HILFE Kessel brennt nicht

There are 14 replies in this Thread which was already clicked 7,354 times. The last Post () by Andreas.

  • Hallo Leute,


    ich habe ein Problem.


    Mein 14,9er will nicht brennen.
    Er macht seit letzten Freitag Zicken.
    Ständig habe ich Flammabriss. Eine Nachverbrennung
    findet nur direkt nach dem einschalten statt. Ansonsten
    kommt das Teil nicht auf Temperatur. Habe schon alles versucht.
    Kessel komplett gereinigt Primär und Sekundärluftkanäle ausgesaugt
    und nochmal durchgebasen. Sekundärluft mehrmals vesucht einzustellen.
    Alles ohne Erfolg.
    Habe auch mal versucht das Drossselblech abzumachen, hatte aber nur den
    Erfolg die Glut auszublasen.
    Dann bin ich beim Abstützen und aufstehen zufällig an den Lüfter gekommen
    und habe den mit der Hand halb zugdeckt, auf einmal fing er wieder an zu fauchen.
    Daraufhin habe ich das Drosselblech wieder dranmontiert und er lief auch eine Zeit Lang.
    Doch ich hatte nicht lange spass. Beim nächsten Abbrand war alles wieder wie gehabt. Jetzt
    bin ich schon die letzten Tage auf Fehlersuch und kann nichts finden. Ich habe auch die Abgasbremsen
    in den Tauscherrohren ausgebaut, da ich gedacht habe ich würde mir damit die Flammme löschen, aber
    daran hängt es auch nicht. Der Kamin zieht wie ne Sau


    Dabei habe ich mich vor 1 1/2 Wochen noch über mehrere gute Abbrände mit Weißer Asche gefreut.


    Ich hoffe es kann mir hier jemand weiterhelfen. Aber zuerst muss ich mal etwas Öl verbrennen und etwas
    runterkommen. Das mich schon sehr nervt. Die ganze Zeit war der Kessel zuverlässig und jetzt das.
    Aber ich wünsch euch schöne Feiertage und hoffe auf Antworten.


    Danke
    Andreas

    SB 14, 9 mit Flammtronik und HW55 10 -Loch
    2x500l + 1x800l Pufferspeicher
    Lufttrennung momentan mit 1 Lüfter und Belimo
    Oventrop RTA 130
    Viessmann Caloron 050 mit 22kw Brenner
    5,4 qm solar mit 300l Brauchwasserboiler

  • hallo andreas
    ein kleiner hinweis.schaue einmal nach ob deine rückschlagklappe auch leichgängig ist.wenn die nicht leichtgängig ist kann das der grund sein.dazu mußt du nur den ventilator abschrauben.wenn eine verspannung im blechkasten ist,dann siehst du es nur so.
    gruß horst!

  • Vielen Dank,


    aber die Rückschlagklappe ist leichtgängig.
    Ich habe den kompletten Lüfterdeckel ab und nachgesehen.
    Auch habe ich immer mal beim Nachlegen mit eine dünnen
    Draht duch den Lüfter gegen die Rückschlagklappe gedrückt.
    Wobei es niemals Widerstand gab. Auch hört man beim Nachlegen
    und dem anmachen der Steuerung schön, wie die Rückschlagklappe
    etwas flattert.


    Gruß
    Andreas

    SB 14, 9 mit Flammtronik und HW55 10 -Loch
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  • Tut mir leid,
    das versteh ich leider nicht.
    Ich fahre den Kessel jetzt schon in der 3. Heizperiode unverändert.
    Am Kamin wurde nie was gemacht. Dann hätte er doch die ganze Zeit
    nicht laufen dürfen, oder versteh ich was falsch


    Der Kamin zieht wie ne Sau


    Eigentlich wollte ich damit zum Ausdruck bringen, dass ich keinen
    Kaminstau habe, der mir die Flamme ausdrücken könnte.


    Danke
    Andreas

    SB 14, 9 mit Flammtronik und HW55 10 -Loch
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  • Andreas,


    hast du das Lüfterrad gesäubert wie das in der Betriebsanleitung steht?


    das verdreckt ganz kräftig und die Luftleistung ist weg.


    Ist im Kamin ein Zugbegrenzer eingebaut?


    Gruß Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

  • Hallo Andreas,
    nach welcher Methode heizt Du an? Wenn Du nach Handbuch anheizt hast Du dein Problem gefunden. Ich hatte dsa Problem auch immer wieder, wenn ich nach dem Reinigen nach Handbuch angeheizt habe.


    Seitem ich mit Restkohle und Gasbrenner anheize gehören das der Vergangenheit an. Bei mir was dsa Problem, dass das Glutbett zu klein war und beim Anheizen zuwenig Holzgas entstanden ist. Wenn die AHK gezogen wird, kühlt die Flamme zusehr aus und ist aus.


    Was mir dann immer geholfen hat: AHK öffnen, untere Türe aufmachen, und so 20-30 Sekunden durchziehen lassen. Dann brennt mehr Holz an und meist klappt es dann. ABER: Der Holzverbrauch geht nach oben, und beim Schließen der AHK gibts eine nette Verpuffung, bevor der Kessel richtig anbrennt. Also unten die Türe schließen und Augenbrauen aus dem Weg, sonst spart man sich den Frisör.



    mfg
    Thomas Pfaffinger

    Admin Holzvergaser-Forum.de
    Kein Support per PN oder Mail, sofern dies nicht Forenroblematiken betrifft.

  • Hallo


    @ Erwin


    Nach langem Suchen, habe ich dann auch mal das Lüfterrad gereinigt,
    muss aber sagen es war nicht all zu sehr verstaubt. Ehr wenig.
    Mein Kamin hat keinen Zugbegrenzer. Habe gestern noch telefonischen Rat
    bekommen, und werde auch mal Einen Zugbegrenzer simulieren, indem ich
    meinen Reinigungsöffnung ( die unter dem Rauchrohreingang liegt ) im Kamin öffnen,
    und den Kessel mal mit Weniger Zug arbeiten lassen.


    @ Thomas
    Mein Anheizmethode ist schon von Anfang an die mit der Restkohle und der Lötlampe.
    Und ich muss auch sagen ich bin bis dahin immer gut damit gefahren.


    Wie gesagt der Kessel lief die Letzten 2 1/2 Heizperioden super - bis Freitag.


    Ich werde nach den Feiertagen nochmal verschiedenste Sachen ausprobieren, u.a.
    Düsenwechsel, Holzkohle, Simulierter Zugbegrenzer...
    Solange muss mein Vissman Ölkessel wieder ran, Tanks sind schließlich voll.
    Und bevor das Öl vedunstet oder schlecht wird.....


    Ich hoffe schon, dass ich den Vigas wieder zum Schnurren bekomme.


    Ganz wichtig:


    Ich wünsche allen hier ein Frohes Weihnachtsfest.


    Gruß
    Andreas

    SB 14, 9 mit Flammtronik und HW55 10 -Loch
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  • Hallo Andreas,


    den simulierten Zugbegrenzer kannst Du Dir sparen, ich weiß nicht, wie Du das ständige teilweise öffnen und schließen des Zugbegrenzers simulieren willst?
    Außerdem ist ein Zugbegrenzer bei einem Ölkessel ein muß, um Öl zu sparen, bei einem HVK aber eine Conditio sine qua non.
    Schließlich ändert sich je nach Wetterlage, Temperatur, Temperatur des Kamins, Windschwankungen, etc. der Zug des Kamins.
    Bei zu starkem Zug verlierst Du jede Menge Energie unnötig durchs Kamin.
    Ferner führen diese unterschiedlichen Bedingungen auch unter Umständen zu Problemen mit dem anheizen.
    Während der kurzen Kälteperiode mußte relativ viel geheizt werden, die Temperatur des Kamins war dadurch erhöht, der Temperaturunterschied zwischen Heizraum und Außenluft am Schornsteinkopf erreicht bei mir 50°, der Zug war entsprechend abartig hoch. Mein Zugbegrenzer war ununterbrochen in Aktion, blieb sogar teilweise hängen, weil er bis zur maximalen Luftzufuhr öffnete, werde mir nun eine Begrenzung basteln, damit das beim nächsten Kälteeinbruch mit dem hängen bleiben nicht noch einmal passiert.


    Allerdings, da sich die Wetterlage derzeit deutlich entspannt hat, sollte im Augenblick Dein Kessel wieder funktionieren, wenn nicht, dürfte es wohl an etwas anderem liegen.


    Grüße
    Berthold

  • @ asdf


    Quote

    dein Problem kenn ich . Es hat mit dem Resonanzverhalten des Gesamtsystems zu tun. Viele Tips beruhen auf Einzelbeobachtungen der individuellen Anlagen und müssen nicht für dich gelten. schick mir ne pn, wenn du willst.


    Es wäre nicht schlecht wenn du deine Ansicht oder Erkenntnisse hier reinschreibst damit auch andere das lesen können.
    Es gibt genügend Leute die nur mitlesen, Basteln und versuchen ihre Probleme zu lösen bevor sie sich mal melden.


    Gruß Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
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  • Hallo,


    wohl etwas zu schnell die Eingabetaste gedrückt.


    So zurück zu meinem Problem.


    Kessel brennt wieder. UND WARUM.


    Weil sein Bediener etwas blöd ist, oder zumindest sich so angestellt hat.
    Das Problem war eigentlich was ganz einfaches.
    Mir ging damals der Schlauch meiner Lötlampe kaputt und ich habe daraufhin
    mit Grillanzündern angeheizt, die ich noch da liegen hatte.
    Nur habe ich es gemacht wie immer.
    Asche über die Düse, dazwischen die Grillanzünder Holz Drauf und Tür zu und Start.
    Duch diese Aktion konnte sich um die Düse kein Glutbett bilden und somit fand in
    dem Füllraum auch keine Pyrolyse Statt.


    Vor 3 Tagen habe ich dann entlich einen neuen Schlauch für meine Lötlampe bekommen.
    Und die Anfeuerung konnte wie üblich vollzogen werden.
    Siehe da, der Kessel rennt wieder.


    Fazit:
    Man soll Gewohnheiten beibehalten.


    Also ich werde so schnell nichts an diesem Verfahren ändern.

    SB 14, 9 mit Flammtronik und HW55 10 -Loch
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  • Ach so,



    habe ich ganz vergessen.


    Vielen Dank an alle, die mir bei dieser Sache beseite gestanden haben
    und mir Hilfe geleistet haben.


    Denen und allen andern Wünsche ich einen guten Rutsch ins neue Jahr


    Gruß
    Andreas

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