Posts by Holzpille

    Hallo,

    mein Händler vor Ort hat mir eine Easyfire 2 GS 15 angeboten, die seit 10 Jahren bei ihm in der Ausstellung steht und noch nie im Einsatz war, also praktisch neu ist.

    würdest du ein Auto kaufen, dass 10 Jahre in einer Ausstellung gestanden hat? Den Begriff "Neu" muss man dahingehend interpretieren, dass in den letzten 10 Jahren sich die Anforderungen, gerade an Feuerungsanlagen, enorm verändert haben. Auch bei der Ersatzteilversorgung "beraubst" du dich um die Jahre.

    Ich ließe mir so ein Teil für kein Geld der Welt andrehen.


    Gruß, Michael

    Der Brennvorgang wird beim PE1 aber nicht automatisch wieder gestartet, sofern keine Anforderung vorliegt.

    "...sofern (k)eine Anforderung vorliegt", diesen Teil hätte ich meinem Schlusssatz noch hinzufügen sollen.

    In meiner Beschreibung bin ich aber davon ausgegangen, dass der Stromausfall mitten in der Betriebsphase eintritt und somit bei Rückkehr der Spannungsversorgung noch Heizbedarf besteht.

    Geht das Feuer dann einfach nach kurzer Zeit aus, weil die Luftzufuhr unterbrochen wird und gut ist?

    Wenn bei einem Pelletskessel im Betriebszustand plötzlich der Strom wegbleibt geht das Feuer nach ein paar Minuten aus weil eben keine Pellets weiter zugeführt werden. Schließlich benötigt die Förderschnecke ja auch Strom. Diese wiederum wird vom Steuergerät angesteuert. Des Weiteren trägt zum Ersticken der Flamme bei, dass das Gebläse nicht mehr läuft. Kurzum: Die Handvoll Pellets auf dem Brennrost brennt aus. Es ist aber nicht mit einem kontrollierten Ausbrennen vergleichbar, also sollte der Brennerrost danach gereinigt werden. Bei den Hightech Kesseln geschieht das automatisch.

    Wenn der Strom wieder da ist wird der Kessel i.d.R. erneut gestartet.

    Hallo und willkommen im Forum.


    Auch wenn deine Ölheizung vermeintlich "wie am Schnürchen" läuft, so ist die Gefahr eines Ausfalls latent gegeben, auch wenn der Ölbrenner erst 10 Jahre alt ist. Auch wird in der Zukunft der Brennstoff Öl durch die CO² Besteuerung immer teurer und wenn man die aktuelle und zukünftige politische Lage betrachtet kann man u.U. auch nicht mehr von einer zuverlässigen Versorgung ausgehen.


    Dein Kessel ist von 1964. Da war ich noch nicht mal in der Lehre. Wenn ich mich dann an meine Ausbildungszeit erinnere, dann kann ich mich nicht an einen gleitend fahrenden Kessel erinnern. Da gab es meistens die sogenannten Umstellbrand oder Wechselbrandkessel. Diese Bauarten wurden mit stets angehobener Kesseltemperatur betrieben und per Mischer auf die gewünschten VL Temperaturen gebracht.

    Wenn das so ein Kessel ist, dann hätte der schon vor Jahren ausgewechselt werden müssen.


    Was deine Überlegungen angehen kann ich dich nur dazu ermuntern - zumal du ja clevererweise beizeiten die Förderung (alte Version) beantragt hast - dir eine Scheitholzanlage zuzulegen. Deine Ölheizung hat ihr Geld verdient, jetzt ist Zeit für was Neues.


    Auch sollte man den übrigen Teil der Heizungsanlage nicht aus den Augen verlieren. Evtl. neu Heizkörper (größer), falls noch Nischeneinbau dann Nischen zumachen, neue Ventile für den hydraulischen Abgleich,


    TWW Bereitung: TWW WP mit zus. WT für die TWW-Bereitung in der Heizsaison. Bei PV-Anlage auf dem Dach eigentlich ein Muss.


    Wärmeerzeugung: Scheitholzkessel entweder mit zuschaltbaren Pelletsbrenner oder sep. Kessel, für die Heizlast ausreichend Pufferspeicher (4000 - 5000 ltr.), Hydraulik so bauen, dass evtl. eine WP in Schwachlastzeiten die Versorgung übernimmt, thermische Solaranlage würde ich mir sparen, weil ja PV vorhanden ist. Ggf. könnte man den Pelletsteil auch gleich durch eine WP ersetzen.

    Ganz wichtig: Die Hydraulik muss perfekt sein sonst hast du keine Freude an einer solchen Anlage.


    Gruß, Michael

    Hallo,

    zuerst sollte man wissen, ob der Pelletofen wasser,- oder luftgeführt sein soll.

    Ob die Geräusche, die ein Pelletofen von sich gibt, als laut oder erträglich eingestuft werden ist jetzt erst mal subjektiv, dass hast du richtig eingeordnet.

    Ein Pelletsofen in einem Ofenstudio wird durch die Umgebungsgeräusche eher als leise empfunden als abends im heimischen Wohnzimmer.

    Fakt ist, dass die Verbrennung von Pellets mit Geräuschen einhergeht. Ob nun die Geräuschkulisse auf Dauer auszuhalten ist, würde ich mir vorher in einer

    entsprechenden Umgebung anhören wollen. Ist so ein Ofen erst mal gekauft, ist es zu spät.


    Gruß, Michael

    das im Hydraulikplan im VL vor dem Heizregister sitzt.

    Ich weis jetzt nicht, ob der eingestellte Plan aktuell die Situation widerspiegelt. Auch weis ich nicht, ob das Motorventil nur die Pos. "AUF" oder "ZU" kennt bzw. ob in 0 - 10 V Antrieb überhaupt für das Ventil infrage kommt.

    Falls das so beim "FredyM" gebaut wurde, wird das wohl nicht nach seinen Wünschen funktionieren. Fakt ist, dass eine normale Mischerregelung viel zu träge ist.

    Wie bereits geschrieben, ist hier das Beste auf eine Einspritzanlage mit Drosselventil umzubauen, s. Bild in meinem Beitrag "8".


    Auch empfehle ich den an der Diskussion Beteiligten sich mal ein Schaubild einer Einspritzanlage anzuschauen. Da braucht man zwei Pumpen, eine Bypassstrecke mit Rückschlagklappe und eben das Drosselventil. Man kann das in den Primärkreis in den RL oder VL einbauen. Im Verbraucherkreis ist der Volumenstrom konstant und die Temperatur wird über das Drosselventil das entsprechend der Heizlast mit einem Stellantrieb geregelt wird.


    Wenn bspw. der Stellantrieb zu 20% geöffnet wird, dann strömen 80% über den Bypass und die restlichen 20% gehen über den RL zum WE.

    Die Pumpe im Primärkreis muss sich entsprechend der Last selbst regeln, d.h. der Volumenstrom ist variabel aber am Drosselventil liegt immer hohe Temperatur an. Da die Energie zyklisch in den Verbraucherkreis eingespeist wird hat das die Anmutung einer Einspritzung, daher die Bezeichnung.

    Hallo,

    Die drehzahlgeregelte Pumpe im Erzeugerkreis vermag bei maximalem Differenzdruck 3m3/h zu fördern. Dies ist auch notwendig um die geforderten 30kW Leistung bereit zu stellen. Also muss die Pumpe im Verbraucherkreis ebenfalls auf 3m3 ausgelegt sein. Die Temperatur im Verbraucherkreis variert in Abhängigkeit des geförderten Volumens im Erzeugerkreis. Habe ich das richtig verstanden?

    Wie ich bereits schrieb muss bei meinem Vorschlag eine Einspritzschaltung mit einem Drosselventil zu realisieren der Volumenstrom konstant sein.

    Um 30 KW zu realisieren müssen keine 3 m³/h strömen. Das ist dann abhängig von der Spreizung zwischen VL und RL.

    Bei einem Volumenstrom von 3 m³/h erreichst du eine Spreizung von 8,6 K. Bei einer Spreizung von 25K strömen nur noch 1m³/h.

    Die benötigte Temperatur wird durch den Öffnungshub des Drosselventils bereitgestellt. Wenn bspw. der Öffnungshub bei 20% liegt, dann strömen 80% über den Bypass.

    Da die drehzahlgeregelte Pumpe den Differenzdruck nicht unter die Hälfte des maximalen Differenzdrucks absenken kann, beträgt der minimale Volumenstrom ebenfalls rund die Hälfte (also 1.5m3). Somit wird der Verbrauchskreis immer mit im Minimum 50% Leistung versorgt (ausser bei abgeschaltetem Erzeugerkreis).

    Warum deine aktuelle Drehzahl geregelte Pumpe nicht unter 50% kann, entzieht sich meiner Kenntnis. Natürlich muss eine passende Pumpe die auch weniger als 50% kann, dort installiert werden. Bei geschlossenem Drosselventil ist kein Umlauf gegeben. Im Verbraucherkreis strömt die gesamte Menge über den Bypass, solange bis wieder Energie im Verbraucherkreis benötigt wird.

    Ich suche nach einer Lösung, den Verbraucher mit 20% der Leistung bedienen zu können. Und dies bei möglichst "geringen" Rücklauftemperaturen. Die Rücklauftemperatur fällt bereits jetzt nicht unter 40°. Dies bedeutet, dass auch im Speicher 40° die tiefst mögliche Temperatur ist. Je höher die Rücklauftemperatur desto geringer die Speicherkapazität.

    Na ja, die wurde weiter oben beschrieben. Das ein Puffer recht niedrige RL Temperaturen haben sollte um die Kapazität zu erhöhen ist ja bekannt.

    Im Anhang findest du ein Schaubild.

    Hier findest du ein Schaubild.


    Gruß, Michael

    Bekomme ich mit einer Einspritsschaltung (mit zweiter Pumpe) nicht wieder zuviel Leistung auf den Heizlüfter?

    Ich empfehle dir die Einspritzschaltung mit Drosselventil. Die Schaltung besteht aus zwei Kreisen, den Erzeugerkreis und der Verbraucherkreis. Im Erzeugerkreis im RL wird das Drosselventil eingebaut. Die Pumpe in diesem Kreis muss drehzahlgeregelt sein, weil im Erzeugerkreis der Volumenstrom variabel ist. Im Verbraucherkreis ist der Volumenstrom konstant und die Temperatur variabel.

    Es sollten aber der Diff. Druck und der Volumenstrom im Verbraucherkreis bekannt sein.

    Ich sehe keine "Mischung".


    C-Stahl

    Na, dann setz mal die Brille auf. :) Das 1" Gewinderohr das vom unteren Anschluss des Puffers bis zum T-Stück geht ist verz. Rohr. Auch gibt es verz. Fittings. Ich will hier nichts bekritteln aber abstreiten gilt nicht.


    Zur Mitarbeiterschulung: Ich würde mal mit Löten/Hartlöten/Schweißen anfangen. Pressen kann (fast) jeder. (Ist jetzt ironisch gemeint, für den kleinen Kerl war das bestimmt spannend)

    Ich habe mich nicht verständlich ausgedrückt.

    Doch, dass hast du. So schwer ist das ja nun nicht zu verstehen.

    Auch wenn augenscheinlich alles besprochen wurde, hier habe ich ein Verständnisproblem.


    Das mit dem Fühler im Ofen ist ja ok und gehört auch so, aber warum braucht es hier eine Differenzregelung um die Ladepumpe zu schalten?

    Die Rücklaufanhebung erfolgt mittels 60°C Thermopatrone. Da ist keine Regelung nötig. Wenn der Ofen Hitze hat und die Pumpe läuft, wird Energie in den Puffer transportiert. Ich verstehe das so: Wenn jetzt der Fühler "S3" unten in Puffer "2" 60°C fühlt, wird dann die Ladepumpe abgeschaltet?

    So verstehe ich deine Erklärung aus deinem Beitrag "23". Klingt für mich unlogisch. Stell dir vor, du hast Hitze im Ofen und die Ladepumpe wird abgeschaltet weil der Puffer voll ist. Da muss doch gerade die Pumpe weiter umwälzen um die Wärme abzuführen.

    Die Beiträge aller beteiligten in diesem Thema

    haben mir schon geholfen und der Fachhandwerker wird die Puffer neu verrohren :thumbup:

    Auch wenn man hier zwischen den Zeilen lesen kann " So, nun lasst es gut sein, es wird alles umgestellt" so konnte ich nicht anders nochmal zur Steuerung etwas zu schreiben, aber ab jetzt schweige ich, versprochen!

    Noch eine Empfehlung für die Positionierung der Fühler: "S1" in den RL vor dem Ofen, denn du willst ja den RL überwachen. "S3" nicht ganz unten in Puffer "2" sondern 1 "Raste" höher, denn wenn an dieser Position der Fühler 80°C misst, ist es meistens zu spät.

    Den Fühler S3 habe ich noch am Puffer belassen wegen der Differenzregelung zur Abschaltung der Ladepumpe, wenn die Puffer

    keine Energie mehr aufnehmen können.

    Ich bin jetzt nicht der ausgewiesene Holzheizer, aber was bewirkt eine Abschaltung der Ladepumpe durch eine Diff. Regelung?

    Den Ladezustand der Puffer solltest du jederzeit im Blick haben und rechtzeitig aufhören zu heizen. Die Abschaltung der Ladepumpe wirkt sich eher negativ auf die Hitzeentwicklung im Ofen aus.

    ....der Fühler S1 soll auf der Zuleitung zwischen RLA und T-Stück eingesetzt werden, praktisch

    nahe hinter der RLA, so wie auf der Zeichnung dargestellt.

    Nicht das wir jetzt aneinander vorbeireden. Fühler "1" wäre im Ofen oder im Rücklauf zum Ofen um die Ladepumpe zu schalten.

    Fühler "2" würde ich zwischen T-Stück und Puffer oben setzen. Fühler "2" nicht in den Puffer einsetzen. Das dauert zu lange bis die Umschaltung erfolgt bzw. so entleert sich der Puffer nicht vollständig, weil der Fühleranschluss nicht am Puffer ganz oben sitzt.

    Wenn der Kamin aus ist und S1kühlt ab, S2 im Puffer aber noch auseichend Temperatur hat> Kaminbetrieb.

    Bei unterschreiten dann umschalten auf Fernwärme. Lösbar mit einer UVR Funktion Fühler S1 oder S2

    (reicht die Energie um die Verbraucher zu bedienen?)

    Der Fühler "1" ist nur für die Ladepumpe. Der hat nichts mit der Umschaltung zu tun. Wenn Fühler "2" 1K unter VL Soll liegt, dann erfolgt die Umschaltung.

    Im ersten Puffer wäre der Fühler S2 wie gehabt für die Erfassung der Temperatur oben im Speicher

    für die Umschaltung Kamin/ Fernwärme zuständig?

    Ja.

    Wenn ein T-Stück für die Pufferumfahrung am ersten Puffer oben eingebaut wird, geht doch der Vorlauf
    der RLA bei Öffnungstemperatur gleich in Richtung Heizkreis?

    Ja.

    Der Fühler S1 würde dann bei erreichen der angeforderten Solltemperatur der Verbraucher von Fernwärme

    auf Kamin umschalten?

    Auch das ist korrekt. Allerdings in deinem Fall würde ich den Fühler "S1" nicht oben in den Puffer setzen, sondern in die Zuleitung unmittelbar am Puffer. So geht die Umschaltung unmittelbar nachdem der Ofen Heißwasser liefert.

    Ist das T-Stück am zweiten Puffer richtig?

    Ja.

    Hilft es auch, wenn ich im Sommer die Leistung der TWW Pumpe auf höherer Leistung fahre? Welchen Vorteil habe ich, wenn ich den TWW nur halb befülle? (wüsste auch nicht, mit welchen Parametern -> Temperatur SOLL Wert könnte ich von 65 Grad auf zB. 60 Grad reduzieren, falls du das meinst?)

    Wenn die Ladepumpe des TWW Speichers auf hoher Leistung gefahren wird, dann mischt sie den Puffer (noch mehr) durcheinander. Der WT im Speicher ist gar nicht in der Lage die Leistung so schnell an das TWW abzugeben, dazu komm noch, dass mit zunehmender Erwärmung des Speichers das noch zunimmt. In der Folge entstehen eben die hohen RL Temperaturen zum Puffer. Deshalb mein Vorschlag die Ladung des TWW Speichers abzubrechen, sobald die RL Temperaturen 40°C überschreitet.