinn, den Attack einzuplanen, wenn es nachher am Kamin scheitert.


    Viel Glück!


    Hahneko

    Bibosen,


    bin erst jetzt auf diesen Thread gestoßen und möchte ihn nochmal ausgraben.
    Was ist aus deinem Projekt geworden? Läuft der Attack?
    Ich stehe wahrscheinlich in Kürze auch vor einer Ersatzinvestition und interessiere mich sehr für einen Erfahrungsbericht.


    An meinem Atmos DC 30 GSE ist übrigens ein WMZ angebracht, mit den sich auch die Leistung messen läßt.
    Die Leistung ist wesentlich von der Brennholzbeschaffenheit abhängig. Mit grobstückigen Holz oder mit ungespaltenem Rundholz bringt er meist nur 15 - 20 KW. Zur Abgasmessung habe ich den Kessel mit vorschriftsmäßig gespaltenem Kiefernholz beladen, da brachte er immerhin satte 25 KW, und dabei stieg die Abgastemperatur auf 220 Grad an. Vielleicht schafft der Kessel mit Holzbriketts auch noch etwas mehr Leistung, aber bei Scheitholz scheinen mir 25 kw die Obergrenze zu sein. Wichtiger als die Höchstleistung ist für mich aber die Effizienz, also die Energie, die er aus eine kg Holz in den Puffer bringt. Die Messung hat der Kessel übrigens mit Bravour bestanden.


    Hahneko

    Hallo robertozittau,


    danke für den Link. Ist da wirklich eine Flüssigkeit in der Leitung? Bei mir sieht das nur nach einem dickeren Kupferdraht aus.
    Und auch wenn das Flüssigkeit drin sein sollte, der Weg vom Sensor bis zur TAS ist recht lange, geschätzt gut einen Meter. Da kommt doch kaum noch die volle Temperatur bei der TAS an.
    Vielleicht mache ich mir auch einfach nur zu viele Gedanken.


    Hahneko

    Hallo zusammen,


    habe eine neue TAS von Watts besorgt und eingebaut.


    Wie funktioniert das Teil eigentlich? Von dem Fühler geht ein Kupferdraht zur TAS, das ist mir schon klar. Aber was passiert dann, wenn die Info "Temperatur kritisch" gemeldet wird? wird das Ventil über ein Bimetall-Eelement o.ä. ausgelöst?


    Hahneko

    Die Einbaurichtung ist korrekt, man sieht oben auf dem Foto noch das obere Ende des Pfeils für die Flußrichtung.


    TAS ist ausgebaut, das Wasser kommt vom Zulauf. Der ist mit einem Schrägsitzventil mit der Hauptleitung verbunden. Diese Schrägsitzventil schließt nur noch vollständig, wenn man es bombenfest zudreht.
    Werde eine neue TAS besorgen.


    Hahneko

    Tas liegt am Eingang.
    Hat die ganze Nacht über getropft (tropft immer noch), keine Ahnung, wo das ganze Wasser herkommt. Werde ich jetzt prüfen, indem ich die TAS ausbaue.


    Hahneko

    Da du eine Atmos besitzt, gehe ich mal davon aus das die TAS "nass" eingebaut wurde?Kannst du ausschließen das der Druck aus dem Heizsystem kommt, also aus dem Kessel durch einen korrodierten TAS-Wendel in die TAS?

    Bibosen,


    ob das Wasser durch den TAS-Wendel drückt, muß ich prüfen! Danke für den Hinweis!
    ich wundere mich sowieso, wie viel Wasser jetzt schon rausgetropft ist.. das erscheint mir viel mehr als das, was sich in der Zuleitung nach dem (jetzt zugedrehten) Absperrventil aufhalten kann.


    Hahneko

    Kesselreiniger,


    ja, es ist eine TAS von Braukmann. Einbaulänge von Verschraubung zu Verschraubung ca. 7 cm, Gewinde 3/4 Zoll.
    Gibt es da auch etwas passendes von den genannten anderen Herstellern? Braukmann jetzt zum zweiten Mal defekt, will ich lieber nicht noch einmal.
    Natürlich sollte auch die Einbauhülse für den Fühler passen.


    Hahneko

    Kesselreiniger,


    das Auslösen der TAS war ein Versehen bei der Bedienung diverser Absperrvorrichtungen.


    Aber jetzt ist es ja auch ohne Druck und Übertemperatur undicht.


    Klar, natürlich hilft ein Neuteil am Schnellsten. Will aber nicht wieder das gleiche Fabrikat einbauen (da das zweite auch nicht lange gehalten hat).
    Gibt es ein alternatives Modell, bei dem die Anschlüsse passen, ohne dass ich löten muß und neue Übergangsteile brauche?


    Hahneko

    Wertes Forum,


    vor einigen Jahren wurde meine TAS schon einmal erneuert, da sie nicht mehr richtig dicht wurde, nachdem sie ausgelöst hatte und Reinigungsversuche nichts brachten. Das Teil wurde durch ein identisches Neuteil ersetzt.
    Jetzt ist es wieder undicht, aber es ich nicht so, dass das Wasser durchläuft und im Ablauf verschwindet, sondern es tropft ständig aus dem Anschlußstück für den Temperaturfühler heraus und läuft somit auf den Kessel.


    Hoffentlich ist das auf dem Foto erkennbar.


    Es wird einfach nicht dicht. Auf wenn ich den Zulauf absperre, tropft es so lange weiter, bis die gesamte Zuleitung leer ist, also auch dann, wenn kein Wasserdruck mehr drauf ist.


    Hat jemand schon ähnliche Erfahrungen gemacht?


    Hahneko

    Hallo zusammen,


    ich bitte zunächst um Entschuldigung für die sehr späte Rückmeldung, es hat aber auch recht lange gebraucht, bis die Sache endgültig geklärt war.
    Das erwähnte blaue Bauteil wurde ersetzt und neu eingelötet. Sofort nachdem Strom drauf gegeben wurde, hat es das Neuteil gleich wieder zerschossen. Mein Elektriker kannte zum Glück einen Elektronik-Bastler, dem er die Platine zum Überprüfen überließ. Dieser Freak verstand sein Fach. Er hat offenbar alle kritische Teile durchgemessen und den Defekt gefunden. Nach dem nächsten Einbau funktionierte alles wieder so, wie es sein sollte. Fragt mich nicht, was genau kaputt war, ich habe auch noch keine Rechnung, der ich das entnehmen könnte.
    Es hat sicher recht lange gedauert, aber über den Winter wären die Solarerträge sowieso kaum nennenswert gewesen. Hauptsache, es läuft wieder, seitdem die Sonne scheint.
    Alles in allem hatte ich Glück gehabt, den richtigen Fachmann gefunden zu haben.


    Hahneko

    Monty,


    habe recherchiert: Der Regler schaltet die Pumpe nur an oder aus, eine Drehzahlregelung gibt es nicht. Also eine sehr einfache Regelung. Das einzige, was sich verstellen läßt, ist die Differenztemperatur. Und die Pumpe läßt sich noch manuell in Dauerbetreib schalten.


    Die Pumpe selbst ist dreistufig, aber nur manuell umschaltbar.


    Alle,


    inzwischen war der Elektriker da. Die Pumpe ist in Ordnung, also Steuerteil defekt. Man sieht auch einen kleinen Brandschaden an einem knopfgroßen, blauen Bauteil auf der Platine. Das will der Elektriker besorgen und neu einlöten. Wenn es nicht klappt, wird wohl eine neue Steuerung nötig.


    Ein Austauschteil kostet rd 250 - 500 Euro, dafür gibt´s schon fast eine UVR. Leider kenne ich mich da mit der Parametrierung nicht aus.
    Mal sehn, vielleicht klappt ja die Reparatur. Man kann ja auch mal Glück haben.


    Hahneko