Festkleben der TAS

  • moin,


    ich habe mehrfach festgestellt, daß die TAS (thermische ablaufsicherung) nicht funktioniert.
    beim testweise absperren des kessels im betrieb ist die kesseltemperatur auf über 115° gestiegen ohne daß die TAS auslöste. das wurde mir dann im wahrsten sinne des wortes zu heiß und ich habe den vorlauf wieder geöffet.


    nach abschrauben des kopfes am ventil der TAS ist mir der grund klargeworden. das ventil war angeklebt und konnte nicht ausgelöst. nach anwenden von leichter gewalt (wasserrohrzange) ging das ventil wieder leichtgängig.


    ich für meinen teil werde die TAS halbjährig überprüfen. was bringt eine sicherheitseinrichtung die aufgrund von "nichtbenutzung" gar nicht mehr funktioniert?


    grüße
    dobia

    _________________
    DC 20 GSLe (2002), Lambdasteuerung 4,5 %, Primärluft-Belimo mit PMA KS45, Eigenbau Rauchgasbremse, Anheizklappe verschlossen, Kugelraumumbau, Startautomatik mit Lüfterdrossel, Abgastemperatur 145-160°C, 2600 l Puffer seriell (einzeln abschaltbar), 12m² Solar, 25kW Flüssiggastherme, 14m³ Nadelholz + 1/3 Gastank pro Jahr, Bauernhaus ungedämmt, 210m² beheizt davon 125m² mit 22°C, Abwärmenutzung vom Heizraum, externer Rauchabzug, CO-Messung mit REGXA1, ca. 20000 kWh/a mit Holz

  • TAS halbjährig überprüfen. was bringt eine sicherheitseinrichtung die aufgrund von "nichtbenutzung" gar nicht mehr funktioniert?




    grüße


    Hallo dobia,
    da hast du vollkommen recht. Sicherheitseinrichtungen aller Art müssen regelmäßig getestet werden.
    Bei der Hauselektrik müssen die FI Schalter ebenfalls jährlich einmal per Hand ausgelöst werden.
    Das wissen und tun die wenigsten, aber nur so kann die Funktion gewährleistet werden.
    Industrielle Anlagen werden oft mehrmals im Jahr prüfungen auf Herz und Nieren unterzogen.


    Gut das du diesen Bericht hier eingebracht hast, das rüttelt manch einen wach was die Sicherheit angeht.


    @ all


    Aber mit der TAS kann auch der Test übertrieben werden, wenn man zu oft testet. Denn dann kammt jedesmal Sauerstoff
    mit dem neuen Wasser in die Schlange was deren Lebensdauer verkürtzt.
    Die Kühlschleife besteht lediglich aus "schwarzem Stahl", also korrosionsbedingt ungeschützt.


    Der Schutz besteht lediglich darin, das der Sauerstoff im Betrieb durch die hohen Temperaturen ausgekocht wird.



    Ich finde ein Auslösen der TAS von 2 bis 10 Mal jährlich OK..........dann wird es zuviel !

    Woody


    Wenige sind imstande, von den Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinungen gelassen auszusprechen.
    Die meisten sind sogar unfähig, überhaupt zu solchen Meinungen zu gelangen.

    Albert Einstein, *1879 †1955 Physiker


    Wird unsere heutige Welt überleben ?......Klick.......http://up.picr.de/14123126bu.pdf


  • nachtrag:


    wer über keine USV verfügt kann im falle eines stromausfalls (schneebruch, windbruch...) auf eine funktionierende ablaufsicherung angewiesen sein.
    ich persönlich hatte 2 mal das vergnügen von stromausfall bei frisch nachgelegtem atmos. wenigstens war ich grade zuhause und konnte mir anderweitig helfen.


    ein festoffkessel ist im notfall nicht so einfach einfach anzuhalten wie ein öler, gas oder vielleicht auch pellet.


    grüße
    dobia

    _________________
    DC 20 GSLe (2002), Lambdasteuerung 4,5 %, Primärluft-Belimo mit PMA KS45, Eigenbau Rauchgasbremse, Anheizklappe verschlossen, Kugelraumumbau, Startautomatik mit Lüfterdrossel, Abgastemperatur 145-160°C, 2600 l Puffer seriell (einzeln abschaltbar), 12m² Solar, 25kW Flüssiggastherme, 14m³ Nadelholz + 1/3 Gastank pro Jahr, Bauernhaus ungedämmt, 210m² beheizt davon 125m² mit 22°C, Abwärmenutzung vom Heizraum, externer Rauchabzug, CO-Messung mit REGXA1, ca. 20000 kWh/a mit Holz

  • Nebenbei bemerkt: FI max. alle 6 Monate testen.


    Nebenbei bemerkt : FI min. alle 6 Monate testen.


    Stimmt, du meintest mindestens alle 6 Monate ,so steht es in der UVV BGV A3.


    Danke !

    Woody


    Wenige sind imstande, von den Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinungen gelassen auszusprechen.
    Die meisten sind sogar unfähig, überhaupt zu solchen Meinungen zu gelangen.

    Albert Einstein, *1879 †1955 Physiker


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  • Was heißt eigentlich TAS überprüfen?


    Wenn ich den roten Ventilknopf drücke u. dann Wasser läuft müsste die TAS doch auch im Ernstfall funktionieren.Dachte ich bisher immer.
    Reicht das als Test oder sollte man den Kessel von Zeit zu Zeit absichtlich überhitzen durch Ausschalten der Pumpe,um zu sehen,ob die TAS wirklich funktioniert?
    Das Drücken des roten Knopfes geht immer ziemlich schwer.Mit dem Finger geht es kaum.Man muss immer mit etwas Festem dagegendrücken,aber ich denke,das ist normal.


    Gruß Rolf

    Gruß Rolf



    DC 30GSE,Lufttrennung,LC mit geregelter
    Sekundärluftklappe u. gegenläufig geregelter Primärluftklappe über Federzug,Turbulatoren 7.2 mit von außen bedienbarer Reinigungsfunktion,Lüfter-Drehzahlregelung Botex CT-110R durch PID-Regler nach AGT mit Timer-Abschaltung u. Einstellung der Mindestdrehzahl über Poti,Laddomat,Restwärmenutz. manuell,Asu-Timer,4
    x 732Ltr. PSP,300Ltr. bivalenter Speicher mit 30
    VKR,Fachwerkhaus 150qm Innendämmung,Ölheizung im Notfall
    zuschaltbar.

  • Durch das drücken kann man ja nur wissen ob das Wasser durchgeht, aber ob dein Fühler im Ofen noch funktioniert würde ich einfach wasserkocher nehmen und fühler mal ins Kochende wasser halten. oder?


    so ist es,
    das ventil kann verkleben und der fühler/leitung kann schadhaft sein. mit dem wasserkocher kann man machen, aber dabei die kapillarleitung nicht knicken. oder halt die pumpe kurzzeitig ausschalten.


    grüße
    dobia

    _________________
    DC 20 GSLe (2002), Lambdasteuerung 4,5 %, Primärluft-Belimo mit PMA KS45, Eigenbau Rauchgasbremse, Anheizklappe verschlossen, Kugelraumumbau, Startautomatik mit Lüfterdrossel, Abgastemperatur 145-160°C, 2600 l Puffer seriell (einzeln abschaltbar), 12m² Solar, 25kW Flüssiggastherme, 14m³ Nadelholz + 1/3 Gastank pro Jahr, Bauernhaus ungedämmt, 210m² beheizt davon 125m² mit 22°C, Abwärmenutzung vom Heizraum, externer Rauchabzug, CO-Messung mit REGXA1, ca. 20000 kWh/a mit Holz

  • Habe heute den Ofen mal während des Abbrandes ausgeschaltet,also quasi einen Stromausfall simuliert.
    Die Ofentemperatur stieg auf 100°C ,dann löste die TAS aus u. kühlte den Ofen ziemlich schnell auf 90°C herunter.
    Mein Vertrauen zur TAS ist wieder hergestellt :)


    Gruß Rolf

    Gruß Rolf



    DC 30GSE,Lufttrennung,LC mit geregelter
    Sekundärluftklappe u. gegenläufig geregelter Primärluftklappe über Federzug,Turbulatoren 7.2 mit von außen bedienbarer Reinigungsfunktion,Lüfter-Drehzahlregelung Botex CT-110R durch PID-Regler nach AGT mit Timer-Abschaltung u. Einstellung der Mindestdrehzahl über Poti,Laddomat,Restwärmenutz. manuell,Asu-Timer,4
    x 732Ltr. PSP,300Ltr. bivalenter Speicher mit 30
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