OEG KMS-D Regelung

  • Hallo zusammen



    Mein Schwiegervater hat die OEG KMS-D Regelung mit einem Wolf heizkessel verbaut bekommen, von einem Heizungsbauer der 3 Monate nach der Installation an Leukämie verstarb! Nun hat er immer noch große probleme mit der Steuerung und meinte das ich als Elektriker ihm den ganzen regler richtig einstellen könnte!


    Für mich sind nun hier erstmal viele ???? Nach langem lesen der Betriebsanleitung steig ich so langsam mit der Menüführung durch und es kommen die ersten Fragen.


    Wie wichtig ist die auswahl des richtigen Hydraulikschemas? Die Installation wurde nach 110b ausgeführten die auch eingesttellt ist, aber wiso dieser weg eingeschlagen wurde ist für mich ein rätsel! Bei 110b handelt es sich um eine Gastherme mit Brauchwasserpuffer + Pufferspeicher! Aber in wirklichkeit handelt es um ein Wolf Holzkessel + 400l Brauchwasserpuffer + 1800 l Pufferspeicher zusätzlich ist der alte Buderus Ölkessel mit angeschlossen der aber nur im absoluten Notfall eingeschaltet wird also man könnte sagen nie! Nun das erste Problem ist das die Brauwasserladepumpe R5 auf Temperaturen anscheinend garnicht reagiert ich bekomme es nur mit der Zeitvorgabe hin das diese ausgeht aber diese solte doch auf die Temperaturen von
    T5= Brauwaasertempertur
    T3= Kesseltemperatur


    schauen!


    Es kommen sicher noch mehr fragen aber wenn ich das mit dem Schema und infolge desen vielleicht die ein/ausschaltung von R5 hinbekommen habe bin ich schon mega weiter!


    Danke schon mal dafür

  • Hallo Wasdel,



    hier Bedienungsanleitung http://www.google.de/url?sa=t&…vEw&bvm=bv.82001339,d.ZWU


    Bin kein Elektriker, ich denke Schema Nr.110b ist nicht der richtige ?

  • Manche Heizungsbauer, so leid es mir tut, haben schlicht kaum Ahnung von Regelungen. Ich habe das auch selbst bei meiner Anlage gemacht. In dem Zusammenhang hatte ich mich mal sich mit dieser hier auseinander gesetzt. Ich schau es mir mal an. Aber eines noch: um zu schauen, ob ein Schema stimmt, solltest du dir die Mühe machen, die Hydraulik der Anlage zu skizzieren und das hier einzustellen. Erst dann lässt sich sagen, ob ein Schema stimmt bzw was verändert werden muss.

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • Skizze kommt morgen!


    Im vorraus schon mal danke!


    Nun die Skizze, ich hoffe das ich nichts wichtiges vergessen habe! Die R1 habe ich mit Fragezeichen versehen weil ich mir bei der noch garnicht sicher bin ob die von der Steuerung überhaupt geschalten wird. Mir kommt es vor das diese immer läuft egal ob ich den Ausgang "R1" manuel setze oder zurücksetze! Und bevor die Frage aufkommt wo das Brauchwasser abgeholte wird, die R7 Pumpe habe ich nicht in die Zeichnung gemacht da diese mit einem Schalter der einen verbrauch erkennt diereckt gesteuert wird!


    Was mir auch noch aufgefallen ist bei, der Darstellung der Betriebsarten wechselt das Symbol zwischen Raumheizung und Manual. Wenn die Regelung aber im Handbetrieb steht, lauft das ganze bestimmt eh nicht so wie es soll, oder? Aber wie ich das ding in Auto bekomme habe ich noch nicht gefunden!

  • Ach noch was


    Wie wird bei euch eigentlich das Gebläse, an eurem Holzkessel ein/aus geschaltet? Macht das auch die Regelung? Bei meinem Schwiegervater muss immer an dem Poti gedreht werden, das ist doch auch Mist! Das muss der Ofen doch selbst erkennen wann das an bzw. Ausgehen muss!?!?!?

  • Hallo Wasdel,
    erstmal ein gutes neues Jahr.


    Nun zu deinem Problem: dein Hydraulikschema entspricht in der Tat und auf den ersten Blick dem Hydraulikschema "110b".


    Der Festbrennstoffkessel und die Solaranlage werden bei diesem Schema nicht von der Regelung erfasst. Die Hydraulik funktioniert folgendermaßen:
    Ist der Puffer geladen bzw. fühlt der Fühler T6 noch Wärme die über der geforderten liegt, dann strömt das Wasser von der Heizungsanlage direkt wieder zurück zum Puffer.
    Es wird Wasser aus dem Puffervorlauf über den Ölkessel wieder in den Verbraucherkreis geführt. Das geht so lange bis der Puffer seine Nutztemperatur unterschritten hat und sich dann der Ölkessel einschaltet und nachheizt bzw. die alleinige Wärmeerzeugung übernimmt. Dann wird "R8" umgesteuert. Das ist abhängig von den Temperaturen die von den
    Fühlern "T6" und "T1" geliefert werden. Der Umschaltpunkt wird in den Parametern der Regelung festgelegt.


    Meine Fragen wären nun: 1.) sind alle geforderten Fühler an der richtigen Stelle und vor allem richtig in der Regelung angeschlossen?
    2.) Sind alle geforderten Armaturen (Pumpen, Mischer, Umsteuerventile etc.) an der richtigen Stelle und an die Regelung angeschlossen?
    3.) Sind weder die Solaranlage noch der Festbrennstoffkessel an die Regelung steuerungstechnisch angeschlossen?
    4.) Ist das Umsteuerventil "R8" richtig eingebaut? In den Eingang "AB" muss der Verbraucherkreis einmünden! Ausgänge "A" bzw "B" müssen entsprechend zugeordnet sein!


    Bitte überprüfe das mal und melde dich dann mit den entsprechenden Infos bzw. Fragen.


    Gruß, Michael


    PS: Das Gebläse am HVK wird m. W. nach über das Thermostat am Kessel gesteuert. Wenn`s nicht zuviel Mühe macht, dann stell`doch mal ein paar Bilder von der Anlage ein.

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

    Edited once, last by Holzpille ().

  • Hallo Holzpille


    Euch auchn erstmal ein frohes und vorallem ein gesundes neues Jahr.


    zu1.) über mehrere Tests im Manualmode konnte ich sicherstellen das Die Pumpen und umschaltventile auf die richtigen dafür vorgesehenen Ausgänge reagieren so checkte ich auch die Tempfühler ab. Das war meine erstes vorgehen damit ich überhaupt erstmal die ganzen Einheiten beschriften konnte!


    zu2.) meine Skizze die ich gemacht habe ist vom Istzustand! Und wie gesagt über einen manuellen check über das Regelungs Display der OEG-KMS-D auf funktion gecheckt!


    zu3.) Die Solaranlage hat nochmal einen eigenen Regler und die Ölheizungen dürfte auch nicht angeschlossen sein!



    zu4.) Ob der R8 richtig abgeschlossen ist kann ich nicht beurteilen, ich kann nur soviel dazu sagen, dass es wie in meiner Skizze angeschlossen ist links A, rechts B und nach unten AB.




    Hab auch noch ein paar Bilder mit angehängt, ich hoffe die Tragen zur Fehlerfindung bei!

  • Hallo Wasdel,


    also die Anlage ist in der Tat im manuellen Modus. Das erkennst du an dem Symbol "Hand". Dort sollte das Symbol "die drei S Zeichen" die unterstrichen sind, stehen.
    Du musst dir leider die Mühe machen und dich durch das Menü durcharbeiten. Die Grundeinstellungen und die Einstellungen der Hydraulikschemen sind am Anfang.
    Ich habe zwar auch die "KMS", aber das Vorgängermodell. Denke aber, dass die Struktur ähnlich ist.
    Du schreibst das der Ölkessel nicht angeschlossen ist. Das wäre aber nach Schema 110b verkehrt. Der muss angeschlossen sein. Der Festbrennstoffkessel ist nicht angeschlossen.
    Lass dich vom Symbol der Gastherme nicht irritieren, es kommt auf`s Schema an. Ob da jetzt ein Ölkessel oder eine Gastherme geschaltet wird, dass ist egal.
    Das Ventil "R8" sollte, wie schon beschrieben, so eingebaut sein das der Rücklauf von der Heizungsanlage und der WW - Bereitung in den Eingang "AB" mündet.
    Ein Ausgang wird bestromt, dann ist er offen, oder stromlos und auch offen. In der Regel wird der offene stromlose Ausgang als Pufferrücklauf gewählt weil das der primäre
    Fluss ist. Wird eine Temperaturschwelle der beiden Fühler T6/T1 unterschritten dann wird der andere Ausgang bestromt, also geöffnet und der Puffer wird abgekoppelt.
    Wird der Puffer wieder geladen und die Temperaturschwelle wieder angehoben, wird der Strom abgeschaltet und das Ventil steuert mittels Federkraft auf den Primärkreis.
    Daher umbedingt darauf achten das der Hebel auf "AUTO" steht.
    Wenn du es geschafft hast den Automatikmodus einzustellen dann sind in den "S" Parametern die entsprechenden Einstellungen zu überprüfen bzw. entsprechend zu ändern.
    Ich sehe, dass die Regelung im Schaltfeld des HV eingebaut ist. Das hat für mich den Anschein das die Regelung den HV steuert. Wenn das so ist, dann ist das Schema 110b nicht
    das richtige. Man kann aber nicht so einfach das Schema ändern ohne auch Änderungen an der Hydraulik vorzunehmen.
    Soll das Schema aber beibehalten werden, dann muss die E-Installation entsprechend geändert werden.


    Gruß, Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • Hi Holzpille


    Ja das mit der Hand ist mir auch schon aufgefallen, die blinkt abwechselnd mit dem "3S + Unterstrichzeichen" was auch immer das blinken bedeutet! Du weist nicht zufällig wo dieser Manualmode abgestellt wird, oder könnte das auch an einem nicht angeschlossenen Raumthermostat liegen!?!?!


    Quote

    Du schreibst das der Ölkessel nicht angeschlossen ist. Das wäre aber nach Schema 110b verkehrt. Der muss angeschlossen sein. Der Festbrennstoffkessel ist nicht angeschlossen


    Sorry habe mich falsch ausgedrückt, Hydraulisch gesehen sind Festbrenn + Ölkessel angeschlossen, Steuerungstechnisch ist so wie ich das sehe beides über den T3 angeschlossen, allerdings wie schon erwähnt wird der Ölkessel max. 1-2 Tage wenn überhaupt im Jahr eingeschaltet.


    Quote

    Das Ventil "R8" sollte, wie schon beschrieben, so eingebaut sein das der Rücklauf von der Heizungsanlage und der WW - Bereitung in den Eingang "AB" mündet.
    Ein Ausgang wird bestromt, dann ist er offen, oder stromlos und auch offen. In der Regel wird der offene stromlose Ausgang als Pufferrücklauf gewählt weil das der primäre
    Fluss ist. Wird eine Temperaturschwelle der beiden Fühler T6/T1 unterschritten dann wird der andere Ausgang bestromt, also geöffnet und der Puffer wird abgekoppelt.
    Wird der Puffer wieder geladen und die Temperaturschwelle wieder angehoben, wird der Strom abgeschaltet und das Ventil steuert mittels Federkraft auf den Primärkreis.
    Daher umbedingt darauf achten das der Hebel auf "AUTO" steht.


    Der R8 steht auf Auto, aber ob der richtig angeschlossen ist???? In meiner Skizze hat doch der R8 gar nichts mit den Puffern zu schicken, oder? Am R8 Anschluss AB ist da wo auch der T1 angeschlossen ist!


    Quote

    Ich sehe, dass die Regelung im Schaltfeld des HV eingebaut ist. Das hat für mich den Anschein das die Regelung den HV steuert. Wenn das so ist, dann ist das Schema 110b nicht, das richtige. Man kann aber nicht so einfach das Schema ändern ohne auch Änderungen an der Hydraulik vorzunehmen.


    Wo der Regler platziert ist, ist doch egal, ich denke der wurde in den HV eingebaut da dies in einem Zug neu kam!


    Aber auch nochmal aus Steuerungstechnischer Sicht ist der Anschluss der Puffer meiner Meinung nach eh falsch aber das bekommt man mit dem Regler wahrscheinlich auch gar nicht hin, ich würde die Puffer nämlich in eine Kaskadenschaltung verschalten den Ich bin der Meinung das 900L 70° warmes Wasser sinnvoller sind als 1800L 35° warmes Wasser!
    Aber das mal nur so neben bei, erst mal muss der Rest jetzt funktionieren!

  • Hallo,


    "Ja das mit der Hand ist mir auch schon aufgefallen, die blinkt abwechselnd mit dem "3S + Unterstrichzeichen" was auch immer das blinken bedeutet! Du weist nicht zufällig wo dieser Manualmode abgestellt wird, oder könnte das auch an einem nicht angeschlossenen Raumthermostat liegen!?!?!"


    Nimm dir bitte mal die Bedienungsanleitung zur Hand. Falls die nicht greifbar ist, dann geh`auf den Link vom Manfred und druck sie dir aus.
    Vorab nur soviel: Drück mal die "OK" Taste länger als 2 sec. um ins Menü zu kommen. Dann such dir das Menü mit den Betriebsmodi und stelle den Automodus ein. Raumthermostat ist nicht nötig. Schau auch mal nach, bei diesr Reglerversion gibt es den "Easymodus", das müsste so eine Art Schnelleinstieg sein.
    Dann läuft die Regelung bei richtig eingestelltem Schema erstmal mit den Werkseinstellungen.

    "Sorry habe mich falsch ausgedrückt, Hydraulisch gesehen sind Festbrenn + Ölkessel angeschlossen, Steuerungstechnisch ist so wie ich das sehe beides über den T3 angeschlossen, allerdings wie schon erwähnt wird der Ölkessel max. 1-2 Tage wenn überhaupt im Jahr eingeschaltet."


    Nein, eigentlich nicht. Das ist der Fühler für den Ölkessel der der Regelung mitteilt wie hoch die Temperatur im Betriebsfall ist. Denn der Kessel muss ja ein,- bzw. auch ausgeschaltet werden. Der Ölkessel darf aber keine eigene Steuerung besitzen.


    "Der R8 steht auf Auto, aber ob der richtig angeschlossen ist???? In meiner Skizze hat doch der R8 gar nichts mit den Puffern zu schicken, oder? Am R8 Anschluss AB ist da wo auch der T1 angeschlossen ist!"


    Aber ja doch, denn das zurückkommende Wasser von der Heizung bzw. WW-Bereitung strömt entweder zurück zum Puffer, oder falls umgesteuert wird dann direkt in den Rücklaufanschluss vom Ölkessel. Soweit ich das erkennen kann ist der Fühler unter der Isolierung, ist das zweite Kabel neben der Stromleitung.


    "Wo der Regler platziert ist, ist doch egal, ich denke der wurde in den HV eingebaut da dies in einem Zug neu kam!"


    Prinzipiell ja, aber mir drängte sich der Verdacht auf, dass der Regler durch die räumliche Nähe evtl. doch damit was zu tun haben könnte.
    Außerdem ist eine zu warme Umgebung für Kabel und Elektronik nicht gut. Der HV sollte also steuerungstechnisch nichts mit dem Regler zu tun haben.



    "Aber auch nochmal aus Steuerungstechnischer Sicht ist der Anschluss der Puffer meiner Meinung nach eh falsch aber das bekommt man mit dem Regler wahrscheinlich auch gar nicht hin, ich würde die Puffer nämlich in eine Kaskadenschaltung verschalten den Ich bin der Meinung das 900L 70° warmes Wasser sinnvoller sind als 1800L 35° warmes Wasser!
    Aber das mal nur so neben bei, erst mal muss der Rest jetzt funktionieren!"


    Was jetzt in deinem Fall hydraulisch richtig oder falsch ist, lassen wir erstmal außen vor. Die beiden Puffer sind in "Reihe" angeschlossen, was ist daran falsch?
    Der HV lädt die Puffer. Der HV läuft so lange bis beide Puffer mit 80°C heißem Wasser geladen sind. Soll nur ein Puffer geladen werden hört man beizeiten auf zu heizen.
    Erst wird Puffer 1 geladen dann Puffer 2. Die Energieentnahme erfolgt dann umgekehrt. Es kann eigentlich gar nicht der Fall eintreten das beide Puffer im Betriebsmodus die gleiche Temperatur aufweisen. Es sei denn, ich lasse beide ohne Energieentnahme gleichzeitig auskühlen.

    Zudem hat die KMS mit der Beladung der Puffer nichts zu tun, zumindestens bei diesem Schema nicht.


    Gruß, Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • Kurz um ich versuch jetzt wenn ich heute oder morgen wenn ich von der Arbeit heim komme erst mal das ding in Automatik zu bringen und dann sehen wir weiter!


    Vielleicht sieht die Welt ja dann schon ganz anders aus :-).

  • Hallo ich habe jetzt den Regler in den Automatikbetrieb gebracht. Auf Werkseinstellung zurück setzen habe ich bis jetzt noch nicht gedraut! Was macht eigentlich die einstellung Paralellverschiebung. Ist das eine Paralellverschiebung der Heizkurve? Wo steht dieser Wert normal?

  • Hallo,


    ""Hallo ich habe jetzt den Regler in den Automatikbetrieb gebracht. Auf Werkseinstellung zurück setzen habe ich bis jetzt noch nicht gedraut! Was macht eigentlich die einstellung Paralellverschiebung. Ist das eine Paralellverschiebung der Heizkurve? Wo steht dieser Wert normal?""

    Ja, da sind wir schon mal einen Schritt weiter aber wie "fühlt" sich das denn nun an? Hast du mal geheizt und wie verhält sich die Anlage?


    Die Parallelverschiebung ist auf die Schnelle gesagt eine Feinjustierung der Heizkurve. Ich habe dazu einen Link, den schicke ich dir noch nach. Dazu gibt es mehr zu lesen als ich schreiben möchte. Wenn keine Parallelverschiebung gewünscht wird, dann steht der Wert auf "0", ansonsten - WertX oder + Wert X.
    Zur PV im Moment nur soviel: zum einstellen des Reglers wird die nicht gebraucht. Damit wird die Wärmeabgabe zum HK beeinflusst.


    Gruß, Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • "Und für mein besseres Verständnis wäre es gut wenn mal jemand mein Bild überprüft bzw. ausbessert. Mir geht es darum wie eigentlich der richtige Wasserfluss ist inc. der Prio Verwaltung wann was gemacht wird! Ich habe das jetzt erst mal aus der Regler doku hergenommen und will das dann nochmal mit der Realität vergleichen!"


    Hallo Wasdel,
    genauso wie du das mit den Pfeilen darstellst so strömt das Wasser durch das System. Ledigleich der kleine graue Pfeil bei R3(+) der in Richtung blauer Leitung (RL Heizung) zeigt, der muss zur roten Leitung (VL Heizung)
    zeigen. Denn das kühlere Rücklaufwasser wird zum Abmischen des heißen Vorlaufwassers gebraucht.
    Nochmal zum Verständnis: das Ventil "R8" ist ein Dreiwegeventil mit den Bezeichnungen "AB" - "A" - "B". Vom Eingang "AB" aus wird das Medium je nach gewünschter Strömungsrichtung entweder durch den Ausgang "A"
    oder Ausgang "B" geleitet. Bei dir ist der Prio-Ausgang "A", d.h. der Gesamtrücklauf von Heizung bzw. WW-Bereitung läuft über den Eingang "AB" nach "A" in den Pufferrücklauf. Umgesteuert nach "B" wird dann, wenn
    die Sensoren T6 und T1 eine eingestellte Temperaturschwelle unterschreiten (ca. 8K). Dann wird das Ventil bestromt. Dieser Zustand bleibt solange bestehen, bis T6 wieder über den eingestellten Schwellenwert von T1
    kommt. Dann wird der Strom von der Regelung auf R8 weggenommen.


    Das andere "Dreiwegeventil" sieht zwar in der Zeichnung so aus, ist aber keins. Es ist eine Dreiwegemischer. Beim Dreiwegemischer strömt unten das heiße Vorlaufwasser aus dem Puffer oder HK ein, aus dem seitlichen
    Eingang wird kühleres Rücklaufwasser beigemischt und aus dem dritten Ausgang schließlich strömt das entsprechend temperierte Wasser für die Heizungsanlage aus.
    Wird nun Trinkwarmwasser angefordert, so gibt es regelungstechnisch drei Möglichkeiten: TWW hat Vorrang vor Heizung, kein Vorrang oder parallel.
    Vorrang heißt: Bei TWW Anforderung fährt der Mischer der Heizung zu und bleibt so lange geschlossen bis der Ladevorgang beendet ist.
    Kein Vorrang heißt: Bei Anforderung muss die Warmwasserbereitung evtl. solange warten bis eine bestimmte temperaturabhängige Situation eingetreten ist.
    Parallel: beide Abnehmer werden gleichzeitig bedient, also das vorh. Heizvolumen wird geteilt. Diese Situation ist nicht empfehendswert weil die WW Bereitung dadurch recht lange dauert.


    Der Fühler T3 am Ölkessel dient der Beschaltung des Ölkessels (Brenner an/aus) wenn R8 auf "B" umgesteuert ist oder wenn noch nicht, dann der evtl. Nachheizung falls aus dem Puffer niicht mehr genügend
    Energie kommt, aber mehr benötigt wird.


    Gruß, Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • Hallo Michael


    Seit Automatik wurde schon mehrfach geheizt, mein Augenmerk lag aber bis jetzt auf der R5 und nicht auf dem Mischerventil. Und Da ich nicht alle propleme zur gleichen Zeit angehen will wollte ich das mit der R5 erst mal in den griff bekomme, deshalb auch die Frage mit der Paralellverschiebung. Die R5 läuft nähmlich auch wenn sie garnicht darf z.B. ist die Brauchwasser max. Auf 58º eingestellt + Brauchwasser vorrang, aber während meiner überwachung konnte ich sehen das der Brauchwasserpuffer mal auf 80º war und die R5 immer noch pumpt!

  • Hallo Wasdel,


    das deine Brauchwasserladepumpe (R5) ständig läuft kann eigentlich nur an verkehrt eingestellten Parametern liegen.


    Meine Empfehlung: geh`mal in`s Menü (bei mir an der OEG ist das "S4") und kontrolliere mal die einzelnen Positionen (S4.x).
    Dort wird in einem Untermenü unter anderem der BLA parametriert, also nach welchen Vorgaben überhaupt geschaltet wird. In deiner Beschreibung steht wie die
    Werkseinstellung war. In aller Regel ist es die "0". Dann gehst du in`s Zeitprogramm der WW - Bereitung und überprüfst was dort eingestellt ist.
    Was anderes kann es eigentlich nicht sein, immer vorausgesetzt das die Pumpe an der Regelung angeschlossen ist.
    Ach ja, in einem Parameter gibt es auch eine Möglichkeit die WW - Temperatur zu begrenzen.


    Gruß, Michael


    PS: Die Parallelverschiebung hat nur was mit der Heizungsanlage zu tun und wirkt nur auf den Mischer.

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
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  • Hallo Holzpille


    Ich muss dich nochmal belästigen, aber ich bin kein Heizungsbauer aber du hast mich bald soweit :-), Ich möchte mich vielmals für die Mühe die ich bis jetzt gemacht habe und die ich vielleicht noch machen werde, bedanken!


    Quote

    Hallo Wasdel,
    genauso wie du das mit den Pfeilen darstellst so strömt das Wasser durch das System. Ledigleich der kleine graue Pfeil bei R3(+) der in Richtung blauer Leitung (RL Heizung) zeigt, der muss zur roten Leitung (VL Heizung)
    zeigen. Denn das kühlere Rücklaufwasser wird zum Abmischen des heißen Vorlaufwassers gebraucht.


    Der kleine graue Pfeil den du ansprachst soll die Pufferladung darstellen, läuft die Pufferladung über den gesamten Heizkreis?


    Gruß
    Wasdel

  • Hallo Wasdel,
    die Pufferladung erfolgt ausschließlich durch den Holzkessel. Die Pfeile lila/grau zeigen den Weg des Wassers wenn der Puffer entladen wird.
    Wenn der Holzkessel nicht in Betrieb ist, werden die Puffer auch nicht geladen. Ist die Energie in den Puffern verbraucht über nimmt der Ölkessel die Heizlast.


    Gruß, Michael


    PS: Mach dir keine Sorgen, wir helfen gerne.

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • Das ging aber jetzt schnell, was hast du den für einen Job das du heute morgen schon online bist!


    Ich habe immer noch nicht ganz alles verstanden! Ich hatte versucht in meinem Bild mit den Nummern die Schaltreihenfolge (soll) wie es meiner Meinung nach sein muss auf zu listen mit den Farben wollte ich fragen, ob mein gedachter Wasserfluss richtig ist!


    3. grau "Puffer laden" -> wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe wird der Puffer über den Heizkreis geladen, da du ja sagtest das mein gezeichneter grauer Pfeil am R3(+) nach oben Richtung R2 zeigen müsse.

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