HVK jetzt wird es ernst.......Neuberechnung und Installation Heizung

There are 23 replies in this Thread which was already clicked 9,288 times. The last Post () by flash.

  • Hallo an Alle!


    Bin neu hier und aus der Steiermark (Österreich).


    Wir sind ein 4 Personenhaushalt und haben letzten Herbst ein 30 Jahre altes Ziegelmassivhaus (38er Ziegel+Thermoputz) mit je 157m² im EG und KG gekauft.
    Dachboden unausgebaut.


    Laut Energieausweis hatten wir einen Heizbedarf von 30kw (29kw Radiatoren und 1kw WW).


    Inzwischen habe ich die oberste Geschossdecke mit 20cm Styropor gedämmt und die meisten Fenster im EG gegen neue getauscht.
    Schwachpunkte im EG sind noch die Terassentüre, Balkontüre und Haustüre.


    Trotzdem kam ich von 5-7000l Heizölverbrauch der Vorbesitzerin in diesem doch lange kalten Winter auf 3000l vorerst herunter.
    Jetzt fehlt allerdings noch der Sommer wo nochmals einige Liter fürs WW draufgehen werden und dann noch die Heizleistung der Monate Oktober und November, dann ist das Jahr um und ich schätze ich haben dann einen Jahresverbrauch von ca. 4.000l.
    Also ca. 20kw als Heizbedarf.


    Das Problem ist, daß ich einen Ölbrenner von Viessmann mit 50kw und daneben einen WW Speicher mit 200l im Heizraum stehen habe...
    Der Brenner wurde deswegen überdimensioniert, da es im Keller ein nicht mehr in Betrieb befindliches Schwimmbecken (7x4x1,40m) gibt und dieses bis vor ein paar Jahren auch mittels Öl mitbeheizt wurde.


    Es wäre funktionsfähig, wenn nicht die Kosten schon die Vorbesitzerin zum Einstellen gezwungen hätten.


    Ich habe mich in den letzten Wochen etwas eingelesen, mein Plan aus heutiger Sicht:


    Heuer noch Anschaffung einer Solaranlage um wenigstens im Sommer die WW ohne Öl und recht hohe Stromkosten der jetztigen Anlage zu schaffen.
    Dadurch sollte ich auch mit den restlichen gut 3.000l Öl die noch im 10.000l Tank sind den nächsten Winter überstehen.


    Nächstes Jahr dann Umstieg auf 40kw Anlage, aus Kostengründen und mittleren Bastlerfähigkeiten wohl Orlan Super D mit Lambdacheck und sonstige notwendige Adaptionen, auf jeden Fall mit mindestens 3.000l Puffer, eher wäre ich für 4 x 1000l bzw. 3 x 1.500l (da fehlen aber 3cm fürs Kippmass :( )


    Ziel ist es den HV nur einmal abends beheizen zu müssen.
    Ich selbst heize gerne (habe auch extra einen Tischherd in der neuen Küche und einen Kachelofen im Wohnzimmer) aber man(n) muss ja auch auf die Frau Rücksicht nehmen B)


    Zum Holz selbst komme ich aufgrund der waldreichen Gegend hier relativ günstig im Mittel ca. 60 €/rm Hartholz gespalten und getrocknet.


    Daraus errechnete ich mir eine jährliche Ersparnis von knapp 2.000 € gegenüber der derzeitigen Ölheizung.


    Also dringender Handlungsbedarf, meine Fragen jetzt:


    Ist es richtig mit der Solaranlage zu starten?
    Wieviel Pufferspeicher und kw Heizleistung bei diesen Daten um nur einmal pro Tag heizen zu müssen?
    Welche Anlage empfehlt Ihr?
    Welche Anlage bzw. Gebläse von Vigas oder Orlan macht am wenigsten Lärm? (Heizung ist zwar im Keller aber ich höre die jetztige Anlage z.B. wenn sich die Luftklappe beim Kamin öffnet)


    Danke im voraus für die Antworten.


    PS: Das Schwimmbad muss nicht in Betrieb gehen, es sei denn ich bekomme irgendwie soviel überschüssige Wärme dass ich diesen "Puffer" miteinbeziehen kann.

  • Quote

    relativ günstig im Mittel ca. 60 €/rm Hartholz gespalten und getrocknet.


    bei dem Holz-Preis optimiere die Ölheizung da kommst du auch auf 25% Ersparnis und hast eine relativ geringe Investition
    nach meiner Schätzung sparst du ca. 800€ bei 4000l Ölverbrauch wenn du den Holzkessel nicht optimierst und hast eine hohe Investition und viel Arbeit jedes Jahr


    Fürs Schwimmbad brauchst du schon eine ordentliche Solaranlage
    ~ 40m² machst damit vermutlich ~20000kwh im Jahr ... ist aber auch nicht gerade Preiswert ... erst auf längere Sicht
    Aber da ich Solarfan bin .... damit anfangen ... aber gut überlegen und durchdenken ... es arbeiten nicht alle Anlagen gleich gut , nicht besappeln lassen !


    Gruß Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

  • gutber schrieb:

    Quote

    [quote]relativ günstig im Mittel ca. 60 €/rm Hartholz gespalten und getrocknet.


    bei dem Holz-Preis optimiere die Ölheizung da kommst du auch auf 25% Ersparnis und hast eine relativ geringe Investition
    nach meiner Schätzung sparst du ca. 800€ bei 4000l Ölverbrauch wenn du den Holzkessel nicht optimierst und hast eine hohe Investition und viel Arbeit jedes Jahr[quote]



    Danke für die Anwort, wie soll ich denn die Ölheizung optimieren damit ich mir 25% erspare?
    Zudem möchte ich nicht von der Ölmafia einen Tag länger als notwendig abhängig sein.


    Momentan kosten mich 4.000l Öl 3.200 €
    17rm Buche 1.020 €
    Wenn ich jetzt beim Holzverbrauch nochmals 10% Sicherheitsaufschlag dazugebe, da der HV nicht so effizient arbeitet wie der jetztige Ölbrenner, komme ich auch noch auf gut 2.000 € Ersparnis pro Jahr!


    Es sei denn an meiner Rechnung stimmt was nicht.


    LG
    Gansi

  • Gansi schrieb:

    Quote


    Nächstes Jahr dann Umstieg auf 40kw Anlage, aus Kostengründen und mittleren Bastlerfähigkeiten wohl Orlan Super D mit Lambdacheck und sonstige notwendige Adaptionen, auf jeden Fall mit mindestens 3.000l Puffer, eher wäre ich für 4 x 1000l bzw. 3 x 1.500l (da fehlen aber 3cm fürs Kippmass :( )


    .


    wenn nur 3cm fürs Kippmaß fehlen würde ich mit ner Großen Flex und Steinscheibe eine V-förmige nut in den Boden schneiden und bekäme so den Puffer hingestellt, anschliessend die Nut einfach ausgiessen und gut is

  • Danke jupdida für den Tip.
    Ansonsten keine Antworten auf meine Fragen?


    Schöne Grüße aus Österreich
    Mario

  • Gansi schrieb:


    Je teurer dein Energieträger, desto schneller lohnt sich die Solaranlage, also Solarthermie zuerst schadet nichts.
    für 4 Personen fürs WW sollten 10 qm solar Flachkollektor mit 1000 - 1500 l Puffer dann im Sommer für eine fast vollständige Abdeckung mit WW reichen. Mit Röhren holst speziell in der Übergangszeit mehr raus, aber wenn Röhren, dann gleich genügend Ersatzröhren hinlegen, sonst bekommst du deine in 5 Jahren nicht mehr.
    Ich denke auch, daß du 20-30 % Öl einsparen kannst, indem du eine Ölbrennwerttherme an die Wand klatschst. Das sind Welten zwischen sowas und deinem alten 50 kw Ölbrenner. Eine 20- 25 kw Öltherme sollte doch ganz grob um die 6000 EUR inkl Einbau zu bekommen sein. Dem gegenüber würde ich eine HV-Anlage für 20 kw Heizlast mit ungefähr dem 2,5 fachen dieses Preises ansetzen, kommt auf deine eigene Arbeitsleistung an.


    Wenn du wirklich 20 kw Heizlast hättest, wäre ein 40 kw Holzvergaser ausreichend, bei tiefen Temperaturen aber nicht mehr richtig komfortabel, wenn er die alleinige Heizung darstellt. Denn wenn der HV wirklich die 20 kw Heizlast bedienen muß, läuft er 12 Stunden am Tag - das wären 2 komplette Abbrände a 6 Stunden beim 40er Orlan Super oder 40er Vigas. D.h. es muß nach 6 Stunden wieder voll gelegt werden und das klappt nicht mit abends um 19 Uhr heimkommen, anzünden und 22 - 23 Uhr ins ins Bett wollen
    Da wäre es nützlich, den Öler als Reserve zu behalten, wenn das möglich ist.
    Unter 4500 L Puffer würde ich auch nicht gehen
    http://holzvergaser-forum.de/i…cher-hintergrund&Itemid=8


    Das Gebläse oder besser die Gebläse rauschen schon, mit dem Umbau auf Lufttrennung und zweitem Gebläse ist mein Orlan jetzt etwas lauter als mein Ölbrenner früher, aber nicht viel, denke ich.

  • Spacy schrieb:


    Danke für die Antwort, aber schön langsam habe ich ein großes Verständnis- oder Rechenproblem:
    Eine HV Anlage kostet das 2,5 fache von 6.000 € für die Öltherme, also 15.000 €???
    Wie geht sich das denn aus wenn der 40kw Orlan Super D 2.600 € kostet, mit Pufferspeichern insgesamt 3000l auch "nur" 5.000 €.
    Ich bin ja hier im holzvergaser-forum und nicht im Ölheizungforever-forum oder? :)

  • Hallo Gansi
    Meine HV-Anlage hat komplett mit Arbeitszeit ca.7000,00eur gekostet.Leider nur mit 1x 1000 L Puffer.Da du ein Landsmann bist, kommt dann noch die Landesförderung weg.Ob die in der Steiermark so hoch ist wie in NÖ weiß ich nicht. Ob der Orlan-Kessel gefördert wird kann ich auch nicht sagen, beim Jahresausgleich kann dann nochmals alles hineingenommen werden.Meine Heizung ist so auf ca.5000,00 eur gekommen.Aber natürlich nur die HV-Anlage.Solar kommt bei uns nicht in frage.
    1: ungünstige Lage
    2. zu Teuer.
    WW wird im Sommer über eine Luft-Wärmepumpe erzeugt(Ochsner mit 300 L Boiler)
    Gruß Horst!

  • Gansi schrieb:

    Quote


    Ich bin ja hier im holzvergaser-forum und nicht im Ölheizungforever-forum oder? :)


    hehehe :laugh:


    tja, meine Anlage hat leider 20 000 flocken gekostet abzüglich 3030 EUR Förderung.
    Drin enthalten sind 4000 EUR Montage, 2100 für neuen Schornstein und 3100 für 10 qm Solarthermiepaket
    Allerdings hab ich 900 eur mehr bezahlt fürn Orlan Super D 40 kw
    Also wären das 13000 mit Solarthermie rund und roh ohne neuen Schornstein, bei Eigenmontage, davon ginge noch die Förderung ab.


    3000 L Puffer sind zu knapp für dein Haus, an den Puffern würd ich keinesfalls sparen.
    Du vergißt auch die ganze Technik drumherum, mit Kessel und Puffern ist es nicht getan, ich hab es in meinem Fred aufgelistet, was man an großen Brocken alles braucht. Ich habe nur 5 m zwischen Kessel und Puffern, aber das gab schon zwischen 10 und 13 m Strecke für die Vor- und Rückläufe, insgesamt 1500 EUR Verrohrungs und Isoliermaterial für die Rohre. Es lohnt sich, die Puffer so dicht wie möglich an den Kessel zu stellen, wenn es möglich ist.



    Die Öltherme dagegen wird an die Wand gedübelt, die Leitungen an die bisherige Verrohrung angeschlossen und fertig.

  • Hallo Mario,


    Gansi schrieb:

    Quote

    Momentan kosten mich 4.000l Öl 3.200 €
    17rm Buche 1.020 €
    Wenn ich jetzt beim Holzverbrauch nochmals 10% Sicherheitsaufschlag dazugebe, da der HV nicht so effizient arbeitet wie der jetztige Ölbrenner, komme ich auch noch auf gut 2.000 € Ersparnis pro Jahr!


    Es sei denn an meiner Rechnung stimmt was nicht.


    LG
    Gansi

    An deiner Rechnung stimmt wirklich was nicht. ;)
    4000l Öl sind umgerechnet 24,7 rm Buche. Sind dann ca.1480,- Euro. Und die viele Arbeit plus dem doppelten an Lagerplatz noch nicht eingerechnet. Laut Meinung sind 2 Jahre Lagerzeit nötig um gut trockenes Brennholz zu haben.
    Um 50 rm zu lagern brauchst du schon gehörig Platz am Haus. Das musst du dann auch in den Keller zum Kessel schleppen. Unterschätze nicht die Unlust, die jeden mal befällt, jeden Tag das Holz in den Keller zu schleppen und den Kessel damit zu füttern.
    Und wenn du dann noch "nette" Nachbarn hast, die sich an der kleinsten Rauchfahne aufregen, dann wirst du deine Freude pur haben. ;) Ein Holzvergaser will gestreichelt werden. Zumindest die, die heutzutage auf dem Markt zu kaufen sind. Beispiele gibts ja genug im Forum.


    Wenn du allerdings das Geld auf der Seite liegen hast und auch den nötigen Spass und Elan mit Holz zu heizen, dann ran an die Baustelle. Geld aufnehmen, um damit eine Anlage zu finanzieren, würde ich an deiner Stelle allerdings nicht. Denn dann kommen zu den Kosten noch die Zinsen. Da heisst es guut rechnen.


    Zum Aufbau einer guten Holzheizanlage gibts ja genügend Bespiele hier im Forum.


    Zu deinen Puffern, 4000l sind schon gut. Ich habe selbst 160m² Wohnfläche und 2400l. Da muß ich im tiefen Winter morgens und abends anfeuern. Wir haben 15,7 kw Heizlast bei -15°C.
    Für die kompletten Bauteile zum Wärme erzeugen und Speichern habe ich vor 4 Jahren 7500,- Euro ausgegeben. Installiert habe ich alles selber. Hab mal die alten Rechnungen rausgekramt und zusammen gerechnet. Dabei habe ich viel Zeit im Internet verbracht und Preise verglichen. Beim Heizungsbauer um die Ecke legst du dafür gut das doppelte hin.


    Mal ne andere Frage, hast du vor noch mehr an deinem Haus zu renovieren? Zum Beispiel neue Wärmeverteilung in den Räumen (Heizkörper)? Mit Strahlungsheizung sparst du nochmals an Energie, da die Lufttemperatur niedriger gehalten werden kann. Wandflächenheizung oder Sockelheizleisten wären da eine gute Alternative zu den Radiatoren.


    Ich habe gerade Heizleisten installiert, würde jetzt nach diesem Winter eher zur Wandflächenheizung tendieren. Ist zwar mehr Aufwand zum installieren aber hat eine wesentlich niedrigere Vorlauftemperatur.


    Wie gesagt, kräftig informieren, gut planen und viel selber machen. Ansonsten eine Öltherme an die Wand und gut ist. Damit sparst du dir viel Schweiß und eventuellen Ärger mit Handwerkern, Lieferanten und Nachbarn. Und Öl geht nicht aus. http://alles-schallundrauch.bl…bestatigen-erdol-ist.html Ist nur Propaganda um den Preis hoch zu treiben und zu halten. ;)


  • Hallo Gansi
    Lass dich nicht beirren durch die Berechnungen.Die stimmen nur Theoretisch.
    Seit Oktober 2009 bis jetzt habe ich ca.7 RM Buche und ca.2 RM Weichholz verbraucht.
    Habe ein Holzhaus,das sicher nicht mit einem Ziegel oder gar noch Steinbau zu vergleichen ist.Meine zu beheizende Fläche sind 180 m2 und WW.für 4 Personen.Raumth.ist immer auf 23° eingestellt.Bei 1000 L Puffer komme ich bei -15°-20° 1 Tag aus.Das heißt,in der Früh wird wieder draufgelegt,ist vom Vortag immer noch genügend Glut vorhanden.Bis zum Abend reicht das vollkommen aus.Dann wieder halb angefüllt bis zum Morgen.Wobei der Kessel nur halb befüllt werden kann,da der Puffer einfach zu klein ist.Das Heizen in der Früh oder am Abend dauert keine 10 min,und das war es.Den ganzen Tag keine Arbeit mehr.Kostenpunkt bei 550,00 EUR für die Zeit von Oktober bis jetzt.RM Buche um die 55,00 EUR zugestellt.
    Wo Rene natürlich Recht hat,die Arbeit mit dem Holz darfst du nicht außer Acht lassen.
    Auch die Reinigung muß gemacht werden.Alle 14 Tage wird der Kessel sauber gemacht.
    Dabei fällt ca.ein halber Plastikkübel mit Asche an.
    Gruß Horst!

  • Hallo Gansi,
    Also 4000l Öl kosten heute bei uns 2720€ ink. allem


    Rene hat etwa mit 3,2kwh pro kg Holz gerechnet ... das ist meiner Meinung nach nur mit Top Bedingungen erreichbar ...


    ich hab deshalb 20% Angstzuschlag gerechnet ... deshalb ... 30rm im Jahr
    allerdings wird das weniger wenn nicht alles voll beheizt wird oder eben Top Bedingungen geschaffen werden ...
    leider kannst du nicht davon ausgehen das die Angaben im Verkaufsblatt bei dir erreicht werden !
    Am Teststand ist alles ideal und der HV hat vor dem Test schon 2 Std gebrannt ... es sind auch nicht die Verluste eingerechnet die du täglich beim Anzünden hast usw. ....
    nach dieser Rechnung dürfte ich nur 5rm mit WW im Jahr verbrauchen ... aber der Schornie sagte bei der Abnahme schon 8m sind Super ... eher mehr und hatte Recht


    Wie du rechnest ist dir überlassen ...
    aber bevor du ohne Holz dasitzt überdenke meine Rechnung


    Gruß Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

  • Herzlichen Dank für Eure Antworten!


    Grundsätzlich dürfte das Heizöl in D billiger als bei uns sein. Heute (und auch vor einer Woche) kostet das Heizöl extraleicht in Ö 0,79 €/l dazu noch die Abfüllpauschale von 36 €.
    Sind wir wieder bei den 3.200 €, Quelle: http://www.fastenergy.at


    Zudem gibt es anscheinend zig verschiedene Umrechnungsarten um aus 4.000 l Heizöl auf Raummeter Buche zu kommen.
    Im Wikipedia geht man von 1rm trockenes Laubholz entsprechen 200l Heizöl aus, auf einer anderen Energieberatungsseite ersetzt 1rm trockene Buche 211l Heizöl. Somit komme ich immer auf 19 bzw. 20 rm trockenes Buchenholz. Unterstelle ich jetzt dem HV einen um 15% schlechteren Wirkungsgrad als meinem Ölbrenner, komme ich auf maximal 23m trockenes Buchenholz.


    Auf meinem Grund habe ich genug Platz um 30rm oder mehr zu lagern ohne daß die stören würden.
    Desweiteren habe ich im Keller im Tankraum jetzt einen 10.000l Öltank, dort könnte ich statt diesem auch drei 1.500l Puffer aufstellen UND noch eine Menge Holz trocken lagern!


    Somit habe ich kein Problem einen Zweijahresvorrat oder mehr unterzubringen.


    Das trockene Holz (im Keller) wäre dann zwischen 2 und maximal 5m vom Standort des HV entfernt.
    Auch in den Keller würde ich es durch ein Fenster mit einer "Rutsche" ziemlich leicht bekommen, dort müsste ich nur neu aufschlichten.
    Problematisch würde es werden, wenn ich die Ölheizung als Notreserve lassen würde, und den HV und Solarthermie nur "dazuhänge", da ich dann in unmittelbarer Nähe zum Brennraum keinen Platz für die Puffer und das Holz hätte.
    Dies wäre eher unpraktisch und teurer, teurer zuerst beim Anschliessen der Puffer, stehen dann ca. 6m entfernt (Danke für den Hinweis auf Abstand mal 2 oder mehr da ja Vor- und Rücklauf angeschlossen werden müssen) und später beim täglichen Holzschleppen über ca. 20m.


    Die Variante auf Wandheizung o.ä. mit einer niedrigeren Vorlauftemp. umzustellen, kommt nicht in Frage da wir eben erst fast jeden Raum umgebaut haben und ich im EG (Achtung Bungalow, kein ausgebautes Dachgeschoss) ziemlich zentral ja Kachelofen bzw. Tischherd stehen habe.
    Dadurch bleiben im EG nur die äusseren Zimmer zum Beheizen mit den Radiatoren übrig, die nicht direkt von der Strahlungswärme dieser Öfen erfasst werden, das sind ca. 50m² von 157m² Gesamtfläche EG.
    Im Keller benötigt kein Raum mehr als 15°C RT.


    Danke Horst für Deine Schilderungen, in der Steiermark kann ich die Förderung wahrscheinlich vergessen (als einziges Bundesland in Ö dürften die Orlan Kessel und vergleichbare aus dem Osten nicht förderbar sein) aber trotzdem komme ich auch auf keine 15.000 € Gesamtkosten, eher auf gut die Hälfte, aber ohne Solarthermiekosten.
    Ich vergleich momentan aber auch die 4.000l und potentielle Ersparnis zwischen Öl und Holz und nicht 4.000l minus 1.000 bis 1.500l Reduktion durch 20m² Röhrenkollektoren als Heizungsunterstützung.
    Kann diese 1.000 bis 1.500l Ersparnis (würden 4-7rm weniger Buchenholz entsprechen) eigentlich jemand aus dem Forum bestätigen?


    Grüße an alle Mitleser und -schreiber
    Gansi

  • Ich möchte mal anmerken, daß du Kachelofen und Co einmotten solltest, wenn du wirklich sparsam heizen willst, denn der Wirkungsgrad eines Holzvergasers ist wesentlich höher.
    Ich entnehme dem auch, daß trotz des genannten Ölverbrauches noch mit Holz zugeheizt wurde - wieviel? das mußt du unbedingt mit in deinen Energieverbrauch einrechnen.

  • Quote

    Kann diese 1.000 bis 1.500l Ersparnis (würden 4-7rm weniger Buchenholz entsprechen) eigentlich jemand aus dem Forum bestätigen?


    wie meinst du das?


    ich hab mit 14cm MiWo isoliert und mach mit den Flachkollektoren um 50% der erforderlichen Energie ...
    vergleichen kann man das mit deiner Situation aber nicht wirklich ...


    Spacys Einwand ist richtig und sollte nicht vergessen werden


    Gruß Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

  • Hallo Gansi
    Nach heutiger Erkenntnis,in der Steiermark werden die Ostkessel überhaupt nicht gefördert,in NÖ nur in Verbindung mir einer Solar-Anlage.Sonst gibt es keinen Mammon.
    Gut,daß ich alles 2009 gemacht habe,sonst währe ich um die Förderung umgefallen.
    Gruß Horst! :(

  • Hallo Gasi
    Da die jetzige Lage bei den Förderungen nur auf die teuren Kessel zugeschnitten ist,bleibt dir nur die Möglichkeit,einen teuren Kessel zu Kaufen,mit der Förderung oder eine billigeren Kessel zu nehmen und auf die Förderung zu verzichten.
    Falls du die Möglichkeit hast,den Kessel selber Aufzurüsten.Den Orlan -Preis kenne ich nicht,aber der Vigas hat 2100,00 eur gekostet.Dann die Umbauten mit den Steuerungen dazu, bin ich auf ca.3 200, eur gekommen.Da ist aber alles drinnen was gebraucht wird.Die Frage ist,habe ich die 10 000,00 eur locker zur Hand oder nicht,oder nehme ich die andere und auch nicht schlechtere Variante.Es muß dann letztendlich jeder für sich entscheiden.
    Gruß Horst!

  • Hallo Horst!


    Natürlich will ich genrell den günstigeren HV nehmen, Orlan Super mit 40kw derzeit 2.590 € plus Aufrüstungskosten Lambdacheck, da kann ich auf die maximal 1.100 € Förderung gerne verzichten bei Preisen von 8.000 € aufwärts für "Markenkessel".
    Bin momentan grad vor der Entscheidung wegen der solaren Heizungsunterstützung, da wir auf einem Südhang leben werde ich wohl heuer noch knapp 20m² Röhrenkollektoren aufs Garagendach bringen. Dazu brauche ich dann die Puffer auch, kann dann aber im kommenden Winter schon Öl sparen und dann nächstes Frühjahr Umstieg auf HV.


    LG
    Gansi

  • Ich habe jetzt nicht mehr ganz genau im Blick, wo dein HV hinkommt, aber die Orlan haben ein kleines Dichtigkeitsproblem mit den Türen, da muß man regelmäßig nachstellen und nacharbeiten, sonst riecht es etwas (über die Forumssuche müßte da auch was zu rauskommen). Kommt also drauf an, wo genau dein HV hin soll bzw wieweit vom "Airflow" her Verbindung zu den Wohnräumen besteht. Die Vigas haben dieses Problem anscheinend gar nicht, da halten die Türdichtungen jahrelang und die Hausfrau kann sogar die Wäsche neben dem Ofen aufhängen
    [Blocked Image: http://www.rclineforum.de/forum/images/smilies/weinen.gif]
    :lol:


    Wollte es nur erwähnt haben, weiß ja nicht, ob du schon selber drauf gestoßen bist.

  • Hallo Peter
    Wie du ja schreibst,haben wir (Vigas Heizer)das Problem nicht mit den undichten Türen.
    Gibt es denn beim Orlan überhaupt keine Möglichkeit dieses leidige undichtsein zu beheben?
    Kenne den Orlan nicht,aber irgend eine möglichkeit muß es doch geben,um dieses Problem abzustellen.Du wirst jetzt sagen,der hat gut reden,aber du bist doch ein Basteltyp,der schon mehrfach gute Ideen gebracht hat.
    Gruß Horst!

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