Posts by Holzpille

    Kannst du mir was zur Regelung sagen, also bspw. die Typnummer? Dann kann man sich die dann näher anschauen. Vaillant hatte verschiedene Ausführungen dieser Calor Matic.

    Wie du es beschreibst, wird der Mischer entweder nicht erkannt oder evtl. ein Schaden am Stellmotor. Ein Foto vom Mischer wäre auch gut.

    Q/WE= m*c* ∆K 12Liter*60min*4,19*∆K 15=45 252KJ/3600“=12,57kwh


    Wenn der WE 3,6 Stunden läuft, so hätte dieser 12,57kwh*3,6h= 45,25kwh in den Puffer geladen.


    Wärmemenge Pellets 4,8kwh/kg 4,8kwh*10,32kg= 49,536kwh

    Kleine Anmerkung: Wenn man eine Kesselleistung darstellen will, dann wird a. die Menge in m³/h angegeben und am Ende kommen da nicht kwh sondern "kw" heraus. Erst durch die Multiplikation mit der Zeit "h" entsteht daraus speicher- bzw. verwertbare Energie, die dann in kwh angegeben wird.

    Hallo,

    nimm den "D" Anteil mal ganz raus und stell den "I" Anteil unter den "P" Anteil. Sollte dann die Pause zu lange dauern, dann zuerst den "P" Anteil in kleinen Schritten erhöhen. Ich weis nicht was die Höchstmarke der einzelnen Anteile ist. Auf jeden Fall ist der "I" Anteil zu hoch, dadurch kommt Hektik auf. Wenn die "PI" Einstellungen gefunden sind und du zufrieden bist, dann lass den "D" Anteil weg.


    Gruß, Michael

    Ziel ist es Pellets zu sparen, ich brauch den Puffer ja nicht auf 65 ° hoch fahren, wenn mir zum Duschen 50 ° im Hygienespeicher reichen. Und solar kommt ja auch noch dazu wenn die Sonne scheint.

    Ja, sparen wollen wir alle. Ein Biomassekessel benötigt eine Mindestrücklauftemperatur. Das wäre zuerst eine Richtgröße. Jetzt kommen nochmal die Differenztemperatur von Kesselrücklauf zu Kesselvorlauf dazu. Beispiel: Mindest RL Temp. Kessel = 60°C. Spreizung: 8K, dann wird der Puffer mit 68°C geladen. Damit man Sonnenenergie laden kann, sollte der Puffer dann nur zur Hälfte gefüllt werden.

    Es ist gewagt, sich gegen den eindeutigen Rat einer Mehrheit von Fachleuten zu entscheiden. Nun, da die Anlage installiert ist, fehlt dir ein direkter Vergleich mit einer etwas weniger trägen Heizungsanlage, mit weniger Pufferspeicher und lauwarmer Plörre im System, wodurch deine Beurteilung subjektiv bleibt.

    Wahrscheinlich deshalb, weil er parallel hier im Forum unterwegs war. Ob die Empfehlungen der Hb`s nun gut oder weniger gut waren können wir im nachhinein, auch aus Unkenntnis der Situation, hier nicht beurteilen. Was hier mit "lauwarmer Plörre" genau gemeint ist, weist wohl nur du. Wichtig in dem Zusammenhang ist doch, dass "Makunz" ein Reinfall aus hydraulischer Sicht erspart geblieben ist.

    Hallo,


    Gehe ich recht in der Annahme dass, wenn das untere rechte thermostat die gleiche Temperatur hat wie das obere, ich den Puffer dann voll habe?

    In diesem Fall, ja. Wäre die RLA mit dem Pumpenkopf nach rechts eingebaut müsste es das linke Thermometer sein.

    Normal schaltet meine ölheizung abends um 22 Uhr auf absenken. Dann soll LAT Display die vorlauftemperatur 40 C sein.

    Wenn allerdings der Ofen mit läuft habe ich Vorlauf von ist ca 60 cm und soll 40 Grad.

    Warum regelt der Mischer das nicht runter mit Ofen?

    Der Mischer wird von der Regelung eingestellt. Dazu müsste man die Gesamtanlage kennen bzw. wissen, unter welchen Gegebenheiten die Regelung stattfindet bzw. wie ist die Regelung eingestellt.


    Gruß, Michael

    Ob ein HV die 80°C Ausgangstemperatur "leichter" oder "schwerer" schafft hat nichts mit der Puffertemperatur unten zu tun, sondern hängt davon ab a.) welche RLA Temperatur gewünscht ist und b.) welcher Volumenstrom durch den Kessel rauscht.

    Wird bspw. die Kesselpumpe zu stark eingestellt ist nur eine kleinere Spreizung möglich. Dann tut sich der Kessel schwer. Läuft das Wasser langsamer durch den Kessel, dann ist eine größere Spreizung möglich, ergo ist eine höhere Kesseltemperatur möglich.

    Hallo,

    ich möchte vorausschicken, dass ich kein Holzheizer im klassischen Sinne bin. Offensichtlich handelt es sich hier um eine Fehlsteuerung der RLA. Falls sich keine Hilfe bzw. Lösung abzeichnet und das man den Kessel bei seiner eigentlichen Aufgabe auch mal wieder "allein lassen" kann, dann würde ich die RLA Steuerung vom Kessel trennen.


    Gruß, Michael

    Hallo,


    leider bin ich noch nicht in den Genuss gekommen so eine Anlage zu bauen bzw. damit in Berührung zu kommen. Die letzte Solaranlage wurde von mir in der Steamback Variante gebaut. Der Grund dafür lag an verschiedenen Dingen (zu weite Wege der Solarleitung, höherer Aufwand, mangelnde Bereitschaft seitens des Bauherrn).

    Ich nehme mal an, du hast dich mal schlau gemacht welche Komponenten hier zwingend verbaut sein müssen.

    Kennst du diese Seite: https://volkssolaranlage.com/volkssolaranlage/drainback ?

    Dort kannst ja ggf. mal anrufen um die noch benötigten Teile zu beziehen!?


    Gruß, Michael

    Der Durchfluss zu meinen Speichern liegt dann je nach Öffnungszustand des Thermostatventiels zwischen ca 750 Liter bis ca 1200 Liter....

    Nur mal grundsätzlich: Der Ofen hat 11 KW wasserseitige Leistung. (Bitte berichtigen, falls ich falsch liege). Ausgehend von einer Spreizung von 10K und Puffertemperatur unten von 40°C. Wie können denn da zwischen 750 ltr. und 1200 ltr. vom Ofen zu den Puffern strömen?

    ich würde an deiner Stelle erstmal an den Heizkörpern ansetzen, denn selbst mit Dämmung, dürfte der Heizkörper im Schlazi zu klein sein.

    Wie man bei einer (wirtschaftlich vertretbaren) Modernisierung des Hause bzw. der Heizung vorgehen sollte habe ich zuvor in meinem Beitrag geschrieben. Wenn man in einem Haus mit hohem Heizwärmebedarf nur die Heizkörper so anpasst, dass jeder Raum, noch dazu mit hoher VL Temperatur, ausreichend warm wird, dann ist das der verkehrte Weg. Die Heizkosten werden nicht weniger.

    Außerdem konnte der TS ja schon beim Kauf des Hauses durch den Energieausweis Rückschlüsse auf künftige Heizkosten ziehen.

    Da Alex schreibt, dass er das Haus nach und nach auf einen besseren Stand bringen möchte, so wie es das Budget gerade zulässt, macht es doch wenig Sinn das Haus zuerst zu dämmen, was eine riesige Investion darstellt, außer bei der Möglichkeit einer Einblasdämmung. (ist leider in den meisten Gebäuden nicht möglich)

    Na ja, wenn man so eine zugige Bude kauft, dann sollte man sich schon im Vorfeld Gedanken machen, wo das Geld für die Anpassung an aktuelle Gegebenheiten herkommt und was da mit Blick auf den eigenen Geldbeutel und seine eigenen Möglichkeiten leistbar ist.

    Wenn man mehr Geld in die Sanierung eines Objekts stecken muss als es gekostet hat, spätestens dann merkt auch der Blödeste, dass er was verkehrt gemacht hat.

    Ansonsten sind die Kosten für neue Heizkörper bei max. 1/5 im Vergleich zur Dämmung und das Haus wird bereits bei dieser Investition warm.

    Ja, da hast du recht, aber da kommt es auf die richtige Vorgehensweise an. Man sollte schon wissen wie man das macht bzw. da vorzugehen hat und vor allem die Heizungsanlage ganzheitlich betrachten. Auch ist nicht immer der nötige Platz vorhanden um die gewünschte Größe der Heizkörper zu realisieren. Da muss man dann an anderen Stellschrauben drehen. Um eine Heizlastberechnung kommt man nicht herum wenn es nachher nicht zu Überraschungen kommen soll. Deine Vorgehensweise mit Pauschalwerten sind aus fachlicher Sicht nicht zielführend. Ja, für eine Uberschlagsrechnung evtl. brauchbar, aber für eine Planung eher nicht.

    Zudem wird es allein durch die Dämmung in den Räumen mit zu kleinen Heizkörpern nur etwas wärmer werden, mal am Beispiel des Schlafzimmers erklärt.

    Er sagt der Raum hat 16-17 m². Selbst ein Haus auf Stand von 1995 (Richtwerte aus DIN EN 15378) benötigt ungefähr 80 W/m² für 20°C Raumtemperatur, sprich eine Heizkörperleistung von 1280 W. Sein Heizkörper Typ 22 in 80x60 cm hat bei einer mittleren Heizkörpertemp. von 70 °C (75/65/20°C) eine Leistung von 1446 W. Sprich komplette Dämmung und neue Fenster vorausgesetzt, dann passt es bei 75 °C VL. Bei 55 °C VL Temp. hat der gleiche Heizkörper schon nur noch 746 W Leistung, sprich deutlich zu wenig für den Raum.

    Im Hinblick auf moderne Heizsysteme ist es doch in jedem Fall angebracht auf möglichst große Heizflächen zu setzen, das kann nie schaden.

    Wie schon geschrieben muss man das im ganzheitlich betrachten und abwägen. Ich habe nur ein Problem mit deiner Heizleistungsbstimmung von Heizkörpern.

    Grundsätzlich: Wenn man die Sanierung/Modernisierung einer Heizungsanlage plant, dann legt man nach der Heizlastberechnung eine max. VL Temperatur fest. Man will doch eine möglichst niedrige VL Temperatur anstreben. Die Normheizleistung von Heizkörpern (75/65/20) dient lediglich als Vergleich des Heizvermögens um Heizkörper untereinander zu vergleichen. Ganz wichtig ist sie natürlich auch für die Umrechnung auf andere Systemtemperaturen und Raumtemperaturen.

    Du schreibst, dass der Heizkörper bei 55°C VL noch eine Leistung von 746 W hat. Von einer Temperaturspreizung bei keine Rede. Die gehört aber mit einbezogen, denn sie ist für die Leistung bei anderen Temperaturen wichtig, weil sich aufgrund der Spreizung und der gewünschten RT die log. Heizmittelübertemperatur erst ergibt die für die Abgabeleistung des Heizkörper wichtig ist. Vom Exponenten einer Heizkörpers erst gar nicht zu reden.

    Wenn bei deinen Angaben noch 746 W herauskommen sollen, dann muss das Wasser den Heizkörper recht zügig wieder verlassen. Die Spreizung beträgt 8K. Normalerweise rechnet man mit min. 15K was die Leistung des Heizkörpers weiter sinken lässt auf 597 W. (55/40/20)


    Ich verstehe aber, worauf du hinaus willst, bzgl. der Auslegung des Energieerzeugers. Allerdings ist es bei einer Pellet- oder Holzheizung doch nicht so kritisch überzudimensionieren, wie z.B. bei einer Wärmepumpe. Klar wenn es viel zu groß wird, bräuchte man entsprechend einen großen Puffer, aber der Wirkungsgrad wird dadurch nicht so stark verschlechtert, wie beispielsweise bei einer Wärmepumpe. Wir haben den Holzvergaser auch für das komplette Haus ausgelegt, heizen zur Zeit aber nur 65-75% des Hauses, nach Bedarf eben.

    Vom Heizkessel habe ich nicht gesprochen. Das ergäbe u.a. auch aus der Heizlastberechnung. Nein, die Überdimensionierung, wenn sie denn im Rahmen bleibt, ist nicht kritisch, kostet nur mehr Geld. Das gilt jetzt nur für einen Pelletkessel, für HV gelten andere Überlegungen.

    Korrigiere mich gerne, wenn ich falsch liege, ich möchte hier was lernen.

    Na, da bin ich doch gerade dabei. Wenn du nur als interessierte Laie hier Tipps zum Besten gibst und dir ein Fachmann sagt das du nicht richtig liegst, dann versuche zu verstehen, dass deine Sichtweise auf die Dinge nicht stimmig sind. Deine eingestellten Exeltabellen ok, wenn da Mitglieder ihre Daten eingeben mag das ok sein. Das ist eine Fleißarbeit von dir, aber letztlich werden da auch nur Zahlen addiert bzw. multipliziert.

    Ich habe nur was gegen Laien, die sich hier nach noch nicht mal 10 Beiträgen schon als Energieberater outen.

    Finde schade, dass du es so aufnimmst, dass ich irgendein dahergekommener Neunmalkluger bin, weil ich bei keiner meiner Aussagen in irgendeiner Weise behauptet habe, dass ich in allem was ich sage richtig liege oder jemanden gesagt habe, dass er es genau so machen muss. Ich habe auch nie behauptet, dass die Berechnungen 100% exakt sind, es sollen alles nur Hilfestellungen sein, dachte für sowas gibt es Foren.

    Mir ist klar dass es dafür Fachleute gibt, die alles nach einem Haufen DIN Normen berechnen, hatte ich aber auch bereits erwähnt.

    Wenn man es nicht genau weis (100%) dann sollte man nicht mit Zahlen jonglieren die man irgendwo aus dem Netz herausgefischt hat und die dann als

    Grundlage für Berechnungen nutzt.

    Hier der Auszug aus der DIN 15378 zur Überschlagsrechnung, wie gesagt habe mehrere Quellen herangezogen, um z.B. auch Werte für unterschiedliche Raumtemperaturen zu haben.

    Auch diese Daten muss man richtig interpretieren und einsetzen. Das ist alles zu pauschal.

    Ich werde aufpassen, dass du hier nicht noch mehr "Weisheiten" in dieser Richtung verbreitest.