HILFE! Hydraulikplan 2 Speicher (2000l+400l) + 40kW Öler+25kW HV+WP+Solar

  • ?(
    Hallo "HV Kollegen",


    stelle hier mein Projekt vor und Hoffe auf eure Unterstützung.

    Haus:


    2 Stockwerke, 2 Einliegerwohnungen mit je ca. 60 qm und 1 Hauptwohnung mit ca. 120qm


    Überall FBH.


    Saniert 2010, 3fach Verglasung, Dach etc..


    Heizung:


    Rotex A1 bo40


    1 Speicher Buderus mit 2 WT und 400l


    1 Speicher DRUCKLOS 3500l mit 2 bis 4 WT (Wird hier noch geklärt)


    Holzvergaser:


    Orlan Super D 25


    Verrohrung:


    HV steht ca 25m entfernt in einem Heizschuppen.


    32mm (leider) Kunststoffleitung läuft unterirdisch zum Haus.


    im Haus stehen der Öl-Heizer, und die 2 Puffer.


    Vorhanden sind 300m DN25 Edelstahlwellrohr (günstig ergattert) mit dem
    ich Rest der Verrohrung und WT im Pufferspeicher machen möchte



    Hydraulikplan:


    (Siehe Anhang) muss noch ggf. optimiert werden


    Jetzt die FRAGEN:


    1. Wieviele WT im Drucklosen Pufferspeicher soll ich einbauen (1 Solar, 1 HV, 1 RESERVE?) max möglich sind 4


    2. Wie sollen sie angeordnet werden?


    - (solar nur in der unteren 1/3, ?)


    - HV komplette Höhe, Reserve Komplette Höhe)????


    - Wieviel METER?


    - Vielleicht hat einer Homepage, wo man Wellrohr als Wärmetauscher ausrechnen kann?


    3. Verrohrung DN25, wie kann ich die optimieren, ohne neue Rohre zu kaufen...(z.B. 2 Rohre parallel etc..)


    Danke im Voraus!!!!!


  • Quote from maxtox01


    da ich deinen H-Plan gesehen habe und ähnlich ist , von dem den ich anstrebe, wäre cool , wenn du in das Thema von mir reinschauen könntest...


    Hallo


    ich weis nicht wo Du die Ähnlichkeit zwischen meinem Hydraulikplan und Deinem siehst
    Ich sehe ehrlich gesagt gar keinen
    Warum zwei Puffer
    Warum drucklos
    Warum Fussbodenheizung mit dem heissen Pufferwasser speisen
    Warum Holzvergaser mit dem kühlen Rücklauf der Fussbodenheizung


    Warm wirds schon werden
    Hohe Solar-Wirkungsgrade sind damit nicht machbar
    Und genau daraufhin ist meine Hydraulik optimiert


    Bernhard


  • Du hast wahrscheinlich den punkt "...den ich anstrebe..." überlesen.... deswegen auch die verwirrung :)



    Hier die Antworten:


    Warum zwei Puffer
    - diese sind vorhanden, deswegen auch eingebunden um Puffergröße (Liter) zu vergrößern)


    Warum drucklos
    - der Puffer wurde im Keller geschweißt und hat "keinen" druckverschloßenen deckel
    Warum Fussbodenheizung mit dem heissen Pufferwasser speisen
    - war halt ein vorschlag.... Wie mache ich es besser?
    Warum Holzvergaser mit dem kühlen Rücklauf der Fussbodenheizung
    - war halt ein vorschlag.... Wie mache ich es besser?
    Warm wirds schon werden
    - :)
    Hohe Solar-Wirkungsgrade sind damit nicht machbar
    - Wie mache ich es besser?


    Bitte um Vorschläge :)


    Danke!


  • Warum Fussbodenheizung mit dem heissen Pufferwasser speisen
    - war halt ein vorschlag.... Wie mache ich es besser?


    Wenn Du den solaren Wirkungsgrad nach oben bringen willst dann ist es wichtig dass Deine Anlage im Winter mit möglichst niedriger Temperatur aufs Dach fährt und mit viel Durchsatz und wenig Temperaturdifferenz wieder zurück kommt
    Im Idealfall bedient sich dann die Fussbodenheizung dieser Energie und die Temperatur im Puffer unten steigt nicht an...
    Wenn Du die Fussbodenheizung oben am Puffer anschliesst (80°) und dann auf 30° runter mischst dann bedeutet das dass von den 1000Litern pro Stunde die aus der Fussbodenheizung kommen 900 direkt über den Mischer wieder in die Fussbodenheizung strömen
    und nur 100Liter heisses Pufferwasser verwendet werden. Wenn nur 100Liter heisses Wasser verwendet werden werden auch nur 100 Liter kühles Wasser in den Puffer eingespeist
    Sprich aus 1000Liter kühlem Wasser werden 100Liter
    In diesen 100Litern badet dann Deine Solarwendel und wird das 25° Wasser schnell auf 30 oder 35° aufheizen. Und somit steigt und steigt und steigt die Temperatur mit der Du aufs Dach fährst. Damit fällt der Wirkungsgrad mehr und mehr bis eben nichts mehr über bleibt...
    In Deinem System gibt es keinen Abnehmer für das 30° warme Wasser. Du verwendest das wertvolle 80°C Wasser um es auf 30°C runter zu mischen anstatt die im Puffer vorhandene 30°C Schichtung zu verwenden
    Wenn Du - wie bei mir - die 30°C Schichtung direkt verwendest dann hast Du auch 1000Liter kühles Wasser von der Fussbodenheizung verfügbar um Deine Solarwendel zu kühlen und nicht nur 100Liter pro Stunde...
    Schau Dir mein Schema an - das Zauberwort heisst "ESBE 5MG"


    Warum Holzvergaser mit dem kühlen Rücklauf der Fussbodenheizung
    - war halt ein vorschlag.... Wie mache ich es besser?


    Wieder der gleiche Fehler - Du saugst mit dem Holzvergaser der Solarwendel das eh schon knappe kühle Wasser weg
    Mit dem Einschalten des Holzvergasers schaltest Du auf hydraulischem Weg also effektiv die Solaranlage im Winter AUS
    Ganz getreu dem Motto - Warm wirds schon werden...
    Aber effektiv ist es eben nicht da Du Dir KEINERLEI Gedanken über die Kühle Seite Deines Systems gemacht hast
    Aber von der KÜHLEN SEITE hängt die Effektivität Deiner Solaranlage ab
    Schau Dir meinen Hydraulikplan mal in ruhe an und Du wirst erkennen dass da ein MASSIVER Unterschied besteht was die KÜHLE Seite angeht...
    und dann fang mal an hier im Forum zu suchen nach dem ZAuberwort... hab mir schon des öfteren die Finger wund geschrieben... Suchen macht schlau... suche auch im http://www.holzvergaser-forum.de da hab ich auch schon VIEL geschriebern


    Bernhard


  • Vorhanden sind 300m DN25 Edelstahlwellrohr (günstig ergattert) mit dem
    ich Rest der Verrohrung und WT im Pufferspeicher machen möchte


    Was willst Du denn mit 300m DN25 Wellrohr in einem soo kleinen Puffer?!?!?!?!?
    das ist rausgeschmissenes Geld
    das ist - machen wir mal irgendwie - wird schon irgendwie gehen
    Hast Du Dir schon mal überlegt was 300Meter Edelstahlwellrohr für einen Strömungswiderstand hat?!?!?!?


    Bernhard

  • Hallo,
    also das mit dem Wellrohr birgt zu viele Unbekannte ( Druckverlust, Länge,) zumal du schon einen langen Anfahrweg vom Heizhaus hast.
    Ich würde an deiner Stelle die Ladung des oder der PS über einen WT realisieren. Da hat die Pumpe schon genug zu tun um das Wasser zwischen HV und WT zu bewegen. Es muss ja auch eine gewisse Menge strömen damit der Kessel auch seine Leistung abgeben kann.
    Bei weiterer Betrachtung ist die Koppelung eines drucklosen Teils der Anlage mit einem Drucksystem ja auch besonders. Frage: Du schreibst von 3500 ltr. Puffer, im Schema stehen aber nur 2400 ltr..
    Ich will jetzt hier aus Zeitgründen nicht so in die Tiefe gehen, aber du brauchst ein neues Schema. Mit deinem Schema geht das so nicht.


    Gruß, Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • Hallo,
    was mir noch unklar ist; wie willst du die Druckseite der Verbraucher an deinen drucklosen Puffer anschließen?
    Gruß, Michael


    Plan war die Druckseite über bis zu 4 x DN25 Edelstahl wellrohr-Wärmetauscher einzubinden...

  • Ja, mein Finger war schneller als der Kopf. Habe meinen Beitrag schon geändert.

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4


  • will ja nicht alle 300m verwenden, sondern so viel wie nötig ist...
    was hälst du vom jetzigen plan?


  • was hälst du vom jetzigen plan?


    VIEL besser
    Zwei Dinge sind mir aufgefallen
    an Deiner Stelle würd ich den Boiler-Rücklauf vom Fussboden Rücklauf trennen
    Den Boiler Rücklauf ins Steigrohr, den FBH Rücklauf direkt unten in den Puffer


    Das 5MG ist so für die Fussbodenheizung nicht richtig verschaltet. Denn was tust Du wenn unten im Puffer 50°C herrschen????
    Dann muss eine Möglichkeit bestehen mit dem Fussbodenrücklauf zu mischen. Würde an Deiner Stelle das so verschalten wie das ESBE selbst im Datenblatt vorschlägt
    [Blocked Image: http://www.esbe.eu/at/de-de/~/…5MG_Mixing-01.ashx?mw=200]


    Wenn Ich Du wäre würd ich Indach-Flachkollektoren aufs Dach bauen und diese konventionell mit Glycol Frostschutz betreiben
    Von Heizungswasser gebundenen Rüöhrenkollektoren halte ich nicht viel - siehe http://www.holzvergaser-forum.…fuer-solar?start=50#38960


    Bernhard


  • Habe noch einen 15kw Wärmetauscher von wilo... Würde er für die Solaranlage (20qm) reichen? Wenn ja, dann könnte ich es 4 einbauen...


  • Habe noch einen 15kw Wärmetauscher von wilo... Würde er für die Solaranlage (20qm) reichen? Wenn ja, dann könnte ich es 4 einbauen...


    Wenn ich wüsste was das sein soll dein "15kw Wärmetauscher von wilo" ....

  • und hier mit WT...


    maeintest du so?


    1. Ich möchte mit dem HV so kalt wie möglich zurück fahren, da 25m distanz unter erde (Wämreverluste) zu überwinden sind...
    2. Wäre anbindung des Ölers an Boiler nicht sinnfoll (sommerbetrieb) ? wenn ja hast du da einen vorschlag?


  • und hier mit WT...
    maeintest du so?


    JA


    und hier mit WT...
    2. Wäre anbindung des Ölers an Boiler nicht sinnfoll (sommerbetrieb) ? wenn ja hast du da einen vorschlag?


    Bei meinem Heizungs-Umbau 2011 hab ich den Boiler komplett eleminiert und durch einen Edelstahl-Innentank im Puffer ersetzt
    An Deiner Stelle würd ich das auch so machen ODER einen Teil des 300m Edelstahlwellrohres als Wärmetauscher zur Erwärmung des Brauchwassers direkt im Puffer verwenden
    ganz unten im Puffer mit kaltem Trinkwasser in Edelstahlwellrohr-Spirale rein, ein paar Windungen, oben wieder raus, dann Temperaturbegrenzer der die Warmwassertemperatur auf 60°C begrenzt
    Das Ripprohr verkalkt WEIT weniger als das die Wärmetauscher innerhalb des Boilers tun - denke das liegt an der turbulenten Strömung im Ripprohr
    Gibt ja auch viele Puffer-Hersteller die das genau so machen und das dann als "Hygienespeicher" verkaufen


    Solareinbindung funktioniert so wie von Dir skizziert sicherlich. Habe keine Erfahrung damit. Hab mich bei meinem Puffer für eine Einbindung mittels Edelstahl-Wellrohr entschieden. Warum Du das nicht auch machst wenn Du eh schon 300Meter Wellrohr rumliegen hast verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Funktionieren tuts so sicherlich aber auch.


    Bernhard

  • Viel rechnen kann man da nicht, da die aktive Fläche des Brauchwasserwärmetauschers von der Schichtung im Puffer abhängt...
    70m DN25 sind denk ich ausreichend für den WW-Bedarf eines Privathauses
    Würde ganz unten in den Puffer mit dem Wellrohr hinein fahren (kaltes Leitungswasser), das Wellrohr dann zügig nach oben wendeln und in der Kuppel des Puffers eine Schnecke legen so dass auch bei dünner heisser Schichtung im oberen Bereich des Puffers noch ausreichend Warmwasser erzeugt werden kann.


    das PDF ist mir neu


    Bernhard

  • Hallo,


    in deinem Wellrohr befinden sich bei DN 25 und 70,00 mtr. Länge ca. 34,5 ltr. Wasser.


    Dann sollte aber noch der zu erwartende Druckverlust in den 70,00 mtr. Wellrohr ermittelt und die Pumpe entsprechend ausgelegt werden.


    HartlBe:
    Bernhard, du schreibst von Frischwasser das in das Wellrohr geleitet werden soll. Ich verstehe das so, dass diese 70 mtr. Wellrohr als Tauscher für das Heizungswasser
    in den drucklosen PS eingebaut werden soll. Dann soll das erhitzte Wasser aus dem PS in den 400 ltr. WW-Speicher über einen WT geleitet werden. Oder bin ich aus der Spur?


    Gruß, Michael


    PS: Wenn ich mich nicht ganz fürchterlich verrechnet habe, dann beträgt die ges. Rohroberfläche ca. 5,5 qm. Da es sich hier um Wellrohr handelt ist es vielleicht noch eine
    Kleinigkeit mehr.

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

    Edited 2 times, last by Holzpille ().

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