Restenergienutzung der Solaranlage mit Wärmepumpe

  • Hallo,


    ich stelle Euch hier mal eine Überlegung von mir vor.


    Im Winter und den Übergansmonaten ist die Ausbeute an Solarenrgie ja recht dürftig. Insbesondere der vergangene Winter.


    Wenn ich mir aber die Werte meiner Solaranlage anschaue, habe ich vergangenen Winter oft temperaturen um 30°C erreicht, die ich aber kaum nutzen konnte, da alleine der Rücklauf der FBH um 25°-27°C beträgt.
    Wenn ich nun mit einem Ventil die Solarleitung auf eine Wasser-Wasser Wärmepumpe leite, so kann ich mit relativ wenig Energieaufwandt eine große Leistung herausholen. Im Idealfall kann ich so eine hohe Leistungszahl von 3-4 im durchschnitt erreichen, selbst wenn ich nur noch 5-10° an den Kollektoren habe.
    Für WW und die FBH reichen mir ja Temperaturen von 50°C aus.


    Was meint Ihr dazu?

  • Hallo Walter,


    über 2 Ecken (Frau-Freundin-Bekannter) habe ich so eine Lösung gehört und auch mit gesprochen. Er sagte mir, dass dort ein Faktor bis zu 8 herauskommen würde. Er hätte dies schon einige Jahre installiert und ist sehr zufrieden damit.


    In wie weit es sich rentiert hängt wohl von den Kosten der WP ab. Aber dazu haben wir hier sicherlich auch ein paar Spezialisten.


    Grüße

    „Nicht alles, was zählt, ist zählbar!“ „Nicht alles, was zählbar ist, zählt!“ Albert Einstein

  • Hallo Walter!


    Das von Dir angedachte Ding funktioniert sehr gut, ich habe mir eine derartige mini WP selbst gebaut um die niedrigen FBH RL-Temperaturen zum Boilerladen zu nutzen wenn die Puffertemperaturen nicht mehr reichen.


    Ist relativ einfach gebaut mit 2 kleinen Plattenwärmetauschern und einem "Fensterkistlkompressor" (unter Fensterkistl versteht man die kleinen Klimageräte welche ober den Türen zu kleinen Geschäften oft installiert sind)!


    Der FBH RL zum Puffer geht mit etwa 25 bis 30° noch über einen PWT als Verdampfer und dann mit etwa 12 bis 17° zum Puffer retour der Boilerladekreislauf wird dabei mit einer kleinen Brauchwasserzirkulationspumpe (Vortex) über den zweiten PWT geleitet und heizt den Boiler bequem auf 55°C auf.


    Der Kompressor war ursprünglich mit R-22 nun läuft er mit R134a (ohne Umölen, mit dem Mineralöl welches drin war, dafür ist ein Schuss R600a drin als Ölschlepphilfe) das Einspritzventil ist ein altes R12 Ventil nur etwas nachgestellt.


    Den COP habe ich nicht gemessen, aber der Kompressor nimmt etwa 300W und die Pumpe etwa 15 W auf.


    Grüße, Hannes / ESBG

  • Hallo Walter,


    wie er es gerechnet hat, kann ich Dir nicht sagen.


    Gegenüberstellung im Winter:


    ggf. keine Erträge, da die Wärme nicht ausreicht


    zu Erträge mit WP für FBH.


    Bei Wikipedia steht z.B. "B10/W35 Heizleistung 13,8 kW; COP 6,1"


    Wie gesagt, kontrolliert habe ich es nicht.


    Viele Grüße


    Franz

    „Nicht alles, was zählt, ist zählbar!“ „Nicht alles, was zählbar ist, zählt!“ Albert Einstein

  • Hallo,


    ich habe ähnliches vor
    allerdings mit einen Warmluftkollektor.


    mfg Peter

    • :) Wir haben den besten Lehrer auf der Welt
    • Maschinen haben einfach immer recht ! :)

    Elektronik ist nicht nur Wissenschaft ! es ist eine Philosophie !

  • Ich kanns nur bestätigen, in meiner Testanlage habe ich Flächenkollektoren an einer WW WP , in meinen Breiten kann damit ab Jänner geheizt werden. Gerade an sehr kalten sonnigen Tagen ist der Wirkungsgrad deutlich höher als bei der LW WP.


    Sinn allerdings macht dies nur wenn grundsätzlich mit einer WP geheizt wird denn ansonsten ist die Pellets/Holzvergaserheizung günstiger.

  • ja der Wirkungsgrad ist bei LP geringer
    aber die Kosten eben auch, (immer noch besser als nichts')
    und als Notreserve ev. brauchbar !?


    mfg Peter

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