Posts by Holzpille

    Der WW-Speicher wird bei deinem Vorschlag nur geladen, wenn die Heizkreise laufen. Diese Variante finde ich persönlich nicht so gut.

    Ja, das ist richtig. In der heizfreien Zeit lädt die WP. Vielleicht ist es dir ja nicht bekannt, aber einen TWW Speicher aus dem Puffer zu beladen ist für die Effizienz der Anlage nicht günstig. Wie bereits beschrieben, dieses Hydraulikschema funktioniert.

    Auch wenn du dich an der Darstellung des Umsteuerventils störst, so weist du hoffentlich wie das Schema funktioniert.

    Hallo,

    das Überströmventil stammt vermutlich aus einer Zeit wo du nur mit Öl geheizt hast?! Bei Puffersystemen sollte man die ausbauen um eine ungewollt hohe RL Temperatur in den Puffer zu vermeiden. Bei den heutigen HE Pumpen sind die auch nicht mehr notwendig.

    Um jetzt eine Überströmung zu verhindern, drehst du den roten Einstellknopf im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag. So ist die Feder gespannt und sollte eine Überströmung verhindern.


    Gruß, Michael

    Nur keine heizzeiten sind eingestellt, nicht beim kessel und auch nicht bei der pumpengruppe.

    Dann bitte einstellen. Heizzeiten des Kessels so einstellen, dass er, sobald der Puffer oben eine Anforderung hat, sofort seine Arbeit aufnimmt.

    Die Heizzeiten für dein Haus dann auch an der Heizungsregelung einstellen.


    Dann hangel dich gemäß der BDA durch die Kesselregelung und wenn dir da was unklar ist stelle konkrete Fragen.

    Was die kessel Einstellungen betrifft kann ich nicht viel einstellen da ich im Parameter Bereich nur saugzug und zünden einstellen kann aber den Bereich Material nicht . Da kann ich nur 0% und 241% auswählen, das ist alles.

    Ich habe mir mal die Bedienungsanleitung (BDA) heruntergeladen (hoffentlich die aktulle von deinem Kessel) und da geht es auf der Seite "18" los mit dem Menueplan. Um in diese Einstellungen zu kommen muss das Passwort (70101) eingetragen werden (steht im Handbuch auf S. 33) Also, bitte die BDA mal aufmerksam durchlesen (mindestens ab S. "18")

    Die Anlage sollte erst mal korrekt aufgebaut werden, also alle Fühler montiert und mal grob die Parameter an der Kesselsteuerung einstellen. Habt ihr eine Rücklaufanhebung verbaut? Falls keine Pufferfühler dabei waren, wovon ich ausgehe, dann müssen die noch beschafft werden.


    Zur Heizkreisregelung: Es gibt nur 2 Hydraulikschemata 360 und 360b, also das eingestellte Schema ist ok. Warum die Heizkreispumpe 24/7 läuft, kann nur mit den Einstellungen zusammenhängen. Wurden die Menuepunkte entsprechend eingestellt, bspw. die Uhrzeit? Lach nicht, habe ich alles erlebt. Wurde ein Heizprogramm gewählt? Die Heizkurve 1,1 reicht bei -10°C AT für ca. 53°C Vorlauftemperatur. Das halte ich für die angegebene Heizlast für zu gering.

    Wurde ein hydraulischer Abgleich gemacht?


    Gruß, Michael

    Hallo und allen ein gutes neues Jahr,


    zum Thema: Punkt 1: Mischergruppe: Würde der Kessel ohne Pufferspeicher betrieben und die Energie direkt an den Heizkreis weiterleiten, müsste der Fühler "3" in den Kessel. Nun gibt es aber einen Puffer und da gehört dann dieser Fühler auch hin. Richtigerweise müsste das Hydraulikschema auf der Mischersteuerung statt eines Heizkessels einen Pufferspeicher darstellen. Grundsätzlich werden die Fühler immer genau nach der geforderten Pos. des Schemas angebracht.Vielleicht gibt es ja noch andere hinterlegte Schemata.


    Zum Kessel: Die Steuerung im Kessel kann Puffer und Heizkreis. Nun hat die Anlage einen Puffer der vom Kessel beladen wird. Die Verbraucher bedienen sich aus dem Puffer. Damit der Kessel weiß wann er starten bzw. abschalten muss, gehören noch zwei Fühler (keine Drei Fühler) an den Puffer montiert. Einer in Höhe wo der Kessel den Puffer belädt und einer an die Stelle wo der Kesselrücklauf einmündet. Wie man Puffer max und min. einstellt ist im Kapitel "4" beschrieben. Ich gehe jetzt mal davon aus, das der Kessel eine Rücklaufanhebung hat. Die Pumpe (Kesselladepumpe) wird an der Steuerung im Kessel angeschlossen. Die oben beschriebene Heizungsregelung ist autark vom Kessel. Die Steuerung vom Kessel ist nur für die Beladung des Puffers zuständig.


    Zudem muss noch die Verbrennung einreguliert bzw. konfiguriert werden. Also Leistung des Kessels, Förderzeit der Schnecke, Pausenzeit der Schnecke, Zündung, Startmodlitäten (Startmenge, Gebläsedrehzahl) Bei Pufferbetrieb sollte der Kessel Volllast laufen, d.h. er muss jetzt nicht die volle Leistung bringen, sondern er kann auch mit 60 oder 70% seiner maximalen Leistung den Puffer füllen. Ganz zum Schluss solltest du mal mittels eines Analysegerätes die Abgase prüfen ob der Kessel gescheit läuft.


    Gruß, Michael

    Mein Ziel ist aber, wie bei vielen das beste aus den Ofen und Pufferspeicher rauszuholen.

    Ja, dass wollen wohl die meisten. Blöd ist nur, wenn, wie bei dir, die Leistung des Ofens ab einer Temperatur "X" nicht mehr zum Haus passt. Da gleiche Problem haben wir hier im Forum gehabt, als die Kessel in der Leistung zu klein und zu wenig Puffervolumen eingebaut wurde. Da ist man dann Sklave seiner Heizung.

    Das was du da hast ist bestenfalls was zum zuheizen, aber als Hauptheizung ungeeignet.

    Hallo,

    natürlich ist es besser, wenn man ziemlich genaue Infos über die gesamte Hydraulik hat. Ich muss mich dahingehend berichtigen, dass ich mir über die Steuerung des Dreiwegeventils nicht ganz im Klaren war bzw. das ausgeblendet habe. Auch kann man nicht erkennen, ob die Verbraucher am Puffer oder an der Ladeleitung angeschlossen sind. Als ich dann den Kesseltyp sah war mir die Anschlussart klar.


    Das Beladen der Puffer war klar, nur mit der Entladung war ich mir nicht sicher. Habe auch nicht weiter nachgedacht und habe ein neues HS gezeichnet, wollte aber erst auf die Antwort des TS warten.

    Prinzipiell könnte das so bleiben, wenn es nicht das Problem mit der nur teilweisen Entladung von Puffer "2" gäbe. Hier denke ich, liegt eine verkehrte Einstellung des Dreiwegeventils vor bei der die Umsteuerung von "AB nach "A" erfolgt. Hier wird zu früh umgeschaltet bei der Entladung.


    Hier müsste man die Umschalttemperaturen bzw. die Hysteresen bei der Umschaltung prüfen und anders einstellen.


    Beispiel: Zuständig für die Umschaltung auf Puffer "2" ("AB" nach "B") nachdem Puffer "1" Temp. unten 70°C hat ist Fühler "1". Zum Umschalten auf "AB" nach "A" könnte man die Temperatur "oben Puffer 2" oder auch wieder die aus Puffer "1" nehmen.


    Gruß, Michael

    Hallo,

    damit es keine Missverständnisse gibt zeichne bitte in deine Skizze noch die Leitungen der Verbraucher ein, also an welcher Stelle sind VL und RL angeschlossen. Deine aktuelle Skizze zeigt nur wie man die Puffer beladen könnte.


    Meine Fragen: Wann darf das Dreiwegeventil (Honeywell V4044C1312) mit Strom beaufschlagt sein?

    Angenommen es werden die Puffer überwiegend mit dem Scheitholzkessel beladen, dann wäre der Weg "AB" nach "A" (stromlos) der richtige. Wenn dann Puffer "1" gefüllt ist, wird das Ventil bestromt und der Weg "AB" nach "B" ist frei für die Beladung von Puffer "2".

    Wenn nur Puffer "1" beladen werden soll, dann bleibt das Ventil in der erstgenannten Position und es erfolgt keine Umschaltung auf Puffer "2".

    Wie gesagt: Eine genaue Bewertung und einen Vorschlag für eine Umänderung kann man erst nach Kenntnis der kompl. Hydraulik machen.


    Gruß, Michael

    Hallo und Frohe Weihnachten,

    Wie habt ihr den Drehregler stehen.

    In dem bei dir verbauten Laddomat (21-100) ist eine Wilo Yonos 7,5 m verbaut. Ich empfehle dir mal die Einstellung "15" Uhr. Das ist Drehregler rechte Seite. Dort läuft die Pumpe im Konstantmodus. Die "linke" Seite (Variabler Modus) würde ich nicht verwenden.

    Beim nächsten Anfeuern mal schauen, welche Temperatur der Kessel stabil erreicht, ca. 80°C sollten es schon sein. Werden es deutlich mehr, dann den Regler etwas mehr nach rechts drehen, wird die Temperatur nicht erreicht, dann nach links drehen. Viel Erfolg.


    Gruß, Michael

    Das wird hier gerne gebetsmühlenartig wiederholt. Kannst du mir das auch wissenschaftlich haltbar begründen?

    Ja, das müssen wir hier so machen, weil oft neue Mitglieder, so wie du, diese Tatsache leider immer mal wieder in Frage stellen, übrigens auch viele Kollegen.

    Ich frage mich ernsthaft, wie du auf das "schmale Brett" kommst, einfache und nachvollziehbare Dinge dir hier "wissenschaftlich" erklären lassen zu wollen.

    Das einzige, was eine niedrige Rücklauftemperatur meines Erachtens bringt, ist eine bessere Ausnutzung der Pufferkapazität.

    Das sehe ich als Hauptgrund für den HA. Hatte ich aber in meinem zuvor stehenden Beitrag bereits geschrieben.

    Dieses Mantra ist durch Gasbrennwertheizungen entstanden und trifft auch auf Wärmepumpenheizungen zu (wobei bei diesen auch einen großer Volumensstrom zu erzielen ist). Bei einer Feststoffheizung, wo der Kessel sowieso 60° C Rücklauftemperatur braucht, ist das ganz schlicht und einfach irrelevant.

    Du kannst doch bitteschön nicht allen Ernstes glauben, dass ich hier aus den Abgasen der Biomassekesseln, ähnlich wie das beim Brennstoff Gas gemacht wird, Energie zur RLA gewinnen möchte. Lies dir meinen Beitrag nochmal langsam durch, vielleicht kommst du dann dahinter, was ich unter einem HA verstehe und ich mit meinem Schrieb rüberbringen wollte.


    Nochmal: Ich will hier keine Energie aus Abgasen zurückgewinnen, sondern die Verbraucherkreisläufe mittels des HA dazu bringen, dass ein möglichst niedriger Rücklauf für eine bessere Pufferkapazität sorgt. Als Nebeneffekt bekommt man noch eine effizient laufende Anlage und spart auch noch Antriebsenergie.


    Auf die anderen von dir hier angeführten Dinge gehe ich jetzt nicht ein, dass ist mir dann doch zu blöde.

    ....für die Förderung nötig die erforderlichen Abgleichsarbeiten (die in meinen Augen bei einer nicht-kondensierenden Heizung Mumpitz sind),

    Ein hydraulischer Abgleich (HA) ist kein Mumpitz!

    Niedrige Rücklauftemperaturen der Verbraucher sind auch für Biomasseanlage mit Puffersystemen eminent wichtig, weil durch die niedrigen Rücklauftemperaturen die Effizienz und die Wirtschaftlichkeit der Anlagen deutlich gesteigert wird.

    Des Weiteren werden durch die deutlich niedrigere Stromaufnahme der Pumpe(n) Strom gespart. Als Sahnehäubchen obendrauf kommt noch die deutlich ruhigere Betriebsweise der Anlage das sich auch wiederum auf die Puffer positiv auswirkt.

    Hallo,

    vorab: Deine Pumpe ist stark genug. Dazu habe ich ein paar Fragen: Welche Mengen müssen denn bewegt werden, wie hoch sind die Druckverluste, hast du Unterlagen (technische Zeichnungen, Berechnungen der Heizlasten etc.) Wieviel Kreise haben die jeweiligen Verteiler?


    Du schreibst von 2,5 - 3,0 ltr. Willst du für jeden Kreis diese Mengen einstellen?


    Um etwas raten zu können braucht es schon weitere Infos über die Anlage. Hast du mal meine ersten Ratschläge umgesetzt?


    Gruß, Michael

    Genau wie Zeitgenossen gibt, die sich Sonderlackierung, Sportauspuff und Soundsystem im Auto leisten und denen das egal ist was es kostet und ob/wann sich das mal rechnet

    Nur mit dem kleinen aber feinen Unterschied das man mit einem BKW nicht vor der Eisdiele rumfahren und angeben kann. Dieser Vergleich hinkt auch insofern, dass sich dem Käufer dieser aufgeführten Gegenstände die Frage nach der Armortisation gar nicht stellt. Solche Gegenstände verlieren eher an Wert. Aber recht hast du mit deiner Aussage.

    Was hat denn der Motor dieser Pumpe für eine Nennleistung?


    Hallo das weiß ich leider nicht.

    Nur zur Info: Es handelt sich um eine Wilo Stratos pico. Die gibt es als RS 25/32 / 40/60. Das hier ist eine 6 m Pumpe. Die Leistungsaufnahme 3W - 40W. das Foto zeigt also die Pumpe läuft am Limit.


    Auch sollte man die Gesetze der Hydraulik beachten: Will man den Durchsatz in einem Rohrsystem erhöhen, erhöht sich im gleichen Maß der Widerstand im Quadrat und vervierfacht sich die Antriebsenergie. Will heißen: Die Pumpe in der Leistung erhöhen ist nicht immer der Königsweg.

    Der Verbrauch ergibt sich aus der gewählten Leistung. Deine Pumpe steht auf "delta pv". Wähle mal im zweiten Einstellfeld "delta pc" aus. Das ist eine "6 m" Pumpe, die sollte eigentlich für zwei Etagen FBH ausreichen. Auch würde ich erstmal auf "4m" im ersten Feld zurückstellen.