Wie D20P mit Brenner A25 über externe Steuerung betreiben

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  • Hallo,


    ich will ja demnächst endlich meinen Pelleter einbauen. Jedoch sollte der Pelleter über meine Steuerung ein/ausgeschaltet werden.


    Der D20P mit dem A25 soll sich selbst steuern, nur die Anforderung für Betrieb oder Aus soll über ein Relais meiner Steuerung erfolgen. Also alle sicherheitsrelevanten und feuertechnischen Funktionen soll der Kessel für sich selbst steuern.


    Was muss ich machen, das es so läuft. Die Temperatursensoren für den Speicher will ich nicht einbauen.

  • Du kannst ja Deine bestehende Regelung einfach erweitern. Die Anforderung des Brenners über Deine Pufferspeicher: willst Du den ganzen Speicher laden? Oder nur Teilzonen? Dann nimmst Du Einschalten über Zone 1 und Ausschalten z.B. über Zone 3. Kesselfühler brauchst Du ja auch nicht, hast Du ja schon. Die Ladepumpe wird bei Dir ja auch schon geregelt. Du musst Du nur einen Algorithmus einprogrammieren, wann der Brenner gestartet werden soll. Oder soll Dein Kessel dauerhaft auf Pellets umgerüstet werden?
    Achso: Was das Sicherheitstechnische angeht: Die Ladepumpe kannst du auch parallel zum Brenner laufen lassen. Hast Du einen Laddomaten drin? Dann ist für die Rücklaufanhebung ja gesorgt.
    Und wenn Strom ausfällt, geht der Brenner ohnehin aus und der heizt nicht so nach wie wenn Du den Ofen voll Holz hast.

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • Hallo Walter,
    die Pelletkessel haben hinten einen extra Brückenstecker für externe Anforderung und eigentlich jede Regelung die ich kenne einen Potentialfreien Ausgang für Kesselanforderung. Einfach Brücke entfernen und aufklemmen und schon :flamethrower:


    Gruß
    Michael

  • Hallo,


    :danke::danke::danke:


    Ellern
    Ich dachte es muss mehr als nur die Brücke gemacht werden, da ja keine Sensoren an Brenner und Kessel angeschlossen werden.


    jostom
    Für die Brenneranforderung und Ladepumpe ist je ein freier Kontakt in meiner Steuerung schon vorgesehen. Ja, ich habe eine Rücklaufanhebung drin, aber kein Laddomat sondern ein Eigenbau mit Termovar und Termobac mit 72° Patrone.

  • Deine Ladepumpe wird im Pelletbetrieb vermutlich nicht anders angesteuert als mit Scheitholzbetrieb, nehme ich mal an. Dann musst Du das ja gar nicht mehr regeln, das ist es ja schon. Und Fühler hast Du doch im Speicher und auch im Kessel auch schon. Es sei denn, Du willst das alles über den Brenner regeln lassen, aber bei Deiner schönen Steuerung wäre das ja ein Rückschritt.

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • Ich muss mich nochmal korrigieren: Als Stoppregler für den Puffer musst Du den Fühler für Zone 4 nehmen, weil nach Deinem Schema dort der Rücklauf für den Kessel reingeht. Das Anspringen des Brenners müsstest Du davon abhängig machen, welche Temperatur in Zone 1 (oder besser Zone 2) herrscht und gleichzeitig auch, ob der Kaminofen läuft (z.B. über den Vorlauf dort) Also: Brenner Atmos ein: VL Kaminofen < xx (z.B. 40 Grad) + Zone 2 < min Puffer oben oder aber: Brenner Atmos ein: Ladepumpe Kaminofen aus + Zone 2 < min, die zweite Schaltvariante ist wohl besser. Brenner Atmos aus: Zone 4 > max Puffer; Über die Aufschaltung des Atmos über eine min-Stufe wirst Du wohl gut rausfiltern, dass die Solaranlage sonst genug Temperatur bringt. Und über die Ladepumpe des Kaminofens als Bedingung wirst Du ausschließen können, dass der Ofen seine Wärme nicht richtig abgeben kann. Wobei: bei 4000 Liter Puffer? Da sollte auch die Temperaturvariante was bringen. Vielleicht reicht es auch aus, nur über die Temperatur des Puffers den Brenner anzufordern.
    Wie ist denn bisher an Deiner Regelung der Betrieb der Kesselladepumpe geregelt?


    Was die Sicherheitsgeschichten des Kessels angehen: die sind doch ohnehin über das Kesselschaltfeld gelöst, wenn Du den Brenner dort angeschlossen hast. Die sind ja dafür da, wenn die Regelung versagt. Das Kesselthermostat schaltet ab der Höchsttemperatur den Brenner sowieso ab (muss man auf Max drehen). Und da der Kessel auch Scheitholz verbrennen kann, hast Du doch auch eine TAS eingebaut, die auch unabhängig von der Regelung läuft. Aber die wirst Du bei Pelletbetrieb wohl gar nicht brauchen. Und dann hat der Kessel doch auch einen Sicherheitstemperaturbegrenzer (Notaus, wenn alles andere versagt).

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • Hallo Thomas,


    im Pelletbetrieb soll der Kessel in den Pufferzonen 1-3 65°C erreichen. Da ich ja auch meinen warmes Brauchwasser mit dem Puffer erwärmen muss wenn es die Sonne nicht schafft. Also Pelleter ein bei < 55° C Zone 2 und aus > 65° Zone 3. Für die Wand- und Fußbodenheizung brauche ich ja nur ca. 40° Vorlauf. So muss ich den Puffer auch nicht auf mehr als 65° aufheizen und habe dadurch weniger Wärmeverluste.
    Auch wird es so geregelt, dass wenn der Kaminofen in Betrieb ist, der Pelleter nicht anspringt. Obwohl es gehen würde, da beide an getrennten Kaminen hängen.
    Die Ladepumpe am Kaminofen springt bei VL 55° an und geht bei < VL 50° wieder aus, allerdings wird noch eine Zeitschlatung mit einprogrammiert, damit die Pumpe nicht ständig taktet sondern erst mal eine Zeitlang eingeschaltet bleibt. Alles aber auch abhänig von den Zonentemperaturen. Ab 75° VL ist ein "Notprogramm" mit integriert, welches die Pumpe, egal welche Temperaturen im Puffer vorhanden sind einschaltet. Auch im manuellen Betrieb.
    So ähnlich werde ich das auch beim D20P im Holzbetrieb lösen.

  • Moin, moin- ich würde, wie Thomas das schon ausgeführt hat, das ganze ausschließlich über die gewollten Puffertemperaturen individuell steuern. Damit kann ausgeschlossen werden das sich die einzelnen Komponenten widersprechen und (als Purist) ist es wohl die einfachste Art das ganze zu steuern.
    Gruß Jörg

  • Hallo,


    jettel


    Genau so ist und wird es auch gemacht! Nur bei Holzbetrieb müssen zusätzliche Sicherheitskomponenten mit in die Steuerung mit reingenommen werden.


    Und nicht zu vergessen, das auch Solar seinen Anteil bringen soll. Es nutzt also nichts, morgens alles auf maximum zu haben, so das Solar nur noch in den Stillstand geht.

  • Dann wäre es wohl vernünftig, die Sonnenscheindauerprognose schon beim morgendlichen Aufheizen in die Regelung einzubeziehen. Da musst Du nur noch eine Möglichkeit suchen, wie Du die entsprechenden Wetterinfos in für die Steuerung brauchbare Werte umwandelst. 8o :thumbup:


    Aber im Ernst: Dein Solarvorlauf geht ja einiges weiter unten in den Speicher. Und bei Deinem Speichervolumen kommt sich das bestimmt nicht in die Quere bei Winterbetrieb. Da geht das schon über die Speichertemperaturen. Und bei Deiner Abschalttemperatur für den Brenner ist nach oben immer noch einiges an Luft (besser: Wasser) für die Solaranlage. Oder heizt Deine auch im Winter bei optimalen Bedingungen so stark ein?

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • Hallo Kaninchen,


    hast Du die Brenneranforderung jetzt über den extra Brückenstecker für externe Anforderung angeschloßen?
    Ich frage weil mir vielleicht jemand eine UVR 1611 Programmiert und mich fragte wie der angesteuert werden kann/soll.
    Hast Du da ein paar Infos/Tipps für mich ?


    Grüße
    Peter

  • Hallo Peter,


    nein, der Kessel steht noch in der Garage und schreit danach endlich eingebaut zu werden.


    Aber die Steuerung ist schon so weit programmiert, das der Pelleter anspringt, wenn oben im Puffer (das sind ca. 400L) weniger als 60^C sind. Die barauche ich, wenn ich meinen Warmwasserspeicher auf 55°C hochbringen will. Den Rest erledige ich mit meinem Kaminofen.


    Aber ich werde das auf jeden Fall so machen. Relaiskontakte habe ich mehr als genug noch frei.

  • Hallo Peter, hallo Kaninchen,


    die Brücke im Stecker macht nichts weiter, als die Phase, welche du über die Taste "Brenner ein" (am kessel) durchschaltest, auch dem Brenner zur Verfügung zu stellen. Wenn du den Stecker entfernst und die Brücke entnimmst, wird dein Brenner nicht mehr arbeiten. Aber: du kannst jetz ein 2-Adriges Kabel dort in dem Brückenstecker anklemmen und diesen mit der externen Regelung UVR1611 oder auch HZR65 verbinden. Hier ist die Brenneranforderung der Relaisausgang A5, wo das Kabel an die Schließerfunktion anklemmen musst, ich meine die Kontakte heißen W und S. Wenn du das gemacht hast, wird dein Brenner jetzt über die externe Regelung ein- und ausgeschaltet. Sollte natürlich irgendetwas schief laufen, Übertemperatur im Kessel beispielsweise, schaltet der Kessel über die Sicherheitsbaugruppen die Brenneranforderung selber ab. Das kann man ganz gut über die Schaltpläne des Brenners und des Kessels nachvollziehen.
    Also Kurz: Brückenstecker ab, ein 2-Adriges Kabel (z.B. 2x0,75) anklemmen wo vorher die Brücke saß und das andere Ende dann mit A5 der Regelung verbinden - fertig.
    Ich hab mich damit mal intesiv beschäftigt, als ich meinen D20P mit [lexicon]Holz[/lexicon] geheizt habe und der Abzugslüfter nicht ging. Problem war, dass der Lüfter auch über die Brenneranforderung läuft und auch diese im Holzbetrieb eingeschaltet sein muss, zumindest dann, wenn man den Abzugsventilator benötigt. Ich hoffe ich konnte euch helfen.


    Gruß
    utti

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